Serien, die man sehen muss!

  • Ich finde, TWD fängt sehr gut die Survival feeling ein, falls man es so sagen kann. Die Bedrohung ist immer da und die banalsten Fehler können den Menschen zum Verhängnis werden.
    Wenn die Autoren aber versuchen, über das banale Zeug hinauszugehen, die menschlichen Beziehungen zu präsentieren, die Psyche der menschen zu analysieren und blablabla... dann greifen sie ungebremst voll ins Klo (Die Formulierung gefällt mir, @Awesome). Die Charaktere treffen merkwürdige Entscheidungen, den Zufällen folgen weitere Zufälle und den Logiklöchern weitere Logiklöcher.
    Nun, es ist nicht immer so, oft gibt es auch interessante Handlungstränge mit interessanten Charakterentwicklungen, die verlaufen aber meistens im Sand.
    So habe ich die Serie zumindest in den ersten 4 Staffel wahrgenommen, danach habe ich vor Langeweile aufgehört.

  • Ich habe gestern die Serie Westworld
    zu Ende geschaut und ich bin begeistert. Selten so eine spannende, interessante und durchdachte Serie gesehen. Besonders gegen Ende gibt es einige Überraschungen welche einem erst den Atem verschlagen, nach ein wenig nachdenken aber doch logisch erscheinen. Dazu wunderschön inszeniert und sehr gute Schauspielerleistungen.
    Leider kommt die nächste Staffel erst 2017 aber ich warte.


    Ich hab gestern auch die letzte Folge angesehen und war ebenfalls begeistert. Das Ende hat ein "Was.. ich meine, was?!"-Gefühl hinterlassen. Vieles hab ich nicht kommen sehen, anderes wird nach Nachdenken logisch, wie du gesagt hast.Eine echt gute Serie und ich erwarte Staffel 2 mit Vorfreude

    Locke ist der Name eines Hauses im Norden, nicht der eines Söldners :P:D


    Und im Übrigen bin ich Ser Garlan Tyrells Meinung ;)

  • Hat sich schon jemand an "Dirk Gentlys holistische Detektei" auf Netflix versucht? Ich habe gestern die erste Folge geschaut und bin, milde gesagt, stark überfordert gewesen. Ein Zitat der FAZ trifft es hier auf dem Punkt genau: "Die erzählerische Wundertüte explodiert schon nach wenigen Minuten mit ziemlicher Wucht vor den Augen des Zuschauers und gibt ein ganzes Universum an Geschichten, Figuren und Szenen preis, das mit einer solchen Lautstärke und Geschwindigkeit über den Bildschirm kreiselt, dass es einem glatt den „langen dunklen Fünfuhrtee der Seele“ aus der Tasse haut."


    Ich würde gerne wissen, ob es sich lohnt am Ball zu bleiben und sich alles auflöst. Ich muss das Gesehene aktuell noch verarbeiten. :doofy:

  • Bin mit Mr. Robot S2 durch ... durch und durch genial imho.
    Tatsächlich hat mir S2 sogar noch besser gefallen als S1.
    Und der Übergang zu S3 lässt viele Wege möglich erscheinen.


    Total tolle Serie.

    There are but two types of people in the world:
    1. Those who can extrapolate from incomplete data!

  • Eventuell sind 16 Folgen pro Staffel zu viel?


    Auf jeden Fall. 10 wären perfekt.


    Meine Kritik bzgl. Staffel 7 sind die vielen Folgen mit lediglich einem Handlungsort, die darüberhinaus noch auf 60 Minuten aufgepumpt wurden.


    Wie gesagt mag ich das gerade Feeling bedingt.


    Wenn die Autoren aber versuchen, über das banale Zeug hinauszugehen, die menschlichen Beziehungen zu präsentieren, die Psyche der menschen zu analysieren und blablabla... dann greifen sie ungebremst voll ins Klo


    Ich finde gerade das sind teilweise die Stärken der Serie.
    Ich finde die Charakterdarstellungen unter einander sehr real.


    Die Charaktere treffen merkwürdige Entscheidungen, den Zufällen folgen weitere Zufälle und den Logiklöchern weitere Logiklöcher.


    So handeln Menschen aber auch manchmal im echten Leben.
    Nicht alle es gibt auch Ausnahmen wo ich mich frage was soll das.
    Aber Menschen sind merkwürdig und es gibt auch in echt Zufälle.

    Death

  • Episode 1 der siebten Staffel war sehr sehr heftig. Ich hab auch gedacht, wenn dass so weitergeht, dann steigst du aus.
    Das (vorerst) Finale war sehr gut. Aber der ganze Rest dazwische ??? Das war doch die reinste Langeweile, abgesehen von Ezekiel vielleicht noch.


    Negan als Charackter ist top, sehr gut umgesetzt, ich fand Ih herausragend in der Serienwelt nach dem Finale der 6. Staffel.
    Aber für eine Unterhaltungsserie ist die Häufigkeit seiner Auftritte/Aktionen einfach to much. Das nimmt das Besondere.

    Facit Omnia Voluntas

  • Hat sich schon jemand an "Dirk Gentlys holistische Detektei" auf Netflix versucht?


    Ich habe mir heute die ersten beiden Episoden angesehen. Noch bin ich unentschlossen. Ich kenne die Vorlage nicht,aber der Grad der Abgedrehtheit fühlt sich schon nach Douglas Adams an. Für die skurile Handlung finde ich den Humor allerdings etwas zu schwach. Ein bis zwei Folgen werde ich mir noch ansehen, bisher bin ich jedenfalls nicht "gefesselt".

    It`s not easy to be a birdplane.


    Ich muss meine Reaktionen haben dürfen!


  • Ich habe mir heute die ersten beiden Episoden angesehen. Noch bin ich unentschlossen. Ich kenne die Vorlage nicht,aber der Grad der Abgedrehtheit fühlt sich schon nach Douglas Adams an. Für die skurile Handlung finde ich den Humor allerdings etwas zu schwach. Ein bis zwei Folgen werde ich mir noch ansehen, bisher bin ich jedenfalls nicht "gefesselt".


    Ich würde mich freuen, wenn du deine Meinung mit uns teilen würdest, sobald du weitere Folgen gesehen hast :thumbup:



  • Ja, auch im echten Leben werden seltsame Entscheidungen getroffen und ich würde mich wirklich nicht als jemanden bezeichnen, der sich über das kleinste Logikloch ergötzt. Denn wenn eine Stimmung oder ein Gefühl gut vermittelt wird (durch Story, Musik, Schauspieler, Kameraarbeit) und mich bis zum Bersten gespannt cm für cm Richtung Mattscheibe zieht, bezeichne ich dieses Ereignis als Sog. Und dieser Sog ist für mich über die meisten Logiklöcher erhaben.


    Und nun kommt der Bogen zu TWD. Meine vordergründige Kritik liegt nicht bei unrealistischen Charakterzeichnungen/Verflechtungen untereinander/Logiklöchern, sondern darin das sich in vielen Folgen kein Sog entwickelt, weil viele ausschweifende Plots über irgendwelche Nebencharaktere einfach langweilig sind, häufig nur deren Tod vorbereiten und die Mainplots auf der Stelle tanzen. Realität ist nun mal nicht immer spannend oder unterhaltsam. Eine Serie sollte in meinen Augen spannend und/oder unterhaltsam sein. Würde man TWD als Marathon bezeichnen, behaupte ich, dass der Gute mal besser trainiert hätte, um nicht nach ein paar hundert Metern wieder und wieder die Puste zu verlieren :whistling:

  • Ich habe gestern die Serie Westworld
    zu Ende geschaut und ich bin begeistert. Selten so eine spannende, interessante und durchdachte Serie gesehen. Besonders gegen Ende gibt es einige Überraschungen welche einem erst den Atem verschlagen, nach ein wenig nachdenken aber doch logisch erscheinen. Dazu wunderschön inszeniert und sehr gute Schauspielerleistungen.
    Leider kommt die nächste Staffel erst 2017 aber ich warte.

    Ich hab schon viel Gutes über die Serie gehört. Nach der ersten Folge war ich allerdings alles andere als gefesselt, ja eher beinahe gelangweilt. Lohnt es sich dann, weiterzuschauen?

  • Twd mag ich meistens auch sehr gerne. Die Halbstaffel hatte aber für mich einige Längen. Fast die Hälfte der Folgen mit Überlänge war unverständlich. Für das Erzählte hätten auch 2-3 Folgen weniger gereicht. Die Entscheidung in den meisten Folgen bei einem Handlungsort zu bleiben hat imo nicht funktioniert. Dazu der wirklich vorhersehbare Plot...
    Ich hoffe auf die zweite Hälfte und wenn Rick und Aaron wirklich von der Gruppierung beobachtet wurden, die die meisten vermuten, freue ich mich schon sehr.


    Ich hole derzeit Agent of Shield und Vikings nach, danach ist dann endlich Westworld dran.

  • Nach der ersten Folge war ich allerdings alles andere als gefesselt, ja eher beinahe gelangweilt. Lohnt es sich dann, weiterzuschauen?


    mE gibt es zu viele Charaktäre, von denen sich die Männer auch noch zu ähnlich sehen. Wenn man nicht Hardcore Gucker mit Internet ist, schwierig.
    Aber ab Folge 5 steigt man langsam durch. 9+10 dann spannend.

    Ser Barristan would have forgotten more than the two of them had ever known.

  • Es war zwar heute Abend/Nachmittag ein kleiner Marathon, aber ich bin mit "Dirk Gentley" durch.
    Fazit: Muss man nicht sehen,schadet aber auch nicht.
    Ich vermute das gleiche Problem,wie bei "Per Anhalter durch die Galaxis", nämlich dass sich Adam`s Humor nur schwer auf den Bildschirm übertragen lässt. Die Handlung ist ziemlich abgedreht und gewalttätig,was mir eigentlich gefällt. Leider fehlt mir in der Serie der schwarze Humor,oder er zündet für mich nicht wirklich.
    Auch bei den Charakteren bin ich unentschlossen. "Frodo" ist für mich ein eher misslungener "fish out of water character", da er mir zu abgebrüht auf die extremen Ereignisse reagiert. Dirk Gentley selbst, genau wie das Polizisten-Duo, fand ich einfach nur nervig, und kaum unterhaltsam. Es gab aber auch Figuren, die mir sehr gut gefallen haben, zB. Farrah und ganz besonders Bart (für sie würde ich mir eine kleine spin-off Serie wünschen).
    Und es gab auch sehr unterhaltsame Einfälle, wie zB.

    , die dafür gesorgt haben,dass ich mir die Serie bis zum Ende angesehen habe.
    Das Ende ist leider klar auf eine Fortsetzung ausgelegt, auch wenn die Haupthandlung beendet wird.

    It`s not easy to be a birdplane.


    Ich muss meine Reaktionen haben dürfen!

  • Es war zwar heute Abend/Nachmittag ein kleiner Marathon, aber ich bin mit "Dirk Gentley" durch.
    Fazit: Muss man nicht sehen,schadet aber auch nicht.
    Ich vermute das gleiche Problem,wie bei "Per Anhalter durch die Galaxis", nämlich dass sich Adam`s Humor nur schwer auf den Bildschirm übertragen lässt. Die Handlung ist ziemlich abgedreht und gewalttätig,was mir eigentlich gefällt. Leider fehlt mir in der Serie der schwarze Humor,oder er zündet für mich nicht wirklich.
    Auch bei den Charakteren bin ich unentschlossen. "Frodo" ist für mich ein eher misslungener "fish out of water character", da er mir zu abgebrüht auf die extremen Ereignisse reagiert. Dirk Gentley selbst, genau wie das Polizisten-Duo, fand ich einfach nur nervig, und kaum unterhaltsam. Es gab aber auch Figuren, die mir sehr gut gefallen haben, zB. Farrah und ganz besonders Bart (für sie würde ich mir eine kleine spin-off Serie wünschen).
    Und es gab auch sehr unterhaltsame Einfälle, wie zB.

    , die dafür gesorgt haben,dass ich mir die Serie bis zum Ende angesehen habe.
    Das Ende ist leider klar auf eine Fortsetzung ausgelegt, auch wenn die Haupthandlung beendet wird.


    Besten Dank für dein Fazit. Ich werde der Serie wohl noch eine weitere Chance geben. "Per Anhalter durch die Galaxis" hat mir eigentlich ganz gut gefallen und auch nicht so dermaßen überfordert wie die Pilotfolge von Dirk Gently. Eventuell muss ich mich erst ein wenig dran gewöhnen :)

  • Ich werfe mal noch ein paar Anregungen bzw. Serien in den Raum, von denen ich glaube, dass sie hier noch nicht erwähnt wurden, aber eine Sichtung eurerseits definitiv wert wäre:


    - The Young Pope
    - The Americans
    - Shameless
    - Black Mirror
    - Atlanta
    - The Night Of


    Über die Feiertage steht dann nach einer grandiosen ersten Staffel die zweite Staffel von "The Leftovers" an. Außerdem wird "Rectify" nachgeholt. Die finale Staffel soll angeblich herausragend sein und ich kann mich absolut nicht mehr erinnern, warum ich nach der ersten Staffel abgebrochen habe :dash: "The OA" auf Netflix könnte auch noch interessant sein. :hmm:

  • Über die Feiertage steht dann nach einer grandiosen ersten Staffel die zweite Staffel von "The Leftovers" an.


    Die zweite Staffel gehört zum Besten, was in den letzten Jahren über den Bildschirm geflimmert ist.



    "The OA" auf Netflix könnte auch noch interessant sein. :hmm:


    "The OA" war leider ein Reinfall. Die erste Folge war richtig gut, das Setting faszinierend, die Atmosphäre super. Aber dann verrennt sich die Serie immer mehr im Esoterik-Geschwurbel und irgendwann wirds Fremdschämen.

    "Dann geh. Es gibt andere Welten als diese."

  • "The OA" war leider ein Reinfall. Die erste Folge war richtig gut, das Setting faszinierend, die Atmosphäre super. Aber dann verrennt sich die Serie immer mehr im Esoterik-Geschwurbel und irgendwann wirds Fremdschämen.


    Ach verdammt. Die Befürchtung hatte ich damals bei The Leftovers und wurde dann gnadenlos eines Besseren belehrt :D Ich werde es dennoch mal versuchen, wenn ich gerade nichts besseres zu schauen habe und mit gedämpften Erwartungen rangehen. Vielleicht wird es dann erträglicher.

  • mE gibt es zu viele Charaktäre, von denen sich die Männer auch noch zu ähnlich sehen. Wenn man nicht Hardcore Gucker mit Internet ist, schwierig.
    Aber ab Folge 5 steigt man langsam durch. 9+10 dann spannend.


    Danke für deine Antwort. Ich schiebs mal auf die lange Bank und schaue weiter, falls ich mal dringenden Seriennachschub brauche.

  • Ich habe aus langeweile jetzt mal mit Crazyhead angefangen. Ist recht kurzweilig, so zwischendurch.
    Eigentlich wollte ich mit the OA anfangen, mal sehen.
    Hat schon jemand auf Netflix mit Van Helsing gestartet und kann dazu was sagen?
    Aja, und die 2te Staffel Ash vs. Evil Dead hab ich durch...Ich hätte nie gedacht, dass ich Bruce Campbell nach Staffel Serienende so vermissen würde :)

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