Beiträge von Lancelot

    Wenn sich unter der Stadt noch irgendwelche Mengen Seefeuer befinden, sollte man eigentlich davon ausgehen das Varys diese Verstecke kennt. Der scheint sich ja da unten gut aus zu kennen.

    Jetzt kommen die Ratten wieder aus den Löchern gekrochen.

    Sex and the City kann man aber nicht mit GoT vergleichen, ist das doch keine Literaturverfilmung. Das war eine freie Serie, der eben noch Kinofilme daraufgestzt wurden, ohne das diese an sich für die Serie wichtig wären. Das wird bei solchen Serien öfter gemacht, gabs zum Beispiel auch bei Twin Peaks oder den Simpsons. Das aber bei einer Literaturverfilmung zwischen Serie und Kino gewechselt wird gab es glaub ich wirklich noch nicht.

    Ich erwarte auch nicht das die Anderen die total guten sind aber ich denke das sie auch einfach nicht die bösen sind ich denke die haben ihre gründe warum sie so gehandelt haben. Und bin mir ziemlich sicher das die Kinder des Waldes irgendwas damit zu tun haben.

    Da bin ich ja auch Deiner Meinung. Natürlich sollen die Andern Gründe für ihr tun haben, und nicht einfach wie ein James Bond Schurke nach der Weltherrschaft streben. Ich glaube aber eben auch das die Kinder des Waldes, sollten diese wirklich etwas damit zu tun haben, auch nicht aus Bösartigkeit gehandelt haben. Und sollten sich diese im weiteren Verlauf der Geschichte wirklich als wahre Bösewichte herausstellen fände ich das schon Blöd, weil darauf Meiner Meinung bisher eigentlich nichts hindeutet.

    Der Epilog ist unangemessen kitschig. Nicht nur Harry hat keinerleich körperliche, geistige, magische oder seelsichen Einschränkungen
    erlitten, sondern auch die ganze Generation. Ron reißt Witze, Hermine ist eine liebevolle Mutter, genauso wie auch Ginny. Selbst
    Draco ist zwar höflicher aber ansonsten immer noch genauso arrogant wie immer. Die Sache mit Voldemort hat die Gesellschaft einfach
    so überlebt? Ich hätte mir nach dem Krieg noch einige Kapitel gewünscht. Wie arbeitet eine Gesellschaft so etwas aus? Was ist mit den
    Todessern? Wie geht man als Gesellschaft mit so etwas um? Wie wird das Ministerium restauriert? Das kam mir alles zu kurz

    Aber ganz ehrlich: so unrealistisch ist das doch gar nicht. Im Prinzip war es doch nach dem zweiten Weltkrieg nicht anders. Auch da hat die Gesellschaft so bald wie möglich so zu tun versucht als wäre nichts gewesen, ganz normal zu leben und eventl. innere Wunden zu verbergen.
    Der Epilog ist natürlich kitschig, habe aber das Gefühl das der schon von Rowling selbst kam, passt meien Meinung irgenwie zu ihr.

    Sandhai
    Es ist nicht so das ich erwarte das die Anderen nur böse sind. Ich fände es schön auch gut wenn ihr handeln auf einer logischen Grundlage beruhen würde, und nicht nur Bösartigkeit oder Lust am zerstören. Aber wenn die Anderen sich plötzlich als Samariter herausstellen sollten, die der Menschheit eigentlich nur Gutes wollen fände ich das schon sehr doof.

    "Herr der Ringe" habe ich vor langer Zeit in meinen Jungen Jahren gelesen. Damals fand ich es schon ganz nett, aber den Reiz es noch einmal zu lesen habe habe ich seitdem nie verspürt, was eigentlich ungewöhnlich ist.

    Da ich das Filmeraten ganz lustig finde, hole ich das wieder mal nach vorne und versuch mein Glück:


    "Eines Tages, möglicherweise jedoch nie, werde ich dich um eine kleine Gefälligkeit bitten."

    Es könnte ja gut sein das die Anderen nie ganz weg waren sondern sich nur nicht soweit nach Süden begeben haben.
    Es gibt zwar viele Karten von Westeros aber auf keiner ist das nördliche ende zu sehen. Wer weiß wie weit das da noch gehen könnte.


    Ich bin schon immer davon
    ausgegangen, dass die Anderen nie ganz weg waren sondern sich nur nach Norden
    zurückgezogen haben. Die nun zunehmende Kälte stärkt ihre Macht, und lässt sie,
    wie Juienne schon gesagt hat, vermehren und ausbreiten.



    Achso? Du fandest also Jaimies Entwicklung wohl auch sehr konstruiert? Der Böse aus Band 1, der den kleinen Bran erst vorm Sturz bewahrt um ihn dann einfach so doch noch rauszuschmeissen.
    Ich denke, wenn George möchte, dass auch die anderen grau sind, dann hat er das Zeug dazu, uns das plausibel rüberzubringen.
    Und nur weil du bisher nur die sicht der Menschen auf die Anderen kennst, glaubst du, sie können keine ehrenvollen Motive für ihre Taten haben? Ich denke schon, so George will.


    Jaimies Entwicklung fand ich nicht konstruiert, weil man
    diese über einen längeren Zeitraum logisch nachvollziehen konnte. Er war im
    ersten Band ein Kotzbrocken, hat dann aber durch zwei einschneidende Erlebnisse
    (Gefangenschaft, Verlust der Hand) einen inneren Wandel vollzogen, und sich zu
    einem nachdenklichen Menschen entwickelt. Das war für mich absolut nachvollziehbar.
    Wenn aber die Anderen 10 Bände lang als böse, dunkle Bedrohung aus dem Norden
    dargestellt werden dann fände ich es schon arg konstruiert, wenn sich diese
    kurz vor Ende als eigentlich ganz freundliche Wesen entpuppen. Natürlich soll
    das Lied nicht vorhersehbar sein, und noch die eine oder andere überraschende
    Wendung bereithalten. Doch so eine 180°-Wendung wäre mir da zu viel.

    Deshalb meine Frage ob die Anderen auch in warmen Gebieten überleben können, wenn nicht würde dieser Grund durchaus Sinn machen und ein Konflikt zu anderen Lebewesen, die es lieber warm mögen, wäre verständlich.

    Das verstehe ich jetzt nicht. Meinst du, das die Anderen Winter und Kälte in fremden Gebieten großflächig verbreiten können?
    Ich persönlich denke, das die Anderen `Kalte` Wesen sind, die auch in unmittelbarer Umgebung etwas Kälte abgeben, und Kälte zum überleben brauchen.

    Da würde ich jetzt auch ein bisschen gewillt sein zu verhandeln was Gut und was Böse ist :D ich bin ja der Meinung das wirkliche Böse existiert nicht. Es gibt nur eine Reihe von Lebewesen und Personen, die alle überleben wollen und überleben heißt halt immer auch töten.

    Ja, da hast jetzt du wieder recht. Ich behaupte ja nicht, das die Anderen "nur" böse sind, die werden auch einen Grund für ihr handeln haben. Aber für die Menschen sind diese Handlungen halt nicht so gut.

    Das einzige was wir wissen ist, dass die Anderen die Menschen angreifen woraus wir ziehen, dass sie böse sind aber welche Motive sie verfolgen ist nicht abzusehen.

    Naja, was wir noch über die Anderen wissen ist das sie nicht nur Menschen angreifen, sondern deren Leichen dann auch zu Wiedergängern mutieren lassen, die sie kontrolieren und für ihre Zwecke einsetzen. Ich persönliche halte das schon für eine ziemlich böse Eigenschaft. Zudem wurden die Anderen jetzt seit 10 Bänden als das Böse thematisiert, vom Prolog des ersten Bandes an, so das ich einen Charkterwechsel in der Art `die sind ja eigentlich ganz Liebe, die wahren Bösen sind die Kinder des Waldes` schon sehr konstruiert finden würde.

    Ja, kann schon sein das das wirklich nur ein Vorurteil ist. Wenn ich ehrlich bin empfinde ichs vor allem bei älteren Männern unschön. Vielleicht steckt einfach nur eine gewisse Urangst vor dem altern dahinter? ;(

    Wie auch immer, sollte Jon tatsächlich überleben, eine Reformation der Nachtwache durchführen und von den Nordmannverschwörern tatsächlich zum König des Nordens gekrönt werden, gehe ich davon aus, dass er auf jeden Fall eine entscheidende Rolle im Kampf gegen die weißen Wanderer spielt (eventuell macht er es wie der Sultan Baibars mit den Mongolen, schlägt ein bis dato als unbesiegbar wahrgenommenes Wiedergänger-Heer und trägt damit wesentlich zur Stärkung der Moral bei.

    Es wird aber nicht zu schnell einen Sieg oder ersten Sieg über die Anderen geben. Erst einmal müssen diese ihre Gefährlichkeit unter Beweis stellen. Die meisten Menschen in Westeros haben ja von deren realer Existenz noch nicht mal Kentnis genommen. Ich könnte mir vorstellen, das die Anderen erst einmal weite Teile des Nordens überrennen bevor es irgendwann einen Sieg über diese gibt, der kann dann sehr gut von Jon angeführt werden. Ich könnte mir gut vorstellen, das Jon im nächsten Band sehr lange mit seinen Verletzungen zu kämpfen hat und somit vorerst sowohl im Kampf gegen die Boltons als auch gegen die Anderen ausscheidet.

    Bin Tätowiererin in Ausbildung und habe dementsprechend selbst Tattoos

    Ist das mit "brotlose Künstlerin" als Berufsbezeichnung gemeint? Wie wird man denn Tätowiererin? Eine offizielle Ausbildung dazu gibt es nicht, oder? Gibt es da spezielle Schulen?


    Mein Problem mit Tattoos: in jüngeren Jahren finde ich diese schon sehr hübsch, aber bei Menschen ab einen gewissen alter gefällt mir das überhaupt nicht mehr. Darum werde ich selbst wohl auch nie eines haben.

    So hab ich das eigentlich auch gemeint als ich das mit nicht blutsverwandten schrieb. Eine Ehefrau würde andere Interessen verfolgen, und ihre Macht später wohl auch sehr ungern an den Ehemann abgeben, wenn der mal alt genug ist. Da würde wohl ein Machtkampf folgen.

    Alhana
    Nein, an einen von dir beschriebenen Fall mit dem Kindkönig kann ich zumindest in der abendländischen Kultur auch nicht erinnern. Bei der ägyptischen Königin Kleopatra war das altersmäßig so der Fall, aber das waren ja Geschwister und somit beide erbberechtigt, für unseren Fall also nicht relevant.
    Das Cersei noch mal an die Macht kommt glaube ich auch nicht, habe ja schon geschrieben das ich das nach deren Demütigung eigentlich ausschließe (die Vorkapitel habe ich nicht gelesen, und kann dazu auch nicht sagen).
    Was Marg betrifft: sie müsste wirklich mit allen Pomp freigesprochen werden, dann gäbe es vielleicht eine kleine Chance für sie als Regentin. Ich glaube aber nicht daran. Das sie den Kopf verliert hoffe ich aber dann doch nicht. :dance: