Beiträge von Renly's Peach

    Ser Garlan. Er macht einen reiferen Eindruck als Edmure (nichts gegen Edmure an sich).


    Mit wem würdet ihr lieber eine Unterhaltung führen: Hodor oder Flickenfratz? :)

    Aemon, blinde Männer in der Literatur sind immer weiser*gg (Ausserdem ist Luwin im Vergleich zu Aemon ja fast noch ein unreifer Jüngling^^)


    Wer ist törrichter: Lollys oder Cersei ? :)

    Hm...so verlockend es ist, in alle Details des Liedes eine Bedeutung zu interpretieren, würde ich mich hier der Ansicht anschließen, dass Grumkins und Snarks wirklich nur Ammenmärchen sind (wie z.B. Feen und Kobolde). Ich vermute, Martin hat sie als ironisches Element eingeführt, nicht aber als real begründet. Gerade das immer wiederkehrende Verspotten dieser Märchengestalten durch diverse Protagonisten (v.a. in Königsmund) steht für eine vermeintlich stark aufgeklärte Geisteshaltung der urbanen Eliten. Man glaubt an Krieg, Geld, Macht, Intrige, Sex und allerhöchstens noch Magie als wissenschaftliche Disziplin, wenn überhaupt, aber nicht an Fabelwesen. Eigentlich eine herrlich ironische Antithese zum Fantasy-Sujet der Saga.
    Und obwohl übernatürliche Wesen tatsächlich existieren (was eben jene urbanen Eliten ja auch nicht wahrhaben wollen), bin ich fest davon überzeugt, dass wir im Lied niemals auf Grumkins und Snarks treffen werden.


    An die Snarks/Starks - These mag ich übrigens so gar nicht glauben. Warum sollen die Starks übrigens genealogisch von den Anderen abstammen? Wegen des Nachtkönigs? (hieß er so?). Da finde ich die Bolton-Theorie wesentlich plausibler. Ich kann mich nicht erinnern, dass die Starks im Norden im Volksmund irgendwo mit Monstrositäten in Verbindung gebracht werden, da sehe ich auch keinen Anhaltspunkt.


    Aaaaaaber: Grumkin hat einen gewissen lautmalerischen Anklang an Tommen. Kann der kleine Prinz ein Wechselbalg sein? :D

    (Nicht frei von Spoilern)


    Angesichts der Tatsache, dass auch Melisandre in der Schwarzen Festung ist, stehen für Johns Schicksal so ziemlich alle Wege offen. Es ist nicht ganz unwahrscheinlich, dass sie ihn wiedererweckt. Und anhand seines zeitweisen Ablebens wäre er wohl von seinem Eid an die Nachtwache entbunden und frei, Lord von Winterfell zu werden, falls Stannis nicht wirklich...na ja, ihr wisst schon. Ich muss gerade schmunzeln...wäre das nicht eine hübsche Studienarbeit für die Rechtsgelehrten von Westeros? "Betrachtungen zur Fortdauer von Eiden über den Untod hinaus".
    In jedem Falle könnten wir es dann mit einem ziemlich veränderten John Snow zu tun haben. Einem, der sich plötzlich dem Herrn des Lichts verschreibt und den alten Göttern abschwört (und dadurch vielleicht seinen Wolf verliert?), vielleicht stellt auch ER sich als der wirklich tatsächlich und dieses Mal echt wiedergeborene Azor Ahai heraus (armer Stannis!). Ebenso gut wäre Martin natürlich zuzutrauen, dass er John einfach sterben lässt.


    Zum Thema Wargen: Es kann gut sein, dass das Wargen eine Rolle spielen wird, allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass John, genau wie Varamyr, permanent im Körper des Wolfes verbleiben wird. Zumindest nicht, wenn er noch eine tragende Rolle in der Geschichte zu spielen hat. Falls er jedoch tatsächlich stürbe und in Geists Körper weiterlebt, hätten wir eine recht lahme Wiederholung der Causa Varamyr. Daher kann ich mir diesen Fortgang eigentlich nicht vorstellen. Andererseits...Wiederbelebte gibt es auch schon wie Sand am Meer.


    Fazit: Vom auferstandenen Fire-and-Ice-John-Azor-Snow-Ahai bis hin zum tatsächlichen Exitus halte ich fast jeden Fortgang für möglich.

    *seufz* Immer diese Systeme...nein, Quatsch, habe es nicht bemerkt, dass das Rätselstellen "weitergereicht" wird, sorry :)


    Anbei...was spricht eigentlich mehr für die Mongolen als für die Hunnen? Khal Drogo hat durchaus Anklänge an Attila; das Kämpfen mit dem Kompositbogen vom Pferd aus ist auch ein Charakteristikum der Hunnen und v.a. die ausgeprägte Zentrierung auf einen starken Heerkönig sowie der schnelle Zerfall eines Khalasars nach dessen Tod passen ausgezeichnet. (Nicht, dass die Mongolen nicht auch Inspiration für die Dothraki gewesen sein mögen. Hatte die Diskussion schonmal mit jemandem und ich könnte immer noch nicht sagen, warum einem von beiden Völkern der Vorzug gegeben werden sollte).