Beiträge von Renly's Peach

    Hm....bin ich eigentlich blöd, wenn ich nicht kapiert habe, dass die Sache mit dem Bruder den Abschluss zur zweiten Staffel von Babylon Berlin gebildet hat? :)
    War total erstaunt, dass diese Woche nichts mehr kam.


    Dann halt nicht *gg

    Hast du denn im echten Leben eine Frau und Tochter oder waren das Traum-Erfindungen. Ich kann mir vorstellen, dass so ein Traum einen verfolgen kann, wenn man ne echte Tochter hat.


    Edit: Ist mein Post für andere sichtbar? Ich sehe ihn im Thread, aber außerhalb wird Renlys Peachs Post als der letzte angezeigt.


    Späte Antwort meinerseits...aber besser spät als nie :) : Nein. Hab ich nicht. Also keine Tochter. Keine Ahnung, wo mein Hirn das kleine Mädchen mit der Haube hergenommen hat. War schon komisch. Aber zum Glück sind die Nachwehen des Traumes mittlerweile verschwunden. Wobei es irgendwie auch hochinteressant war.



    Was die Traumdeutungs-Diskussion angeht: Auch ich schätze die psychologisierenden Traumdeutungen hier als unangebracht ein. Hier geht es m.E. darum, merkwürdige Träume locker zu besprechen und nicht unqualifizierte Analysen zu möglichen Traumata anzustellen. Zumindest nicht unaufgefordert. Das gebietet einfach der Anstand, auch wenn man sich zum Psychoanalytiker berufen fühlt. Auch wenn Senfgürkchen noch so glasklar für unterdrückte Männlichkeit stehen. ....obwohl...vielleicht ja auch für Schwangerschaft. :D

    Hatte vor Kurzem einen sehr merkwürdigen Traum, der mir seit nunmehr über einer Woche immer wieder ins Gedächtnis drängt.
    Kurz davor hatte ich - nach langer Abstinenz - mich einmal wieder mit Subway to Sally beschäftigt und in diesem Zuge auch das Lied "ins Dunkel" kennengelernt. Und war sofort sehr angetan. Mehr aber nicht.


    Dann hatte ich diesen Traum: Obwohl ich das Lied im wachen Zustand ums Verrecken nicht mehr hätte mitsingen können, habe ich es in diesem Traum gehört, wieder und wieder. Es war wie eine Filmmusik zu dem, was ich gesehen habe. Mehr noch, alle Assoziationen, die ich dazu hatte, habe ich in dem Traum erlebt wie mit einer VR-Brille. Ich war auf Wanderschaft durch eine Landschaft, halb so, wie sie bei mir vorkommt, halb mediterran. Ein so schönes Licht habe ich kaum in der Realität je gesehen. Und ich wusste, dass diese Landschaft meine Heimat war. Ich wusste aber nicht, warum ich wanderte. Zwischenzeitlich (und das ist natürlich keine Assoziation, das war neu) sah ich mich in einem Haus und ich sah ein kleines Mädchen und dann nur noch ihr Portrait, das ich mitnahm. Und ich wusste, dass es meine Tochter war und irgendwie war mir klar, dass es tot war, ebenso wie meine Frau.
    Alles hatte Anklänge an die Zeit des 30jährigen Krieges und die beiden waren wohl auch im Krieg getötet worden. Alles sehr unwirklich, aber mir im Traum völlig klar. Und ich bin weitergewandert. Und ununterbrochen die Musik.


    Das Seltsamste an der Sache war, dass ich nach dem Erwachen die Musik immer noch im Kopf hatte, aber sie nicht hätte wiedergeben können. Und das ganze Szenario war so intensiv, als hätte ich gerade erst einen Film gesehen. Das habe ich sehr selten. Ich kann mir nach über einer Woche immer noch das Bild der Landschaft und dieses Kindes in Erinnerung rufen, vor allem, wenn ich das Lied höre. Das triggert mich regelrecht.
    Es ist ein schönes Lied, aber durch den Traum so aufgeladen, dass es mich regelrecht verstört, wenn ich es höre. Aber ich kann gar nicht aufhören, es laufen zu lassen. Als ob es ein Schlüssel in eine andere Welt wäre sehe ich dann die Bilder wieder, die so wunderschön und zugleich so traurig waren.


    Das macht mich derzeit etwas nachdenklich. Der Traum kam mir realer vor als das echte Leben. Als sei mein waches Ich nur ein Zuschauer vor dem Bildschirm und mein Traum-Ich der eigentliche Protagonist. Und dann immer wieder diese Musik. Das ist doch seltsam, oder?

    Bei "Babylon Berlin" bin ich sehr unschlüssig. Einerseits ausstattungsmäßig gut gemacht und auch spannend, wenn man mal über die ersten paar Folgen hinauskommt, andererseits aber geht es über Interesse bei mir nicht hinaus. Die Serie begeistert mich nicht.
    Die Figuren wirken alle relativ blass (optisch wie inhaltlich), kalt und man kann sich weder identifizieren, noch zieht einen ihre Kaputtheit so wirklich in den Bann. Bei Peaky Blinders war das bspw. anders. Mit denen konnte und wollte ich mich auch nicht identifizieren, war aber trotzdem sehr mitgerissen von den Seelenabgründen der Protagonisten.
    Das Ganze ist mir auch ein wenig zu gewollt destruktiv und ich vermute, der oben beschriebene Effekt ist auch gewollte Distanz zum Zuschauer.
    Der Plot ist zwar stellenweise relativ spannend, aber gleichzeitig auch lästig wirr und die ganze Russengeschichte hat durchaus etwas Räuberpistolenartiges. Genauso wie der Storybogen um die Sekretärin...im Zweitjob Prostituierte...die zur Mordkommission als Ermittlerin will. Das ist mir zu sehr an den Haaren herbeigezogen. Im Übrigen kommt der Kommissar bei mir auch nicht viel besser weg, denn man könnte ihn auch streichen, ohne dass es allzusehr auffallen würde.


    Wenn ich so darüber nachdenke, finde ich weder Charaktere noch Story gut und schaue mir die Serie trotzdem an. Irgendwas scheinen sie also richtig zu machen. Vielleicht liegt es am Vorspann...der ist nämlich richtig gut gemacht :D

    Esmeralda: Liebe Grüße zurück. Bin das selber nicht gewöhnt, dass mal etwas rund läuft, stelle aber gerade mit Begeisterung fest, dass das wirklich auch einmal so sein kann :)


    @Happy Time: Wenn es dich interessiert, gerne:
    Da ich weiß, mein Spieler-Kumpel ist hier nicht aktiv, kann ich ja offen sprechen^^:
    Es ist ein Abenteuer basierend auf dem Call of Cthulhu System; das Ganze spielt wie gesagt 1992, der Spieler ist FBI Agent. Er wird mit dem rätselhaften Selbstmord (?) eines früheren Schulfreundes, der Golfkrieg-Veteran ist, zu tun bekommen. Nach und nach wird sich herausstellen, dass der Tote am Golfkrieg-Syndorm litt. Der Ermittler wird herausfinden, dass im Rahmen einer "Impfung" eine genetische Manipulation stattgefunden hat, die eine Art Supersoldaten schaffen sollte. Das allerdings hat bei dem Toten und tausenden anderen zu massiven Gesundheitsschäden geführt. Dabei wurde auch mit ausserirdischer DNA experimentiert.
    Das Perfide ist, dass das Forschungsinstitut, dass damit beauftragt wurde, tatsäch eine genetische Aufwertung mit Alien-DNA hätte leisten können...aber das Militär wollte die Kosten irgendwann nicht mehr tragen und entwickelte eine manglhafte Kopie des Verfahrens, mit fatalen Folgen.
    Der Ermittler wird sich zwischen diesen Fraktionen und der Suche nach der Wahrheit wiederfinden. Und mit der Erkenntnis, dass mächtige Player Kenntnisse ausseriridischer Existenz für ihre perfiden...oder doch lauteren (?) Zwecke einsetzen.


    Mir ist schon vor längerem die Idee gekommen, dass Cthulhu-RPGs nicht immer Tentakelmonster beinhalten müssen..und dass ein Akte-X-Setting eigentlich für das Neuzeit-Cthulhu ideal ist.
    Bin sehr gespannt, wie mein Spieler das Ganze finden wird...

    Hallo allerseits,


    habe ja lang nichts mehr gepostet - hurra, der Pfirsich lebt noch :)


    Bin seit längerem so eingespannt mit meinem (mittlerweile nicht mehr ganz so neuen) Job (und Skyrim *gg), dass ich gar nicht mehr groß im Internet schreibe. Aber es läuft alles im letzten Jahr insgesamt derart gut und erfolgreich, dass das mal eine Statusmeldung wert ist. Bin zwar momentan derart mit Arbeit zugemüllt, dass ich mich jetzt wohl sogar am Wochenende damit befassen muss, aber dafür, dass ich jetzt einen Job habe, den ich extrem gern mache und der im Vergleich zum letzten auch hervorragend bezahlt ist, kann man das schon mal verkraften.


    Und das erfreulichste von allem....ich bin fast fertig mit dem Verfassen meines Akte-X-Tribute Rollenspiel-Abenteuers. Nachdem ich mal wieder ein paar der wunderbaren alten Folgen gesehen habe, ist da etwas in meinem Hirn gereift...und ich dachte mir...ok...du spielt Call of Cthulhu...du liebst Akte X...warum nicht beides verbinden..?! :D
    Schon witzig...ich schreibe das RPG im Jahr 1992....aus heutiger Sicht ja fast schon Prähistorie...dabei bin ich selber in der Zeit aufgewachsen. Ob ich eine Sanity-Probe verlangen soll, wenn der Spieler versucht, per Modem eine Internetverbindung herzustellen? *ggg

    Hallo Liandra,


    (vorab : alle eventuellen folgenden Grausamkeiten richten sich nicht gegen die Person des Verfassers, sondern lediglich gegen den Inhalt*gg)


    Ähem....ähem *räusper* ...ganz ehrlich, ich bin sehr sehr froh, dass nicht du die Drehbücher schreibst. Das alles liest sich verwirrend, stellenweise telenovela-artig und vor allem entsetzlich langweilig und würde sogar noch die schlechtesten Folgen der Serie (und davon gab es reichlich) unterbieten.
    Daenerys heiratet Bran und will danach eine Affaire mit Jon anfangen, der jetzt mit Sansa...dazu noch eine totkranke Cersei...Vielleicht benennen wir dann noch Euron in Rodrigo um und die Serie in "Passiones di Dragon" oder so ähnlich? :D


    Sorry, aber....nein. Nein, nein.

    Absolute Zustimmung...der Pate ist mit Sicherheit einer der besten Filme (und Romane) überhaupt. Allein Teil 3 blende ich konsequent aus, das war soetwas wie der peinliche Cousin der Saga...


    Habe mir heute "The world beyond" angesehen. Grandioser Einstieg, die erste halbe Stunde hat mir ausnehmend gut gefallen. Hatte mit dem Thema retrofuturistisches Refugium der klügsten Köpfe etwas von Fallout, Bioshock und dessen Inspirationsquelle Atlas Shrugged, was mich doch sehr neugierig gemacht hat.
    Das Motiv der ausgeprägten Fortschrittseuphorie (oder ist das eigentlich nur ein Topos?) der 50ger/60ger Jahre fasziniert mich doch einigermaßen. Ebenso wie die Bücher Ayn Rands, die für mich eine unvergleichliche Mischung aus Genie und Blödsinn darstellen.
    Aber ich schweife ab.
    Der Film hält leider überhaupt nicht, was er eingangs verspricht. Wir finden uns schnell in der schnöden Gegenwart wieder, das retrofuturistische "Paradies" wird zur leeren Kulisse, über das wir eigentlich nichts erfahren. Ein wenig Steampunk kreuzt zur Mitte noch unseren Weg (Eiffelturm, optisch top). Und am Ende wird alles gut...was genau war eigentlich noch das Problem...Weltuntergang, ach so (?)...und wir lernen, dass Straßenmusiker, Leute, die Bäume auf Gehwegen pflanzen und Mitarbeiterinnen von Tesla unsere Zukunft sind.
    Vielleicht ist dem so, der Film ist aber dennoch ab der zweiten Hälfte schwach. Vielleicht habe ich mich von dem Setting am Anfang einfach zu sehr anfixen lassen.
    Die Botschaft ist Optimismus. Von dem lasse ich mich auch immer wieder blenden, wenn ich mir scheinbar vielversprechende Filme ansehe. Reicht das für das Utopia der Hoffnungsträger der Menschheit? :D

    "Interstellar" hat mir eingangs recht gut gefallen, auch wenn mich das mystische Moment im Maisfeld doch gar zu sehr an "Signs" erinnert hat.Einmal im All angekommen musste ich allerdings die Handlung auf Wikipedia nachlesen, um zu verstehen, was nochmal genau hier der Plan(irgendwas mit Gravitation...*gg) war. Das hat mich bereits sehr irritiert, denn ich war durchaus aufmerksam bei der Sache.
    Wenn man schon so tief in die Relativitäts-und Quantenphysik-Kiste greift, was ja erstmal nicht verkehrt ist, wäre ein bißchen Hintergrundwissen für den Zuschauer wünschenswert.
    Dann ab der Mitte wurde es für meinen Geschmack sehr langatmig und - was ich als noch viel schlimmer empfunden habe - entsetzlich weinerlich. Es gab gefühlt keine 5 Minuten mehr am Stück, in denen nicht geweint, geheult oder zumindest geschluchzt wurde (ähnlich der ca 40 Arten von Regen bei den Ferengi). Und wenn ich eines hasse in Filmen, dann ist es inflationäres Geheule. Nichts gegen Gefühlsausbrüche, aber doch nicht nonstop.
    Und letztlich das Ende...m.E. zu märchenhaft, zu konstruiert, zu aufgeladen mit Bedeutungsschwere, die eigentlich keine ist (hat mich fatal an "Dante 01" erinnert, den ich nun allerdings als wirklich grauenvoll empfunden habe im Gegensatz zu "Interstellar").


    Mit Nolans Filmen bin ich nie warm geworden und bei diesem war es wieder genau das Gleiche (obwohl ich vorab gar nicht wusste, dass Nolan hier Regie geführt hat). Bildgewaltig ja, wie "Inception" auch, hat auch einige tolle Momente, aber als Ganzes nimmt sich "Interstellar" viel schwergewichtiger, als es am Ende ist.


    Fazit: Ca 45 Minuten kürzer, mit weniger Tränen und einer klaren Entscheidung, ob man realitätsnah oder SF-märchenhaft inszenieren möchte, wäre "Interstellar" vermutlich ein hervorragender Film.

    Ich fand die letzte neue Staffel schon ziemlich blöd und hätte mir beinahe gewünscht er hätte diesen Spruch schon viel viel eher beherzigt. Die letzten Folgen der alten Staffeln waren ja teilweise schon recht mau...
    Aus diesem Grund habe ich die ganz neuen Folgen auch (noch) nicht gesehen...



    Ja, so ging es mir auch. Ausser die Folge mit dem Reptilienmensch, der Handyverkäufer wird. Die war toll :D
    Oder meinst du jetzt die letzten Folgen der vorletzten Staffel...(bzw. wenn ich mich recht erinnere war das letzte ja der 2. Film, nicht wahr?).


    Die Serie war in den 90gern grandios und ich liebe die alten Folgen immer noch. Aber m.E. hätten sie schon viel früher aufhören müssen. Oder sich wirklich neu erfinden. Aber dieser Mythologie-Aufguss, den Carter hier über bereits lauwarme Steine schüttet, stinkt bestenfalls nach altem Hund, lockt aber keinen selbigen hinterm Ofen vor.
    Der Raucher z.B. ist vor einigen Jahren durch einen Raketeneinschlag zu Asche verbrannt. Das hat man en detail gesehen. Jetzt pafft er wieder lustig in der Gegend herum. Was soll das?
    Es gibt ein neues Syndikat. Diesmal wollen sie den Weltraum besiedeln. Toll. Und da gab es doch mal so einen Film...Matrix...da kann man doch auch noch was mit machen...und Steve Jobs ist auch dort, gerüchteweise.
    Und William...armes Kind,hat schon wieder einen anderen Vater. Und Bilder von Trump. Und Kim Jong Un. Sehr aktuell. Am Ende ist er vielleicht Williams Vater? Vielleicht haben wir bislang nur noch nichts von Scullys Vorliebe für kleine dicke Asiaten und harten Alkohol gehört....
    Und Mulder hat bei wohl bei Vin Diesel gelernt, Autorennen mit seiner Midlife-Crisis-Karre zu fahren. Kein Wunder, jetzt wo er weiß, dass Kim Jong Un Williams Vater ist.


    Kurzum...es ist von vorn bis hinten ein Trauerspiel.

    Schade, dass es in der Serie die Valonquar-Prophezeihung nicht gibt...sonst würde mir jetzt in den Sinn kommen...es ist nicht Tyrion, es ist nicht Jamie...es ist das Kind. Der kleine Bruder...Jeoffreys, Myrcellas und Tommes kleiner Bruder. Cersei könnte schlichtweg bei der Geburt sterben. Am besten irgendwo im zerbombten Westeros in einem Versteck. Und Jaimie an ihrer Seite "versprich es mir, Jamie" - "Ja, unser Sohn wir der König der Könige, schon klar.."...dann Exitus. Nächste Szene: Jaime legt das Kind auf der Türschwelle eines Schweinehirten ab. "Niemand wird je deinen Namen erfahren." Und reitet in den Sonnenuntergang.
    Und zwanzig Jahre später wundern sich alle, warum Jack Schweinehirt der erste seiner Sippe ist, der je daran gedacht hat, seine Schulden zurückzuzahlen...

    Hat zufällig jemand die neuen Akte X Folgen gesehen? Möchte jemand mit mir zusammen die Petition für Chris Carters Einweisung unterschreiben?
    Die zweite Folge gestern auf Pro7 habe ich eigentlich nur noch aus...Mitleid (?!) geschaut. Und weil ich wissen wollte, ob vielleicht Skinner in Wahrheit das Zukunfts-Ich von Scullys und Mulders Sohn ist...ok, das habe ich mir ausgedacht, aber es wäre nicht absurder als der Plot, der einem hier serviert wurde. Carter hätte ganz eindeutig den Spruch "wenn es am schönsten ist, soll man gehen" beherzigen sollen.
    Diese Staffel (und auch schon die letzte) ist wie ein Weltstar, der im Dschungelcamp endet. Bemitleidenswert und peinlich. :(

    Gratuliere, ich freue mich für dich. :thumbup:


    Danke! :)


    :huh: Kommt das sonst öfter vor? Und wenn ja, warum? Und wer streitet und tränt? Fragen über Fragen... ?(


    Oh, bei uns in der Abteilung geht es seit Monaten sehr "lustig" zu: Kolleginnen, die selber den halben Tag mit Schwatzen und Handy verbringen, beschweren sich beim Vorgesetzten über andere, dass diese nichts arbeiten würden (und nein, nicht zurecht)...dass wieder andere zu lange krank seien, etc. pp.... Seitdem gibt es natürlich regelmäßig Krach bei uns. Dann gibt es Krach über den eigentlichen Krach hinaus darüber, dass andere KollegInnen die Geschichten über den Krach in der Firma herumerzählen. Und am Ende gibt es dann immer wieder mal Tränen, mal von Leuten, die sich an den Feuern, die sie legen, selber die Finger verbrennen und mal von solchen, die nichts dafür können und auch mal von solchen, die völlig unbeteiligt von aussen da hineingezogen werden...
    Es gibt Tage in dieser Abteilung, da denke ich, Stromberg ist ein Scheiss gegen uns....
    Nicht falsch verstehen, der Job ist super und auch einzelne Kollegen sind prima, aber die Abteilung als Ganzes ist ein Irrenhaus :-D.


    Ja, so ein tolles Kopfkissen ist richtig viel wert. Ich habe meinem Sohn auf seinen Wunsch hin ein spezielles Super-Kopfkissen zu Weihnachten geschenkt, er ist begeistert!! Du musst es also nicht stehlen, sondern kannst einfach zu Karstadt in die Bettenabteilung gehen. :D


    War heute im dänischen Bettenlager...aber diese Kissen kamen alle nicht mal halbwegs an das Hotelkissen heran. Ich überlege ernsthaft, ob ich dort anrufen soll und fragen, was das für ein Kissen ist. Ich muss das haben....:-D

    Wow...diese Woche lief es richtig...überhaupt, die letzte Zeit. Hatte ein paar gute Geschäftstermine, interessante Anfragen, ein extrem tolles Kopfkissen im Hotel (eine ideale Mischung aus fluffig und fest..ich hätte es stehlen sollen *ggg)...und nur wenig Streit und Tränen bei mir im Büro....ich bin begeistert von dieser Woche :D


    Kenne ich. Ich weiß nicht, ob es etwas für dich ist, aber mir hilft es immer sehr, mal ein paar Tage wegzufahren, zum Wandern in die Berge (ist jetzt akut natürlich nicht die Jahreszeit dafür, aber da gibt es sicher ein Äquivalent).
    Wirklich wandern, soweit die Füße tragen, 20km am Tag, alleine, mit einfacher Unterkunft und vor allem ohne Geschäfsthandy.
    Das ist so gut, um sich im wahrsten Sinne des Wortes zu erden und einen freien Kopf zu bekommen, diese Mischung aus körperlicher Erschöpfung und unglaublich vielen gesunden Sinneseindrücken....und der unbeschreiblichen Erfahrung, wie schön und vielleicht auch wie gefährlich die Natur um einen herum sein kann. Für eine Weile verlieren Umsatzvorgaben dann ihre Relevanz. Und natürlich ist es großartig, am Ende des Tages ohne schlechtes Gewissen absurd kalorienreiches Essen genießen zu können :D
    Ich weiß nicht, ob Bergwandern dein Ding ist, jemand anderen zieht es vielleicht ans Meer oder in die Wüste oder wohin auch immer. Aber einmal raus zu kommen aus dem Korsett des Geschäftsalltags und frische Luft zu atmen ist unglaublich befreiend und man wird sich über manches klar und kann auch einmal loslassen.
    Für wichtig halte ich aber, dass man es allein tut. Und das es etwas ist, was einen reizt und erfüllt. Und um einen positiven Effekt zu erzielen, muss es kein halbes Jahr Neuseeland sein.
    Natürlich ändert das nichts am Alltag. Aber es ändert einen selbst und gibt einem Kraft. Du brauchst etwas, das dein Herz erfüllt, ich schreibe das jetzt mal bewusst so pathetisch, denn genau so ist es. Ich selber denke oft..."ich habe keine Leidenschaft mehr für irgendetwas". Und ich hasse dieses Gefühl, denn das war nicht immer so, früher hatte ich den Kopf voller grandioser Geschichten und Ideen und habe dafür gebrannt. Dafür hatte ich beruflich ziemlich den Kopf in den Wolken.
    Heute...ich bin Realist geworden...und tadaaa... beruflicher Erfolg ist da und es ist nicht so, dass ich meinen Job nicht gern mache. Aber dieses Feuer und die Begeisterung, die ich früher für so vieles hatte sind weg. Auch die brillianten Einfälle, die ich, ohne eitel sein zu wollen, von Zeit zu Zeit hatte. Es ist einfach alles grauer Alltag, aber es läuft. Nicht bezogen auf die persönliche Leistung, sondern auf das Gefühl, das man von sich selbst hat.
    Und an dem Punkt glaube ich dich gut verstehen zu können und komme wieder auf das Thema Bergwandern: Es reißt einem aus dem Trott, es macht dich zwangsläufig wieder zu einem Neugierigen, vielleicht nur, weil du nicht auf Anhieb den Weg findest oder wissen willst, was es mit der Burgruine vor dir auf sich hat. Es bereitet dir Muskelkater und bewirkt doch, dass plötzlich ein überteuertes Glas Milch auf einer Almhütte wie eine Offenbarung schmeckt. Du spürst wieder, dass du lebst und ein Mensch bist, wenn du durch einen kalten Bergsee schwimmst und dir danach die Sonne auf die (in meinem Fall) kaum mehr durchtrainierte Muskeln scheint.
    Und dazu musst du nicht lang unterwegs sein, das passiert spätestens am zweiten Tag.
    Wie gesagt, ich weiß nicht, was dein Fernweh anspricht, bei mir sind es eben die Berge. Vielleicht ist es bei dir etwas anderes. Aber ich weiß aus Erfahrung, dass einem so ein Trip in dieser Situation unglaublich gut tut. Vier, fünf Tage, mehr ist manchmal gar nicht nötig.

    @Hildegunde, Alraune und Esmeralda: Danke für die lieben Worte.


    (Andererseits, wenn du dich so gar nicht auf dein neues Leben freuen kannst, obwohl es vom Kopf her besser wäre, würde ich an deiner Stelle glaube ich nochmal in mich gehen und herausfinden, ob ich wirklich bereit bin den Schritt zu gehen... )


    Dazu ist es leider zu spät. Vorher hatte die pragmatische Idee "tolle große Wohnung, Zusammenziehen mit Freundin, kein Pendeln mehr" die Oberhand. Vielleicht hätte ich mich anders entschieden, wenn ich geahnt hätte, wie sehr mich dieser Auszug belasten würde.Aber jetzt ist es so. Und ich muss damit klar kommen, dass ein Kapitel abgeschlossen ist.


    Ich kann das total verstehen. Das war immerhin lange dein Zuhause und deine Vermieterin fast so etwas wie Familie.


    Ja, ganz genau so ist es. Es gibt ganz wenige Menschen, die ich so gern habe wie diese alte Dame. Und jetzt lasse ich sie hier im Stich sozusagen. Klar werde ich zu Besuch kommen, aber das ist nicht das Gleiche. Mir hat schon lange nichts mehr derartig weh getan und ich weiß im Moment auch gar nicht, wie ich dieses Gefühl in den Griff kriegen soll. Ich sage mir schon selbst immer "es ist keiner gestorben, du ziehst nur eine knappe Stunde Fahrt weit weg". Klappt aber leider im Moment noch nicht richtig mit dem Relativieren.
    Das wird hoffentlich irgendwann besser werden.
    Bin nur leider so ein Mensch, der schlecht loslassen kann.

    Ich neige leider schnell dazu, mich zu überfordern bzw. meine Grenzen zu missachten. Wenn ich etwas gut kann, dann zu funktionieren. Manchmal leider ebennicht mehr so gut. :/
    Das Auto fährt noch, sieht nur blöd aus, ist aber noch nicht ganz zwei Jahre alt. Wenigstens habe ich eine Vollkasko, der Sachverständige hat gestern schon drauf geschaut, jetzt warte ich auf die Freigabe von der Versicherung. Es ist einfach ärgerlich,w eil es nicht hätte passieren müssen, wenn ich früher auf mich geachtet hätte. Außerdem wirft mich momantan alles mögliche schnell aus der Bahn.
    Ich habe mir jetzt mal zwei Tage frei genommen und werde bei schönem Wetter gleich noch eine große Runde spazieren gehen, das tut mir immer gut. :)


    Es sind eigentlich gar nicht die konkreten Ärgernisse, die einen aus der Bahn werfen, oder? Man kriecht eh' schon am Rand und dann kommt wieder eine Welle und droht einen über den Rand zu spülen.
    Andere laufen sicher in der Mitte der Spur und es hat den Anschein, dass sie die Welle, die einen selbst mitzureißen droht, leicht überspringen. Zumindest sieht es so aus.
    Es ist gut, dass du jetzt etwas für dich tust. Und ruf dir immer wieder in Erinnerung, dass es "nur" ein Blechschaden ist. Lass nicht zu, dass sich das in deinem Geist zu einem großen Drama hochschaukelt, denn ich kenne das, wenn man überlastet und verletzlich ist, droht jede Störung zur Katastrophe zu werden.
    Versuch, dir das rational in Erinnerung zu rufen. Das kann helfen. Nur nicht von der Angst überwältigen lassen. Das lässt sich alles Schritt für Schritt erledigen. Mir hilft es zumindest manchmal, wenn es mir so geht, wenn ich mich auf diese Weise wieder versuche ein Stück zu erden.


    Ich selber kämpfe im Moment auch wieder mit diesem elenden Teufel genannt Gefühl. Und da muss ich ehrlich zugeben, es gewinnt oft Überhand, auch wenn ich noch so rate, sich die Ratio ins Gedächtnis zu rufen. Ich ziehe diese Woche um. Und es fällt mir so unglaublich schwer. Obwohl es rationell genau das Richtige ist. Die neue Wohnung ist riesig und mehr als toll und ich muss nicht mehr insgesamt 2 Stunden jeden Tag pendeln sondern bin in 10 minuten auf der Arbeit. Aber ich bin trotzdem so traurig... Ich kann nichts dagegen machen.
    Ich habe fast 10 Jahre hier gewohnt und in gewisser Weise war es das Paradies, obschon es klein und manchmal kalt und feucht war.
    Aber ich habe in meiner Vermieterin die liebste Seele und Hausgenossin gehabt. Und ich habe so viele Jahre hier gelebt und so vieles erlebt und mir war dieses Zuhause so lieb. Ich werde die liebe Gesellschaft und die Gespräche genau so vermissen wie die wunderschönen Rosenbüsche vor meinem Fenster.
    Mein Kopf sagt mir, dass ich ein viel besseres neues Zuhause haben werde, aber ich bin eigentlich todtraurig. Ich kann mich gar nicht freuen.
    Ich denke immerzu an all die Dinge, die ich hier erlebt habe, daran, dass das doch mein Zuhause war....an die liebe Person, die ich zurück lasse. Ich kann nicht loslassen. Das alles lähmt mich und deprimiert mich und beschämt mich zugleich, weil ich mich doch freuen sollte, dass ich (nun) mit meiner Freundin zusammen eine neue und so tolle Wohnung beziehen werde.


    Vielleicht kann ich dir, Hildegunda, also gar nichts raten, weil ich es selbst nicht einhalten kann. Aber vielleicht muss man sich einfach...Momente eingestehen ,in den man Überforderung, Trauer, Panik oder was sonst einen umtreibt, zulässt, weil man es gar nicht verhindern kann...und diesen Gefühlen dann aber auch wieder Herr werden muss.


    Uns bleibt doch,egal was es ist, das uns umtreibt, gar nichts anderes übrig, oder? Es muss irgendwie weitergehen und das tut es auch.

    Das ist ja echt Mist. Klar, dass dich das runterzieht. Das sind leider immer die kleinen Hundehäufen im Leben, die es einem noch schwerer machen, als es sein müsste. Aber sieh es mal so, das ist zwar eine unnötige Belastung, aber kein Unglück, mit der man nicht fertig werden könnte. Und du hast doch eine Versicherung.
    Ich kenne das bestens, wenn man eh schon sehr angespannt ist und dann noch so etwas dazu kommt, das haut einen fast um. Aber es hilft, wenn man mal gedanklich einen Schritt beiseite tritt und sich fragt: "Ist das wirklich etwas, das mein Leben zerstört? Nein. Es ist unnötig, es kommt zur Unzeit, es belastet mich, aber es ist nichts, das sich nicht aus der Welt schaffen lässt."
    Ich habe neulich mal, obwohl ich echt vorsichtig gefahren bin, einen unserer Geschäftswagen zerschrammt, da war ich ähnlich von der Rolle. Ich verstehe dich also gut. Aber ich kann dir nur raten, mach dich nicht verrückt. Solange nicht die Situation eintritt, dass du jemanden versehentlich zum Krüppel gefahren hast, ist das alles nur nervig, aber nicht dramatisch. Auch wenn es einem selber in dem Moment vielleicht viel extremer vorkommt.

    Ähem...was sagte ich noch grade über eine signifikante Mehrheit? Bitte mal richtig lesen.Ich sagte "wenn"!.


    Zweitens. In unserer vernetzen Zeit kann eine Seite mM nicht mehr einseitig ein Verhältnis auf nationaler Basis kündigen, davon abgesehen das die katalanischen Nationalisten das auch gar nicht wollen.


    Heißt das, mal unabhängig davon, was die Separatisten in diesem Fall konkret wollen, dass es heutzutage nicht mehr möglich sein kann, dass eine Region sich von der Zentralregierung abspaltet? Ob es sinnvoll ist, ist eine Sache, ob es möglich ist,eine ganz andere. Was soll die spanische Regierung im Zweifelsfall denn machen? Militär nach Katalonien schicken, alle Befürworter einsperren oder umbringen?
    Das ist doch Unsinn. Gesellschaften und Staaten waren immer dynamische Gebilde und werden es immer sein. Das hat auf lange Sicht nicht einmal die mächtige UDSSR verhindern können.
    Natürlich werden die Katalanen nicht als autonomer Staat in die EU aufgenommen werden. Damit müssen sie dann leben.