Episode 8x06 - The Iron Throne

  • Das klingt im ersten Moment nach einem tollen Ende, aber wenn wir annehmen, dass Bran /3AugenRabe so mächtig ist, wie du sagst, dann hat der Rabe auch in Kauf genommen, dass Dany die Stadt zerstört und eine halbe Millionen Menschen geopfert. Und so ein Unwesen will ich nicht auf dem Thron haben.


    Wie viel hätte Daenerys getötet, würde sie das Rad zerbrechen, von Dorne bis Winterfell? Ich glaube das ist als Kollateralschaden zu sehen, so traurig es auch ist.

    Die Gedanken zerschnitten, doch es blutet nicht...

  • Wenn der Rabe so mächtig ist, warum hat er dann Dany nicht vorher durch irgendjemand meucheln lassen?


    Und der Rabe ist also ein Wesen, das Menschen besetzt, also so ähnlich als würde er dauerhaft in sie reinwargen? Ich finde das grauenhaft. Nach wie vor. Die Figur von Bran hat mich noch nie kalt gelassen, weil ich sie nicht verstehe. Einerseits mag ich sie gar nicht, andererseits denke ich an den Jungen, der er mal war. Einfach nur grauenhaft.

    “When the snows fall and the white winds blow, the lone wolf dies but the pack survives.”

    George R.R. Martin,
    A Game of Thrones

  • Nochmal: der 3ER wollte König werden. Er hat Visionen der Vergangenheit, Gegenwart und zumindest teilweise vond er Zukunft. Heisst, er hat nicht immer den totalen Überblick, weiß aber ab und an, welche Person zu welchem Zeitpunkt was zu tun hat, damit sich Schicksal xy erfüllt. So wußte er, daß Dany nur dann nicht Königin wird, wenn sie nicht tragbar mehr ist für den rest. UND Jon kann nur dann nicht König sein, wenn er Dany tötet. Also musste Dany vorher KL zerstören.

  • Und der Rabe hat gelogen, als Tyrion gemeint hat, er könne jetzt Lord von Winterfell werden? Bzw. bewusst manipuliert, damit Tyrion denkt, dass Bran gar nicht will.


    Grauenhaftes Ende. Wirklich. Schrecklich.


    Dann doch wieder gut, dass das Ende so offen ist, dann kann ich mir vorstellen, dass das alles nicht so ist.

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  • Nochmal: der 3ER wollte König werden. Er hat Visionen der Vergangenheit, Gegenwart und zumindest teilweise vond er Zukunft. Heisst, er hat nicht immer den totalen Überblick, weiß aber ab und an, welche Person zu welchem Zeitpunkt was zu tun hat, damit sich Schicksal xy erfüllt. So wußte er, daß Dany nur dann nicht Königin wird, wenn sie nicht tragbar mehr ist für den rest. UND Jon kann nur dann nicht König sein, wenn er Dany tötet. Also musste Dany vorher KL zerstören.


    Halte ich für ziemlich weit hergeholt die Theorie. Zumal ich nach wie vor nicht glaube dass er besonders viel Macht hat außer im sinne von Wissen ist macht. Also er kann quasi nichts steuern, lenken und die Macht etwas zu verhindern hatte er schon gar nicht. wie hätte er das machen sollen?

  • Wenn der Rabe so mächtig ist, warum hat er dann Dany nicht vorher durch irgendjemand meucheln lassen?


    Vielleicht war es für irgendwas wichtig, dass Dany erstmal am Rad drehen konnte. Das ist halt am Ende immer das Todschlagargument. Bei allem, was mit Bran zusammenhängt. Leider.


    Ansonsten denke ich nicht, dass Bran einzelne oder auch hunderttausende Menschenleben wichtig sind. Das Gesamtbild vielleicht schon, aber da weiß man auch nicht, ob er nach dem Nachtkönig noch irgendwelche Ziele hat.

    What's with all these awards? They're always giving out awards. Best Fascist Dictator: Adolf Hitler.

  • Vielleicht hat der 3ER das nur auf Winterfell bezogen? Oder das er nichts mehr einfach nur haben möchte, sondern in der Lage ist, sich zu nehmen, was er will? Oder er hat einfach nur gelogen.


    Was ich mich noch frage, vielleicht weiß das ja jemand, ist, ob der DOlch, mit dem Jon Dany getötet hat, derselbe valyrische Dolch ist, den vorher Arya, davor Bran, davor Littlefinger, ... hatte?
    Dann nämlich könnte Dany zur neuen Nachtkönigin geworden sein.

  • Was ich mich noch frage, vielleicht weiß das ja jemand, ist, ob der DOlch, mit dem Jon Dany getötet hat, derselbe valyrische Dolch ist, den vorher Arya, davor Bran, davor Littlefinger, ... hatte?
    Dann nämlich könnte Dany zur neuen Nachtkönigin geworden sein.

    Nein ist er nicht.

    Ob einfacher Bauer,Soldat,Fürst oder einer der die wir einst Götter nannten. Wir alle machen immer wieder die selben Fehler. Sich in Sicherheit zu wiegen, ist töricht, denn wir sind nicht mehr als Sklaven. Sklaven eines Musters, dessen Natur wir noch nicht ansatzweise verstanden haben und das eines Tages unser aller Fall seien wird. Es ist ein ewiger Kreislauf. Immer die gleichen Konflickte, immer die gleichen Persönlichkeiten. Das Echo der Vergangenheit, ist das Gesetz unserer Gegenwart.

  • Ich will ja niemanden seinen Spaß am herumphilosopieren nehmen, aber was lässt euch annehmen, das auch nur irgend etwas mehr in eine Szene hineinzuinterpretieren ist als das was man sieht?
    Gerade nach den Interviews zu den Episoden, weiß man doch, wie absolut simpel die diese Staffel erzählerisch gestaltet haben. Da gibt es in meinen Augen rein gar nichts, was irgendwo sein könnte. Kein übermächtiger Bran mit einer Agenda ect.
    Nicht mal aus der Szene in 8x04, wo Tyrion Cersei auf ihr Kind anspricht und Euron daneben steht, wurde etwas gemacht. Ich würde wetten D&D wussten an der Stelle gar nicht mehr, das das einen Konflikt geben könnte. Dazu gibts sicher auch ein "kindly forgot"-Meme auf reddit.


  • Vielleicht war es für irgendwas wichtig, dass Dany erstmal am Rad drehen konnte. Das ist halt am Ende immer das Todschlagargument. Bei allem, was mit Bran zusammenhängt. Leider.


    Ansonsten denke ich nicht, dass Bran einzelne oder auch hunderttausende Menschenleben wichtig sind. Das Gesamtbild vielleicht schon, aber da weiß man auch nicht, ob er nach dem Nachtkönig noch irgendwelche Ziele hat.


    der Erklärung dass er eben nicht so mächtig ist, scheint mir generell deutlich wahrscheinlicher.

  • der Erklärung dass er eben nicht so mächtig ist, scheint mir generell deutlich wahrscheinlicher.


    Und es gefällt mir auch eindeutig besser. Alles andere wäre grauenhaft. Überlegt mal, wie düster! Tyrion wäre dann wieder in ein Monster reingefallen, dieses Mal in ein noch schlimmeres, hätte sich wieder blenden lassen!

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  • Grundsätzlich war für mich die Beziehung Jon und Daenerys nie wirklich von großer Liebe geprägt. Anders wurde es doch nicht dargestellt in der Serie. Zuneigung, Respekt sicherlich und das kann halt schon mal dazu führen das man zusammen in der Kiste landet.


    Die große Liebe waren doch Drogo und Ygritte. Im Vergleich zu diesen Beziehungen war es geradezu lächerlich wie die angebliche Beziehung Jon und Daenerys dargestellt wurde. Wie man daraufhin auf die große Liebe zwischen Jon und Daenerys kommen kann verstehen nur die Showrunner. OK, die bekommen es nicht hin es besser zu vermitteln. Schuld sind nicht die Schauspieler, sondern das Drehbuch. ABER als dann Jon die Wahrheit erfährt zieht er sich von Daenerys zurück. Als diese ihn daraufhin anspricht, kann Jon, vor der Statue seiner Mutter, die Wahrheit nicht verschweigen.


    Wenn man danach die beiden zusammen sieht, wirkt es so, als würde Jon sie zwar noch mögen, aber eben nicht körperlich. Er windet sich wie ein Aal. Anstatt Jon ihr sein Problem mit Tante/Neffe und Inzest erklärt, lassen die Showrunner dies für die Zuschauer durch Varys Worte erklären. Mein 10jähriger Neffe hätte dies besser schreiben können.


    Aber klar ist doch, so habe ich es aufgefasst, dass die Beziehung beendet ist, beendet in Form von Partnerschaft/Sex nicht in Form von Verwandtschaft und Freundschaft. Jon geht aus Pflichtgefühl, weil er sein Wort gab, mit in den Süden um für seine Königin zu kämpfen. Für Daenerys ist die Wahrheit über die Herkunft von Jon natürlich ein Schock. Nicht weil sie ihn nicht mehr lieben darf, mit Inzest hat sie wie alle Targaryen (außer Jon der ja sowieso mehr ein Stark ist) kein Problem, sondern Jon steht vor ihr in der Thronfolge.


    Sie weiß, er sagt es ihr ja auch immer wieder, dass er kein König sein möchte. Sansa pocht auf einen unabhängigen Norden. Den Eiseninseln hat sie dies versprochen. Warum zum Geier ist sie so blöde und gewährt dem Norden nicht seine Unabhängigkeit, entlässt Jon aus seinem Wort für sie zu kämpfen wenn er auf den eisernen Thron verzichtet?


    Als Tyrion von Sansa die Wahrheit erfährt, hätte er genau dies als Hand vorschlagen müssen. Wie durch Wunderhand waren doch noch genügend Unbefleckte und Dothraki vorhanden. Die Armee der Nordmänner hätte es da nicht gebraucht im Kampf gegen Cersei.


    Die Serie hat die Bücher überholt. Martin hat Eckpunkte genannt, aber vermutlich diese selbst noch nicht ausführlich aufs Papier gebracht. Mit diesen Eckpunkten bzw. Ende der Geschichte müssen die Showrunner nun umgehen. Ich werfe ihnen nicht vor, dass sie nun auf dem Weg zum Ende einen anderen Weg nehmen, aber das sie sich selbst nicht an das halten, was man zuvor in der Serie bereits an Entwicklungen gesehen hatte, das wirft ein schlechtes Licht auf die Showrunner. Es wirkt so, als hätten sie selbst ihre eigene Serie nicht gekannt und gesehen. Sie hätten, wenn man das Ende kennt, einfach logisch weiterschreiben müssen und die Figuren im Einklang mit ihrer Entwicklung innerhalb der Serie bringen müssen. Eine „Weiterentwicklung“ zum negativen wie bei Daenerys hätte über einen längeren Zeitraum entwickelt werden müssen. Dann hätte es auch glaubhaft gewirkt, wenn ein bestimmter Punkt wie z. B. der Tod von Missandei ausreicht um durchzudrehen.


    Das große Problem war das verkürzen der Staffeln. Vielleicht hätte es sogar 9 Staffeln mit 10 Folgen gebraucht. Zeitlich hätte sich nichts geändert, hatten sie sowieso ein Jahr Pause dazwischen. Etwas mehr Liebe zum Detail und eine übliche Staffellänge hätte vermutlich ausgereicht, ohne das Ende zu verändern, alles verständlicher und nachvollziehbarer zu machen. Ein weiterer großer Fehler, zumindest als die Buchvorlage verschwand, das die Showrunner/Autoren kaum was erklärten, dies fast ausschließlich dem Zuschauer überlassen und bei wichtigen Szenen, welche interessant sind, plötzlich nichts gezeigt wurde bzw. weggeblendet wurde.


    Denken bleibt den Zuschauern überlassen und das fassen wir an dieser Stelle mal als Kompliment auf. Immerhin halten Sie uns nicht für RTL2 Zuschauer…..vorsichtig, war Ironisch gemeint……. Wichtige Szenen auslassen kann ein Stilmittel sein, aber wenn es zu oft, an für Zuschauer eigentlich wichtige Stellen eingesetzt wird, dann lässt dies den Zuschauer verzweifelt zurück. Ein weiterer Fehler war, die Serie Game of Thrones nicht zu verstehen. Also die eigene Serie nicht zu kapieren. Action-Szenen/Folgen wie Schlacht der Bastarde usw. gehören dazu, sind wichtig, aber nur noch überhastete Action wie in Staffel 7 und 8 teilweise geschehen nimmt der Serie einen Teil ihrer Essenz, den wichtigeren Teil in meinen Augen.


    Die Showrunner wollten sich oft nicht festlegen. Ich hätte an deren Stelle ausführlich mit Martin gesprochen. Dass der Weg zum Ende anders verläuft war doch klar, die Serie hatte auch mit Buchvorlage eine gekürzte bzw. andere Richtung bei einigen Figuren eingeschlagen. Aber die Showrunner entschieden einfach Arya den NK töten zu lassen. OK, kann man so machen, aber den Kampf zu erzählen, ohne dass Jon und der NK, nach deren Vorgeschichte in der Serie, wirklich miteinander kämpfen ist einfach schlecht geschrieben.


    NK und Jon kämpfen und Jon ist am verlieren und Arya kommt mit dem Dolch, so wie damals Howard Reed beim Kampf am Turm der Freude und tötet den NK bzw. rettet Jon. Das wäre passender gewesen.


    Die Worte von Bran zu Tyrion und Jon lassen so viel Spielraum für Interpretation, dass dies einfach nicht gut ist für ein Serienabschluss. Hat Bran/3äR alles geplant? Egal ob das in den Büchern nun was bedeutet oder nicht, man hätte für die Serie es ohne allzu viel Interpretationsmöglichkeit enden lassen sollen. Klarer Abschluss.


    Die Herkunft von Jon wird bekannt (durch Varys Briefe) alles schreit ahhh und ohhhh und es stehen sich zwei feindliche Lager gegenüber ………um einen Krieg zu vermeiden verzichtet Jon auf den Thron, gilt als freier Mann und verlangt eine Wahl über einen König abzuhalten. Das wäre doch passender gewesen. Das er danach zum freien Volk in den Norden geht passt zur Figur.


    Nur das Ende für sich alleine betrachtet ist eigentlich OK aber nur mit Abstrichen nachvollziehbar.


    -Jon im Norden mit dem freien Volk. Zusammen mit Tormund. Scheint mir die ehrlichste Freundschaft der Serie zu sein und natürlich wieder zusammen mit seinem Schattenwolf.
    -Unabhängiger Norden und Sansa als Königin (warum braucht es das wenn Bran doch König ist?) und die Eiseninseln und auch Dorne nicken dies einfach so ab?
    -Arya reist in den Westen von Westeros. Nicht überraschend wenn man ihre Worte zu Anfang der Serie sich in Erinnerung ruft.
    -Jamie und Cersei gemeinsam gestorben ist soweit OK, aber das wie stört mich etwas.
    -Bluthund und Berg war absolut OK.
    -Daenerys Ende durch Jon hatte ich erwartet seit klar war das Jon wiederbelebt wurde. Serie und Bücher, ich hab einfach mit der Mad Queen gerechnet.
    -Bran der gebrochene als König. OK, keine Erben und nach ihm muss in einer wie auch immer gearteten Wahl ein neuer König bestimmt werden…………ODER ………durch Krieg wird sich einer durchsetzen. Spätestens nach Bran dürfte der Frieden sehr brüchig werden.


    Das Ende ist einigermaßen akzeptabel, wird vermutlich auch in den Büchern so sein, aber die Entwicklungen zum Ende haben die Showrunner einfach verkackt genau wie die Stan Laurel und Oliver Hardy Version vom kleinen Rat.


    Es hat den Eindruck, als wollten sie die Serie krampfhaft zu Ende bringen, das wie im Detail war ihnen egal. Star Wars wartete ja schon. HBO hätte weitere Staffeln gezahlt, Schauspieler standen unter Vertrag. D&D wollten halt nicht mehr und der größte Fehler hat HBO gemacht die beiden nicht zu ersetzten. Warum waren die ersten beiden Folgen der 8 Staffel so gelungen, weil sich hier der Autor auf die Charaktere kümmert, mit Liebe zum Detail was stimmig ist mit der Vorgeschichte. Nicht von D&D geschrieben. D&D dafür die restlichen Folgen ………..


    Man sieht, es hätten durchaus andere Autoren die Serie fortsetzen können, vermutlich sogar besser. Aber dies hätte man vor der 7 Staffel machen müssen, spätestens vor der 8. Staffel. Insgesamt betrachtet ist GoT natürlich immer noch eine tolle Serie welche Maßstäbe gesetzt hat. Aber das Ende, bzw. die Schreibweise und Logikfehler zum Ende, lässt einen schon etwas traurig und unbefriedigt zurück. Schade!

  • Es hat den Eindruck, als wollten sie die Serie krampfhaft zu Ende bringen, das wie im Detail war ihnen egal. Star Wars wartete ja schon. HBO hätte weitere Staffeln gezahlt, Schauspieler standen unter Vertrag. D&D wollten halt nicht mehr und der größte Fehler hat HBO gemacht die beiden nicht zu ersetzten. Warum waren die ersten beiden Folgen der 8 Staffel so gelungen, weil sich hier der Autor auf die Charaktere kümmert, mit Liebe zum Detail was stimmig ist mit der Vorgeschichte. Nicht von D&D geschrieben. D&D dafür die restlichen Folgen ………..


    Ja, dem kann ich zustimmen. Ich finde die achte Staffel von der Story her mit den Eckpunkten auch gelungen. Ich mag inzwischen sogar total den Gedanken, dass der NK nicht der größte Antagonist ist, sondern auch Dany. Jetzt im Nachhinein finde ich das sogar richtig gelungen. Das Lied von Eis und Feuer. jetzt wissen wir, damit ist nicht Jon, sondern die zwei Antagonisten gemeint.
    Selbst mit Bran als König könnte ich leben, wenn es besser erklärt worden wäre.


    Nicht die Story ist das Problem, sondern die Zeit … immer wieder die.


    Traurig irgendwie :(

    “When the snows fall and the white winds blow, the lone wolf dies but the pack survives.”

    George R.R. Martin,
    A Game of Thrones

  • Nicht die Story ist das Problem, sondern die Zeit … immer wieder die.


    Traurig irgendwie :(


    Ich glaube, das ist ziemlich relativ. Es war die letzte Staffel, shit had to go down und so kam einem irgendwie alles "zu früh" vor, auch, weil seit der letzten so viel Zeit vergangen ist. Man muss das wenigstens mal wie die letzten beiden Harry-Potter-Filme Staffel 7 und 8 als "eins" sehen, aber besser noch die ganze Serie als einen Film betrachten, dann wirkt die "Gewichtung" ganz anders, wenn Staffel 8 dann der letzte Akt dieses Films ist, das was sonst die letzte halbe Stunde wär oder so.
    Gerade die achte Staffel ist viel weniger "rushed" als die siebte, ich glaube, es hilft schon, nur die allein nochmal von vorn zu sehen (beim zweiten Sehen kommt es einem immer länger vor -was ja hier was Gutes ist-, weil man schon weiß, was passiert, aber auch, weil einem mehr Details auffallen usw.). Bei der siebten trifft halt echt in sehr kurzer Zeit Charakter auf Charakter. Folge eins von Staffel 8 war auch noch ein bisschen so, aber Folge 2 macht das nun wirklich wett, indem sie da nochmal in die Tiefe geht. Folge 3 widmet sich dann ausschließlich der Schlacht, Folge 5 ebenfalls. Und Folge 6 ist halb Showdown, halb Epilog, besser als ich erwartet hatte (hatte nämlich sowas wie zehn Minuten Showdown und der Rest Epilog befürchtet, was auch hätte sein können; auch dann hätte man es noch im Gesamtkontext sehen müssen, aber so kann man auch, was die Episode für sich angeht, m.M.n. nicht meckern). Nur Folge 4 hatte aus meiner Sicht am Ende wieder ein bisschen zu sehr so einen Staffel-7-Vibe, am Anfang allerdings nochmal ein paar schöne Charaktermomente. Also ich kann nicht klagen...

  • Das Erzähltempo ist ja sogar innerhalb der Folge völlig abstrus. Erst sehen wir Tyrion in KL, gefühlt eeeewig lange, ist noch ok, sollte auch gezeigt werden, dann ein elend langes Gespräch zwischen Tyrion und Jon, welches ich für komplett unnötig halte, kann stattfinden, muss aber nicht gezeigt werden, wissen wir längst.
    An der Stelle war die Folge gefühlt schon zur Hälfte vorbei, Dany als Zwischenspiel und dann plötzlich cut, wir sind in der Zeit weiß der Geier wie weit gesprungen, was ist in der Zwischenzeit passiert? Wo kommen die Überreste der Lords auf einmal her? Theoretisch müsste ja überall relativ viel Chaos herrschen, wird darauf eingegangen? Nö, stattdessen eine ergreifende Ansprache von Tyrion, alle stimmen einfach mal eben zu, selbst zur Unabhängigkeit des Nordens (ich hätte Sansa in den Hintern getreten), fertig! Nochmal eben ein paar Witzchen im Rat, ein paar tolle Bilder und Tschüss GoT :pillepalle:

    Ein Witz kann eine Idee unter der Tür durchschieben, während die Ernsthaftigkeit immer noch dagegen hämmert. Terry Pratchett


  • Grauer Wurm wurde von Dany, in ihrer Rede, zum General ihrer Armeen benannt. Er führt also auch die Dothraki an. Und ich meine man hat diese kurz gesehen, wie sie ebenfalls die Schiffe fertig machen.
    Die fahren also ebenfalls weg. Entweder kommen sie mit grauer Wurm mit, oder fahren woanders hin.


    Die oben genannte Aussage habe ich nur dem Artikel so entnommen. Ich habe mich ja selber stark gewundert, als die Unsullied und Dothraki einfach abgezogen sind. Der Glaube an eine höhere Sache seitens der Dothraki war ja deutlich sichtbar, wie du auch geschrieben hast. Aber präzisere Beiträge oder Artikel über mögliche Erklärungen gibt es leider nicht, jedenfalls habe ich dahingehend nichts gefunden.


    Die Unsullied hören auf Grauer Wurm, aber irgendwelche Titel von Grauer Wurm dürften den Dothraki nach Dany`s Tod herzlich egal sein. Deren Zahl war jezt auch nicht gerade so gering, also einfach so abgezogen - ohne Boote - sind die nicht und Naath wird die Dothraki nicht die Bohne interessieren. Die werden eher als marodierende Horden durch Westeros gezogen sein. Das ist übrigens eine ziemlich lahme Nummer von D&D: das Töten von Führungspersonen alleine löst deren Armee nicht auf. Das war nur beim NK so! Das ist normalerweise ein Problem, zumal die Dothraki ja bisher unbesiegt waren. Davon wird aber nichts erwähnt und die Führungskräfte in Westeros scheren sich nicht darum.
    Als ob man den Dothraki klar machen könnte, dass man jetzt erstmal Verhandlungen abwartet und dann mit Jon Schnee`s Verbannung zufrieden ist. Also selbst WENN die Dothraki den Wurm als Führer akzeptieren würden - meiner Meinung nach ist das innerhalb der Story Unsinn - würden sie das sicher nicht mitmachen.


    Das ist für mich wirklich eine große Enttäuschung. Soviel Sendezeit und dann fällt einem dafür nichts ein. :(

  • Die werden eher als marodierende Horden durch Westeros gezogen sein.


    Sehe ich genauso. Die Dothraki werden sich wohl kaum zum Ziel setzen, ein friedliches Volk in Naath bis an's Ende ihrer Tage zu beschützen. Desweiteren bezweifel ich, dass die Reiterlords so scharf auf eine ellenlange Schifffahrt sind, vor allem nachdem sie gemerkt haben, dass Westeros so einige Reichtümer zu bieten hat. Als Khal Drogo starb, verließ sein Khalasar Dany sofort. Sie folgen nur der Stärke, und "Ein Khal, der nicht reiten kann, ist kein Khal ". Verglichen mit einer Drachenmutter, die nicht mehr fliegen kann. Als Dany starb, haben sie einfach untereinander einen neuen Khal gewählt und ziehen nun plündernd durch Westeros. Der kleine Rat wird sich der Problematik annehmen, sobald die Bordelle erneuert wurden. :D

    I was never the biggest, I was never the strongest, but I was bravest, always.

  • Ich hatte eine Erleuchtung.
    Catelyn Stark steckt hinter allem.


    1. Bran wird König von Westeros.
    2. Sansa wird Königin des Nordens.
    3. Arya kann machen, worauf sie Bock hat.
    4. Jon Schnee wird auf die Mauer verbannt.


    Cat steckt dahinter, Lady Stoneheart confirmed!
    Nur so ergibt dieses Ende einen Sinn.

    It`s not easy to be a birdplane.


    Ich muss meine Reaktionen haben dürfen!

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