Beiträge von The Dragonknight

    Ich habe heute davon geträumt, dass GRRM tatsächlich das Erscheinungsdatum von tWoW bekanntgegeben hat (Anfang 2021) und zeitgleich angekündigt hat zuversichtlich zu sein, dass aDoS zeitnah folgen wird, da er nur noch einen kleinen Twist am Ende des Handlungsbogens einer bestimmten Figur einbringen möchte.
    Das letzte Buch erschien dann aber doch erst 2027 und das Ende war exakt das gleiche wie das der Serie mit dem Unterschied, dass Bran the Broken irgendwie auch ein secret-Targaryen war. Fragt mich nicht wie.


    Dieser Traum war also in Teilen sehr realistisch und zugleich äußerst unrealistisch und seltsam (realistisch=GRRM braucht ewig trotz anderer Ankündigung und das Buch ist enttäuschend; unrealistisch=tWoW erscheint 2021). Seltsam auch, dass ich überhaupt davon träume, da diese Bücher in meinen Gedanken eigentlich überhaupt keine Rolle spielen.

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    HBO kann doch noch gute Unterhaltung machen! Ein Interview, das ich hätte genau so gut in "witzige Links" hätte posten können, aber leider ist das keine Satire oder eine Parodie, sondern die Wirklichkeit und damit eigentlich sehr traurig.
    Wer keine Zeit für das ganze Interview hat, der schaue sich einfach den Teil ab Minute 9:40 bis etwa Minute 16 an, wo Trump zu Corona, den Tests und den Todesfällen der USA Stellung bezieht. Trump brüstet sich damit, dass zu seinem Amtsantritt 2016 (!!!) noch gar kein einziger Corona-Test gemacht wurde und jetzt unzählige. Der Gesichtausdruck des Interviewers ist dabei oft wirklich köstlich. Besonders als er die Diagramme erhält, die Trump ihm zeigt und aussehen wie für einen Grundschüler gemacht.
    Später sagt Trump noch er sei der Präsident, der am meisten für die schwarze Bevölkerung getan hat, "except possibly Abraham Lincoln." :rofl:

    Ist Dune lesenswert?


    Ich habe vor Ewigkeiten einmal den Film mit Sting gesehen, weiß aber quasi nichts mehr davon, bald kommt eine neue Verfilmung in die Kinos.
    Vorher könnte ich ja das passende Buch (oder Bücher) dazu lesen. Wie sonst könnte man sich sonst dem normalen Kinogänger überlegen fühlen und über alles herziehen was der Film weglässt oder schlechter macht?


    EDIT: Ich lese in dem Thread hier nicht so häufig mit, vor recht kurzer Zeit wurde anscheinend hier schon über Dune diskutiert, ich schau mal über die Posts.

    Ich habe gerade Pesto Genovese gemacht mit Basilikum vom Balkon gemacht.
    Dabei ist mir mal wieder aufgefallen, dass meine digitale Küchenwaage sehr ungenau bei sehr leichten Dingen ist.
    Laut Rezept brauch ich 100g Basilikum, die Waage schlägt aber quasi nicht aus wenn ich einen Haufen Basilikumblätter da drauf lege. Ich habe jetzt eine Tafel Schokolade in die eine Hand und den Basilikum in die andere genommen bis beides etwa gleich schwer war. :D
    Gibt es ne Lösung für die Messungenauigkeit?

    21 von 24 bei dem Tolkien/Medikamente Spiel. 8)
    Wenn man den Stammbaum des Hauses von Finwe quasi auswendig kennt, dann hat man per Ausschlussverfahren aber auch relativ leichtes Spiel.

    Ich gehe mit der "unpopular opinion" vollkommen mit.
    Ich würde sogar die Theorie der Hypergamie der Frau unterstützen. Also, dass Frauen sich in der Regel Partner suchen, die sie in irgendeiner Form "überragen". Das mag bloß physisch sein, oder durch ein höheres Alter oder eben durch Status/Erfolg. Nicht umsonst gilt z.B. die Kombination von ihm als Arzt und ihr als Pflegerin als klassisches Klischee, das es sicherlich nicht selten gibt, während es das in der anderen Geschlechterkombination sicherlich deutlich seltener gäbe.
    Männer haben bei den Zielvorstellungen von einer attraktiven Frau sicherlich viele andere Kompetenzen in der Rangfolge bevor der berufliche Erfolg steht, der je nach Mann sogar einschüchternd wirken kann.


    Zur Gleichberechtigung muss ich sagen, dass es für mich immer eine "equality of chances" und niemals eine "equality of outcome" sein sollte. Leider wird aber viel zu häufig eine "equality of outcome" unter heutiger Gleichberechtigung verstanden.

    Unsere Chilis auf dem Balkon tragen schon alle richtig große Schoten, sind allerdings auch eine andere Sorte. Rawits haben wir aber auch hier (gekauft) und die sind wirklich richtig scharf. Eine kleine Schote reicht wirklich schon, um nicht zu knapp Schärfe zu verpassen.


    Tomaten werden nun auch rot.

    Ich bin mittlerweile auch so etwas wie Flexitarier, esse also ziemlich selten Fleisch. Zu Hause jedenfalls fast gar nicht.
    Heute gibt es also Maiskolben vom Grill und vegetarische Hotdogs, dabei werden die Würstchen durch Karotten ersetzt, die ich vorher über Nacht gefroren hatte und nun mit Sojasauce mariniere ehe sie auch auf den Grill kommen. Durch das Gefrieren wird die Textur der Karotten wohl ziemlich verändert und gleicht später einem Würstchen, mal sehen wie das wird.
    Als Nachtisch gibt es dann noch zwei "Steaks" von der Wassermelone, ebenfalls vom Grill.

    Citizen Kane


    Erstmals gesehen. Es ist schwer einen Film von 1941 zu beurteilen, der als einer der besten Filme aller Zeiten gilt und man dies beim Schauen vielleicht auch im Hinterkopf hat. Man läuft Gefahr, dass es zu einem des Kaisers neue Kleider wird. Hätte er nicht diesen Ruf, würde man wohl kaum einen solch alten Film schauen. Die technischen Unterschiede sind natürlich schon augenscheinlich aber rücken schnell komplett in den Hintergrund, da man vom Geschehen gefesselt wird. Der Film ist handwerklich perfekt und muss damals auch aus technischer Sicht unglaublich beeindruckend gewesen sein.
    Ich kann verstehen warum der Film diesen Ruf genießt. Es ist in der Tat ein Meisterwerk. Rosebud.

    Bei der Handlung würden mir auch noch einige Schwächen einfallen, da ich aber die Vorlage „Ilias“ bzw. entsprechende Adaptionen als Romane nicht gelesen habe, kann ich nicht beurteilen wie sehr es vom „Original“ abweicht.


    Ich kenne die Vorlage "ziemlich" gut. Die schönsten Sagen des klassischen Altertums von Gustav Schwab und die dort enthaltene Adaption des Trojanischen Krieges war mein Lieblingsbuch der Kindheit. Später las ich dann die Ilias von Homer zunächst in deutscher Übersetzung und dann später im griechischen Original.
    Ich habe mich zunächst gefreut als ich hier davon las, dass es eine weitere Verfilmung des Stoffs gibt. Die Verfilmung von Wolfgang Petersen ist im Directors Cut (der dann aber auch über 3h dauert) zwar ein recht unterhaltsamer Film, hat aber seine Schwächen (Drehbuch brought to you by David Benioff).
    Netflix-Serie gesucht, hat überall fürchterliche Kritiken. Gerechtfertigt oder vielleicht Shit-storm? Wenn ja warum Shit-storm? Achso... Achilles wird von einem Schwarzen gespielt.
    Achilles. Schwarz. Ok.
    Ich kann die Serie als solche also nicht bewerten, da ich nur den mediokren Trailer gesehen habe, aber eine Serie, die bewusst eine der zentralen Rollen so fehl besetzt hat sich für mich ohnehin disqualifiziert und man kann begründet den Generalverdacht ihr gegenüber hegen es mit der Vorlage auch sonst nicht so genau zu nehmen.
    Ich kann solche Entscheidungen ja wirklich nicht nachvollziehen. Einerseits wird vollkommen zurecht Whitewashing in der Filmindustrie verurteilt, Blackwashing ist aber dann wieder woke? Vor allem gibt es doch im Trojanischen Krieg mit Memnon, dem König der Äthiopier und Verbündeten der Trojaner die Möglichkeit einer unproblematischeren Besetzung eines schwarzen Schauspielers (wobei Memnon selbst wohl auch eher aus dem griechischen Kulturkreis stammte. Wie uns die Geschichte lehrt sind Monarchen und die Bevölkerung ihres Reiches mitunter verschiedener Herkunft).
    Wird Achilles in der Serie denn als Grieche dargestellt oder wird seine Herkunft anders erklärt? Letzteres fände ich zwar auch problematisch, aber würde die Serie nicht von vornherein als ernstzunehmende Verfilmung des Stoffes vollends disqualifizieren. Man darf das älteste Buch des Abendlandes natürlich auch neu interpretieren und es muss nicht immer der selbe Aufguss sein, (Christa Wolf tut das in Kassandra ja z. B. auch anschaulich), aber es sollte dann zumindest eine innerweltlich konsistente Erklärung geben.

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    Ich habe mir in den letzten Tagen sozusagen eine Kubrick/Douglas Doppelladung gegeben.


    Zuerst habe ich Wege zum Ruhm gesehen. Ich kannte den Film zwar schon, aber er ist für mich wohl einer der Filme, die ich als 10/10 bewerten würde.
    Trotzdem, dass er schwarz-weiß ist funktioniert er sogar technisch heute noch überraschend gut, weil er trotz der Kriegsthematik ein auf die Dialoge fokussierter Film ist und handwerklich perfekt ist. Die Actionszenen mit dem Sturm auf die Höhe sind aus heutiger Sicht nur aufgrund der zu theatralischen Sterbedarbietungen schlecht gealtert, aber ansonsten auch immer noch überzeugend.
    Der Film ist mit gut 80 Minuten Laufzeit einfach perfekt von der Länge und Intensität. Keine Szene oder kein Dialog sind überflüssig alles trägt zum großen Ganzen des Films bei. Das Ende ist zudem sehr ergreifend und die Botschaft des Films wird überzeugend vermittelt. Bester Antikriegsfilm, den ich kenne.


    Dann habe ich gestern Spartacus in der 55 Jahre-Jubiläums-Überarbeitung von 2015 gesehen (das letzte Mal dürfte bei mir ca. 20 Jahre her sein). Auch dieser Film ist hervorragend gealtert (echte Kulissen schlagen veraltete Computereffekte einfach jedes Mal), doch auch hier sind lediglich die ebenfalls überraschend spärlich vorhandenen Schlachtszenen ausgenommen. Zudem wirken teilweise die Kostüme (vor allem der Legionäre) anachronistisch bzw. unhistorisch/unpassend.
    Mit 3h 16min ist dieser Film mehr als doppelt so lang wie Wege zum Ruhm, doch das ergibt sich logisch aus der historischen Vorlage, die man nicht innerhalb von 90 Minuten abhandeln kann.
    Der Film ist auf vielen Ebenen einfach grandios, vor allem das Schauspiel ist hervorzuheben. Mir wird nur die Botschaft des Films nichtvollends klar, da er alles andere als ein Happy End hat (und dieses natürlich aufgrund der Vorlage gar nicht haben kann), zeichnet er den Kampf gegen die Unterdrücker doch als letztendlich von vornherein aussichtslos.
    Die Abweichungen von der Historie am Ende machen den Film noch dramatischer als er es ohnehin schon ist. Insgesamt auch ein Meisterwerk, ich wünschte Hollywood würde noch einmal einen großartigen Monumentalfilm produzieren.


    Btw: Hat jemand einen Tipp für einen Film mit halbwegs realistischer antiker oder mittelalterlicher Schlachtführung? Mir fallen spontan eigentlich nur Filme ein, bei denen die Armeen letztendlich aufeinander zu rennen und sich gegenseitig ohne jedwede Schlachtordnung niedermetzeln (Braveheart z.B. lässt grüßen)

    Ich habe letztens Jack Ryan durchgeschaut. Insgesamt fand ich es schon eine ziemlich gelungene Serie, die aber ihre Schwächen hat, vor allem die zweite Staffel wurde mir zunehmend zu abstrus.
    Aber auch in der ersten Staffel fand ich die letzte Folge antiklimatisch und enttäuschend.