Zuletzt gesehener Film

  • "Letters from Iwo Jima" Hat mir "gut gefallen", so weit dies bei einem Film über Krieg,Tod und Leiden der Soldaten möglich ist. Besonderheit ist natürlich,dass die Schlacht nur aus der Sicht der japanischen Soldaten erzählt wird (Parallel dazu natürlich "Flags of our fathers"),ohne mit dem Holzhammer eine Wertung über die Aggressoren liefern zu wollen. Natürlich wird der Fanatismus im japanischen Kaiserreich dieser Zeit dennoch dargestellt.


    Edit
    Warum nutze ich hier so oft das Wort "natürlich"? Wird wohl langsam Bettzeit.

    It`s not easy to be a birdplane.


    Ich muss meine Reaktionen haben dürfen!

    Einmal editiert, zuletzt von HappyTime ()

  • Hab mir "Ghost in the Shell angesehen und war eigentlich überrascht das die Animeverfilmung
    recht gut gelungen ist. Für jemanden der die animefilme nicht gesehen hat mag die schauspielkunst und
    die undurchsichtige handlung etwas seltsam vorkommen aber für denjenigen der sie kennt kommen
    einige bekannte szenen vor. Die schauspielkunst bleibt leider auf der Strecke da die characktere cyborgs sind.
    Die in der zukunft spielende stadt ist dafür toll dargestellt.
    hoffe es kommt noch ein teil raus.

  • Hab's mir gestern mit "Die Bestimmung - Divergent" gemütlich gemacht. Fand ihn besser als "Die Tribute von Panem". War eine Empfehlung meiner 16-jähringen Schwester. ;)

  • Ich finde, the Divergent ist ganz nettes Popcorn Kino. Man braucht das Hirn nicht einschalten, aber zumindest beleidigt es nicht ständig die eigene Intelligenz. Das ist eigentlich schon alles, was ich mir erwarte, werde aber leider trotzdem oft enttäuscht (vor allem von sogenannten Komödien). Hab auch die Buchreihe dazu gelesen. Fand das erste ganz unterhaltsam, den Rest allerdings muss man echt nicht gelesen haben. Ist leider bei vielen Reihen so - 1. Buch ganz gut/super/unterhaltsam, man möchte weiterlesen, 2. Buch Schwachstelle aber man kann es verzeihen, weil man sich denkt, dass die Handlung für das 3. Buch in Stellung gebracht wird, 3. Buch eher enttäuschend.

  • Ja genau! Ich überlege auch schon, ob ich die weiteren Filme überhaupt anschauen soll, weil ich da bei den Tributen auch so enttäuscht war.

  • Sorry, wenn ich etwas schmalzig und sentimental werden muss, aber ich habe mir bis vorhin unverhofft einen "Die Dornenvögel"- Marathon gegeben und habe nun vom vielen Weinen Kopfschmerzen. ;(


    Das kann man sich nur antun, wenn man allein zu Hause ist. :pillepalle:


    Hach, war das wieder zum Heulen schön! :hail:

  • Ach... da hab ich damals auch geheult... :rolleyes:
    Und ja... man sollte das nur angucken, wenn man alleine zuhause ist... die Blicke der anderen wären sonst sicherlich fatal.

    I've come to the point in my life where I need a stronger word than "FUCK".

  • Habe die Tage "Die Insel der besonderen Kinder" gesehen. Mit tut jeder Cent Leihgebühr bitter leid.(Ab hier: Spoiler enthalten)


    Das war die schlimmste Romanverfilmung, die mir seit langem untergekommen ist. Der Anfang war noch recht vielversprechend...um dann auf ein m.E. bodenlos schlechtes Niveau abzurutschen. Tim Burton hat es tatsächlich geschafft, die skurrile und meist recht spannende Geschichte von Ransom Riggs zu einem unlogischen, peinlichen und geschmacklosen Effekt-Potpourri zusammenzuschmelzen. Charakterentwicklung gibt es kaum (Jakobs Besinnung auf seine innere Stärke, die im Buch eine so große Rolle spielt, findet nicht statt), schlimmer noch, die Kinder sind - bis auf Claire (aber die spielt auch im Buch kaum eine Rolle)- völlig lieblos adaptiert. Enoch, Emma, Hugh, alles keine Persönlichkeiten, sondern lediglich komische Kinder mit Zauberkräften. Und am allerschlimmsten: Die Vergewaltigung, oder soll ich sagen, der Gang Bang Rape an der Story. Natürlich musste sie gekürzt werden. Aber komplett umgeschmissen und all ihrer Komplexität beraubt? Dafür aber erweitert um eine Reihe an sinnlosen Scheusslichkeiten wie das Fressen von Augäpfeln? Gipfelnd in einer lächerlichen Jahrmarktsszene, in der zu Technorhythmen mit Zuckerwatte geschossen wird und lustige Skelette die Hollows abmurken? Ernsthaft? Und dann dieses "alles wieder gut, dank Zeitreisen"-Ende. Das Buch ist schon nicht ganz frei von Logiklöchern, aber das Filmende ist einfach nur schmerzhaft dumm in seiner Aussage.


    Normalerweise bin ich recht unempfindlich, was Plotänderungen angeht. Nicht mal die 5. Staffel von GOT hat es geschafft, mich beinah zum Ausschalten zu bringen. Aber hierfür würde ich Tim Burton am liebsten schlagen....auf den Kopf....mehrmals. 8o

    "I swear, I will go to my grave thinking of my brother’s peach." (Stannis Baratheon)

  • Wenn jemand einen schönen Film mit einem exzellenten Hauptdarsteller - Casey Affleck - sehen will und sich anschließend so richtig, richtig schlecht fühlen mag, dem sei "Manchester by the Sea" ans Herz gelegt.


    Die Botschaft des Films ist kurz und knapp zusammengefaßt, dass das Leben schön sein kann, aber in der Mehrheit gnadenlos, kurz und bescheiden.

    [b] Sorry, no dragons in Winterfell!


    Hodor I. Targaryen wählte nach seiner Inthronisierung das neue Motto seines Hauses aus: "Hodor"!

  • Ich musste mir gestern "Mad Max - Fury Road" ansehen. Ich wähle bewusst das Wort "musste", da ich dabei wirklich gelitten habe. Wer sich diesen komplett verblödeten Stumpfsinn einfallen hat lassen, gehört dringend aus der Filmindustrie verbannt. Dieser Film ist wirklich mit Abstand der dümmste Scheiß, den ich je gesehen habe. Ich will meine gefühlten 5 Stunden wieder zurück!

  • 6 und war nominiert für 10. Die Academy ist halt auch nicht mehr das, was sie mal war :P Oder es gab einfach wenig Konkurrenz dieses Jahr? Oder alle standen einfach kollektiv unter Drogen? :P


    Quelle: https://en.m.wikipedia.org/wik…ved_by_Mad_Max:_Fury_Road


    Viel Konkurrenz gab es glaub ich nicht. Ich war auch irgendwie nur einmal im Kino glaub ich, in Zoomania. In einem ganzen Jahr =O . Und mir fällt auch nichts ein, was ich unbedingt gern gesehen hätte. Den Star Wars vielleicht, der hätte mir glaub ich gut gefallen, aber nach Episode 7 konnte ich mich nicht überwinden und wollte es endlich mal durchziehen eine FIlmreihe abzubrechen. Wahrscheinlich komplett falscher Zeitpunkt.

  • Wenn jemand einen schönen Film mit einem exzellenten Hauptdarsteller - Casey Affleck - sehen will und sich anschließend so richtig, richtig schlecht fühlen mag, dem sei "Manchester by the Sea" ans Herz gelegt.


    Die Botschaft des Films ist kurz und knapp zusammengefaßt, dass das Leben schön sein kann, aber in der Mehrheit gnadenlos, kurz und bescheiden.


    Ich habe Manchster By the Sea auch gesehen und fand ihn fantastisch. Casey Affleck ist phaenomenal, aber auch der restliche Cast ist grandios. Das Drehbuch ist ebenfalls ein Segen, es ist einfach ein richtig, richtig gut geschriebenes Drama, dass sich mit vielen Themen befasst, wie z.B. Trauer, Schuld, Liebe, Trauerueberwindung, etc etc. Ich habe mich nach dem Film gar nicht schlecht gefuehlt, nur etwas traurig.

    Ein belegtes Brot mit Duncan, ein belegtes Brot mit Ei, das sind zwei belegte Brote, eins mit Duncan und eins mit Ei

  • Hab' mir gestern mal die Verfilmung von "Ein ganzes halbes Jahr" angesehen. Hatte mich bisher wegen Emilia Clarke etwas gesträubt. Ich fand ihn jetzt gar nicht schlecht. Das Buch hatte ich schon gelesen, und der Film hat das eigentlich ganz gut umgesetzt (ich glaube, die Autorin hat auch das Drehbuch geschrieben, das ist oft ein gutes Zeichen). Allerdings habe ich jetzt ein leichtes Emilia-Clarke-Augenbrauen-Trauma. In GoT haben sie mich ja noch nie gestört (hier wird ja häufig wegen der Farbe diskutiert), aber in dem Film haben mich deren oft eigenwillig wirkenden Bewegungen doch leicht verwirrt. Geflennt habe ich am Ende trotzdem.

  • Die Verfilmung zur Bücherdiebin. Ich fand die nicht sonderlich gelungen, was vielleicht aber auch daran liegt, dass ich (wie eigentlich bei jeder Verfilmung) ständig Buch und Film verglichen habe.

    Winter Is Coming! - Stark




    THE NORTH REMEMBERS...

  • Zitat

    Ich musste mir gestern "Mad Max - Fury Road" ansehen. Ich wähle bewusst das Wort "musste", da ich dabei wirklich gelitten habe. Wer sich diesen komplett verblödeten Stumpfsinn einfallen hat lassen, gehört dringend aus der Filmindustrie verbannt. Dieser Film ist wirklich mit Abstand der dümmste Scheiß, den ich je gesehen habe. Ich will meine gefühlten 5 Stunden wieder zurück!


    Tut mir leid für dich, aber 2015 war ein Jahr, in dem ich bei Fury Road seit langem mal wieder ausm Kino raus bin und durch und durch geflasht war.
    Der Film hat mir ein Gefühl vermittelt, dass ich bei den Originalen Teilen 2 und 3 (so meine Erinnerung) auch empfand. Also ein totaler Volltreffer.
    Ich steht auf Mad Max und Fury Road hat, anders als z.B. Prometheus (ich steh auch voll auf Alien) alles richtig gemacht, um dieses Feeling genau so zu erhalten.
    (ich habe aber große Hoffnung, dass Covenant ähnliches für Alien schafft / Episode 7 hats z.B. auch verkackt, während Rogue One alles richtig gemacht hat imho)

    There are but two types of people in the world:
    1. Those who can extrapolate from incomplete data!

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