051_AGOT_Jon 5

  • 051_AGOT_Jon 5


    Jahr: 298 n.A.E.
    Datum: 06. November
    Englischer Buchtitel: A Game of Thrones
    Deutscher Buchtitel: Das Erbe von Winterfell
    Seiten englische Ausgabe:
    Seiten deutsche Ausgabe: 23 - 33
    POV: Jon
    Laufende Nummer chronologische Reihenfolge: 051
    Laufende Nummer Buchreihenfolge: 1.42

    “When the snows fall and the white winds blow, the lone wolf dies but the pack survives.”

    George R.R. Martin,
    A Game of Thrones

  • Hier geht es ab morgen weiter :)

    “When the snows fall and the white winds blow, the lone wolf dies but the pack survives.”

    George R.R. Martin,
    A Game of Thrones

  • @Hildegunda
    Du hast dich vertan. Sind erst bei Jon 5 - nicht bei 6. :)


    • Auch in diesem Kapitel wird wieder deutlich, dass Jon und Sansa nicht viel verbindet und dass Jon unter seinem Bastardsein leidet bzw. gelitten hat. Während Sansa in ihrem vorletzen Kapitel aus gegebenem Anlass an Jon denkt (wenn auch nur als *bastard half brother*), spielt Sansa in Jons Gedanken gar keine Rolle. Als er an seinen Abschied v. Winterfell denkt, kommt sie gar nicht vor. (Okay - Rickon auch nicht, aber der wird ja generell immer vernachlässigt. Obwohl Eddard und die Geschwister ihm immerhin noch mehr Aufmerksamkeit schenken, als seine Mutter)
      Zitat

      He remembered the day he had left Winterfell, all the bittersweet farewells; Bran lying broken, Robb with snow in his hair, Arya raining kisses on him after he’d given her needle.

      Vielleicht haben sich Jon und Sansa ja noch nicht mal voneinander verabschiedet. Im Buch werden nur die Verabschiedungen von Arya, Bran und Robb erwähnt und auch in der Serie wurden nur diese gezeigt.

    • Zitat

      He need only ride on, and he could leave it all behind. By the time the moon was full again, he would be back in Winterfell with his brothers.Your half brothers, a voice inside reminded him. And Lady Stark, who will not welcome you. There was no place for him in Winerfell, no place in Kings Landing either. Even his own mother had not had a place for him.

      Trotz des mangelnden Verhältnisses zu Sasa, zeigt sich hier eine Gemeinsamkeit zwischen den beiden. Auch Jon ist sich zu jeder Zeit seiner Sonderstellung in der Familie Stark bewusst und dass es sich bei den anderen Kindern *nur* um seine Halbgeschwister handelt – so wie Sansa. Jon sieht Winterfell nicht (mehr) als sein Zuhause an – das ist für ihn mittlerweile die Mauer.

    • Ein ganz witziges Detail über Jon ist mir hier noch aufgefallen. Nämlich, dass er durchaus einen Sinn für Mode hat. ;)
      Zitat

      *I remember once I asked Maester Luwin why he wore a chain around his throat.* (…)*I asked why each link was a different metal. A silver chain would look much finer with his grey robes. (…)


    • Die flammende Rede für Sam und die Analogie mit der Maester Kette, die Jon bei Maester Aemon hält, empfinde ich für einen 14jährigen als etwas übertrieben. Aber gut – ist ja ein Roman, da lassen eben auch mal 14jährige druckreife Ansprachen vom Stapel. :whistling:
    • Maester Aemon ist jedenfalls beeindruckt von Jons Einsatz für Sam und seinem scharfen Verstand und ich kann mir gut vorstellen, dass Aemon, Lord Commander Mormont dahingehend beeinflusst hat, Jon zu seinem persönlichen Steward zu machen bzw. als Nachfolger aufzubauen, weil er durch dieses Gespräch Jons Potential erkannt hat.
  • So, jetzt habe auch ich mal das richtige Kapitel gelesen.


    Zuerst hat mich Ser Alliser wieder aufgeregt. Sollte ein "Ser" sich nicht anders benehmen?Gleichzeitig erinnert mich die Szenerie an "Hanni und Nanni" oder - aktueller - an Harry Potter. Egal wie alt diese Internatsgeschichten sind, es gibt immer den einen bösen Lehrer.


    Acht Jungen dürfen Nachtwächter werden, Sam ist nicht dabei. Jon nimmt das mit, er kann sich gut in Sam hineinfühlen, denn er ist auch immer ein Außenseiter. Bei den Starks, weil er ein Bastard ist, an der Mauer, weil er ein adliger Bastard ist. Auch Ser Alliser reitet darauf ständig herum. Jon merkt, dass er aber bei den Starks keine Chance hat:

    Zitat

    And Lady Stark, who will not welcome you. There was no place for him in Winterfell, no place in King's Landing either. Even his own mother had not had a place for him. The thought of her made him sad. He wondered who she had been, what she had looked like, why his father had left her. Because she was a whore or an adulteress, fool. Something dark and dishonorable, or else why was Lord Eddard too ashamed to speak of her?


    Da wird er eher bei der Nachtwache akzeptiert werden, die er doch als neues zu Hause ansieht, auch wenn er manchmal hadert.


    Und ich finde es auffällig, wie alle davon ausgehen, dass Jon ein Ranger wird. Das kann dann ja schon mal nicht gut gehen. :)


    Jon setzt sich dann sehr für Sam ein.

    Maester Aemon ist jedenfalls beeindruckt von Jons Einsatz für Sam und seinem scharfen Verstand und ich kann mir gut vorstellen, dass Aemon, Lord Commander Mormont dahingehend beeinflusst hat, Jon zu seinem persönlichen Steward zu machen bzw. als Nachfolger aufzubauen, weil er durch dieses Gespräch Jons Potential erkannt hat.


    Dem kann ich nur zustimmen. Ach ja, und Chett... Wir wissen ja, wies mit ihm weitergeht. Das ist auch das Spannende am Reread, dass man die Figuren noch ganz normal erlebt, wenn auch als Unsympathen

    2 Mal editiert, zuletzt von Hildegunda ()

  • Jon sieht Winterfell nicht (mehr) als sein Zuhause an – das ist für ihn mittlerweile die Mauer.


    Fand die dargestellte Szene mit dem Ritt zum Königsweg toll. Gefiel mir besser als in der Serie, vor allem seine Gedankengänge, wie er sich entscheiden soll.


    Jon setzt sich dann sehr für Sam ein.


    Es zeigt Jons Charakter. Sam hat wirklich Glück, dass Jon zur selben Zeit in der Ausbildung ist.

  • Es zeigt Jons Charakter. Sam hat wirklich Glück, dass Jon zur selben Zeit in der Ausbildung is

    Das gilt umgekehrt noch viel mehr - ohne Sam wäre Jon wohl nicht LC geworden, und, wenn wir die TV-Serie herannehmen, hätte er nie von seiner Abstammung erfahren. Hölle, Sam hat ihn von allem möglichen Blödsinn abgehalten, wie wir noch sehen werden. Jon taumelt ja mehr oder weniger schmollend durch die Welt, ohne Durchblick. Dafür braucht er Sam.

    HODOR !

  • Auch in diesem Kapitel wird wieder deutlich, dass Jon und Sansa nicht viel verbindet und dass Jon unter seinem Bastardsein leidet bzw. gelitten hat. Während Sansa in ihrem vorletzen Kapitel aus gegebenem Anlass an Jon denkt (wenn auch nur als *bastard half brother*), spielt Sansa in Jons Gedanken gar keine Rolle. Als er an seinen Abschied v. Winterfell denkt, kommt sie gar nicht vor. (Okay - Rickon auch nicht, aber der wird ja generell immer vernachlässigt. Obwohl Eddard und die Geschwister ihm immerhin noch mehr Aufmerksamkeit schenken, als seine Mutter)


    OH nein, jetzt ist mir mein Internet abgeschmiert und ich muss mein Geschriebenes neu machen :(


    Ich denke, Rickon war nie als der große Player im Lied vorgesehen und ich denke, dass Martin ihn hier auch immer wieder vergisst, weil er für ihn nicht wichtig ist. Ich denke, er wird eher vom Autor als von der Familie vergessen, bzw. dass die Familie ihn so oft vergisst, hat keine Bedeutung - meine Vermutung. Vielleicht schreibt er ihm noch irgendwie ein Ende, weil die Fans es sich wünschen, genauso wie beim Serienrickon, der auch nur wegen der Fans zurückkam, die ständig nach ihm gefragt haben.


    Aber bei Sansa hingegen ist es eine bewusste Entscheidung, sie hier nicht zu erwähnen. Sansa und Jon haben eine spürbare Distanz und spüren auch scheinbar instinktiv, dass sie familiär nicht so zusammenpassen. Ich glaube, dass das Serienende mindestens genauso so sein wird wie im Buch. Ich bin mir sicher, dass es am besten diese beiden Starks sein werden, die zusammen arbeiten, um Winterfell zu erobern und zu regieren. Und vielleicht sogar den Krieg gemeinsam entscheiden. Eventuell wird es sogar noch über das in der Serie hinausgehen. Ich werfe mal hier eine damalige Theorie in den Ring:


    Sansa und Jon als Paar! Sansa hat rotes Haar und Jon steht auf Rothaarige. Und es gibt dann noch diese coole Theorie:


    Sansas fünfter Verehrer - Foreshadowing oder einfach nur Zufall?


    Ich zitiere hier mal den ersten Beitrag:




    Ich denke hierbei an Jon.



    Die flammende Rede für Sam und die Analogie mit der Maester Kette, die Jon bei Maester Aemon hält, empfinde ich für einen 14jährigen als etwas übertrieben. Aber gut – ist ja ein Roman, da lassen eben auch mal 14jährige druckreife Ansprachen vom Stapel.


    Eines der Dinge, die die Serie gut gemacht hat (viele sind es ja nicht, aber das gehört definitiv dazu) ist ja, dass die alle mindestens 2 Jahre älter sind. Und wenn ich das alles so lese, dann stelle ich mir eher einen 16 oder 17 jährigen jungen Mann vor und dann passt das schon ein wenig besser. So ist es auch deutlich erträglicher die Dany Sexszenen zu lesen.


    Zuerst hat mich Ser Alliser wieder aufgeregt. Sollte ein "Ser" sich nicht anders benehmen?Gleichzeitig erinnert mich die Szenerie an "Hanni und Nanni" oder - aktueller - an Harry Potter. Egal wie alt diese Internatsgeschichten sind, es gibt immer den einen bösen Lehrer.


    Daran musste ich gar nicht denken :D Aber cool :)


    Das gilt umgekehrt noch viel mehr - ohne Sam wäre Jon wohl nicht LC geworden, und, wenn wir die TV-Serie herannehmen, hätte er nie von seiner Abstammung erfahren. Hölle, Sam hat ihn von allem möglichen Blödsinn abgehalten, wie wir noch sehen werden. Jon taumelt ja mehr oder weniger schmollend durch die Welt, ohne Durchblick. Dafür braucht er Sam.


    Ja, er baut hier unbewusst denjenigen auf, der ihm späer mal helfen wird. So ist es im Leben ja ganz oft. Wir helfen Menschen und am Ende sind es gerade diejenigen, die uns den Hals aus der Schlinge ziehen.



    Fazit: Ich fand das Kapitel für ein Jon-Kapitel recht interessant :D

    “When the snows fall and the white winds blow, the lone wolf dies but the pack survives.”

    George R.R. Martin,
    A Game of Thrones

  • @SuSansa


    Diese Ashford Tourney Theory wird oft falsch verstanden. Ihre Urheberin ist ein SanSan Shipper. Jonsa schließt sie kategorisch aus. Sehr zu empfehlen:
    https://nobodysuspectsthebutte…he-ashford-tourney-theory


    Ich bin mir sicher, dass es am besten diese beiden Starks sein werden, die zusammen arbeiten, um Winterfell zu erobern und zu regieren.


    Dazu muss Sansa erst einmal aus dem Tal von Arryn raus kommen. Im beginnenden Winter ist das gar nicht so einfach.

    "Today it is recognized: Ukraine is not [...] a frontier between orcs and elves."

  • Danke für den Link!


    Aber selbst wenn meine Kleinmädchenträume nicht wahr werden, kann ich mir zumindest eine bedeutende politische Zusammenarbeit zwischen Jon und Sansa vorstellen, eben gerade weil sie jetzt kaum Beziehung miteinander haben und das das wäre, was man von allen Geschwistergruppierungen am wenigsten erwarten würde.


    Dass es den Beamapparat aus der Serie nicht in den Büchern gibt, vergesse ich jedoch in der Tat ab und zu mal =O

    “When the snows fall and the white winds blow, the lone wolf dies but the pack survives.”

    George R.R. Martin,
    A Game of Thrones

  • @SuSansa


    Ich bin auch sehr gespannt, wie Martin Sansas Handlungstrang mit denen ihrer Geschwister wieder zusammenführt.

    "Today it is recognized: Ukraine is not [...] a frontier between orcs and elves."

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