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Europameisterschaft 2020 (vorher: WM 2018 (noch vorherer: EM 2016 (früher: WM 2014 (noch früher: EM 2012 (noch viel früher: WM 2010 (noch sehr viel früher: EM 2008 (noch sehr viel extra früher: WM 2006))))))

  • The Wolf
  • 19. April 2005 um 08:27
  • Mosch
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    • 11. Juni 2012 um 10:48
    • #2.421
    Zitat von Obrac

    Gomez mag ich nach wie vor, und ich lege mich fest, dass der in den meisten Topteams gesetzt wäre. Finde die ewige Kritik an seiner fehlenden Spielstärke überzogen. Bei einem Huntelaar redet auch kein Mensch davon. Hoffe, dass Gomez in einen Lauf kommt. Gut vorstellbar, dass er dann um die EM-Torjägerkrone mitkickt.

    Zitat von ssnake

    Warum wohl hat Löw Gomez und nicht Klose gebracht? Weil meiner Meinung nach Gomez zur Zeit besser ist als Klose. Und letzterer auch nicht jünger wird, höchstwahrscheinlich ist es sogar Kloses letztes Turnier. Man stelle sich vor Klose wäre für das Turnier gar nicht fit geworden, wer außer Gomez käme denn überhaupt für ein 4-3-2-1-System in Frage? Reus? Kießling? Helmes? Das ist doch alles jammern auf höchstem Niveau ohne Plan B.

    Spanien, Frankreich und Holland (das sind für mich die Topteams) würden den Teufel tun und einen Stürmer ins Sturmzentrum stellen, der quasi nur mit dem Gesicht zum Tor Torgefahr ausstrahlt und das auch nur mit genügend Raum, um Tempo aufzunehmen. Ich möchte hier einmal klarstellen, dass die Position des Mittelstürmers durch die eng gewordenen Zentralen in den letzten 5 Jahren (zusammen mit der des Außenstürmers) vielleicht den größten Sprung in den Anforderungen gemacht hat. Gomez hat sich von einem reinen Konter- und Kopfballstürmer, der er noch bei Stuttgart war in dieser Zeit enorm entwickelt. Auch unter der Prämisse, dass er bei Bayern dank Rib&Rob kaum flache Bälle von der Grundlinie kriegt, die eigentlich seine Stärke sind.

    Trotzdem, und damit hatte Scholl verdammt nochmal recht, kann Gomez mehr, wird es aber wegen seiner Selbstzufriedenheit und seinem seltsamen Phlegma niemals umsetzen können. Zudem fehlt ihm die Technik, mehr in die Richtung zu machen. Kommt mir jetzt nicht mit seiner Torquote. Das ist ein Totschlagargument, das schon mehrfach entkräftet wurde. Die Tore, die er gemacht hat, hat er im normalen Saisonverlauf erzielt, nicht aber in der Crunchtime, also ab den Halbfinals in den Pokalwettbewerben (das eine gegen Real ausgenommen) oder in den Spielen unter den Top3 der Liga (BVB, Gladbach).
    Seine Schwäche zeigt sich in den Gegentoren, die seine Mannschaften bekommen und in den van-Gaalschen Ballzirkulationen, die man immer wieder bei Bayern gegen tief stehende Gegner oder auch gegen Portugal bewundern durfte. Dass die Nationalmannschaft PLÖTZLICH das gleiche Problem wie Bayern zu haben scheint, liegt maßgeblich auch an ihm.
    Dadurch, dass Gomez sich quasi nur in einem Bereich von 1m um den Elferhalbkreis bewegt bei eigenem Ballbesitz, hilft er dem Gegner sogar dabei, die bei gegnerischem Ballbesitz durch die beiden 6er ohnehin schon enge Mitte noch enger zu machen. In diesen Situationen - also bei eigenem Ballbesitz, Ball am Fuß des 10ers oder 8ers, einrückenden Außen, in den freien Raum startenden AVs - scheint er nicht zu begreifen, dass es nun maßgeblich auf ihn ankommt. Er entscheidet nun, in welche Richtung sich die gegnerische Abwehrreihe verschiebt. Hier muss er Spurts mit 70-90% anziehen und nicht auf den Ball warten, wie auf den Bus am Sonntag nachmittag. Gomez erkennt diese Situationen nicht oder ist zu stolz, sich in diesen Momenten richtig reinzuhauen, damit ANDERE Spieler gut aussehen, nämlich die nachrückenden AVs, Außen oder 10er/8er. Natürlich ist es seine Aufgabe, Tore zu schießen. Wenn der Gegner gut steht, ist dies aber in der geschilderten Situation beinahe unmöglich, außer durch Einzelaktionen. Diese Möglichkeit hat Bayern, weswegen hier auch die Buden fallen (unweigerlich auch durch die Beteiligung von Gomez). Die Nationalmannschaft nicht. Kroos, Müller, Khedira, Özil, Podolski sind alle nicht besonders gute 1:1-Spieler (Özil mit Abstrichen, aber nicht nach einer derartigen Marathonsaison mit Real), ihre Stärken liegen in den Pässen (Kroos), Spielintelligenz (Müller), oder auch Dynamik (Khedira, Podolski). Deswegen werden wir Probleme gegen defensiv intelligente Trainer in Verbindung mit konzentrierten, disziplinierten Abwehrreihen bekommen (Italien, Frankreich, Dänemark, evtl. auch Spanien, wenn sie sich noch finden). Holland und zur Zeit auch Spanien würde ich nicht dazuzählen, da ihnen Abstimmung und Disziplin fehlen.
    Speziell gegen Spanien fehlt uns aber Gomez' Laufleistung im Pressing, um die hervorragende Spieleröffnung der Abwehrreihe (Ramos/Piqué) zu verhindern.

    Für mich wäre es daher nachvollziehbar, wenn gegen Holland zwar noch Gomez spielt, gegen Dänemark aber Klose und in einem evtl. Finale gar Reus.

    Hear me burp!

  • Obrac
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    • 11. Juni 2012 um 10:58
    • #2.422

    In der Crunchtime, so so ;) (Kann auch Zufall sein, wie viele Tore hat denn Weltklasse-Robben da dieses Jahr gemacht?) Naja, schauen wir mal, wie es weiter geht und wie er so spielt gegen die Holländer.

    http://www.rediroma-verlag.de

  • Mosch
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    • 11. Juni 2012 um 11:31
    • #2.423

    Geh mir fort mit dem Robben. Das ist doch der gleiche Kasperl. Wenn ich Bayerntrainer wäre, wäre der Robben schon lang bei Anzhi Makhatschkala für 80 Mio. Es gibt wohl keinen Spieler, dessen Selbtsbewusstsein soweit von seinen überwiegenden Leistungen differiert, keinen Spieler, dessen Fähigkeiten zwar enorm sind, sich aber auf so wenige Bewegungen und Spielweisen beschränken. Robben ist nur wirklich gut, wenn er zu 100% fit ist, zwei Spieler für ihn mitlaufen (AV und MS: Moment mal, wer war nochmal Mittelstürmer bei Bayern? Achja, stimmt.) und man ihn emotional auf Rosen bettet.
    Im Englischen sagt man: "Take one for the Team". Bei Bayern heißt es: "Take one for Robben/Gomez". Opfern wir doch spielerische Klasse, Überraschungsmoment und Variabilität für zwei überbezahlte, lauffaule, überschätzte Spieler.

    Wenn ich dann sehe, dass Robben in der Elftal plötzlich die Grätsche rausholt, steht mir vor Wut das Wasser in den Augen. Er scheint wenigstens zu verstehen, dass man ihn in Holland nicht auf Rosen betten WIRD, weil hinter ihm eben 2 Spieler sind, die die Rolle genausogut oder besser spielen könnten (Affelay, van Persie, evtl. Narsingh).

    Crunchtime... lass das bloß nicht den Rummenigge hören, sonst bringt er das in einem Interview viermal an. Genauso wie "Am Ende des Tages"...


    Achja, gerade in der "Welt" gelesen:

    Zitat

    "Wenn sie Spektakel wollen, dann müssen sie das Spielfeld wässern",
    schimpfte Spielmacher Xavi, "es war nicht möglich, unser schnelles
    Spiel zu spielen." Dem stimmte sein Teamkollege Andres Iniesta zu: "Der
    Platz war ein totales Desaster."

    ;(

    Hear me burp!

    Einmal editiert, zuletzt von Mosch (11. Juni 2012 um 11:38)

  • ssnake
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    • 11. Juni 2012 um 11:39
    • #2.424

    Crunchtime - irgendwie muss ich da immer an Knabbergebäck denken. (Ja, ich weiß, dass dass übersetzt "Krisenzeit" bedeutet und es so ziemlich als Ersatz für "auf des Messers Spitze" steht).

    Heute steht ja der nächste "überbezahlte Bayer" auf dem Prüfstand. Oder finder Ribery vor den kritischen Bayern-Augen gar Gnade?

    dirtyblack7: Hat mich auch sehr gewundert. Die UEFA ist doch offizieller Veranstalter aller Spiele, müßte die nicht eigentlich gegen sich selbst ermitteln? Oder halt gegen die Zuschauer als Privatpersonen? Was können die Fußballverbände dafür, wenn sich Herr K. aus T. via UEFA Karten bestellt, in ein von der UEFA organisiertes Stadion geht und dann mit von der UEFA lizensierten Bechern wirft bzw. auf seinem personbalisierten Sitzplatz die Fäuste sprechen läßt?

    Die Becherwurfaktionen gegen die Portugiesen waren natürlich unschön und unfair, aber solche Szenen sehe ich doch im Ligaalltag ständig.

    [b] Sorry, no dragons in Winterfell!

    Hodor I. Targaryen wählte nach seiner Inthronisierung das neue Motto seines Hauses aus: "Hodor"!

    Einmal editiert, zuletzt von ssnake (11. Juni 2012 um 11:46)

  • Traumwandler
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    • 11. Juni 2012 um 11:43
    • #2.425

    Ribery findet vor meinen Augen meistens Gnade.
    In letzter Zeit hat er sich zu nem fiesen kleinen kämpfenden Drecksack entwickelt.
    Das mag ich.^^


    Und ich möcht "crunchtime" für das Unwort 2012 vorschlagen.
    Find ich furchtbar, dieses Wort.

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    • 11. Juni 2012 um 11:49
    • #2.426
    Zitat

    Und ich möcht "crunchtime" für das Unwort 2012 vorschlagen.


    Ja, man muss auch nicht jeden Sport Slang aus dem US Sport übernehmen.

    Zitat

    In letzter Zeit hat er sich zu nem fiesen kleinen kämpfenden Drecksack entwickelt.


    Ribery ist ein toller Spieler. Aber fies und Drecksack mag ich gar nicht, das impliziert nämlich unfair.
    Kampf muss sein, aber bitte fair.

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    • 11. Juni 2012 um 11:50
    • #2.427

    Mosch: Hihi, machen die Spanier jetzt schon einen auf Bayern. Das mit dem Platz kommt mir bekannt vor. Allerdings hat Del Bosque den Platz schon vor dem Spiel kritisert, von wegen zu hohe Graslänge.

    Armselig ist es trotzdem. Verwertet eure Chancen ihr Penner, dann redet kein Mensch mehr vom Platz.

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  • Mosch
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    • 11. Juni 2012 um 11:53
    • #2.428

    Ribery findet bei mir auch Gnade. Er muss zwar auch gestreichelt werden, gibt der Mannschaft das aber auch mit viel Kampf und Leidenschaft zurück. Den kann ein verständnisvoller Trainer "umbiegen" und mit Alaba zusammen sehe ich eine sptzbübisch freche linke Seite, an der wir noch einige Jahre Freude haben werden, auch wenn Monsieur schon 29 sind.

    Und meiner meinung nach, ist das was bei Bayern fehlt halt immernoch ein Mark van Bommel. Fairness her, Knöchelbruch her. Der hat das Spiel zwar immer verlangsamt, macht aber Luiz Gustavo auch. :D

    Zitat

    Mosch: Hihi, machen die Spanier jetzt schon einen auf Bayern. Das mit
    dem Platz kommt mir bekannt vor. Allerdings hat Del Bosque den Platz
    schon vor dem Spiel kritisert, von wegen zu hohe Graslänge.

    Wann hat man bei Bayern denn mal auf den Platz geschimpft???


    @UEFA: Dagegen ist die spanische Inquisition liberal. Diese Organistaion agiert außerhalb jeglichem rechtlichen Verständnisses oder Demokratiegrundsatzes. Das waren übrigens keine Becher, sondern Papierkugeln. Demnächst leiten die auch noch ein Verfahren ein, wenn man Klopapier und Konfetti wirft. Die sollten mal lieber die spanischen und russischen Fans Stadionverbot auf Lebenszeit erteilen, die die Affenlaute gegen Gebreselassie und Balotelli gemacht haben. Da ist für mich die Grenze...

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  • Koc
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    • 11. Juni 2012 um 12:02
    • #2.429

    Woher nimmt man die Erkenntnis daß Gomez ohne Selbstvertrauen und lustlos war? Gerade Gomez ist doch jedem Ball hinterhergelaufen und man merkte wie er motiviert er ist. Das hat sogar der ARD-Kommentator gemerkt.

    So sin Mist!! Da schießt der Gomez ein Tor und noch dazu das entscheidende und als Gipfel der Unverschämtheit, war es nicht aus einem Meter ins leere Tor.

    Offenbar wäre einigen lieber gewesen, dass es 0:0 ausgegangen wäre, oder dass wir sogar verloren hätten, als daß wir mit dem Gomez-Tor gewonnen haben.
    Das konnte man sowohl bei der Analyse von Scholl, als auch bei der von Hartmann, Ede Geyer und Co.. oder auch in dem Kommenatr vom Herrn Ahrens, danach raushören und bei den Reaktionen einiger Foristen und Co...


    So ist einigen Gomez offensichtlich sowas wie Spielverderber gewesen.

    Gut, O.K., die ganzen Nerds und ahungslosen Event-Fans von Facebook und Co., nehme ich nicht ernst, wunder mich aber schon, wie die "Fach-Leute" auch den gleichen Quatsch wiederkauen.

    Also ich versuche dieses Phänomen zu erläutern.
    Es ist eine Legende die sich in den letzten Jahren gebildet und in der deutschen Öffentlichkeit weit verbreitet hat. Und die Legende lautet; die deutsche NM ist die spielstärkste Mannschaft der Welt, stärker als Spanien und als FC Barcelona und als Brasilien von 1958. und als Brasilien von 1970. und als Ajax von 1971. und als Frankreich 1984., und und...als jede andere Mannschaft in der Geschichte.


    Man hat sich aus den vergangenen Jahren ein paar Spiele rausgepickt: England und Argentinien, sowie die Testspiele, gegen Brasilien und Holland letztes Jahr.


    Dass es dazwischen auch mässige ung grottige Spiele gegeben hat wie Serbien und Ghana (WM 10), oder wie die Testspiele gegen Italien, Frankreich, Schweiz... kehrt man gerne unterm Teppich. Man will diese romantische Verklärung der eigenen NM genießen, man will es von schlechten Spielen nichts wissen, man hakt sie einfach in die Abteilung; unbedeutend ab.


    Dagegen gorifiziert man die guten Spielen maßlos.

    Und in dieser deutschen Mannschaft, die die spielstärkste Mannschaft in der Geschichte des Fußballs sein soll, gibt es nur einen Störklotz, der dazu gar nicht gehört und der heißt Gomez.
    Und Gomez kann 200 Tore schießen, würde ihm nix nutzen, denn er "arbeitet nicht viel", "er läuft nicht viel", er "spielt nicht mit" usw...
    Es ist wohl der einzige Fall in der Geschichte des Fußballs, wo ein Stürmer nicht an Toren gemessen wird, sondern an den Mengen der gelaufenen Kilometern, an Päßen,..und sonst an allen möglichen.

    Also Gomez wird maßlos runtergemacht und gleichzeitig wird Klose maßlos glorifiziert und verklärt, als wäre er Messi-Maradona-Pele in einr Person.


    Ist er aber nicht. Daß Klose zum Beispiel, im Auftaktspiel gegen Australien bei der WM 2010, zuerst 4 hundertprotzentge versemmelt hat, bevor er dann endlich mal ein Tor geschossen hat,-das vergisst jeder und Klose wird bejubelt für dieses eine Tor, weil er damals seine lange Ladehemmung überwunden hat. Gomez hätte man sowas bis heute nicht verziehen. Dem würde man heute noch die 4 hundertprozentigen vorhalten.


    Also, Miro ist ein feiner Kerl, ein guter Spieler, ein guter Stürmer, ein verdienstvoller Nationalspieler, ein erfahrener Spieler und und..


    Ich habe nichts dagegen daß er in der NM den Vorteil vor Gomez bekommt, nur diese Erklärungen und Verklärungen der beiden, sind wirklich unfassbar und dagegen habe ich etwas.

    The HBO series is Quark and full of errors

  • Dreenan Kel Zalan
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    • 11. Juni 2012 um 12:11
    • #2.430

    Kann mich deinem Beitrag mal so gar nicht anschließen.
    Weder verklärt hier jemand einen Spieler, noch glaubt hier jemand das die deutsche Elf die Spielstäkste der Welt sei.

    "Tigris doofitis ordinaris"
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  • Arrakir
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    • 11. Juni 2012 um 12:16
    • #2.431
    Zitat

    Dagegen gorifiziert man die guten Spielen maßlos.

    Das liegt einfach daran, dass man an den von dir genannten Spielen erkennt, was die NM so drauf hat - nämlich eine ganze Menge. Wenn sie will. Oder kann. Oder gut drauf ist, oder die Rasenlänge genau richtig, oder weiss der Geier. Seltsam ist allerdings, dass man dazu tendiert, die doch recht zahlreichen mäßigen Spiele als irrelevant abzutun. Ich fand nebenbei das Spiel am Samstag im Großen und Ganzen ganz gut. Das war zwar kein spritziges Spiel, aber schlechter Fußball sieht dann auch wieder ganz anders aus. ^^

    Gomez... tjoa. Ich bin nicht Fan genug (und Liga-Fußball interessiert mich eh nicht), um mich durch Statistiken zu graben. Was ich bei ihm aber vermisse, sind denkwürdige Szenen wie beispielsweise bei Klose gegen England bei der letzten WM, wo er einfach mitten durch zwei Abwehrspieler gebrochen ist. Ist natürlich rein subjektiv, aber genau sowas ist bei mir der springende Punkt - nicht so sehr die Tore selber oder vergebene Chancen oder sowas. Dieses "Über-sich-selbst-Hinauswachsen". :P

  • ssnake
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    • 11. Juni 2012 um 12:25
    • #2.432

    Mosch: ich meine mich erinnern zu können, dass Schweinsteiger nach dem verpatzten Rückrundenstart gegen Gladbach was erzählt hat, von wegen, der Rasen wäre zu stumpf oder etwas in der Art gewesen, deswegen hätte der FCB sein Spiel nicht aufziehen können. Selbst wenn was wahres dran gewesen wäre, hatte es aufgrund des Spielverlaufes doch den strengen Geruch des schlechten Verlierers. Wenn ein Platz nicht gerade extrem unter Wasser steht, wie bei der letzten Euro tatsächlich ein paar Mal vorgekommen, sehe ich die Vor- und Nachteile nicht wirklich, sondern lediglich als Potential für schlechte Ausreden.

    [b] Sorry, no dragons in Winterfell!

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  • Mosch
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    • 11. Juni 2012 um 12:32
    • #2.433
    Zitat

    Woher nimmt man die Erkenntnis daß Gomez ohne Selbstvertrauen und lustlos war? Gerade Gomez ist doch jedem Ball hinterhergelaufen und man merkte wie er motiviert er ist. Das hat sogar der ARD-Kommentator gemerkt.So sin Mist!! Da schießt der Gomez ein Tor und noch dazu das entscheidende und als Gipfel der Unverschämtheit, war es nicht aus einem Meter ins leere Tor.
    Offenbar wäre einigen lieber gewesen, dass es 0:0 ausgegangen wäre,
    oder dass wir sogar verloren hätten, als daß wir mit dem Gomez-Tor
    gewonnen haben.
    Das konnte man sowohl bei der Analyse von Scholl,
    als auch bei der von Hartmann, Ede Geyer und Co.. oder auch in dem
    Kommenatr vom Herrn Ahrens, danach raushören und bei den Reaktionen
    einiger Foristen und Co...

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    Gomez hat nicht zu wenig Selbstvertrauen. Er hat sogar so viel Selbstvertrauen, dass er es sich herausnimmt, 70% seiner Einsatzzeit locker zwischen den Innenverteidiegrn umherzutraben, weil er gefälligst von der Grundlinie die Bälle ans Schienbein oder ans Knie geschossen haben will. Ich verweise dazu einfach mal auf meinen Beitrag oben. Was man heraushören konnte war, dass ausgewiesene Experten wie Ede Geyer und Mehmet Scholl eben das sehen, was der durchschnittliche Fußballfan ausblendet, der vielleicht 10 Spiele pro Jahr sieht und nicht 60-70 und dabei selber nie gespielt hat...

    Zitat

    So ist einigen Gomez offensichtlich sowas wie Spielverderber gewesen.
    Gut,
    O.K., die ganzen Nerds und ahungslosen Event-Fans von Facebook und Co.,
    nehme ich nicht ernst, wunder mich aber schon, wie die "Fach-Leute"
    auch den gleichen Quatsch wiederkauen.

    Polemisch und inhaltslos...

    Zitat von Koc

    Also ich versuche dieses Phänomen zu erläutern.
    Es ist eine Legende die sich in den letzten Jahren gebildet und in der deutschen Öffentlichkeit weit verbreitet hat. Und die Legende lautet; die deutsche NM ist die spielstärkste Mannschaft der Welt, stärker als Spanien und als FC Barcelona und als Brasilien von 1958. und als Brasilien von 1970. und als Ajax von 1971. und als Frankreich 1984., und und...als jede andere Mannschaft in der Geschichte.

    Man hat sich aus den vergangenen Jahren ein paar Spiele rausgepickt: England und Argentinien, sowie die Testspiele, gegen Brasilien und Holland letztes Jahr.

    Dass es dazwischen auch mässige ung grottige Spiele gegeben hat wie Serbien und Ghana (WM 10), oder wie die Testspiele gegen Italien, Frankreich, Schweiz... kehrt man gerne unterm Teppich. Man will diese romantische Verklärung der eigenen NM genießen, man will es von schlechten Spielen nichts wissen, man hakt sie einfach in die Abteilung; unbedeutend ab.

    Dagegen gorifiziert man die guten Spielen maßlos.

    Und in dieser deutschen Mannschaft, die die spielstärkste Mannschaft in der Geschichte des Fußballs sein soll, gibt es nur einen Störklotz, der dazu gar nicht gehört und der heißt Gomez.
    Und Gomez kann 200 Tore schießen, würde ihm nix nutzen, denn er "arbeitet nicht viel", "er läuft nicht viel", er "spielt nicht mit" usw...
    Es ist wohl der einzige Fall in der Geschichte des Fußballs, wo ein Stürmer nicht an Toren gemessen wird, sondern an den Mengen der gelaufenen Kilometern, an Päßen,..und sonst an allen möglichen.

    Also Gomez wird maßlos runtergemacht und gleichzeitig wird Klose maßlos glorifiziert und verklärt, als wäre er Messi-Maradona-Pele in einr Person.

    Ist er aber nicht. Daß Klose zum Beispiel, im Auftaktspiel gegen Australien bei der WM 2010, zuerst 4 hundertprotzentge versemmelt hat, bevor er dann endlich mal ein Tor geschossen hat,-das vergisst jeder und Klose wird bejubelt für dieses eine Tor, weil er damals seine lange Ladehemmung überwunden hat. Gomez hätte man sowas bis heute nicht verziehen. Dem würde man heute noch die 4 hundertprozentigen vorhalten.

    Also, Miro ist ein feiner Kerl, ein guter Spieler, ein guter Stürmer, ein verdienstvoller Nationalspieler, ein erfahrener Spieler und und..

    Ich habe nichts dagegen daß er in der NM den Vorteil vor Gomez bekommt, nur diese Erklärungen und Verklärungen der beiden, sind wirklich unfassbar und dagegen habe ich etwas.

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    Hä? Also, das sind doch deine subjektiven Eindrücke über die Stimmungen in Öffentlichkeit und Freundeskreis. Ich rede hier nicht über Symphatien und Antipathien oder Gomez' schöne Frisur, sondern es geht um knallharte Fakten (Gomez' Quote gegen die ersten drei vs. Gomez Quote gegen die restlichen Bundesligisten, Gomez Laufwerte (zu 90% unter 10 km pro Spiel), Gomez' Passwerte (wird kaum angespielt, weil er sich nicht freiläuft; hat nicht die Technik um Bälle kontrolliert abzulegen). Auch deinen Endruck der "Glorifizierung" der deutschen Elf kann ich nicht nachvollziehen. Auf Fachseiten, wie spielverlagerung.de und transfemarkt.de wird die Stärke der deutschen Mannschaft denke ich richtig eingeschätzt. Wer BILD oder facebook-Comments liest, ist selbst schuld. Wir haben eine starke Mannschaft, weil sie im Kollektiv gut funktioniert, wegen Disziplin, kollektiv raumorientiertem Pressing, einem Mittelfeld, in dem sich Spielintelligenz (Müller, Schweinsteiger), Passgenauigkeit (Kroos) und Dynamik (Khedira, Podolski) gut ergänzen, zumindest einen starken AV (Lahm) und eben den Faktor Özil, den wir so seit Netzer nicht mehr hatten. der Stürmer muss hier nicht mehr viel machen, außer als Anspielstation mit dem Rücken zum Tor zu stehen und eben VIEL Laufarbeit im Pressing und Gegenpressing zu leisten. Das macht Klose hervorragend. Dass ein 34-Jähriger die Traumlösung ist, würde ich nicht sagen. Reus könnte zu dieser Traumlösung werden, wobei hier eben das Problem "mangelnde Erfahrung" hinzukommt und er beim BVB nur selten Mittelstürmerspielen wird. Reus bringt aber genau die Intelligenz, Schnelligkeit und 1gegen1-Stärke mit, die wir brauchen. In einigen Jahren wird er sich schätzungsweise mit Samed Yesil um die 9 zoffen...

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  • Obrac
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    • 11. Juni 2012 um 13:15
    • #2.434

    Zum Thema Ribery noch: Der ist für mich einer der unfairsten Spieler, die ich je gesehen habe. Habe selten einen Spieler gesehen, der so oft und offensichtlich zum Mittel Schwalbe greift wie den. Nach hinten macht er natürlich auch nichts, dafür hält er aber auch viele Bälle. Im Gegensatz zu Robben könnte man den sogar bei Barca integrieren mit der richtigen Erziehung. Generell ist das aber für mich so ziemlich der unsympathischste Kotzbrocken im Profifußball. Den würde ich, genauso wie Robben, nie bei meinem Verein sehen wollen, nicht mal ehrenamtlich.

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  • Mosch
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    • 11. Juni 2012 um 13:36
    • #2.435
    Zitat von Obrac

    Im Gegensatz zu Robben könnte man den sogar bei Barca integrieren mit der richtigen Erziehung.

    Good one... und sogar völlig korrekt... 8)

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    • 11. Juni 2012 um 14:17
    • #2.436
    Zitat

    Also Gomez wird maßlos runtergemacht und gleichzeitig wird Klose maßlos glorifiziert und verklärt, als wäre er Messi-Maradona-Pele in einr Person.

    Ist das Fußball-Gedächtnis wirklich so ein kurzes?

    Sorry, wenn ich hier mal dazwischenquatsche, aber gerade als jemand der sich von EM zu WM hangelt und den das was dazwischen passiert nicht sonderlich interessiert, der Klose/Podolski aber naturgemäß im Fokus behält, kann ich mich prima an die Kritik erinnern, in der Klose zwischendurch immer wieder stand.
    Der geneigte Fußballzuschauer war ja zwischendurch bei jeder seiner Anlaufschwierigkeiten kurz davor ihm Krücke und Schnabeltasse zu überreichen, es hieß 798 mal er hätte seinen Zenit längst überschritten und das schon vor Österreich (bemängelt auch wegen der miesen Kondition) und er trug selbst gerne mal den ruhmreichen Erbtitel "Chancentod", den er offenbar gerade weiterreicht.

    Mei - jeder bekommt sein Fett weg bis er das Gegenteil beweist.

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  • Traumwandler
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    • 11. Juni 2012 um 14:19
    • #2.437

    Naja, wenn dir beim spielen ständig einer auf den Füssen steht, hast du irgendwann auch ne ziemlich niedrige Hemmschwelle.
    Das mit den Schwalben muss aber nicht sein, da stimme ich uneingeschränkt zu.
    Ansonsten gefällt mir die Bissigkeit, der Wille und die technischen Fähigkeiten.
    Mit drecksack meinte ich auch nicht unfairness, eher den Kampfgeist, der o.g. Wille und das suchen von Zweikämpfen.
    (Auch wenn er das suchen von zweikämpfen manchmal ein wenig übertreibt.^^)

    Und Ribery arbeitet mittlerweile auch nach hinten mit.

    Nur halt an schlechten tagen nicht so.

    Aber das lässt sich über viele Mittelfeldspieler sagen.

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  • Obrac
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    • 11. Juni 2012 um 16:43
    • #2.438

    Weiß eigentlich jemand, warum die Portugiesen nun meinen, vom Schiri benachteiligt worden zu sein? Habe ich da was verpasst. War einmal kurz in der Küche, um nen Flaschenöffner zu holen..

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  • Aegon_lebt!
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    • 11. Juni 2012 um 16:48
    • #2.439
    Zitat

    Weiß eigentlich jemand, warum die Portugiesen nun meinen, vom Schiri benachteiligt worden zu sein?

    Weil sie verloren haben. ;)

    EDIT:
    Aber die Porutgiesen - allen voran Ronaldo, Nani und Trainer Bento - sind ja auch der festen Überzeugung, sie hätten das Spiel über 90 Minuten klar dominiert und außer ein paar Flanken hätte Deutschland keine eigenen Chancen gehabt. Gut, ein echtes Feuerwerk hat unsere 11 wahrlich nicht abgebrannt, aber sich wegen insgesamt vielleicht 20 guter Minuten (unmittelbar nach dem 1:0 und die letzten 10 oder 12 Minuten am Ende des Spiels) und zwei Lattentreffern (wobei da der eine auch noch eher eine verunglückte Flanke war) einzureden, man habe das ganze Spiel klar dominiert und eigentlich den Sieg verdient gehabt... Naja, muss nicht sein. Die Einsicht, dass man den größten Teil der Spielzeit einfach nicht gut genug war um eine keineswegs überragende aber zumindest solide spielende deutsche Mannschaft zu überwinden, will sich wohl nicht mit dem portugiesischen Selbstverständnis vereinbaren lassen.
    Tja, wenn der Bauer nicht schwimmen kann, liegts eben an der Badehose. :D

    Von daher würde ich auch nicht viel drauf geben, dass Nani jetzt rumheult, der Schiri sei ja so gemein gewesen und

    Zitat

    "...gegen große Teams bekommt Portugal nie Hilfe"

    Wobei ich es schon irgendwie irritierend finde, dass er sich allen ernstes beschwert, man habe vom Schiri keine "Hilfe" bekommen. Naja...

    Lang lebe König Staublin, Herr der Mummers vom geheimnisvollen Volk der Doom.

  • Schattenpfad
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    • 11. Juni 2012 um 17:14
    • #2.440
    Zitat von Aegon_lebt!

    Weil sie verloren haben. ;)

    Weil die Tore korrekte Maße hatten? ^^

    Die Gedanken zerschnitten, doch es blutet nicht...

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