Reread A Dance with Dragons (The Discarded Knight bis The Griffin Reborn) Woche 92

  • Das ist der Thread für die 92. Woche des geplanten Rereads.
    Bitte bis einschließlich "The Griffin Reborn" lesen!
    Hier gehört alles rein was euch so auffällt, dazu gehört eine kleine Inhaltsangabe, Foreshadowing, Charakterisierungen, usw.
    Viel Spaß beim Diskutieren!


    Zum Sammelthread

  • Der ausgemusterte Ritter:
    Barristan ist ist anwesend als Hizdahr, der neue König von Meereen, Hof hält. Hizdahr hat scheinbar gleich begonnen Sachen umzukrempeln. Barristan wurde aus der Garde entlassen, und aus Danys "Regierungsbank" wurde ein vergoldeter Doppel-Drachen-Thron. Die Halle ist voller Leute, aber Barristan fällt auf, wer fehlt, nämlich alle von Danys früheren Vertrauten. Die Stimmung in der Halle ist scheinbar nicht gut. Viele Leute bringen Beschwerden vor wegen der Ereignisse in der Arena. Über Angehörige, die getötet wurden oder erlittene Verletzungen. Und die ehemaligen Sklaven sorgen sich zudem um ihre "Mutter". Es gibt scheinbar Gerüchte, dass Dany tot sei.
    Ebenso sind in der Halle Quentyn und seine dornischen Freunde. Barristan wundert sich, dass sie gekommen sind, schweben sie ohne Dany doch in Gefahr. Bei Quentyns Anblick fühlt sich Barristan an dessen Onkel Lewyn erinnert, ein Mitglied der Königsgarde unter König Aerys, der am Trident fiel. Barristan nimmt sich vor Quentyn zu beschützen, wie er es bei seinem Onkel nicht gekonnt hat. Und auch an Quentyns anderen Onkel, Oberyn, muss Barristan denken. Und dass er mit Giftmorden in Verbindung gebracht wird. Und er fragt sich, ob die vergifteten Heuschrecken vielleicht für Hizdahr bestimmt gewesen waren, um den Weg für eine weitere Heirat Danys, diesmal mi Quentyn, frei zu machen.
    In diesem Augenblick kommen Vertreter aus Yunkai in die Halle. Ohne große Worte packt einer von ihnen, ein Söldnerhauptmann namens Blutbart, einen Kopf aus einem Sack und wirft ihn Hizdahr zu. Es ist der Kopf von Admiral Groleo. Einer der Männer, die im Auftrag von Illyrio Dany zurück nach Pentos hätten bringen sollen. Barristan überlegt, wie die anderen Könige, denen er gedient hat, auf diese Tat reagiert hätten. Aerys hätte sich am Eisernen Thron geschnitten, aber dann befohlen die Yunkischen zu töten, Robert hätte es selbst mit seinem Kriegshammer erledigt und Jaehaerys hätte die Yunkischen immerhin in den Kerker werfen lassen. Hizdahr tut nichts davon. Die Yunkischen erklären, dass Groleo gestorben ist als Vergeltung für den Tod von Yurkhaz zo Yunzak, der bei den Ereignissen in der Arena gestürzt und zu Tode getrampelt wurde. Barristan mischt sich ein und erklärt, dass Yurkhaz' Tod ein Unfall war, aber die Herren weigern sich die Worte einer Wache anzuhören. Dafür haben drei andere Geiseln ihren Aufenthalt bei den Yunkischen überlebt, Hizdahrs Schwester, sein Vetter und seine Base. Barristan bittet darum, dass man auch Groleos Körper zurückgeben möge, damit er im Meer bestattet werden kann, wie es sich für einen Seemann gehört. Dies soll geschehen. Für die Freilassung der anderen drei Geiseln fordern die Yunkai den Tod von Danys Drachen. Reznak versucht dies abzulehnen. Aber Blutbart unterbricht ihn und erklärt, dass Dany doch eh längst tot wäre. In der Halle bricht Unruhe aus und Barristan erkennt, dass Blutbart alles tun wird, um Blut zu vergießen.
    Hizdahr beendet die Audienz. Auf dem Weg nach draußen spricht Barristan Quentyn an. Er rät ihm die Stadt sofort zu verlassen. Barristans Meinung nach sollen sie sofort aufbrechen, ohne ihr Gepäck aus ihren Gemächern zu holen. Er würde sogar die Überfahrt bezahlen, wenn sie nur schnell gehen. Aber Quentyn hofft immer noch auf das Heiratsabkommen. Barristan erklärt ihm, dass dieses Abkommen so tot ist, wie die Männer, die es schmiedeten. Barristan versucht ihm zu erklären, dass Quentyn mit dem Giftanschlag auf Dany in Verbindung gebracht werden könnte. Quentyn wirkt ehrlich schockiert. Und er wirft ein, dass auch Daario, als Danys Liebhaber, einen guten Grund für den Anschlag hätte. Barristan gibt zu bedenken, dass Daario Hizdahr zwar töten würde, aber nie mit Gift. Barristan redet weiterhin eindringlich auf Quentyn ein, aber dieser will nicht hören. Er fragt Barristan wie er zu seinem Namen "Der Kühne" gekommen sei und Barristan erinnert sich an die Geschichte als er als Zehnjähriger den Prinzen der Drachenfliegen auf einem Turnier herausgefordert hat. Quentyn fragt, wie man ihn nennen wird, wenn er ohne Dany nach Dorne zurück kehrt. Und Barristan hofft "Den Weisen".

    "Even the darkest night will end and the sun will rise"
    Victor Hugo

  • Ohne große Worte packt einer von ihnen, ein Söldnerhauptmann namens Blutbart, einen Kopf aus einem Sack und wirft ihn Hizdahr zu. Es ist der Kopf von Admiral Groleo.


    Blutbart ist ein wirkliches Arschloch und Groleo hat so ein Ende wirklich nicht verdient. Ich erinnere mich, dass er einmal von Dany zusammen geschissen wurde, weil er keine Schiffe organisieren konnte. Da er ohnehin keine große Rolle seitdem eingenommen hat, ist er wohl noch die Geisel, die sich die yunkishen am ehesten trauen zu töten. Bei anderen Geisel wäre vermutlich auch Hizdahrs Reaktion anders ausgefallen.



    Hizdahr tut nichts davon. Die Yunkischen erklären, dass Groleo gestorben ist als Vergeltung für den Tod von Yurkhaz zo Yunzak, der bei den Ereignissen in der Arena gestürzt und zu Tode getrampelt wurde. Barristan mischt sich ein und erklärt, dass Yurkhaz' Tod ein Unfall war, aber die Herren weigern sich die Worte einer Wache anzuhören.


    Unglaublich ist Hizdahrs Reaktion hier. Zeigt einfach, dass Groleo keine hohen Stand bei hatte und Hizdahr auch für das regieren nicht bereit ist.



    Dafür haben drei andere Geiseln ihren Aufenthalt bei den Yunkischen überlebt, Hizdahrs Schwester, sein Vetter und seine Base.


    Tja, könnte natürlich auf eine enge Zusammenarbeit von Hizdahr und Harpie hindeuten.


    Barristan bittet darum, dass man auch Groleos Körper zurückgeben möge, damit er im Meer bestattet werden kann, wie es sich für einen Seemann gehört. Dies soll geschehen.


    Unglaublich, dass Barristan, der einzige ist, der daran denkt X(:cursing:


    Er rät ihm die Stadt sofort zu verlassen. Barristans Meinung nach sollen sie sofort aufbrechen, ohne ihr Gepäck aus ihren Gemächern zu holen. Er würde sogar die Überfahrt bezahlen, wenn sie nur schnell gehen. Aber Quentyn hofft immer noch auf das Heiratsabkommen. Barristan erklärt ihm, dass dieses Abkommen so tot ist, wie die Männer, die es schmiedeten.


    Ja, Barristan hat die richtigen Worte hier gewählt. Aber kein noch so flammender Apell hätte Quentyn zu diesem Zeitpunkt noch von seinem Plan abgebracht..



    Barristan versucht ihm zu erklären, dass Quentyn mit dem Giftanschlag auf Dany in Verbindung gebracht werden könnte. Quentyn wirkt ehrlich schockiert.


    Die Reaktion glaube ich ihm auch. Auch wenn Gift und Dornish natürlich irgendwie immer gut zusammen passt.


    Barristan gibt zu bedenken, dass Daario Hizdahr zwar töten würde, aber nie mit Gift.


    Sehe ich auch so.


    Quentyn fragt, wie man ihn nennen wird, wenn er ohne Dany nach Dorne zurück kehrt. Und Barristan hofft "Den Weisen".


    Nein, weise ist Quentyn leider wirklich nicht. Aber auch seine Begleiter hätten mehr tun müssen, um ihn auf den richtigen Weg zu bringen. Prinz hin oder her.

  • zu Der ausgemusterte Ritter:

    Hizdahr hat scheinbar gleich begonnen Sachen umzukrempeln. Barristan wurde aus der Garde entlassen, und aus Danys "Regierungsbank" wurde ein vergoldeter Doppel-Drachen-Thron. Die Halle ist voller Leute, aber Barristan fällt auf, wer fehlt, nämlich alle von Danys früheren Vertrauten.


    Ich denke inzwischen ,genauso hat er sich das Regieren vorgestellt,ohne eine Fremde an seiner Seite,die ihn und sein Volk in deren Art zu leben einschränken könnte.


    Barristan nimmt sich vor Quentyn zu beschützen, wie er es bei seinem Onkel nicht gekonnt hat. Und auch an Quentyns anderen Onkel, Oberyn, muss Barristan denken. Und dass er mit Giftmorden in Verbindung gebracht wird. Und er fragt sich, ob die vergifteten Heuschrecken vielleicht für Hizdahr bestimmt gewesen waren, um den Weg für eine weitere Heirat Danys, diesmal mi Quentyn, frei zu machen.


    Die Reaktion glaube ich ihm auch. Auch wenn Gift und Dornish natürlich irgendwie immer gut zusammen passt.


    Ich nehme hier Quentyn sein schockiert sein auch vollkommen ab,dennoch fand ich es hochinteressant (ich hoffe ,ich interpretiere hier nicht über),dass Barristan Quentyn,den er ja anscheinend wirklich sympathisch findet...

    Zitat

    ...schien er ein anständiger Junge zu sein,nüchtern,einfühlsam und pflichtbewusst...


    ,nur aus der Tatsache heraus,dass dieser nicht nur der Neffe von( dem von Barristan sehr geschätzten) Lewyn Martell,sondern zudem auch noch der Neffe Oberyns ist eines Giftmordes für verdächtig hält.
    Oberryns Ruf diesbezüglich scheint schon recht stark zu sein und auch Barristan selbst denkt anscheinend bei dem Mann sofort an Gift und denkt nicht nur,dass die anderen das glauben könnten.

    Zitat

    The thought hit him like a slap across the face. Quentyn had grown up amongst the courts of Dorne. Plots and poisons were no strangers to him. Nor was Prince Lewyn his only uncle. He is kin to the Red Viper. Daenerys had taken another for her consort, but if Hizdahr died, she would be free to wed again. Could the Shavepate have been wrong? Who can say that the locusts were meant for Daenerys? It was the king's own box. What if he was meant to be the victim all along? Hizdahr's death would have smashed the fragile peace. The Sons of the Harpy would have resumed their murders, the Yunkishmen their war. Daenerys might have had no better choice than Quentyn and his marriage pact.


    Zitat

    Quentyn Martell went pale. "Me? I would never … you cannot think I had any part in any …"That was the truth, or he is a master mummer. "Others might," said Ser Barristan. "The Red Viper was your uncle. And you have good reason to want KingHizdahr dead.""So do others," suggested Gerris Drinkwater. "Naharis, for one. The queen's …"


    In diesem Augenblick kommen Vertreter aus Yunkai in die Halle. Ohne große Worte packt einer von ihnen, ein Söldnerhauptmann namens Blutbart, einen Kopf aus einem Sack und wirft ihn Hizdahr zu.


    Bei diesen Sölderhauptmännern scheint es gerade in Mode zu sein,Säcke mit Köpfen mit sich herumzutragen.


    Es ist der Kopf von Admiral Groleo. Einer der Männer, die im Auftrag von Illyrio Dany zurück nach Pentos hätten bringen sollen.


    Sehr schade.Der Mann machte schon den Eindruck ein "Guter " zu sein.


    Hizdahr tut nichts davon.


    Es scheint ihn auch wirklich nicht groß zu interessieren,es betrifft ihn ja auch kaum...und Dany,der er Empörung vorspielen müsste ist ja ausgeflogen.


    Dafür haben drei andere Geiseln ihren Aufenthalt bei den Yunkischen überlebt, Hizdahrs Schwester, sein Vetter und seine Base.


    Na sowas...komisch. :whistling:


    Barristan bittet darum, dass man auch Groleos Körper zurückgeben möge, damit er im Meer bestattet werden kann, wie es sich für einen Seemann gehört.


    Sehr feiner Zug von Selmy.Er gefällt mir in dem Kapitel irgendwie besonders gut.


    Und er wirft ein, dass auch Daario, als Danys Liebhaber, einen guten Grund für den Anschlag hätte. Barristan gibt zu bedenken, dass Daario Hizdahr zwar töten würde, aber nie mit Gift


    Ich mag Daario zwar auch nicht,einen Giftmord würde ich ihm dennoch nicht zutrauen.


    Quentyn fragt, wie man ihn nennen wird, wenn er ohne Dany nach Dorne zurück kehrt. Und Barristan hofft "Den Weisen".


    Wieder sehr einfühlsam von Barristan und auch recht klug...nur springt Quentyn leider nicht darauf an.


    Blutbart ist ein wirkliches Arschloch und Groleo hat so ein Ende wirklich nicht verdient.


    Da stimme ich dir absolut zu.


    Unglaublich ist Hizdahrs Reaktion hier. Zeigt einfach, dass Groleo keine hohen Stand bei hatte und Hizdahr auch für das regieren nicht bereit ist.


    Welche Reaktion? :whistling:


    Ach so...die Blauen Grazien scheinen sich ja schon ein wenig mit Heilen und Medizin auszukennen...auch noch sehr interessant,wie ich finde...

    Zitat

    It was only chance that Strong Belwas ate it all. The Blue Graces say that only his size and freakish strength have saved him, but it was a near thing. He may yet die."


    ^^
    Edit : Ich ziehe hier Parallelen.

    Expose yourself to your deepest fear
    After that...you are free
    -Jim Morrison


    Doch es ist Zeit für mich zu lernen, dass nichts für immer bleibt, sowohl das, was gut tut, als auch das, was schmerzt.

    Einmal editiert, zuletzt von onyx ()

  • Blutbart ist ein wirkliches Arschloch und Groleo hat so ein Ende wirklich nicht verdient. Ich erinnere mich, dass er einmal von Dany zusammen geschissen wurde, weil er keine Schiffe organisieren konnte.

    Armer Groleo. Das tut mir so leid um ihn. Er hat sich hier voll und ganz auf Dany eingelassen, obwohl sie ihm sogar das genommen hat, was er am meisten liebte - sein Schiff. Und dann hat sie ihn auch permanent angepampt und letztendlich hat sie ihn als Geisel fortgeschickt, weil sie auch nichts mit ihm anfangen konnte.


    Da er ohnehin keine große Rolle seitdem eingenommen hat, ist er wohl noch die Geisel, die sich die yunkishen am ehesten trauen zu töten. Bei anderen Geisel wäre vermutlich auch Hizdahrs Reaktion anders ausgefallen.

    Bei seiner eigenen Familie zum Beispiel? Wie gut, dass die Yunkaii ihm anscheinend noch Zucker in den Arsch blasen...


    Unglaublich ist Hizdahrs Reaktion hier. Zeigt einfach, dass Groleo keine hohen Stand bei hatte und Hizdahr auch für das regieren nicht bereit ist.

    Hizdahr hat sich nur vorgestellt, er sitzt da oben auf seinem güldenen Thron und wird mit obskuren Namen betitelt und wedelt ein bisschen mit der Hand. Da hat ja Dany das noch besser drauf gehabt, als er... :S


    Catweasel schrieb:
    Dafür haben drei andere Geiseln ihren Aufenthalt bei den Yunkischen überlebt, Hizdahrs Schwester, sein Vetter und seine Base.




    Tja, könnte natürlich auf eine enge Zusammenarbeit von Hizdahr und Harpie hindeuten.

    Glaube ich im Moment kaum noch. Ich finde die Argumentation, dass Dingsda.. äh... na... naja der Messingtier-Fuzzi die Vergiftung beauftragt hat, recht einleuchtend. Aber ich denke, er steckt ganz dicke mit den yunkischen unter einer Decke.


    Ich denke inzwischen ,genauso hat er sich das Regieren vorgestellt,ohne eine Fremde an seiner Seite,die ihn und sein Volk in deren Art zu leben einschränken könnte.

    Wie oben schon gesagt. Ich glaube, er hatte sich eher nur den repräsentativen Teil vorgestellt und das jetzt alle auf ihn hören. Tun sie aber nicht...


    Ich mag Daario zwar auch nicht,einen Giftmord würde ich ihm dennoch nicht zutrauen.

    Nee, der ist mehr so ein Haudrauf. Daario hätte ihm mitten im Tempel in mehrere Teile geschnitten...

    I've come to the point in my life where I need a stronger word than "FUCK".

  • ein Söldnerhauptmann namens Blutbart


    Ganz übler Bursche scheint das zu sein. Er wird ja auch von den anderen als der blutrünstigste eingeschätzt sein. Mal sehen, ob wir noch mehr über ihn erfahren.


    Ohne große Worte packt einer von ihnen, ein Söldnerhauptmann namens Blutbart, einen Kopf aus einem Sack und wirft ihn Hizdahr zu. Es ist der Kopf von Admiral Groleo.


    Um Groleo tut es mir wirklich richtig Leid. Er hatte nur eine Aufgabe nach Qarth zu fahren, um dort Daenerys abzuholen und nach Pentos zu fahren. Stattdessen wird er in diese ganze Slaver's Bay-Geschichte hineingezogen, verliert seine Schiffe, bekommt einen leeren Titel und wird immer wieder von Daenerys zurechtgestutzt und angemotzt. Dabei wollte er nur zurück zu seiner Familie und muss jetzt hier sein Leben lassen, weil er als Geißel am wenigstens wert für die Yunkai'i und Meereener ist. So ein bisschen der tragischste Charakter in diesem Meereen-Konflikt.


    Barristan überlegt, wie die anderen Könige, denen er gedient hat, auf diese Tat reagiert hätten. Aerys hätte sich am Eisernen Thron geschnitten, aber dann befohlen die Yunkischen zu töten, Robert hätte es selbst mit seinem Kriegshammer erledigt und Jaehaerys hätte die Yunkischen immerhin in den Kerker werfen lassen.


    Es ist interessant, wie Ser Barristan das hier einschätzt. Besonders das mit Aerys ist bemerkenswert und irgendwie auch witzig. Zeigt wieder, dass der Eiserne Thron ihn überhaupt nicht wollte, wenn selbst bei einem so allgemeinen Gedanken Barristan sofort das Schneiden am Thron miterwähnt.


    Die Yunkischen erklären, dass Groleo gestorben ist als Vergeltung für den Tod von Yurkhaz zo Yunzak, der bei den Ereignissen in der Arena gestürzt und zu Tode getrampelt wurde. Barristan mischt sich ein und erklärt, dass Yurkhaz' Tod ein Unfall war, aber die Herren weigern sich die Worte einer Wache anzuhören.


    Und das ist wirklich übel. Sein Tod war ein Unfall, ausgelöst durch die Massenpanik. Aber es zeigt auch wie äußerst brüchig der Frieden war.


    Für die Freilassung der anderen drei Geiseln fordern die Yunkai den Tod von Danys Drachen. Reznak versucht dies abzulehnen.


    Wundert mich etwas. Die Meereener müssten doch eigentlich jetzt versuchen die Drachen möglichst loszuwerden, wo Daenerys gerade nicht da ist. Für sie selbst bedeuten sie doch nur Ärger.


    Aber Quentyn hofft immer noch auf das Heiratsabkommen. Barristan erklärt ihm, dass dieses Abkommen so tot ist, wie die Männer, die es schmiedeten.


    Nur blöderweise kapiert das Quentyn noch immer nicht.


    . Er fragt Barristan wie er zu seinem Namen "Der Kühne" gekommen sei und Barristan erinnert sich an die Geschichte als er als Zehnjähriger den Prinzen der Drachenfliegen auf einem Turnier herausgefordert hat. Quentyn fragt, wie man ihn nennen wird, wenn er ohne Dany nach Dorne zurück kehrt. Und Barristan hofft "Den Weisen".


    Es wird natürlich nicht so kommen. Wem sollte es auch überraschen.

  • Hizdahr tut nichts davon.


    Ich habe den Eindruck, dass Hizdahr mit der ganzen Situation vollkommen überfordert ist. Er ist ein eitler Kerl, dem die Rolle des Koniginnengemahls und jetzt des regierenden Königs gut gefällt, er lässt sich mit großsprecherischen Titeln ankündigen, aber sobald er Verantwortung übernehmen und auch unangenehme Entscheidungen treffen muss, sackt er in sich zusammen. Mit den drei Geiseln, die sich aus seinem Familienkreis rekrutieren, soll er auch besänftigt werden. Für mich ist er so die klassische, von anderen manipulierbare Spielfigur.



    Irgendwo habe ich mal die Theorie glesen, dass die Grüne Grazie die Harpie sein könnte (ich weiß leider nicht mehr wo). Eine Theorie, die mir persönlich gut gefällt, eine verschrumpelte Alte, die unter dem Deckmäntelchen ihrer Religion eher nervig rüberkommt, aber alle Strippen zieht ... ^^ Sie hat Hizdahr doch wie sauer Bier zur Heirat angeboten. Und ich glaube, dass die Harpie generell mit den Yunkischen sympathisiert, schließlich ist es doch ein und derselbe Kulturkreis, der von Dany angegriffen und in Fragen gestellt wurde.


    Groleo tut mir auch leid. Ich hatte gar nicht mehr auf dem Schirm, das Dany ihn immer so fertig gemacht hat. Vermutlich hat mich ihre qualitativ hochwertige Regierungsarbeit so geblendet. :thumbup:

  • Zitat

    Irgendwo habe ich mal die Theorie glesen, dass die Grüne Grazie die Harpie sein könnte (ich weiß leider nicht mehr wo). Eine Theorie, die mir persönlich gut gefällt, eine verschrumpelte Alte, die unter dem Deckmäntelchen ihrer Religion eher nervig rüberkommt, aber alle Strippen zieht ...


    Tatsächlich? Ich fand die Grüne Grütze noch am sympathischsten von dem Haufen, zudem ist sie mutmaßlich eine Grünseherin ist und das sind bis dato eher nicht so ganz die Antichristen im Spiel.
    Das würde alles darauf hindeuten, dass sie es wirklich war, allerdings wurde die Killer-Ommi ja mit der Dornenkönigin ja schon ein bisschen verbraucht. :)


    Zitat

    Vermutlich hat mich ihre qualitativ hochwertige Regierungsarbeit so geblendet.


    Ein häufiges Problem - mir tränen nach den Dany-Kapiteln auch regelmäßig die Augen.

    I have been despised by better men than you.

  • [align=justify]The Spurned Suitor (Teil 1)


    Es ist die Stunde der Geister (also irgendwann nachts), als Gerris Drinkwater zu Quentyn und Archibald Yronwood zurückkehrt und verkündet, dass er die Söldner der Windblown finden und mit Bestechung überzeugen konnte eine Nachricht an ihren Anführer, den Ragged Prince zu überbringen. Gerris ist trotzdem besorgt, auch wenn er die Nachricht anhören wird und ist der Meinung sie sollten lieber auf Ser Barristan hören und von hier verschwinden, solange es noch möglich ist. Quentyn denkt kurz darüber nach, was es für ihn bedeuten würde mit leeren Händen zurückzukehren:

    Zitat

    It would be sweet to see the Greenblood again, to visit Sunspear and the Water Gardens and breathe the clean sweet mountain air of Yronwood in place of the hot, wet, filthy humors of Slaver's Bay. His father would speak no word of rebuke, Quentyn knew, but the disappointment would be there in his eyes. His sister would be scornful, the Sand Snakes would mock him with smiles sharp as swords, and Lord Yronwood, his second father, who had sent his own son along to keep him safe …


    So trifft Quentyn die Entscheidung, dass er bleibt, seine Freunde aber dürften gehen.
    Am nächsten Abend taucht bei ihnen ein Söldner auf, der Quentyn und seinen Freunden eine Nachricht übermitteln, wann, wo und wie er sich mit dem Ragged Prince treffen soll. Als sie sich am nächsten Abend dann auf den Weg machen haben sie zunächst Probleme die richtige Tür zu finden und äußert wieder seine Bedenken bezüglich der Sache die sie vorhaben. Er glaubt, dass der Ragged Prince und auch die anderen Windblown den Verrat nicht so einfach übergehen, besonders da noch Männer der Windblown im Kerker sitzen. Quentyn glaubt mit Gold gänge alles, dagegen wendet Gerris ein sie hätten keins und er traut auch dem Frieden nicht. Es folgt das wohl denkwürdigste Zitat aller Quentyn-Kapitel und für viele Leser ist es auch Ausdruck der Meereen-Storyline:

    Zitat

    "Harzoo," the big man said.
    Quentyn frowned. "His name was Harghaz."
    "Hizdahr, Humzum, Hagnag, what does it matter? I call them all Harzoo.


    Es geht um den Mann, der in der Grube Drogon angegriffen hat und dabei geröstet wurde. Er ist für den einen Teil der Stadt ein Held geworden und wird als Drachenschlächter bezeichnet, die andere Seite ist nicht so gut auf ihn zu sprechen. Archibald hält ihn auch nicht für einen Drachenschlächter, denn alles was er erreicht hat war es zu verbrennen. Quentyn meint zumindest war er tapfer, Archibald meint aber nur er sei tapfer gestorben und das schreiend (An der Stelle konnte ich jetzt absolut nicht die Dialogzeilen zuordnen. ?( ) Gerris meint zudem, dass selbst wenn Daenerys zurückkehrt, sie noch immer verheiratet wäre.

    Zitat

    "Not if I give King Harzoo a little smack with my hammer," suggested the big man.
    "Hizdahr," said Quentyn. "His name is Hizdahr."


    Danach denkt sich Quentyn, dass sie nicht sehen, was sein wirkliches Ziel hier ist, nämlich nicht Daenerys, sie ist nur Mittel zum Zweck. Und er sagt zu ihnen, dass der Drachen drei Köpfe hat und er auch Targaryen-Blut besitzt. Danach folgt ein weiser Spruch von Gerris:

    Zitat

    "Fuck your lineage," said Gerris. "The dragons won't care about your blood, except maybe how it tastes. You cannot tame a dragon with a history lesson. They're monsters, not maesters. Quent, is this truly what you want to do?"


    Doch Quentyn der Meinung er muss es versuchen für Dorne, seinen Vater und seinen bereits verstorbenen Reisegefährten. Und Quentyn ist auch der Meinung deren Tod soll eine gewisse Bedeutung haben, denn das ganze Abenteuer haben sie nur wegen ihm begonnen. Gerris deutet dann auf einen Toten, der an der fahlen Mähre gestorben ist und fragt welchen Sinn sein Tod hatte. Quentyn meint dazu nur er wäre an der Grippe gestorben und deshalb wären die Straßen so leer, die Unsullied würden sich schon darum kümmern. Doch Gerris wollte eigentlich auf etwas anderes hinaus.

    Zitat

    "No doubt. But that was not my question. Men's lives have meaning, not their deaths. I loved Will and Cletus too, but this will not bring them back to us. This is a mistake, Quent. You cannot trust in sellswords."


    Doch Quentyn ist der Auffassung sie seien wie alle anderen Söldner. Sie wollen Gold, Ruhm und Macht. Und er ist fest davon überzeugt, dass sein Targaryen-Blut für die Drachen ausreichen wird.
    Schließlich finden sie die Tür und werden eingelassen. Der Innenbereich ist ziemlich schäbig, eine Kampfgrube befindet sich dort, wo gerade zwei nackte Männer gegeneinander kämpfen. Von den Söldnern ist keine Spur, bis die Besitzerin Zahrina (Purple Locust) eine von außen nicht erkennbare Tür öffnet und sie in einen Unterkeller weist. In diesem schäbigen Keller finden sie die Windblown-Elite Caggo, Meris, Denzo D'han und den Tattered Prince. Quentyn bemerkt sofort, dass die Windblown in der Überzahl sind, außerdem hat Denzo sofort die Tür wieder blockiert durch die sie reingekommen sind. Quentyn bemerkt, dass der Tattered Prince überhaupt nicht seine Fetzen trägt, sondern einen einfachen Reisemantel und darunter eine Rüstung. Quentyn fragt ihn danach und er erklärt, dass er die Fetzen meist auf dem Schlachtfeld trägt, als Abschreckung für die Feinde und Ermutigung für die eigenen Männer. Ohne diese Fetzen kann er sich fast wie ein normaler Mann völlig freibewegen.
    Jedenfalls bietet er Quentyn zunächst etwas zu Essen und Wein an. Gerris beschwert sich, weil sie sich auf zwei Männer geeinigt hatten, hier aber drei anwesend sind. Der Tattered Prince meint jedoch Meris wäre keine Frau (ich muss sagen sehr geschickt gemacht) und sie könnte es ihnen auch beweisen, was aber Quentyn ablehnt. Er meint immer noch, dass der Tattered Prince die Abmachungen sich zumindest zurechtgebogen hätte. Dieser gibt ihm eine Lektion:

    Zitat

    "Tattered and twisty, what a rogue I am. Three to two is not much of an advantage, it must be admitted, but it counts for something. In this world, a man must learn to seize whatever gifts the gods chose to send him. That was a lesson I learned at some cost. I offer it to you as a sign of my good faith."

  • Teil 2


    Dann fordert er Quentyn auf zu reden, immerhin hat er ihm versprochen ihn nicht umzubringen, bevor er geredet hat. Der Start ist denkbar schlecht, denn der Tattered Prince macht sich über seinen Namen lustig und ist der Meinung Frog passe besser für einen Lügner und Deserteur. Quentyn ist sich bewusst, ein falsches Wort und das ganze endet in einem Blutbad. Er entschuldigt sich somit zunächst für die Desertation und das Lügenspiel, denn es war die einzige Möglichkeit in die Slaver's Bay zu kommen. Der Tattered Prince kennt diese Ausreden aber schon und meint Quentyn wäre da nicht der erste mit Gründen. Einer von ihnen hatte sich sogar über das Essen beschwert und das als Grund angegeben. Der Tattered Prince ließ ihm den Fuß abhacken und setzte es ihm vor, danach machte er ihn zum Koch des Lagers, was die Qualität der Mahlzeiten beträchtlich verbesserte. Der Tattered Prince ist jedenfalls noch immer wütend auf Quentyn, weil viele seiner besten Leute wegen seinen Lügen in den Kerkern sitzen und er bezweifelt, dass Quentyn überhaupt kochen kann. Dann fängt Quentyn an von seiner Pflicht zu erzählen und dem Hochzeitsvertrag.


    Ich fand diesen Wortwechsel einfach nur gut und wie sarkastisch der Tattered Prince das ganze auseinandernimmt.
    Quentyn denkt in dem Moment er wäre für Meereen vermutlich sowas wie Jalabhar Xho für King's Landing, ein Exot. Zu dem Hochzeitsvertrag meint er nur, er wäre zu spät gekommen. Der Tattered Prince fragt ihn, ob er jetzt wieder die Windblown beitreten will, was Quentyn verneint. Danach kommt die Rede Yurkhaz zo Yunzak, der bisheriger Kommandant der Yunkai'i. Wir erfahren jetzt auch durch den Tattered Prince, wie er gestorben ist. Er ist bei der Massenpanik durch den Drachen gestolpert und wurde dann von Tausenden zu Tode getreten. Quentyn fragt, ob die Yunkai'i schon einen neuen Kommandanten gewählt hätten. Es gibt jedoch dort Probleme, Yezzan als aussichtsreichster Nachfolger ist gestorben, seit dem wechselt das Oberkommando. Quentyn macht ihm klar, dass es Yurkhaz war, der sie angeheuert hat. Noch dazu herrscht offiziell Frieden, weshalb es nicht zur Schlacht kommen wird. Und er fragt, wie lange wohl die Yunkai'i noch ihre Söldnerkompanien bezahlen werden. Und wieder hat der Tattered Prince darauf eine Antwort parat:

    Zitat

    "A vexing question. But this is the way of life for we men of the free companies. One war ends, another begins. Fortunately there is always someone fighting someone somewhere. Perhaps here. Even as we sit here drinking Bloodbeard is urging our Yunkish friends to present King Hizdahr with another head. Freedmen and slavers eye each other's necks and sharpen their knives, the Sons of the Harpy plot in their pyramids, the pale mare rides down slave and lord alike, our friends from the Yellow City gaze out to sea, and somewhere in the grasslands a dragon nibbles the tender flesh of Daenerys Targaryen. Who rules Meereen tonight? Who will rule it on the morrow?" The Pentoshi gave a shrug. "One thing I am certain of. Someone will have need of our swords."


    Und da bringt sich Quentyn ins Gespräch, Dorne würde ihn anheuern. Merris bemerkt daraufhin, dass er den letzten Kontrakt gebrochen hat. Quentyn bietet jedoch sofort das Doppelte von dem an, was die Yunkai'i bezahlen. Auf die Frage, ob er mit Gold bezahlen will vertröstet Quentyn sie mit Volantis - wo sie ihr Geld in Banken gelassen haben - und Sunspear. Er verspricht ihnen, dass sein Vater sie bezahlen will. Der Tattered Prince ist sich seiner Sache noch nicht ganz sicher und fragt umständlich, was denn Quentyn überhaupt will. Dieser antwortet:

    Zitat

    "I need you to help me steal a dragon."


    Doch der Tattered Prince ist damit nicht einverstanden, Quentyn muss ihm mehr bieten, doch es ist kein Gold, was er will, sondern Pentos.


    Kurzes Kapitel, es gibt wenig zu sagen, außer das wir hier den wohl dümmsten Plan von ganz ADWD in seiner Entstehung bewundern dürfen. Der Tattered Prince ist ein sehr interessanter Charakter, finde den jetzt fast noch interessanter als Brown Ben. Was mich nur an ihm stört: Warum lässt er sich auf diesen völlig dummen Plan ein? Warum will er Pentos, wenn er damals die Macht abgelehnt hat?

    [/align]

  • Warum will er Pentos, wenn er damals die Macht abgelehnt hat?


    Weil er nicht bei der nächsten Missernte geköpft werden wollte, vermute ich. ^^ Wenn er nach Pentos zurückkehrt, wird das wohl in einer Form geschehen, die ihn davor schützt.


    Finde ihn und seine Kompanie aber ebenfalls sehr interessant, allein dass die Amtssprache bei denen Hochvalyrisch ist.

    Das Wiki von Eis und Feuer freut sich über deine Mitarbeit. Schau mal vorbei: eisundfeuer.fandom.com/de
    __________________________________________________________________


    "We all swore oaths." - Arthur Dayne


    "There are ghosts everywhere. We carry them with us wherever we go." - Jorah Mormont

  • zu The Spurned Suitor :
    So,kommen wir mal wieder zum Wesentlichen. ;)


    Wirklich viel fällt mir zu diesem Kapitel nicht ein .

    Gerris ist trotzdem besorgt, auch wenn er die Nachricht anhören wird und ist der Meinung sie sollten lieber auf Ser Barristan hören und von hier verschwinden, solange es noch möglich ist.


    Danach folgt ein weiser Spruch von Gerris:"Fuck your lineage," said Gerris. "The dragons won't care about your blood, except maybe how it tastes. You cannot tame a dragon with a history lesson. They're monsters, not maesters. Quent, is this truly what you want to do?"


    Doch Gerris wollte eigentlich auf etwas anderes hinaus."No doubt. But that was not my question. Men's lives have meaning, not their deaths. I loved Will and Cletus too, but this will not bring them back to us. This is a mistake, Quent. You cannot trust in sellswords."


    So,ich habe jetzt mal auf Quentyns Begleiter geachtet,weil ich bei dem Thema letztens nicht so wirklich mitreden konnte.Ich finde Drinkwater bislang nicht nervig,er gibt doch recht vernünftige Dinge von sich und scheint schon sehr an der Sicherheit Quetyns interessiert zu sein.

    Er glaubt, dass der Ragged Prince und auch die anderen Windblown den Verrat nicht so einfach übergehen, besonders da noch Männer der Windblown im Kerker sitzen. Quentyn glaubt mit Gold gänge alles


    Schon dieses Treffen fand ich äußerst gefährlich.


    Es folgt das wohl denkwürdigste Zitat aller Quentyn-Kapitel und für viele Leser ist es auch Ausdruck der Meereen-Storyline:


    "Harzoo," the big man said.
    Quentyn frowned. "His name was Harghaz."
    "Hizdahr, Humzum, Hagnag, what does it matter? I call them all Harzoo.


    "Not if I give King Harzoo a little smack with my hammer," suggested the big man.
    "Hizdahr," said Quentyn. "His name is Hizdahr."


    Köstlich!Das Grinsen beim Lesen hat recht lange angehalten.


    Es geht um den Mann, der in der Grube Drogon angegriffen hat und dabei geröstet wurde.


    Ich sehe Parallelen,sowohl Quentyn als auch dieser Mann lassen sich auf Situationen ein,in denen ihnen ihr Verstand sagen müsste,dass sie da nicht lebend raus kommen können,begeben sich aber dennoch in diese Gefahr.


    und darunter eine Rüstung.


    Der war "für den Fall schon mal gerüstet".
    Hat zwar nichts damit zu tun,aber ich musste hier an Roose Bolton auf der RW denken.


    Der Tattered Prince ist ein sehr interessanter Charakter,


    Ja sehr interessant.Vor allem hat er so überzeugende Argumente bei ihm zu bleiben.... :/

    Der Tattered Prince kennt diese Ausreden aber schon und meint Quentyn wäre da nicht der erste mit Gründen. Einer von ihnen hatte sich sogar über das Essen beschwert und das als Grund angegeben. Der Tattered Prince ließ ihm den Fuß abhacken und setzte es ihm vor, danach machte er ihn zum Koch des Lagers, was die Qualität der Mahlzeiten beträchtlich verbesserte.

    Expose yourself to your deepest fear
    After that...you are free
    -Jim Morrison


    Doch es ist Zeit für mich zu lernen, dass nichts für immer bleibt, sowohl das, was gut tut, als auch das, was schmerzt.

  • So,ich habe jetzt mal auf Quentyns Begleiter geachtet,weil ich bei dem Thema letztens nicht so wirklich mitreden konnte.Ich finde Drinkwater bislang nicht nervig,er gibt doch recht vernünftige Dinge von sich und scheint schon sehr an der Sicherheit Quetyns interessiert zu sein.


    Ich finde eigentlich beide Begleiter geben vernünftigen Rat und zeigen sich vorallendingen als gute Freunde. Egal was man jetzt von der Quentyn-Storyline interessetechnisch hält, unsympathisch war mir keiner der drei.


    Und nochmal zum Tattered Prince: Irgendwie kommt ihr mir doch ein bisschen seltsam vor für einen ausgebufften Söldneranführer auf dieses Angebot einzugehen. Woher weiß er, dass Quentyn mit Drachen umgehen kann? Weil er sagt, er hat Targaryenblut in den Adern? Reicht das wirklich dem Tattered Prince aus, um sich auf einen solchen waghalsigen Plan einzulassen? Der Plan sieht immerhin vor zwei nicht mehr ganz so kleine Drachen aus einer Stadt, die teilweise streng überwacht herauszubringen und auf Holzschiffen zu transportieren. Also selbst ohne Quentyns Verbrennung hätten da tausend Dinge danach schiefe gehen können.
    Und wie verspricht er sich eigentlich Pentos zu bekommen? Glaubt er wirklich Doran Martell könne ihm dabei helfen Pentos einzunehmen? Schätzt er die Wehrfähigkeit Dornes und die Bereitschaft eine für sie neutrale Stadt anzugreifen so positiv ein?

  • Ich finde eigentlich beide Begleiter geben vernünftigen Rat und zeigen sich vorallendingen als gute Freunde. Egal was man jetzt von der Quentyn-Storyline interessetechnisch hält, unsympathisch war mir keiner der drei.


    An Archibald habe ich auch nichts auszusetzen,ich meine auch,beide sind loyale Begleiter und wohl auch gute Freunde.Ich bezog das darauf,dass Crannogwoman und Esme Archibald eben mochten und Drinkwater eher nervig fanden und ich mich fragte woran das wohl liegen mag und dachte in diesem Kapitel etwas zu finden,dass das für mich erklären könnte.


    Also selbst ohne Quentyns Verbrennung hätten da tausend Dinge danach schiefe gehen können.
    Und wie verspricht er sich eigentlich Pentos zu bekommen? Glaubt er wirklich Doran Martell könne ihm dabei helfen Pentos einzunehmen? Schätzt er die Wehrfähigkeit Dornes und die Bereitschaft eine für sie neutrale Stadt anzugreifen so positiv ein?


    Ich werde auch nicht schlau daraus warum er sich auf so einen vagen Plan einlässt.

    Expose yourself to your deepest fear
    After that...you are free
    -Jim Morrison


    Doch es ist Zeit für mich zu lernen, dass nichts für immer bleibt, sowohl das, was gut tut, als auch das, was schmerzt.

  • Zusammen mit "Daenerys-zeigt-Quentyn-die-Drachen" wohl ein weiteres Anzeichen, dass der Quentyn-Plot nicht wirklich gut durchdacht ist.

  • Der war "für den Fall schon mal gerüstet".
    Hat zwar nichts damit zu tun,aber ich musste hier an Roose Bolton auf der RW denken.


    Dazu kann man nur Ben Plumm zitieren. Es gibt keine alten und verwegenen Söldner und der Tatterd Prince scheint schon eine gewisse Erfahrung zu haben.
    Im übrigen war Roose Bolton nicht gerüstet beim Fest, sondern hat sich auf dem Klo umgezogen. Der gerüstete war irgendein Frey.


    Ich finde eigentlich beide Begleiter geben vernünftigen Rat und zeigen sich vorallendingen als gute Freunde. Egal was man jetzt von der Quentyn-Storyline interessetechnisch hält, unsympathisch war mir keiner der drei.


    Man kann wirklich wenig an den beiden finden, außer Barristans Gedanken an Drinkwater. Sie versuchen Quentyn von den Dummheiten abzuhalten, unterstützen ihn aber auch, nachdem sie ihn nicht überzeugen konnten.


    Ich erinnere mich übrigens wieder an meinen ersten Gedanken über die Forderung des Tatterd Prince, als ich das Kapitel gelesen habe. "Noch ein Neben-Plot, der in Essos stattfindet." George deutet wirklich eine Menge an und vielleicht war es damit schon klar, dass Quentyn sterben musste. Denn dadurch hat sich dieser Plot wieder erledigt.

    Bei uns im Norden werden die Gesetze der Gastfreundschaft noch immer in Ehren gehalten. ~ Roose Bolton

  • Im übrigen war Roose Bolton nicht gerüstet beim Fest, sondern hat sich auf dem Klo umgezogen. Der gerüstete war irgendein Frey.


    :whistling: Ooohhh....Danke Brigthroar.Das habe ich dann wohl ihr-wisst -schon-womit verwechselt,da war es aber so,gell?
    *schäm*... ich mach mich schon mal auf den Weg (in die Küche),wo ist Septa Scolera?

    Expose yourself to your deepest fear
    After that...you are free
    -Jim Morrison


    Doch es ist Zeit für mich zu lernen, dass nichts für immer bleibt, sowohl das, was gut tut, als auch das, was schmerzt.

  • In du-weißt-schon-wo hat Roose tatsächlich du-weißt-schon-was getan :D


    Für Septa Scolera gibt es soweit ich weiß extra eine App fürs Smartphone.

    Bei uns im Norden werden die Gesetze der Gastfreundschaft noch immer in Ehren gehalten. ~ Roose Bolton

  • Nur mal so, ich hätte das jetzt selbst nicht bemerkt. :whistling:
    Das es dafür eine App gibt ist ja mal herrlich. :D


    Zitat

    Ich erinnere mich übrigens wieder an meinen ersten Gedanken über die Forderung des Tatterd Prince, als ich das Kapitel gelesen habe. "Noch ein Neben-Plot, der in Essos stattfindet." George deutet wirklich eine Menge an und vielleicht war es damit schon klar, dass Quentyn sterben musste. Denn dadurch hat sich dieser Plot wieder erledigt.


    So ein bisschen kommt mir das auch so vor. Offenbar brauchte GRRM jemanden, der genau jetzt wo Daenerys nicht da ist die Drachen befreit und er wollte das anscheinend nicht irgendeinen meereenischen Niemand machen lassen, sondern dann schon einem Westerosi, am besten einen mit Drachenblut, sodass die Szene nicht von vornherein wirkungslos verpufft. So könnte ich mir Quentyn erklären. Und vielleicht sollte er wirklich die Sonne sein, die im Osten untergeht, aber ich halte das für falsch, da sich die Prophezeiung von Mirri Maz Duur darauf bezieht, ob Drogo je wieder so wird wie früher und nicht auf irgendwas anderes.

  • Und vielleicht sollte er wirklich die Sonne sein, die im Osten untergeht, aber ich halte das für falsch, da sich die Prophezeiung von Mirri Maz Duur darauf bezieht, ob Drogo je wieder so wird wie früher und nicht auf irgendwas anderes.


    Hier könnte der Trick sein, nur einen Teil von MMDs "NIE!!!" metaphorisch eintreten zu lassen. Im Endeffekt ist es ja egal, ob Quentyn untergeht und nochwas passiert, solange nicht alles wahr wird.

    Bei uns im Norden werden die Gesetze der Gastfreundschaft noch immer in Ehren gehalten. ~ Roose Bolton

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!