Beiträge von Ser Garlan Tyrell

    Ich glaube nicht, dass er noch plant, die Geschichte in 7 Bänden zum Abschluss zu bringen. Ich hatte schon meine Zweifel, bevor ADwD rauskam, und in ADwD passierte weniger als erwartet, und in den TWoW-Vorabkapiteln passierte nochmal weniger als erwartet. Er hatte ja die Länge auch schon mehrfach erhöht, von ursprünglich drei Büchern, da dürfte eine weitere Erhöhung kein Problem darstellen. Ich vermute, er rechnet bereits mit 8 Bänden und kündigt es bloß nicht an, weil er sich davon nur Häme nach dem Motto "mach doch erstmal Band 6 fertig" erwartet, und weil er in seinem Alter und bei seinem Schreibtempo nicht so weit in die Zukunft schauen will.


    Ich glaube, dass ein solches Ereignis dann eintritt, wenn man mit einer anderen Partei in einem Bündnis steht, die ihren Diplomatiestatus mit dem HRR änderte. Bei mir waren Hochzeiten nicht selten der Hintergrund. Vermutlich wird in deinem Fall eine KI-Fraktion mit dem HRR einen Frieden geschlossen (oder ein Bündnis eingegangen sein), die zuvor bereits mit deinem Mailand verbündet war.


    Hm, prinzipiell denkbar. Muss ich mal im Auge behalten. Allerdings habe ich es zuvor noch nie erlebt, und kann mich auch nicht entsinnen, dass der Feind sich mit meinem Bündnispartner verbündet hätte.


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    Jedenfalls war es in der Total-War-Serie immer erfreuclich, wenn die KI bereit war, einen Frieden zu schließen. Das kam als direkter Nachbar nicht häufig vor auf Kampagnenschwierigkeit mittel oder schwerer.^^


    Da gibt es einen Trick: Die KI beachtet bei der Stärkeabschätzung deine Verbündeten, auch wenn die gar nichts mit dem Krieg zu tun haben. Alles, was man also zu tun hat, ist, direkt zu Beginn mit einer Reihe von Fraktionen Bündnisse abzuschließen, was normalerweise nicht schwer ist. (ich nehme immer die weit weg von mir, damit ich trotzdem frei expandieren kann, die Papststaaten müssen immer dabeisein), und die KI ist viel gesprächsbereiter. Mir sind in der aktuellen Kampagne bestimmt zehn mal die Mauren und Sizilianer auf Ajaccio gelandet, und nachdem ich sie zurückgeschlagen habe, kamen sie sofort an und wollten Frieden. Sie haben mir sogar Geld dafür gezahlt. (Noch viel spaßiger ist es mit dem Ägyptern nach dem Kreuzzug - da sie mit allen Katholiken verfeindet sind, kann man einfach einen Kreuzzug führen und danach sofort Frieden schließen und ihnen noch 10 Riesen dafür abknöpfen.)


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    Stainless Steel war in meiner Erinneurng wohl der beste Weltkarten-Mod im Mittelalter-Szenario...nur um ein paar zu nennen aus der vielfältig veröffentlichten Mod-Reihe:


    Stainless Steel kann ich auch sehr empfehlen - allerdings wollte ich unbedingt mal wieder mit den geilen italienischen Milizen des Grundspiels spielen, die SS ordentlich generft hat.

    Hat jemand in Medieval 2 schon mal erlebt, dass die KI mit dem Spieler Frieden schließt, ohne ihn zu fragen?


    Ich bekomme zu Rundenbeginn die Meldung rein, dass ein Waffenstillstand zwischen Heiliges Römisches Reich und Mailand(mir) abgeschlossen wurde, ohne dass ich diesbezüglich irgendetwas unternommen hätte oder gefragt wurde. Beim ersten Mal habe ich neu geladen, beim zweiten Mal hat auch das neu Laden keinen Unterschied gemacht.


    Ein ungewöhnlicher Bug, der zwar bisher nicht schlimm war, aber doch irritiert. Kennt das sonst jemand?

    ICH BIN KASIMIR!!!


    Jetzt kann ich es ja zugeben.


    (Falsche Geständnisse haben eine lange Tradition. Wir alle wissen selbstverständlich, dass Happy Time und Kasimir die selbe Person sind.)


    Das schließt sich ja nicht aus, ihr könnt durchaus alle drei die selbe Person sein.


    Ich bin übrigens auch Kasimir.

    Nur mal so ne Frage, um zu sehen ob ich solche Träume als bestätigendes Zeichen sehen kann. Hat einer von euch Cis-Leuten Träume, in denen er nicht sein bei Geburt zugewiesenes Geschlecht war?


    Cis-Mann hier: Gelegentlich. Dann bin ich allerdings meistens die Protagonistin von einem Buch, das ich gelesen habe. Dabei würde ich allerdings nicht sagen, dass ich mich weiblich fühle, sondern eher abwechselnd 'ich bin ich selbst' und 'ich folge einem POV'. Und das Geschlecht ist dann nicht relevant, sondern eher als Hintergrundinformation bekannt. Also im Grunde ganz ähnlich wie Tolotos. Vielleicht etwa wie in einem First-Person-Videospiel, wo man nur in Cutscenes mitkriegt, dass der Player Character weiblich ist.


    Das Ganze natürlich unter Vorbehalt, da Perspektive und Kontinuität in Träumen ja immer so eine Sache sind.

    Dann bliebe noch die Frage, warum es während Aegons Eroberung oder zur Hochzeit Valyrias (Balerion wird ja explizit als größter Drache in Westeros genannt, was die Vermutung nahelegt, dass im Freistaat noch größere Untiere lebten) nicht zu einer Langen Nacht kam.


    Das kann ganz verschiedene Gründe vonseiten der Anderen haben, darüber wissen wir wenig. Nur weil ihre Magie stark ist, müssen sie noch lange keine Invasion durchführen.


    Vielleicht hatten sie schlicht keine Lust, sich mit besagten Drachen anzulegen. Oder es herrschten isolationistische Strömungen in ihrer Politik vor.


    Tatsächlich haben wir noch Klopapier, das Problem ist nur, dass die Leute zu viel davon kaufen und dann die Regale nicht schnell genug nachgefüllt werden können.


    Was wir also hier viel dringender brauchen, sind Hilfslieferungen mit gesundem Menschenverstand, daran herrscht akuter Mangel.

    Du gewinnst durch geschicktes Pfuschen alle Spiele. Letztendlich kommt man dir aber doch auf die Schliche und schmeißt dich aus der Gruppe raus.


    Ich wünsche mir, dass der Klimawandel von alleine aufhört.

    Die halbe Wirtschaft wird mega subventioniert, Kohle und Landwirtschaft sähen ohne schon lange ganz anders aus. Dagegen ist das bei den erneuerbaren doch schon fast Peanuts.


    Und das setzt eben die Argumentation gegen Kernkraft über Subventionen ins Verhältnis. Ich habe ja auch nichts dagegen, Solarenergie zu subventionieren. Aber dann darf man bei einem ökonomischen Argument keine doppelten Standards ansetzen.


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    Die "Grundstrahlung" in der Umgebung ist ja meist auch nicht ohne, selbst wenn der genaue Zusammenhang mit erhöhten Krebsraten immer bagatelisiert oder nicht "hundertprozentig nachgewiesen" werden konnte.


    Das ist meines Wissens nicht der Fall. Soweit ich weiß, ist das Wohnen neben einem Kernkraftwerk ähnlich strahlungsintensiv wie das regelmäßige Essen von Bananen.



    Und wenn wir schon bei

    sind: Gibt es hier irgend jemand, der gerne in einer Mine arbeiten würde, in der Plutonium oder Uran abgebaut wird? Oder seine Freunde/Familie/Liebsten?


    Du machst es ja schon wieder. Ich würde auch nicht Müllmann sein wollen, und deswegen plädiere ich noch lange nicht für die Abschaffung der Müllabfuhr.


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    Natürlich, das kann man auf viele Bergbaubereiche ausdehnen, das Gerät auf dem ich tippe oder das Telefon, mit dem ich telefoniere, ist sehr wahrscheinlich durch menschenunwürdigsten Abbau im Kongo ermöglicht worden (googelt mal Koltan), es bleibt aber immer die Frage, welches Übel wirklich notwendig ist?


    Da würde ich in jedem Fall eine stabile Energieversorgung als notwendiger ansehen als dein Handy.


    Aber solche Probleme würde ich ohnehin eher separat angehen.


    Bei der Finanzierung der AKWs bleibt dann dafür die Lagerung der verbrauchtten Brennstäbe am Steuerzahler hängen. Und das sind langfristig ja nun wirklich keine Peanuts.


    Alles, was zu tun ist, ist ein geeignetes Lager zu finden und vorzubereiten (was so oder so gemacht werden muss) und ansonsten schickt man jeden Monat einen Zug los. Die Demonstranten, mit denen man es zu tun hat, verursachen dabei wahrscheinlich höhere laufende Kosten als die Endlagerung an sich.


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    Stimmt, Erdbeben oder Tsunmais haben wir hier wohl weniger zu befürchten. Aber vielleicht Flugzeugabstürze oder ganz dämliche kleine Störfälle. Bei dem Kraftwerk nahe meiner Arbeitsstelle gab es in den 423 Tagen des Betriebs mehr als 120 meldepflichtige Störfälle. Dazu kam dann noch, dass die Katastrophe von Tschernobyl dazu genutzt wurde radioaktive Aerosole auszublasen, da man dachte, das fällt im Fallout von Tschernobyl nicht weiter auf und man wohl nicht warten wollte, bis die bestellten Filter drei Wochen später geliefert wurden. Natürlich wurde dieses bestritten und die damalige NRW-Landesregierung schlug sich auf die Seite RWEs und lehnte weitere Untersuchungen ab.


    Fehlverhalten in der Vergangenheit ist jetzt nicht wirklich ein Argument gegen Kernkraft an sich. Dafür müsste man sich moderne Technologie und Sicherheitsstandards anschauen.


    die öko-eliten mit Hartz4-Niveau :D Kein Grund die Diskussion aufzugeben. Manchmal musst du auch das unmöglich scheinende fordern um ans realistisch mögliche heran zu kommen.


    Mag sein, aber es ist kontraproduktiv, wenn die Forderung nach dem Unmöglichen von der Diskussion möglicher Lösungen ablenkt.

    Das verstehe ich jetzt ehrlich gesagt nicht. Was sind NIMBYS, mit der Abkürzung kann ich nichts anfangen?


    https://de.wikipedia.org/wiki/Nimby steht für "not in my backyard" und bezeichnet Leute, die gegen an sich sinnvolle Maßnahmen sind, die ihr persönliches Umfeld beeinflussen würden, ich habe die von dir erwähnten Bürgerinitiativen mal da eingeordnet, wobei ich mich natürlich irren kann.


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    Egoismus von der anderen Seite? die Grünen müssten gegen elementar eigene Wählerinteressen und Grundprinzipien verstoßen, so die denn in Deutschland ans Ruder kommen, was die Durchsetzung der Windkraft betrifft. Ich halte das aber dennoch für das einzig richtige. Man kann immer lieb und nett sein - oder manchmal auch ein bisschen weniger lieb und nett und dafür das richtige tun. Das muss ja deswegen noch nicht autoritär und gegen geltendes Recht sein, man kann halt einfach unpopuläre Maßnahmen auch mal durchziehen.


    Und eine unpopuläre Maßnahme wäre eben auch der Bau eines Atomkraftwerks. Und deswegen lasse ich das "würdest du neben einem Atomkraftwerk wohnen wollen?"-Argument nicht gelten.


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    Und ich bleibe dabei, dass Kernkraft mit der JETZIGEN Technologie unwirtschaftlich (Bau-, Betriebs- und Entsorgungskosten decken höchst selten das Betriebsergebnis punkto Stromgewinnung, dafür trägt das Risiko der Steuerzahler, den Gewinn die Erbauer) und gefährlich ist.


    Im Gegensatz zu Erneuerbaren, die ganz explizit subventioniert werden müssen? Und Kohle bläst ihre Schadstoffe einfach in die Atmosphäre, dafür hat es bisher auch keine Rechnung gegeben.


    Und die Gefahr wird im Allgemeinen deutlich überschätzt, gerade in Ländern ohne Erdbeben oder Tsunamis. Die hohen Sicherheitsstandards tun da ihren Job und verursachen eben auch die hohen Kosten.


    Und wo wir gerade von jetziger Technologie reden: Das Energiespeicherproblem, das einem vollständigen Umstieg auf Erneuerbare im Weg steht, ist ungelöst. Man muss also die Kapazitäten irgendwie auffangen, und fossile Brennstoffe haben den Nachteil, dass sie im Normalbetrieb sehr klimaschädlich sind, also der Gesellschaft eine garantierte Rechnung präsentieren.


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    Vom ethischen Problem der Gewinnung von Uran und Plutonium, die jetzt auch nicht auf den Bäumen wachsen, möchte ich nicht nicht mal anfangen.


    Eine Menge Zeug wächst nicht auf Bäumen - unter anderem auch nicht die Rohstoffe, die man für Batterien benötigt. Und gerade Kernenergie ist äußerst treibstoffeffizient.

    Die Grünen könnten und müßten für einen schleunigen Ausbau der Windenergie sorgen und zwar ohne Rücksicht auf eigene basisdemokratische Befindlichkeiten.


    Also auch mal über durchaus einem selber nahestehende Bürgerinitiativen drüberfahren. Wenn das Haus brennt, sollte man sich nicht allzuviel mit der Aussicht aus dem Fenster aufhalten.


    Und zu denjenigen, die immer wieder den Ausstieg aus der Atomkraft als "kurzsichtig" geiseln: Na, wollt ihr neben einem AKW wohnen? Oder neben der Nuklearmülldeponie?


    Hätte ich kein Problem mit. Und wenn doch, reiße ich mich entweder zusammen oder ziehe halt weg. Zumal man gerade Atomkraftwerke recht gut da hinstellen kann, wo wenige Leute wohnen. Und es gibt tausende Dinge, die mich persönlich irritieren, deren Sinn ich aber dennoch anerkenne.


    Der Appell an die niederen Instinkte und den Egoismus der anderen Seite ist aber eh ein sehr schlechtes Argument. Das gilt ganz besonders, nachdem du dich einen Absatz vorher noch dagegen ausgesprochen hast, sich von NIMBYs beeinflussen zu lassen.

    Wenn ich dich nicht falsch verstehe, sehe ich das Gespräch komplett anders “Der Sommer ist die Zeit für Zank” beziehe ich rein auf die Familienstreitigkeiten, den Sommer auf den Frieden. Will heißen, im Sommer/Frieden kann ich mich ruhig mal mit der Familie zoffen, im Winter/Krieg ist keine Zeit dafür, denn da muss man zusammen halten gegen jene, die einem schaden wollen und dazu gehören auch die Lannisters. An eine Bedrohung aus dem Norden denkt ja noch niemand.


    Es geht ja nicht nur um die Anderen. Wir sehen in den kriegsverwüsteten Gebieten, dass die Nahrung bereits knapp ist - zu Anfang des Winters. Ned weiß sicherlich genau, dass das Ende des Sommers eine schlechte Zeit ist, einen Krieg anzufangen. Er wäre schließlich auch durchaus bereit gewesen, mit den Lannisters Frieden zu schließen, falls möglich.


    Sicherlich will er Arya das sagen, was du meinst, aber das dahinterliegende Prinzip ist das gleiche.

    Moin!


    Wie beim NRW-Treffen bereits angedroht, will ich jetzt auch noch in den Reread einsteigen, und hier bin ich. Die Serie werde ich allerdings weitestgehend ignorieren.* Damit ich mich auch involviert fühle, will ich direkt ein paar Gedanken zum Kapitel schreiben.


    Besonders bemerkenswert fand ich hier Neds Rede über Wolfsrudel. "Der Sommer ist die Zeit für Zank." Eine sehr schöne Rede, und auch relevant für die Politik in den nächsten Bänden. Ned hat verstanden, dass man sich im Winter keinen Krieg leisten kann. Hätte er nur in KL geschickter intrigiert und wäre an der Macht geblieben, dann hätte er das Reich wahrscheinlich deutlich besser auf die Bedrohung aus dem Norden vorbereitet.


    *Wer damit ein Problem hat, kann sich ja bei D&D beschweren. :P