1. Forum
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Alles
  • Alles
  • Artikel
  • Seiten
  • Forum
  • Erweiterte Suche
  1. Eis-und-Feuer Forum
  2. Ser Arthur Dayne

Beiträge von Ser Arthur Dayne

  • Rolle der Frauen in der Saga

    • Ser Arthur Dayne
    • 18. März 2013 um 00:00

    Die Diskussion ging mal in diesem Thread 'Wer ist Azor Ahai?-Sammelthread' los, bevor ich sie verschoben habe. Kait

    Zitat von Gittes

    Und was Myrcella angeht, wie in den Büchern mehrfach betont, können Frauen in Westeros (von Dorne abgesehen) keine Erbfolge antreten.

    Aber warum gibt es denn dann zum Beispiel Lady Mormont? Das dornische Recht sieht glaube ich lediglich vor, dass bei der Erbfolge die Altersfolge unabhängig vom Geschlecht gewahrt bleibt. Im Rest von Westeros kommen zuerst die männlichen Erben in der Reihenfolge ihrer Geburt und dann die weiblichen Erben ebenfalls in der Reihenfolge der Geburt.

  • Wer ist Azor Ahai? - Sammelthread

    • Ser Arthur Dayne
    • 17. März 2013 um 23:41
    Zitat von Gittes

    oder der aktuelle König Tommen verstorben ist, der als Sohn von Robert in der Erbfolge eben noch vor Stannis steht

    Aber vorher dürfte noch Myrcella an die Reihe kommen, oder?

    Und wenn in einer dieser Prophezeihungen von einem Prinzen die Rede ist, gehe ich auch stark davon aus, dass es sich bei dem Prophezeiten um einen eben solchen handelt. Und Stannis ist vielleicht in den Augen der Bevölkerung ein Prinz (wobei er momentan in den Augen der Bevölkerung ein vogelfreier Verräter, also gar nichts ist), aber bei Betrachtung der wahren Erbfolge ist er der König. Entweder ist er also König oder er ist ein Nichts. Der Prinzen-Teil trifft einfach nicht auf ihn zu.

  • Jon Snow

    • Ser Arthur Dayne
    • 17. März 2013 um 22:21
    Zitat von Eiterhund

    Mit kommt gerade die Idee, dass Ned vielleicht niemandem sagt, wer die Mutter Jons ist, weil er sich dafür schämt. Also z.B., dass er und Lyanna die Eltern sind. Oder so etwas in der Richtung.

    Ned und seine Schwester? Stimmt schon, es scheint alles dafür zu sprechen, wahrscheinlich hat Ned die ganze Geschichte mit der Entführung auch erst eingefädelt, damit sein Inzest nicht entdeckt wird... Und anschließend Benjen als lästigen Zeugen zur Nachtwache geschickt... :hm:

    Es kann glaube ich rein praktisch gar kein männlicher Stark der Vater gewesen sein (zumindest nicht in der Konstellation mit Lyanna), denn wenn man mal betrachtet, wann Lyanna ungefähr schwanger geworden sein muss, fällt auf, dass keiner der Stark-Männer in ihrer Nähe war. Es sei denn, du kannst das noch weiter ausführen, dann aber vielleicht eher im "Absurde Theorien-Thread" :D

    EDIT:

    Da war schon ein Moderator schneller :D

  • Jon Snow

    • Ser Arthur Dayne
    • 17. März 2013 um 14:34
    Zitat von SIR DARKBLIND

    Mance könnte wenn er sich mit Jemanden verbünden wollte

    Aber ich glaube kaum, dass er sich mit jemandem auf Winterfell verbünden würde. Selbst, wenn er zu Lady Staublin gehen würde, würde die ihn doch umgehend an Ramsay ausliefern, und der würde ihm dann wirklich sonstwas antun, weil Manke Theon und "Arya" zur Flucht verholfen hat. Wenn er mit jemandem verbündet ist, dann mit Mel, aber da ist das Motiv einfach noch völlig unklar.

    Und in diesem Moment scheint Jon völlig irrational zu reagieren. Es gibt glaube ich einige im Forum, die ihm noch das Motiv unterstellen, dass er eine solche Gefahr wie Ramsay im Rücken der Nachtwache nicht dulden kann, aber viele unterstellen ihm auch einen privaten Rachefeldzug. Es gibt ja in dem Zusammenhang auch die Worte von Jon: "Diese Bestie (...) hat geschworen, mir das Herz herauszuschneiden, und ich beabsichtige, ihn für diese Worte zur Verantwortung zu ziehen." Und Jons Temperament ist ja schon öfter mal mit ihm durchgegangen, man siehe nur die erste Flucht von der Mauer oder eine Stelle, an der er beim Übungskampf auf einen Gegner eindrischt, obwohl der sich ergeben hat.

    Und dass Jon verschwindet, glauben die wenigsten. Sollte er allerdings durch Mel wiederbelebt werden müssen, würde es keine Kapitel mehr aus seiner Sicht geben, denn GRRM hat mal verlauten lassen, dass solche Charaktere nicht mehr sie selbst sind (siehe Cat) und deshalb keine eigenen Kapitel mehr bekämen.

    EDIT:

    Es geht Jon auch glaube ich nicht wirklich um Manke, auch wenn er gewissen Respekt vor ihm haben mag, sondern einfach darum, dass dieser Brief ihn bis aufs Blut reizt und deshalb wie schon öfters sein Temperament mit ihm durchgeht (anscheinend lodert ein Feuer in ihm :D ).

    Und nochmal zu Ramsay als Verfasser des Briefes: In dem Brief stehen Informationen, die Ramsay nur wissen kann, wenn er in Mankes Gehirn reinschaut oder wenn Manke ihm ALLES sagt, und warum sollte Manke Ramsay Dinge sagen, wenn dieser überhaupt keinen Grund hat, danach zu fragen?

  • Wer ist Azor Ahai? - Sammelthread

    • Ser Arthur Dayne
    • 17. März 2013 um 14:14
    Zitat von seregthaur

    Ich denke, es ist irrelevant für die Prophezeiung, wer nach welchem Recht wo Prinz ist oder nicht. Nur aus dem Vorverständnis der Targaryen, wenn sie also die Prophezeiung auf sich anwenden, ist es plausibel, dass sie das Wort "Prinz" benutzen.

    Also meinst du, dass es gar keine Prophezeihung gibt, in der von einem Prinzen die Rede ist? Sondern dass die Targaryens eine Prophezeihung entdeckt, sie auf ihr eigenes Geschlecht bezogen und deshalb die Formulierung "Prinz" benutzt haben? Finde ich nicht wirklich überzeugend, sie hätten dann doch auch beispielsweise vom geweissagten König reden können. Irgendwoher muss doch die Formulierung "Prinz" stammen, oder wird irgendwo ausdrücklich betont, dass das eine Eigenerfindung der Targaryens ist?

  • Wer ist Azor Ahai? - Sammelthread

    • Ser Arthur Dayne
    • 17. März 2013 um 03:33

    Ich meine mich zu erinnern, dass der PWWP und Azor Ahai (Wie spricht man den eigentlich aus? :S ) laut GRRM die gleiche Person ist. Die Bezeichnungen stammen wohl nur aus unterschiedlichen Kulturkreisen (Würde spontan den PWWP Westeros und Azor Ahai Essos zuordnen). Das bedeutet also, dass Azor Ahai ein Prinz sein muss, womit Gestalten wie Davos oder Beric doch eigentlich endgültig aus dem Rennen sein sollten, oder? :S

    Bedauerlicherweise haben wir dann immer noch genügend Anwärter. Kann mir nochmal jemand auf die Sprünge helfen, inwiefern es in den Prophezeihungen zu dem Problem mit dem Geschlecht kam? Ich erinnere mich nur noch undeutlich, dass Aemon plötzlich auf die Idee kam, dass man bisher immer von einem Mann ausgegangen ist, es aber auch eine Frau sein könnte.

    Wenn das mit dem Geschlecht kein Problem darstellt, ist also Daenerys vorn mit dabei, natürlich auch wegen der anderen Bedingungen der Prophezeihung(en).

    Dann hätten wir noch den möglichen Prinzen Jon, bei dem dann allerdings noch unklar ist, was mit den anderen Bedingungen ist.

    Mit Stannis habe ich dann aber meine Probleme, unabhängig, was jetzt mit Lightbringer ist, ist er doch kein Prinz, oder? Wenn überhaupt ist er ein König. Ich blicke da auch nicht wirklich durch, was er wäre, wenn er nicht seinen Anspruch auf den Thron verfolgen würde. Wäre er dann als Roberts jüngerer Bruder ein Prinz? Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass der "rechtliche Aspekt" der Prophezeihung, nämlich das Prinz-Sein, auf so merkwürdige Weise abgedeckt werden würde. Schließlich ist er entweder gar nichts oder König.

    Und Bran finde ich unabhängig von den anderen Bedingungen auch nicht wirklich passend. Er ist zwar ein Prinz, aber nur deshalb, weil sein Bruder zwei Jahre lang mehr oder weniger selbsternannter König war. Und irgendwie stelle ich mir bei Azor Ahai einen Prinzen/eine Prinzessin vor, deren Anspruch auf den Prinzen-Titel nicht auf solchen rechtlichen Winkelzügen besteht, sondern aus einer alten Dynastie stammt.

  • Jon Snow

    • Ser Arthur Dayne
    • 17. März 2013 um 01:44

    Zitat von Sir Darkblind:

    Also ich glaube das Ned der Dad von Jon ist, er war dafür einfach zu ehrlich und seine Ehre hätte das nicht zugelassen.
    Zumindest Kat wäre eingeweit worden,(da kein Ehebruch) wenn Jon das Kind Ihrer Schwester Lyanna gewesen wäre. Das hätte sich auch doch sehr schwer Verheimlichen lassen

    [/size][/quote]

    Wenn du ein bisschen in dem Jon Snow-Thread rumstöberst, wirst du dennoch einige sehr richtungsweisende Hinweise finden, die die L+R-Theorie sehr wahrscheinlich machen. Und zu deinen Einwänden:

    Den Einwand mit der Ehre habe ich so verstanden, dass du glaubst, dass Ned zu ehrenhaft gewesen wäre, dieses Versteckspiel mitzuspielen. Aber wenn man die Alternative bedenkt, nämlich dass er mit der Geschichte an die Öffentlichkeit geht und damit den Tod von Jon riskiert (König Roberts mörderischer Hass auf alles Targarysche), scheint das Versteckspiel doch ehrenhafter zu sein. Und dass Ned lieber lügt, als einen geliebten Menschen zu gefährden, sieht man ja auch daran, dass er seinen "Verrat gegenüber Robert" gesteht, um seine Töchter zu beschützen.
    Und Cat war zum damaligen Zeitpunkt ja eine völlig Fremde für ihn, die Hochzeit war ja eine rein politische, um das Haus Tully für die Rebellion zu gewinnen. Warum er es ihr später nicht gesagt hat, kann man nur vermuten. Entweder er wollte sich stur an das Versprechen gegenüber Lyanna halten, welches eben absolute Geheimhaltung verlangte, oder er fürchtete, dass die Wände Ohren haben, oder dass Varys Spione in seiner Reichweite postiert hatte, denen dann das veränderte Verhalten von Cat gegenüber Jon auffallen würde. Und Aufmerksamkeit in Bezug auf diese Sache wollte er ja auf jeden Fall vermeiden.
    Und zum Thema "Verheimlichen": Du musst bedenken, dass gerade das gesamte Reich seine Wunden leckt und erstmal verdauen muss, dass die herrschende Dynastie zusammengebrochen ist. Da interessiert der "Bastard" eines aus dem Krieg zurückkehrenden Lords wahrscheinlich fast niemanden. Und Lyanna wird ab einem bestimmten Zeitpunkt wahrscheinlich nur noch wenige Leute um sich herum gehabt und die Öffentlichkeit gemieden haben, sodass ihre Schwangerschaft nur den wenigsten bekannt gewesen sein dürfte.

    Und noch eine kleine Korrektur: Lyanna ist die Schwester von Ned, nicht von Cat ;)


    Und zum Brief:

    Man muss ja zwei Dinge bedenken, wenn man über den Verfasser nachdenkt:

    1. Wer hat ein Motiv?
    2. Wer verfügt über das im Brief niedergeschriebene Wissen?

    Und jemand wie Lady Staublin hasst vielleicht die Starks, aber woher soll sie die Informationen haben? Es gibt meines Erachtens keinen Hinweis darauf, dass sie etwas damit zu tun hat. Und das Problem, das viele bei Ramsay haben ist, dass er zwar ein Motiv haben könnte (im primitivsten Fall einfach ein bisschen rumpöbeln :D ) und er über das nötige Wissen verfügen könnte, wenn er Manke "ausgequetscht" hätte, in dem Brief aber Informationen auftauchen, nach denen Ramsay niemals gefragt hätte und Manke sie ihm wohl auch nicht einfach mal so aus Jux und Tollerei aufgedrängt hätte ;)
    Und auf Manke trifft zu, dass er über alle Informationen verfügt, "nur" das Motiv ist etwas schleierhaft. Aber dazu schaust du vielleicht noch einmal an anderer Stelle. Und auf Stannis als Absender deutet glaube ich wirklich nichts.

  • Brandon Stark

    • Ser Arthur Dayne
    • 16. März 2013 um 03:10

    Hallo zusammen, bin neu im Forum und mir ist beim Herumstöbern aufgefallen, dass es anscheinend noch gar keinen Thread speziell zu Brandon Stark gibt, einem Charakter, der nur in der Erinnerung anderer Charaktere auftaucht.
    Was wissen wir eigentlich über ihn?

    In der Geschichte vom „Ritter vom Lachenden Baum“ wird er als der wilde Leitwolf dargestellt, der für seinen kleinen Bruder Ned einen Tanz mit Ashara Dayne organisiert. (Sturm der Schwerter, S. 466)

    Kennt jemand die Jaime-Kapitel, in denen sich Jaime an das Verhalten von Brandon nach der Lyanna-Entführung vor King's Landing erinnert?

    Und dann gibt es eine Stelle, in der das Bild des wilden Wolfes noch verstärkt wird. Lady Staublin erwähnt Theon gegenüber, dass ihr Vater geplant hatte, sie mit Brandon zu verheiraten. In diesem Kontext gibt es einige interessante Aussagen (Ein Tanz mit Drachen, S. 80):

    1. Brandon hat sein Schwert geliebt. Er hat es so gern gewetzt. „Es soll scharf genug sein, einer Frau die Möse zu rasieren“, pflegte er zu sagen. Und wie gern er es benutzt hat. „Ein blutiges Schwert ist wunderschön“, hat er mir einmal gesagt.
    2. Brandon hat sich nie gescheut zu nehmen, was er wollte. (In diesem Kontext auch die Erwähnung, dass Brandon ihr die Jungfernschaft genommen hat)

    Ist im ersten Moment ein wenig irritierend, das zu erfahren, weil man vom Haus Stark ein etwas anderes Verhalten gewohnt ist. Und das Bild des blutliebenden Draufgängers wird ja auch noch durch die Geschichte mit Littlefinger untermauert, dem er zwar das Leben gewährt, aber ein bleibendes Mal hinterlässt, was den armen Kerl fast umgebracht hätte. (Weiß hiervon jetzt nicht die genaue Textstelle)

    Und dann gab es noch eine Stelle, die mich etwas stutzig gemacht hat, und die auch etwas mit Brandon zu tun haben könnte. Mein alter Bruder Barristan Selmy gedenkt seiner Verehrten Ashara Dayne. Und dabei sticht heraus, dass es sich dabei nicht einfach nur um einen kleinen Hormonschub gehandelt hat, sondern er anscheinend ernsthaft verliebt war. (Denn kein Scheitern verfolgt ihn so sehr wie das, dass er ihr gegenüber nicht seine Liebe gestanden hat) Und in diesem Kontext wird einmal von einem Mann gesprochen, der sie auf dem Turnier entehrt hat, und dann, dass sie nur Augen für Stark hatte. (Ein Tanz mit Drachen, S. 579f.)
    Wenn sie von einem Stark entehrt worden ist, ist es unwahrscheinlich, dass es Ned war. Denn diese Sache scheint Selmy unglaublich stark zu beschäftigen, die Ehre von Ned verteidigt er aber sogar glaube ich vor Daenerys. Und Benjen scheint noch zu jung gewesen zu sein. Könnte es also sein, dass Brandon sich mal wieder genommen hatte, was er wollte und daraus sogar das anschließend tot geborene Mädchen entstanden ist?

    Kennt ihr noch weitere Textstellen, in denen von Brandon die Rede ist und die das Bild von ihm bestätigen oder entkräften können?

  • Der große Religionsthread

    • Ser Arthur Dayne
    • 15. März 2013 um 17:51

    Zitat von Seregthaur:

    und weder die CDU noch die Kirche kämpfen zwanghaft um das Erreichen ihrer Ziele, sie vertreten erst einmal nur ihre Meinung.

    [/quote]

    Bei der CDU gebe ich dir erstmal Recht, Parteien vertreten einen Standpunkt und schauen dann, wieviel sie davon in der Realität umsetzen können. Aber die Kirche (mir geht es hier eigentlich gar nicht spezifisch um die katholische Kirche, man kann hier meinetwegen auch vom Isam reden) vertritt keine Meinung, sondern "die einzig wahre Wahrheit". Und ich kenne wenige Institutionen, die derart zwanghaft um das Wahrheitsmonopol und damit auch Meinungsmonopol kämpfen wie religiöse Institutionen.

    Zitat von Seregthaur:

    Wir leben in einer Demokratie, in der auch angeblich überholte Weltsichten erlaubt zu sein haben.

    [/quote]

    Diese Meinung hört sich ja schön und gut an, getreu dem Motto: Eine Demokratie muss stark genug sein, um andere Meinungen ertragen zu können. Jedoch erinnert es mich auch stark an Stammtischparolen a la: Das wird man ja wohl noch sagen dürfen! Aber wo ist denn dann die Grenze für dich? Bei mir ist die Grenze erreicht, wenn diese überholten Weltansichten gegen unsere Demokratie verstoßen. Und eine Demokratie bedeutet für mich unter anderem das Recht auf Gleichheit. Und da weiß ich nicht, wieso man religiösen Institutionen das Recht zugestehen sollte, zu versuchen, Meinungen durchzusetzen, die einer Demokratie zuwiderlaufen. Vielleicht wäre es auch ganz gut für eine Diskussionsgrundlage zu klären, ob du die Demokratie als die beste Staatsform ansiehst (ich bin jetzt einfach mal davon ausgegangen ;) ) Aber ich für meine Person gestehe beispielsweise einer muslimischen Institution nicht das Recht ein, sich gesellschaftlich oder politisch zu engagieren, um die Frau dem Mann gesetzlich unterzuordnen.

    Zitat von Seregthaur:

    Parteien haben auch reale Auswirkungen, die mir nicht immer gefallen.

    [/quote]

    Das stimmt zwar, aber die müssen sich trotzdem an unser Grundgesetz halten. Wenn der Verdacht auftritt, dass sie das nicht tun, bekommen sie Probleme, man siehe momentan die NPD.

  • Der "alte" Vorstellungsthread seit 2002

    • Ser Arthur Dayne
    • 15. März 2013 um 14:32

    Das halte ich persönlich ja für ein Gerücht!

    Ich bin damals von Thoros von Myr wiederbelebt worden, bedauerlicherweise waren meine Verletzungen zu schwerwiegend, als dass ich den Kampf gegen den den Usurpator hätte fortführen können. Seitdem lasse ich mich von Varys in King's Landing verstecken und erwarte den Tag der Rache.

  • Der große Religionsthread

    • Ser Arthur Dayne
    • 15. März 2013 um 14:22

    Zitat von Seregthaur:

    Wer nicht akzeptiert, dass im Katholizismus nur Männer Priester werden dürfen, muss da nicht mitmachen.

    [/quote]

    Du beziehst es jetzt auf die katholische Kirche, aber mir ist es grundsätzlich egal, ob eine Frau Priester werden kann oder nicht. Ich empfinde es aber insofern als Problem, als dass es momentan geschätzte 1,3 Milliarden Katholiken auf der Welt gibt, die theoretisch dem unterstehen, was Papst und Kirche von sich geben. In der Praxis ist es natürlich so, dass sich viele Katholiken davon distanzieren, aber eben längst nicht alle. Aber auch wenn man diese "Emanzipierten" und diejenigen, die nur noch aus Bequemlichkeit in der Kirche sind, weglässt, bleiben meines Erachtens immer noch genügend Menschen, denen ein archaisches Frauenbild vorgelebt wird und die sich daran orientieren. Und wenn es dann sogar eine bayrische Partei gibt, die sich auf gewisse Weise am katholischen Christentum orientiert und dann mit ihrem archaischen Wertebild die Politik und damit die Gesellschaft beeinflusst, kann man meiner Meinung nach nicht mehr sagen: Sollen die machen, was sie wollen, ich muss ja nicht mitmachen.
    Und genauso sehe ich das beim Islam: Ich weiß natürlich, dass da nicht mitmachen muss, aber deswegen muss ich noch lange nicht die Zustände in Saudi-Arabien respektieren, wo Frauen behandelt werden, als wären sie unzurechnungsfähige Vollidioten.

    Zitat von Seregthaur:

    Hier muss man aber klar zwischen Religion und Fanatismus trennen. Fanatismen sind schlecht, Religion nicht.

    [/quote]

    Ich habe nirgendwo behauptet, dass Religion schlecht sei, aber der Alleinvertretungsanspruch vieler Religionen ist für mich schon Fanatismus genug. Aber es kommt natürlich immer drauf an, wie die Anhänger einer Glaubensrichtung das in der Praxis ausleben.

  • Der große Religionsthread

    • Ser Arthur Dayne
    • 15. März 2013 um 03:20

    Ich bezweifele auch, dass sich nun grundlegend etwas innerhalb der katholischen Kirche ändert. Und selbst wenn der neue Papst reformfreudiger ist als der Durchschnitt des Kardinalkollegiums, erscheint mir das wenig aussagekräftig. Von Zeit zu Zeit gibt es auch immer mal wieder Berichte von "Aussteigern" aus dem Vatikan, die darstellen, dass der Papst stark an die Unterstützung der anderen Mächtigen in der Kirche gebunden ist und nur wenig eigene Akzente setzen kann.

    Und noch etwas zur Religion insgesamt:
    Die mir bekannten Religionen bedienen meiner Meinung nach zwei Gebiete: Zum einen liefern sie Antworten auf die "großen Fragen des Lebens" ("Woher kommen wir?", "Wohin gehen wir?",...) Und zum anderen stellen sie Regeln für das gesellschaftliche Zusammenleben auf. Während einige dieser Regeln in meinen Augen dauerhafte Gültigkeit besitzen ("Du sollst nicht töten!",...), sind andere hingegen dem historischen Kontext geschuldet, heißt, sie spiegeln das zeitgenössische Gesellschaftssystem wider.

    Zum ersten Gebiet: Hier ist es mir völlig gleichgültig, woran jemand glaubt, ich respektiere alles. Ob es ein personifizierter Gott ist, der die Welt erschaffen hat, die Wiedergeburt, ein Himmel mit unzähligen Jungfrauen oder der Urknall. Bei dem ein oder anderen Glauben kann ich es mir vielleicht nicht verkneifen, die Augenbrauen hochzuziehen, aber was geht mich es an, was mein Gegenüber über die Entstehung oder das Ende der Welt denkt, solange er meine Vorstellungen ebenfalls respektiert.

    Die wirklichen Probleme entstehen meines Erachtens auf dem zweiten Gebiet. Eine Gesellschaft entwickelt sich nunmal weiter, und etwas, was vor 2000 Jahren topmodern war und einigermaßen ideal funktioniert hat, kann heute völlig überholt sein, da die Menschheit eine gewaltige Entwicklung durchgemacht hat. Und wenn mir im Jahr 2013 jemand sagt, dass Homosexuelle Kranke und die Frauen Männern ungeordnet seien, weil das in einem Buch steht, was vor dem gesellschaftlichen Hintergrund von vor 2000 Jahren geschrieben worden ist, hört meine Akzeptanz auf. Anfeindungen von Minderheiten ist für mich ein nicht tragbares Tabu (Es sei denn, die Minderheiten stellen eine Gefahr für das Allgemeinwohl dar, beispielsweise die Mitglieder politisch oder eben religös motivierter extremistischer Vereinigungen). Erst kürzlich musste ich in einem Leserbrief lesen, wie der Verfasser die Akzeptanz von der Homoehe als den "Gipfel menschlicher Verblendung" bezeichnet hat, weil dies ja der Bibel widerspräche. Für mich ist der "Gipfel menschlicher Verblendung" eher der wie auch immer geartete Fanatismus, der Gift für das friedliche Zusammenleben ist. Und diesen trifft man im Bereich Religion leider viel zu oft an.

  • Der "alte" Vorstellungsthread seit 2002

    • Ser Arthur Dayne
    • 15. März 2013 um 00:54

    Hallo Fangemeinde,

    habe mich nach einiger Zeit der stummen Teilhabe entschlossen, dem Forum nun offiziell beizutreten. Ich bin durch die Serie Game of Thrones auf die Romanreihe aufmerksam geworden, welche mich sogleich in ihren Bann und mir das Geld aus der Tasche gezogen hat, da ich mir in kürzester Zeit alle 10 Bücher zugelegt habe, was ich zum Glück in keinster Weise bereuen musste. Auf dieses Forum bin ich gestoßen, als ich einen genialen Geistesblitz zum Thema "Jon Snow-Abstammung" hatte, und dann voller Enthusiasmus schauen wollte, ob irgendwer sonst schon diesen Gedankengang gehabt hat... Wie ich dann feststellen durfte, war die von mir achso revolutionär aufgestellte These für die meisten Forenmitglieder seit mehr als 10 Jahren eine selbsterklärende Tatsache :D Auf der anderen Seite bin ich hier dann auf Thesen gestoßen, auf die ich niemals gekommen wäre xD

    Noch kurz etwas zu meiner Person: Im echten Leben heiße ich Maxi, bin 20 Jahre alt und studiere Latein und Geschichte auf Lehramt in Nürnberg. In meiner Freizeit lese ich gerne, spiele Schach und Tischtennis und philosophiere über Gott und die Welt (wenn ich das so durchlese, klingt das irgendwie leicht nerdig :D ).

    Mit besten Grüßen

Aktivste Mitglieder

  • Esmeralda

    44.350 Punkte
  • Dreenan Kel Zalan

    39.414 Punkte
  • onyx

    37.675 Punkte
  • ssnake

    36.962 Punkte
  • kait

    25.795 Punkte
  • Ser Arthur Dayne

    25.060 Punkte
  • Obrac

    24.509 Punkte
  • HappyTime

    20.552 Punkte
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
  3. Nutzungsbedingungen
Community-Software: WoltLab Suite™ 6.1.15