Beiträge von keira

    Ist ja nicht so das er eine große Wahl gehabt hätte so er denn die Rolle wollte.

    ja und wenn selbst der grosse christopher lee keine andere wahl hatte (und das dem film zugrunde liegende buch seiner angabe nach auswendig kann) dann ist es ja klar, das eine junge fast nichtbekannte schauspielerin diese wahl aber hat, und einfach "ihre cersei" spielt ...
    klar! ^^


    und lagerfelds schneiderlehrlinge nähen die klamotten sicherlich auch einfach nach ihrer version, ungeachtet dessen was ihr chef sagt ...
    oder der restaurator im louvre interpretiert die mona lisa mal kurz neu ... während er sie ausbessert ...

    hallo erstmal (nach längerere pause)


    lieber traumwandler und lieber wolfsreign ... (und andere die sagen: schauspielleistung von cersei = schlecht weil nicht 1:1 am buch bzw darstellerin hat buch nicht gelesen)


    dazu würde ich jetzt schon gerne mal was aus profesioneller sicht sagen ...


    ich hab den beruf ja auch gelernt und jahrelang (nur auf der bühne) ausgeübt


    schauspielerei ist erstrangig ein kunsthandwerk, ähnlich den restaurateuren, den bildhauern, den tonhandwerkern, musikern (orchester, studio), kostüm und mass schneidern etc ...
    dh eine verbindung aus leidenschaft, talent und handwerk ...
    um seine brötchen zu verdienen, begibt man sich hauptsächlich (die ausnahme - aber damit sind im normalfall keine/nicht viel brötchen verdient - wären die kleinen gleichberechtigten indi /eigenproduktionen auf bühne, avantgarde/indi film etc) in ein abhängigkeitsverhältnis, ähnlich eines angestelltenverhälnisses (egal ob als bühnen, film, fernseh engagement) und hat sich nach den vorgaben der "chefs" also der regiseure, produzenten, intendanten, drehbuchschreiber zu richten ...
    seinen job zu machen, gut zu machen ...
    heisst man nicht gerade streep, de niro, pitt, jolie, roberts etc oder auf deutschen gebiet: rhode, schweiger, berben, ferres, burda/furthwängler ... kann man vergessen, bei grösseren produktionen egal ob mit oder ohne kamera grosses mitspracherecht und grosse interpretationsfreiheit zu haben ...
    man erledigt seinen job auf möglichst hohen handwerklichen und künstlerischen niveau und erfüllt die vorgaben/anweisungen seiner vorgesetzten ...
    und dabei ist es VÖLLIG gleichgültig was man selbst für ein bild von der rolle hat, wie man sie interpretieren/auslegen würde oder ob man die zu grunde liegende vorlage schon gelesen/in anderen produktionen gesehen oder gar schon gespielt hat und was man da für ein bild von der rolle hat ...
    will heissen, wenn ich z.b in schillers lysystrata (wie schon passiert) in lack und leder die rolle als eine art postmoderne prostiuierte erfüllen soll, dann tu ich das, auch wenn ich mir das griechische drama anders vorgestellt habe und denke schiller (und alle alten greichen) routieren im grabe ...


    ähnlich wird es bei der rolle der cersei sein ...
    ich denke die miss headey wird ihre regieanweisungen bekommen haben und erfüllen ...
    und wenn sie die rolle zur unzufriedenheit der regiseure/produzenten spielen würde, wäre sicherlich etwas dagegen unternommen worden (und ja in einem gespräch, einer abmahnung, einer kündigung ... niemand ist unersetzlich ...)
    die serien cersei wird also so angelegt sein wie sie es spielt (und sie spielt sie gut) und eben nicht 1:1 wie im buch ...
    das mag fans stören, aber dafür kann lena headey nix ...


    und war der schorsch ned auch zumindest als berater tätig bisher (oder sogar executiv producer?) wenn ihm diese uminterpretierung (durch drehbuch/regie) gestörrt hätte ... hätte er was sagen können :)


    und zum argument: wenn sie gelesen hätte, hätte sie den regiseur von der buchnahen interpretation überzeugen können, nachfragen ...
    klar ;) den schauspieler (der nicht jolie, roberts, pitt, de niro usw heisst) möchte ich sehen, der so ne chance zur internationalen bekanntheit, einer längerfristigen beschäftigung, guter kontakte etc ... bekommt und diese dann gefährdet, indem er "aufmuckt" und ständig den regiseur in frage stellt ... ^^ auch wenn er das buch 1000 mal gelesen hat ...


    war nicht sogar christopher lee (bekennender HdR süchtiger und immerhin chrisopher lee und kein neuling oder schauspieler aus der 3. reihe ...) bereit den saruman nicht ganz buchgetreu zu spielen? ... :)


    das undnichts anderes ist der job der schauspieler ...
    tun was der regiseur sagt und das gut und überzeugend ...
    für die selbstverwirklichung sind eher die kleinproduktionen, kleinkunst, kabarett oder eben das umschwenken auf selbst regie führen gut ...

    Tja, kann mich meinen Vorrednern eigentlich nur anschließen. Über die theoretische Möglichkeit einer Flucht und deren Chancen will ich mich gar nicht auslassen (das erinnert mich irgendwie an "Cersei kann einen Stoffladen aufmachen", auch wenn die Chancen beim Desertieren vermutlich noch um ein Vielfaches höher wären. Naja... ;) ), aber wie es schon mehrfach gesagt wurde, dürften die meisten der Brüder der Nachtwache gar keinen Grund gehabt haben zu fliehen, da das Leben bei der Nachtwache vergleichen mit dem, was sie andernorts in Westeros erwartet hätte, alles andere als übel gewesen sein dürfte.


    Sicherlich, ein paar Unverbesserliche gibt es immer. Die gibt es auch im realen Leben. Es gab und gibt immer Leute, die langweilig, durchschnittlich und absolut nichts besonderes sind, sich aber scheinbar nicht damit abfinden können ein durchschnittliches, "langweiliges" Leben zu führen und aus irgendwelchen Gründen (die wohl nur sie allein kennen) meinen zu Höherem berufen zu sein. Einige schaffen es und werden reich, die meisten anderen dürften in der Gosse oder im Gefängnis landen und ganz selten landet so einer auch schon mal in Bellevue.

    made my day :) :lol:


    Ich sehe das übrigens sehr ähnlich wie WolfsReign.
    Die einzige Szene, die übrigens auch hinzuerfundengeschrieben ist, in der sie mir sehr gut gefallen hat, war die, wo sie Joffrey brieft. Die war ganz großes Kino von beiden Schauspielern.
    Aber das ändert nichts daran, dass sie nicht die leidenschaftlich um ihr Leben kämpfende Cersei ist, wie wir sie aus dem Buch kennen. Was sicherlich nicht allein ihre Schuld ist. Wie schon von Sonnenfalke und Wolverine gesagt, wäre es eigentlich die Aufgabe der Autoren gewesen.
    Und die haben die Serienzuschauer im Grunde mit dieser Robert/Cersei-Eröffnung ganz schön gespoilert (so wie sie es z.B. mit Littlefinger ja auch gemacht haben), in dem sie Informationen aus AFfC direkt in den Anfang gezogen haben. Dramaturgisch zum Verständnis der Charaktere natürlich einfacher und in Hinsicht auf eine mögliche Einstellung der Serie auch irgendwie nachvollziebar, aber als Leser des Buches ist es schon irgendwie... schade.


    Übrigens, Myrcella, herzlich Willkommen bei uns! :)

    @ Lenore: ja natürlich wissen wir das ... das streitet ja niemand ab ...
    ich schrieb ja: ... die während der Entstehung des Hobbit schon in Anfängen vorhanden, aber letzendlich auch erst nach dem HdR (naja eigendlich nie, er verstarb ja vor Fertigstellung) abgeschlossen war ...
    In Anfängen = noch nicht in der Komplexität wie später


    @ Ser Wolverine ... stimmt 16
    ja das mit dem immer wieder neu anfangen hab ich auch schon mal wo gelesen ...


    aber wir sollten glaub ich (bevor ich hier eine auf mein rotes Haupt bekomme) wieder zum Toppic zurückkommen ;)
    ich habe den Vergleich ja nur genutzt um den Umkehrschluss darzustellen (oder mit des Wolfmannes Worten zu arbeiten: darszustellen, das ein wuchernder Garten, irgendwann einaml fast aus sich selbst wächst, außer der Gärtner fängt rechtzeitig an - zumindest um den Hauptweg durch den Garten - zu jäten)

    20 jahre hacoon, 20 ... (naja eigendlich 18^^)


    ansonsten glaube ich einfach mal, du hast nicht verstanden was ich sagen wollte (lag vielleicht an meiner, manchmal sicherlich etwas kryptischer, Ausdrucksweise?)
    den das was du da jetzt darstellst, ist ja nichts Anderes, als das was ich gesagt habe ... ;)


    abgesehen davon, dass Tolkien den Hobbit nach der Fertigstellung des HdR nochmal umgeschrieben und an die tiefergehende Mythologie angepasst hat, die während der Entstehung des Hobbit schon in Anfängen vorhanden, aber letzendlich auch erst nach dem HdR (naja eigendlich nie, er verstarb ja vor Fertigstellung) abgeschlossen war.
    in der ersten Ausgabe von 37 (ich habe eine ;) ) gibt es keinen "bösen Gollum" nur eine Kreatur names Gollum die seltsam unheimlich wirkt und Bilbo nach erfolgreichen Abschluss des Rätselspiels den Ring überlässt (und ich glaube ihn sogar noch hinausbegleitet, dazu müsste ich aber jetzt nachlesen ...)


    ausserdem hiessen die Noldor da auch noch anders ... also nicht Elven (oder Elben, das ist ja eine Erfindung der deutschen Übersetzung, um die Tolkien die deutschen angeblich immer beneidet hat) ... aber das ist mir jetzt auch entfallen ...


    ich denke er hat Zeit seines Lebens an der mythologischen und sprachlichen Grundlage und Ausarbeitung Mittelerdes gearbeitet und natürlich hat das stetige Voranschreiten u Weiterentwickeln auch den Schreibprozess des HdR beeinflusst (der ja über 10 Jahre dauerte glaub ich)


    was ich mit dem Vergleich in der DwD Rezesion ausdrücken wollte war ja:
    dass dieser "Entwicklungs und Ausweitungsprozess" die ersten 2 Bücher des HdR mehr beeinflusst hat als die letzten 4 und ich glaube (nicht weis) das Tolkien irgendwann gemerkt hat, dass er Gefahr läuft, sich in der epischen Breite seiner geschaffenen Welt + deren Geschichte + deren Sprachen zu verennen, die (symbolische) Handbremse gezogen hat und und die (Haupt) handlungsstränge dann deutlich zielgerichteter vorantrieb (und die Nebenhandlungen der Nebenhandlungen ^^ bzw die Hintergrundgeschichten und Vergangenheit, Anspielungen und Geschichten der Randfiguren eben im Anhang, bzw dem Silmarillion, bzw den posthum veröffendlichten Werken gesammelt hat.
    und das ich im Unterschied dazu befürchte (auch nicht weis ^^) das Martin halt genau das Gegenteil passiert ... er also sehr zielgerichtet angefangen hat und nun unendlich ausufert, also jetzt am Ende Gefahr läuft, sich zu verrennen ...


    aber wie gesagt, ich glaube, du wolltest das Selbe ausdrücken und wir gehen da eh d`accord?

    ok Fantasy SAGA


    ich nehme an damit sind Trilogien und grösseres gemeint?


    1. HdR und alles was dazugehört ...
    2. Hawk of May / Gillian Bradshaw (meiner meinung nach die Adaption der Artussage, die am nächsten an der alten Sage UND am warscheindlichen historischen Zusammenhang liegt und dennoch Magie und Zauber beinhaltet


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    diese Beiden stehen für mich ausserhalb jeder Diskussion, da sie mein Erwachsenwerden, mein Weltbild, meine Träume in dieser Zeit geprägt haben ... mich heute noch begleiten und im Prinzip eine Einnerung in der Erinnerung sind ... sprich ich erinnere mich beim Lesen nicht nur an den Inhalt der Bücher, sondern auch an die prägnanten Momente meiner Jugend, in denen es mich begleitet hat
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    3. unser aller Schorsch und sein Eis und Feuer .... (hoffen wir mal, dass daraus kein Schneematsch wird)
    4. Die Hyperion-Gesänge / Dan Simmons (zählen 2 Bücher als Reihe?)
    5. Wächter Romane / Sergei Wassiljewitsch Lukjanenko (toll)
    6. Dune (ist ja auch ne Trilogie) / Frank Herbert
    7. alles von Jules Verne (kann man das als Reihe gelten lassen?)
    8. Terry Pratchet im Allgemeinen, besonders die Bücher mit Herrn Tod
    9. Harry Potter (ja! Harry hat mir als 3 fach mama das leben gerettet und Vorlesen wieder interessant gemacht! ;) )


    alles Andere wie Eddings, Heitz (?) und Konsorten lasse ich als mal mehr, mal weniger gute Popcorn Fantasy gerne an meine Augen ... aber hat nichts in dieser Aufzählung zu suchen


    gar nicht geht in meiner Welt inzwischen: Holbein


    Einzelbücher:
    Solaris / Stanisław Lem
    Frankenstein
    Dracula
    Paradise Lost
    Die Unendliche Geschichte (auch als Jugenderinnerung)
    Das Letzte Einhorn (oh ja)


    ich weiss, dass sich da die genres ein wenig dehnen lassen und nicht alles klassische Fantasy ist aber laut neuerer Definition ist (ausser bei Solaris und den Hypernion Gesängen, da ist es so ein Grenzfall ^^) keine Science Fiction :)


    dann kann ich ja auch noch den hier anführen ... sollte man auch gelesen haben:


    Per Anhalter durch die Galaxis / Douglas Adams

    @ kait
    ja der Einsatz von Aegon ist auch das was mich da skeptisch hat werden lassen (wie in der Rezession erwähnt)
    zu den Wölfen: ich denke schon, dass Ghost aber ein besonderer Wolf ist, die anderen beiden sind tot, shaggy dog ... kann mit Rickon noch eine Rolle spielen, und Bran steht glaub ich sicher irgendwie ausserhalb ... nicht der Handlung, aber er ist so "vergeistigt", ich sehe ihn eher als spirituelles Wesen inzwischen ...


    Turgon:
    ja wie kait schon angedeutet hat ... als thematische Klammern, die die ganze Geschichte irgendwie zusammenhalten

    Weil das die Bedeutung von "Ein Lied von Eis und Feuer" ist: Die Wiedergeburt des "Märchenprinzen", der wie vor achttausend Jahren mit Lightbringer gegen die Anderen kämpft und dazu Drachen aus Stein erweckt. Mal ganz unschuldig gefragt: Was dachtest du denn, was das "Lied von Eis und Feuer" sei?


    Edit: Maegwin war schneller :D

    sorry, das ich (mal wieder) auf ein so frühes post antworte, aber ich das brennt mir jetzt einfach unter den Nägeln ...
    ich gehöre ja zu der Fraktion die (wie schon in der Rezession erwähnt) immer geglaubt haben, das Jon eine der Handlungsklammern ist, die irgendwann den Kreis schließt (und sich jetzt aufgrund mancher Bedenken, nicht mehr so sicher ist, dass das auch tatsächlich so sein wird ... aber sicher, dass es so angedacht war ....einmal ^^)
    wie Maegwin so schön ausführt, Eis und Feuer in einer Person ... auch schon ohne eine Wiedererweckung durch den Kiss of Fire ...
    was mir aber damals als allererstes beim lesen des ersten Buches durch den Kopf ging ... war noch eine andere Verbindung von Eis, Feuer und Lied ... (die allerdings dann auch wieder was mit einem Stark zu tun haben könnte ...


    ein in alten Sagen, Märchen und darauf basierender Fantasyliteratur weit verbreitetes Bild ist ja, dass mythische Schwerter ein lied in sich tragen (als Sinnbild für die eingeschmiedete Magie) , bzw beim Kampf singen, also im Kampf ihre Magie freisetzten ...
    Als ich die Szene ganz am Anfang las, in der Ned den alten Nachtwache Dissateur mit einem Schwert namens ICE köpft ..., danach die beschreibung von ICE im Götterhain ... hm könnte auch eine Klammer sein ...
    oder?

    Wie rot bist du denn? Kupferrot wie Mel oder vom Feuer geküsst wie Ygritte?


    Ich finde Clarice auch schön und sie ist eine super Wahl, obwohl mir ihre Züge für Melisandre fast schon zu sanft sind. Für eine Frau aus Asshai ist sie mir nicht "rassig" genug. Habt ihr das Bild von John Picacio gesehen CLICK ? Dass ist meine Buch-Melisandre...

    kurpfer würd ich sagen :)
    kommt immer aufs licht an ... im sonnenlicht kupfer


    mit dem rest geb ich dir recht ...
    aber auch meagwin ... das clarice schon eine absolut top wahl ist und wie gesagt, sie ist eine soooo hervorragende schauspielerin, dass ich ihr problemlos zutraue fast alles zu spielen

    Auf mich wirkt sie zu weich.
    Etwas markanter dürfte die Rote Frau durchaus daher kommen.

    *g* ich hätte mich doch bewerben sollen, meliasandre ist meine rolle *lach*


    aber im ernst ... (ok es wäre wirklich meine rolle^^) wg meiner ausbildung kann ich glaub ich zumindest fachlich beurteilen das c.v houten eine wirklich fantastische schauspielerin ist und ich traue ihr das mehr als 100 % zu.
    und sie ist wunderschön (zu schön für meli fast ... perfekte schönheit ist irgendwie der sinnlichkeit immer konträr meiner meinung nach, da ist etwas aussergewöhliches besser ...) aber ich denke mit den roten kontaktlinsen, roten augenbrauen etc wird sie von klassisch schön zu sinnlich interessant werden ...


    trotzdem meine rolle *nöll*

    mhm .. hallo erst mal ist ja mein erster richtiger on topic beitrag ...im hauptforum (fun und vorstelung zähl ich mal jetzt nicht)


    kritik ...
    ja
    viel sogar ... aber auch verständnis ...
    und ein paar vergleiche wenn ich darf ...
    ich denke mr martin hat es genauso aber auch genau umgedreht wie tolkien gemacht ...


    was ich damit meine: nun ich glaube nicht! das eine geschichte dieses ausmasses (wie ringe oder ice and fire) schon bei beginn des buches vollkommen festgelegt und ausgedacht ist (und nur noch die reine schreibarbeit und keline zusatzeinfälle eingearbeitet werden müssen) vielmehr glaube ich, dass so eine geschichte sich entwickelt wie ein kind ... man hat einen plan wie es ungefähr werden könnte oder sollte .. aber manchmal kommt es anders ... als man denkt.
    hat sich tolkien aber am anfang seines werks verzettelt ... (nicht schlagen, ich liebe hdr, es ist und bleibt DAS werk, aber man merkt einfach, das tolkien nach dem hobbit mehr schreiben wollte, eine unglaubliche menge an einfällen und ideen - und in seinem fall auch wissenschaflichen experimentgedanken zum thema sprache, background - hatte, die alle mit in die geschichte packen wollte, damit anfangs unglaublich ausgeufert ist - tom bombadil, die hügelgräberunholde, der balroc und seine angedeutete geschichte etc pe pe, lorien udn sein background , das lied von nimrodel usw ...) nur hat er rechtzeitig die kurve bekommen und die eigendliche handlung weitergetrieben (gut im falle sam/frodo langsam aber immerhin ... die nebenhandlungen, besonders die jagt, helms klamm, minas thirith waren aber alle flott und jede mit eigenen erzählhöhepunkten ... sprich es ging immer etwas weiter ) und die wirklichen nebenhandlungen und handelnden (wie die puckelmänner, die toten vom berg, die toten in den sümpfen, kankra) zum antrieb der haupthandlung benutzt hat, deren background aber im dunklen ließ und den geneigten leser halt dann über die anhänge, und das silmarillion erschließen lassen.
    martin macht mmn den fehler es genau gegensätzlich zu handhaben ...
    er hat mit einer eigendlich sehr straiten geschichte begonnen, die in einer komplexen welt mit komplexen charakteren spielt, aber einen offensichtlichen, sowie einen eher hintergründigen haupthandlungsstrang zu haben schien (offensichtlich: wie entwickelt sich die gesellschaft in westeros, gibt es noch ein reich und wenn ja, wer wird könig/in welche intriegen und kriege führen da hin ... hintergründig: die ganzheitlich mythologische geschichte ... eis und feuer, ein kreis der sich schliesst, die anderen, die drachen ...) und einige rätsel aufwies, die aber in den ersten 3 bänden auch alle direkt mit dem einen oder dem anderen haupthandlungsstrang verknüpft schienen udn herrliche aber auch zielgerichtete spekulationen zuliesen ...
    dann hat er sich verzettelt ...
    und vor lauter nebenhandlungen, erklärungen, hintergrundgeschichten ... wohl den eigenen faden verloren :( :( :(
    so lesen sich für mich zumindest die letzten beiden bände ...


    zu den twists:
    manche waren vorhersehbar ... ich hab nie geglaubt dass die starkkinder tot sind (von robb abgesehen) und das da noch was kommen muss (war ja auch keine wiederbelebung im magischen sinn)
    manche wie unCat ... naja ... merkwürdig aber nachvollziehbar bzw eigendlich bereichernd ...
    andere hingegen völlig unnötig ...


    was mich jetzt zum (für mich dramatischten punkt - ja ich bin jon fan ^^) der geschichte kommen lässt ...
    jon und aegon ...
    ich war immer der meinung mit dem guten "bastard" muss noch grosses geschehen (teile viele der meinungen hier im forum bzgl seiner abstammung bzw dann auch bestimmung)
    ich dachte immer martin würde da geradliniger herangehen., ich sah (und anscheinend ja auch viele andere ) irgendwie jon und dany (nicht unbedingt als paar, das eher nicht) als klammern der ganzen geschichte, die irgendwann den kreis schliessen werden (ob jetzt dann einer den anderen umbringt oder beide am schluss sterben, in machtlosigkeit verfallen, abdanken oder heiraten und viele niedliche kleine kinder zeugen ... war offen und das war auch ok so ^^)
    ice and fire halt ... wolf und drache ... die anderen und die anderen anderen ;) ...
    die beiden waren für mich imemr die konstanten in der geschichte ...
    erst mit dem 4. buch hatte ich das gefühl, da kanns doch noch was geben ...
    einer der beiden könnte früher "ausfallen" (zumindest zeitweise) um den spannungsbogen zu erhöhen und der geschichte eventuell noch nötige handlungs und den charakteren damit entwicklungszeit (rickon muss wachsen, arya erwachsen etc) zu geben.
    ich habe dabei aber immer geglaubt wenn dany oder jon "erstmal" ins gras beissen, dann werden sie wiederkommen, aber nicht so unCat mässig, sondern eher so wie eben gandalf, verändert, gezeichnet, aber "reifer" vorantreibender, mehr der (seiner)wahren bestimmung der geschichte entsprechend! (ich meine selbst der gute graurock war doch im hobbit und in fellowship eher der klassische, schusselige magier, und durch den fall an der brücke, der backgroundgeschichte mit dem balrog - die man halt dann nachlesen musste - war die wiederentstehung (und erstarkung) seiner majarnatur und ernsthaftigkeit glaubhaft und richtig)
    inzwischen hat sich martin aber so verzettelt, und wirkt jetzt so "konstruiert und bemüht orginell", dass ich ernsthaft befürchte, dass jon wirklich tot bleibt ... (einfach weil es jeder erwartet, dass er wiederkommt und daher extra nicht, oder weil martin merkt, dass er inzwischen soviel - ursprünglich unwichtige - chars wiedererweckt hat, dass er es nimmer macht ...) und um die lücke zu füllen gibts jetzt halt aegon ... wie schon erwähnt wurde eine art jon 2.0 ... um den kreis irgendwie doch noch zu schließen ...


    unabhängig, das jon (und sein rätsel) halt eine meiner favoriten der reihe waren (ich meine, ich mochte ned auch, aber sein tod war richtig im impuls der geschichte), fände ich es um der geschichte willen schade ...
    klar war eine kreissschließung irgw vorraussehbar und um unbedingt orginell und unvorhersehbar zu sein schließen dann andere den kreis .. das kann man überraschung nennen oder schade ... und überkonstruiert ...
    ich tendiere zu letzteren beiden (sollte es so sein)
    den ganz ehrlich: leben nicht grosse epen von rahmen die sie zusammenhalten?
    von handlungspersonen die von anfang bis (zum bitteren?)ende dabei sind? und ja deren wichtigkeit man irgendwie glaubt immer zu spüren ...


    hm naja k.a. mal schauen ob ich recht hab (ich glaube an keine auferstehung! martin will seinen ruf als unvorhersehbarer zurück und am ende bestimmen personen die handlung, die keiner mehr kennt ^^)


    zur anderen handlung ...
    hm ... thyrions reise ... mir auch zu konstruiert aber gut geschrieben, adalbert stifter lässt grüssen
    dany ... meine güte ... das ist warteschleife pur
    bran ... dito, nur spannender geschrieben mit kleinen vorantreibern des oben genannten 2. -dem mythischen- handlungsstrangs
    theon ... eigendlich der einzige "bekannte" char von dem ich kein warteschleifegefühl hatte
    aegon ...s.o.
    mance ... dito


    fazit:
    wäre DAS das erste buch einer reihe gewesen (bzw das erste buch sooo geschrieben) ich hätte kein weiteres gelesen ... mag die sprachliche virtuosität auch gross sein ... ich lese bücher um unterhalten zu werden, um einzutauchen in eine handlung, die mich für die lesestunden fortreisst vom "normalen" alltag, um zu entspannen, zu fantasieren, meinen verstand zu kitzeln ... aber nicht um mich zu langweilen und nur noch ungläubig und/oder verschreckt den kopf zu schütteln ...

    @ ser seppel


    eine kleine frage jetzt hast ja schon einige erfahrung ... denk ich


    ist das star wars zu empfehlen wenn man wie ich (und du als GM) lange zeit wow gespielt hat (in meinen fall halt rp pve lastig wenn auch auf nen pvp server, weil ich das rollenspieltechnisch einfach richtiger fand ... krieg = tot ... hab pvp aber nuir als rp möglichkeit genutz) und schon ein wenig *hust* älter ist ... ;)
    was ich damit meine ... es gab spiele wie warhammer oder conan, die ich mit gästepässen alle mal angetestet hab als ende BC wow irgendwie langweilig wurde ... und vpm gameplay hat mich beides ... naja überfordert ist ned der richtige begriff, aber in wow, selbst in klassik zeiten war ... immer wissen /theorietaktik > movement > reines in die tastenhauen (ok in wotlk wars anders ^^ und dagegen hab ich sowohl bei hdr, wie eben bei conan und co das gameplay schon arg pro gamer mässig gefunden.
    ich weis ned ... ich bin halt wie gesagt > 30, hab das spielen erst ernsthaft tatsächlich mit wow realease angefangen, zu ende classik/BC zeiten und bis naxxramas reloaded auch im raidbetrieb einer mittelständischen (also vom euro ranking her ^^) pve gilde ... also ich hab schon richtig gespielt und ned nur rp geschwallt, vorher nur age of empire und tetris ^^ ... und ganz klar im alter :) lässt die hand hirn koordination nach *lach*
    ich hab halt keinen bock das ganze geld und die ganzen nerven in star wars zu investieren um dann festzustellen, viel zu kompliziert für mich.


    was würdest du mir und meinen mann (der ist der grössere pro gamer in unserer familie) empfehlen?
    kaufen oder nicht?
    und wenn ja, gibt es jetzt auf den rp server rollenspiel und wenn ja in welcher form (goldshire verbotene liebe mässig oder richtig?)


    lg
    keira

    so das mit der dance with dragons gruppe hat geklappt, aber eigener avatar geht leider nicht ...
    wenn ich versuche meinen avatar hochzuladen kommt immer ein fatal error :(
    was kann das sein, grösse kanns ja ned sein, da steht ja wird automatisch runtergerechnet