Beiträge von Finnigan

    Ich freue mich auf Flash. Den "alten" kenne ich nicht gut, und Spiderman in Civil War hat mir gut gefallen :)


    Wurde nicht bestaetigt, dass Steppenwolf der Feind sein wird? Ausserdem kamen im Trailer Typen mit Hoernern auf Helmen vor, so weit ich weiss hat dieser Steppenwolf auch Hoernchen.


    Steppenwolf wird in Teil 1 zunächst der Hauptantagonist sein, ja. Aber der "Oberbösewicht", der hinter allem steht, in BvS in den Visionen schon geteased wurde und vermutlich dann in Justice League Teil 2 persönlich auftreten wird, ist Darkseid. Steppenwolf ist ja ohnehin "nur" ein General Darkseids.

    Ich möchte euch die neue Netflix-Serie "Stranger Things" ans Herz legen. Habe bisher die ersten beiden Folgen angeschaut und bin wirklich begeistert. Es ist ein hervorragender Coming-of-Age-Mystery-Genremix, inszeniert als Hommage an die 80er Jahre. Es wirkt im Prinzip so, als hätte Stephen King die Vorlage geschrieben und der frühere Steven Spielberg das ganze verfilmt.


    Trailer:

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    Neil Gaiman ist großartig! Seine Pratchett-Kollaboration "Good Omens" gehört zu meinen Lieblingsbüchern, "American Gods" war höchstoriginell (wird übrigens gerade mit Ian MacShane und Gillian Anderson als Serie verfilmt), die Sandman-Comics sind Pflichtprogramm für Freunde der gemalten Geschichten :D


    "Neverwhere" habe ich aber in der Tat noch nicht gelesen, müsst ich definitiv mal nachholen.

    Ich poste es mal hier herein:


    Vor ein paar Tagen hat GRRM Stephen King auf dessen "End of Watch"-Buchtour besucht und sie kamen auch auf die Schreibgeschwindkeit zu sprechen. Evtl. kommt demnächst noch ein Video dazu, aber bis dahin müssen wir uns mit einer Zusammenfassung begnügen.


    Notable in particular was Martin's comment about King's writing speed. Redditor jmsturm reports that Martin closed the show with a pointed, but funny, question:
    George asked him "How the fuck do you write so fast? I have a good six months and crank out 3 chapters, meanwhile you wrote 3 books in that time!"
    Stephen answered that he writes almost every day and demands 6 pages a day from him self. [sic] George was amazed by that.
    He replied "You always get six pages? You never get constipated? You never get up and go get the mail, and think 'Maybe I don't have any talent and should have been a plumber?'"


    Quelle: http://www.bustle.com/articles…-jealous-of-how-fast-king

    Hat jemand von euch schon "The Last Kingdom" gesehen? (Sorry, falls das hier im Thread schon diskutiert wurde). Ich überlege gerade, damit anzufangen. Nachdem ich den "Vikings"-Mumpitz in der zweiten Staffel abgebrochen habe, lege ich eigentlich große Hoffnungen auf "The Last Kingdom" - habe zwar die Vorlage nicht gelesen, aber Cromwell gilt ja als jemand, der historisch sehr akkurat schreibt. Kann - die Serie betreffend - dazu jemand was sagen? Ich bin kein "Purist" was historische Genauigkeit angeht, ich weiß, dass man in Film und Fernsehen auch aus dramaturgischen Gründen bisschen sich bisschen freier bewegen muss, aber bei "Vikings" stellten sich mir da einfach wirklich die Nackenhaare hoch (und das auf dem History-Channel!).

    Orken? Orkaner? :hmm:

    "


    "Orkaner" klingt wie eine Alienspezies aus Stargate SG1 oder so :D Aber "Orken" finde ich tatsächlich gar nicht gänzlich verkehrt. Klingt irgendwie interessant. Oder "Ogren", wenn es noch etwas entfremdeter sein soll. Wobei Sir Brokkoli die Ähnlichkeit zum Oger etvl. stören könnte. "Orkmer" oder "Orkmar" wäre noch eine weitere Idee.

    Würde sich eigentlich jemand opfern "Shardik" zu lesen (besonders @Maegwin und @Beren Stark lieb anschau :golly: )? Es ist von Richard Adams und handelt von einem Riesenbären, dessen Erscheinen als die Rückkehr einer göttlichen Macht von einer Gruppe Inselbewohnern interpretiert wird.


    Hehe, in Stephen Kings "Dark Tower" gibt es eine sehr präsente Anspielung auf den Roman :D

    , aber der Bestseller muss schon her, ich habe eine Wette laufen.


    Ich bin mir gerade unsicher, ob das ein Scherz war, ob du rumtrollst oder ob das wirklich eine ernstgemeinte Aussage gewesen ist. Sollte Letzteres der Fall sein, dann solltest du die Zeit der User hier im Forum nicht weiterverschwenden und auf Hilfe hoffen. Ein Autor sollte zunächst einmal um des Schreibens Willen schreiben. Wenn dir das Schreiben keinen Spaß bereitet, dann ist das Schreiben offenbar nichts für dich. Dann solltest du es sein lassen.

    und fleißig die Grundsteine für das Kaisertum ihres berühmten Sohnes Friedrich legte. (Ja, der Friedrich der später den unvergessenen - und sehr unbequemen - Trip nach Canossa unternahm.)


    Da bringst du etwas durcheinander. Friedrich II. hatte zwar auch seine Zwistigkeiten mit dem Papst, aber der Gang nach Canossa war rund 100 Jahre früher Heinrich IV. :)

    Ich schaue gerade nochmal die deutsche Fassung. Interessanter Weise sagt Kleinfinger nicht "Time to join the Freys" sondern "Es ist Zeit sich in den Kampf zu stürzen."
    Da waren Profis am Werk.


    Er sagt im Original doch auch nicht "time to join the Freys", sondern "time to join the fray". fray = Schlacht, Kampf. Die deutsche Übersetzung trifft es also ziemlich genau.


    Ich fand leider den jungen Ned nicht wirklich passend. Seine Art zu reden und auch der Dialekt (ist das ein Schotte?) passt gar nicht zu dem Ned, den wir kennen.


    Ganz im Gegenteil. Sean Bean und Robert Aramayo sind nicht nur beides Engländer, sondern kommen obendrein auch aus der gleichen Region (Yorkshire and the Humber). Ihre beiden Heimatstädte (Sheffield/Hull) sind nur eine Autostunde voneinander entfernt.

    Zitat

    Step aside George R. R. Martin, because Robert Jordan’s bestselling Wheel of Time fantasy novels will soon be landing on our TV screens. According to Harriet McDougal, Jordan’s widow and the series’ long time editor, there’s finally movement on the long anticipated series. [...] In a press statement McDougal said that legal issues surrounding the series had been cleared, presumably alluding to a low budget TV pilot which aired in 2015. Whether the new series will come from the same studio, or find a new home, is unclear.


    Quelle: http://culturedvultures.com/wheel-time-tv-show-happening/

    Melisandre ist eindeutig desillusioniert. Sie hat die Zukunft in den Flammen gesehen...und liegt - zunächst - offenbar falsch. Die alte, nackte Melisandre ist ein inszenatorischer Kniff, um diese Desillusion buchstäblich nochmal zu verdeutlichen. Dass sie in dieser Szene gerade ihre Lebensenergie an Jon weitergegeben haben soll, dafür gibt es nicht den kleinsten Hinweis. Es ist mir ein Rätsel, wie man darauf kommen kann. Das Argument "Für den Zuschauer vergehen nur zwei Sekunden, aber vielleicht passierte dazwischen etwas, was uns noch nicht gezeigt wurde" ist komplett hanebüchen. Zumal ich meine mich erinnern zu können, dass Melisandre eher überrascht war, dass Thoros von Myr die Toten wieder zum Leben erwecken kann. Sie dürfte also alles andere als davon überzeugt sein, dass dies in ihrer Macht liegen könnte.

    Der Film ist sicherlich nicht so gut, wie er vielleicht hätte sein können, aber bei weitem nicht so schlecht, wie die Kritiker ihn erscheinen lassen. Im Gegenteil, ich fand “Batman v Superman: Dawn of Justice” ehrlich gesagt sogar wirklich gut, vor allem im Vergleich zum Vorgänger “Man of Steel”, von dem ich damals sehr enttäuscht gewesen bin.


    Natürlich gibt es Kritikpunkte, die anzumerken sind. Eine Schwäche ist etwa das Pacing in der Erzählung – in der ersten Hälfte gibt es viele Szenen, die zwar sehr gelungen sind, aber zusammenhängend gesehen fehlt da etwas an Schwung. Und die Handlung ist im Prinzip zwar, wie von einigen angemerkt, irgendwie verworren, aber ehrlich gesagt bin ich der Meinung, wenn man sich etwas konzentriert, dann hat man eigentlich keine Probleme, zu folgen.
    Der titelgebende Kampf war leider etwas zu kurz geraden, er macht relativ zügig dem Schlussakt Platz, der unglücklicherweise bereits im Trailer verraten wurde. Hier wurde es mir persönlich etwas over-the-top, aber das ist rein subjektiv, ich persönlich kann einfach mit dem “Bodenständigen”, das die Nolan-Trilogie ausgezeichnet hat, etwas mehr anfangen.


    Die Story an sich fand ich sehr gelungen. Mir haben vor allem die philosophischen Untertöne gefallen, die der Film angeschlagen hat, wenn es etwa um die Allmacht geht. Natürlich kratzt das nur an der Oberfläche, aber wir sehen schließlich immer noch eine Comicverfilmung und für einen Actionblockbuster fand ich “Batman v Superman” ausreichend tiefgründig. Fand ich klasse. Etwas unnötig waren die Traumsequenzen. Sie werden vermutlich in den künftigen Filmen an Bedeutung gewinnen und im Rückschluss kann man sich evtl. darüber freuen, aber für den gegenwärtigen Zuschauer – vor allem wenn er nicht tiefergehend mit dem DC-Universum vertraut ist – muss das fast zwangsläufig verwirrend sein. Damit hat sich Zack Snyder keinen Gefallen getan.


    Visuell war das in klassicher Snyder-Manier erwartungsgemäß wieder sehr überstylt. Entweder man mag das oder eben nicht, ich finds sehr cool, auch wenn mir die CGI manchmal etwas zu deutlich war. Die Kämpfe waren hervorragend choreographiert – allen voran die Szene, die bereits in einem vorab veröffentlichten Clip angeteast wurde, als Batman in dem Lagerhaus “aufräumt”. Das war eines der Highlights der Films, ich habe mich regelrecht wie in einem der “Arkham”-Spiele gefühlt. Das war die vielleicht beste Batman-Kampfszene, die es bis jetzt auf Leinwand gegeben hat. Den ganzen Film betrachend wurde mir aber – gerade von Batman – viel zu viel geballert. Ich weiß, dass Batman auch in einigen Comics seine Gegner erschießt und ich bin wahrlich kein Purist, was das angeht, aber in “Batman v Superman” war mir das einfach etwas too much.


    Wie so viele andere, war ich mehr als skeptisch, als Affleck als Batman gecastet wurde. Und wie so viele andere wurde ich mehr als positiv überrascht. Affleck gibt einen großartigen Bruce Wayne und einen großartigen Batman ab. Ich mag die Neuinterpretation eines verbitterten, älteren Batman, den es zumindest in Verfilmungen bisher so nicht gegeben hat, und Affleck stellt ihn sehr glaubwürdig dar. Eine fast noch größere Überraschung war aber Wonder Woman. Sie haben es wirklich geschafft, die Gefahr der Lächerlichkeit bravourös zu umgehen und Wonder Woman cool zu machen. Jede Szene, sowohl als Diana Prince als auch in WW-Montur, war eine wirkliche Freude. An Jesse Eisenberg als Lex Luthor scheiden sich die Geister und ich war von Anfang an eigentlich ein Gegner seiner Besetzung, aber ich muss zugeben, so wie Lex Luthor in diesem Film dargestellt wurde, hat Eisenberg gepasst. Es hatte zwar nichts mehr von dem klassischen Lex Luthor, sondern war fast schon Joker-ähnlich, aber ich fand diese Neuinterpretation eigentlich sehr gelungen. So wie bei der anderen Art Batman stellt auch die neue Art Lex Luthor wenigstens was Neues dar, man muss schließlich nicht alles immer und immer wiederkäuen. Henry Cavill und sein permanenter Dackelblick gingen mir hingegen wie schon in “Man of Steel” noch immer etwas auf die Nerven, aber man muss auch zugegeben, dass das im Prinzip irgendwie zu Superman passt, ist also schon in Ordnung.


    Nochmal gesondert möchte ich den Soundtrack ansprechen, den ich wirklich herausragend fand. Auch wenn es, vielleicht vom WW-Motiv und dem Lex Luthor-Thema abgesehen, nicht unbedingt total eingängige Motive gibt, so fand ich das außerordentlich ansprechend, dass man musikalisch sich stark an einer Oper orientiert hat. Mehr als einmal wurde ich etwa an Johann Sebastian Bach erinnert, das fand ich unheimlich passend.


    In den Kritiken wurde häufig angemerkt, dass der Film zu humorlos sei und sich zu ernst nimmt. Ich möchte wirklich nicht das “DC/Marvel”-Fass aufmachen und schon gar nicht auf die alte Leier, welcher Verlag nun “besser” sei, eingehen. Ich persönlich mag aber die düstere Herangehensweise von DC einfach mehr, das ist aber eine rein subjektive Wahrnehmung. Die beiden “Thor”-Filme haben mich positiv überrascht, aber ansonsten kann ich mit den “Marvel”-Filmen einfach nicht soviel anfangen – gönne es aber natürlich jedem, der sich daran erfreuen kann. Ich fand die Humorlosigkeit von “Batman v Superman” also überhaupt nicht störend, ganz im Gegenteil. Zumal irgendwelche lockeren Sprüche auch überhaupt nicht zur Thematik gepasst hätten.


    7/10


    (mit Luft noch oben, mal schauen, was der Ultimate Cut bringt)