Beiträge von pafo300

    Nö, daß reißt es auch nicht mehr heraus, ob 22 Minuten mehr Schlacht, bringt der Story nicht wirklich was. War's Staffel 2 wo Tyrion mit uns eine komplette Schlacht erlebt hat, zu Beginn k.o. gegangen, danach wieder aufgewacht :thumbup: hat viel Raum und Budget für anderes ermöglicht!

    Ich konnte aufgrund einer Verletzung die letzten Wochen nochmal alles Staffeln anschauen und dabei kommt es mir so vor, daß die Staffeln mit 10 Folgen ein besseres 'Storytelling'
    ermöglicht haben. Das waren so einzelne Kapitel, die vom jeweiligen Regisseur entsprechend aufgebaut wurden. Die wenigeren Folgen teilweise dafür länger haben für mich eher einen
    kontraproduktiven Effekt, alles wirkt gepackter und gehetzter. Dabei war das Serienformat gerade richtig für die langen Bücher, sich jetzt halbgar an Kinotrilogien anzunähern, wie
    bei Herr der Ringe und Hobbit ist nicht gelungen. Es ist nicht mehr zu ändern, aber eine Staffel 7 a 10 Teilen und eine auf einmal abgedrehte Staffel 8 und 9 a 10 Teilen (wegen Zeit der Schauspieler)
    wären mir lieber gewesen, noch bevor ich jetzt die finale Staffel gesehen habe.

    Wie soll man das vergleichen, es kommt auch auf die jeweilige Technik und Kampfmittel an. Diese Miraculix-Sicheln sind auf alle Fälle bescheuert, mag ja sein, daß man damit gut Pferdebeine säbeln kann, aber sonst...
    Die langen Speere und Schilde der Unbefleckten wirken im Nahkampf in der Stadt auch immer eher ungünstig. In einem Test hat einmal das deutsche Langschwert als überlegen abgeschnitten (z.B. den ach so tollen Samurei Schwertern), die Ritter in Westeros haben eher so eine Waffe, daher setze ich auf diese., wenn natürlich die anderen Skills passen. Also Mann gegen Mann und nicht im Schildwall etc.

    Ich hol den Thread wieder hervor, aufgrund der Diskussion im Dany Serien Bereich. Ganz interessant was damals zum Buch geschrieben wurde und jetzt zur Serie diskutiert wird. (Das so gegenüber zu stellen.)


    P.S. Pardon Maegwin, du warst an diesem Thread nicht beteiligt, synaptischer Fehler meinerseits.

    Das ist auch gar nicht das diskutierte Problem, sondern der Versuch das Handeln und die Motivation der Charaktere mit in die Serie phantasierten Offscreen-Ereignissen zu erklären und zu bewerten (und daraus Prognosen abzuleiten).


    Ok, ich hab mir diese Teile nicht zu Gemüte geführt. Mich hat jetzt nur der Part der Diskussion mit Maegwin interessiert. Aber mit deinem Satz, glaube ich, hast du das geil zusammengefasst.
    Jetzt Schluß meinerseits, weil die arme Dany wird in ihrem Charakter ja völlig zugespammt.

    Zitat

    Der Unterschied wäre nicht theoretischer Natur, wenn du auf die Erfolgschancen von Kamelreitern vs. Pferdereiter abstellen würdest. Oder ich den Realismus in ihrem agressorischen Nomadendasein - das passt durchaus als mongolisch oder hunnisch.


    Genau das war in meinem Satz des alten Posts verpackt:

    Zitat

    Passt auch viel besser, weil von Tuareg Horden (=viele, in der Wüste eher nicht) die auf ihren Kamelen ein Weltreich erobert haben weiß ich nix. Von Mongolen schon und die Dothraki sind da meiner Meinung nach ähnlich dargestellt.


    Beim Rest deines letzten Post kann ich dir ja nicht widersprechen, du magst die Serie nicht und findest viele Schwachstellen. Andere sind am Fortgang interessiert und sehen über gewisse Makel hinweg, die manchmal auch nur den Budget und Möglichkeiten geschuldet sind und ein andermal den Produzenten.


    Aber so 2011 haben wir auch mal in einem Thread zum Buch über die Georgschen Zahlenfantasien diskutiert, ich weiß nicht, ob du dich erinnerst, ich schon, weil ich war der TE Ersteller.

    @Daenerys I
    Puh, wie soll ich da kurz über's Inet antworten. Ja mir gefällt die Serie und auch die 7. Staffel, die Bücher gefallen mir besser.
    Ja die Logiklöcher, Zeitsprünge etc. mehren sich. Martin hat sich auch verzettelt, daß Game of Thrones mit latenter Fantasy im Hintergrund und die Storyentwicklung am Anfang war
    viel besser, ist ja allgemeiner Konsens. Ich weiß auch nicht wie zu Ende zu bringen, mehr Heckenritter Geschichten im jetzt existierenden Kosmos würden mir auch besser als diese
    komische Targ Chronik gefallen.
    Mit dem Serienende haben wir jetzt wenigstens ein Ende, vielleicht mit Glück gibt es auch ein viel besseres Buchende.
    Insgesamt hat die Serie die Eis und Feuer Welt meiner Meinung nach bereichert, selbst die sie hassen hatten wenigstens etwas zum Abarbeiten.

    @Maegwin
    Ja die Tuareg sind ein Wüstenvolk und reiten deswegen auf Kamelen, die Mongolen oder Dothraki sind ein Steppenvolk und reiten auf Pferden.
    Die Pferde brauchen viel Gras und diese Stämme sind in der Regel viel größer und brauchen deswegen noch mehr Gras, deswegen ist der Unterschied für mich nicht theoretischer Natur.
    Passt auch viel besser, weil von Tuareg Horden (=viele, in der Wüste eher nicht) die auf ihren Kamelen ein Weltreich erobert haben weiß ich nix. Von Mongolen schon und die Dothraki sind da meiner Meinung nach ähnlich dargestellt.
    Sibirien war nur als Beispiel einer kalten Gegend im mongolischen Reich gedacht, ich habe auch die Wüste Gobi erwähnt, dort sind die Temperaturschwankungen übrigens viel extremer als in der Sahara.
    Es geht auch nicht so sehr um die Tag/ Nacht Schwankungen sondern Sommer und Winter. Und da war halt bei der bisherigen Geschichte nur der Sommer relevant. Das sowohl Martin(Buch) als auch Serie bei diesen Themen ihre Schwächen haben, sehe ich genauso. Das Konzept mit mehrjährigen Wintern birgt viele Problematiken, z.B. wie so viele Nahrungsmittel so lange einlagern (Stichwort Vitamine)
    Ich habe nirgends gesagt Essos = Sibirien. Ich habe das Gefühl, du willst gar nicht verstehen was ich sagen will. Ich ziehe mich jetzt wieder aus der Diskussion zurück. (trotzdem danke für die Antwort)
    Ich wollte nur noch eine weitere Sichtweise darstellen, bei Fantasy und Prosa wird man immer solche Schwächen finden, ist halt nicht die Wirklichkeit und manchmal auch für den Fortgang der Geschichte vergleichsweise irrelevant.

    Ich traue mich mal die Eis und Feuer Expertin Maegwin zu korrigieren. Die Dothraki sind kein Wüstenvolk sondern ein Steppenvolk, sonst wäre es auch schwer als Reitervolk zu überleben(Pferde fressen Gras und nicht Sand). Vergleichbar wären hier die Mongolen und das mongolische Reich, die hatten durchaus wärmere/ sehr warme Kleidung, weil Sibirien=kalt. Wüste Gobi = extreme Temperaturschwankungen
    In Essos war halt während der langjährigen Sommerphase Sommeroutfit angesagt und jetzt gen Norden und Winter is coming nicht mehr.
    Es mag vielleicht nicht geschickt dargestellt worden sein, aber es geht ja auch um Geschichten erzählen und nicht eine Kriegsdoku. (Nachschubberichte)

    Eigentlich bin ich ja kein Fan von den super gehypten Serien auf Netflix. Aber in "Sex Education" war ich sofort verliebt. Die Serie ist witzig, rührend, wunderbar schräg. Tolle Schauspieler und Figuren. Ich bin noch nicht ganz durch, weiß also nicht ob die Qualität gehalten wird. Aber bisher klare Empfehlung von mir :)


    Hab sie an einen Krankheitstag auch durch und fand sie auch gut. (scheint auf eine 2te Staffel angelegt zu sein)

    Der Fairness halber muß man aber auch sagen, daß in den Büchern solche Dinge auch nicht gerade realistisch sind. Da herrscht teilweise Stalingrad hoch drei und man fragt sich wie die den nächsten Tag erleben wollen geschweige den über einen mehrjährigen Winter kommen.

    Ich sehe das überhaupt nicht so das Cersei in der Serie in irgendeiner Weise Randyll überzeugen konnte, der entscheidende war Jamie, der sich Randyll nach der Unterredung mit Cersei geschnappt hat und quasi bei seiner Ehre als Ritter von Westeros gepackt hat und gefragt hat, ob er will das Wilde (Danys Dothraki) mordend durch Westeros ziehen. Und nichts verabscheut Randyll mehr als Wilde, siehe Wildlinge von Jenseits der Mauer. Das ist in der Serie auch so dargestellt worden. (siehe auch Sam und Gilly)
    Kurz: Auf Cersei hat er einen Scheiß gegeben, er hat nur auf Jamie vertraut, daß er nur mit ihm die Chance hat die Wilden zu beseitigen.
    Da kann man der Serie nix vorwerfen, das war schlüsssig aufgebaut und entsprach gut den Charakteren.

    Der Link von Maegwin war interessant, wenn auch auf Zivilrecht bezogen. Ich sehe diese Handlungen unter Kriegsrecht. Die Offiziere hätten wenn dann meutern und den LC absetzen müssen, aber sicher nicht ohne Standgericht ermorden. Jon dagegen hat nach einem Standgericht die Meuterer hängen lassen, in seiner Funktion als Kommandant vollkommen in Ordnung. Ich sehe auch nicht einen Hochverrat seinerseits, er hat Kapitulationsbedingungen ausgehandelt und diesen Krieg beendet, weil nur noch der große Krieg zählt.