Zuletzt gesehener Film

  • Annihilation
    Sci-Fi, mit Horror-Einschlag. Was mir nicht gefallen hat, war die teilweise überholte CGI. Was mir gefallen hat, na ja, alles andere.
    Einer der besten Filme, die ich in letzter Zeit gesehen habe. Es ist schwer etwas über den Film zu sagen, ohne zu spoilern. Ach ja, sehr schön gefilmt, und der Film sieht zu 95% einfach super aus.
    Am besten selbst anschauen.

    It`s not easy to be a birdplane.


    Ich muss meine Reaktionen haben dürfen!

  • Mute
    Ein Sci-Fi-Noir-Thriller, der im futuristischen Berlin spielt. Man folgt zwei Figuren. Einmal dem stummen Barkeeper (Alexander Skarsgard, "Eric" ausTrue Blood), der sich auf die Suche nach seiner verschwundenen Freundin macht, und zweitens einem Deserteur aus der US-Armee (Paul Rudd, großartig und mal anders als sonst), der sich mit einem ehemaligen Kameraden als Medic und Folterer für eine lokale Unterweltgröße durchschlägt.
    Der Film scheint ziemlich schlechte Bewertungen bekommen zu haben, was mich ziemlich wundert. Der Look erinnert an Blade Runner, und sieht wirklich gut aus. Die Story ist vielleicht etwas langsam, aber das hat mich noch nie gestört, so lange die Atmosphäre eines Films stimmt, was hier mMn absolut der Fall ist. Teilweise ziemlich brutal, und greift auch unschöne Themen auf.
    Der Film spielt im selben Universum wie Moon, was durch einige kleine Einblendungen gezeigt wird, und stammt vom selben Regisseur.
    Mir hat er gut gefallen, wer Spaß an dieser Art von Filmen hat sollte einen Blick riskieren.

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  • Blade Runner 2049
    Ryan Goslings monotoner hundeblick den er in allen filmen hat ist sonst zwar nervig- aber hier passt er wirklich gut. bin ehrlich begeistert- eine überaus gelungene Fortsetzung, die ich so nicht erwartet hätte. der film behandelt seinen legendären Vorgänger mit sehr viel Respekt und spinnt dessen Ambitionen konsequent und geschickt weiter. ich bin auch froh, dass der vermeintlich monumentale spoiler den ich hier vor nicht allzu langer zeit gelesen habe, sich für mich nun doch nicht mehr ganz so monumental herausstellt denn-

    alles in allem ein wirklich punktgenau inszenierter film mit teilweise hypnotischer Atmosphäre, die der 80er version meiner Meinung in nichts nach steht.


    ausserdem sah ich noch:
    Spotlight
    muss sagen, dass mich der film im Vorfeld eigentlich überhaupt nicht interessiert hat (die grobe rahmenhandlung war mir bekannt, ich wusste auch vom Oscar für den besten film, ich nahm an, dass das einfach ein typischer "erhobener zeigefinger-hollywoodfilm ist"). ich bin dann neulich aber eher zufällig beim zappen dran hängen geblieben und wollte mir ein paar Minuten gönnen. und ganz ehrlich- schon nach 10 min. war ich übelst überrascht von diesem film, noch nicht oft sah ich ein so ausgeglichenes und homogenes schauspieler-ensamble. weiterhin überraschte mich, dass es sich hierbei gar nicht wie zunächst vermutet um einen reinen fingerzeig auf die pöse kirche handelt, sondern hauptsächlich um ein tolle Inszenierung über guten alten investigativen Journalismus, indem noch sowas wie ein ehren-codex verfolgt wird. auch wenn die tlw. wirklich üblen Machenschaften der kirche, die der film thematisiert sicherlich im Vordergrund stehen, schaffen es die macher das sensible Thema (Glaube) trotzdem mit dem notwendigen Respekt aufzuarbeiten und versucht niemanden zu belehren. ein wirklich guter film der den Oscar wohl auch nicht ganz unverdient bekommen hat, auch wenn ich Mad Max natürlich lieber auf dem tron gesehen hätte. ;)

    ich bin der singende, tanzende Abschaum der welt.

  • AnnihilationSci-Fi, mit Horror-Einschlag. Was mir nicht gefallen hat, war die teilweise überholte CGI. Was mir gefallen hat, na ja, alles andere.Einer der besten Filme, die ich in letzter Zeit gesehen habe. Es ist schwer etwas über den Film zu sagen, ohne zu spoilern. Ach ja, sehr schön gefilmt, und der Film sieht zu 95% einfach super aus.Am besten selbst anschauen.


    Annihilation hat auch mir gut gefallen. Er ist spannend, atmosphärisch, visuell interessant, die soliden Charaktere werden gut geschauspielert, doch ich finde er wird von vielen überbewertet. 2 Sachen haben mich an dem Film gestört:


    1.) Vieles wurde erzählt, statt gezeigt zu werden. Da die meisten Filme nach dem Regel show don't tell gemacht werden, ist diese Vorgehensweise außergewöhnlich, funktioniert in diesem Fall aber nicht.
    2.) Durch die Fragen, die der Film aufwarf, führte kein roter Faden. Ich könnte nicht sagen, worum es in dem Film ging und so kann man auf die unzähligen Fragen beliebig antworten, in den Geschehnissen beliebig etwas rein interpretieren. Wenn man keinen Leitfaden, keine grobe Richtung bei einer Diskussion hat, vergeht einen der Spaß an der Diskussion und so war es bei diesem Film. Nach 10 Minuten hatte ich alles zu dem Film gesagt, was ich hätte sagen können, ohne mir etwas aus den Fingern zu saugen. Filme wie Blade Runner oder Arrival (dem Annihilation teilweise sehr ähnelt) lösen das Problem deutlich besser. Da muss ich einen Kritiker des Films recht geben:


    „Filme zu drehen, die größtenteils vage bleiben, erweist sich heutzutage als exzellente Möglichkeit, jubelnde Kritiken zu erhalten, doch künstlerisch unklar zu bleiben erscheint mir eher als Verschleierung dafür, den Job nicht richtig beenden zu können.“

  • Bei mir läuft gerade nebenbei der Hobbit 2.


    Danach bringt der selbe Sender DHDR - die Gefährten. Vor Frustration möchte ich manchmal in den Fernseher beißen, wenn ich die unglaublichen Landschaftsaufnahmen und Animationen sehe und daran denke, wozu der Jackson die Bilder letztendlich vermengt hat. (Das bezieht sich jetzt auf den Hobbit.)


    Hätte er das Gemetzel nicht auf die Spinnen beschränken können?

    [b] Sorry, no dragons in Winterfell!


    Hodor I. Targaryen wählte nach seiner Inthronisierung das neue Motto seines Hauses aus: "Hodor"!

  • Ich habe gestern die Neuauflage von Lara Croft gesehen. Es ist nicht nur eine Neuauflage der Reihe, sondern man startet mit einer Art Prequel zu den Filmen mit A. Jolie. Es steht also noch kein fertiger "Tomb Raider" vor einem. Der Film beginnt noch einigermaßen detailliert, aber dennoch läuft die Handlung ziemlich glatt durch und verliert gegen Ende etwas an Tiefe, bzw. die "Transformation" wird noch schnell beendet.
    Laufzeit 2 Stunden, die aber gut zu machen sind.

  • Gestern Interstellar gesehen.


    Läßt mich ein wenig ratlos zurück, das ganze, aber es war auf jeden Fall mal was anderes...
    Über die Glaubwürdigkeit läßt sich streiten. Die Brüder Nolan haben sich beim Drehbuch jedenfalls ausgetobt. Und in SF jede Menge Gesllschaftskritik hineingepackt.

    [b] Sorry, no dragons in Winterfell!


    Hodor I. Targaryen wählte nach seiner Inthronisierung das neue Motto seines Hauses aus: "Hodor"!

  • "Interstellar" hat mir eingangs recht gut gefallen, auch wenn mich das mystische Moment im Maisfeld doch gar zu sehr an "Signs" erinnert hat.Einmal im All angekommen musste ich allerdings die Handlung auf Wikipedia nachlesen, um zu verstehen, was nochmal genau hier der Plan(irgendwas mit Gravitation...*gg) war. Das hat mich bereits sehr irritiert, denn ich war durchaus aufmerksam bei der Sache.
    Wenn man schon so tief in die Relativitäts-und Quantenphysik-Kiste greift, was ja erstmal nicht verkehrt ist, wäre ein bißchen Hintergrundwissen für den Zuschauer wünschenswert.
    Dann ab der Mitte wurde es für meinen Geschmack sehr langatmig und - was ich als noch viel schlimmer empfunden habe - entsetzlich weinerlich. Es gab gefühlt keine 5 Minuten mehr am Stück, in denen nicht geweint, geheult oder zumindest geschluchzt wurde (ähnlich der ca 40 Arten von Regen bei den Ferengi). Und wenn ich eines hasse in Filmen, dann ist es inflationäres Geheule. Nichts gegen Gefühlsausbrüche, aber doch nicht nonstop.
    Und letztlich das Ende...m.E. zu märchenhaft, zu konstruiert, zu aufgeladen mit Bedeutungsschwere, die eigentlich keine ist (hat mich fatal an "Dante 01" erinnert, den ich nun allerdings als wirklich grauenvoll empfunden habe im Gegensatz zu "Interstellar").


    Mit Nolans Filmen bin ich nie warm geworden und bei diesem war es wieder genau das Gleiche (obwohl ich vorab gar nicht wusste, dass Nolan hier Regie geführt hat). Bildgewaltig ja, wie "Inception" auch, hat auch einige tolle Momente, aber als Ganzes nimmt sich "Interstellar" viel schwergewichtiger, als es am Ende ist.


    Fazit: Ca 45 Minuten kürzer, mit weniger Tränen und einer klaren Entscheidung, ob man realitätsnah oder SF-märchenhaft inszenieren möchte, wäre "Interstellar" vermutlich ein hervorragender Film.

    "I swear, I will go to my grave thinking of my brother’s peach." (Stannis Baratheon)

  • Achtung
    Milde Spoiler für Annihilation


    Vieles wurde erzählt, statt gezeigt zu werden. Da die meisten Filme nach dem Regel show don't tell gemacht werden, ist diese Vorgehensweise außergewöhnlich, funktioniert in diesem Fall aber nicht.


    Hast du da konkrete Beispiele? Von Hintergrund-Infos über die Charaktere abgesehen?


    Durch die Fragen, die der Film aufwarf, führte kein roter Faden. Ich könnte nicht sagen, worum es in dem Film ging und so kann man auf die unzähligen Fragen beliebig antworten, in den Geschehnissen beliebig etwas rein interpretieren.


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  • als eingefleischter Nolan-Fan komme ich nicht drum herum etwas zu Interstellar zu kommentieren. :)


    Gestern Interstellar gesehen.
    Läßt mich ein wenig ratlos zurück, das ganze, aber es war auf jeden Fall mal was anderes...
    Über die Glaubwürdigkeit läßt sich streiten.


    was genau an dem film lässt dich ratlos zurück?
    und bzgl. glaubwürdigkeit: ist das bei Si-Fi- filmen nicht eigentlich immer so? abseits davon- auch wenn ich mich was physik und kosmologie angeht nicht mal als laien bezeichnen würde, glaube ich mich doch erinnern zu können, dass der film ein sehr hohes mass an authentizität bzgl. phyiskalischer gesetze vorzuweisen hat, was sicherlich dem mitwirken von Kip Thorne geschuldet ist. ich meine auch mehrere artikel gelesen zu haben, wo das auch von unabhängigeren "Experten" untermauert wurde, auch wenn ein gewisses abdriften ins spekualitve natürlich unvermeidbar ist, wenn man sich mit wurmloch-reisen und das betreten bzw. übertreten des ereignishorizonts eines schwarzen lochs beschäftigt. trotzdem scheint sich die handlung grösstenteils mit aktuellen (mehr und weniger spekulativen) theorien zu decken, ebenso wie die illustrationen des wurmlochs sowie des schwarzen lochs gargantua.


    "Interstellar" hat mir eingangs recht gut gefallen, auch wenn mich das mystische Moment im Maisfeld doch gar zu sehr an "Signs" erinnert hat.Einmal im All angekommen musste ich allerdings die Handlung auf Wikipedia nachlesen, um zu verstehen, was nochmal genau hier der Plan(irgendwas mit Gravitation...*gg) war. Das hat mich bereits sehr irritiert, denn ich war durchaus aufmerksam bei der Sache.
    Wenn man schon so tief in die Relativitäts-und Quantenphysik-Kiste greift, was ja erstmal nicht verkehrt ist, wäre ein bißchen Hintergrundwissen für den Zuschauer wünschenswert.


    das ist insofern ein interessanter punkt, als dass ich damals im kino eigentlich genau gegenteiliges wahrgenommen habe. meiner auffassung nach investiert der film sogar eher zu viel zeit darin, dem zuschauer das ganze vorhaben in allen einzelheiten vorzukauen, ebenso wie sehr oft physikalische zusammenhänge und auswirkungen (zu) detailliert erklärt werden.


    Dann ab der Mitte wurde es für meinen Geschmack sehr langatmig und - was ich als noch viel schlimmer empfunden habe - entsetzlich weinerlich. Es gab gefühlt keine 5 Minuten mehr am Stück, in denen nicht geweint, geheult oder zumindest geschluchzt wurde (ähnlich der ca 40 Arten von Regen bei den Ferengi). Und wenn ich eines hasse in Filmen, dann ist es inflationäres Geheule. Nichts gegen Gefühlsausbrüche, aber doch nicht nonstop.


    zugegeben, Nolan spart in Interstaller zweifellos nicht an emotionen. trotzdem glaube ich, dass die gefühlsausbrüche in der form an den meisten stellen nicht unbedingt übertrieben sind. wenn man z.B. bedenkt, dass man ca. 20 Jahre des Lebens der eigenen Kinder, den tod des eigenen vaters, und sogar den tod des enkels den man nie kennen gelernt hat, aber auch viele fröhliche momente bei denen man sehr gerne dabei gewesen wäre, binnen weniger stunden verpasst hat, und das dann alles beim durchsehen weniger videobotschaften nachholen darf, würde wohl jeder ziemlich perplex reagieren.
    abgesehen davon spielen halt werte wie familie, liebe, ängste und menschlichkeit eine ganz zentrale rolle im film und dafür braucht es nun mal emotionen. gerade die idee der "verwissenschaftlichung" der liebe, welche hier neben der Gravitation als einzige kraft entlarvt wird, diein der lage ist, die zeit zu durchschreiten, fand ich sehr interessant und originell umgesetzt. ich kann mich gut erinnern, dass ich an einigen stellen im kino auch selbst mit klösen im hals zu kämpfen hatte, weil mich die fragestellungen, moralischen dilemmas und konflikte der protagonisten sehr beschäftigt haben.



    zuletzt gesehen habe ich Annihilation und The Cloverfield Paradox.


    zu ersterem:
    interessante prämisse und sehr schön umgesetzt. darüber, was der film mir sagen möchte, muss ich noch nachdenken. vielleicht erfolgt eine zweite sichtung. evtl. schreibe ich dann nochmal etwas ausführlicheres dazu.


    zu letzterem:
    hier kann ich mich im grossen und ganzen eigentlich Happytime anschliessen, das ganze hat man wirklich alles schon mal besser gesehen- der grössere aufreger für mich ist aber eher, dass der film auf ziemlich stümperhafte weise erklärungsansätze für die ereignisse der ersten zwei filme zu liefern versucht. hier hätte ich mir wirklich mehr kreativität von den machern gewünscht, vor allem da ich diese beiden filme recht gut fand.

    ich bin der singende, tanzende Abschaum der welt.

  • ich sah zuletzt: Pandorum
    ein kurzweiliger, psychotischer "weltraum-trip", der nicht viel wert auf eine ausgegorene geschichte oder tiefgründige Charaktere legt, sondern eher auf action, schnelle schnitte und Geschwindigkeit setzt. leider fehlt es gerade im so wichtigen letzten drittel etwas an Einfallsreichtum, wonach der spannungsbogen etwas abfällt. trotzdem kann man ruhig mal einen blick riskieren.

    ich bin der singende, tanzende Abschaum der welt.

  • Ich habe mir gestern Baby Driver angesehen.
    Mir hat der gut gefallen. Der Soundtrack war toll. Und mir hat die Idee gefallen, dass sich das alles so schön in den Soundtrack eingefügt hat. Also die ganzen Geräusche und Handlungen haben im Film durchweg zur Musik gepasst. Wie in einem Musikvideo. Ohne aber erzwungen zu wirken. Es gab wohl viel Kritik an dem Film. Ich weiß nicht, was die Leute erwartet haben. Oder ob Manche sich einfach gegen alles sperren, was ungewohnt ist. Ich fand ganz gut, das Baby hier einfach noch Schulden begleichen muss. Er macht seinen Job, hält sich aber aus der Drecksarbeit raus. Als da plötzlich Bats auftaucht, der so überhaupt nichts mit ihm anfangen kann, hat er ein Problem. Bzw. er weiß ganz genau, dass das nicht gut gehen kann. Was mich hier nur etwas wundert ist, dass Kevin Spacey sich darauf eingelassen hat, Bats mit ins Team zu nehmen. Er hatte immer alles so perfekt durchgeplant, da kann man so eine unberechenbare Komponente eigentlich nicht gebrauchen. Nach dem ersten Job hätte er den eigentlich raushauen müssen. Aber gut, dann wäre es ja langweilig gewesen.
    Mir hat der Film gefallen und ich kann mir vorstellen, den auch nochmal anzusehen. Hat Spaß gemacht.

  • Zwei der anwesenden Damen haben noch nie "der Pate" gesehen. Das wird jetzt geändert.
    Grappa steht bereit, und auf dem Herd köchelt eine Kanne Espresso.
    Ich muss nur noch meine DVD finden; die "überarbeitete" Tonspur auf Netflix kann sich ja kein Mensch anhören.

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  • Meine Ausgabe liegt neben mir auf dem Fußboden, die kannst du gerne nehmen.

    Dieser Beitrag wurde bereits 12 mal editiert, zuletzt von „Kasimir“ (Heute, 17:14)

  • Nein, reine Freundlichkeit. Dass sie auf dem Fußboden liegt, bedeutet nur, dass ich sie kürzlich benutzt und nicht wieder weggeräumt habe.

    Dieser Beitrag wurde bereits 12 mal editiert, zuletzt von „Kasimir“ (Heute, 17:14)

  • Absolute Zustimmung...der Pate ist mit Sicherheit einer der besten Filme (und Romane) überhaupt. Allein Teil 3 blende ich konsequent aus, das war soetwas wie der peinliche Cousin der Saga...


    Habe mir heute "The world beyond" angesehen. Grandioser Einstieg, die erste halbe Stunde hat mir ausnehmend gut gefallen. Hatte mit dem Thema retrofuturistisches Refugium der klügsten Köpfe etwas von Fallout, Bioshock und dessen Inspirationsquelle Atlas Shrugged, was mich doch sehr neugierig gemacht hat.
    Das Motiv der ausgeprägten Fortschrittseuphorie (oder ist das eigentlich nur ein Topos?) der 50ger/60ger Jahre fasziniert mich doch einigermaßen. Ebenso wie die Bücher Ayn Rands, die für mich eine unvergleichliche Mischung aus Genie und Blödsinn darstellen.
    Aber ich schweife ab.
    Der Film hält leider überhaupt nicht, was er eingangs verspricht. Wir finden uns schnell in der schnöden Gegenwart wieder, das retrofuturistische "Paradies" wird zur leeren Kulisse, über das wir eigentlich nichts erfahren. Ein wenig Steampunk kreuzt zur Mitte noch unseren Weg (Eiffelturm, optisch top). Und am Ende wird alles gut...was genau war eigentlich noch das Problem...Weltuntergang, ach so (?)...und wir lernen, dass Straßenmusiker, Leute, die Bäume auf Gehwegen pflanzen und Mitarbeiterinnen von Tesla unsere Zukunft sind.
    Vielleicht ist dem so, der Film ist aber dennoch ab der zweiten Hälfte schwach. Vielleicht habe ich mich von dem Setting am Anfang einfach zu sehr anfixen lassen.
    Die Botschaft ist Optimismus. Von dem lasse ich mich auch immer wieder blenden, wenn ich mir scheinbar vielversprechende Filme ansehe. Reicht das für das Utopia der Hoffnungsträger der Menschheit? :D

    "I swear, I will go to my grave thinking of my brother’s peach." (Stannis Baratheon)

  • Gestern geschaut:


    San Andreas


    Ein Katastrophenfilm mit "The Rock" in der Hauptrolle?


    Was soll der schon können? Die Rahmenhandlung war dann typisch Hollywood-altbacken - auseinandertrifftende Familie wird durch die Katastrophe wieder zusammen geschweißt, und natürlich immer eine Chance für die junge Liebe.
    Aber die Spezialeffekte rund um das einstweilen fiktive verheerende Erdbeben, das ganz Kalifornien in Schutt und Asche legt bzw. in einem Tsunami absaufen läßt, konnten dann doch einiges und am Ende war es auch recht spannend.


    Ich vergebe sieben von zehn

    .


    Weniger angetan war ich danach vom Boxerdrama


    Southpaw.


    Recht anständig gemacht, mit einem sehr guten Hauptdarsteller, aber irgendwie wird man das Gefühl nicht los, jedes Handlungsversatzstück in irgendeinem Rockyfilm in abgeänderter Form schon mal gesehen zu haben.


    Fünf von zehn zugeschwollenen Augen.

    [b] Sorry, no dragons in Winterfell!


    Hodor I. Targaryen wählte nach seiner Inthronisierung das neue Motto seines Hauses aus: "Hodor"!

  • San Andreas


    Ein Katastrophenfilm mit "The Rock" in der Hauptrolle?


    Was soll der schon können?


    Habe den zwar nicht gesehen, aber Filme mit Frau Daddario können eigentlich gar nicht schlecht sein...
    Und mit Frau Gugino als Verstärkung erst recht nicht.

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