Episode 8x06 - The Iron Throne

  • Ich will ja niemanden seinen Spaß am herumphilosopieren nehmen, aber was lässt euch annehmen, das auch nur irgend etwas mehr in eine Szene hineinzuinterpretieren ist als das was man sieht?


    Andresrum. Ich nehme dochmal an, eben der Spaß verlangt, etwas hereinzuinterpretieren, und dann tut man das eben. Warum auch nicht, so funktioniert es. Dass es noch andere Ebenen und Notwendigkeiten gibt außer die aus der Geschichte heraus, ist doch klar.


    Die Realitäten hinter den Dingen zu kennen, also eben kein Kind mehr zu sein, ist eigentlich keine schöne Sache. Das wünsche ich mir manchmal zurück. Bspw. auch im Computerspielbereich. Da habe ich mir wer weiß was vorgestellt. Heute weiß ich, welche oft noch einfachen Techniken hinter den Dingen stecken, weil wir die Möglichkeiten bzgl. der Performance lange noch nicht haben, eine nennenswerte Anzahl an Ereignissen tatsächlich zu simulieren. Eine Welt aus lediglich Animationen und ein paar Hitpoints.

  • 1. Bran wird König von Westeros.
    2. Sansa wird Königin des Nordens.
    3. Arya kann machen, worauf sie Bock hat.
    4. Jon Schnee wird auf die Mauer verbannt.


    5. Edmure hält Riverrun.
    6. Robyn das Vale
    7. Alle Feinde von ihr sind tot.
    Also ja, das war definitv ein Long Con von Catelyn. 8)

    HODOR !


  • 5. Edmure hält Riverrun.
    6. Robyn das Vale
    7. Alle Feinde von ihr sind tot.
    Also ja, das war definitv ein Long Con von Catelyn. 8)


    Naja Tyrion fehlt eigentlich noch.

    Ob einfacher Bauer,Soldat,Fürst oder einer der die wir einst Götter nannten. Wir alle machen immer wieder die selben Fehler. Sich in Sicherheit zu wiegen, ist töricht, denn wir sind nicht mehr als Sklaven. Sklaven eines Musters, dessen Natur wir noch nicht ansatzweise verstanden haben und das eines Tages unser aller Fall seien wird. Es ist ein ewiger Kreislauf. Immer die gleichen Konflickte, immer die gleichen Persönlichkeiten. Das Echo der Vergangenheit, ist das Gesetz unserer Gegenwart.

  • Also was die Dothraki betrifft nach deren Aufassung ist eigentlich der Mörder des letzten Khals der neue Khal, ergo sobald Jon gestanden hatte, hätten die Dothraki eigentlich ihm folgen sollen. Aber nach all den Logiklöchern die diese Staffel hat, hat mich das nicht weiter gestört.

    Lesen ist wie Schlafen und Träumen - der Mensch ist in einer anderem Welt: man soll ihn nicht wecken. - Richard Benz


    "Fan" - kommt von Fanatismus, insofern bin ich kein Fan, sondern eine Verehrerin der Bücher von GRRM und der Serie dazu.

  • Also was die Dothraki betrifft nach deren Aufassung ist eigentlich der Mörder des letzten Khals der neue Khal, ergo sobald Jon gestanden hatte, hätten die Dothraki eigentlich ihm folgen sollen. Aber nach all den Logiklöchern die diese Staffel hat, hat mich das nicht weiter gestört.


    Ich meine dem ist nicht so, sondern es wird ausgekämpft

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    Nobody is a villain in their own story. We're all the heroes of our own stories.
    A villain is a hero of the other side.
    GRRM

  • Mir ist gerade was klar geworden: Ich nehme an, dass es in den Büchern tatsächlich anders abläuft. Diese ganze Begründung dafür, dass Bran gewählt wurde, kommt mir eh zu "meta" vor, von wegen "wir weisen nochmal darauf hin, dass es hier um Stories / Storytelling geht, dass es eine tolle Story ist" usw..


    Ich nehme also an, dass Bran in den Büchern keineswegs gewählt wird, sondern dass er eben tatsächlich deswegen König wird, weil er in der Erbfolge nach Jon kommt und dann eben aufgrund seiner Unfähigkeit, Kinder zu zeugen, sozusagen im Nachhinein die Idee mit dem Wahlkönigtum geboren wird. Dann hat Jons Herkunft doch noch eine zweite Funktion als "nur" Dany "durchdrehen" zu lassen.
    In der Serie wurde das aber offensichtlich deswegen anders gemacht, weil man sonst den Moment seiner "Krönung" nicht entsprechend dramatisch hätte aufbauen können. "We don't have a king or queen" -"Well, Bran Stark is next in line" "Oh, alright..." Ein bisschen antiklimaktisch :D
    Tja, in zehn bis zwölf Jahren wissen wir mehr...

  • Ich nehme also an, dass Bran in den Büchern keineswegs gewählt wird, sondern dass er eben tatsächlich deswegen König wird, weil er in der Erbfolge nach Jon kommt und dann eben aufgrund seiner Unfähigkeit, Kinder zu zeugen, sozusagen im Nachhinein die Idee mit dem Wahlkönigtum geboren wird.

    Warum sollte Bran der Erbe von Jon sein?
    Die wären ja nur über seine Mutter verwand, man würde bei sowas aber über den Vater gehen.

    Ob einfacher Bauer,Soldat,Fürst oder einer der die wir einst Götter nannten. Wir alle machen immer wieder die selben Fehler. Sich in Sicherheit zu wiegen, ist töricht, denn wir sind nicht mehr als Sklaven. Sklaven eines Musters, dessen Natur wir noch nicht ansatzweise verstanden haben und das eines Tages unser aller Fall seien wird. Es ist ein ewiger Kreislauf. Immer die gleichen Konflickte, immer die gleichen Persönlichkeiten. Das Echo der Vergangenheit, ist das Gesetz unserer Gegenwart.

  • Die wären ja nur über seine Mutter verwand, man würde bei sowas aber über den Vater gehen.

    An diesem Punkt ist aber von der väterlichen Familie niemand mehr da. Also bliebe der über die mütterliche Linie nächste männliche Verwandte - Bran.
    Cerseis Thronanspruch kam ja auch über die mütterliche Linie, wobei sie in dem Fall selbst die Mutter war. ;)

    I've come to the point in my life where I need a stronger word than "FUCK".

  • Warum sollte Bran der Erbe von Jon sein?
    Die wären ja nur über seine Mutter verwand, man würde bei sowas aber über den Vater gehen.


    Äh, genau, was Esmeralda gesagt hat; ist halt außer seinen Cousins, den drei überlebenden Starks keiner mehr da, das war ja der Grund, aus dem ich die ganze Zeit annahm, es würde Sansa (weil ich halt Bran kategorisch ausgeschlossen hatte und dachte, er würde eh verzichten).

  • An diesem Punkt ist aber von der väterlichen Familie niemand mehr da. Also bliebe der über die mütterliche Linie nächste männliche Verwandte - Bran.
    Cerseis Thronanspruch kam ja auch über die mütterliche Linie, wobei sie in dem Fall selbst die Mutter war. ;)


    Äh ... Falsch, in den Büchern zumindest erhielt Robert Baratheon auch deswegen den Thron weil seine Großmutter eine Targaryen war, Jon's nächster Verwandter von Rhaegars Seite wäre also Gendry (in den Büchern Edric Storm)

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  • Aaahhhh, das würde ich übrigens doch noch gerne wissen.. wenn ich noch etwas von der Serie erfahren dürfte. Warum wollte Bran Winterfell nicht, aber die Königslande schon? Für mich ist das Fazit der Serie nun wirklich, dass Bran ein Superschurke ist, der alles zu diesem Punkt gesteuert hat. Jos Herkunft war ihm ja auch nur solange wichtig, bis er die Irre damit irre gemacht hat. Am Ende spielte Jons Herkunft dann für überhaupt niemanden mehr irgendeine Rolle.

    What's with all these awards? They're always giving out awards. Best Fascist Dictator: Adolf Hitler.

  • Äh ... Falsch, in den Büchern zumindest erhielt Robert Baratheon auch deswegen den Thron weil seine Großmutter eine Targaryen war, Jon's nächster Verwandter von Rhaegars Seite wäre also Gendry (in den Büchern Edric Storm)

    Notfalls könnte man ja noch weiter zurück gehen, Bran wäre aber unter keinen Umständen der Erbe.

    Ob einfacher Bauer,Soldat,Fürst oder einer der die wir einst Götter nannten. Wir alle machen immer wieder die selben Fehler. Sich in Sicherheit zu wiegen, ist töricht, denn wir sind nicht mehr als Sklaven. Sklaven eines Musters, dessen Natur wir noch nicht ansatzweise verstanden haben und das eines Tages unser aller Fall seien wird. Es ist ein ewiger Kreislauf. Immer die gleichen Konflickte, immer die gleichen Persönlichkeiten. Das Echo der Vergangenheit, ist das Gesetz unserer Gegenwart.

  • Aaahhhh, das würde ich übrigens doch noch gerne wissen.. wenn ich noch etwas von der Serie erfahren dürfte. Warum wollte Bran Winterfell nicht, aber die Königslande schon? Für mich ist das Fazit der Serie nun wirklich, dass Bran ein Superschurke ist, der alles zu diesem Punkt gesteuert hat. Jon Herkunft war ihn ja auch nur solange wichtig, bis er die Irre damit irre gemacht hat. Am Ende spielte Jons Herkunft dann für überhaupt niemanden mehr irgendeine Rolle.


    Äh, nein, Bran sieht bekanntlich Dinge, bevor sie passieren, was nicht heißt, dass er was dran ändern kann. Das erklärt seine Aussage "Why do you think I came all this way?"

  • Ähm, was genau Bran inzwischen kann, weiß man doch gar nicht. Und dass er Dinge steuert, ist für mich ziemlich sicher. ZB das Stille-Post-Spiel mit Jons Herkunft. Das hat er ziemlich offensichtlich gesteuert.


    Übrigens die Frage bleibt trotzdem: Warum hat ihm Winterfell nicht gereicht? Wollte er für ganz Westeros frei bleiben?

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  • Okay, nachdem ich jetzt nach tagelanger Abgegrenztheit von notwendigen Medien endlich die Zeit gefunden habe, mir die letzte Episode anzusehen und etwas zu verdauen, will ich mir als langjähriger Dany-Anhänger nicht nachsagen lassen, vor diesem Ende kapituliert zu haben. Die Konzeption ihrer Entwicklung, mal unabhängig von ihrer gehetzten Umsetzung, war zugegebenermaßen ziemlich gut. Ich wäre bzw bin diesem Personenkult definitiv voll anheim gefallen und ich denke, das war wirklich so eine Art soziales und psychologisches Experiment, dass D&D da jahrelang mit uns getrieben haben. Ihre Szene vor ihren versammelten Truppen hat dann auch in grossartiger Weise den Fanatismus gezeigt, in den ein solcher Personenkult leicht umschwenken kann, sowohl bei der jeweiligen Person als auch dem Gefolge.


    Ich weiß nicht, ob das Thema schon mal aufkam, ( hatte keine Zeit, mir sämtliche Threads durchzulesen) , aber die letzten Episodeneinschließlich dieser haben mich stark an das Ende von Mockingjay 2 erinnert:
    1)Zunächst die stärker werdende, dann wieder geschwächte und schließlich übermächtige " Rebellion " gegen einen Despoten.
    2)Die Bevölkerung, die zur Suche von Schutz in die Hauptstadt flüchtet, um dann, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen, von der Rebellion niedergemacht zu werden.
    3) Die Hoffnungsträgerin, die sich dann mehr oder weniger plötzlich als die eigentliche Gefahr entpuppt.
    4) Und schließlich der Held/ die Heldin, die/ der sich selbst zu opfern bereit ist, um sein/ihr Land davor bewahrt, die gleiche tragische Geschichte von neuem zu durchleben.


    Das ist natürlich nicht zu 100Prozent übertragbar, aber ich fand die Gemeinsamkeiten doch sehr augenfällig. Sorry, falls das zu sehr Off- Topic war.


    Was ich allgemein über das Ende sagen kann, ist, dass es bis auf die Enden von Bronn, Sansa und teilweise Jon wirklich gelungen ist, aufgrund der begrenzten Zeit natürlich etwas gehetzt wirkt, aber das Ende definitiv das versprochene wehmütige Gefühl und den bittersüßen Nachgeschmack hinterlässt.



    Genau das meine ich mit Sansa. Wozu braucht es eine Königin des Nordens, wenn ein Stark bereits auf dem Thron sitzt? Warum sollte der Norden nicht in der Lage sein, vor Bran das Knie zu beugen? Da war mein erster Eindruck sofort, dass sie das zu einem Teil deswegen macht, um den für sie grösstmöglichen Anteil von Macht herauszuschlagen. Und den Herrschern nach Bran wird das sehr wahrscheinlich nicht wirklich passen und es würde auf absehbare Zeit wieder zu Konflikten kommen. Mal ganz abgesehen davon, dass die anderen bzw folgenden Lords dann mit gutem Recht eine ähnliche Souveränität fordern könnten.


    Aryas Ende war für mich das schönste und beste der Serie, dass sie als Abenteurerin wie Alicia Weitmann das unbekannte erkundet. Dieser Aufbruch ins Neue wäre in Rückbezug auf Staffel 4 auch definitiv das bessere Ende gewesen als ein paar Leutchen, die in einen Wald hineinlaufen. Klar, da wurde auf den Prolog angespielt, aber für so eine doch sehr auf Effekte ausgerichtete Serie war das eine sehr unspektakuläre und etwas enttäuschende Schlussszene.


    Ein Wort noch zu Bronn: Es war vom Verlauf her logisch, dass er überlebt und oben ankommt. Aber warum unser allwissender König einem Halsabschneider, Hurenbock und gnadenlosem Opportunisten so eine machtvolle Position verleiht, entzieht sich meinem Verständnis. Als Meister der Münze, meinetwegen, da verschlagen und habgierig, hat ja bei Jaehaerys und Rego Draz auch lange geklappt, aber als so mächtiger Lord, der aus purem Eigennutz handelt, ist er weder für seine Untergebenen noch für den Rat tragbar.

    Draco dormiens nunquam titillandus! - Kitzle nie einen schlafenden Drachen! (Motto der Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei)

    Einmal editiert, zuletzt von Visenyon ()

  • Ich weiß noch nicht mal genau, ob es jetzt tatsächlich Brans /3ER Ziel war König zu werden?! Wusste er, dass er gewählt werden würde? Warum will er das sein - wo er vorher Jahre gebraucht hat, um der 3ER zu werden? Hat er alles geplant od nur alles gesehen? ....I KNOW NOTHING ABOUT BRAN! ;):thinking:

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