Reread A Dance with Dragons (Daenerys VI bis The Prince of Winterfell) Woche 84

  • Das ist der Thread für die 84. Woche des geplanten Rereads.
    Bitte bis einschließlich "The Prince of Winterfell" lesen!
    Hier gehört alles rein was euch so auffällt, dazu gehört eine kleine Inhaltsangabe, Foreshadowing, Charakterisierungen, usw.
    Viel Spaß beim Diskutieren!



    Zum Sammelthread

  • Daenerys VI (Teil 1)


    Daenerys ist dabei das Camp der Flüchtlinge aus Astapor zu besuchen. Der Gestank dort ist gewaltig und Ser Barristan ist dafür, dass sie wieder umkehrt, bevor sie sich ansteckt.

    Zitat

    "I am the blood of the dragon", Dany reminded him. "Have you ever seen a dragon with the flux?"


    Dann erfahren wir einiges mehr darüber, dass Daenerys diesen Glauben von Viserys hat und sie sich selbst daran erinnert nie wirklich krank gewesen zu sein. Es gab schon einige Diskussionen darüber im Forum, gerade auch in der Hinsicht, dass Tyrion sich nicht mit den Grauschuppen infiziert und das ein Hinweis auf seine Targaryen-Herkunft sein könnte. Bin da aber sehr skeptisch, denn wir wissen auch von Targaryen die während der großen Frühlingsseuche umgekommen sind. Also scheinen auch die Targaryens nicht immun gegen Krankheiten und Seuchen zu sein.
    Trotzdem ist Ser Barristan dafür, dass sie umkehren, denn die blutige Darmkrankenheit war schon der Schrecken vieler Armeen. Sie jedenfalls hat zur Sicherheit ihre drei Blutreiter, Ser Barristan, Symon Stripeback (von den Free Brothers), Marselen (von den Mother's Men) und noch einige andere Soldaten bestehend aus Dothraki, Brazen Beasts und Befreiten mitgebracht, um die Essenslieferung zu schützen. Die Astapori sind in einem jämmerlichen Zustand, flehen jedoch immer wieder zu Daenerys mit "Mother" in verschiedenen Sprachen und bitten sie um Hilfe. Sie weiß jedoch, dass sie nicht helfen kann. Tausende sind außerhalb der Mauer Meereens Junge, Alte, Neugeborene, Frauen und Kinder, doch alle werden sterben. Der Versuch sie durch die Blauen Grazien oder Chirurgen zu heilen ging schief, stattdessen wurden diese selbst angesteckt. Auch Kranke und Gesunde zu trennen hat nicht geklappt, denn zum einen sträubten sich die Familien voneinander getrennt zu werden, zum anderen waren die Kranken bald tot und die Gesunden krank. Auch die Essenslieferungen liefen nicht einfach, bereits zwei ihrer Männer wurden getötet, als ein Essenswagen geplündert wurde. Deshalb hat Daenerys auch beschlossen selbst auszureiten, obwohl jeder ihrer Berater davon abgeraten hatte.

    Zitat

    "A queen must know the sufferings of her people."


    Leiden ist das einzige was die Astapori im Überfluss haben. Es gibt kaum noch ein Pferd oder Maultier, da die meisten auf dem Weg nach Meereen verspeist worden sind, zusammen mit Hunden und Ratten. Auch die Toten wurden gegessen. Das entsetzt besonders Aggo und Rakharo, die meinen diese Menschen werden verflucht sein. Symond meint daraufhin nur, dass sie jenseits von Flüchen sind.
    Allen bietet sich ein furchtbarer Anblick. Kinder mit geschwollenen Bäuchen, überall der Gestank von Exkrementen, Frauen die sich um Knochen streiten oder auch abgemagerte Frauen, die sterbenden Neugeborene in ihren Händen halten. Trotzdem bitten sie alle noch Daenerys um Hilfe. Puh ich muss jetzt zugeben, dass mich das Schicksal von Astapor doch sehr betroffen macht. Das ist derart unbequem dargestellt, dass es mir beim Lesen richtig unwohl geworden ist.

    Zitat

    Bless me, Dany thought bitterly. Your city is gone to ash and bone, your people are dying all around you. I have no shelter for you, no medicine, no hope. Only stale bread and worm meat, hard cheese, a little milk. Bless me. Bless me.


    Man merkt also deutlich, dass Daenerys dieser Situation auf keinen Fall gewachsen ist.
    Jedenfalls ist Aggo der Meinung die vielen Toten sollten verbrannt werden, was jedoch aufgrund der Menge und der Tatsache, dass alle an der roten Darmkrankheit leiden nur schwer möglich ist. Außerdem ist es nicht gut laut Jhogo die Toten zu berühren. Daenerys hat jedoch eine Idee. Grey Worm und seine Unsullied sollen diese Aufgabe übernehmen.

    Zitat

    "Your Grace," said Ser Barristan, "the Unsullied are your best fighters. We dare not loose this plague amongst them. Let the Astapori bury their own dead."


    Symond meint dafür wären sie zu schwach, was Daenerys damit kontert, dass sie mit Essen vielleicht etwas stärker wären. Ersterer ist jedoch der Meinung das Essen sollte nicht für die Toten verschwendet werden, denn sie selbst hätten kaum welches. Daenerys weiß, dass er Recht hat und stoppt die Karawane, um mit der Verteilung der Lebensmittel zu beginnen. Die Astapori beginnen daraufhin sich anzustellen. Daenerys fragt sich, ob sie mehr Vorräte hat und fragt Ser Barristan danach. Der ist jedoch der Meinung sie bräuchten diese für ihre Armee und die bevorstehende Belagerung. Auch die Stormcrows und Second Sons könnten nicht genügend Vorräte plündern, um sie ausreichen zu versorgen. Daenerys ist jedoch wieder mehr für einen Kampf hinter den Mauern Meereens, da sie so besser standhalten könnten. Ser Barristan fügt jedoch an, dass die Astapori ihre Vorräte in Tagen aufgebracht hätten und für sie selbst dann noch weniger übrigbliebe.
    Wieder blickt sie zu den Toten und entscheidet, dass Grey Worm mit fünfzig der Unsullied kommen soll, um die Toten zu verbrennen. Ser Barristan ist wieder dafür umzukehren, jetzt da sie ihre Aufgabe das Essen herbeizuschaffen erfüllt haben. Sie würde es Ser Barristan nicht übelnehmen, wenn er gänge, doch sie bleibt. Auch wenn sie sie nicht heilen kann will sie zumindest zeigen, dass sie sich um sie kümmert. Das erschreckt Jhogo.

    Zitat

    "You must not get any closer. Do not let them touch you! Do not!"


    Doch Daenerys kümmert sich trotzdem um die Astapori, einen alten Mann, bis Aggo mit Grey Worm und den Unsullied zurückgekehrt ist. Mittlerweile helfen alle mit die Toten auszusortieren. Bis Mittag brennen ein Dutzend Feuer. Grey Worm bittet darum, dass er und seine Brüder im Meer baden dürfen, damit sie wieder für ihre Göttin rein sind. Dabei erfahren wir mehr über die Göttin der Unsullied. Eine Kriegergöttin, deren wahrer Name nur denen offenbar wird, die komplett kastriert worden und es verboten ist über sie mit anderen zu sprechen. Daenerys gewährt ihm schließlich den Wunsch sich zu baden.

  • Teil 2


    Schließlich kehren sie zurück zur Pyramide, wo sich Irri und Jhiqui um Rakharo streiten. Beide wollen ihn offenbar als Mann. Daenerys macht ihnen jedoch klar:

    Zitat

    "Rakharo is blood of my blood. His life belongs to me, not you."


    Danach nimmt Daenerys selbst ein Bad, wobei ihr Missandei davon berichtet, wie sie im Schlaf gehört hat wie die Astapori an den Mauern der Stadt gekratzt hätten und versuchen würden sich so einen Weg ins Innere der Stadt zu bahnen. Auch wenn das reichlich unwahrscheinlich ist, klingt die Vorstellung dennoch gruslig. Daenerys beruhigt Missandei, danach macht sie sich bereit für ihre Audienz mit der Grünen Grazie und Reznak. Diese führen sie ein in die Heiratsriten von Meereen. Daenerys ist entsetzt zu hören, dass eine davon beinhaltet nackt vor der Mutter und Schwester von Hizdahr zu treten, die sie dann untersuchen würden, ob mit ihren Geschlechtsorganen und ihrer Gebärmutter alles in Ordnung ist. Ein altes Ritual, um die Fruchtbarkeit einer Frau festzustellen. Ist diese gewährleistet, gibt es sogar einen besonderen Kuchen.

    Zitat

    And if my womb is withered and my female parts accursed, is there a special cake for that as well?


    Daenerys entscheidet sich schließlich dagegen, auch, dass sie die Füße von Hizdahr waschen soll. Reznak unterrichtet sie jedoch über die Wichtigkeit des letzten Ritus, denn er zeigt, dass sie ihrem Ehemann ein gutes Dienstmädchen ist. Auch muss sie eine spezielle tokar mit Perlen tragen, die ihre Fruchtbarkeit unterstreicht. Das alles ist Daenerys zu suspekt, sie will lieber nach den Riten von Westeros heiraten. Das geht jedoch laut Galazza Galare nicht.

    Zitat

    "In the eyes of the city you would be the noble Hizdahr's concubine, not his lawful wedded wife. Your children would be bastards. Your Worship must marry Hizdahr in the Temple of the Graces, with all nobility of Meereen on hand to bear witness to your union."


    Das bringt Daenerys kurz auf die Idee, die Daario ihr gegeben hat, alle mit einem Mal zu vernichten, doch sie verwirft den Gedanken schnell wieder. Reznak unterrichtet sie noch über ein weiteres Detail: Es wäre das beste, wenn Daenerys als Hochzeitsgeschenk für Hizdahr die Kampfgruben wieder öffnen lässt, als ein Zeichen, dass sie die alten Sitten von Meereen respektiert. Sie selbst ist müde von diesem Kampf um die Eröffnung der Kampfgruben, was ihr auch Ser Barristan klargemacht hat mit dem Beispiel von Baelors Tempel.

    Zitat

    "Baelor the Blessed prayed and fasted and built the Seven as splendid a temple as any gods could wish for, yet he could not put an end to war and want."


    Sie entscheidet sich schließlich dafür, dass sie nach ihrer Hochzeit Hizdahr als König die Entscheidung überlassen will, die Kampfgruben zu öffnen, denn dann wäre das Blut an seinen Händen.
    Noch am selben Abend trifft sie sich mit Hizdahr, der ihr eröffnet, dass er nicht auf die alten Rituale bestehen wird, da sie in seinen Augen längst überholt sind und beseitigt werden müssten. Er wäre sogar bereit sie von Kopf bis Fuß zu waschen, wenn sie das wünsche, um ihr König und Gemahl zu sein.

    Zitat

    "To be my king and consort, you need only bring my peace."


    Er fragt sie wie es mit den Yunkai'i steht. Diese wären bereit für Frieden, aber nur zu einem bestimmten Preis. Eine Wiedergutmachung in Gold und Edelsteinen für die Störung des Sklavenhandels. Außerdem wollen sie den Sklavenhandel wieder aufnehmen und Astapor als Sklavenstadt wiederaufbauen. Daenerys ist jedoch nicht erfreut das zu hören, denn die Yunkai'i hätten die Sklaverei bereits kurz nach ihrer Abreise wieder aufgenommen. Trotzdem wäre sie nicht umgekehrt, auch als Cleon sie gebeten hat. Anschließend möchte sie wissen, welche Versprechen die Yunkai'i wollen, damit es zum Frieden kommt. Laut Hizdahr ist es nicht einfach, da die Yunkai'i Daenerys nicht vertrauen, besonders als einer ihrer Abgesandten von einem der Drachen angesengt worden war. Erst durch Taten wären sie bereit für Frieden und das bedeutet Hizdahr und sie müssten heiraten.

    Zitat

    Dany filled his wine cup again, wanting nothing so much as to pour the flagon over his head and drown his complacent smile. "Marriage or carnage. A wedding or a war. Are these my choices?"


    Für Hizdahr gibt es nur eine Wahl, sich gegenseitig das Ehegelübde unter den Göttern von Ghis geben und ein neues Meereen errichten. Daenerys möchte gerade etwas erwidern, als Ser Barristan eintrifft mit einer Nachricht, dass die Stormcrows da sind. Außerdem überbringt er die Nachricht, dass die Yunkai'i auf dem Weg sind. Hizdahr ist darüber sehr ungehalten, doch Ser Barristan meint nur, Daario würde seinen Bericht bei ihm abgeben, selbst in seinem eigenen Blut, wenn er die Buchstaben könnte. So schickt Daenerys Hizdahr zunächst fort und beruft eine Versammlung sämtlicher Generäle und Kommandeure ein.
    Als sie Daario erblickt bemerkt sie, dass er verletzt und voller Blut ist. Die Verletzung stammt von einem Armbrustbolzen, das Blut von einem Sergeant, der überlaufen wollte und dem Daario daraufhin das Herz herausgerissen hat. Daario überbringt die bereits schon bekannten Neuigkeiten vom Fall Astapors und dem Marsch der Yunkai'i auf Meereen. Er berichtet jedoch auch, dass seinen Stormcrows vier Söldnerkompanien das Leben schwergemacht haben. Insgesamt kommt eine große Armee auf sie zu, neben den Yunkai'i bestehend aus vier Legionen aus New Ghis, die sogar Elefanten haben; Tolosi Schleuderer, ein Korps qartheenischer Kamelreiter und zwei weiteren Ghiscari Legionen, die laut Auskunft der Gefangenen nördlich des Skahazadhan landen sollen. Daenerys fragt besorgt wieviel getötet worden sind, doch er meint das wäre nicht wichtig, da sie viele Überläufer gewonnen hätten. Unter anderem ein Axtkämpfer von den Basilisk-Inseln, der stark wie Belwas ist; einige Westerosi von den Windblown (u. a. Quentyn) und auch einige Deserteure der Yunkai'i.
    Ser Barristan ist jedoch über eine andere Tatsache besorgt.

    Zitat

    "Captain, you made notion of four free companies. We know of only three. The Windblown, the Long Lances, and the Company of the Cat."


    Daario eröffnet ihnen schließlich, dass Brown Ben Plumm übergelaufen ist. Das ist für Daenerys ein großer Schock, denn sie hat Brown Ben vertraut, da sogar ihre Drachen ihm gegenüber nicht abgeneigt waren. Wieder fragt sich, ob er einer der Verrate ist, die ihr prophezeit worden, kann diesen jedoch schlecht mit Jorah in Einklang bringen. Auch der Rest ist wütend auf Brown Ben, bis Daenerys sie beruhigt und meint sie würden so weitermachen wie geplant. Essen zusammensuchen, die Tore schließen und jeden kampffähigen Mann auf die Mauern schicken. Reznak fragt, was mit den Astapori wird, und auch wenn es ihr schwerfällt, bleibt sie bei ihrer Entscheidung, die Tore zu schließen. Dann schickt sie alle fort, außer Daario, denn sie möchte sehen, dass seine Wunden versorgt werden. Das ganze ist jedoch nur ein Vorwand, um endlich mit ihm ins Bett zu gehen. Zuvor eröffnet sie ihm jedoch, dass sie immer damit gerechnet hat, er würde sie verraten und nicht Brown Ben und will von ihm das Versprechen, dass er sie nie verrät.


  • jo, schon hart... aber
    finde ich gut, das solche Leiden/Schrecken genauso vorkommen als Folge
    von Krieg und Flucht. Macht die Geschichte aufjedenfall authentischer.


    [/quote] mutig, ehrenvoll,
    leichtsinnig, gottkomplex ? viele Möglichkeiten Danys Handeln zu
    beschreiben...




    Schließlich kehren sie zurück zur Pyramide, wo sich Irri und Jhiqui um Rakharo streiten. Beide wollen ihn offenbar als Mann. Daenerys macht ihnen jedoch klar:


    "Rakharo is blood of my blood. His life belongs to me, not you."


    :) mag die Szene irgendwie, wie die beiden erst über Rakharo streiten...


    Zitat


    Das bringt Daenerys kurz auf die Idee, die Daario ihr gegeben hat, alle mit einem Mal zu vernichten, doch sie verwirft den Gedanken schnell wieder. Reznak unterrichtet sie noch über ein weiteres Detail: Es wäre das beste, wenn Daenerys als Hochzeitsgeschenk für Hizdahr die Kampfgruben wieder öffnen lässt, als ein Zeichen, dass sie die alten Sitten von Meereen respektiert. Sie selbst ist müde von diesem Kampf um die Eröffnung der Kampfgruben, was ihr auch Ser Barristan klargemacht hat mit dem Beispiel von Baelors Tempel.


    so ist es meist ... die Menschen müssen selbst umdenken, wenn sich langfristig Dinge verändern sollen


    Zitat

    Hizdahr ist darüber sehr ungehalten, doch Ser Barristan meint nur, Daario würde seinen Bericht bei ihm abgeben, selbst in seinem eigenen Blut, wenn er die Buchstaben könnte. So schickt Daenerys Hizdahr zunächst fort und beruft eine Versammlung sämtlicher Generäle und Kommandeure ein.


    köstlich irgendwie, wie sie ihn einfach wegschickt und damit auch etwas brüskiert, in dem sie über seine Antwort auf Ser Barristan hinweggeht .

  • zu Daenerys VI :


    Daenerys ist dabei das Camp der Flüchtlinge aus Astapor zu besuchen. Der Gestank dort ist gewaltig und Ser Barristan ist dafür, dass sie wieder umkehrt, bevor sie sich ansteckt.


    Bin da aber sehr skeptisch, denn wir wissen auch von Targaryen die während der großen Frühlingsseuche umgekommen sind. Also scheinen auch die Targaryens nicht immun gegen Krankheiten und Seuchen zu sein.


    Trotzdem ist Ser Barristan dafür, dass sie umkehren, denn die blutige Darmkrankenheit war schon der Schrecken vieler Armeen. Sie jedenfalls hat zur Sicherheit ihre drei Blutreiter, Ser Barristan, Symon Stripeback (von den Free Brothers), Marselen (von den Mother's Men) und noch einige andere Soldaten bestehend aus Dothraki, Brazen Beasts und Befreiten mitgebracht, um die Essenslieferung zu schützen


    Der Versuch sie durch die Blauen Grazien oder Chirurgen zu heilen ging schief, stattdessen wurden diese selbst angesteckt.


    Die Situation dort ist wirklich grauenhaft und diese Menschen tun mir furchtbar leid.Daenerys ist mit dieser Situation mit Sicherheit absolut überfordert,dennoch empfinde ich ihr Verhalten ihren Leuten gegenüber unverantwortlich.Sie ist sich wohl recht sicher,dass sie sich nicht infizieren kann,(ich teile deine Skepsis) was aber ist mit ihren treusten Männern.Außerdem hat sie schon erfahren,wie hoch ansteckend diese Krankheit ist und gefährdet ihre Leute noch weiterhin.Menschlich gesehen verständlich,dass sie diesen Menschen helfen will,ihren Leuten gegenüber aber meiner Meinung nach eben nicht gerade verantwortungsbewusst.


    Das entsetzt besonders Aggo und Rakharo, die meinen diese Menschen werden verflucht sein.


    Auch wenn hier Aggo und Rakharo bei weitem nichts falsches sagen und eine Ansteckung durch ihre Ratschläge vermieden würde,wirken sie auf mich hier mit ihrem nervigen "Das ist bekannt" wie Irri und Jhiqui mit Bärten.


    Puh ich muss jetzt zugeben, dass mich das Schicksal von Astapor doch sehr betroffen macht. Das ist derart unbequem dargestellt, dass es mir beim Lesen richtig unwohl geworden ist.


    Ging mir auch so.


    Jedenfalls ist Aggo der Meinung die vielen Toten sollten verbrannt werden, was jedoch aufgrund der Menge und der Tatsache, dass alle an der roten Darmkrankheit leiden nur schwer möglich ist. Außerdem ist es nicht gut laut Jhogo die Toten zu berühren. Daenerys hat jedoch eine Idee. Grey Worm und seine Unsullied sollen diese Aufgabe übernehmen.
    "Your Grace," said Ser Barristan, "the Unsullied are your best fighters. We dare not loose this plague amongst them. Let the Astapori bury their own dead."


    Gut,dass die Unsullied so reinliche Bürschchen sind....ich weiß nicht,steckt sich von denen überhaupt einer an.Wenn nicht ist es auf jeden Fall nicht Danys Verdienst,die hat für mich deren Leben aufs Spiel gesetzt.


    Auch wenn das reichlich unwahrscheinlich ist, klingt die Vorstellung dennoch gruslig.


    Jep,dachte ich mir auch so.


    Noch am selben Abend trifft sie sich mit Hizdahr, der ihr eröffnet, dass er nicht auf die alten Rituale bestehen wird, da sie in seinen Augen längst überholt sind und beseitigt werden müssten. Er wäre sogar bereit sie von Kopf bis Fuß zu waschen, wenn sie das wünsche, um ihr König und Gemahl zu sein.


    Ich finde Hizdahr gar nicht mal so unsympathisch.


    Als sie Daario erblickt bemerkt sie, dass er verletzt und voller Blut ist. Die Verletzung stammt von einem Armbrustbolzen, das Blut von einem Sergeant, der überlaufen wollte und dem Daario daraufhin das Herz herausgerissen hat. Daario überbringt die bereits schon bekannten Neuigkeiten vom Fall Astapors und dem Marsch der Yunkai'i auf Meereen.


    Die ganze Art von Daario und wie er das alles berichtet finde ich einfach zum Würgen und alles andere als anziehend....


    Dann schickt sie alle fort, außer Daario, denn sie möchte sehen, dass seine Wunden versorgt werden. Das ganze ist jedoch nur ein Vorwand, um endlich mit ihm ins Bett zu gehen.


    ...das scheint Daenerys gänzlich anders zu empfinden.Hach jaaa...jeder findet wohl eben ganz andere Sachen ansprechend.


    jo, schon hart... aber
    finde ich gut, das solche Leiden/Schrecken genauso vorkommen als Folge
    von Krieg und Flucht. Macht die Geschichte aufjedenfall authentischer.


    Schrecklich...aber ich denke du hast Recht.


    mutig, ehrenvoll,
    leichtsinnig, gottkomplex ? viele Möglichkeiten Danys Handeln zu
    beschreiben...


    Für mich eben in erster Linie kurzsichtig und verantwortungslos....aaaaber sie meint es ja nur gut. :rolleyes:

    Expose yourself to your deepest fear
    After that...you are free
    -Jim Morrison


    Doch es ist Zeit für mich zu lernen, dass nichts für immer bleibt, sowohl das, was gut tut, als auch das, was schmerzt.

  • jo, schon hart... aber
    finde ich gut, das solche Leiden/Schrecken genauso vorkommen als Folge
    von Krieg und Flucht. Macht die Geschichte aufjedenfall authentischer.


    Das finde ich auch gut gemacht von GRRM. Fast jeder andere Fantasy-Autor schreibt nur über irgendeine Schlacht und gut ist. Das oftmals mit solchen Schlachten auch solchen Seuchen einhergingen, die zum Teil sogar mehr Opfer forderten als die Kämpfe selbst wird nicht nur in Fantasy-Literatur, sondern auch in der Geschichtsschreibung verschwiegen. Ein weiterer Grund warum für mich dieses ganze Meereen-Szenario alles andere als langweilig ist.


    Sie ist sich wohl recht sicher,dass sie sich nicht infizieren kann,(ich teile deine Skepsis) was aber ist mit ihren treusten Männern.Außerdem hat sie schon erfahren,wie hoch ansteckend diese Krankheit ist und gefährdet ihre Leute noch weiterhin.


    Ich habe eh die leise Vermutung, dass Westerosi gegen diese Krankheit immun sind. Als das Ding im Lager der Yunkai'i umgeht, steckt sich komischerweise weder Tyrion, noch Penny, noch Jorah an, dafür fast jeder in ihrem Umfeld. Auch Ser Barristan steckt sich offensichtlich nicht an und die Unsullied sowieso nicht.

  • Ich habe eh die leise Vermutung, dass Westerosi gegen diese Krankheit immun sind. Als das Ding im Lager der Yunkai'i umgeht, steckt sich komischerweise weder Tyrion, noch Penny, noch Jorah an, dafür fast jeder in ihrem Umfeld. Auch Ser Barristan steckt sich offensichtlich nicht an und die Unsullied sowieso nicht.


    Dass Westerosi immun sind,kann ich mir irgendwie nicht vorstellen...aber schon komisch,wenn du das jetzt so sagst,von denen hat sich ja echt keiner angesteckt (alle drei Targ-Bastarde? 8o )....
    Von den Unsullied hat sich bestimmt wegen der eingehaltenen Hygiene niemand infiziert.

    Expose yourself to your deepest fear
    After that...you are free
    -Jim Morrison


    Doch es ist Zeit für mich zu lernen, dass nichts für immer bleibt, sowohl das, was gut tut, als auch das, was schmerzt.


  • Dass Westerosi immun sind,kann ich mir irgendwie nicht vorstellen...aber schon komisch,wenn du das jetzt so sagst,von denen hat sich ja echt keiner angesteckt (alle drei Targ-Bastarde? 8o )....
    Von den Unsullied hat sich bestimmt wegen der eingehaltenen Hygiene niemand infiziert.


    Noch ironischer wäre es, wenn Dany ihre Immunität nicht vom Drachenblut hat, sondern vom andalischen... :D

    We all must choose. Man or woman, young or old, lord or peasant, our choices are the same. We choose light or we choose darkness.

  • Dass Westerosi immun sind,kann ich mir irgendwie nicht vorstellen


    Es ist in meinen Augen gar nicht einmal so abwegig, wenn man bedenkt, dass auch die Europäer damals Krankheiten in Amerika eingeschleppt haben, an denen nur die Urbewohner gestorben sind.

    Das Wiki von Eis und Feuer freut sich über deine Mitarbeit. Schau mal vorbei: eisundfeuer.fandom.com/de
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    "We all swore oaths." - Arthur Dayne


    "There are ghosts everywhere. We carry them with us wherever we go." - Jorah Mormont

  • Intereressant nur, dass es dieses Mal eine Krankheit ist, die aus der Region stammt und nur Einheimische tötet. Da könnte wirklich etwas dran sein. Offenbar stirbt man nur an der Krankheit, wenn man Ghiscari-Blut hat oder wissen wir auch von einem Westerosi-Toten?


    Im übrigen widert mich Daario einfach nur an. GRRM fällt hier wohl in das klassische Klischee "beautiful girls like badass, strong men".

  • Ich finde das auch sehr spannend.Werde noch mal ganz verstärkt beim Reread darauf achten,ob da echt nur Einheimische erkranken.


    Zitat

    Im übrigen widert mich Daario einfach nur an


    Da sind wir jetzt ja mal ausnahmsweise so was von einer Meinung.

    Expose yourself to your deepest fear
    After that...you are free
    -Jim Morrison


    Doch es ist Zeit für mich zu lernen, dass nichts für immer bleibt, sowohl das, was gut tut, als auch das, was schmerzt.

  • Intereressant nur, dass es dieses Mal eine Krankheit ist, die aus der Region stammt und nur Einheimische tötet. Da könnte wirklich etwas dran sein. Offenbar stirbt man nur an der Krankheit, wenn man Ghiscari-Blut hat oder wissen wir auch von einem Westerosi-Toten?


    Im übrigen widert mich Daario einfach nur an. GRRM fällt hier wohl in das klassische Klischee "beautiful girls like badass, strong men".

    kann ich in beiden Punkten nur zustimmen, hatte ich auch schon in die Richtung gedacht bzw. bei Daario erst überlegt was zu seiner Art zu schreiben *schüttel*

  • Ich finde das auch sehr spannend.Werde noch mal ganz verstärkt beim Reread darauf achten,ob da echt nur Einheimische erkranken.


    Das Problem ist wir haben nicht soviele Westerosi und alle die wir kennen sind uns eigentlich mit Namen bekannt. Darum bin ich etwas unschlüssig, ob GRRM es nicht einfach zu plump fand beispielsweise eine so langen etablierten Charakter wie Jorah Mormont an dieser Darmkrankheit sterben zu lassen. Andererseits wird der Krankheit eine hohe Ansteckungsrate nachgesagt und drei von vier würden sterben, aber ausgerechnet Penny, Tyrion und Jorah, die sich lange mitten in einem Infektionsherd befanden, scheinen noch keinerlei Symptome zu zeigen. Brown Ben Plumm, der auch in diesem Lager ist, übrigens auch nicht.

  • zu Daenerys
    ich fand es ein interessant zu lesendes Kapitel.


    Leiden ist das einzige was die Astapori im Überfluss haben.


    mich schockt es und ich finde es wie Rory gut, dass GRRM auch diese Folgen beschreibt.


    Jedenfalls ist Aggo der Meinung die vielen Toten sollten verbrannt werden,


    kein verkehrter Vorschlag.

    Grey Worm bittet darum, dass er und seine Brüder im Meer baden dürfen, damit sie wieder für ihre Göttin rein sind. Dabei erfahren wir mehr über die Göttin der Unsullied. Eine Kriegergöttin, deren wahrer Name nur denen offenbar wird, die komplett kastriert worden und es verboten ist über sie mit anderen zu sprechen. Daenerys gewährt ihm schließlich den Wunsch sich zu baden.


    das fand ich sehr interessant, ist mir erst jetzt im Reread aufgefallen, dass die eine eigene Göttin haben. Die Essosi sind beim genaueren Lesen doch nicht so flach.


    Das bringt Daenerys kurz auf die Idee, die Daario ihr gegeben hat, alle mit einem Mal zu vernichten, doch sie verwirft den Gedanken schnell wieder.

    ein Anzeichen der Allmacht der Drachenfantasie der Targs = Wahnsinn. Sorry, aber das find ich unsympathisch.


    Sie entscheidet sich schließlich dafür, dass sie nach ihrer Hochzeit Hizdahr als König die Entscheidung überlassen will, die Kampfgruben zu öffnen, denn dann wäre das Blut an seinen Händen.


    Florianiprinzip par excellence.


    Das ganze ist jedoch nur ein Vorwand, um endlich mit ihm ins Bett zu gehen. Zuvor eröffnet sie ihm jedoch, dass sie immer damit gerechnet hat, er würde sie verraten und nicht Brown Ben und will von ihm das Versprechen, dass er sie nie verrät.


    :puke:


    Ich finde Hizdahr gar nicht mal so unsympathisch.


    geht mir auch so, ich glaube mittlerweile auch nicht, dass er die Harpyie ist. eher die Grüne Grazie oder Reznak oder der Shavepate und mein Lieblingskandidat Daario.

    "Die Lust an der Macht hat ihren Ursprung nicht in der Stärke, sondern in der Schwäche." Erich Kästner

  • Brown Ben Plumm, der auch in diesem Lager ist, übrigens auch nicht.


    Hatte das nicht auch etwas mit der Ordnung in den einzelnen Lagern der Yunkai und ihrer Verbündeten zu tun? Ben Plumms Second Sons hatten doch ein ordentlicheres Latrinensystem und haben darauf geachtet, woher ihr Trinkwasser kommt, während die lauffaulen Yunkai das Wasser einfach aus dem Fluß geholt haben, wie er an ihrem Lager vorbeifließt.

    Bei uns im Norden werden die Gesetze der Gastfreundschaft noch immer in Ehren gehalten. ~ Roose Bolton

  • Und hier etwas verspätet: Der Prinz von Winterfell
    Theon, holt die falsche Arya zu ihrer Vermählung mit Ramsay ab. Das Mädchen hat Gerüchte über Ramsay gehört und nun Angst, und Theon weiß, dass ihre Angst berechtigt ist. Sie muss die Rolle der Arya perfekt spielen, sie musss vergessen, dass sie Jeyne ist.
    Auch Theon ist für die Vermählung in feine Kleider gekleidet. Er soll als Ned Starks ehemaliges Mündel die Echtheit von Arya bekräftigen. Für seine "Hilfe" hat ihm Roose sogar den Meersteinstuhl in Aussicht gestellt. Aber Theon glaubt ihm nicht.
    Theon führt die Braut durch ein zerstörtes Winterfell in den Götterhain. Er kennt den Götterhain von früheren Spielen, aber heute ist der Ort dunkel und neblig. Es kommt ihm vor wie ein Ort in der Unterwelt. Und auch die Gäste wirken im Fackelschein mehr wie Tiere als wie Menschen. Und in den Bäumen sitzen die Raben von Master Luwin.
    Vor dem Herzbaum werden "Arya" und Ramsay verheiratet. Die Zeremonie ist schnell vorüber und die Gesellschaft verlässt den Götterhain, darunter auch ein Barde namens Abel und einige Frauen aus seiner Begleitung.
    Theon fragt sich, ob er ein Gebet sprechen sollte, da hört er jemanden seinen Namen flüstern. Aber niemand ist da. Er verlässt den Götterhain und folgt der Hochzeitsgesellschaft in die große Halle. Noch einmal wird die Zerstörung Winterfells deutlich. Zwar steht die Ringmauer noch, aber innerhalb davon ist viel zerstört. Außerdem kampiert Boltons Heer im Hof. Und man hat im Hof Menschen gehängt. Wieder erinnert sich Theon an seine Zeit auf Winterfell als Mündel der Starks, wie er im Hof kämpfen gelernt hat. Und auch wie er damals die Burg eingenommen hat. Eine Tat, von der er hoffte, dass man noch in Jahren Lieder davon singen würde.
    Theon betritt die Halle. Auch der Brade ist dort und gibt ein Lied zum Besten. Der Sänger war vor dem Tor Winterfells mit seinen Frauen aufgetaucht, und da in Lord Manderlys Gefolge ein Sänger fehlt, spielt nun Abel auf der Hochzeit.
    Man stößt gerade auf die Braut an, und darauf, dass Roose ihr Stannis Kopf zum Geschenk machen wollte. Nun wolle man warten, bis Stannis vor Winterfell steht. An Nahrungsitteln mangelt es dem Fest scheinbar nicht. Lord Manderly war auch hierfür zuständig. Und so gibt es viele verschiedene Gerichte, darunter Pasteten, die Lord Manderly persönllich serviert und davon selbst sechs Portionen isst. Und Manderly scheint allgemein sehr viel Spaß auf dem Fest zu haben, wie Lady Staublin bemerkt. Sie glaubt, er überspielt so seine Angst, und sie ahnt, dass Manderly einen Verrat planen könnte. Auch Roose Bolton lässt ihn nicht aus dem Augen und isst und trinkt nur das, was Lord Manderly auch zu sich nimmt. Lady Staublin redet weiter über Roose Bolton. Sie glaubt, dass er danach strebt der König des Nordens zu werden. Jetzt, wo die Lannister am Ende sind, und die Starks auch. Außerdem beginnt sie über die Maester zu schimpfen. Sie erkllärt Theon, dass ein Maester damals Rickard Stark zu der Idee verleitete eine Verbindung mit den Tullys zu suchen. Aber da unterbricht Roose die Unterhaltung mit der Nachricht, dass Stannis auf dem Weg nach Winterfell ist und die Burg in den nächsten zwei Wochen erreichen wird. Roose zieht sich mit seinen Männern zurück um die Strategie zu besprechen. Auch Lord Manderly verlässt die Halle, er ist so betrunken, dass er gestützt werden muss. Und im Hinausgehen wünscht er sich das Lied vom Rattenkoch.
    Und auch Theon wird noch gebraucht. Man sagt ihm, dass Ramsay ihn beim Betten dabei haben will. Theon bringt die Braut ins Schlafzimmer. Dort verlnagt Ramsay von ihm, dass er sie entkleidet. Theon überlegt, ob er sich gegen Ramsay wehren sollte, aber er befürchtet, dass Ramsay ihn wieder foltert, wenn er scheitert.
    Und so gehorcht er auch, als Ramsay von ihm verlangt "Arya" zu missbrauchen.

    "Even the darkest night will end and the sun will rise"
    Victor Hugo

  • zu Der Prinz von Winterfell :


    Theon, holt die falsche Arya zu ihrer Vermählung mit Ramsay ab. Das Mädchen hat Gerüchte über Ramsay gehört und nun Angst, und Theon weiß, dass ihre Angst berechtigt ist.


    An Hand von der Situation in der das Mädchen sich befindet,bemerkt man stark die Zerrissenheit Theons und auch wieder einmal wie gebrochen er ist und seine schreckliche Angst vor Ramsay und dem,was er ihm antun könnte.


    Er soll als Ned Starks ehemaliges Mündel die Echtheit von Arya bekräftigen.


    Auch wenn wir hier aus Theons Gedanken erfahren,dass Ned niemals wirklich herzlich zu Theon war...

    Zitat

    Lord Stark hatte ihn nicht grausam behandelt,doch der lange stählerne Schatten seines Großschwertes hatte stets zwischen ihnen gestanden.Er war nett zu mir aber niemals herzlich.Er wusste,dass er mich eines Tages vielleicht würde töten müssen.


    ...verstärkt diese Handlung meiner Meinung nach noch sein schlechtes Gewissen den Starks und den anderen Bewohnern Winterfells gegenüber,das schließlich einmal sein Zuhause gewesen ist.


    Für seine "Hilfe" hat ihm Roose sogar den Meersteinstuhl in Aussicht gestellt. Aber Theon glaubt ihm nicht.


    Was ich gut verstehe,hat er doch bereits am Verrat Rooses gegenüber Robbs und erst kürzlich am Versprechen Ramsays,den Eroberern von Moat Cailin gegenüber,gesehen wie viel das Wort der Boltons wert ist.

    Und man hat im Hof Menschen gehängt.


    Das wird hier auch nochmal an Hand der Menschen deutlich,die in Winterfell Zuflucht gefunden hatte,als die Vorhut eintraf.

    Zitat

    Die verwegensten und aufsässigsten hatte man gehängt,die anderen zur Arbeit gezwungen.Wenn sie gute Dienste leisteten,hatte Lord Bolton ihnen erklärt,werde er Gnade walten lassen.


    Also,dass hier im Krieg schreckliche Grausamkeiten geschehen ist schon schlimm,besonders widerlich finde ich aber auch diese Falschheit,Unehrlichkeit und die leeren Versprechen der Boltons.Aber vermutlich bedeutet bei Roose "Gnade walten lassen" ein schneller Tod,nachdem sie ihre Arbeit getan haben. :/


    Er kennt den Götterhain von früheren Spielen, aber heute ist der Ort dunkel und neblig. Es kommt ihm vor wie ein Ort in der Unterwelt.


    Joa,der Götterhain wird schon recht unheimlich beschrieben.Ich sehe ihn wirklich als einen magischen Ort vor mir,an dem die Alten Götter Zuflucht gefunden haben.Selbst die eisige Kälte,die außerhalb dieser kleinen Welt liegt,vermag es nicht bis hierher vorzudringen.

    Zitat

    Im Götterhain war es eigenartigerweise wärmer.Draußen hatte der harte weiße Frost Winterfell im Griff


    Zitat

    Im Götterhain jedoch war der Boden nicht gefroren,und Dampf stieg aus den heißen Tümpeln auf,so warm wie der Atem neugeborener Kinder.


    darunter auch ein Barde namens Abel und einige Frauen aus seiner Begleitung.


    Na,dann sind die also gut angekommen. :)


    Theon fragt sich, ob er ein Gebet sprechen sollte, da hört er jemanden seinen Namen flüstern.


    Also irgendwie kann das doch dann aber die Gegenwart schon auf gewisse Weise beeinflussen,wenn eine Stimme nach außerhalb dringt...oder? Zumindest in dem Fall das Gewissen Theons....


    Noch einmal wird die Zerstörung Winterfells deutlich. Zwar steht die Ringmauer noch, aber innerhalb davon ist viel zerstört.


    :S

    und da in Lord Manderlys Gefolge ein Sänger fehlt, spielt nun Abel auf der Hochzeit.


    Was für ein Glück.


    Lord Manderly war auch hierfür zuständig. Und so gibt es viele verschiedene Gerichte, darunter Pasteten, die Lord Manderly persönllich serviert und davon selbst sechs Portionen isst.


    :ill: Also,jetzt echt nochmal : Bääähhhhh. Da hat wohl jeder der vermissten Freys seine eigene Pastete bekommen...und Manderly hat nicht nur seine helle Freude daran wie die an der Roten Hochzeit,und somit am Tod seines Sohnes Schuldigen diese verzehren,sondern er selbst greift ordentlich zu und probiert hier von jedem der Burschen ausgiebig.Ich finde das schon wirklich abartig und in höchstem Maße ekelerregend.
    Wesentlich schlimmer,als in einer Notlage vor lauter Hunger und Verzweiflung einen toten Kameraden zu verspeisen.


    Außerdem beginnt sie über die Maester zu schimpfen.


    Schon interessant ihre Sicht auf die Maester...macht mich neugierig.Was ich von der Lady halten soll,weiß ich noch so überhaupt gar nicht.In ihren Augen scheint ein Bastard für ein Haus weniger Wert zu haben als ein Mündel...aber da ist sie wohl nicht die einzige....


    Und im Hinausgehen wünscht er sich das Lied vom Rattenkoch.


    Also...jetzt echt mal :fie: .Krank.Der Typ ist der Hammer...aber über den regt sich kaum jemand auf.


    Theon überlegt, ob er sich gegen Ramsay wehren sollte, aber er befürchtet, dass Ramsay ihn wieder foltert, wenn er scheitert.
    Und so gehorcht er auch, als Ramsay von ihm verlangt "Arya" zu missbrauchen.


    :wacko: Naja...ist ja auch wesentlich gefahrfreier für ihn......auch wenn mir hier neben der armen Jeyne auch sehr Theon leid tut,weil man hier wieder merkt wie gut es Ramsay gelungen ist ihn zu zerstören und allen Widerstand in ihm zu brechen.

    Expose yourself to your deepest fear
    After that...you are free
    -Jim Morrison


    Doch es ist Zeit für mich zu lernen, dass nichts für immer bleibt, sowohl das, was gut tut, als auch das, was schmerzt.

  • Catweasel schrieb:
    Theon fragt sich, ob er ein Gebet sprechen sollte, da hört er jemanden seinen Namen flüstern.



    Also irgendwie kann das doch dann aber die Gegenwart schon auf gewisse Weise beeinflussen,wenn eine Stimme nach außerhalb dringt...oder? Zumindest in dem Fall das Gewissen Theons....


    ja, kommt halt vermutlich immer darauf an wie empfänglich die Person die was hört gerade ist, mehr als nur ein rascheln zu hören und sich auf diese Art und Weise irritieren/beeinflussen zu lassen - könnte ich mir vorstellen.


    Also,jetzt echt nochmal : Bääähhhhh. Da hat wohl jeder der vermissten Freys seine eigene Pastete bekommen...und Manderly hat nicht nur seine helle Freude daran wie die an der Roten Hochzeit,und somit am Tod seines Sohnes Schuldigen diese verzehren,sondern er selbst greift ordentlich zu und probiert hier von jedem der Burschen ausgiebig.Ich finde das schon wirklich abartig und in höchstem Maße ekelerregend.
    Wesentlich schlimmer,als in einer Notlage vor lauter Hunger und Verzweiflung einen toten Kameraden zu verspeisen.


    Catweasel schrieb:
    Und im Hinausgehen wünscht er sich das Lied vom Rattenkoch.



    Also...jetzt echt mal .Krank.Der Typ ist der Hammer...aber über den regt sich kaum jemand auf.


    ja, doch - das ist das eklige "Auge um Auge" Prinzip, genauso perfide und widerwärtig grausam - das es Rache ist und er auf die Regeln der Gastfreundschaft achtet macht es im Endeffekt auch nicht besser... wenn man bedenkt, das die Frys "Der Regen von Castamaer" zur passenden Stelle bei der roten Hochzeit gespielt haben - könnte das eigentlich auch Roose's Aufmerksamkeit erregen... der Wut unter der Oberfläche bei vielen Nordlords und die damit auszubalancierende, heikle Situation ist ihm ja durchaus bewusst... aber wie Bolton macht er seine eigene Dinge, spielt seine kalkulierende und grausame Rolle habe ich den Eindruck...

    Einmal editiert, zuletzt von Rory2016 ()

  • wenn man bedenkt, das die Frys "Der Regen von Castamaer" zur passenden Stelle bei der roten Hochzeit gespielt haben - könnte das eigentlich auch Roose's Aufmerksamkeit erregen... der Wut unter der Oberfläche bei vielen Nordlords und die damit auszubalancierende, heikle Situation ist ihm ja durchaus bewusst...


    Ich denke Roose hat ganz andere Sorgen, und Manderly war ja auch ziemlich betrunken. Dass Manderly den Rattenkoch hören wollte, lässt sich wohl aus der Sicht der Umgebung damit erklären, dass es auch um den Bruch des Gastrechts geht, und dass dies eine Botschaft ist, dass er die Red Wedding nicht vergessen hat.
    Aber dass in den Pasteten Menschenfleisch sein soll... darauf bin ich schon als Leser nicht gekommen.

  • Zitat

    ja, doch - das ist das eklige "Auge um Auge" Prinzip, genauso perfide und widerwärtig grausam - das es Rache ist und er auf die Regeln der Gastfreundschaft achtet macht es im Endeffekt auch nicht besser...


    Jep,sehe ich auch so.Da sind bestimmt auch so einige "Mitesser" anwesend,die mit der Sache rein gar nichts zu tun haben.Trotzdem fliegen dem Mann die Herzen vieler Leser förmlich zu.

    wenn man bedenkt, das die Frys "Der Regen von Castamaer" zur passenden Stelle bei der roten Hochzeit gespielt haben - könnte das eigentlich auch Roose's Aufmerksamkeit erregen... der Wut unter der Oberfläche bei vielen Nordlords und die damit auszubalancierende, heikle Situation ist ihm ja durchaus bewusst...


    Naja,Roose ist offensichtlich schon auf der Hut,was seine Vorsicht bei Speisen und Getränken ja zeigt.Mit sowas rechnet es aber wohl nicht,zumahl es sich Manderly ja selbst mächtig schmecken lässt.

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    -Jim Morrison


    Doch es ist Zeit für mich zu lernen, dass nichts für immer bleibt, sowohl das, was gut tut, als auch das, was schmerzt.

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