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Star Wars - Episode VIII

  • The Dragonknight
  • 14. Oktober 2017 um 09:56
  • Ser Erryk
    Gast
    • 10. Januar 2018 um 16:37
    • #141
    Zitat von Springer

    Wir sind weiter oben schon übereingekommen, dass diese "Lacher"-Entwicklung schon seit einigen Jahren in eine seltsame Richtung läuft, die vorher so in der Breite nicht der Fall war.


    Ich habe mir gerade mal überlegt, worüber wir in alten Filmen gelacht haben und was die heute für Lacher auf den Tisch bringen. Bestes Beispiel ist der erste Star-Wars-Film und die Stellen, die ich da lustig fand:
    1. C-3PO bemerkt, dass der Schaden am Schiff gar nicht so schlimm ist, obwohl nur der Sternenkreuzer zu sehen ist.
    2. C-3PO stellt R2D2 Luke vor und der grüßt eher sarkastisch zurück.
    Und sonst bleibt der Film doch eher ernst, ohne jedoch zu ernst zu werden. Die restlichen billigen Lacher, wie Java fällt von seinem Reittier oder eben Han tritt auf Jabbas Schwanz ist alles erst durch die Special Editions dazugekommen.

    Schon in Revenge of the Sith gibt es hingegen so etwas:
    R2D2, der zwei Kampfdroiden im Öl ausrutschen lässt.
    R2D2, der von einem Kampfdroiden umgetreten wird, als er ihn zuvor einen Stromschlag verpasst.

    Irgendwie schon Humor, der vielleicht ein paar Kinder zum Lachen bringt, aber nichts was Humor hineinbringt, der zur Tonalität des restlichen Filmes passt.

    Humor war in früheren Filmen viel subtiler und nicht so aufdringlich, heutzutage muss er einem voll ins Gesicht springen.

  • Springer
    Gast
    • 13. Januar 2018 um 12:01
    • #142

    Etwas Galgenhumor oder Sarkasmus kann durchaus passend innerhalb eines Films sein. Soziale Szenen (z.B. Ben und Luke als Gäste im Falken in Ep IV) sind dafür wunderbar geeignet. Mich stören nur unpassend draufgesetzte "Dialoge" und Gesten, die mit einem Film gar nichts zu tun haben und in dem Moment nicht passen.
    Gerade bei SW VIII wäre genug Zeit gewesen, entsprechende Charaktere und Szenen für mehr Humor aufzubauen. Stattdessen benutzt man diese Zeit, um den Moralischen zu machen.

  • HappyTime
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    • 20. Juni 2018 um 22:35
    • #143

    Hier ein kleiner Videobeitrag, der meine Meinung über den Film ziemlich gut wiedergibt.

    Achtung, enthält natürlich SPOILER

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  • Maegwin
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    • 23. Juni 2018 um 12:55
    • #144

    So, ich habe es hinter mir. Gute Fresse, das war eine Gefühlsachterbahn. Ich würde dem Film irgendwas zwischen 8/10 und -47/10 geben je nachdem welche fünf Sekunden davon wir betrachten - "durchwachsen" dürfte das treffende wenn auch sehr milde Stichwort dafür sein.


    Weshalb ich Lust hatte die Fernbedienung auf Kollisionskurs mit dem Fernseher zu senden:

    Die erste Szene kam nach ziemlich genau nach 4 Sekunden als Hux seine slapstickhafte Böserklärbärrede hielt - diese lächerliche Charakterisierung ist mir unerklärlich für eine Figur der ein paar Minuten später erlaubt ist ziemlich viele Menschen zu töten. Ein wenig als würde Bugs Bunny mit einer Schrotflinte durch Wenn der Wind weht laufen. Vom absolut nicht zu begreifenden Fehlen der Abfangjäger mal abgesehen.

    Poe.

    Poe ist nur deshalb nicht der nutzloseste Charakter des Films, weil er dazu da ist 98% der Rebellion eigenhändig auszurotten damit der klägliche Rest davon in einen Millenium Falcon passt. Dass der gute Mann nach der ersten Aktion nicht aus der Luke muss, kann man bereits lediglich knapp mit dem Gutmenschentum der Rebellion erklären. Dass er am Ende des Films trotz des tollen Plans der quasi den Rest der Rebellion ausradiert frei rumlaufen darf WEIL ER JA SO SYMPATHISCH IST wird mir unerklärlich bleiben.
    Im Gegensatz zu einigen Vorstimmen fand ich Admiral Holdo dagegen trotz ihrer plotbedingt dümmlichen Informationsunlust hingegen ziemlich cool - ich bin lediglich verunsichert weshalb jemand, der einen militärischen Posten bekleidet aussehen muss wie ein heiliggesprochenes Stück Zuckerwatte in der Operette.

    Leia.

    TK-Leia goes Space. Muss man dazu noch was sagen? Ich hoffe nicht.

    Finn/Rose.

    Uff. Überflüssig. Ich würde davon ausgehen, dass sich ein sehr großer Teil des Unmuts über den gesamten Part des Films auf Rose entladen hat weil man einen großen Teil des Fandoms nunmal mit Incel:The Gathering gleichsetzen kann, aber tatsächlich ist das Problem ja ein sehr viel umfassenderes. Bereits die "stehende Flucht" der Flotte ist weder besonders nachvollziehbar, noch besonders spannend. Den Rest eines etwaigen akuten Gefahrenbewusstseins tötet man geistesgegenwärtig, indem man antiklimaktisch ein paar Figuren einen Tagesausflug auf einen Casinoplaneten unternehmen lässt. Der Rose/Finn-Strang wie auch Rose selbst kränkelt daran, dass man versucht alles Elend dieser Welt darauf zu konzentrieren - mitsamt bösen Waffenhändlern (die Auflösung, dass sie an beide Seiten verkaufen fand ich hingegen ziemlich gut), Sklaverei und Tierliebe. Rose selbst soll auch alles gleichzeitig sein. Trauernde Schwester, Tierfreund, Imperiumsopfer, Heldin, Comic Relief und das geht, wie der gesamte Strang an sich, ziemlich schief.

    PS: Der glückselig-bekiffte Blick der Waisenkinder als sie den Widerstandsring sehen wird mir als eine der schlechtesten Star Wars Szenen der Geschichte in Erinnerung bleiben.

    Viele kleine doofe Sachen:

    Der Film erklärt sich auf plumpest mögliche Weise ununterbrochen selbst und die Dialoge sind teilweise einfach grotesk schlecht geschrieben:

    Zuschauer: Was ist gerade das Problem?
    Rebellion: "Oh, wenn wir weiter fliehen wird uns irgendwann der Sprit ausgehen."
    Imperium: "Oh, wenn sie weiter fliehen, wird ihnen irgendwann der Sprit ausgehen! Muahahah!"

    Zuschauer:
    Was ist mit den Leuten auf dem Lazarettschiff?
    Rebellion: "Ich fliege jetzt in den Tod. Nachdem ich alle anderen Leute auf dem Schiff evakuiert habe!"

    Bereits eine kleine Änderung, "Die Evakuation ist abgeschlossen. Es war mir eine Ehre." würde hier Wunder wirken - erklärt alles, ist allerdings auch ein Satz, den man in so einer Situation vielleicht natürlicherweise sagen würde. Aber das traut sich der Film nicht, denn damit könnte man ja irgendein Stück Moos auf dem aller letzten Kinositz verlieren. Schlimmer wird es lediglich wenn der Film einen geradezu veräppelt indem er sogar schlau genug ist einem in Dialogen zu vermitteln, dass die Rückzugsbasis keinen konstruierten Ausgang hat um dann selbstverständlich doch einen natürlichen zu finden.

    Logiklöcher, Logiklöcher ohne gleichen.

    Ich weiß, dass Star Wars immer recht eigen war was Schall im All betrifft - Ein Vakuum scheint es neuerdings auch nicht mehr zu geben? Weder bei der Bomberpilotin, noch bei Leia an der Luke.

    So, das war genug Rant. Es gäbe noch mehr kleine Sachen, zum Beispiel als Holdo bereits mutmaßlich dem Tod entgegenschwebt, Poe ihr dabei traurig zusieht und ihn Leia mordsfröhlich am Ärmel zupft um ihn zum anderen Fenster zu zerren um ihm den Rückzugsplaneten zu zeigen. So nach dem Motto: "Ist nicht so wichtig, die verreckt noch ein paar Minuten lang, aber da, GUCK, GUCK, Planet! Mundwinkel hoch, kleiner Poe!" Erst danach gehen sie brav wieder zurück um Holdo beim Sterben/doch einer anderen Art von Sterben zuzugucken. Der Film scheint allgemein davon auszugehen, der Zuschauer hätte besonders viel Bock in zwei Sekunden zwischen 30 verschiedenen Emotionen hin-und herzuswitchen - das gleiche gilt für Lukes Tod. "Hoffnung, Hooooffnung, Wuhu! Achja, Luke ist verreckt, aber fuckit weil Hooooooffnung!"

    Hm. Oki. Offensichtlich war das doch nicht genug Rant.
    Ich fand Luke gut. Nicht unbedingt die gesamte Handlung auf der Insel mitsamt der nutzlosen Bibliothek, dem nutzlosen Loch, Rey dem Landschaftsvandalen aber Luke als Charakter schon. Seinen Augenblick der Schwäche gegenüber Ben an Annkins Geschichte gemessen auch keineswegs out of character. Tatsächlich waren die Machtnutzer, mitsamt der Dynamik um Rey und Kylo - den ich schon im ersten Teil im Gegensatz zum Rest der Welt ziemlich gut fand - neben der teilweise grandiosen Optik für mich eher das Highlight. Lukes Tod habe ich allerdings nicht verstanden. Oder anders - was man mit der Dynamik der Szenen bezwecken wollte. Man versagt ihm zwei mal am Stück einen epischen Abgang, was beim Zuschauer für einen Augenblick der Erleichterung sorgt um ihn dann dreizehn Sekunden später aus Gründen an Nichts verrecken zu lassen.

    Neben den Dialogen zwischen Kylo und Rey die ich mochte, hat mir die Szene um die Bomberpilotin gefallen. Sie hätte mir besser gefallen ohne den Kitsch um das Amulett und den nachhallenden Ärger über Hux, aber trotzdem fand ich die Bomberstaffel einschließlich optischer Inszenierung gut. Ich mochte, dass Poes Pläne nicht funktioniert haben, auch wenn ich mir irgendwelche Konsequenzen für ihn daraus gewünscht hätte. Ich mochte den Kampf mit Snoke, überhaupt Kylo und den Twist um Lukes Projektion wenn auch nicht die anschließende Auflösung. Ich mochte, sofern es stimmt, dass Reys Eltern niemand sind. Ich mochte die Optik der Salzwüstenschlacht.
    Ich mochte ziemlich viele Sachen, aber praktisch jede davon wird von einem ABER gefolgt.


    Keine Ahnung, wie ich den Film bewerten soll. Er war teilweise sehr viel besser als der erste und teilweise sehr viel schlechter. 5/10 wird der Tatsache nicht gerecht, dass die Punkte in einem ununterbrochenen Wechselspiel aus Spitzen und Tälern zu Stande kommen.

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    2 Mal editiert, zuletzt von Maegwin (23. Juni 2018 um 13:09)

  • Cethleann
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    • 23. Juni 2018 um 14:20
    • #145
    Zitat von Maegwin

    Aber das traut sich der Film nicht, denn damit könnte man ja irgendein Stück Moos auf dem aller letzten Kinositz verlieren.

    In wiefern würde eine solche Szene der Geldeinnahme schaden?

  • Maegwin
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    • 23. Juni 2018 um 14:24
    • #146

    Öh. Gar nicht?
    Gemeint ist "verlieren" im Sinne dem Folgen der Handlung, nicht "verlieren" im Sinne von jemand würde vom Kinobesuch Abstand nehmen.

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  • Khal Drogo
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    • 30. Juni 2018 um 11:59
    • #147
    Zitat von Maegwin

    So, ich habe es hinter mir. Gute Fresse, das war eine Gefühlsachterbahn. Ich würde dem Film irgendwas zwischen 8/10 und -47/10 geben je nachdem welche fünf Sekunden davon wir betrachten

    Ich glaube der Anfang von deinem Post trifft schon am besten, wie ich über diesen Film denke.
    Meine Pro und Contra Punkte stimmen nicht immer mit deinen überein, trotzdem hatte ich beim ersten Schauen eine ähnliche Gefühlslage.

    Ich muss aber auch gestehen, dass ich den Film beim zweiten und dritten Mal schon deutlich positiver wahrgenommen habe, zum Beispiel stört mich der Casino-Plot rund um Finn und Rose kaum noch.

    Was bleibt, sind nur noch vereinzelte negative Punkte, die allerdings ziemlich ärgerlich sind und mich noch nerven, beispielsweise der Humor in der Eröffnungsszene (bzw. zieht sich die Problematik mit dem Humor mehr oder weniger durch den gesamten Film... er ist zwar nicht immer schlecht, aber an vielen Stellen einfach unpassend) oder der Flug von Leia durch das All.
    Gut gefallen haben mir die vielen kleinen Twists im Film - wie der Tod von Snoke, Luke als Hologramm, Holdos Intentionen und der sogar der Plot mit Rose und Finn hatte durch DJ seine Überraschungsmomente, wobei selbst bei diesen Punkten die Gefühlsachterbahn keinen Halt gemacht hat.
    Wieso zeigt man vor dem Tod von Snoke das sich drehende Lichtschwert? Damit selbst jeder Depp versteht, was passieren wird und der letzte Hauch von einer Überraschung verschwindet?
    Warum macht man den meiner Meinung nach wirklich guten Twist, dass Luke als Hologramm vom Kylo tritt und so die Rebellen retten und sich selbst vermeintlich retten kann, nur damit er Sekunden später auf einem einsamen Felsen vor Erschöpfung (oder vielleicht auch nur weil er seinen Lebenswillen verloren hat? ;) ) stirbt?

    Unterm Strich weiß ich nach mehr als einem halben Jahr auch noch nicht so genau, wo ich diesen Film einordnen soll.
    Wenn ich ihn mit den anderen Star Wars Filmen vergleichen müsste, wäre er definitiv vor den Prequels, aber im Vergleich zum Rest? Je nach Szene mal ganz weit vorne, dann wieder ganz weit hinten...

    Einmal editiert, zuletzt von Khal Drogo (30. Juni 2018 um 12:04)

  • Maegwin
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    • 1. Juli 2018 um 21:57
    • #148
    Zitat

    Ich muss aber auch gestehen, dass ich den Film beim zweiten und dritten Mal schon deutlich positiver wahrgenommen habe, zum Beispiel stört mich der Casino-Plot rund um Finn und Rose kaum noch.

    Ja, das habe ich ziemlich oft gehört. :)
    Wie du es selbst sagst - die Punkte die Leute besonders gestört haben driften stark auseinander. Dreenan stört sich zum Beispiel immer noch daran, dass Rey so eine Mary Sue ist - das fällt bei mir längst unter Suspension of Disbelief, beziehungsweise war ich da fast erleichtert, dass man sich den typischen Karate-Kid-Aufstieg mit dem Hanteltraining und dem Gejogge im Matsch zu Motivationsmusik nicht auch noch in diesem Film angucken muss.

    Zitat

    Wieso zeigt man vor dem Tod von Snoke das sich drehende Lichtschwert? Damit selbst jeder Depp versteht, was passieren wird und der letzte Hauch von einer Überraschung verschwindet?
    Warum macht man den meiner Meinung nach wirklich guten Twist, dass Luke als Hologramm vom Kylo tritt und so die Rebellen retten und sich selbst vermeintlich retten kann, nur damit er Sekunden später auf einem einsamen Felsen vor Erschöpfung (oder vielleicht auch nur weil er seinen Lebenswillen verloren hat? ) stirbt?

    Joa.
    Die Meisten sagen tatsächlich, dass der Film nach mehrmaligem Gucken besser wird. Da bin ich noch nicht ganz überzeugt von, aber bis zum nächsten Teil ist ja noch eine ganze Ecke Zeit.

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  • No-One
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    • 2. Juli 2018 um 21:44
    • #149
    Zitat von Maegwin

    Dreenan stört sich zum Beispiel immer noch daran, dass Rey so eine Mary Sue ist - das fällt bei mir längst unter Suspension of Disbelief, beziehungsweise war ich da fast erleichtert, dass man sich den typischen Karate-Kid-Aufstieg mit dem Hanteltraining und dem Gejogge im Matsch zu Motivationsmusik nicht auch noch in diesem Film angucken muss.

    Wobei mir dass nur in Force Awakens zu dick aufgetragen war. In Last Jedi passte das Verhältnis es ganz gut für mich.
    Üblege gerade, was gibt es den SW denn an Trainingsmontagen?

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  • Maegwin
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    • 2. Juli 2018 um 21:59
    • #150

    Nun ja, viel mehr Personen außer Luke, Annakin und Rey haben wir nicht, die man ggf. beim Training zeigen müsste. Wobei Klein-Annie ja auch schon so imba war, dass es nicht mehr schön ist.
    Trotzdem ist Rey im ersten Teil schon überraschend stark gegen Kylo. In Ordnung, kann man ja noch mit seiner Verletzung erklären - da haben mich ihre Flugkünste tatsächlich mehr gestört. Das Schwertgefuchtel soll ja wohl dem Stabkampf ähneln. Allerdings lernt sie zwischen den beiden Teilen nicht ersichtlich groß dazu, wenigstens während der geraumen Zeit auf der Übungsinsel hätte man ja kurz mal so tun können als ob - bevor sie spielend die rote Garde umrotzt. Spielender als Kylo wohlgemerkt.
    Ich kann schon nachvollziehen, wenn man das kritisiert.

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  • No-One
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    • 2. Juli 2018 um 22:23
    • #151

    Das sie so toll mit dem Schwert ist, fiel für mich aber auch zur Force-Magie-Krimskrams-Power-Of-Righteousness gegen jemanden der gerade voller Selbstzweifel war, nachdem er ein Familienmitglied ermordet hatte.
    Ich denke mir dann immer, dass das vermutlich das "einfache" ist. Jeder Force-User kann halt einfach toll mit dem Schwert umgehen, aber nur Meiter-/Fortgeschrittene können den ganzen anderen coolen Machtkram einsetzten.

    Das Thema mit den Flugkünste, obwohl nichts darauf hingedeutet hat, dass sie auf Jakku groß geflogen ist hat mir auch mehr aufgeschlagen.
    Trooper aus dem Nichts manipulieren war auch eine harte Nuss.

    Aber Back to Topic: Rote Garde war awesome.

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  • Liandra
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    • 2. Juli 2018 um 22:24
    • #152

    Star wars ist mein zweites großes Franchise und bis auf kleiner Punkte die andere mehr stören als mich, fand ich die neuen Sagafilme gut. rogue One war okay und Solo hat mich nie dermaßen interessiert, den schaue ich mir Zuhause an und gut ist.

    Was mir zum Beispiel nicht gefallen hat, war die Verfolgungsjagd auf dem Casino-Planeten, da ist eines von den Falthiern durch eine Wand und nein es war kein Fenster, es war ohne Zweifel eine Wand... Sind das Panzer oder wie? Die Porgs waren halt für den Niedlichkeitsfaktor und die Füchse für den Ewok-Effekt da. Da bleibt für Episode 9 nicht mehr viel aus der OT was sie sich borgen können, wobei ich persönlich davon ausgehe das sie sich nun sowieso an der PT bedienen. Das fing in TLJ ja schon an, mit den Kostümen, dem Casino und dem Kampf im Thronsaal an. Und es gibt Hinweise darauf das man in Dänemark nach Orten sucht die der Irischen Küste ähneln. Warum man nach Dänemark gehen will könnte ich mir damit erklären, das man für Kylos Exil eine andere Insel auf Anch-To verwenden will, ja es gibt Gerüchte das er am Ende von 9 ins Exil geht, geleakten Konzeptzeichnungen, die inzwischen von Disney wieder aus dem Netz rausgenommen wurden .... Langsam krieg ich den Eindruck die großen Studios haben eine eigene Abteilung nur dafür durchs Internet zu surfen und geleaktes Material zu löschen. Angeblich gibt es einen zweiten Showdown zwischen Kylo und Rey auf Mustafar, als Spiegelung von Obi-Wans und Anakins Kampf aus Episode 3, etc. Alle leaks kommen durch verschiedene teils dubiose Kanäle, wem man da vertrauen kann sind in der Regel Making of Star Wars, ein äquivalent zu WotW und Star Wars News Net, in etwa das was WiC für GoT ist.

    Lesen ist wie Schlafen und Träumen - der Mensch ist in einer anderem Welt: man soll ihn nicht wecken. - Richard Benz

    "Fan" - kommt von Fanatismus, insofern bin ich kein Fan, sondern eine Verehrerin der Bücher von GRRM und der Serie dazu.

  • Brigthroar
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    • 2. Juli 2018 um 23:28
    • #153

    Dass Rey eine so gute Pilotin ist, hat sie aber auch selber überrascht und ihre Fähigkeiten auf der Starkiller Base wirkten auf mich wie purer Instinkt oder dass da noch was/wer anderes in ihr steckt. Zweiteres dürfte sich nach Episode VIII erledigt haben, aber irgendwie glaube ich immer noch, dass mehr hinter ihr stecken muss und Kylo sie angelogen hat.

    Ich aber allerdings auch schon mal die Theorie gehört, dass die Macht nach dem Gleichgewicht strebt und deshalb regulierend eingreift. So entstand Anakin in bester Jesus-Manier, so könnte Rey ihre Fähigkeiten erlangt haben und so könnte auch das Kind auf dem Kasino-Planeten als Hinweis fungieren. Der Gedanke, die Macht habe ein Bewusstsein, missfällt mir allerdings zutiefst. Denn das braucht man wohl, wenn man einen hellen Machtnutzer schafft und, in Ermangelung möglicher Ausbilder in der Zukunft, alle nützlichen Techniken serienmäßig vorinstalliert.

    Bei uns im Norden werden die Gesetze der Gastfreundschaft noch immer in Ehren gehalten. ~ Roose Bolton

  • Maegwin
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    • 2. Juli 2018 um 23:56
    • #154
    Zitat

    Das sie so toll mit dem Schwert ist, fiel für mich aber auch zur Force-Magie-Krimskrams-Power-Of-Righteousness gegen jemanden der gerade voller Selbstzweifel war, nachdem er ein Familienmitglied ermordet hatte.
    Ich denke mir dann immer, dass das vermutlich das "einfache" ist. Jeder Force-User kann halt einfach toll mit dem Schwert umgehen, aber nur Meiter-/Fortgeschrittene können den ganzen anderen coolen Machtkram einsetzten.

    Das Thema mit den Flugkünste, obwohl nichts darauf hingedeutet hat, dass sie auf Jakku groß geflogen ist hat mir auch mehr aufgeschlagen.
    Trooper aus dem Nichts manipulieren war auch eine harte Nuss.

    Aber Back to Topic: Rote Garde war awesome.

    Ich kann mich nur wiederholen: Kylo war für mich halbwegs erklärlich - die rote Garde war es nicht, weil dazwischen keinerlei feststellbare Weiterentwicklung stattgefunden hat. Es sei denn man nimmt "Aber Drachen!" plötzlich als einziges Argument und das ist grundsätzlich keines das ich besonders mag. ;)
    Gestört haben mich allerdings andere Fehler mehr.
    Eben weil mir die rote Garde oder Phasma der Idee und dem Design nach sehr gut gefallen, fand ich es schade, dass sie so gesangslos verheizt werden/wurden - die Screentime hätte man ruhig General Karneval abknapsen können.

    Zitat

    Zweiteres dürfte sich nach Episode VIII erledigt haben, aber irgendwie glaube ich immer noch, dass mehr hinter ihr stecken muss und Kylo sie angelogen hat.

    Da magst du Recht haben, wie bei GRRM so oft würde ich mir allerdings die einfachere als bessere Erklärung wünschen.

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  • The Dragonknight
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    • 31. August 2018 um 09:50
    • #155

    Ohhh yesss:

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    Ich habe es zwar noch nicht sehen können, aber ich freue mich schon sehr darauf mir das in Ruhe anzuschauen.

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    Ceterum censeo Casimirem esse delendum.

  • HappyTime
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    • 31. August 2018 um 13:01
    • #156

    Habe ich schon gesehen. Der Stil ist wie immer, aber wie schon in der eigentlichen Review sehe ich doch einige Dinge anders.
    Für eine detailliertere Debatte müsste ich mir Plinkett aber nochmal anschauen.

    It`s not easy to be a birdplane.

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  • Ser Erryk
    Gast
    • 31. August 2018 um 17:15
    • #157

    Habe es jetzt auch gesehen. Wie immer sehr aufwendig und interessant gestaltet, auch wenn ich natürlich als Nicht-Ami nicht jede Referenz und Anspielung verstehen kann. Im Prinzip wurden die beiden größten Fehler hier auch so erkannt, wie ich sie wahrgenommen habe: Kein wirklicher Hauptplot, sondern vier Nebenplots, die alle die gleiche Sendezeit bekommen und zuviel falsch angebrachte Comedy bei allen Charakteren.
    Wenn ich aber noch einmal so resümiere: ich glaube der Casino-Plot mit dem Codebreaker (oder wie immer der hieß) ist der wohl mit Abstand dümmste Star-Wars-Plot gewesen, Prequels mit einbezogen!!!
    Und tatsächlich machen die Einspielungen der alten Trilogie irgendwie immer wieder so sentimental. Es zeigt was Star Wars einmal war, und auch wieder hätte sein können, aber einfach nicht mehr ist. Man muss sich leider damit abfinden, dass es ein Massenphänomen geworden ist für eine Zuschauerschaft, die seltsamen Humor und möglichst viel opulentes Actionspektakel will.

  • Liandra
    Profi
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    • 1. September 2018 um 09:47
    • #158

    Ein Kritiker hat vor kurzem gesagt das viele Männliche Fans ein Problem mit dem Film haben weil die stereotypischen, männlichen Handlungsstränge durch die Handlung von Frauen kritisiert werden. Ein Beispiel: Poe ist der heißblütige, Sorglose Heldenhafte Kampfpilot der Kopflos in die Action springt. Deswegen verliert der Wiederstand viele Ressourcen (namentlich Bomber und Flieger)und wird deswegen degradiert oder suspendiert. Fürher wäre er für das Abschießen des Dreadnaughts mit einer Medallie geehrt worden ohne Rücksicht auf die Verluste die es deswegen gab, usw.

    Es soll wohl auch ein Problem damit geben das es zudem Frauen sind, die diese Männer kritisieren.
    ICh habe nicht alles verstanden und wenn ich den Link zu dem Video wiederfinde poste ich es hier. Es gibt ja immer zwei Seiten bei so einer Sache.

    Lesen ist wie Schlafen und Träumen - der Mensch ist in einer anderem Welt: man soll ihn nicht wecken. - Richard Benz

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  • Ser Erryk
    Gast
    • 1. September 2018 um 10:35
    • #159

    PS: Mein Beitrag bezog sich natürlich auf die Plinkett-Review.
    Und zu der Frauen-Thematik: Es gab wirklich jemand, der alle Szenen mit Frauen rausgeschnitten hat. Resultat: Poes Pläne waren noch dämlicher als vorher.

  • Cethleann
    Profi
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    • 1. September 2018 um 10:52
    • #160

    Habe neulich gelesen, dass Rose Stop von Finns Opfer tatsächlich Sinn macht. Finn wird während er auf die Kanone zurast mehrmals gesagt, dass es zu spät ist und sein Opfer bedeutungslos wäre. Wir sind es nur als Zuschauer gewohnt, dass der Held unmögliche Chancen überwindet und sie nicht tatsächlich unmöglich sind.

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