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  1. Eis-und-Feuer Forum
  2. Meursault

Beiträge von Meursault

  • Welcher Schauspieler für welche Rolle?

    • Meursault
    • 6. September 2007 um 09:26

    Diese Besetzungsgeschichte finde ich immer wieder interessant. Es gibt eine Homepage, auf die in diesem Thread scheinbar noch nicht hingewiesen wurde.
    http://www.geocities.com/asoiafcasting/

    Den Cast, der dort angeboten/vorgeschlagen/whatever wird, finde ich sehr passend. Zu der Altersgeschichte, die ich auf der ersten Seite entdeckt habe- wenn wir davon ausgehen, dass ASOIAF im Mittelalter spielt, und demnach die Lebenserwartung/Lebensverhältnisse nicht unbedingt unserer heutigen Jugendwahnkultur entsprechen, denke ich, dass man durchaus für die erwachsenen Charaktere auch mal 10 Jahre ältere SchauspielerInnen nehmen könnte. Ich fänd Julianne Moore als Catelyn jedenfalls prima.

    Edit: Ich habe gerade nochmal über die Homepage geklickt- besonders gut gefällt mir Kevin James (Doug aus King of Queens) als Butterbumps :D Kate Winslett würde als Catelyn ebenfalls passen.

  • Zwei Bücher im Vergleich: "A Game Of Thrones" (Martin) und "Gardens of the moon" (Erikson)

    • Meursault
    • 12. August 2007 um 12:14

    Verzeiht mir bitte, wenn ich, bevor ich auf das Thema eingehe, einen Absatz mit subjektiven Empfindungen, die bei dem Vergleich der beiden Reihen sicherlich eine Rolle spielen, voransetze- wen's nicht interessiert, das eigentliche Thema fängt dann im dritten Absatz an ;)

    Durch dieses Forum ermutigt, habe ich ebenfalls angefangen, Eriksons Reihe zu lesen. Ein Vergleich der beiden Werke liegt meiner Meinung nach daher nahe, als dass ich mich nicht als klassischen Fantasyleser bezeichnen würde- dafür habe ich insgesamt wohl zu wenige Reihen abgeschlossen- es ist nicht fehlendes Interesse, sondern hat den Grund in dem, von mir so empfundenen, starken Qualitätsgefälle des Genres. Abgebrochen habe ich das Rad der Zeit, Midkemia und Pandemia (ich glaube sie hieß so), abgeschlossen bislang lediglich HdR, Tad Williams Drachenbeinthron-Reihe, und, wenn man es denn als abgeschlossen betrachten mag, ASoIaF. Was mich abschreckt, ist Gigantomanie, die insbesondere bei Verwendung von Magie gerne mal auftritt, extrem Fantastisches (also bsplsw. aktive, personifizierte Götter, die seltsamsten Lebensformen), Schwarz-Weiss Malerei und allzu Standardkonforme Sachen wie die übliche Fantasywelt, die von Zwergen, Elfen, Menschen, Goblins, Orks und Trollen bewohnt wird. Durchaus kann es auch vorkommen, dass ich mir ein Einstiegswerk nicht zulege, weil die Namen aus meiner Sicht grottenschlecht gewählt sind.

    Tatsächlich ist ein Vergleich der beiden Werke auch äußerst schwierig herzustellen, objektiv vermutlich sogar nahezu unmöglich, da sie recht unterschiedlich angelegt sind. Subjektiv kann man sich aber durchaus heranwagen. Zur Info sei noch erwähnt, dass ich mich ungefähr in der Mitte von Deadhouse Gates befinde, also gegen Ende des zweiten deutschen Buchs von SdG, der ganze Vergleich also Lücken oder auch Fehler aufweisen kann.

    Geschichtsführung
    GRRM macht das sehr geschickt- unser Blickfeld ist anfangs noch sehr eingeschränkt, hält den Fokus auf die Starks und Winterfell, und wird im Laufe der Geschichte erweitert. Die einzelnen Bücher haben einen Spannungsbogen für sich, lösen aber im Höchstfall einzelne Handlungsstränge auf und es gibt i.d.R. gewaltige Cliffhanger.
    Erikson hat eine davon abweichende Art, die Geschichte zu erzählen- die einzelnen Bücher (scheinen) in sich abgeschlossen zu sein, haben natürlich, sich daraus ergebend, einen Spannungsbogen und allenfalls recht schwache Cliffhanger, die durchaus so auch ein Ende darstellen könnten. Diese Handlungen beobachten wir aus unterschiedlichen Perspektiven, die alle Konfliktparteien des jeweiligen Handlungsstrangs beleuchten, und das von Anfang an. Es scheint mir auch die Tendenz zu geben, dass die POVs am Anfang scheinbar kaum zusammenhängen und am Ende des Buchs doch irgendwie verwoben werden, sowohl was die Handlung an sich, als auch, was den Ort des Geschehens angeht.

    Charaktere
    GRRM erzählt die Geschichte Kapitelweise aus der Sicht seiner POVs. Wir lernen sie kennen und können nach einiger Zeit recht gut beurteilen, wie sie auf diese oder jene Situation reagieren werden oder reagieren könnten.
    Erikson schaltet in den einzelnen Kapiteln zwischen den POVs hin und her, was insbesondere in spannenden Momenten in einer recht hohen Frequenz geschieht und die Spannung unglaublich erhöht. Wir betrachten die Charaktere aber von weiter aussen, als wir es bei GRRM tun und lernen sie nicht so gut (oder so schnell?) kennen. Vorzug bei beiden ist, dass es keine wirklich Guten oder Bösen gibt- zumindest kaum. Während wir bei GRRM die Charaktere so gut kennen, dass wir sie für uns in hellgrau bis dunkelgrau einordnen- und dabei sogar oftmals unterschiedliche Meinungen haben können- wissen wir es bei Eriksons Reihe schlicht nicht, die Charaktere sind uns gegenüber zu verschlossen, um sie beurteilen zu können.

    Sichtweise
    Bei GRRM bekommen wir die Geschichte aus unterschiedlichsten Blickwinkeln mit, auf die die Geschichte Einfluss nimmt oder von denen der Einfluss ausgeht. Wir bekommen mit, wie Mächtige entscheiden und warum sie es tun, wir bekommen auch den Einfluss auf das Land mit.
    Bei Erikson haben wir es zum Großteil mit Ausführenden zu tun, also quasi dem Verbindungsstück zwischen Ursache und Wirkung, woraus sich ergibt, zumindest ist das bei mir so, dass man sich auch über das übergeordnete politische System kaum eine Meinung bilden kann- ist das Imperium gutartig- scheinbar erhöht es durchaus an manchen Stellen den Lebensstandard der Handwerker oder Händler- oder bösartig, da Massenexekutionen und andere Gräueltaten durchgeführt werden? Da man den höheren Sinn nicht wirklich erkennen kann, weil man keinen Blick darauf hat, ist es schwierig, das einzuordnen.

    Magie
    Ist bei mir der kritische Punkt- geht man mit ihr zu leichtfertig um, ist Magie der entscheidende Faktor x in jeder Handlung- ein Deus ex machina, mit dem prinzipiell jede Situation nach Belieben gewandelt werden kann. Der Leser kann so nur schwer abschätzen, in welche Richtung sich eine bestimmte Situation bewegt. Das ganze hat dann mit Spannung weniger zu tun als schlicht mit Unberechenbarkeit. GRRM blendet Magie zum Anfang fast gänzlich aus, und ausnahmslos immer, wenn ich mich nicht irre, hat der Einsatz von Magie etwas Dunkles.
    Eriksons Welt ist voll mit Magie, die sich in unterschiedliche Kategorien gliedert, sie wird entsprechend oft eingesetzt, ihre Ursache und ihre Wirkung ist direkt erkennbar. Auch er lässt die Betreibenden den Einsatz von Magie einiges kosten; ihnen wird schwindelig, oder sie könnten den Verstand verlieren. Trotzdem konnte ich mir den Eindruck nicht verwehren, an manchen Stellen auf einen Deus ex machina zu treffen- entweder das, oder die Bewertung der Fähigkeiten einzelner Individuen war mir derart schwer gefallen, dass sich dieser Eindruck aufdrängte. Insgesamt finde ich Eriksons Herangehen zum derzeitigen Stand gerade noch akzeptabel, wobei ich die Magiebetreiber für zu stark halte und insgesamt zu unberechenbar. Gut ist, wie erwähnt, dass Magie nicht ohne Kosten betrieben wird.

    Religiöses
    Die Götter von Westeros sind unterschiedlich in ihrer Aktivität, aber nicht pesonifiziert, und nehmen indirekten Einfluss auf das Geschehen, bsplsw. durch die Wölfe der Stark-Kinder.
    Erikson hat ein äußerst dynamisches System- die Götter treten in persona auf, haben ihre Avatare, können auch sterben/vergehen oder Menschen können zu Göttern werden.

    Flora und Fauna
    Westeros hat an sich eine überschaubare Fantasy-Artenvielfalt. Die Spitzen hier dürften wohl die Schattenwölfe, Drachen und natürlich die Anderen sein.
    Bei Erikson gibt es unterschiedliche humanoide Rassen, die dankenswerterweise nicht an den Standardtypen angelegt, aber dadurch auch schwer vorstellbar sind- hierbei kann es natürlich nur mir so ergehen, was wiederum an der Tatsache liegen kann, dass ich die englische Ausgabe lese und mir nie ein Wörterbuch zu Hilfe nehme, sondern Sachen, die ich nicht verstehe, versuche, aus dem Zusammenhang zu erschliessen. Es gibt auch reitbare Flugtiere, beseelte Puppen und einiges anderes. Insgesamt bedient sich Erikson einer ganzen Bandbreite an Fantasywesen.

    Sprachliches
    Eriksons Sprache und Prosa empfinde ich als höherwertig verglichen zu GRRMs- von einem vielseitigeren Vokabular bis hin zu anderen sprachlichen Mitteln sehe ich hier eine höhere Kompetenz. Andererseits denke ich, wer Fantasy wegen der Sprachqualität liest, ist im falschen Genre. Hier geht es eher darum, eine Geschichte zu erzählen, und an diesem Punkt sind die beiden Zyklen recht unterschiedlich (s.o.), hervorheben möchte ich nochmals, dass der Wechsel des POVs in spannenden Situationen bei Erikson die Spannung unglaublich hochtreiben kann. Es geht halt soweit, dass man teilweise nach 4-5 Zeilen wieder wechselt. Erikson verwendet stellenweise moderne Sprache, was den einen oder anderen stören könnte.
    Auch möchte ich an dieser Stelle kurz etwas zum Thema Übersetzung sagen: Generell finde ich Namen, die eine Bedeutung haben, taugen höchstens als Spitznamen. Wenn solche Namen eingesetzt werden, sollten sie auch übersetzt werden. Ausserdem sehe ich nichts verwerfliches daran, das ganze Buch einzudeutschen und denke auch nicht, dass man die Qualität einer Übersetzung an Namensübersetzungen messen sollte. Tatsächlich ist es so, dass, wenn man das Buch auf Deutsch liest, es aber englische Namen enthält, das zu einer Störung im Lesefluss kommen kann. Alleine die Fähigkeit, Namen übersetzungsfähig zu gestalten, ist schon mal eine positive Erwähnung wert. Es gibt andere Bücher, in denen Namen einfach so schlecht sind, dass sie sowohl im englischen als auch im deutschen den Lesefluss stören.

    Fazit
    Die beiden Zyklen wirklich objektiv zu vergleichen, fällt schwer, da sie als größte Gemeinsamkeit wohl die epische Breite haben, alles andere aber unterschiedlich gehandhabt wird. Es wird öfter mal gesagt, dass beide Autoren ähnlich schonungslos mit ihren Charakteren umgehen, eine Behauptung, die ich nicht bestätigen oder widerlegen kann, da ich noch nicht weit genug gelesen habe. Tatsächlich habe ich aber selbst vor meiner Entscheidung, Eriksons Werk zu lesen, einen Thread wie diesen gesucht, finde es sehr gut, dass er existiert, und hoffe, durch meinen Beitrag etwas zu seinem Nutzen hinzuzufügen.
    Subjektiv gewinnt GRRM für mich in allen Bereichen ausser der Sprachqualität- das mag undifferenziert wirken, ist aber so. Hinweise zu Gründen für dieses Gefühl kann man im ersten Absatz finden. Dennoch ist Eriksons Zyklus (soweit ich das jetzt beurteilen kann) sehr gut und kann nahezu uneingeschränkt empfohlen werden. Ein weiterer Pluspunkt für Erikson ist seine Schreibgeschwindigkeit ;) , die nach allem, was ich bislang gehört habe, nicht zu Lasten der Qualität geht.
    Meiner Meinung nach ist Eriksons Malazan Book of the Fallen ein sehr unterhaltsamer und gut lesbarer Pausenfüller (keine Qualitative Äusserung, sondern Beschreibung des Einsatzgebietes ;) ) zwischen ASoIaF - Veröffentlichungen.

  • CL-Tippspiel 2007/2008

    • Meursault
    • 27. Mai 2007 um 09:41

    Nein, das war leider keine Absicht mit dem "s" :) Habe das dann auch mal korrigiert

  • CL-Tippspiel 2007/2008

    • Meursault
    • 26. Mai 2007 um 09:33

    Bin auch dabei - bei beiden Tipprunden

  • Die Reeds bzw Die Pfahlbaumänner

    • Meursault
    • 25. April 2007 um 06:51

    Ich habe gestern abend das Bran-Kapitel gelesen, in dem die beiden Reeds bei ihm in Winterfell ankommen. Zusätzlich zu ihrem kleinen Wuchs usw. ist mir auch ihr Treueeid aufgefallen, der auch Bran- der sich ja mit den Umgangsformen eines Lords gut auskennt- unbekannt ist und dessen letzte Zeile We swear it by Ice and Fire lautet.

    Es ist selten, dass Eis und Feuer beinahe so sauber wie im Zyklustitel zusammen verwendet werden, daher macht mich das stutzig und neugierig. Nur, daraus basteln kann ich eigentlich nichts, ausser dass mir eine Verwandtschaft (bzw. Bekanntschaft) zu den Kindern des Waldes dadurch irgendwie wahrscheinlicher erscheint als vorher.

  • World of Warcraft

    • Meursault
    • 4. April 2007 um 07:51

    Hallo,
    bin auf Blutkessel als eine Nachtelfen-Druidin namens Rhaenys und als Gnom-Schurke Tyrion anzutreffen.
    Schade eigentlich, dass hier fast alle (ausser die RPler) auf unterschiedlichen Servern sind.
    Für RPler würde ich auch Die Aldor empfehlen, da es anscheinend irgendwann mal eine Einigung unter den Forumaktiven Rollenspielern (WoW-Forum) gegeben hat, auf den Server zu wechseln und dort mit geballter Kraft für Rollenspiel einzutreten. Scheint ganz gut funktioniert zu haben, abgesehen davon, dass sie möglicherweise Probleme mit einer "Anti-RP"-Gilde haben.
    Auf dem abyssischen Rat gibt es ein Projekt, Menethil zum Rollenspieldorf zu machen- dort gibt es allerhand RP-Aktivitäten, die sicher auch interessant sein dürften.

  • ADWD noch in 2006

    • Meursault
    • 1. April 2006 um 16:29

    Na so ein lustiger Aprilscherz ;)

    Auf Amazon-Daten würde ich grundsätzlich nichts mehr geben, schließlich gab es für AFfC etwa 100 Veröffentlichungsdaten.

    GRRM schrieb in seinem letzten Update, er wolle sich um Anfang April mal mit Neuigkeiten melden. Warten wir ab, was er dann zu sagen hat. Er hofft ja zumindest, es dieses Jahr noch fertigstellen zu können.

  • Welcher Charakter ist für euch der Interessanteste?

    • Meursault
    • 28. März 2006 um 21:55

    Nun gut, dann entscheide ich mich mal für jemand (vielleicht) provokanten:

    Melisandre

    Immerhin hat sie eine Ahnung von dem, was im Norden los ist, und kann es richtig einschätzen

  • Jon Snow

    • Meursault
    • 28. März 2006 um 21:35

    Wann ist denn die Vaterschaft Neds zur Theorie geworden? Und, kannst du das beweisen? ;)

    Bei Ashara würde mich mal interessieren, warum Ned eigentlich so vehement gegen das Gerücht vorgegangen ist, sie sei die Mutter von Jon. Hat dazu jemand eine Idee? Anhänger jedweder Theorie sind gefragt. Ich bezweifle nämlich, dass Ned genauso vehement gegen ein Wylla-Gerücht vorgegangen wäre.

    Wylla bestätigt Ned einzig und alleine gegenüber Robert, was schon sehr dafür spricht, dass es gilt, das Geheimnis von Jons Herkunft besonders ihm gegenüber zu bewahren, indem man ihm dem Glauben lässt, zu wissen, wer die Mutter sei. Wylla halte ich nicht für Jons Mutter.

    Irgendwas dunkles muss es wohl sein- viele der Hinweise, die für R+L=J gesammelt wurden, bestätigen das an sich, unabhängig davon, ob diese Theorie den fiktionalen Tatsachen entspricht.

    Targaryen-Frauen scheiden wohl aus, schätze ich?!? Habe nicht wirklich Ahnung, ob es da überhaupt eine Kandidatin gäbe, vom Alter her.

    Oder vielleicht Elia? CERSEI? :D

    Na, ich glaube, für jedwede Theorie gibt es zuwenig Anhaltspunkte, um Vermutungen anzustellen. Es bleibt wohl bei den drei Möglichkeiten, Wylla, Ashara oder R+L- von diesen dreien jedenfalls ist letztere wohl die wahrscheinlichste.
    Trotzdem beschleicht mich das seltsame Gefühl, dass keine Version die sein wird, die in Georges Kopftresor steckt.

    Denn, was mich am meisten an R+L stört: Es ist schon fast zu offensichtlich. Die beiden anderen Versionen werden zu leichtfertig präsentiert. Üblicherweise macht es uns George nicht so einfach bei Sachen, die uns wichtig sind.

  • Jon Snow

    • Meursault
    • 28. März 2006 um 15:03

    Ja, sicher. Direkt wiederlegt wird diese so beliebte Theorie durch diesen Gedanken Ned's nicht. Aber als ich den Gedankengang hörte, kamen mir zum ersten Mal wieder Zweifel, wie gesagt, bin ich auch Anhänger der Jon Targaryen- Theorie. Also gut, hier erstmal der Satz:

    Riding through the rainy night, Ned saw Jon Snow's face in front of him, so like a younger version of his own. If the gods frowned so on bastards, he thought dully, why did they fill men with such lusts?

    Es stimmt, auch hier denkt Ned nicht direkt an Jon als seinen Sohn, jedoch zumindest zieht der Gedanke eine Verbindung von Jon zu Ned, ohne begleitendes Promise me usw., was eben einzigartig ist-sonst gibt es die Bezugnahme Ned-Jon nie von Ned- und gerade deshalb fiel mir dieser Satz auf. Außerdem klingt der Gedanke irgendwie....naja, schuldbewusst vielleicht? Und es ist eine logische Folge, nachdem man einen Bastard seines Kumpels gesehen hat, an seinen eigenen zu denken.
    Er könnte dabei auch an Rhaegar gedacht haben, allerdings ist der Gedanke dafür m.E. nach zu schlicht. Umgekehrt kann man fragen, schließlich denkt unser Nedchen ja nur, warum denkt er dann an die Ähnlichkeit Jon's zu IHM (selbst), und nicht zu IHR?

    Mir war schon klar, damit keinen Hardcore-Jon Targaryen-Anhänger vom Gegenteil überzeugen zu können, ist auch nicht Sinn der Übung, schließlich reicht es nicht mal dazu, mich selbst zu überzeugen. Trotzdem denke ich, dass man diesen Gedanken bei der (fast schon leidlichen) Diskussion um Jons Eltern mitbedenken sollte.

  • Jon Snow

    • Meursault
    • 28. März 2006 um 08:55

    Jawohl, es geht mal wieder um Jons Eltern. War ich auch Anhänger der Targaryen- Theorie, haben sich bei einem Re-Read (oder besser Re-Hear) Zweifel daran breitgemacht. Grund dafür ist etwas, dass ich bis jetzt noch nicht als Gegenargument dieser Theorie gelesen habe.

    Und zwar denkt Eddard selbst an Jon als seinen Sohn. Nach dem Besuch in dem Bordell, in dem Robert's Bastardtochter Barra lebt, und ihre Ähnlichkeit mit Robert bemerkend und darüber nachsinnend, fragt sich Eddard, warum, wenn Bastardkinder wirklich so schlimm seien, die Götter die Männer dann mit so zügellosen Trieben ausgestattet hätten. Und denkt dabei an Jon, der auch große Ähnlichkeit mit ihm hat.
    Sprich: Er denkt eindeutig an sich, an die Triebe der Männer, und an Jon. Er denkt zwar nicht wortwörtlich "mein Sohn" (sonst wären anderslautende Theorien wohl kaum entstanden), aber es ist doch recht klar, was er meint.

    Daher glaube ich mittlerweile, dass das große Geheimnis von Jon tatsächlich in seiner Mutter liegt, was aber durchaus auch ein großer Paukenschlag werden kann. Wenn Interesse besteht, suche ich die entsprechende Stelle mal im Laufe des Tages raus.

  • Danys "Besucher" (ADwD Spoiler!)

    • Meursault
    • 5. März 2006 um 20:43

    Was wäre, wenn diese Prophezeiung nicht direkt auf Dany, sondern beispielsweise auf einen bestimmten Ort bezogen wäre? Dann könnte sie (Dany) selbst die "Pale mare" sein- sie ist hellhäutig, hat helles Haar, und ist doch zumindest Khaleesi, sprich vom Reitervolk.

  • POV's in ADWD

    • Meursault
    • 5. März 2006 um 09:04

    Es wird wohl einen neuen POV geben, sowie einen alten, der zurückkehrt. Wie wäre es bei dem neuen mit Osha/Rickon? Das Stark-Nesthäkchen ist schließlich schon eine Weile fort von der Bildfläche.

  • Kann Schorsch 7 Bücher einhalten?

    • Meursault
    • 3. März 2006 um 07:14

    Ich glaube auch nicht, dass er mit 7 Bänden auskommen wird. Da gibt es ja auch noch andere Sachen, die in AFfC eröffnet wurden- Cerseis Schicksal, zum Beispiel. Wir müssen ja davon ausgehen, dass das erst in Band 6 aufgelöst wird, frühestens aber gegen Ende von ADwD.
    Danys Drachenreiter-Count steht momentan bei 1/3, es wäre vielleicht durchaus möglich, dass sie in ADwD alle bekommt, woraufhin sie Anfang Band 6 vielleicht bereit sein dürfte. Andererseits dürfte bezweifelt werden, dass die, die sich in AFfC auf den Weg zu ihr machen, schon im gleichzeitig stattfindenden ADwD ankommen werden, ebenso frühestens zum Ende von ADwD.
    Ich schätze mal, die Anderen und Dany werden ungefähr gleichzeitig auftauchen, zumindest wäre ein weiteres Thronfolger-Chaos die wohl passendste Gelegenheit für die Anderen, aufzutauchen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die nur bis zu Mauer kommen werden.
    Generell sind die Starkkinder im Moment noch offen, und alle vier noch lebenden werden noch etwas Zeit brauchen, besonders Bran/Rickon. Während Arya vermeintlich schon mehr oder weniger da ist, wo sie sein soll, sucht Bran noch, und wenn er findet, muss das was-auch-immer passieren, weshalb ihn die dreiäugige Krähe hergeholt hatte.

    Also, bevor ich hier fortfahre Dinge zu beschreiben, die meiner Ansicht nach noch passieren oder aufgelöst werden müssen, sage ich mal, mindestens acht Bände- Band 5 für Weiterentwicklung der Jon/Dany/Bran- Eckpunkte, sprich mehr Andere, Vorbereitung der Invasion von Dany und Bran findet die Krähe. Band 6 für Thronfolger-Chaos in Entstehung und Auswirkung/Brienne/Cersei/Sams Ausbildung, ebenso die von Bran, Band 7 für Angriff der Anderen/Dany, gehen wir mal von dem klassischen aus, dass sie zunächst recht erfolgreich sein werden und dann noch ein Band um die Situation zu klären. Und selbst dann müsste GRRM von jetzt an ziemlich on-topic bleiben, um das in gleichbleibender Qualität zu einem runden Abschluss zu bringen.

    Andererseits muss auch nicht alles, was wir erwarten, tatsächlich passieren.

  • Danys "Besucher" (ADwD Spoiler!)

    • Meursault
    • 2. März 2006 um 10:36

    Dass Arya irgendwann bei Dany aufläuft, kann ich mir auch gut vorstellen, ist nur die Frage, ob das in die angegebene Reihenfolge passt. Kann sie es tatsächlich als erste zu ihr schaffen? Ihre Erblindung dürfte sie doch aufhalten, nehme ich mal an. Vielleicht wird sie ja auch nicht blind bleiben, wurde ja auch an anderer Stelle diskutiert.
    Ich könnte mir gut vorstellen, dass wir die Pale Mare noch nicht kennen...vielleicht eine weitere hellhäutige Khaleesi? ;)

  • Wie geht es im Norden weiter?

    • Meursault
    • 1. März 2006 um 07:23

    Ich habe mir die Zusammenfassung bei Amazon angesehen, und für mich klingt das alles nicht ganz richtig. Im Einleitungssatz steht "six years have past since the events of a storm of swords"- der Zeitsprung ist ja Geschichte, den wird es nicht geben, und ADwD wird ungefähr zeitgleich mit AFfC laufen. Wäre es nicht möglich, dass das so eine Art "ursprüngliche" Zusammenfassung ist, die erstellt wurde, bevor AFfC überhaupt "notwendig" wurde?

  • Wie gefiel euch AFFC im Vergleich zu den bisherigen Büchern?

    • Meursault
    • 31. Januar 2006 um 22:23

    Mahlzeit,
    habe selbst vor ein/zwei Monaten hier abgestimmt, und mich für genauso gut entschieden. Argumente sind viele ausgetauscht worden, über nicht abgeschlossene Handlungsstränge, gute Schilderung der Nachkriegszeit und so weiter. Jetzt will ich auch mal.

    Ich denke, ein solches "Mittelbuch", oder "Übergangsbuch" lässt sich schwer beurteilen, ohne die folgenden zu kennen. Nach ASoS ist eine Teilgeschichte zu Ende gegangen, in AFfC wird eine neue begonnen, weshalb es meiner Ansicht nach am Naheliegensten ist, diesen Teil mit dem ersten zu vergleichen- sowohl bezüglich der Spannungskurve, dem Vorantreiben der Handlung, als auch, und vor allem deshalb, wegen des logischen Aufbaus. Tatsächlich sind sogar die Handlungsstränge vergleichbar, viel Kings Landing, eine Andeutung eines Konflikts zwischen zwei "großen Häusern", die zugegebenerweise im ersten Buch schneller und deutlicher vorangetrieben wird, als in diesem. Die "Ruhe" im vierten Band wird aber gut genutzt, um uns die Welt, in der das alles passiert, ein bischen näher zu bringen.
    Zu dem Thema "nicht abgeschlossene Handlungsstränge" möchte ich folgendes sagen- zum einen, wären die Handlungsstränge immer abgeschlossen, wäre schon das zweite Buch überflüssig gewesen. Zum anderen sollte man nicht so tun, als hätte es das vorher nicht gegeben- ich erinnere mich an den letzten Satz von AGoT "...and for the first time in hundreds of years, the night came alive with the music of dragons." - wenn das einen nicht nach einer Fortsetzung des Kapitels lechzen lässt, was dann? Und dabei bin ich nicht mal ein Freund von Drachen in Fantasyromanen. Auch ASoS, gerade ASoS habe ich zugeklappt und hätte sofort nach AFfC gegriffen, wenn ich nicht das eine oder andere Jährchen darauf hätte warten müssen.
    AFfC hat mir das gleiche Lesevergnügen gegeben wie die vorigen Bücher, innerhalb von zwei Wochen war ich durch und hätte mir wieder direkt ADwD geschnappt, wenn es denn schon da wäre. Also, in diesem Sinne, gewohnt gute Qualität von Mr. Martin.
    Ach so, ähm, NATÜRLICH sollte man dieses Buch nicht mit den Buddenbrooks vergleichen, liegt ja wohl auf der Hand- ist eben die Frage, was man will. Unterhaltung jedenfalls liefert dieser Zyklus, und auch dieser Band daraus, auf sehr gutem Niveau.

  • Kapiteldiskussionen - Samwell Tarly

    • Meursault
    • 11. November 2005 um 16:56

    Der Gedanke kam mir auch schon, ist aber schwer vorstellbar, dass die Anderen Verbündete unter den Menschen haben.
    Möglich wäre es wohl, schließlich ist (zumindest mir) noch nicht so klar, was die Anderen eigentlich sind. Zumindest machen sie nicht gerade einen kommunikativen Eindruck, was wir wissen ist jedenfalls, dass sie andere Waffen nutzen, eine nicht menschlich klingende Sprache sprechen und offensichtlich ziemlich wahllos töten- und sie haben untotes Fußvolk. (Gut, da sind sie mittlerweile nicht mehr die einzigen) Sieht nicht nach guten Verbündeten für Menschen aus.

    Allerdings könnte die Citadel ihnen wohl passiv nützlich sein- das Feuer der Drachen dürfte eine mächtige Waffe gegen sie sein, Magische Kenntnisse auf Seiten der Menschen wären wohl auch ein größeres Hindernis für sie. Aus dem Vergessen der Magie ziehen die Anderen Nutzen- das war aber schon ersichtlich, bevor wir erfahren haben, wer die Drachen tötete.

    Und zu dem Vertrauen gegenüber Marwyn- ich denke, er trägt seine Konflikte innerhalb der Citadel zu offen aus, um eine Art "Verräter" zu sein. Der Konflikt zwischen Citadel und Magie scheint mir eher dem Kampf der Wissenschaft gegen den Glauben zu ähneln, nur unter umgekehrten Vorzeichen.

  • Kapiteldiskussionen - Samwell Tarly

    • Meursault
    • 11. November 2005 um 08:54

    Marwyn ist recht deutlich, was die Drachen betrifft. Darüberhinaus erwähnt er, dass die "Welt, die die Citadel baut" keinen Platz für Magie und dergleichen hat.
    Was die Mordstrategie betrifft- die Maester stehen den Schlossherren mit Rat und Medizin zur Seite, es wäre wohl vorstellbar, dass sie auch eine Medizin gegen Drachen angewendet haben.

  • AFFC-Reviews

    • Meursault
    • 8. November 2005 um 13:52

    AFFC hat mich durchaus nicht enttäuscht, eher im Gegenteil. Dass nicht allzuviel passieren würde, war ja klar- schließlich ist der Krieg aus und die POVs geben die wirklichen Aha-Effekte schlicht nicht her.

    Irgendwo habe ich gelesen (ich glaube in der Amazon- Rezension), dass AFFC eher die "erste Szene des zweiten Akts" ist als die vierte Szene des Ersten. Ich denke das passt, inhaltlich erinnert es mich ein bischen an A Game of thrones- nicht viel 'Action', mehr höfisches- dieses Mal aus der Sicht eines eher als schlecht zu bezeichnenden Charakters (Cersei) als aus der Perspektive des Guten (Eddard). Die Intrigenspielchen sind wohl deshalb nicht so spannend wie in AGOT, weil Cersei die Intriganten schlicht nicht ernst genug nimmt- im Gegensatz zu Ned und Tyrion- eigentlich beachtet sie sie nicht, abgesehen von Margaery.

    Ich hatte ein bischen die Sorge, dass innerhalb von AFFC Nachrichten nach Kings Landing gelangen würden, die für ADWD elementar werden würden- etwas wie "Die Anderen haben die Mauer eingerissen"- bildlich gesehen. Das war glücklicherweise nicht der Fall- als Folge daraus fehlen zwar wichtige politische Entwicklungen, erhält aber die Spannung für das nächste Buch.

    Neue POVs sind anfangs immer etwas problematisch, was die Schwierigkeiten mit den Dorne/Iron Islands- Kapiteln erklärt, trotzdem halte ich die Kapitel für sinnvoll, weil Martin damit 'weiße Flecken' auf der Karte entfernt und zudem zwei Parteien einführt, die wohl in den nächsten Büchern von größerer Wichtigkeit sein dürften als bisher. Subjektiv empfand ich die Iron Islands Kapitel am langweiligsten- räuberische Seefahrer sind nicht mein Ding.

    Die Reise von Brienne erinnert mich etwas an klassische Abenteuer-Fantasy, die Heldin hat eine Aufgabe zu erfüllen und reist von Ort zu Ort und trifft allerhand Leute, gerät in Gefahr, übersteht sie und zieht weiter. Am Ende muss sie dann den Ring ins Feuer werfen. Aber ihre Reise eröffnet uns einen Blick in das, was während des Krieges aus dem einfachen Volk geworden ist.

    Die Kapitel von Sam, Arya und Sansa gehörten für mich zu den interessanteren- wohl deshalb, weil die Charaktere bekannt sind und alle drei, ebenso wie Jaime, sich verändern, und vor allem Jaime und Sansa auf der Beliebtheitsskala nach oben schnellen.

    Insgesamt denke ich, dass AFFC sehr gut in die Reihe passt und sie abrunden wird. Wie 'wichtig' die einzelnen Handlungsstränge sind, dürfte sich erst in den nächsten Bänden zeigen. Das Buch für sich gesehen empfand ich als weniger spannend als ACoK und ASoS und in etwa so spannend wie AGoT ohne die Ereignisse an der Mauer. Gut gefällt mir der wachsende, aber gut eingebundene Einfluss der Magie in Gestalt von Qyburn, Marwyn und auch Lady Stoneheart.
    AFFC war sehr unterhaltsam, und sollte ich die Reihe im Ganzen noch einmal lesen, würde ich es sicher auch nicht auslassen oder überspringen wollen.

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