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  1. Eis-und-Feuer Forum
  2. TV-Serie: Game of Thrones
  3. Der Serie sechster Teil

Episode 6x10 - The Winds of Winter

  • The Dragonknight
  • 9. Juni 2016 um 09:02
  • amparar
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    • 28. Juni 2016 um 19:22
    • #701

    "Stilmittel, die den Genuss erzeugen": Ja, absolut! Seht Euch doch nur die Aufmachung der KL-Szene an, hört die Musik, das Klavier, später Cello, wie sie so völlig anders zu vorhergehenden Orchestrierungen sind! Oder der Selbstmord Tommens: Ein minimalistischer Kunstgriff! Ich hätte die Folgeszene sogar nicht so schnell eingeblendet, sondern hätte noch ein paar Sekunden die Stille belassen. Wie auch immer. Es ist Kunst!
    Ich musste spontan an das Ende der 4. Symphonie Sibelius' denken, die eine minimalistische Provokation war und mich gerade deshalb immer wieder begeistert. https://youtu.be/x92IrCQR7jg?t=2225

    Wir sehen das schon gar nicht mehr. Aber ich denke, es sind viele Wagnisse in der Serie vorhanden, was mich immer wieder begeistert; und Wagnisse, die wir in unseren (deutschen) Produktionen nicht bekommen können.

  • Cyrill Sneer
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    • 28. Juni 2016 um 19:24
    • #702

    Sooo, hab mir gerade die Folge nochmal angesehen.

    Ich muss schon sagen, Kingslanding (ich hab da mal besonders auf die musikalische Untermalung geachtet) war schon großes Kino.
    Als die kleine Mormont in Winterfell sprach hatte ich tatsächlich Gänsehaut, fand ich ganz großartig.
    Es ist doch so, die ersten Staffeln waren eine Einführung, die mMn sehr gut gelungen ist, da war auch noch nicht soo viel passiert.
    Mittlerweile ist es in der Serie schwer und in den Büchern gar noch schwieriger geworden die vielfältigen Handlungen zu einem befriedigenden Ende zu führen.(Wo ist die BoB, was ist mit Brienne und Pod, wo ist Euron)
    Hinzukommt, dass D&D ihre eigenen Ideen, die mich selten überzeugen weiterführen müssen oder sollten da es schlicht keine Romanvorlage mehr gibt.
    Ich jedenfalls bin gespannt wie es weitergeht, glaube eher nicht, dass noch groß neue entscheidende Charaktere eingeführt werden aber lassen wir uns überraschen.

  • Grunkins
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    • 28. Juni 2016 um 19:25
    • #703
    Zitat

    Klar, Daenerys ist wichtig für ihre Rache,- aber ich denke nicht bzw. es fällt mir schwer zu glauben, das Ellaria und ihre Sandschlangen sich auf Dauer unterordnen können. Ist auch egal, weil ich der festen Überzeugung bin, das Daenerys ihre ganze Armee sowieso verlieren wird, bevor sie in Westeros ankommt. ; )

    Warum sollten sie sich nicht unterordnen? Ellaria hat die Macht an sich gerissen, weil sie Rache will. Nicht weil sie machtgeil ist.

    Zitat

    Überzeugt mich trotzdem alles nicht, ich brauch mir nur den Zweikampf von Jorah und dem Elite-Dothraki angucken. Worauf es hinausläuft, denn letztlich kann man mit Pferden dann auch nicht viel bei einer Belagerung anfangen.Was die Verteidigung gegen Drachen angeht, hätt ich eine Idee. Cercei könnte Zivilisten (Kinder) als menschliche Schutzschilde einsetzen. Das würde gegen Dany bestimmt funktionieren.

    Kann dich auch nicht überzeugen, wenn du die Argumente nicht liest. Jorah ist ein Ritter. Selbst wenn er kein übermäßig guter ist, gehört er damit zu den 5-10% Berufskämpfern in Westeros die überhaupt mit den Dothraki vergleichbar sind. Ein Großteil der Westerosi sind keine Berufssoldaten, die Dothraki sind es Alle. Und wenn du dir den Kampf ansiehst, wirst du auch feststellen, dass Jorah keinesfalls überlegen war. Er hat am Ende knapp mithilfe eines Tricks gewonnen. Und wo soll denn belagert werden? KL? ist keine starke Festung, Dany hat ja dann auch noch mindestens 5000 Unbefleckte und 100.000 Tyrells und Martells. Und drei Drachen. Ein Kinderspiel. Menschliche Schutzschilde funktioniert bis zu einem gewissen Grad, aber wird schwierig zehntausende Menschen aufn die Mauern zu zwingen und dort dauerhaft stehen zu lassen.

  • Mavric24
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    • 28. Juni 2016 um 19:25
    • #704
    Zitat von Dornpunzel

    Ein guter Twist ist für mich eine Wendung, mit der ich nicht rechne. Die ich mir daher auch nicht wünschen kann. Ich hätte mir auch Neds Tod nicht gewünscht. Ich hätte auch nicht mit ihm gerechnet. Genau deswegen war es eine geniale, unerwartete Wendung.

    Klar vieles war vorhersehbar:

    - Jons Wiedererweckung
    - Wer die Schlacht der Bastarde gewinnt und wie es entschieden wird
    - Dany macht sich auf den Weg nach Westeros etc.

    Es gab aber durchaus überraschende Sachen

    - Hold the door
    - Cersei auf den Thron (Hätte ich niemals mit gerechnet)

    Du hast geschrieben, dass es in der ersten Staffel so viele Wendungen gab, welche denn? Bis auf Ned.. Ist zwar schon eine Weile her, dass ich mir die erste Staffel angesehen habe, aber trotzdem meine ich mich zu erinnern, dass es auch da nur diesen einen großen Twist gegeben hat. Drachengeburt vielleicht noch, obwohl auch da völlig klar war, dass Dany nicht drauf geht.

  • Dornpunzel
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    5
    • 28. Juni 2016 um 19:40
    • #705
    Zitat von Mavric24

    Es gab aber durchaus überraschende Sachen

    - Hold the door
    - Cersei auf den Thron (Hätte ich niemals mit gerechnet)

    Du hast geschrieben, dass es in der ersten Staffel so viele Wendungen gab, welche denn? Bis auf Ned.. Ist zwar schon eine Weile her, dass ich mir die erste Staffel angesehen habe, aber trotzdem meine ich mich zu erinnern, dass es auch da nur diesen einen großen Twist gegeben hat. Drachengeburt vielleicht noch, obwohl auch da völlig klar war, dass Dany nicht drauf geht.

    Wie gesagt, die Auflösung mit Hodor hat mich nicht überzeugt, daher fällt es mir schwer, das als positiv herauszustellen.

    In den ersten Staffeln hat mich neben Neds Tod einiges überrascht. Nagle mich bitte nicht auf eine einzelne Staffel fest, so genau weiß ich nicht mehr, ob etwas in der ersten oder zweiten passiert ist. Aber da wäre Drogos Tod, den ich nicht erwartet hätte. Noch weniger, dass Dany ihr Kind verliert. Jorahs Verrat war mir auch nicht von Anfang an klar. Dass Jamie und Cersai ein Paar sind - mehr oder weniger - hätte ich jetzt auch nicht auf dem Plan gehabt und dachte wirklich, dass ihre Kinder die des Königs sind. Die rote Hochzeit hat mich auch etwas sprachlos zurückgelassen, das war ein extremer Einschnitt. Jons Tod schließlich auch. So etwas fehlt mir in dieser Staffel.

  • Cyrill Sneer
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    • 28. Juni 2016 um 19:42
    • #706

    Das ist glaube ich das alte Thema der gestiegenen Erwartungen, die Sache mit Hodor fand ich persönlich schon ziemlich stark.

  • rhaegon I.
    Fortgeschrittener
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    235
    • 28. Juni 2016 um 19:46
    • #707
    Zitat von amparar

    "Stilmittel, die den Genuss erzeugen": Ja, absolut! Seht Euch doch nur die Aufmachung der KL-Szene an, hört die Musik, das Klavier, später Cello, wie sie so völlig anders zu vorhergehenden Orchestrierungen sind! Oder der Selbstmord Tommens: Ein minimalistischer Kunstgriff! Ich hätte die Folgeszene sogar nicht so schnell eingeblendet, sondern hätte noch ein paar Sekunden die Stille belassen. Wie auch immer. Es ist Kunst!
    Ich musste spontan an das Ende der 4. Symphonie Sibelius' denken, die eine minimalistische Provokation war und mich gerade deshalb immer wieder begeistert. https://youtu.be/x92IrCQR7jg?t=2225

    Wir sehen das schon gar nicht mehr. Aber ich denke, es sind viele Wagnisse in der Serie vorhanden, was mich immer wieder begeistert; und Wagnisse, die wir in unseren (deutschen) Produktionen nicht bekommen können.


    die musikalische Untermalung war der Hammer jaa...


    ich weiß nicht, ob das schon jemand anders gepostet hat, aber ich hatte Sansas Reaktion während Jons Proklamation zum KitN ganz anders gedeutet, als die Schauspieler sie hier

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    erklären... dachte die beiden wären jetzt cool miteinander und LF aussen vor..

    "My reading of history has shown me that simply 'being a good man' is not enough. That there are many kings who are good men and yet bad kings. And even good kings sometimes make disasterous decisions. So government is complex, politics is complex." - GRRM

  • Jhogo13
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    153
    • 28. Juni 2016 um 19:47
    • #708
    Zitat von TyreonTargaryen

    Ich finde diese Rezension beschreibt es Eigtl perfekt warum die einen Staffel 6 lieben, und die anderen sie kacke finden:
    zusammengefasst: wer auf simples Entertainment steht mit plots über die man nicht viel nachdenken muss/soll, dem hat die Staffel 6 super gefallen.
    Wer gerade die subtile mystische dauerspannung möchte und n intellektuellen Anspruch an die storylines hat. , für den ist Staffel 6 ne Enttäuschung. Ich warte doch nicht 5-6 Staffeln auf gewisse Ereignisse, damit diese dann lieblos dahingeklatscht werden, nur damit es "endlich mal voran geht". Das wäre das gleiche als würde man innerhalb einer Folge die WW besiegen, ohne mal zu erklären wieso weshalb warum die eigentlich da sind. Aber Hauptsache die Schlacht war "episch" ...

    Ansonsten finde ich es nicht unlogisch mit cersei als Queen und das voll sagt nix obwohl es sie hasst. Da gibt es keinen rechtsstaat sondern n machtvakuum , das sich am einfachsten mit Gewalt ausfüllen lässt. dazu braucht man keine Mehrheit oder Zuspruch vom volk. Das war doch im Mittelalter nicht anders, oder guckt mal in den nahen Osten...

    http://www.nytimes.com/2016/06/28/art…p-stories-below

    Hm, tut mir leid, aber mit dem Verweis auf intellektuellen Anspruch hast Du dir wirklich ein Eigentor geschossen. Game of Thrones und intellektuell anspruchsvoll? Die Buchvorlage ASoIaF von GRRM intellektuell anspruchsvoll (denn das impliziert jawohl deine Kritik an der Serie)? Da würde wohl auch GRRM mehr als überrascht sein. Wir sprechen hier von einer Fantasy-Saga. Oder anders formuliert ein Fantasy-Epos. Da bleiben epische Momente (zum Glück) nicht aus (natürlich kann man drüber streiten, ob die gut gemacht sind, mir gefallen auch nicht alle). Wenn Du intellektuell Anspruchsvolles lesen möchtest, da würde ich z.B. Grass, Dürrenmatt, Tolstoi oder andere empfehlen. Aber nicht GRRM und ASoIaF, da bist Du dann hier völlig falsch.

    Und versteh(t) mich nicht falsch: ich liebe die Bücher. Sie sind toll geschrieben. Das Spezielle ist wohl der ständig wechselnde POV. Und natürlich die Twists. Ich erinnere mich noch, wie ich z.B. die Red Wedding das erste Mal las. Ich habe geweint und wollte erst nicht weiterlesen und dachte: "Das darf nicht wahr sein, GRR, warum lässt Du das passieren?" Ich bin Bran- und Arya-Fan. Die sind beide so liebevoll beschrieben. Und ich habe Jamie gehasst, als er Bran den Turm runterstürzte. Später relativierte sich das aber. Als man Jamie besser kennenlernen durfte. Ich habe ihn nicht mehr gehasst, aber doch immer noch verurteilt, denn er hat ein kleines, unschuldiges Kind töten wollen. So ist es GRR unheimlich gut gelungen, mit unseren Emotionen zu spielen. Und das erklärt wohl zu allererst den Erfolg der Bücher. Ich habe mir 2011 direkt nach Erscheinen die Orignialversion von "A Dance with Dragons" gekauft, weil ich nicht auf die deutsche Übersetzung warten wollte (die ohnehin schlechter ist, allein die Namen...), so "süchtig" bin ich, weil ich unbedingt wissen wollte, wie sich wohl alles weiterentwickelt. Ich kann auch oft die Finger nicht von den Spoilern lassen, bin einfach zu neugierig :D

    Dass du Szenen als " lieblos dahingeklatscht" empfindest, das ist dein gutes Recht. Ich sehe es anders. KL war klasse inszeniert, inbesondere dank der fabelhaften Musik. Aber auch die Arya-Szene fand ich gut. Oder auch das Gespräch zwischen Dany und Tyrion. Fast schon süß der Kleine ;) Wenn Du diese Szenen, oder auch andere, schlecht fandest, ok, sind wir unterschiedlicher Meinung. Aber da nen intellektuellen Anspruch ableiten? Oder anderen zu unterstellen, dass sie auf simples Entertainment stehen? Kann ich leider mal gar nicht nachvollziehen.

    Und ich bin D&D und dem ganzen Staff rund um GoT unheimlich dankbar, dass sie sich an die Verfilmung der Bücher gewagt haben. Damit habe ich nie gerechnet (es war ähnlich wie mit dem Herrn der Ringe, hätte ich auch nie gedacht, dass das mal verfilmt wird, ebenfalls komplex und umfangreich). Und irgendwie sind doch Westeros und all seine Charaktere durch die Bücher und die Serie ein Teil unseres Lebens geworden. Über viele Jahre dürfen wir mitfiebern, hoffen, bangen, spekulieren, einfach klasse. Klar kann man Dinge kritisieren. Aber im Großen und Ganzen bin ich einfach nur froh, dass ich überhaupt in den Genuss kommen darf, die Verfilmung von einem meiner Lieblingsbücher sehen zu dürfen. Andere wurden bisher nicht verfilmt. Aber was nicht ist, kann noch werden :hail: Deswegen empfinde ich es oft mehr als überzogen, wenn man so über D&D und die Serie schimpft. Da fehlt mir dann eine gewissen Relation.

    Zitat von LordSerry

    Der Unterschied zwischen Jaime und Varys ist hier sehr simpel: Bei Jaime wissen wir wohin er unterwegs ist, wie er dort hingelangen wird, und die Entfernung ist vergleichsweise eher gering.
    Bei Varys haben wir das Problem, dass er innerhalb kurzer Zeit von Meereen nach Dorne und wieder zurück schippert. Solange du mir nicht sagen möchtest, dass der Dany-Strang in S6 ab dem Zeitpunkt von Varys Abreise mehrere Wochen oder gar Monate dauert (weil das einfach keinen Sinn machen würde), ist es Varys zeitlich unmöglich diese Entfernung zurückzulegen.
    Dann kommt noch, dass es für ihn keinen Sinn macht wieder zurück in Richtung Meereen zu fahren, weil Westeros ja schon sowieso das Ziel von Daenerys ist.


    Das Beispiel mit den Targaryen ist schlecht gewählt, denn die haben den eisernen Thron und das Königreich ja erst erschaffen.
    Ansonsten gebe ich dir bei Cersei Recht. Sie hat einfach das politische Machtvakuum ausgenutzt, was sie selbst geschaffen hat.

    Zu Varys: naja, wer weiß denn schon, wo die da grad überhaupt rumsegeln. Muss ja nicht kurz nach dem Aufbruch in Meeren sein. Könnte auch sein, dass die Varys in Dorne eingesammelt haben und bereits viel weiter sind. Und das mehrere Monate vergangen sind, ist ja mehr als offensichtlich. Da er eben nicht teleportieren kann, gibt es doch gar keine andere Erklärung. Deswegen brauch man da eben auch nicht drauf rumreiten. Insgesamt wäre es doch ein unfassbarer Zufall, wenn zeitgleich zu den Geschehnissen in KL Jon zum König des Nordens ausgerufen wird, Bran die Mauer erreicht, Arya mit den Freys abrechnet und Dany in See sticht. Die Handlungen sind weder chronologisch noch in direkter zeitlicher Abfolge. Deswegen braucht man sich da doch nicht unnötig den Kopf zu zerbrechen. Führt doch zu nix. Und wenn doch: einfach das unmögliche und/oder/bzw unwahrscheinliche ausschließen (zB das Teleporten) und dann bleibt am Ende die Erklärung übrig ;)

    Zu meinen Beispiel mit den Targayens: klar haben die das Königreich erschaffen. Aber Westeros war meines Wissens nicht unbewohnt. Da gabs ja schon "Lebensformen". Und mit welchem Recht haben sie ihr Königreich erschaffen? Mit dem Recht des Stärkeren. Aber ich glaube wir sind schon einer Meinung ;) Ist einfach das Problem des Geschrieben, da gibt es mal Missverständnisse, weil es einem nicht immer gelingt, sich auf den Punkt auszudrücken, und da beziehe ich mich ausdrücklich mit ein ;)

    Ach, und zu den Twists: ich liebe Twists. Aber was nunmal wahr ist: wir sind auf der Zielgerade, das Lied von Eis und Feuer neigt sich dem Ende zu, da geht der Spielraum für Twists langsam aus. Die Figuren sind auf dem Schachfeld in Position, einige bereits geschlagen, und nun kommt der Höhepunkt unweigerlich näher. Das Lied kann leider nicht ewig weitergehen.

    Einmal editiert, zuletzt von Jhogo13 (28. Juni 2016 um 19:59)

  • Jhogo13
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    153
    • 28. Juni 2016 um 19:51
    • #709
    Zitat von amparar

    "Stilmittel, die den Genuss erzeugen": Ja, absolut! Seht Euch doch nur die Aufmachung der KL-Szene an, hört die Musik, das Klavier, später Cello, wie sie so völlig anders zu vorhergehenden Orchestrierungen sind! Oder der Selbstmord Tommens: Ein minimalistischer Kunstgriff! Ich hätte die Folgeszene sogar nicht so schnell eingeblendet, sondern hätte noch ein paar Sekunden die Stille belassen. Wie auch immer. Es ist Kunst!
    Ich musste spontan an das Ende der 4. Symphonie Sibelius' denken, die eine minimalistische Provokation war und mich gerade deshalb immer wieder begeistert. https://youtu.be/x92IrCQR7jg?t=2225

    Wir sehen das schon gar nicht mehr. Aber ich denke, es sind viele Wagnisse in der Serie vorhanden, was mich immer wieder begeistert; und Wagnisse, die wir in unseren (deutschen) Produktionen nicht bekommen können.

    Schöne Meinung, gut gesprochen :beer:

  • Dornpunzel
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    5
    • 28. Juni 2016 um 19:52
    • #710
    Zitat von XerxesIII


    Sie will ihren Sohn schützen und hält ihn von der Septe fern. Damit war das jedenfalls schon mal Alte-Cersei... und ja, es ist auch die Cersei die noch NIE mehr als 1 Schritt gedacht hat (darf man nicht vergessen).

    Wie schon geschrieben - habe deinen Post erst jetzt gehen - mag Cersai nicht immer nachdenken. Wenn sie es tut, dann aber, wenn es um ihre Kinder geht. Abgesehen davon, dass ich mir einfach nicht vorstellen kann, dass sie Tommen in dem Moment alleine gelassen hätte.


    Zitat

    Zur Rechtmäßigkeit der Thronfolge:
    - ob das GoT jetzt wirklich so genau nimmt. geschenkt.
    - erstmal dürfte Angst eine Rolle spielen
    - wenn die alle in der Septe war. Ist schlicht niemand in KL
    - Cersei Baratheon - nicht Lennister, sitzt jetzt auf dem Thron also zu weit hergeholt finde ich es nicht.

    Cersei ist eine Lannister. Sie mag einen Baratheon geheiratet haben, aber nach seinem Tod wurde sie lediglich zur Königin-Mutter. Nach dem Tod ihres Sohnes ist sie eigentlich ... nichts mehr. Das einzig für mich schlüssige Argument ist die Angst vor den Lannisters, aber hier gibt es ja noch Jamie, der in der Rangfolge über ihr steht. Also hat das - aus meiner Sicht - weder Hand noch Fuß.

  • amparar
    Fortgeschrittener
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    278
    • 28. Juni 2016 um 19:58
    • #711

    Wie sieht es eigentlich mit dem Altersunterschied aus? Rhaegar Targaryen ist doch Daenerys' Bruder, Jon sein Sohn, doch Daenerys ist irgendwie auch Jons Altersklasse, vom Äußerlichen her. Darf ich das nicht so eng sehen oder steckt noch etwas anderes dahinter? Targaryens altern nicht so schnell oder so?

  • Harry Moff
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    • 28. Juni 2016 um 19:59
    • #712

    Ich weiß nicht, ob es hier zwei Meinungen gibt. Aber das war in meinen Augen die beste GoT Folge ever und das beste Staffelfinale, das ich bisher gesehen habe. Überragend! Chapeau!
    Für mich war die Staffel bisher eher enttäuschend, vielleicht auch, weil meine Erwartungen zu hoch waren. Doch die letzten beiden Folgen haben das locker rausgerissen. In Folge 9 war ich fast die ganze Zeit angespannt, obwohl sich am Ende herausstellte, dass irgendwie doch alles so kommt, wie man es gedacht hat. Total GoT-untypisch! Dennoch schwang immer so eine leichte Nervosität mit, das haben die Showrunenr sehr gut hinbekommen. Ich wollte auch einfach nicht, dass die Lieblinge Jon (hätte ja sein können), Tormund und Davos sterben. Ich dachte mir, dass bei so einer Schlacht sicher einer der "Helden" draufgehen wird. Aber es ging tatsächlich gut... seltsam, wenn man später drüber nachdenkt.
    Bei Folge 10 war ich aber überhaupt nicht angespannt. Ich war fasziniert von dem, was ich da gesehen habe. Knapp 70 Minuten saß ich staunend vorm Fernseher und hatte kaum Zeit zum Luftholen. Bestes Merkmal, dass einem keine Atempause gelassen wurde: meine Frau und ich haben nach der Folge festgestellt, dass wir kein Wort während der ganzen Epsiode gewechselt haben :D Wir waren gefesselt. Und obwohl Charaktere gestorben sind, die ich mochte, oder zumindest interessant fand, war ich nie schockiert, oder angepisst. Selbst, dass sich die verhasste Cersei auf den Thron ihres toten Sohnes setzt, und sich damit zum neuen Serien-Bösewicht (nach dem Tod von Ramsey wurde ja quasi händeringend danach gesucht) aufschwingt, hat mich kalt gelassen. Viel geil war alles inszeniert und gespielt. Super gemacht. Da kann ich nur den symbolischen Kniefall machen!

  • Jenny4407
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    • 28. Juni 2016 um 20:00
    • #713
    Zitat von amparar

    Targaryens altern nicht so schnell oder so?

    Rhaegar war der viel ältere Buder von Dany und Viserys, ihre Mutter hatte oft versucht noch andere Kinder zu bekommen aber die waren alles fehlgeburten.
    Wärend der Rebellion von Robort war die Mutter von Dany Schwanger.

    Tyrion King of Throones!!!
    Go Jon Go!!!

  • Grunkins
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    • 28. Juni 2016 um 20:01
    • #714

    Ich weiß nicht, ob intellektueller Anspruch der richtige Ausdruck dafür ist. Ich fand die Serie hat qualitativ einfach etwas nachgelassen und setzt mehr auf Effekte, Bildgewalt und einige besonders schön dramaturgisch inszenierte Szenen die tatsächlich Gänsehaut produzieren wie in KL.

    Die Zwischensequenzen zwischen diesen zentralen Geschehnissen empfinde ich auch häufig etwas lieblos dahingeklatscht. So sind Alle Dialoge in und um Meereen (Dany und Jorah vielleicht ausgenommen) und besonders Jene mit Tyrion bedenklich schlecht. Dabei waren die Dialoge mit Tyrion, Varys und anderen besonders in KL eine der Stärken der Serie. Die subtilen Wortgefechte zwischen Baelish und Varys sind auf billige Eunuchenwitze geschrumpft. Wenn du die Szene mit Tyrion "süß" findest, trifft es das, aber nicht im positiven Sinne. Tyrion soll nicht in erster Linie süß sein.

    Ein anderes Beispiel wäre die mangelnde Empathie beim Tod von Charakteren. Die Red Wedding oder Ned haben einen gefickt. Oberyns Tod war grausig und ein Schock für Viele. Man konnte heulen. Bei Joffrey konnte man sich irgendwie freuen, dass es Dieses Riesenarschloch erwischt hat, aber Cersei ist adäquat in Panik ausgebrochen und zornig geworden. Doran, Roose, Barristan, die ganze Stannis-Familie die sind einfach so niedergemetzelt worden. Bei Rickon hat sich bei mir gar nichts mehr geregt, einfach weil er nur zu diesem Zweck aufgetaucht ist. Irgendwann waren die Tode so x-beliebig, dass ich im Falle eines Mordes an Asha/Theon nicht mal mehr mit der Wimper gezuckt hätte weil eh alle immer auf der Schwelle zum Grabe standen.

  • Jhogo13
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    • 28. Juni 2016 um 20:01
    • #715
    Zitat von amparar

    Wie sieht es eigentlich mit dem Altersunterschied aus? Rhaegar Targaryen ist doch Daenerys' Bruder, Jon sein Sohn, doch Daenerys ist irgendwie auch Jons Altersklasse, vom Äußerlichen her. Darf ich das nicht so eng sehen oder steckt noch etwas anderes dahinter? Targaryens altern nicht so schnell oder so?

    Ich habe eine kleine Schwester, die ist 20 Jahre jünger. Soll also vorkommen ;) Wenn da mehr dahintersteckt, wär ich überrascht, was aber ja nichts Schlechtes wäre.

  • rhaegon I.
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    • 28. Juni 2016 um 20:02
    • #716
    Zitat von amparar

    Wie sieht es eigentlich mit dem Altersunterschied aus? Rhaegar Targaryen ist doch Daenerys' Bruder, Jon sein Sohn, doch Daenerys ist irgendwie auch Jons Altersklasse, vom Äußerlichen her. Darf ich das nicht so eng sehen oder steckt noch etwas anderes dahinter? Targaryens altern nicht so schnell oder so?

    jon ist 283 und dany 284 AC geboren und somit ein Jahr älter als dany. rhaegar ist 259AC geboren

    "My reading of history has shown me that simply 'being a good man' is not enough. That there are many kings who are good men and yet bad kings. And even good kings sometimes make disasterous decisions. So government is complex, politics is complex." - GRRM

  • Mavric24
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    • 28. Juni 2016 um 20:03
    • #717
    Zitat von amparar

    Wie sieht es eigentlich mit dem Altersunterschied aus? Rhaegar Targaryen ist doch Daenerys' Bruder, Jon sein Sohn, doch Daenerys ist irgendwie auch Jons Altersklasse, vom Äußerlichen her. Darf ich das nicht so eng sehen oder steckt noch etwas anderes dahinter? Targaryens altern nicht so schnell oder so?

    Jon und Dany sind gleich alt, Rhaegar ist nur deutlich älter als Dany. Kommt vor selbst im wahren Leben..

  • Jhogo13
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    • 28. Juni 2016 um 20:05
    • #718
    Zitat von Grunkins

    Ich weiß nicht, ob intellektueller Anspruch der richtige Ausdruck dafür ist. Ich fand die Serie hat qualitativ einfach etwas nachgelassen und setzt mehr auf Effekte, Bildgewalt und einige besonders schön dramaturgisch inszenierte Szenen die tatsächlich Gänsehaut produzieren wie in KL.

    Die Zwischensequenzen zwischen diesen zentralen Geschehnissen empfinde ich auch häufig etwas lieblos dahingeklatscht. So sind Alle Dialoge in und um Meereen (Dany und Jorah vielleicht ausgenommen) und besonders Jene mit Tyrion bedenklich schlecht. Dabei waren die Dialoge mit Tyrion, Varys und anderen besonders in KL eine der Stärken der Serie. Die subtilen Wortgefechte zwischen Baelish und Varys sind auf billige Eunuchenwitze geschrumpft. Wenn du die Szene mit Tyrion "süß" findest, trifft es das, aber nicht im positiven Sinne. Tyrion soll nicht in erster Linie süß sein.

    Ein anderes Beispiel wäre die mangelnde Empathie beim Tod von Charakteren. Die Red Wedding oder Ned haben einen gefickt. Oberyns Tod war grausig und ein Schock für Viele. Man konnte heulen. Bei Joffrey konnte man sich irgendwie freuen, dass es Dieses Riesenarschloch erwischt hat, aber Cersei ist adäquat in Panik ausgebrochen und zornig geworden. Doran, Roose, Barristan, die ganze Stannis-Familie die sind einfach so niedergemetzelt worden. Bei Rickon hat sich bei mir gar nichts mehr geregt, einfach weil er nur zu diesem Zweck aufgetaucht ist. Irgendwann waren die Tode so x-beliebig, dass ich im Falle eines Mordes an Asha/Theon nicht mal mehr mit der Wimper gezuckt hätte weil eh alle immer auf der Schwelle zum Grabe standen.

    Aber das kannst Du doch der Serie nicht vorwerfen. Ist doch in den Büchern dasselbe. Zumindest habe ich in keinsterweise eine größere Bindung zu Rickon aufgebaut. War halt keine der Schlüsselfiguren. Das Gleiche gilt für Barristan oder Roose. Doran ist was anderes, weil es numal völlig am Buch vorbei war. Da sind wir uns wohl ausnahmsweise mal alle einig ;)

    Und nochmals zu Tyrion: bei den Toden sprichst Du mangelnde Empathie an. Die könnt ich Dir vorwerfen ;) Das war ein schöner Dialog. Man hat mal wieder mehr über Tyrion erfahren, wie er fühlt und denkt. Wer sagt denn, wie er sein soll? Auf der einen Seite soll er nicht nur blöde Witze machen und sich betrinken. Und dann sieht man mal ne andere Seite von ihm, und dann ist es auch wieder schlecht^^
    Und gut, kenne die deutsche Fassung nicht, möglich, dass die Übersetzung nicht gelungen ist, im Englischen fand ich es sehr berührend.

    Einmal editiert, zuletzt von Jhogo13 (28. Juni 2016 um 20:14)

  • Stinkers Fuesse
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    • 28. Juni 2016 um 20:09
    • #719

    Cersei erobert den Thron genauso durch Gewalt, wie Robert einst.
    Im Gegensatz zu damals gibt es aber keinen König und keinen einzigen Thronerben mehr.

    Es gibt ja auch keinen "Baratheon" Nachfolger mehr.

    Robert ist tot, alle sein "offziellen" Erben sind tot. Joffrey, Mycella, Tommen. Es bleiben nur Bastarde
    Stannis ist tot, hat keinen Erben mehr: Shireen ist tot.
    Renly ist tot, keine Erben.

    Also ist ein Machtvakuum entstanden.
    Entweder bleibt der Thron verwaist, oder jemand nimmt sich ihn.
    Cersei hat die Macht.
    Die Spatzen haben sich ausgespatzt.
    Was soll das gemeine führungslose Volk von Kingslanding erstmal dagegen tun?

  • amparar
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    • 28. Juni 2016 um 20:14
    • #720

    Das mit den Toden, die einen nicht mitnehmen (Tommen? Rickon?), hat nicht unbedingt nur mit der Inszenierung zu tun und ich würde das nicht den Serienmachern anlasten. Sie sind nun mal für die Story notwendig und angedacht. Das große Leid auf der Zuschauerseite hat auch damit zu tun, wieviel Zeit man mit den Charakteren verbracht hat, was man mit ihnen durchgemacht hat... wie sehr sie einem ans Herz wuchsen und wie sehr sie "Unschuld" verkörpern; das ist dann immer besonders schlimm (Hodor). Oder wenn man Momente der Freude mit ihnen hatte. Die guten Tage bei den Starks. Oder Osha/Hodor/Bran auf Reisen.

    Cersei als neuer Bösewicht, mag sein, sie ist jedenfalls eine tragische Figur, noch tut sie mir eher Leid. Als düster-tragische Figur ist sie jedenfalls nun perfekt eingeführt, das ist sehr gut gemacht.

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