Reread A Dance with Dragons (Jon XI bis The Queensguard) Woche 90

  • Das ist der Thread für die 90. Woche des geplanten Rereads.
    Bitte bis einschließlich "The Queensguard" lesen!
    Hier gehört alles rein was euch so auffällt, dazu gehört eine kleine Inhaltsangabe, Foreshadowing, Charakterisierungen, usw.
    Viel Spaß beim Diskutieren!


    Zum Sammelthread

  • Jon XI


    Tormund Giantsbane ist an der Mauer angekommen. Er und Jon verhandeln darüber die Wildlinge auf die andere Seite der Mauer zu lassen. Das Gespräch mit Tormund ist hart und der Wildling hat seine ganz eigene Form von Verhandlungsführung. Mehrfach wird Jon sogar mit einem leeren Trinkhorn beworfen. Doch Jon bleibt cool und beantwortet eine Drohung nie mit einer eigenen Drohung.


    Schließlich einigen sich die Beiden. Die Wildlinge müssen 100 Söhne als Geißeln für die Nachtwache stellen. Außerdem müssen alle Wertgegenstände abgegeben werden. Damit sollen im Süden Lebensmittel gekauft werden. Das Gespräch ist danach zwischen Tormund und Jon fasst schon herzlich. Verständlich, da beide eine gemeinsame Vergangenheit haben. Aber Jon lässt auch ein bisschen die Distanz eines Lord Kommandanten vermissen. Wir erfahren, dass zwei von Tormunds Söhnen gestorben sind. Einer bei dem Angriff auf die Mauer. Ein weitere starb unbemerkt an der Kälte und stand nur kurze Zeit mit blauen Augen wieder auf. Tormund musste ihn eigenhändig erneut töten. Tormund zeigt sich jetzt auch sehr emotional. Die Sache hat ihn natürlich sehr mitgenommen. Das Gespräch endet. Jon erinnert nochmal an die Abmachung. Die einhundert Geißeln sollen zuerst durch das Tor gelassen werden. Die Mammuts sollen den Weg außen herum bei Eastwatch nehmen. Tormund garantiert, dass es keine Kämpfe oder einen Überfall auf das Tor geben wird.


    Wir erfahren, dass Jon nur Leathers und „Horse“ Hareth zu den Verhandlungen mitgenommen hat. Eine größere Gruppe hätte zu aggresiv gewirkt. Auch Ghost ist dabei. Jon meint, dass er nur den Schattenwolf bräuchte. Dieser würde sogar Feinde wittern, die sich hinter einem Lächeln verstecken. Melisandres Worte in Jons Gedanken. Der Schattenwolf hatte sich aber in der Zwischenzeit offenbar auf die Jagd gemacht und wird durch Jons Pfeifen nun wieder angelockt. Auch Mormonts Rabe ist Jon gefolgt und verlangt nun wieder sein Korn zum Picken. Ghost erscheint in Begleitung von Val.


    Zitat

    They look as though they belong together. Val was clad all in white; white woolen breeches tucked into high boots of bleached white leather, white bearskin cloak pinned at the shoulder with a carved weirwood face, white tunic with bone fastenings. Her breath was white as well … but her eyes were blue, her long braid the color of dark honey, her cheeks flushed red from the cold. It had been a long while since Jon Snow had seen a sight so lovely.


    Schade, dass die gute Val nicht für die Serie gecastet wurde :whistling: .


    Tormund kommt dazu und provoziert irgendwie ein gewisses Flirten zwischen den beiden. Val erkundigt sich außerdem noch kurz nach dem „kleinen Monster“, Gillys Baby. Jon versichert, dass es dem Jungen gut geht und er laut schreit und stark sei. Val soll zukünftig in Hardins Tower untergebracht werden. Ihre alten Zimmer sind mittlerweile durch Queen Selyse belegt. Außerdem wird Hardins Tower durch Jons Männer bewacht. Zusätzlich schläft Wun Wun im Eingangsbereich. Sicherlich eine notwendige Absicherung nach der letzten Begegnung mit Axell Florent.


    Die schwierigste Aufgabe steht Jon nun noch bevor. Er muss seinen eigenen Leuten den Deal schmackthaft machen. Val bietet ihre Hilfe an und Jon erklärt, dass sie zusammen zur Königin gehen könnten. Val willigt etwas widerwillig ein vor Selyse zu knien. Jon kehrt zur Mauer zurück und erklärt die Abmachung kurz seinen schwarzen Brüdern. Er will außerdem später Briefe in seinem Quartier schreiben. Marsh, Yarwyck, Septon Cellador, Clydas und die Nordmännern Flint und Norrey sowie Leathers sollen Jon beim Sonnenuntergang auf der Mauer erwarten.
    Jon und Val besuchen gemeinsam die Königin. Val bleibt weiterhin „verspielt“ in ihrem Gespräch mit Jon auf dem Weg dorthin. Ich denke schon, dass sie hier mit Jon flitert. Sie kommen am Kings Tower an und einer der Wachen sinkt sofort nieder, als er Val sieht.


    Zitat

    When presented to Val, the knight sank to one knee to kiss her glove. "You are even lovelier than I was told, princess," he declared. "The queen has told me much and more of your beauty."
    "How odd, when she has never seen me." Val patted Ser Patrek on the head. "Up with you now, ser kneeler. Up, up." She sounded as if she were talking to a dog.


    Hahaha :D:D


    Jon und Val betreten den Turm anschließend. Die Königin näht am Feuer und Patchface tanzt herum.


    Zitat

    "The crow, the crow," Patchface cried when he saw Jon. "Under the sea the crows are white as snow, I know, I know, oh, oh, oh."


    Hmm... :huh:


    Die Prinzessin Shireen sitzt am Fenster, verhüllt unter einer großen Kapuze, damit man die Grauschuppen nicht sieht. Schlimm, dass sich das Kind auch innerhalb der eigenen Räume offenbar so verstecken muss. Melisandre ist abwesend, was Jon sehr begrüßt. Jon und auch Val Knien nieder, als die Königin sie bemerkt. Auch Shireen mischt sich in das Gespräch auf ihre kindliche, neugierige Art kurz in das Gespräch ein, wird dann jedoch von Patchface wegbegleitet. Jon erklärt kurz zu welcher Einigung man mit den Wildlingen gekommen sei. Die Königin stimmt größtenteils zu. Die Wildlinge werden jedoch Stannis nicht als Königin und Rhollor nicht als Gott annehmen. Die Königin ist natürlich erbost und reagiert harsch. Der König würde, wenn er zurückkehrt, Jon für diese Aktion zur Rechenschaft ziehen. Jon kniet nieder, entschuldigt sich und zieht sich mit Val zurück.


    Draußen ist Val geradezu aufgebracht. Es geht um Shireen und die Greyscale, der graue Tod, wie ihn die Wildlingen nennen. Val hätte das Kind schon längst umgebracht, um ihm schlimmeres zu ersparen. Die Diskussion geht weiter. Val wird immer wilder. Shireen sei unrein und der Tod schliefe in ihr. Sie will Shireen nicht nahe des „kleinen Monstern“ und dem Turm haben. Außerdem lässt sich auch nochmal das berühmte „You know nothing, Jon Snow“ fallen. Wir erleben Val hier von einer sehr ungewohnt harten Seite und sie scheint offenbar Angst zu haben.


    Gemeinsam mit Leathers macht sich Jon im Anschluss mit Hilfe des Stahlkäfigs auf den Weg hinauf auf die Mauer. Seine Gedanken gehen kurz an Mance und seinen Auftrag und dabei natürlich gleichzeitig an seine Schwester. Als nächstes kommen die Clanführer Flint und Norrey die Mauer hinauf. Anschließend folgen Bowen Marsh, Othell Yarwyck und Septon Cellador. Clydas Ankommen wird komischerweise nicht beschrieben. Später ist er aber bei der Gruppe. Wurde der vom großen Meister vergessen? Oder habe ich den überlesen?


    Auf jeden Fall eröffnet Jon, dass die Wildlinge in drei Tagen durch die Mauer kommen werden. Es gäbe viel vorzubereiten. Die Antwort auf diese Aussage ist erst einmal nur Stille. Es kommt zu heftigen Diskussionen. Mindestens 3.000 Wildlinge zählt Marsh direkt vor dem Tor. Weitere Camps gibt es beim Shadow Tower. Doch auch der Weeper soll durch das Tor gelassen werden. Ungeachtet von den Grenzern oder Frauen, die er schon getötet hat. Jon meint man könnte sich nicht aussuchen, welche Wildlinge man durchlässt, da man mit allen Frieden geschlossen hat. Auch die Anzahl der Wildlinge beunruhigt. Zählt man alle Wildlinge zusammen, wären es wohl dreimal so viele wie die Nachtwache hat. Jon meint, dass viele Frauen, Kindern, Alte und Schwache darunter wären. Yarwyck möchte alle trotzdem lieber tot sehen. Jon möchte mit den Wildlingen die weiteren Festungen bemannen. Marsh stellt die Knappheit der Nahrung heraus. Aber hierauf hat Jon eine Antwort. Über Eastwatch soll Nahrung aus dem Süden gekauft werden. Mit dem Gold der Wildlinge und mit dem Gold der eisernen Bank. Jon verschweigt jedoch, dass die Bruderschaft sich verschuldet hat. Alle haben Angst durch die Wildlinge verraten zu werden. Obwohl die Wildlinge bei den alten Göttern geschworen haben den Frieden zu wahren. Jon eröffnet so den letzten Punkt seiner Vereinbarung. 100 Jungen im Alter von acht bis 16 werden als Geißel genommen. Flint erinnert sich an eine ähnliche Praxis, die von Winterfell ausging. Auch hier wurden Jungen der Clansleute gefordert. Es bleibt die Frage, ob Jon nötigenfalls die Geißeln auch töten würde.


    Zitat

    Ask Janos Slynt. "Tormund Giantsbane knows better than to try me. I may seem a green boy in your eyes, Lord Norrey, but I am still a son of Eddard Stark."


    Marsh genügt das nicht und er sagt offen heraus, dass er Jons Weg für Verrat halt und erinnert Jon an seinen Eid. Jon rezitiert den Eid und meint, dass auch die Wildlinge Männer des Reiches wären. Marsh bleibt eine Antwort darauf schuldig, aber seine Position in dieser Sache ist klar.


    Zitat

    "Winter is coming," Jon said at last, breaking the awkward silence, "and with it the white walkers. The Wall is where we stop them. The Wall was made to stop them … but the Wall must be manned. This discussion is at an end.


    Es folgen letzte Anweisungen für alle. Marsh soll Wagen bereithalten und den Zoll der Wildlingen entgegen nehmen.


    Zitat

    "Yes, Lord Snow," said Bowen Marsh.
    And Jon thought, "Ice," she said, "and daggers in the dark. Blood frozen red and hard, and naked steel." His sword hand flexed. The wind was rising.


    Wow. Schon ziemlich heftiges foreshadowing.

  • Mehrfach wird Jon sogar mit einem leeren Trinkhorn beworfen.

    Betonung liegt auf leerem Trinkhorn! :D
    Ach, ich mag Tormunds Art... :rolleyes:


    Ein weitere starb unbemerkt an der Kälte und stand nur kurze Zeit mit blauen Augen wieder auf. Tormund musste ihn eigenhändig erneut töten. Tormund zeigt sich jetzt auch sehr emotional.

    Verständlicherweise. Wie hart muss das sein, sein eigenes Kind verbrennen zu müssen. In dem Moment wird einem ja kaum klar, dass dieser geliebte Mensch eigentlich tot ist... Wirklich tragisch. :/


    Schade, dass die gute Val nicht für die Serie gecastet wurde .

    Ja, finde ich auch. Das hätte einiges an Potential gehabt...


    Tormund kommt dazu und provoziert irgendwie ein gewisses Flirten zwischen den beiden.

    Jo. Mag ich. :D


    Zusätzlich schläft Wun Wun im Eingangsbereich. Sicherlich eine notwendige Absicherung nach der letzten Begegnung mit Axell Florent.

    Schade, dass Wun Wun am Ende nicht ihn erwischt... den guten Ser Patrek finde ich nämlich nicht ganz so schlimm.


    Die schwierigste Aufgabe steht Jon nun noch bevor. Er muss seinen eigenen Leuten den Deal schmackthaft machen.

    Was ihm nicht gelingen wird.


    Jon und Val besuchen gemeinsam die Königin. Val bleibt weiterhin „verspielt“ in ihrem Gespräch mit Jon auf dem Weg dorthin. Ich denke schon, dass sie hier mit Jon flitert.

    Das knistert wirklich ordentlich!


    When presented to Val, the knight sank to one knee to kiss her glove. "You are even lovelier than I was told, princess," he declared. "The queen has told me much and more of your beauty."
    "How odd, when she has never seen me." Val patted Ser Patrek on the head. "Up with you now, ser kneeler. Up, up." She sounded as if she were talking to a dog.

    Bei der Stelle muss ich wirklich immer herzlich lachen. Ich sehe es quasi vor meinem geistigen Auge! :rofl:


    Jon erklärt kurz zu welcher Einigung man mit den Wildlingen gekommen sei. Die Königin stimmt größtenteils zu. Die Wildlinge werden jedoch Stannis nicht als Königin und Rhollor nicht als Gott annehmen. Die Königin ist natürlich erbost und reagiert harsch.

    Tja... bei der guten Selyse ist noch nicht angekommen, dass man sich Respekt verdienen muss.


    Draußen ist Val geradezu aufgebracht. Es geht um Shireen und die Greyscale, der graue Tod, wie ihn die Wildlingen nennen. Val hätte das Kind schon längst umgebracht, um ihm schlimmeres zu ersparen. Die Diskussion geht weiter. Val wird immer wilder

    Da frage ich mich auch, was das zu bedeuten hat. Natürlich kann es einfach sein, dass ein Wildlings-Aberglauben ist und das Töten der Kinder Pragmatismus, um den Rest der Gruppe vor Infektion zu schützen. Allerdings irritiert es schon.


    Auf jeden Fall eröffnet Jon, dass die Wildlinge in drei Tagen durch die Mauer kommen werden. Es gäbe viel vorzubereiten. Die Antwort auf diese Aussage ist erst einmal nur Stille. Es kommt zu heftigen Diskussionen.

    Ich kann ja schon verstehen, dass die anderen besorgt sind und auch wütend. Aber ich bin hier voll bei Jon. Er gibt sich alle Mühe, alles zusammen zu halten und irgendwie zu organisieren.


    Jon eröffnet so den letzten Punkt seiner Vereinbarung. 100 Jungen im Alter von acht bis 16 werden als Geißel genommen. Flint erinnert sich an eine ähnliche Praxis, die von Winterfell ausging. Auch hier wurden Jungen der Clansleute gefordert. Es bleibt die Frage, ob Jon nötigenfalls die Geißeln auch töten würde.

    Gute Frage... Ich denke fast, im schlimmsten Fall ja. Er muss die Wildlinge im Zaum halten und im Falle eines Falles die Geiseln nicht zu töten, könnte ein fatales Zeichen sein. Er wird es nicht gern tun und es wird ihm schwer fallen, aber er weiß, dass es dann sein müsste.
    Ist hier eigentlich auch schon mal die Analogie zu Dany aufgefallen, die ebenfalls Kinder als Geiseln der Mereener Familien genommen hat?



    Jon rezitiert den Eid und meint, dass auch die Wildlinge Männer des Reiches wären. Marsh bleibt eine Antwort darauf schuldig, aber seine Position in dieser Sache ist klar.

    Aber irgendwie ist Jon der einzige, der den Sinn des Eides verstanden hat...


    Wow. Schon ziemlich heftiges foreshadowing.

    :/

    I've come to the point in my life where I need a stronger word than "FUCK".

  • Schade, dass die gute Val nicht für die Serie gecastet wurde


    Ach wer braucht denn irgendeine 08/15-B-Schauspielerin aus dem HBO-Register, wenn es künstlerisch begabte Fans gibt: http://awoiaf.westeros.org/index.php/Category:Images_of_Val


    Marsh genügt das nicht und er sagt offen heraus, dass er Jons Weg für Verrat halt und erinnert Jon an seinen Eid. Jon rezitiert den Eid und meint, dass auch die Wildlinge Männer des Reiches wären. Marsh bleibt eine Antwort darauf schuldig, aber seine Position in dieser Sache ist klar.


    Ich kann Marsh verstehen. Leute, die meine Brüder die Augen rausschneiden und geköpft zurückschicken würde ich auch nicht mit offenen Armen empfangen. Mich nervt nur immer noch mit welcher Naivität Jon annimmt, dass das die Nachtwache alles brav mitmachen wird.


    Ist hier eigentlich auch schon mal die Analogie zu Dany aufgefallen, die ebenfalls Kinder als Geiseln der Mereener Familien genommen hat?


    Ja, auch ein Grund, warum mich die Jon-Kapitel nicht so vom Hocker reißen, wenn ich das Gefühl habe, dass alle schon einmal gelesen zu haben.

  • Ja, finde ich auch. Das hätte einiges an Potential gehabt...


    Ich glaube, dass hätten sie auch versaut.


    Tja... bei der guten Selyse ist noch nicht angekommen, dass man sich Respekt verdienen muss.


    Das können aber die meisten Adeligen! Dieses Herrenmenschengehabe lernen einige ja von der Wiege auf. Stannis spricht auch immer nur von seinem Recht und dass man ihm deshalb folgen muss.

    Bei uns im Norden werden die Gesetze der Gastfreundschaft noch immer in Ehren gehalten. ~ Roose Bolton

  • zu Jon XI :

    Aber Jon lässt auch ein bisschen die Distanz eines Lord Kommandanten vermissen.


    Meiner Meinung nach geht Jon hier sehr einfühlsam und klug vor.Ich denke nicht,dass er bei Tormund etwas erreicht hätte,wenn er den distanzierten LC hätte raushängen lassen.Ich finde Jon hat ein ziemliches Gespür dafür,wann und bei wem er das zu tun hat und er fühlt sich für mich immer recht authentisch an.


    Wir erfahren, dass zwei von Tormunds Söhnen gestorben sind. Einer bei dem Angriff auf die Mauer. Ein weitere starb unbemerkt an der Kälte und stand nur kurze Zeit mit blauen Augen wieder auf. Tormund musste ihn eigenhändig erneut töten. Tormund zeigt sich jetzt auch sehr emotional. Die Sache hat ihn natürlich sehr mitgenommen.


    Ich mag Tormund richtig gerne.Was er da mit seinem Sohn erlebt hat muss wirklich absolut unvorstellbar schrecklich gewesen sein und ich finde es sehr bewegend,wie er davon berichtet. ;(

    Verständlicherweise. Wie hart muss das sein, sein eigenes Kind verbrennen zu müssen. In dem Moment wird einem ja kaum klar, dass dieser geliebte Mensch eigentlich tot ist... Wirklich tragisch.


    Jaa... ;(


    Jon erinnert nochmal an die Abmachung. Die einhundert Geißeln sollen zuerst durch das Tor gelassen werden.


    Da hat Jon m.E. so einiges erreicht und Tormund und er bei ihren jeweiligen Leuten noch einiges an unangenehmer Erklärungs-Arbeit vor sich.

    They look as though they belong together. Val was clad all in white; white woolen breeches tucked into high boots of bleached white leather, white bearskin cloak pinned at the shoulder with a carved weirwood face, white tunic with bone fastenings. Her breath was white as well … but her eyes were blue, her long braid the color of dark honey, her cheeks flushed red from the cold. It had been a long while since Jon Snow had seen a sight so lovely.


    Hmm...da musste ich irgendwie daran denken,dass wenn Val und Ghost schon so wirken,als würden sie zueinander gehören,wird es vielleicht doch noch mal was mit Val...andererseits war Ghost ja auch zu Melisandre recht zutraulich.(Was mir immer noch so gaaar nicht gefallen will :rolleyes: )

    Schade, dass die gute Val nicht für die Serie gecastet wurde .


    Ja, finde ich auch. Das hätte einiges an Potential gehabt...


    Ooooch ,dafür wurden doch dann wieder Charaktere gecastet,die es im Buch gar nicht gibt,von daher gleicht sich das doch aus. :rolleyes:
    Aber wir sind ja hier zum Glück im Buchbereich,yeeaaah! :D

    Val willigt etwas widerwillig ein vor Selyse zu knien.


    Huh,ich finde da bringt sie ein echt großes Opfer.Das fällt ihr verständlicherweise bestimmt nicht leicht.

    Jon und Val besuchen gemeinsam die Königin. Val bleibt weiterhin „verspielt“ in ihrem Gespräch mit Jon auf dem Weg dorthin. Ich denke schon, dass sie hier mit Jon flitert.


    Kommt mir auch so vor.


    "The crow, the crow," Patchface cried when he saw Jon. "Under the sea the crows are white as snow, I know, I know, oh, oh, oh."


    Die Königin näht am Feuer und Patchface tanzt herum.


    Ich könnte Patchface in meiner Nähe auf Dauer nicht ertragen,der würde mich irre machen.


    Auch Shireen mischt sich in das Gespräch auf ihre kindliche, neugierige Art kurz in das Gespräch ein, wird dann jedoch von Patchface wegbegleitet.


    Shireen hat irgendwie etwas Liebes an sich,irgendwie wächst sie einem ans Herz....weshalb dann Vals Worte wirklich Widerwillen hervorrufen.


    Draußen ist Val geradezu aufgebracht. Es geht um Shireen und die Greyscale, der graue Tod, wie ihn die Wildlingen nennen. Val hätte das Kind schon längst umgebracht, um ihm schlimmeres zu ersparen. Die Diskussion geht weiter. Val wird immer wilder. Shireen sei unrein und der Tod schliefe in ihr. Sie will Shireen nicht nahe des „kleinen Monstern“ und dem Turm haben. Außerdem lässt sich auch nochmal das berühmte „You know nothing, Jon Snow“ fallen. Wir erleben Val hier von einer sehr ungewohnt harten Seite und sie scheint offenbar Angst zu haben.


    Ich empfand Val bislang durchweg positiv,ihre heftige Einstellung zu Shireen finde ich von daher erschreckend,weiß sie mehr als die Maester oder ist das ein Aberglaube der Wildlinge.Ich bin gespannt,ob da noch was kommt.Aber wie schon erwähnt scheint da bei ihr eine gehörige Portion Angst mitzuschwingen,auch um das "kleine Monster".


    Jon verschweigt jedoch, dass die Bruderschaft sich verschuldet hat


    Ziemlich eigenmächtig,aber was bleibt ihm anderes übrig,wenn er nicht noch mehr Unruhe und Gegenwind riskieren möchte ,jedoch überzeugt davon ist,das Richtige zu tun.


    Alle haben Angst durch die Wildlinge verraten zu werden.


    Das kann ich auf gewisse Weise schon verstehen.Nachtwache und Wildlinge waren ja ewig verfeindet.


    100 Jungen im Alter von acht bis 16 werden als Geißel genommen. Flint erinnert sich an eine ähnliche Praxis, die von Winterfell ausging. Auch hier wurden Jungen der Clansleute gefordert. Es bleibt die Frage, ob Jon nötigenfalls die Geißeln auch töten würde.


    Hmm...er sagt ja selbst,er sei Ned Starks Sohn....und hier fällt mir wieder auf,dass 16 jährige hier noch zu den Junge zählen.
    Außerdem wird hier wieder klar,dass die Starks damals ihre "Untertanen" wohl auch mit ziemlich harter Hand führten.

    Zitat

    "Nur für die,deren Väter dem König des Winters kein Ungemach bereitet haben",sagte der Norrey."Diese Mündel kamen einen Kopf kürzer nach Hause...........


    Wow. Schon ziemlich heftiges foreshadowing.


    Jep. :/
    ...und dieses Mal fällt mir auf,das Jon seine "Brüder" bereits nicht nur als Gegner,sondern sogar bereits als Feinde sieht.

    Zitat

    Aber das musste warten.Er hatte sich Feinden zu stellen.Feinden der schlimmsten Sorte: Brüdern.

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    -Jim Morrison


    Doch es ist Zeit für mich zu lernen, dass nichts für immer bleibt, sowohl das, was gut tut, als auch das, was schmerzt.

    2 Mal editiert, zuletzt von onyx ()

  • Ein weitere starb unbemerkt an der Kälte und stand nur kurze Zeit mit blauen Augen wieder auf. Tormund musste ihn eigenhändig erneut töten.

    ;(
    verständlich das er da so aufgewühlt ist...

    lle haben Angst durch die Wildlinge verraten zu werden

    auch verständlich auf eine Weise...


    Geißeln

    Geißeln sind was anderes als Geiseln ;)


    SerOtral schrieb:
    Jon rezitiert den Eid und meint, dass auch die Wildlinge Männer des Reiches wären. Marsh bleibt eine Antwort darauf schuldig, aber seine Position in dieser Sache ist klar.


    Aber irgendwie ist Jon der einzige, der den Sinn des Eides verstanden hat...

    oder auch verstehen will, ein Marsh hat solange mit seiner Interpretation gelebt, das es sein ganzes bisheriges Weltbild und handeln in Frage stellen würde... das fällt nicht einfach sich selbst zuzugeben.


    Ich kann Marsh verstehen. Leute, die meine Brüder die Augen rausschneiden und geköpft zurückschicken würde ich auch nicht mit offenen Armen empfangen. Mich nervt nur immer noch mit welcher Naivität Jon annimmt, dass das die Nachtwache alles brav mitmachen wird.

    wobei die Wildlinge zumindest ähnliches über die Nachtwache denken könnte, aber über diesen Tellerrand hinauszuschauen fällt den meisten die naturgemäß in die NW kommen vermutlich umso schwerer als anderen...


    SerOtral schrieb:
    Jon verschweigt jedoch, dass die Bruderschaft sich verschuldet hat



    Ziemlich eigenmächtig,aber was bleibt ihm anderes übrig,wenn er nicht noch mehr Unruhe und Gegenwind riskieren möchte ,jedoch überzeugt davon ist,das Richtige zu tun.


    das ist seine Verantwortung als LC, sollte es nicht klappen bzw. im Frühling die NW ruiniert haben würde er sich noch früh genug zu verantworten haben...

  • Ziemlich eigenmächtig,aber was bleibt ihm anderes übrig,wenn er nicht noch mehr Unruhe und Gegenwind riskieren möchte ,jedoch überzeugt davon ist,das Richtige zu tun.


    Ich frage mich sowieso, wie die Nachtwache die Schulden wieder abbauen soll? Angenommen Jon wirtschaftet gut, dann wird er einen Teil des Geldes so zurückgeben können, aber dann wären noch der Rest und Zinsen fällig. Im Frühjahr können sie die Schenkung zwar wieder bewirtschaften, aber das wäre dann wieder Selbstversorgung. Da müssten die Wildlinge schon Waren produzieren, mit denen man handeln kann und dafür fehlt ihnen bisher das Wissen.
    Außerdem würde ich gerne wissen, was die Eiserne Bank tun will, wenn die Nachtwache nicht bezahlen kann? Eine andere Nachtwache unterstützen?


    Hmm...er sagt ja selbst,er sei Ned Starks Sohn....und hier fällt mir wieder auf,dass 16 jährige hier noch zu den Junge zählen.


    Es ist wohl wieder eine Frage der Relation. Der Flint muss wirklich extrem alt sein, sonst wäre er vermutlich mit Stannis nach Winterfell gezogen. Der würde wahrscheinlich auch einen Mittzwanziger nicht als Erwachsenen betrachten.

    Bei uns im Norden werden die Gesetze der Gastfreundschaft noch immer in Ehren gehalten. ~ Roose Bolton

  • Geißeln sind was anderes als Geiseln


    Mir fällt da jemand ein,der beides in einer Person "vereinen kann". :whistling:


    oder auch verstehen will, ein Marsh hat solange mit seiner Interpretation gelebt, das es sein ganzes bisheriges Weltbild und handeln in Frage stellen würde... das fällt nicht einfach sich selbst zuzugeben.


    wobei die Wildlinge zumindest ähnliches über die Nachtwache denken könnte, aber über diesen Tellerrand hinauszuschauen fällt den meisten die naturgemäß in die NW kommen vermutlich umso schwerer als anderen...


    Sehe ich auch so,es wird ja anfänglich auch erzählt,dass die Wildlinge auch gefoltert wurden um an Informationen zu gelangen.Das mit den Opfern des Weiners ist allerdings noch sehr frisch.


    das ist seine Verantwortung als LC, sollte es nicht klappen bzw. im Frühling die NW ruiniert haben würde er sich noch früh genug zu verantworten haben...


    Ich denke schon,dass Jon oder ein anderer LC solche finanziellen Entscheidungen unter normalen Umständen zumindest mit March oder dem Mann in seiner Position abgesprochen hätte.


    Edit :

    Zitat

    Ich frage Brigthroar schrieb :
    mich sowieso, wie die Nachtwache die Schulden wieder abbauen soll? Angenommen Jon wirtschaftet gut, dann wird er einen Teil des Geldes so zurückgeben können, aber dann wären noch der Rest und Zinsen fällig. Im Frühjahr können sie die Schenkung zwar wieder bewirtschaften, aber das wäre dann wieder Selbstversorgung. Da müssten die Wildlinge schon Waren produzieren, mit denen man handeln kann und dafür fehlt ihnen bisher das Wissen.Außerdem würde ich gerne wissen, was die Eiserne Bank tun will, wenn die Nachtwache nicht bezahlen kann? Eine andere Nachtwache unterstützen?


    Das habe ich mich mich auch gefragt,aber Jon scheint sich da schon etwas mit dem Vertreter der Eisernen Bank überlegt haben.Ich denke nicht,dass der ihm so leichtfertig eine größere Summe ohne irgendwelche,für ihn erkennbaren Sicherheiten überlässt.
    Wenn nicht unterstützen die dann eben die Anderen. :rolleyes:


    Zitat

    Brigthroar schrieb :
    Es ist wohl wieder eine Frage der Relation. Der Flint muss wirklich extrem alt sein, sonst wäre er vermutlich mit Stannis nach Winterfell gezogen. Der würde wahrscheinlich auch einen Mittzwanziger nicht als Erwachsenen betrachten.


    Jep,das schon.Mir kam es hier aber eher auf den von Tormund und Jon besprochenen "Rahmen" von acht bis sechzehn an. :)

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    Doch es ist Zeit für mich zu lernen, dass nichts für immer bleibt, sowohl das, was gut tut, als auch das, was schmerzt.

    4 Mal editiert, zuletzt von onyx ()

  • Ach wer braucht denn irgendeine 08/15-B-Schauspielerin aus dem HBO-Register, wenn es künstlerisch begabte Fans gibt: awoiaf.westeros.org/index.php/Category:Images_of_Val


    Vielleicht auch besser so. Meine Vorstellung von Val ist dann irgendwie doch irgendwie eine etwas andere. Wirklich sehr gut, dass wir im Buchbereich sind.


    Ich kann Marsh verstehen. Leute, die meine Brüder die Augen rausschneiden und geköpft zurückschicken würde ich auch nicht mit offenen Armen empfangen. Mich nervt nur immer noch mit welcher Naivität Jon annimmt, dass das die Nachtwache alles brav mitmachen wird.


    Ja, stimmt. Der Widerstand seiner Brüder zieht sich wie ein roter Faden durch die letzten Kapitel. Und man muss auch sagen, dass sie Jon offen entgegen treten und die Meinung sagen. Nur Jon gefällt diese Meinung halt nicht und erachtet seine Leute deswegen als nutzlos.


    Ja, auch ein Grund, warum mich die Jon-Kapitel nicht so vom Hocker reißen, wenn ich das Gefühl habe, dass alle schon einmal gelesen zu haben.


    Wirklich? Für mich ist das eher eine Randnotiz muss ich sagen. Außerdem haben wir ja auch in diesem Kapitel den Hinweis, dass dieses Mittel gang und gäbe ist in Westeros. Die Situationen sind ähnlich, aber Dany bzw. Barristan stehen ja später tatsächlich vor der Wahl die Geiseln zu töten, lehnen jedoch beide ab.



    Meiner Meinung nach geht Jon hier sehr einfühlsam und klug vor.Ich denke nicht,dass er bei Tormund etwas erreicht hätte,wenn er den distanzierten LC hätte raushängen lassen.Ich finde Jon hat ein ziemliches Gespür dafür,wann und bei wem er das zu tun hat und er fühlt sich für mich immer recht authentisch an.


    Naja, ich weiß nicht. Er muss irgendwie den Balanceakt zwischen Wildlinge und Nachtwache schaffen. Jedenfalls sollte das sein Anspruch sein. Und als vermeindlicher Verräter sollte er nicht unbedingt mehr Zeit als nötig bei den Wildlingen verbringen. Ich mag Tormund auch sehr muss ich sagen, gerade mit Jon in Kombination natürlich. Aber "politisch" ist es unklug von Jon zu viel Zeit mit Tormund verbringen.



    Hmm...da musste ich irgendwie daran denken,dass wenn Val und Ghost schon so wirken,als würden sie zueinander gehören,wird es vielleicht doch noch mal was mit Val...andererseits war Ghost ja auch zu Melisandre recht zutraulich.(Was mir immer noch so gaaar nicht gefallen will )


    Stimmt. Diese Mel Geschichte hatte ich auch schon fast wieder vergessen. Ghost ist allerdings auch nur zu den beiden Frauen so zutraulich. Später, als ein Wildling Warg mit seinem Eber durch die Mauer kommt, dreht der ja fast durch. Im letzten Kapitel ist er dann so wild, dass er weggesperrt wird und sogar die vertrauten Nachtwächter Angst vor Ghost haben. Das mag natürlich auch an dem bevorstehenden Attentat liegen.


    Geißeln sind was anderes als Geiseln


    Stimmt. Ich werde mich jetzt für diesen Vertipper sofort selbstgeißeln :P

  • Naja, ich weiß nicht. Er muss irgendwie den Balanceakt zwischen Wildlinge und Nachtwache schaffen. Jedenfalls sollte das sein Anspruch sein. Und als vermeindlicher Verräter sollte er nicht unbedingt mehr Zeit als nötig bei den Wildlingen verbringen. Ich mag Tormund auch sehr muss ich sagen, gerade mit Jon in Kombination natürlich. Aber "politisch" ist es unklug von Jon zu viel Zeit mit Tormund verbringen.


    Okay,im Großen und Ganzen stimme ich dir zu,wenn ich es noch mal nüchtern betrachte.Der Balanceakt misslingt Jon in der Tat,da er den Widerstand seiner Brüder nicht ernst genug nimmt und ihr Misstrauen gegen ihn noch nährt.Andererseits bleibe ich dabei,dass er bei Tormund nicht viel erreicht hätte,wenn er ihm distanzierter entgegengetreten wäre...und seine gemeinsame Zeit mit ihm,beim Einmarsch der Wildlinge ist für mich auch nachvollziehbar.

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    -Jim Morrison


    Doch es ist Zeit für mich zu lernen, dass nichts für immer bleibt, sowohl das, was gut tut, als auch das, was schmerzt.

  • Wenn nicht unterstützen die dann eben die Anderen.


    Die Vorstellung :D Aber du wirst schon recht haben, ganz ohne Sicherheiten wird Nestoris dem Kredit nicht zugestimmt haben. Allerdings deute ich Jons Gedanken so, dass er keinen Plan hat, was das sein soll.


    Der Balanceakt misslingt Jon in der Tat,da er den Widerstand seiner Brüder nicht ernst genug nimmt


    Ich denke auch, Jon verlangt etwas zu sehr, dass seine Männer seinem Weg folgen, ohne ihre Bedenken wirklich verstehen zu können. Zwar sind seine Leute auch verdammt sture Esel und Donal Noye hätte Cellador wirklich als Wurfgeschoss gegen die Wildlinge nutzen sollen, aber Jon sieht die Sache einfach als zu selbstverständlich an.

    Bei uns im Norden werden die Gesetze der Gastfreundschaft noch immer in Ehren gehalten. ~ Roose Bolton

  • Wenn nicht unterstützen die dann eben die Anderen.


    Witzig und zugleich doch sehr treffend hinsichtlich der Vorgehensweise der Eisernen Bank. :thumbup:


    Aber wir sind ja hier zum Glück im Buchbereich,yeeaaah!


    Wirklich sehr gut, dass wir im Buchbereich sind.


    Rein formal sind wir das nicht. :whistling:

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    "We all swore oaths." - Arthur Dayne


    "There are ghosts everywhere. We carry them with us wherever we go." - Jorah Mormont

  • Rein formal sind wir das nicht.


    Uuups stimmt ja. :whistling:
    Aber immerhin im Reread-Thread der Bücher,da hat die Serie m.E. zum Glück an sich auch nichts verloren. :)

    Expose yourself to your deepest fear
    After that...you are free
    -Jim Morrison


    Doch es ist Zeit für mich zu lernen, dass nichts für immer bleibt, sowohl das, was gut tut, als auch das, was schmerzt.

  • Cersei I


    Cersei ist immer noch im Gefängnis und bekommt nicht viel mit, was in den Königslanden vor sich geht. Sie friert, da sie aus Trotz das erste Hemd zerrissen hat, das man ihr gegeben hat und ihre eigenen Kleider verlangt hat. Das zweite Hemd hat sie angenommen und hatte das Gefühl an dem Dank zu ersticken, den sie aussprach. Viele Besucher hat sie nicht. Qyburn ist nach seinem ersten Besuch nicht mehr zurückgekommen und so hat sie keine Ahnung, ob der Brief Jaime erreicht hat oder nicht. Ihre einzigen Besucher sind die drei Septas, die alle bei der Beschreibung nicht sehr gut wegkommen. Sie bekommt auch keine Mitteilungen, was mit ihrem Sohn ist oder ob Loras immer noch im Sterben liegt. Jedoch weiß sie, dass Lord Orton Merryweather geflohen ist und ihre einzige Freundin, Taena mitgenommen hat. Auch der Bastard von Driftmark ist mit den Dromonen auf und davon... Ich könnte jetzt gemein sein und sagen, dass Cersei eben zu vertrauensselig bei diesen Typen gewesen ist .
    Cersei fühlt sich jedenfalls von allen verraten, auch von ihren Verwandten und tut sich selbst schrecklich leid. Dennoch hofft sie und ist sich sicher, dass Jaime bald kommen würde um sie zu retten. Offenbar leidet die gute Frau an massivem Gedächtnisbverlust o.o Oder glaubt sie wirklich Jaime würde sie immer noch lieben nach allem, was er sich von ihr anhören durfte als er in King´s Landing gewesen ist?


    Sie hat versucht ihre Wärterinnen mit Drohungen und Befehlen zu beeindrucken, hat an ihrt Mitleid appeliert und Versprechungen gemacht. Nichts hat geholfen und so hat Cersei angefangen zu beten. Doch die Götter sind genauso taub wie ihre Dienerinnen. Doch geweint hat Cersei nicht, diese Genugtuung will sie denen nicht geben. Wieder versinkt sie in Selbstmitleid und ist sich sicher, dass alles ganz anders wäre, wenn sie ein Mann wäre. Zu allem Überfluss lassen die Septas Cersei nicht schlafen und kommen Tag und Nacht um sie dazu zu bringen ihre Sünden zu beichten. Sie soll den Mord an dem alten Septon gestehen und die Unzucht, die sie mit verschiedenen Männern getrieben hat. Cersei ist erschöpft und weiß nicht wie viele Tage sie denn nun schon gefangen genommen wurde. Zusätzlich zermürbt sie der Gedanke an Tommen, der sie ja brauchen würde. Und so entschließt sich Cersei zu beichten. Nachdem sie das mitgeteilt hat, lässt man sie auch wieder schlafen. Am nächsten Morgen bekräftigt sie ihren Wunsch beichten zu wollen, was die Septas erfreut und man gibt ihr sogar die Höflichkeit sie mit "Eure Gnaden" anzusprechen.
    Man führt sie zum Hohen Spatz und Cersei fragt nach ihrem Sohn. Dabei erfährt sie (und wir), dass Margaery offenbar aus dem Gefangenschaft draußen ist und immer bei Tommen. Doch vor Gericht hat man Marge noch nicht gestellt, das soll aber bald kommen.
    Schließlich kommt sie zum Hohen Septon und wieder wird Cersei klar, dass sie bei diesem Mann vergeblich um Gnade hoffen kann. Sie beginnt die Beichte und erklärt, dass sie sich Männern außerhalb ihres Ehegelübdes hingegeben habe und beichtet etwas zu viel als zu wenig.
    Doch erklärt sie, dass sie das alles nach dem Tod von Robert getan hat um ihren Sohn zu beschützen und sie der Königsgarde nach Joffs Tod nicht mehr vertraut habe. Auch gesteht sie, dass sie Lancel ausgenutzt hat. Doch all das interessiert den Hohen Septon nicht wirklich, da sie ja, wie Cersei auch selbst vorlügt, während der Ehe niemals mit einem anderen Mann geschlafen habe. Der Hohe Spatz interessiert sich vor allem für den Mord an seinem Vorgänger und dass Cersei Ser Osney dazu gebracht habe Lügen über Margaery zu erzählen. Cersei bestreitet beides, auch wenn sie zugibt, dass sie sich über den vorherigen Hohen Septon beschwert habe und Ser Osney da wohl was falsch verstanden habe. Außerdem interessiert sich der Hohe Septon für den Vorwurf Cersei habe sich zum Mord an Robert verschworen. Ihr wird klar, dass Lancel geredet hat aber erklärt, dass Robert von einem Keiler getötet wurde und ob man ihr nun vorwerfen will ein Leibwechsler zu sein. Sie bestreitet den Tod ihres Mannes geplant zu haben.
    Auch geht es wieder um die Abstammung ihrer Kinder und Cersei erklärt, dass Stannis dies behaupte und er nur den Thron für sich wolle. Der Hohe Spatz gibt zu, dass sich Stannis von den Sieben abgewandt habe und nun einen roten Dämon anbete. Trotz der Beichte wird es dennoch zu einem Prozess kommen, da sie auch viele Vorwürfe bestritten hat. Ihren Sohn darf sie immer noch nicht sehen aber wenigstens einen Besucher pro Tag empfangen. Auf dem Weg zurück, üpberlegt sie wen sie sehen will. Sie entscheidet sich für Kevan, der, wie sie nun erfährt, jetzt Lord Regent ist. Am nächsten Morgen besucht Kevan sie auch mitten beim Frühstück. Cersei führt ein Theaterstück auf, damit Kevan ihr verzeiht, weil sie Lancel verführt hat und er ihr Informationen gibt.
    Sie erfährt, dass Jaime nie auf dem Weg war um sie zu retten. Außerdem erfährt sie von den Söldnern, die auf den Trittsteinen und Tarth sind... ein Hinweis auf Aegon?
    Kevan erklärt, dass man von ihr einen Büßgang will, denn er kann sie nicht aus der Septe holen. Sie erfährt auch, dass Eichenherz gefallen ist und so ein Platz frei ist in der Königsgarde. Sie weiß auch ganz genau, wen sie da um Rat fragen will

    Locke ist der Name eines Hauses im Norden, nicht der eines Söldners :P:D


    Und im Übrigen bin ich Ser Garlan Tyrells Meinung ;)

  • zu Cersei I :


    Naja,klar ist Cersei an ihrer Lage vollkommen schuldig.Dennoch kann ich mich irgendwie schon in ihre Empörung hineinversetzen.In ihren Augen waren die von ihr geschmiedeten Ränke klug und durchdacht und alle Eingeweihten und Mitglieder des Rates,ihr treu ergeben,(egal wie sie auch von ihr behandelt wurden) und vollkommen verlässlich.
    Ich bin der Ansicht,hätte sie Pycelle nicht dermaßen schlecht behandelt,würde dieser immer noch versuchen alle Hebel in Bewegung zu setzen um ihr beizustehen,ob er etwas erreichen könnte oder auch nicht.
    Cersei ist die "Königin"(so bezeichnet sie sich),in ihren Augen wohl unantastbar und wurde noch niemals dergleichen behandelt oder musste unter solchen Umständen leben.Sie will es zunächst mal nicht wahrhaben,wie man sich hier erdreistet mit ihr umzuspringen und glaubt auch wohl auch nicht,dass dieser Zustand von Dauer sein wird.Dann merkt sie,dass der Glauben wirklich wider Erwarten am längeren Hebel zu sitzen scheint und fängt an ihr Theaterstück zu spielen...und wieder glaubt sie ,sie sei dabei umwerfend gut.Sie wächst sogar über sich hinaus indem sie vor dem Septon Tränen vergießt.Das muss Cersei unsagbar schwer gefallen sein und sie sehr erniedrigt haben,denn das war eines der Dinge,die sie unbedingt vermeiden wollte.

    Zitat

    Cersei gab ihnen all die Worte,die sie in sich fand,gab ihnen alles außer Tränen.Meine Tränen werden sie niemals bekommen,versprach sie sich.


    Doch trotz all ihrer Mühe fällt der Hohe Septon nicht auf sie herein.Ich stelle mir das schon absolut scheußlich für eine Person wie Cersei vor.Schlimm auch dieser Schlafentzug,zusammen mit der übrigen Behandlung und ihrem Unwissen über den Stand der Dinge und dem Wohl ihres Sohnes, ist das für sie schon eine absolut schreckliche und unwürdige Situation.Da würde wohl so Mancher wer weiß was gestehen um dem zu entkommen.
    Qyburn :

    Zitat

    Qyburn ist nach seinem ersten Besuch nicht mehr zurückgekommen und so hat sie keine Ahnung, ob der Brief Jaime erreicht hat oder nicht.


    Cersei weiß hier nicht,was mit Qyburn,dem einzigen Menschen,dem sie meint noch vertrauen zu können passiert ist.

    Zitat

    ...Er konnte längst tot sein,vielleicht steckte sein Kopf auf einem Spieß über dem Tor der Burg.Oder vielleicht verrottete er in einer Schwarzen Zelle unter dem Roten Bergfried,und ihr Brief war nie abgeschickt worden....


    Ich hätte es nun irgendwie logisch gefunden,wenn man Qyburn zumindest seines Amtes enthoben hätte,der Mann war in der letzten Zeit für alle ersichtlich wohl der engste Vertraute Cerseis,aber NEIN!Anstatt dessen befinden sich noch wichtige Zeugen in seiner "Obhut",wie wir von Kevan erfahren. 8|

    Zitat

    Die anderen befinden sich im Roten Bergfried in der Obhut deines Mannes,dieses Qyburns."Qyburn dachte Cersei,das war gut,ein Strohhalm immerhin,an den sie sich klammern konnte.Lord Qyburn hatte sie und Lord Qyburn konnte Wunder wirken.Und Schrecken auslösen.Er kann wahrlich Schrecken auslösen.


    Wieso befinden sich diese Zeugen bei Qyburn? Der Hohe Septon hat doch,so weit ich weiß den Zustand des Blauen Barden nach seinen Unterredungen mit Cersei und Qyburn mitbekommen.

    Zitat

    Sie erfährt auch, dass Eichenherz gefallen ist und so ein Platz frei ist in der Königsgarde. Sie weiß auch ganz genau, wen sie da um Rat fragen will


    Nun weiß Cersei auch,dass es für Qyburn an der Zeit ist,ihren Recken aus dem Hut zu zaubern.

    Zitat

    Mein Recke braucht einen neuen Namen,genauso,wie er ein neues Gesicht braucht.


    Einen neuen Namen hat er schon...und einen blickdichten Helm. :)


    Zitat

    Ich könnte jetzt gemein sein und sagen, dass Cersei eben zu vertrauensselig bei diesen Typen gewesen ist .


    Sie hat hier genau auf die Falschen gesetzt und die Menschen,auf die sich hätte verlassen können verprellt.

    Zitat

    Dennoch hofft sie und ist sich sicher, dass Jaime bald kommen würde um sie zu retten. Offenbar leidet die gute Frau an massivem Gedächtnisbverlust o.o Oder glaubt sie wirklich Jaime würde sie immer noch lieben nach allem, was er sich von ihr anhören durfte als er in King´s Landing gewesen ist?


    Ich denke,dass denkt sie in der Tat.Wahrscheinlich meint sie einfach,sie könne sich erlauben so mit Menschen umzugehen und ist sich überhaupt nicht bewusst darüber,wie sehr sie Jaime verletzt hat.
    Für sie scheint ihre Beziehung wohl auch noch vorhanden zu sein,zumindest träumt sie er sei ihr Gemahl und Joffrey noch am Leben.Ich denke,dass sind schon zwei wirkliche Wünsche,auch wenn sie weiß,das beides unmöglich ist.
    Cerseis Zustand und ihre Gedanken sind schon echt beängstigend.Was sie so denkt,was die Menschen so alles für sie tun müssten.Auch ihre Angst vor der Erfüllung der Prophezeiung durch Tyrion wird durch Myrcellas Schicksal wieder genährt.
    Bei ihrem Kopfkino mit den Septas musste ich zugegebenerweise ein wenig grinsen. :whistling:
    Edit :
    Was mich noch gewundert hat,ist ,dass Kevan den Septas so einfach "befehlen" kann ihn mit Cerseis allein zu lassen.Ich hatte den Eindruck die hätten da ihren Respekt vor der Krone ziemlich abgelegt.

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    Doch es ist Zeit für mich zu lernen, dass nichts für immer bleibt, sowohl das, was gut tut, als auch das, was schmerzt.

  • Was mich noch gewundert hat,ist ,dass Kevan den Septas so einfach "befehlen" kann ihn mit Cerseis allein zu lassen.Ich hatte den Eindruck die hätten da ihren Respekt vor der Krone ziemlich abgelegt.


    Na ja, Cersei war für sie eine Sünderin bzw. Verbrecherin, die gerichtet werden muss und ihnen in ihrer derzeitigen Lage nichts zu sagen hat.
    Kevan ist der Regent und solange sie nichts von ihrem Hohen Spatzen hören, würden sie wohl kaum den zweiten Regenten innerhalb kürzester Zeit verprellen.

  • Dennoch kann ich mich irgendwie schon in ihre Empörung hineinversetzen.In ihren Augen waren die von ihr geschmiedeten Ränke klug und durchdacht und alle Eingeweihten und Mitglieder des Rates,ihr treu ergeben,(egal wie sie auch von ihr behandelt wurden) und vollkommen verlässlich.

    Neee, reinversetzen kann ich mich nicht in sie. Ich kann es bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen, aber einen derartigen Realitätsverlust kann ich mir einfach nicht vorstellen.

    Jedoch weiß sie, dass Lord Orton Merryweather geflohen ist und ihre einzige Freundin, Taena mitgenommen hat.

    Dazu Aurane Waters und die Dromonen... Genau die Leute, von denen sie am meisten überzeugt war, haben als erstes die Flucht ergriffen. Ist ja auch natürlich. Durch Cersei wurden sie in wichtige Positionen erhoben und nun ist Cersei im Kerker und furchtbarster Verbrechen angeklagt. Ihre eigenen Positionen sind dadurch mehr als unsicher geworden und da verziehen sie sich lieber. Bei Merryweather könnte ich mir sogar gut vorstellen, dass Taena ihren Mann dazu gedrängt hat und nicht er sie mitgenommen hat. Quyburn ist noch da, wenn auch seines Sitzes im Rat enthoben. Er kann auch nirgendwo anders hin, hat seine kleinen "Experimente" in den Schwarzen Zellen und hofft mit Robert Strong noch etwas in der Hinterhand zu haben, mit dem er Cersei aus dem Dreck ziehen und somit seinen eigene Position wieder festigen.

    Ich bin der Ansicht,hätte sie Pycelle nicht dermaßen schlecht behandelt,würde dieser immer noch versuchen alle Hebel in Bewegung zu setzen um ihr beizustehen,ob er etwas erreichen könnte oder auch nicht.

    Das sehe ich ähnlich. Ich mag Pycelle nicht wirklich und finde, dass er dadurch, dass er den Lannisters gegenüber so loyal war, seinen Eid verletzt hat, da er als Großmaester der Krone und dem Reich verpflichtet gewesen wäre. Aber seine Loyalität gegenüber den Lannisters zog auch sie mit ein, selbst noch, als sie sich permanent über ihn lustig gemacht und ihn zurück gesetzt hat.

    Ich könnte jetzt gemein sein und sagen, dass Cersei eben zu vertrauensselig bei diesen Typen gewesen ist .

    Das kommt davon, dass sie nicht an ehrlichen Ratschlägen interessiert war, sondern nur an Opportunisten und Speichelleckern...

    Offenbar leidet die gute Frau an massivem Gedächtnisbverlust o.o Oder glaubt sie wirklich Jaime würde sie immer noch lieben nach allem, was er sich von ihr anhören durfte als er in King´s Landing gewesen ist?


    Ich denke,dass denkt sie in der Tat.Wahrscheinlich meint sie einfach,sie könne sich erlauben so mit Menschen umzugehen und ist sich überhaupt nicht bewusst darüber,wie sehr sie Jaime verletzt hat.

    Cersei leidet an massivem Realitätsverlust und strickt sich ihre Welt, wie sie ihr gefällt.

    Wieder versinkt sie in Selbstmitleid und ist sich sicher, dass alles ganz anders wäre, wenn sie ein Mann wäre.

    Jaja, unser Tywin mit Titten... :rolleyes:

    Zu allem Überfluss lassen die Septas Cersei nicht schlafen und kommen Tag und Nacht um sie dazu zu bringen ihre Sünden zu beichten.


    Schlimm auch dieser Schlafentzug,zusammen mit der übrigen Behandlung und ihrem Unwissen über den Stand der Dinge und dem Wohl ihres Sohnes, ist das für sie schon eine absolut schreckliche und unwürdige Situation.

    Der Schlafentzug ist ja auch eine Art der Folter. Eigentlich hält sie bewundernswert lange durch.

    Sie wächst sogar über sich hinaus indem sie vor dem Septon Tränen vergießt.Das muss Cersei unsagbar schwer gefallen sein und sie sehr erniedrigt haben,denn das war eines der Dinge,die sie unbedingt vermeiden wollte.

    Denke auch, dass das ziemlich gegen ihr Ego geht.

    Doch erklärt sie, dass sie das alles nach dem Tod von Robert getan hat um ihren Sohn zu beschützen und sie der Königsgarde nach Joffs Tod nicht mehr vertraut habe.

    Ein bisschen glaube ich ihr das sogar.

    Doch erklärt sie, dass sie das alles nach dem Tod von Robert getan hat um ihren Sohn zu beschützen und sie der Königsgarde nach Joffs Tod nicht mehr vertraut habe.


    Wieso befinden sich diese Zeugen bei Qyburn? Der Hohe Septon hat doch,so weit ich weiß den Zustand des Blauen Barden nach seinen Unterredungen mit Cersei und Qyburn mitbekommen.

    Nunja, der Hohe Septon foltert selbst. Für ihn ist das eine normale Art der Befragung. Wenn ich mich richtig erinnere, hält er es sogar für reinigend und er geißelt sich sogar selbst.

    Außerdem erfährt sie von den Söldnern, die auf den Trittsteinen und Tarth sind... ein Hinweis auf Aegon?


    Ich denke ja. Die Stelle ist mir beim ersten Lesen aber sowas von entgangen... :rolleyes:

    Außerdem erfährt sie von den Söldnern, die auf den Trittsteinen und Tarth sind... ein Hinweis auf Aegon?


    Was mich noch gewundert hat,ist ,dass Kevan den Septas so einfach "befehlen" kann ihn mit Cerseis allein zu lassen.Ich hatte den Eindruck die hätten da ihren Respekt vor der Krone ziemlich abgelegt.

    Kevan bedeutet Cersei ja später noch, dass sie wahrscheinlich belauscht werden. Ich vermute daher, dass das weniger Respekt der Septas ist, sondern einfach eine Taktik, um Cersei in Sicherheit zu wiegen und eventuell Dinge zu belauschen, die dem Glauben bei ihrem Prozess gegen Cersei in die Hände zu spielen.

    I've come to the point in my life where I need a stronger word than "FUCK".

  • Nunja, der Hohe Septon foltert selbst. Für ihn ist das eine normale Art der Befragung. Wenn ich mich richtig erinnere, hält er es sogar für reinigend und er geißelt sich sogar selbst.


    Ja klar,aber Qyburn ist ja eigentlich ganz offensichtlich ein Mann Cerseis und könnte so großes Interesse daran haben die Zeugen diesbezüglich zu beeinflussen,wie man eben am Blauen Barden deutlich sehen kann.

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    Doch es ist Zeit für mich zu lernen, dass nichts für immer bleibt, sowohl das, was gut tut, als auch das, was schmerzt.

  • So dieser Post wird in keinem Fall auch nur ansatzweise objektiv. Dafür regt mich Cersei viel zu sehr auf, wenn auch nicht ganz so stark wie in AFFC. Was mich besonders aufregt ist ihre absolute fehlende Selbsterkenntnis, dass sie allein selbst Schuld daran hat in diese Lage gekommen zu sein und sich noch immer wie "Tywin mit Titten" vorkommt, was sie nie war und auch nie sein wird.


    edoch weiß sie, dass Lord Orton Merryweather geflohen ist und ihre einzige Freundin, Taena mitgenommen hat. Auch der Bastard von Driftmark ist mit den Dromonen auf und davon... Ich könnte jetzt gemein sein und sagen, dass Cersei eben zu vertrauensselig bei diesen Typen gewesen ist .


    :rolleyes: Tja blöd gelaufen, vielleicht hätte sie mal den Leuten vertrauen sollen, die ihr versucht haben mit ernsthaftem Rat zu helfen wie Kevan, Jaime oder Pycelle und nicht den Speichelleckern, die ihr alles nach dem Mund reden. Von Selbsterkenntnis im übrigen keine Spur.


    Cersei fühlt sich jedenfalls von allen verraten, auch von ihren Verwandten und tut sich selbst schrecklich leid.


    :rolleyes::rolleyes: Och, wie schlimm! Mir kommen gleich die Tränen. Tja, vielleicht hätte sie versuchen sollen, besonders nach dem Tod ihres Vaters nicht jeden ihrer Verwandten zu beleidigen, vor den Kopf zu stoßen oder einfach nur mehr auf sie gehört. Wieder keinerlei Selbsterkenntnis, aber die anderen sind ja Schuld. Also ich hätte sie an Kevans Stelle dort gelassen. Das lässt aber die Ehre und Ansehen des Hauses Lannister nicht zu.


    Dennoch hofft sie und ist sich sicher, dass Jaime bald kommen würde um sie zu retten. Offenbar leidet die gute Frau an massivem Gedächtnisbverlust o.o Oder glaubt sie wirklich Jaime würde sie immer noch lieben nach allem, was er sich von ihr anhören durfte als er in King´s Landing gewesen ist?


    Ich bin zwar kein Psychologe, würde das als eine sehr ausgeprägte Schizophrenie mit eine gehörigen Portion Paranoia und maßloser Selbstüberschätzung bezeichnen an was da Cersei leidet. Warum sollte sich Jaime nach allem was da vorgefallen ist zwischen den beiden jetzt sein Leben für sie riskieren und das für Dinge, wo sich absolut selbst reingeritten hat? Zum Glück ist Jaime herzlich egal, was aus Cersei wird. Der geht lieber mit Brienne mit und versucht Sansa zu retten. :) Sprich sein Eid gegenüber Catelyn ist ihm in dem Moment wichtiger als seine Schwester.


    Wieder versinkt sie in Selbstmitleid und ist sich sicher, dass alles ganz anders wäre, wenn sie ein Mann wäre.


    Erinnert hier bisschen an den Tyrion am Anfang von ADWD. :rolleyes: Selbstmitleid scheint in der Familie stark ausgeprägt zu sein, wenn es mal nicht so läuft wie geplant. Ich lasse Cersei nur, dass sie als Frau darunter leiden musste mit Robert verheiratet gewesen zu sein, das lasse ich ihr. Den Rest hat sie sich aber selbst zuzuschreiben und nicht weil sie eine Frau ist.


    Der Hohe Spatz interessiert sich vor allem für den Mord an seinem Vorgänger und dass Cersei Ser Osney dazu gebracht habe Lügen über Margaery zu erzählen. Cersei bestreitet beides, auch wenn sie zugibt, dass sie sich über den vorherigen Hohen Septon beschwert habe und Ser Osney da wohl was falsch verstanden habe.


    Das ist die Stelle, die mich am meisten aufgeregt hat. Dass sie den Mord nicht direkt beichtet, schön und gut. Aber selbst in Gedanken zu leugnen an diesem Verbrechen beteiligt gewesen zu sein ist schon ein starkes Stück. Wieder fehlt ihr völlig die Selbsterkenntnis an irgendwas Schuld zu sein, es sind immer die anderen.


    Kevan erklärt, dass man von ihr einen Büßgang will, denn er kann sie nicht aus der Septe holen. Sie erfährt auch, dass Eichenherz gefallen ist und so ein Platz frei ist in der Königsgarde. Sie weiß auch ganz genau, wen sie da um Rat fragen will


    Mir ist da jetzt so eine Idee gekommen, weil irgendjemand vor kurzem das Wort "Blutmagie" hier im Zusammenhang mit Qyburn und Mirri Maz Duur erwähnt hat. Es könnte wirklich so sein und Qyburn hat die Frauen und Opfer dann doch gebraucht, um ein Leben zu haben, was er für Gregors Rettung opfern konnte. Der katatonische Zustand in dem Drogo zurückkam, erinnert mich etwas an den schweigenden Robert Strong. Sonst war zu Drogo zu keinerlei Gefühlsregung fähig, aber was ist wenn die Maegi das so gewollt hatte, Qyburn es aber irgendwie gelungen ist zumindest den Beschützerinstinkt und die Kampfkraft Gregors zu erhalten? Dann hätte er theoretisch dessen andere schlechten Charaktereigenschaften löschen können und wirklich nur die zum Beschützen der Königsfamilie wichtigen Gregor gelassen.
    Das einzige was mich daran stört, Qyburn war glaube ich meines Wissens nach nie in Asshai.

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