Beiträge von WinterIsComing

    ;(

    Ich bin sehr traurig. Henry Cavill war mit Abstand das Beste an der Serie. Ich bin gespannt wie sie Staffel drei gestalten, kreative Differenzen kann ich mir nach Lektüre der Bücher gut vorstellen.

    Mir ist gerade bei Sichtung tatsächlich erst aufgefallen, dass Benjen Stark nun der Anführer der Orks ist.

    Wow, ich dachte mir bei dieser Folge auch dass ich den irgendwoher kenne :D


    Klein kommt mir Mittelerde nicht vor, aber das Fehlen der Menschen finde ich auch merkwürdig.

    Trotzdem kann ich mir die Serie immer noch mit Genuss ansehen, es lebe die Vergesslichkeit und das Unwissen :crazy:

    Ich muss sagen dass das schauen viel entspannter ist wenn man quasi keine Ahnung von der Geschichte hat. So haben sich also GoT-Neulinge gefühlt :)


    Zur Folge: viele, viele Namen. Schöne Kulissen, sieht besser aus als GoT S1F1. Der Konflikt wird einem zwar mitten ins Gesicht geklatscht, aber okay. Hab’s nicht gedacht, aber freue mich auf die nächste Folge.

    Oh wie schön. :)

    Ich bin Marie-Sophie, komme aus und wohne in Köln, bin mittlerweile 38,75 Jahre alt. Ich bin Ärztin, arbeite aktuell als Anästhesistin in der Intensivmedizin.


    Zum Forum hier bin ich 2005 gekommen, nachdem ich die Bücher bis ASOS gelesen hatte. (AFFC war noch nicht draussen, so lange ist das schon her). Ich habe einige wunderbare Forentreffen mitgemacht und ein paar Mitglieder so auch persönlich kennengelernt.


    Und hier der Link zu meiner "Erstvorstellung" ;)

    Klick

    Der Freund ist mittlerweile mein Mann und an Fantasy hab ich seitdem einiges gelesen, zuletzt mit viel Vergnügen Sapkowkis Hexer-Saga. Ansonsten fotografiere ich sehr gerne und viel, v.a. auf Reisen und warte sehnsüchtig auf unseren gekauften Campervan um noch viel mehr von der Welt zu sehen.

    Ich hab mir heute nach jahrelangem Schmachten ein SUP gekauft. Wir haben einen See in 5 Minuten-auto-fahren Entfernung und ich freue mich im Sommer viele Stunden auf dem Wasser zu verbringen :love:

    Das auch schwarze Schauspieler Elfen und Zwerge spielen stört mich überhaupt nicht. Ich finde den Look allgemein, von dem wenigen was man gesehen hat, nicht so toll. Wirkt für mich wieder nach seeehr viel CGI, was mir die Optik des Hobbits schon verdorben hat.
    Was den Inhalt angeht hab ich noch so gar keinen Plan, vermutlich die Erschaffung der Ringe und der (Wieder)Aufstieg Saurons?
    Ich werde es natürlich trotzdem gucken, vielleicht überraschen mich die Macher.

    Ja, es geht darum dass ein Hexer durch zwei und der andere durch drei Zähne umkommt oder so. Aber hey, Prophezeiungen und so. ;)


    Der Fischerkönig ist der, der Condwiramurs zur Zauberin Nimue in den Turm bringt, wo sie die Träume haben soll. Bin da drüber gestolpert weil er als weißhaarig, hinkend und grumpy beschrieben wird. Keine Ahnung, vielleicht werde ich bei Sapkowski auch einfach immer misstrauisch.


    Die drei Männer die sich da im Wald treffen, Boreas Mun, der "Pilger" und der Elf, das sind doch Dijkstra und der Eichhörnchen Kommandant, oder?

    Ich sehe vieles eigentlich exakt so wie du.


    Thanedd sehe ich jetzt schon als gestrichen, zumindest mit Geralt und Yen. Dann ist die Frage wie man Ciri in die Wüste bekommt. Ich hoffe doch sehr, das man ihr Solo Abenteuer nicht komplett streicht/ändert.
    Ach es gibt so vieles was ich gern filmisch gesehen hätte und ich kapier einfach nicht, für was das alles raus fliegen musste. Ja laut Hissrich weil Yen zu kurz gekommen wäre..... ist ja auch undenkbar, das eine Frauenrolle mal etwas weniger wichtig gewesen wäre in einer Staffel.


    Meinst du es ist raus wegen dem Vertrauensbruch zwischen Geralt und Yennefer? Es gäbe ja auch andere Möglichkeiten alle drei dort zu versammeln. Außerdem werden sie eine Möglichkeit finden müssen wie Geralt Yennefer verzeiht, sonst ergibt doch alles keinen Sinn mehr.
    Ja, warum man Yen so verhunzt hat, keine Ahnung. Man hätte ruhig Band 1 und 2 zusammen verwenden können, dann wäre Yen wichtig gewesen und es wäre den Büchern treu.

    Ich habe in den letzten drei Wochen alle acht Bücher gelesen und war schon lange nicht mehr so gefesselt. Insgesamt mag ich die Saga und kann jedem empfehlen sie zu lesen. Nicht alle Bücher haben mich gleich überzeugt, aber als gesamtes machen sie einfach Spaß. Klar war die Serie der Auslöser es jetzt endlich mal anzugehen, meine Meinung dazu in den entsprechenden Threads.


    Am Ende bleiben mir einige Fragen, vielleicht könnt ihr mir helfen.



    Spoiler ahead für die gesamte Hexer-Saga:


    Warum lässt Emhyr Ciri, Yen und Geralt frei? Am Ende war also alles umsonst: Kriege, Massaker, der Tod von Cahir, Calanthe, Milva, Emiel und Co.
    Sind Yennefer und Geralt am Ende gestorben oder hat Ciri sie in eine der anderen Welten geschickt, oder ist etwas ganz anderes passiert?
    Wer ist der Fischerkönig? Beim Lesen hatte ich die ganze Zeit den Eindruck es könnte Geralt sein, das ganze Gegrunze und das hinken und so. Aber das kann doch nicht sein, diese Episode spielt doch viel später und s.o.?!
    Was passiert am Ende mit Ciri? Bekommt sie ein Kind mit Galahad und ist dieses verantwortlich für unseren Klimawandel? :crazy: Oder doch auf zu Tankred?
    Was passiert mit Rittersporn?


    ARGL, ich brauche einen anständigen Epilog. ;(

    Nach zweimaligem Sehen der beiden Staffeln also hier meine Meinung. Das erste Mal gucken ohne, das zweiten Mal mit Kenntnis der Bücher.
    Das allerbeste an der Serie zuerst: Henry Cavill. Ich mochte ihn bisher nie besonders, aber als Geralt finde ich ihn perfekt. Klar spricht er nicht so viel wie im Buch, das stört mMn aber nicht. Er erscheint trotzdem als kluger Mutant, der nicht nur ein böser Schlächter ist.


    Staffel 1 hat gemischte Qualität, ich mag sie trotzdem. Die Chemie zwischen Geralt und Rittersporn passt, auch die anderen Figuren sind glaubhaft. Die Hintergründe einiger Episoden sind klarer wenn man die Vorlage kennt, aber auch ohne zu verstehen. Die verschiedenen Zeitlinien sind ein netter Kniff, wenn auch manchmal verwirrend. Man lernt die Personen kennen und erlebt dabei ein paar nette Monstergeschichten. Außerdem wird die Haupthandlung vorbereitet, und das macht Lust auf mehr.


    Staffel 2 finde ich schwieriger. Auch hier gefallen mir der Hexer und Rittersporn, dass Yennefer ihre Magie verliert ist spannend, auch wenn man ohne die Bücher zu kennen vielleicht nicht versteht warum sie das so fertigmacht. Kaer Morhen und Ciris Ausbildung waren auch schön zu sehen. Aber der Rest funktioniert auch abgesehen von den Büchern rein im Serienuniversum nicht so wirklich. Warum befreit Yennefer Cahir? Warum glaubt sie dass sie ihre Kräfte zurückbekommt wenn sie Ciri opfert? Woher kommt Vilgefortz auf einmal? Warum lässt sich Vesemir auf Ciris Kräuterprobe ein? Auch die Story um die Elfen kommt irgendwie aus dem Nichts. Dazu das schon an Littlefinger erinnernde hin-und-her-beamen der Hauptcharaktere.


    Alles in allem viel verschenktes Potenzial, ich hoffe dass sie für Staffel 3 wieder näher an die Bücher rücken. Denn eigentlich bietet Sapkowskis Welt einiges an Story für viele Staffeln.

    Sooo, ich bin wie üblich etwas spät dran, aber gut.
    Ich habe in den letzten drei Wochen endlich geschafft die Hexer-Saga zu lesen. Hatte das schon ewig vor, weil Maegwin ja immer davon geschwärmt hat, aber es hat halt nicht gepasst. Anlass war nun die Netflix Serie, die mich richtig gut unterhalten, aber durchaus Fragen hinterlassen hat. Ich bin daher nicht ganz erwartungsfrei an die Bücher gegangen und die Figuren haben jetzt eben das Aussehen der Serie :/


    Die Kurzgeschichten fand ich meist ganz gut getroffen, allerdings versteht man einiges nicht wenn man die Bücher nicht kennt. Ein gutes Beispiel ist wohl das kleinere Übel, wo mMn in der Serie nicht klar wird das Renfri Zivilisten töten möchte. Daher fragt man sich schon warum Geralt zurückkehrt.
    Auch die Darstellung des Brokilon finde ich jetzt im Nachhinein unglücklich, das hätte besser werden können. Allgemein finde ich Ciris Arc nicht sonderlich notwendig, stattdessen hätte man Zeit für andere Dinge finden können. Die Zeitsprünge sind einem als Leser früh klar, haben mich in der Serie aber auch vorher nicht gestört. Alles in allem ist Staffel 1 gelungen, v.a. die Folge mit Duny gefällt.


    Nach Staffel 2 wollte ich dann wissen wie es mit Ciri weitergeht. Tja, die Staffel verliert mMn deutlich wenn man die Bücher kennt. Vorm Lesen war ich auch gut unterhalten, jetzt frage ich mich bei vielem: "Warum?"
    Vieles wurde schon thematisiert, z.B. Yennefer und Cahir. Bei letzterem hätte man ja noch die Kurve Richtung Bücher kriegen können, nach der Staffel sehe ich aber fast keine Möglichkeit mehr dafür. Wie seht ihr das?
    Gleiches mit Fringilla: schon jetzt ist doch eigentlich klar dass die Buchstory so nicht mehr funktioniert.


    Im ersten Buch der Saga passiert an Action wirklich recht wenig, ich verstehe also aus TV-Sicht dass man da was anders machen musste, und das Erfinden von Voleth Meir hätte schon irgendwie funktionieren können, auch ohne so gravierende Änderungen der Charaktere wie schon beschrieben (Vesemir und Kräuterprobe, Huren in Kaer Morhen, Yennefer opfert Ciri), ich finde aber es hätte auch anders gemacht werden können (s.u.). Dabei erscheint Hissrich als Showrunnerin schon als Fan der Bücher und liefert bei einigen Kritikpunkten auch einleuchtende Argumente. So stört es mich gar nicht dass wir schon so früh wissen wer Emhyr wirklich ist. Das lässt sich tatsächlich im Hinblick auf kommende Staffeln kaum vermeiden. Auch Eskels Tod hat mich nicht besonders schockiert, er taucht in den Büchern doch weit weniger auf als ich es bei dem Aufschrei vermutet hätte (vermutlich ist das in den Spielen anders?) Falls sie tatsächlich vorhaben pro Buch eine Staffel zu machen wird es schwierig. Ich hätte mir gewünscht dass sie die teilweise schon langatmige Buchhandlung straffen, denn auch ohne ausgedachte Bösewichte gibt es da doch genug Handlung und Action.


    Also, was denkt ihr sehen wir in der nächsten Staffel? Der Konflikt auf Thanedd? Geralt im Brokilon? Ciri in der Wüste? Ich hoffe sie verbocken es nicht, würde gerne so vieles aus den Büchern auf dem Fernseher sehen. Ausser Camelot, das bitte nicht. :crazy:

    Ich bin froh, dass sich das Verfassungsgericht mit der Triage auseinandersetzt.


    Die ärztliche Ethik ist keine in wirklichem Sinn. Sie soll dem Arzt ermöglichen handlungsfähig zu bleiben und halbwegs nachvollziehbare objektivierbare Kriterien dafür zu entwickeln wer bevorzugt behandelt werden soll. Ein umfassender Gewissensspiegel samt Gottesentscheid wird dem Arzt regelmäßig weder möglich noch zuzumuten sein.
    Mit Ethik im Sinne von Gut und Richtig hat sie aber überhaupt nichts zu tun; im Gegenteil, es ist Darwinismus pur.


    Ich bin wirklich gespannt wie die Regierung das gesetzlich regeln möchte. Ich kann mir immer noch nicht vorstellen dass die Kolleg:innen auf den Intensivstationen solche Entscheidungen in Nicht-Kriegszeiten treffen sollen bzw. müssen. Wie man da gerechte und allgemeingültige Regeln aufstellen will ist mir ein Rätsel. Aber ich muss es zum Glück nicht machen. Danke an Querdenker und Verschwörungstheoretiker