EU-Urheberrechtsreform. Mögliche Folgen für dieses Forum?

  • @Maegwin


    Die Initiative "Foren gegen Uploadfilter" (https://foren-gegen-uploadfilter.eu) sagt, dass Foren durchaus unter den Artikel fallen. Da jeder Textbeitrag und jedes selbst erstellte Bild der User unter das Urheberrecht fallen würden, wäre auch der Hauptzweck eines Forums das Hochladen, Organisieren und Darstellen geschützter Werke gemäß der Definition :/


    Du und Thinkerbell habt das weiter oben ja schonmal kurz besprochen, aber ich weiß nun gar nicht mehr, was ich eigentlich glauben soll. Fakt ist tatsächlich, dass Foren anders als Wikipedia und Co nicht explizit als Ausnahme definiert wurden.

    "Dann geh. Es gibt andere Welten als diese."

  • Zitat

    Die Initiative "Foren gegen Uploadfilter" (foren-gegen-uploadfilter.eu) sagt, dass Foren durchaus unter den Artikel fallen.


    Und ich sage Gurki-Gurki, Blupp-Blupp. Aus tiefster Überzeugung.


    Ich habe durchaus Verständnis dafür, dass sich Gesetzestexte einem Laien nicht sofort vollinhaltlich erschließen. Aber wie oft hintereinander kann man mit voller Wucht mit dem Kopf gegen das gleiche Stückchen Text rennen, das aus gerade mal drei Absätzen besteht?


    Zitat

    Online content sharing service provider’ means a provider of an information society service whose main or one of the main purposes is to store and give the public access to a large amount of copyright protected works or other protected subject-matter uploaded by its users which it organises and promotes for profit-making purposes.


    Auf die zurückliegenden Seiten möchte ich gar nicht erst zurückverweisen. Wir haben hier nämlich bereits besprochen, was kommerziell bedeutet und wie sich ein Werk nach dem Urheberrechtsgesetz definiert. Und gerade mal im Beitrag vor deinem, dass der Forenzweck kausal zur kommerziellen Nutzung sein muss.

    I have been despised by better men than you.

  • Aber auch da haben wir doch schon diskutiert, dass dies in bestimmter Auslegung problematisch werden kann?


    Wenn Userbeiträge in einem Forum als urheberrechtlich geschütztes Material gelten sollten, dann fallen Foren schonmal unter den ersten Bestandteil der Definition. Ja, du hast klar gemacht, dass das bei einer Kommunikation nicht zählt. Ich habe das schon gelesen, keine Sorge. Aber um mal beim genannten Beispiel zu bleiben. In einem Filmforum posten die User schließlich auch ihre Filmkritiken. Und schon sind wir um einiges näher an der Grenze zu urheberrechtlich geschütztem Material.


    Wenn ein Forum dann auch noch Werbung schaltet - und sei es nur, um sich ggf. zu refinanzieren - dann kann das man strenger Auslegung doch schon als kommerzielle Nutzung interpretiert werden.


    Ich sage nicht, dass der Gesetzgeber das so gemeint hat. Vermutlich hat er dabei überhaupt nicht an Diskussiosnforen gedacht. Aber da Foren auch nicht explizit unter die Ausnahmen aufgenommen wurden und die nicht ganz eindeutige Definition je nach Auslegung auch Foren im weitesten Sinne betreffen könnten, kann ich mir schon vorstellen, dass viele Forenbetreiber - und wenns nur als reine Vorsichtsmaßnahme ist - ihre Pforten schließen, um sich dem Risiko nicht auszusetzen, dass da draußen eben doch irgendeine Anwaltskanzlei auf die Idee kommt, damit einen Reibach zu machen.

    "Dann geh. Es gibt andere Welten als diese."

  • Zitat

    Wenn Userbeiträge in einem Forum als urheberrechtlich geschütztes Material gelten sollten, dann fallen Foren schonmal unter den ersten Bestandteil der Definition. Wenn ein Forum dann auch noch Werbung schaltet - und sei es nur, um sich ggf. zu refinanzieren - dann kann das man strenger Auslegung doch schon als kommerzielle Nutzung interpretiert werden.


    Nein.
    Die Bedingungen im Gesetzestext müssen alle gleichzeitig eintreten.
    Ich versuche zusammenzufassen:


    Es muss sich um eine Plattform handeln, die als Hauptzweck oder einer der Hauptzwecke große Mengen an Werken (Werk=Verkörperungen menschlich-subjektiver und individueller Kreativität, die auf einer besonderen geistigen Leistung beruhen) veröffentlich, sammelt, organisiert um bewirbt UM mit der Sammlung und Organisation dieser Werke Gewinn (Gewinn=Überschuss! über einen Kostenaufwand hinaus) zu erzielen.


    Ziel:"Gewinn" (Überschuss) und Ziel: "Refinanzierung" (Ausgleich) widersprechen sich doch bereits diametral.
    Ich habe keinerlei Vorstellung, wie man darauf kommt, ein durchschnittlicher Diskussionspost - erst recht jedes Sprachstück - könnte vom Urheberrecht geschützt sein. Erst recht nicht, wie ein Diskussionsforum aussehen sollte, das darauf ausgerichtet ist solche hochwertigen kreativen Texte in rauhen Mengen nicht nur zu sammeln, sondern mit ihrer Veröffentlichung ein Gewerbe zu betreiben.


    Ich habe ehrlich überlegt, wer all diese Voraussetzungen überhaupt erfüllen könnte und bin nur auf Shoppingmischportale wie das verstorbene "Ciao" gekommen. Allerdings würde ich eine Shoppingplattform bei der Wertungen nicht erörtert werden können nur bedingt als Forum werten - zudem hat Ciao besonders gute Rezensionen ironischerweise tatsächlich bezahlt.


    Zitat

    ich mir schon vorstellen, dass viele Forenbetreiber - und wenns nur als reine Vorsichtsmaßnahme ist - ihre Pforten schließen, um sich dem Risiko nicht auszusetzen, dass da draußen eben doch irgendeine Anwaltskanzlei auf die Idee kommt


    Das mag schon sein, aber wenn ich Angst habe für meinen Hamster Hundesteuer zahlen zu müssen, liegt es nicht an der Hundesteuer.
    Zudem:
    Wie sollte so ein Filter bei einem Forum überhaupt aussehen? Werden dann nur besonders blöde Beiträge durchgelassen, die garantiert kein künstlerisches Werk sind? Das ist doch schon auf den ersten Blick vollkommener Unsinn.

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  • Klingt an sich nicht ganz uneinleuchtend, das stimmt.


    Dürften dann in einem Forum einfach weiter urheberrechtlich geschützte Bilder (Avatare, Signaturen usw.) hochgeladen werden, ohne dass der Forenbetreiber dafür haften muss? (Dass er nach Beschwerde reagieren muss ist klar). Sprich, wäre ein Forenbetreiber, weil er nicht Content Provider im Sinne des Gesetzes ist, nicht dazu verpflichtet, zu gewährleisten, dass seine User kein urheberrechtlich geschütztes Material hochladen?

    "Dann geh. Es gibt andere Welten als diese."

  • Deinen eigenen Annahmen zu urheberrechtlich geschützten Werken nach, müsste das bereits jetzt gehen.
    Jetzt sind mir Bild- und Videoabmahnanwälte bekannt, aber weniger Forenbeitragskopier-Abmahnanwälte. Es gibt stichhaltige Gründe dafür, weshalb die niemanden interessieren.


    Mir ist kein Fall bekannt, wo sich jemand an den Forenbeiträgen anderer Leute bereichert hat. Es gibt Seiten, die beispielsweise Redditbeiträge zusammenstellen, die mir bekannten sind aber US-basiert und da gilt die Fair Use-Policy (Die übrigens verhindert, daß Oma Paschulke für das Hochladen des falschen Profilfotos abgemahnt wird. Die wurde bei der Konzeption der Richtlinie nie ernsthaft in Erwägung gezogen. Warum wohl?).
    Die Frage lässt sich auch umgekehrt stellen: Gab es schon Gerichte, die entscheiden haben, daß Forenbeiträge im Allgemeinen nicht unter das Urheberrecht fallen?


    Zitat

    Hier liegt der Unterschied nicht in der Qualität, sondern im Konzept. Die Review in einem Forum ist regulär Bestandteil eines Erfahrungsaustausches zwischen den Usern, also eines schriftlich niedergelegten Gesprächs. Herr Wagners Ergüsse nicht.
    Ebenso wird das schönste Argument von Frau Merkel in einem TV-Diskurs (selbst wenn es 5 Minuten lang vorgetragen wird) nicht dem Urheberrecht unterliegen, während es eine Rede auf ihrer Homepage tut. Man muss zwischen "Werk" und "verbaler Kommunikation" unterscheiden und Foren dienen ihrer Definition nach vornehmlich zur Kommunikation. Ich unterstelle hier, dass sich die User über den Beitrag unterhalten können und diese nicht wie bei Steam Reviews einfach eingestellt wird - da würde mir die Forenfunktion fehlen.
    Tatsächlich dürfte unter unseren 360.000 Beiträgen Daenerys Gedicht zu den 10 gehören, die noch am ehesten einen Anspruch auf Urheberrecht haben.


    https://www.rechtswoerterbuch.de/recht/s/schriftwerk/:
    "Ein Schriftwerk gemäß § 2 Abs. 1 Nr. 1 Urheberrechtsgesetz (UrhG) ist ein durch Zeichen äußerlich erkennbar gemachter sprachlicher Gedankenausdruck. Ein solches Werk genießt dann urheberrechtlichen Schutz, wenn es eine individuelle geistige Schöpfung darstellt. DIe Frage, ob das Schriftwerk bereits eine gewisse geistige Schöpfungshöhe besitzt, bemisst sich nach dem Gesamteindruck der konkreten Gestaltung im Vergleich zu anderen Gestaltungen. Anhaltspunkte für eine individuelle geistige Schöpfung des Schriftwerks können sein: Gedankenführung, Gestaltung der Sprache, Einteilung und Anordnung des Stoffes, etc."


    Ich bin kein Jurist, aber ich sehe weder in der Definition von Schriftwerk noch im Urheberrechtsgesetz selber, daß der Kontext des sprachlichen Gedankenausdrucks (geile Formulierung btw) eine Rolle spielt, sondern nur die konkrete Gestaltung des Werks selber. Interessant finde ich auch, daß explizit der Vergleich mit anderen Gestaltungen erwähnt wird. Wenn allgemein akzeptiert ist, daß das leichte Umformulieren von dpa-Meldungen schon ausreicht, um einen urheberrechtlichen Schutz für einen Nachrichten-Beitrag zu erhalten (Auf dessen Basis dann die Verlinkung/Snippet-Anzeige bereits lizenzpflichtig ist!), dann liegt die Meßlatte für Schöpfungshöhe niedrig genug, um im Vergleich Forenbeiträge zu umfassen. Oder Juristen bedienen sich einer Sprache, die zwar wie Deutsch aussieht, es aber nicht ist. Letzteres kann ich nicht ausschließen.


    Ich hab mir in dem Zusammenhang mal die AGB der größeren Foren/Kommentarbereiche in Deutschland angeschaut:
    http://www.spiegel.de/extra/be…-beitraege-a-1207779.html
    "Wir dürfen Beiträge (unter Wahrung Ihrer Urheberpersönlichkeitsrechte) bearbeiten, also zum Beispiel ergänzen, kürzen, korrigieren und erwähnte Personen schützen, indem wir sie unkenntlich machen."
    "Wichtig zu den Nutzungsrechten: Wenn Sie ohne Weiteres einen Beitrag bei einem Angebot der SPIEGEL-Gruppe hinterlassen - egal ob SPIEGEL oder SPIEGEL ONLINE, manager magazin oder manager lounge, Harvard Business Manager oder bento, und egal ob Text, Bild, Zeichnung, Grafik, Video oder anderes -, dann räumen Sie uns nichtexklusive Nutzungsrechte ein.
    "


    https://www.zeit.de/administra…entare-artikel#kommentare
    "1. Sie können als registrierter Nutzer auf http://www.zeit.de und über die anderen digitalen Angebote von ZEIT ONLINE Leserartikel und Leserkommentare verfassen. Ihre Beiträge werden von der ZEIT ONLINE GmbH ggfls. überprüft, gekürzt und / oder bearbeitet, wie es auch bei Leserbriefen der Fall wäre. Sie räumen der ZEIT ONLINE GmbH das Recht zur Bearbeitung Ihres Beitrages unter Wahrung Ihres Urheberpersönlichkeitsrechtes ein."


    Auch andere Foren (nicht alle) lassen sich in in ihren AGB die Nutzungsrechte an den Beiträgen ihrer User übertragen.


    Natürlich sind solche Passagen auch dazu da, sich für den Fall der Fälle rechtlich abzusichern. Wäre die Lage bezüglich Forenbeiträgen/Kommentaren allerdings so eindeutig, wie Du es darstellst, wären diese Passagen unnötig. Und soviel Kompetenz trauen ich den Juristen bei Zeit oder Spiegel schon zu, daß sie das Urheberrechtsgesetz korrekt interpretieren.


    Zitat


    Genau, "one of the main purposes". Bei mehr als einem main purpose ist die Plattform nicht mehr auf genau einen Punkt ausgerichtet. Sonst würde, wie gesagt, facebook nicht mehr unter die Definition fallen.

    Mainstream commercial nihilism can't be trusted?!


  • Ich habe keinerlei Vorstellung, wie man darauf kommt, ein durchschnittlicher Diskussionspost - erst recht jedes Sprachstück - könnte vom Urheberrecht geschützt sein.


    Musst Du auch nicht. Anstatt Dich an herbeiphantasierten Maximalforderungen abzuarbeiten, kannst Du Dich einfach damit beschäftigen was tatsächlich gesagt wurde:
    - Ein Forenbeitrag ist nicht automatisch aufgrund seiner Eigenschaft als Forenbeitrag davon ausgeschlossen, urheberrechtlich geschützt zu sein.
    - Je nach Thema und Userschaft des jeweiligen Forums kann der Anteil der urheberrechtlich relevanten Beiträge schwanken.
    - Da nicht klar ist, wo die Grenze vom irgendwann kommenden Gesetz gezogen wird, lässt sich derzeit nicht Bestimmtheit ausschließen, daß Foren nicht von der neuen Regelung betroffen sein werden.
    - Ich persönlich sehe die Gefahr, daß beim Versuch facebook mit unter die Definition zu bekommen, Foren ebenfalls betroffen sein werden.
    - Diese Befürchtung nährt sich unter anderem aus der Erfahrung, daß vergangene Internetregulierungen genau diese Art der unbeabsichtigten Nebeneffekte hatten. Beispiele dafür habe ich konkret benannt.

    Mainstream commercial nihilism can't be trusted?!

  • Zitat

    Es gibt Seiten, die beispielsweise Redditbeiträge zusammenstellen, die mir bekannten sind aber US-basiert und da gilt die Fair Use-Policy (Die übrigens verhindert, daß Oma Paschulke für das Hochladen des falschen Profilfotos abgemahnt wird.


    Zitat

    Wiki: Fair Use besagt, dass die Wiedergabe urheberrechtlich geschützten Materials zum Zwecke der Kritik, der Stellungnahme, der Berichterstattung, der Bildung und der Wissenschaft keine Urheberrechtsverletzung darstellt.


    Ich sehe hier nichts von Oma Paschulkes Avatar. Die gegebenen Falle sind bei uns im Urhebergesetz reguliert.


    Zitat

    Gab es schon Gerichte, die entscheiden haben, daß Forenbeiträge im Allgemeinen nicht unter das Urheberrecht fallen?


    Das Amtsgericht Ratingen ist davon ausgegangen, dass User X seine 1000 Beiträge nicht löschen lassen kann, sofern er nicht für jeden einzelnen Beitrag darlegt, weshalb es sich dabei um ein urheberrechtlich geschütztes Werk handeln soll.


    https://openjur.de/u/266705.html


    Zitat


    Insbesondere stehen dem Kläger keine Beseitigungsansprüche nach urheberrechtlichen Vorschriften zu.
    Der Kläger hat nicht substantiiert vorgetragen, dass es sich bei seinen Forenbeiträgen um ein urheberrechtsschutzfähiges Werk handelt. Nach § 2 Abs. 2 UrhG sind Werke im Sinne des Urheberrechtsgesetzes nur persönlich geistige Schöpfungen, das heißt, das Werk muss eine Verkörperung menschlich-subjektiver und individueller Kreativität darstellen, die auf einer besonderen geistigen Leistung beruht. Im Hinblick darauf oblag es dem Kläger, detailliert hinsichtlich sämtlicher Forenbeiträge, deren Löschung er begehrt, zu deren Inhalt vorzutragen und anzugeben, aufgrund welcher Umstände es sich bei den einzelnen eingestellten Beiträgen des Klägers um urheberrechtsschutzfähige Werke handelt. Der Kläger hat zum Inhalt seiner Beiträge indessen nichts vorgetragen.


    Zitat

    Musst Du auch nicht. Anstatt Dich an herbeiphantasierten Maximalforderungen abzuarbeiten, kannst Du Dich einfach damit beschäftigen was tatsächlich gesagt wurde:
    - Ein Forenbeitrag ist nicht automatisch aufgrund seiner Eigenschaft als Forenbeitrag davon ausgeschlossen, urheberrechtlich geschützt zu sein.
    - Je nach Thema und Userschaft des jeweiligen Forums kann der Anteil der urheberrechtlich relevanten Beiträge schwanken.
    - Da nicht klar ist, wo die Grenze vom irgendwann kommenden Gesetz gezogen wird, lässt sich derzeit nicht Bestimmtheit ausschließen, daß Foren nicht von der neuen Regelung betroffen sein werden.


    Jetzt hast du wieder die Punkte unter den Tisch fallenlassen, dass es der Hauptzweck oder einer der Hauptzwecke der betroffenen Seiten sein muss urheberrechtlich geschützte Werke zu sammeln um mit damit Gewinn zu erwirtschaften.


    Als würde man ein Schwein in zwanzig Teile hacken und dann behaupten es sieht doch gar nicht aus wie ein Schwein.


    Ich würde ja zu deiner Interpretation des Urheberrechts etwas mehr schreiben, aber da wir schon an deutlich einfacherem scheitern, sehe ich den Sinn langsam nicht mehr ein.

    I have been despised by better men than you.

  • Ich sehe hier nichts von Oma Paschulkes Avatar. Die gegebenen Falle sind bei uns im Urhebergesetz reguliert.


    Auch aus Wikipedia:
    "17 U.S.C. § 107Notwithstanding the provisions of sections 17 U.S.C. § 106 and 17 U.S.C. § 106A, the fair use of a copyrighted work, including such use by reproduction in copies or phonorecords or by any other means specified by that section, for purposes such as criticism, comment, news reporting, teaching (including multiple copies for classroom use), scholarship, or research, is not an infringement of copyright. In determining whether the use made of a work in any particular case is a fair use the factors to be considered shall include:[6]


    the purpose and character of the use, including whether such use is of a commercial nature or is for nonprofit educational purposes;
    the nature of the copyrighted work;
    the amount and substantiality of the portion used in relation to the copyrighted work as a whole; and
    the effect of the use upon the potential market for or value of the copyrighted work."


    "In June 2011, Judge Philip Pro of the District of Nevada ruled in Righthaven v. Hoehn that the posting of an entire editorial article from the Las Vegas Review Journal in a comment as part of an online discussion was unarguably fair use. Judge Pro noted that "Noncommercial, nonprofit use is presumptively fair. ..."


    Solange Oma Paschulke das Profilfoto nicht monetarisiert, ist es also von Fair Use gedeckt. Mal davon abgesehen, daß man die europäische Variante von Fair Use so gestalten könnte, daß der unschuldige Uploader, den man ja angeblich beschützen möchte, in vergleichbar harmlosen Fällen geschützt ist. Ganz ohne Uploadfilter und Lizenzzwang mit ihren Nebeneffekten. Müsste man halt nur wollen.
    Auch schön: Dadurch, daß man zukünftig zwischen Plattformen unterscheidet, die unter die Richtlinie fallen oder nicht, erhöht sich das rechtliche Risiko für unbedarfte User. Während auf youtube die Plattform die Haftung und Lizenzierung übernimmt und man sich somit an ein sorgloses Uploaden gewöhnt und sich mit den Quellen des geteilten Materials nicht beschäftigt, ist man auf anderen Plattformen dagegen immer noch selber haftbar *slowclap*


    Zitat

    Das Amtsgericht Ratingen ist davon ausgegangen, dass User X seine 1000 Beiträge nicht löschen lassen kann, sofern er nicht für jeden einzelnen Beitrag darlegt, weshalb es sich dabei um ein urheberrechtlich geschütztes Werk handeln soll.


    https://openjur.de/u/266705.html


    Also hat das Gericht durchaus die Möglichkeit eingeräumt, daß die Beiträge unter das Urheberrecht fallen könnten, der Typ hat den Nachweis schlicht nicht erbracht.


    Zitat

    Jetzt hast du wieder die Punkte unter den Tisch fallenlassen, dass es der Hauptzweck oder einer der Hauptzwecke der betroffenen Seiten sein muss urheberrechtlich geschützte Werke zu sammeln um mit damit Gewinn zu erwirtschaften.


    Das hab ich nicht unter den Tisch fallen lassen, es konnte nur bisher niemand nachvollziehbar darlegen, welche Kriterien für "for-profit making purposes" erfüllt sein müssen (Unter anderem auch mit der Begründunge, daß es von den nationalen Gesetzen vermutlich noch näher definiert wird. Bitte für eine der beiden Varianten entscheiden: Nobody knows oder so wie es in Artikel 13 steht?). Wenn es komplett wörtlich genommen wird, reicht es, wenn die Einnahmen einen Cent über den Betriebskosten liegt. Was offenkundiger Unsinn ist, denn dann könnte man als Betreiber je nach Klickbereitschaft der User einen Monat lang die Richtlinie fallen und den nächsten Monat nicht mehr. Oder Google könnte youtube an ein Tochterunternehmen ausgliedern und die nötige Technik über Lizenzzahlungen bereitstellen, die rein zufällig immer über den Einnahmen liegen und sich somit aus der Definition heraustricksen.
    Die Kriterien müssen also zwangsläufig über den simplen Wortlaut hinaus festgelegt werden, dazu kommt aber nur als Antwort: "Das wird der Betreiber schon wissen!"
    Ähnlich wertvoll sind auch die Auskünfte, welche Verpflichtungen sich aus dem Lizenz- und Filterzwang nun konkret ergeben: "Werden die Gerichte entscheiden." Ja geil. Um rauszufinden, was man als Betreiber machen muss, um nicht verklagt zu werden, muss man sich nur verklagen lassen und abwarten, ob einem das Gericht rechtgibt. Weder die Autoren noch die Befürworter der Richtlinie, sind in der Lage auch nur anzudeuten, wie die gesetzliche Umsetzung ablaufen soll, wie die problematischen oder zumindest unklaren Passagen gelöst oder welche realen Konsequenzen sich in der Praxis ergeben werden. Aber hey: Zumindest Wikipedia ist sicher.


    Ich glaube auch nicht, daß "um damit Gewinn zu erwirtschaften" so wörtlich ausgelegt werden wird, wie Du behauptest. Denn auch dann würde facebook sich aus der Definition herausargumentieren können. Denn die machen ihren Umsatz nicht mit den geschützten Inhalten selber, sondern mit dem Auswerten der Userdaten und darauf angepasster Werbung. Zur Not nehmen die Interaktion der User mit Bildern und Videos aus dem Analyse-Algorithmus raus. Du ziehst Dich in Deiner Argumentation immer wieder auf den reinen Wortlaut zurück, obwohl völlig klar ist, daß die Implikationen über den Wortlaut hinausgehen müssen, weil sie sich sonst zu leicht umgehen lassen.

    Mainstream commercial nihilism can't be trusted?!

  • Zitat


    "In June 2011, Judge Philip Pro of the District of Nevada ruled in Righthaven v. Hoehn that the posting of an entire editorial article from the Las Vegas Review Journal in a comment as part of an online discussion was unarguably fair use. Judge Pro noted that "Noncommercial, nonprofit use is presumptively fair. ..."


    Solange Oma Paschulke das Profilfoto nicht monetarisiert, ist es also von Fair Use gedeckt.



    Ne, das steht da nicht.
    Da steht, dass unentgeltliche Nutzung ein Hinweis auf die aufgezählten Einsatzmöglichkeiten oben im Fettdruck sein kann - die bei uns dank Urhebergesetz genauso frei sind.


    Zitat

    Also hat das Gericht durchaus die Möglichkeit eingeräumt, daß die Beiträge unter das Urheberrecht fallen könnten, der Typ hat den Nachweis schlicht nicht erbracht.


    Dass Beiträge theoretisch unter das Urheberrecht fallen können, soweit sie "Verkörperungen menschlich-subjektiver und individueller Kreativität, die auf einer besonderen geistigen Leistung beruhen" haben wir schon vor einem empfundenen Jahrtausend erörtert.
    Du hast gefragt, ob bereits entschieden wurde, dass Forenbeiträge im Allgemeinen keine urheberrechtlich geschützten Werke sind.
    Sie sind gemäß der Entscheidung im Allgemeinen keine, weil man den Regelfall nicht gesondert nachweisen muss.


    Zeitungen hingegen sind Schriftwerke im Sinne des §2 UrhG und somit im Allgemeinen urheberrechtlich geschützt.



    Zitat

    Das hab ich nicht unter den Tisch fallen lassen, es konnte nur bisher niemand nachvollziehbar darlegen, welche Kriterien für "for-profit making purposes" erfüllt sein müssen (Unter anderem auch mit der Begründunge, daß es von den nationalen Gesetzen vermutlich noch näher definiert wird. Bitte für eine der beiden Varianten entscheiden: Nobody knows oder so wie es in Artikel 13 steht?).


    Ich bin dazu übergegangen davon auszugehen, dass es meistens eher an dir selbst liegt was du nachvollziehen kannst und was nicht.
    Was "Gewinn" und "Gewerbe" sind, ist in Deutschland aus steuerlichen Gründen längst gesetzlich ausdefiniert.


    Zitat

    Ich glaube auch nicht, daß "um damit Gewinn zu erwirtschaften" so wörtlich ausgelegt werden wird, wie Du behauptest. (...) Du ziehst Dich in Deiner Argumentation immer wieder auf den reinen Wortlaut zurück, obwohl völlig klar ist, daß die Implikationen über den Wortlaut hinausgehen müssen, weil sie sich sonst zu leicht umgehen lassen.


    Richtig, ich beziehe mich immer auf den Wortlaut eines Gesetzes statt es mir so lange hin- und herzubiegen bis es zu meinen Theorien und Ängsten passt.


    Zitat

    Denn die machen ihren Umsatz nicht mit den geschützten Inhalten selber, sondern mit dem Auswerten der Userdaten und darauf angepasster Werbung.


    Die geschützten Inhalte müssen nur explizit der Hauptgrund oder einer der Hauptgründe sein, weshalb Facebook überhaupt die Tragweite erreicht um mit Werbung Gewinne zu erzielen. Genau aus diesem Grund sollen sie doch überhaupt prozentuale Lizenzen an die Urheber der geschützten Werke bezahlen - als Gewinnbeteiligung für verdienstwürdigen Beitrag.
    Wenn Facebook seine Reichweite hauptsächlich mit Gratisbeiträgen von Privatpersonen erreichen würde, die nicht rechtlich geschützt sind, wird auch nichts an irgendwen ausgeschüttet. Wofür auch?

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  • Was ich mich bei den Uploadfiltern frage: wie wollen die eigentlich feststellen wann ein Werk gemeinfrei wird? Ich kann mir nicht vorstellen, dass zig Milliarden Schutzfristen dort einprogrammiert werden können.

  • Das sehe ich als das geringste Problem.
    Bei Content-ID muss man ohnehin nachweisen, die Rechte an einem Werk zu haben, bevor es mit einem digitalen Abdruck versehen wird und nachweisen kann man es eben nur für die gegebene Zeit. Nach Fristablauf verliert das Werk den Sonderstatus. Oder sollte es zumindest, das hat bei Youtube mitunter unterschiedlich gut funktioniert.


    Zu Content-ID allgemein möchte ich sagen, dass sich Youtube zwar brüstet 100 Millionen in den Filter investiert zu haben, verteilt auf 12 Jahre dürfte ihr Budget für Erdnüsse allerdings höher gewesen sein.
    Man könnte fast bösartig annehmen, dass sie andere Prioritäten hatten als Geld für ein Programm auszugeben, das sie zwingt Geld auszugeben.
    Zum Vergleich: Die Entwicklung von Windows 2000 pro hat eine bis zwei Milliarden gekostet und war für den Endverbraucher trotzdem zu einem vernünftigen Preis von 800 (kleine Variante) bis ein paar tausend Mark (Servervariante) erhältlich. Sicherlich werden sich auch für Filter Drittparteien finden, die vielleicht sogar ein bisschen motivierter weil nicht unmittelbar betroffen sind.

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  • Zumindest waren die privaten Beethoven-Cover, die ich so gecheckt habe, nicht für irgendeinen Verwerter lizensiert.


    Nachdem Beethoven nunmehr 192 Jahre tot ist, wäre es auch ein wenig überraschend, wenn da noch Tantiemen anfallen würden.


    Oder meinst du die Filme mit dem Bernhardiner?

    [b] Sorry, no dragons in Winterfell!


    Hodor I. Targaryen wählte nach seiner Inthronisierung das neue Motto seines Hauses aus: "Hodor"!

  • Richtig, ich meine ein privates Cover eines Films.


    Es ging ja um Ser Erryks Frage, ob ein Upload-Filter Gemeinfreiheit erkennen kann. Privat war in dem Text ganz wichtig, denn es gibt auch Uploads von Beethovens Musik in CD-Qualität und die wurden von einem Rechteinhaber lizensiert, wie es bei YouTube so schön heißt. Das betrifft aber niemanden, der das selbe Stück auf dem heimischen Klavier spielt und das hochlädt.


    Spielt man etwas modernere Musik z.B. das Gitarren Riff eines Metallica-Songs nach und lädt das bei YouTube hoch, wird das Video für Metallicas Plattenfirma lizensiert.

    Bei uns im Norden werden die Gesetze der Gastfreundschaft noch immer in Ehren gehalten. ~ Roose Bolton

  • Das mag alles stimmen, ich meinte jedoch eher Werke bei denen aktuell noch die Schutzfrist gilt, weil die Person 1951 verstorben ist, 2021 müsste dieses Werk aber dann gemeinfrei sein und das würde ich wissen wollen, ob das ein Filter immer sofort erkennen kann oder ob man das immer wieder neu einprogrammieren müsste.


    Interessant im übrigen, dass die Reform ganz ursprünglich von Estland ausging.

  • Dass Beiträge theoretisch unter das Urheberrecht fallen können, soweit sie "Verkörperungen menschlich-subjektiver und individueller Kreativität, die auf einer besonderen geistigen Leistung beruhen" haben wir schon vor einem empfundenen Jahrtausend erörtert.
    Du hast gefragt, ob bereits entschieden wurde, dass Forenbeiträge im Allgemeinen keine urheberrechtlich geschützten Werke sind.
    Sie sind gemäß der Entscheidung im Allgemeinen keine, weil man den Regelfall nicht gesondert nachweisen muss.


    Zeitungen hingegen sind Schriftwerke im Sinne des §2 UrhG und somit im Allgemeinen urheberrechtlich geschützt.


    Damit ich das richtig verstehe: Die Maßstäbe, die an die Schöpfungshöhe gestellt werden, unterscheiden sich maßgeblich, je nachdem ob sie in einer Zeitschrift oder einem Forum geschrieben werden? Bzw. wird einem Zeitungsartikel automatisch eine gewisse Mindestschöpfungshöhe zugesprochen? Oder spielt die Schöpfungshöhe für Zeitungsartikel schlicht keine Rolle?
    Wenn eine dieser drei Varianten korrekt ist: Könnte ein Redakteur einen Forenbeitrag stumpf kopieren, in seiner Zeitschrift veröffentlichen, und würde anschließend rechtlich als Urheber gelten (Ob es seiner Karriere förderlich wäre, sich diese Blösse zu geben, wenn er dabei erwischt wird,sei mal dahingestellt)? Von mir aus können wir als Beispiele den Beitrag hier über Stannis nehmen: Stannis Baratheon
    Der dürfte Deiner Einschätzung aus Kommentaren in dieser Diskussion zufolge ja keine ausreichende Schöpfungshöhe haben, würde aber in Publikationen wie Vice oder bento nicht negativ herausragen (no offence meant, Danyforthewin! ;-))


    Zitat

    Ich bin dazu übergegangen davon auszugehen, dass es meistens eher an dir selbst liegt was du nachvollziehen kannst und was nicht.
    Was "Gewinn" und "Gewerbe" sind, ist in Deutschland aus steuerlichen Gründen längst gesetzlich ausdefiniert.


    Gewinn und Gewerbe sind mir bekannt, im Artikel steht aber keiner dieser Begriffe, sondern "profit-making purposes". Gäbe es eine Richtlinie, die mit derselben Formulierung Regulierungen für Veranstaltungen beschließen würde, hätte ich keine Ahnung, ob meine Silvesterfeier davon erfasst wäre oder nicht:
    - Wir haben keinen Gewerbeschein
    - Wir betreiben die Veranstaltung als Hobby
    - Wir kalkulieren den Eintritt aber so, daß jedes ein Gewinn überbleibt, so ca. 500€.
    - Diesen Gewinn zahlen wir uns nicht aus, sondern nutzen ihn a) als Reserve für unvorhergesehene Kosten und b) für größere Anschaffungen im Folgejahr. Falls wir uns innerhalb des Jahres als Team treffen sollten, nehmen wir es uns durchaus heraus, daß Essen aus der Veranstaltungskasse zu zahlen.


    Fällt sowas unter die erwähnten "profit-making purposes" oder nicht? (Ich bin mir ziemlich sicher, daß wir damit unter die Definition von not-for-profit-organizations fallen, aber das steht da nunmal nicht.)


    Zitat

    Die geschützten Inhalte müssen nur explizit der Hauptgrund oder einer der Hauptgründe sein, weshalb Facebook überhaupt die Tragweite erreicht um mit Werbung Gewinne zu erzielen. Genau aus diesem Grund sollen sie doch überhaupt prozentuale Lizenzen an die Urheber der geschützten Werke bezahlen - als Gewinnbeteiligung für verdienstwürdigen Beitrag.


    Damit gehst Du doch jetzt selber über den Wortlaut der Definition des online content sharing service provider hinaus. In der Definition steht nicht, daß das Bereitststellen von geschütztem Inhalt einem die Reichweite für die main purposes verschafft, sondern nur, daß das Bereitstellen einer der main purposes ist.


    Zitat

    Wenn Facebook seine Reichweite hauptsächlich mit Gratisbeiträgen von Privatpersonen erreichen würde, die nicht rechtlich geschützt sind, wird auch nichts an irgendwen ausgeschüttet. Wofür auch?


    Weil facebook auch unter der Voraussetzung aufgrund seiner schieren Größe derart große Massen an urheberrechtlich relevantem Material zur Verfügung stellt, daß es absurd wäre, sie für die neue Richtlinie nicht ins Visier zu nehmen.



    Content-ID:
    Teilweise war der nötige Nachweis der Urheberschaft derart einfach zu erbringen, daß Briefkastenfirmen falsche Claims ausgestellt haben und die Umleitung der Werbeeinahmen auf ihr Konto als Geschäftsmodell betrieben. Youtube hat das mittlerweile schwieriger gemacht, aber erst vor wenigen Monaten wurde versucht, diverse Kanäle mit falschen DMCA claims zu erpressen.
    Das ist aber in erster Linie ein youtube-Problem und hier rechtlich anzusetzen, hätte ich wesentlich sinnvoller gefunden, als das, was uns tatsächlich präsentiert wurde.


    Wieviel Geld youtube in Content-ID gesteckt hat, ist relativ irrelevant. Um einen solchen Filter (Oder, wie die CDU es zu nennen pflegt: Erkennungssoftware) zu optimieren, ist es weniger wichtig, wieviel Geld man ausgibt, sondern mit wievielen Daten man ihn trainieren kann. Google hat hier nicht nur aktuell die Nase meilenweit vorn, sondern wird auf absehbare Zeit weiterhin wesentlich mehr kostenlos Daten von seinen Usern zur Verfügung gestellt bekommen als jeder andere, der sich daran versuch wird, einen konkurrenzfähigen Filter zu entwickeln.
    youtube wird also nicht nur was die Pflicht-Lizenzierungen angeht am längsten Hebel aller Plattformen sitzen, sondern auch bei der obligatorischen werdenden Filtersoftware eine marktbeherrschende Stellung in den Schoß gelegt bekommen.


    Zitat

    Man könnte fast bösartig annehmen, dass sie andere Prioritäten hatten als Geld für ein Programm auszugeben, das sie zwingt Geld auszugeben.


    Content-ID kostet youtube keinen Cent. Das Geld, das über Content-ID ausbezahlt wird, ist lediglich der Anteil aus den Werbeeinnahmen, den youtube an den Content Creator zahlt. Sprich: Das Geld, das youtube an PewDiePie ausgezählt hätte, zahlt youtube nach erfolgreichem Claim an Warner Bros aus.
    Sollte das Video vor dem Claim nicht monetarisiert worden sein, kann der Urheber youtube anweisen, mit der Monetarisierung zu starten. In dem Fall nimmt youtube sogar mehr ein, weil sie vorher nichts an dem Video verdient haben, danach aber ihren Anteil der Werbeeinnahmen behalten.

    Mainstream commercial nihilism can't be trusted?!

  • Vielen Dank für die vielen Wortmeldungen von Euch zu diesem wirklich schwierigen und problematischen Mit, den sie da in Brüssel verzapft haben.
    Ich bin noch am Überlegen, aber meine Gedanken dazu sind eher düster...

    Eine Fahne ist sichtbar gemachter Wind.

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