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  1. Eis-und-Feuer Forum
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Daenerys Targaryen

  • LordSerry
  • 11. Juli 2015 um 00:46
  • Maegwin
    The Maid of Mulwarft
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    • 14. Juni 2018 um 06:44
    • #221
    Zitat

    Daenerys bewies bereits des Öfteren, dass sie über diese Weisheit verfügt, denn schon mehrfach hielt sie sich an Tyrions Rat, obschon ihre Emotionen und Impulse sie eigentlich eine andere Richtung lenken wollten. Nicht jeder wäre dazu ohne Weiteres fähig.

    Selbst ein Aerys hat es geschafft mehrfach dem Rat seiner Berater zu folgen. Ich würde also festhalten, dass ein angebissener Kürbis unter Umständen nicht ohne Weiteres dazu fähig ist. Allerdings würde ein angebissener Kürbis ziemlich viele von Daenerys Fehlern aussparen, ich würde ihn also nicht von vorneherein als würdigen Thronkandidaten aufgeben.

    Zitat

    Deswegen bedarf es einer souveränen, weisen, reflexiven und wohlwollenden Königin wie Daenerys Targaryen, die solche positiven Wandlungen einleitet. Dazu ist sie jedoch nur in der Lage, wenn ihr eben auch tatsächlich erst einmal eine entsprechende politische Macht zukommt.
    Tywin Lannister formulierte, dass ein Herrscher weise sei, wenn er seine eigenen Defizite erkenne und diesbezüglich die Bereitschaft besitze, auf seine intelligenten und weitsichtigen Berater zu hören.

    Den Great Council gibt es seit hunderten von Jahren und den Small Council (zunächst inoffiziell) seit es die Targaryen in Westeros gibt. Wie bei der 6000 Jahre alten Ächtung der Sklaverei wäre Daenerys nicht nur extrem spät dran mit ihrem revolutionären Gedanken, sondern angesichts der Bedenken die Varys und Tyrion äußern auch noch unzuverlässig darin ihren selbst im Vergleich zu Kings Landing extrem minderbemittelten "demokratischen" Ansatz zu verfolgen.
    Ich muss ihr allerdings zu Gute halten, dass sie tatsächlich nichts dergleichen versucht.

    Zitat

    Daenerys wird das Rad, das Aegon I. Targaryen einst ins Dasein rief, mit ihrem Liebesfeuer in Brand setzen.

    Mist, ich hatte nach diesem Auftakt erwartet etwas von alabasterweißen Gliedern und kirschroten Lippen des Rades zu lesen.
    Naja, immerhin gibt es ein Gedicht.
    Ich würde Kürbis als Gegenkandidaten an dieser Stelle allerdings wirklich noch nicht aufgeben. Kürbis wird seine Ranken der Gerechtigkeit um das Rad schlingen. Kürbis kennt keinen Adel, Kürbis unterscheidet nicht nach arm und reich. Vielleicht weiß Kürbis im Gegensatz zu DD sogar, dass nicht Aegon I die Monarchie in Westeros etabliert hat, aber da muss ich zugegebenermaßen nochmal nachfragen - wenn es nur darum gegangen wäre die Targaryen-Dynastie vom Thron fernzuhalten, lief eigentlich alles prima bis Daenerys aufgetaucht ist. Sie bricht das Rad am besten indem sie explodiert.

    I have been despised by better men than you.

  • el_drogo
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    • 14. Juni 2018 um 08:35
    • #222
    Zitat von Maegwin

    Na DANN ist ja alles klar. Kommt dir die Erklärung unschuldige Menschen mit Krieg, Leid und und Hunger zu überziehen, weil man sich einbildet der mächtigste Mensch in einem Land sein zu müssen nicht selbst ein klein wenig dürr vor? Kann ja irgendwie jeder von sich behaupten. Tun in Westeros auch ziemlich viele.


    tatsächlich fällt mir überhaupt keine gute begründung dafür ein, unschuldige menschen mit krieg, leid und hunger zu überziehen, daher ist mir auch ziemlich egal wie dürr diese ist. in GoT geht es um menschen die um einen thron kämpfen. aus objektiver sicht haben Dany und Stannis aus gründen der erbfolge zweiffellos den grössten (berechtigten) anspruch. alle die sich sonst noch könig nennen wurden dazu gedichtet, damit das spiel noch interessanter wird. allesamt riskieren das leben und leid von unschuldigen gleichermassen um ihre ansprüche bzw. interessen durchzusetzen. Dany ist da freilich keine ausnahme, das muss sie aber auch nicht sein, wieso auch. ich denke, nach allem was man von ihr weiss, kann man ihr durchaus zutrauen (so wie Daenerys I und viele andere) eine einigermassen edelmütige und gerechte herrscherin abzugeben, sobald der krieg vorbei ist. freilich kann man aber auch gegenteiliges behaupten, für beides lassen sich wohl argumente finden, wie die gegenständige diskussion ja beweisst. letzhin ist es denke ich eine recht subjektive frage der wahrnehmung, wo man sich positioniert.
    ich glaube es war Onyx die mal irgendwo geschrieben hat, dass sie bspw. Pycelle für einen "recht mitfühlenden" charakter halte (oder so ähnlich), eine mir persönlich völlig schleierhafte aussage, da ich ihn ausnehmend als widerwärtiges, schleimiges und heimtückisches geschöpf wahrgenommen habe. trotzdem versuchte ich beim re-read dann bei allen "Pycelle-stellen" mit möglichst viel Empathie explizit darauf zu achten, wie er aus der sicht des jeweiligen POVs dargestellt wird und bin dabei tatsächlich auf einige textstellen gestossen, die Onyx aussage etwas nachvollziehbarer für mich machen, auch wenn ich mich nach wie vor nicht so positionieren würde. aber so unterschiedlich kann die wahrnehmung eben sein.

    Zitat von Grunkins

    Was du da schreibst, sagt im Grundsatz aus: Dany ist ein bad ass und das mag ich an ihr.


    teilweise würde ich dir hier zustimmen. trotzdem habe ich eher das gefühl, dass Dany immer noch in einer art "findungsphase" zwischen bad ass und heilsbringerin festhängt. und das ist es eigentlich, was ich an ihrer figur mag. Dany ist oftmals bei ihren entscheidungen hin und hergerissen, manchmal gewinnt der zorn, manchmal die vernunft, man kann nie ganz sicher sein, was man serviert bekommt. vielleicht habe ich da aber auch schon wieder zu viel von buch-dany samt innerer monologe im kopf, die serie versuche ich aktuell zu verdrängen (vor allem die letzten staffeln), es kann durchaus sein, dass dieser aspekt dort nicht so deutlich hervor sticht.

    Edit: ich glaube ich muss mich an der stelle wohl wieder ausklinken, da ich Dany als Serien-Charakter wirklich nur noch schlecht im kopf habe und eben bemerkt habe, dass ich mit dem Pycelle-beispiel auch wieder auf das buch verweise, obwohl man hier ja ausschliesslich auf die Serie referenzieren sollte. sorry dafür

    ich bin der singende, tanzende Abschaum der welt.

    2 Mal editiert, zuletzt von el_drogo (14. Juni 2018 um 08:40)

  • Liandra
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    • 14. Juni 2018 um 10:05
    • #223
    Zitat von Daenerys I

    @Liandra

    Die meisten Bauern aus Westeros werden nicht über die nächste Mohrrübe ihrer Beete hinausdenken, hoffend, dass Selbige auch groß genug ist, damit sie von den Adligen nichts auf die Glocke bekommen... Viel Raum für Wünsche nach Demokratie bleibt ihnen gewiss nicht...

    Aber gut, Frau Tyria Lannister, Du kannst mich ja gerne an Deinen von Weisheit durchflossenen Überlegungen bezüglich der folgenden Frage teilhaben lassen: Wie soll Daeneys Westeros ohne politische Macht demokratisieren?

    Wie ich sagte sie hat gar nicht vor die Demokratie einzuführen und ich sprach von BARONEN, nicht von BAUERN!

    Lesen ist wie Schlafen und Träumen - der Mensch ist in einer anderem Welt: man soll ihn nicht wecken. - Richard Benz

    "Fan" - kommt von Fanatismus, insofern bin ich kein Fan, sondern eine Verehrerin der Bücher von GRRM und der Serie dazu.

  • Neferion
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    • 14. Juni 2018 um 10:21
    • #224
    Zitat von Liandra

    Keine Ahnung wie, aber die Amerikaner haabem genau das irgendwie geschafft

    Auch wenn es OT ist, aber auf amerikanischen Boden gab es noch nie eine Monarchie. Klar ist, dass anfangs viele Siedler aus Großbritannien kamen und sich das englische Königshaus dachte, dass man mit Amerika eine neue reizvolle und finanzielle Herausforderung hat. Es gab ja früher ein Haufen von britischen Kolonien, so dachte man sich macht man das auch mit Amerika. Als das britische Königshaus dann Steuern eintreiben wollte weil die Kriege schwer finanzierbar waren, gingen ja die Siedler in Amerika auf die Barrikaden und früher oder später kam es ja zum Unabhängigkeitskrieg.
    Amerika zu besiedeln war auch für viele der Grund um von der britischen Monarchie zu entkommen.

    Um zurück zum Thema zu kommen - allein schon das Daenerys das Rad brechen will, zeigt doch, dass sie den meisten Leuten im Westen gedanklich überlegen ist und zukunftsorientiert denkt.

  • Maegwin
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    • 14. Juni 2018 um 10:30
    • #225
    Zitat

    tatsächlich fällt mir überhaupt keine gute begründung dafür ein, unschuldige menschen mit krieg, leid und hunger zu überziehen, daher ist mir auch ziemlich egal wie dürr diese ist. in GoT geht es um menschen die um einen thron kämpfen. aus objektiver sicht haben Dany und Stannis aus gründen der erbfolge zweiffellos den grössten (berechtigten) anspruch.

    Aus objektiver Sicht betrachtet hat jeder Penner in Flea Bottom den gleichen Anspruch wie diese beiden. Objektiv innerhalb der derzeitigen Logik von Westeros ist es Jon - oder wer auch immer es schafft ihn zu erobern, anders sind die Targaryen auch nicht rangekommen.
    Ansonsten führst du hauptsächlich aus, warum du sie magst - joa, bleibt dir ja unbenommen. Die Diskussion hat sich allerdings darum gedreht wie gut oder schlecht sie ist und beides hat nichts miteinander zu tun.

    Zitat

    allein schon das Daenerys das Rad brechen will, zeigt doch, dass sie den meisten Leuten im Westen gedanklich überlegen ist und zukunftsorientiert denkt.

    Was soll dieses Brechen des Rades bitte darstellen?
    Einen konsularischen Rat gibt es längst, Sklaverei gibt es nicht, dass sie echte Demokratie einführen will steht nirgends (zumal es Ausprägungen davon in Essos längst gibt) und eine Targaryen auf dem Thron gibt es erst wieder seit ihr selbst.

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  • Liandra
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    • 14. Juni 2018 um 13:04
    • #226

    @Neferion Zum letzten Mal, Daenerys will nicht die Demokratie in Westeros einführen. Hätte sie das vor, würde sie aller wahrscheinlichkeit nach den Thron verlieren, ähnlich wie Charles I. der wollte nachdem der Rat der Barone nun schon hunderte von Jahren den König überwachte und regulartorisch auf die Launen der Monarchen einwirkte und im Ernstfall diese sogar verhindern konnte, da wollte Charles I. die absolutistusch Regietung wie in Frankreich einführen. (Kurz zur Erinnerung, die Magna Charta wurde geschrieben, um König Jons Regierung einen Riegel vorzuschieben. Diese war jedoch eigentlich das ergebnis seines Fanatisch-Religiösen Bruders der sich lieber in Jerusalem von Heiden gefangen nehmen ließ, als zuhause zu regieren. Englands Staatskasse war damals nahe am Bankrott und Jon musste nicht nur ein Lösegeld zahlen, das er nicht auftreiben konnte, er musste vor allem zusehen das er auch den Kreuzzug finanzieren konnte und England liquide blieb. Und zudem verlor er einen teil des Staatsschatzes, das Teil des Lösegelds war. Der Kerl war kein Heiliger oder besonders guter König, aber er war bei weitem nicht der Despot als den man ihn in Filmen immer darstellt.)
    Klar das dies den Baronen und Adligen nicht gefiel.

    In Daenerys Fall denke ich mir das sie die alten Zustände wieder herstellen wird und den kleinen Rat vielleicht vergrößert. Aber diese Figuren, werden dann immer noch nicht vom Volk gewählt, sondern weiterhin von ihr bestimmt. Damit ist das keine Demokratie.

    Lesen ist wie Schlafen und Träumen - der Mensch ist in einer anderem Welt: man soll ihn nicht wecken. - Richard Benz

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  • el_drogo
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    • 14. Juni 2018 um 13:30
    • #227
    Zitat von Maegwin

    [...]Objektiv innerhalb der derzeitigen Logik von Westeros [...]


    ganz im ernst, ich finde deine bildhaften Ausführungen ja nach wie vor amüsant, aber ich hätte ehrlich gesagt nicht gedacht, dass man sowas hier wirklich ausdrücklich angeben muss. das wir uns im rahmen der derzeitgen logik und gesetze von westeros bewegen, setzte ich selbstverständlich voraus. aber danke trotzdem für den plakativen hinweis. seis drum, mittlerweile bin ich es ja gewohnt, dass du den unterhaltungswert deiner beiträge oftmals über den inhalt stellst, das primärziel ist schliesslich ja nicht nur dem gegenüber zu plausibilisieren, warum er "falsch" liegt, sondern ihn als beschränkt zu entlarven. daher erübrigt sich prinzipiell auch jede Diskussion, da eine andere Sichtweise als deine sowieso nicht mehr als ein kopfschütteln hervorruft. bei Grunkins hat man den eindruck, dass er zumindest darum bemüht ist, ehrliches Interesse daran zu zeigen warum sein Kontrahent etwas so sieht wie er es eben sieht.
    eigentlich hat GRRM bei Dany alles richtig gemacht, sonst würden sich die leute nicht nach 2 dekaden immer noch über ihre charakter-Eigenschaften und die Qualität ihrer storyline streiten. eigentlich müsstest du ihm danken, dir wären unzählige Diskussionen voller persönlichem vergnügen entgangen.

    Zitat von Maegwin

    [...]ist es Jon [...]


    nö, wieso denn? nach dem wissen aller handelnden figuren ist Jon ein bastard von ned stark, somit ist Stannis' und Danys' Erbanspruch nach allem wass sie wissen (und wissen können) erstmal berechtigt. das Jon Raegars Sohn ist, wird erst in der letzten folge von Staffel 7 thematisiert, und selbst da weiss Dany ja noch nichts davon. wie sie in staffel 8 darauf reagieren wird, wissen wir nicht und können bestenfalls spekulieren.

    Zitat von Maegwin

    Ansonsten führst du hauptsächlich aus, warum du sie magst - joa, bleibt dir ja unbenommen. Die Diskussion hat sich allerdings darum gedreht wie gut oder schlecht sie ist und beides hat nichts miteinander zu tun.


    doch doch, das hat sehr viel damit zu tun, da man ja basierend auf der eigenen wahrnehmung argumentieren muss, was man gut oder schlecht findet.

    ich bin der singende, tanzende Abschaum der welt.

  • Maegwin
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    • 14. Juni 2018 um 13:51
    • #228
    Zitat

    ganz im ernst, ich finde deine bildhaften Ausführungen ja nach wie vor amüsant, aber ich hätte ehrlich gesagt nicht gedacht, dass man sowas hier wirklich ausdrücklich angeben muss. das wir uns im rahmen der derzeitgen logik und gesetze von westeros bewegen, setzte ich selbstverständlich voraus.

    Nein, das ist keineswegs vorausgesetzt wenn man Daenerys fortlaufend danach beurteilt, dass sie unseren modernen humanistischen Grundsätzen am besten entspricht - oder eben auch nicht. Nachdem es in der Welt von Essos und Westeros bereits fortschrittlichere Herrschaftsformen als die Monarchie gibt, ist Daenerys objektiv betrachtet keineswegs mangels Alternativen gezwungen unabdingbar an ihren Anspruch zu glauben. Sie tut es dennoch - das ist allerdings nicht mehr objektiv.

    Zitat

    dass du den unterhaltungswert deiner beiträge oftmals über den inhalt stellst, das primärziel ist schliesslich ja nicht nur dem gegenüber zu plausibilisieren, warum er "falsch" liegt, sondern ihn als beschränkt zu entlarven

    Es tut mir leid, wenn du dich in Unterhaltungen mit mir beschränkt fühlst, aber bei unserer letzten nennenswerten war ich die Person mit den Studien und du die Person mit dem Bauchgefühl. Jeder hat ein Anrecht auf alternative Meinungen, niemand hat ein Recht auf alternative Fakten. Entsprechend finde ich es in Ordnung, wenn jemand Daenerys zu seinen Lieblingskandidaten auf den Thron zählt - es gibt sicherlich viele schlimmere. Der Schwachsinn der hierzu teilweise als Begründung kreischend an den Haaren herbeigezerrt wird lässt nicht viel zu, als die Äußerungen mit Humor zu nehmen.

    Zitat

    nö, wieso denn? nach dem wissen aller handelnden

    Du wirst dich jetzt sicher wieder persönlich angegriffen fühlen, aber ich würde dich dringend bitten dich zu erkundigen was das Wort "objektiv" bedeutet.

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  • Daenerys I
    Die Drachin
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    • 14. Juni 2018 um 13:51
    • #229
    Zitat

    Wie ich sagte sie hat gar nicht vor die Demokratie einzuführen

    Nun, das ist lediglich das Glaubensbekenntnis einer WDR-Anhängerin (WDR = Wider-Daenerys-Religion)!

    Dann nimm einfach hypothetisch an, sie möchte es... Wie sollte sie alternativ vorgehen?

    Zitat

    und ich sprach von BARONEN, nicht von BAUERN!

    Seit wann gibt es in Westeros Barone? Dort gibt es zwar Adelige, deren Anzahl ist allerdings seit Längerem schon im Abnehmen begriffen.

    Zitat

    Um zurück zum Thema zu kommen - allein schon das Daenerys das Rad brechen will, zeigt doch, dass sie den meisten Leuten im Westen gedanklich überlegen ist und zukunftsorientiert denkt.

    Exakt.

    Fakt ist Folgendes: Daenerys hätte schon längst auf dem Eisernen Thron Platz nehmen können. Sie hat drei riesige Drachen und ein gigantisches Heer, bestehend aus den Dothraki, den Unbefleckten, den Soldaten der Tyrell-Armee, den Dornischen sowie einem Teil der Graufreud-Männer. Insgesamt sind das weit mehr als 100 000 Kämpfer.

    Also, liebe WDR-Mitglieder, denkt einmal rational: Der einzig plausible Grund, weshalb Daenerys den Eisernen Thron noch nicht erklommen hat, kann nur darin bestehen, dass sie nicht Tausende unschuldige Menschenleben durch einen direkten Angriff riskieren möchte - was Tyrion sogar unmissverständlich ausspricht.

    Es gibt keinen anderen infrage kommenden Grund für ihre Zurückhaltung.

    Wenn ich Eure Texte lese, kann ich mich zuweilen des Eindrucks nicht erwehren, dass Ihr Daenerys und ihre Motive um jeden Preis schlechtreden und abwerten wollt. So wurde im Verlaufe der Diskussion beispielsweise von jemandem das Argument formuliert, Daenerys attackiere die Hauptstadt nicht, weil sie keine Häuser und keine anderen Bauwerke zerstören wolle... Ernsthaft?! Interessant. Nur die Zivilisten dürfen gemäß Eurer Vorstellung partout nicht von Bedeutung für sie sein, nicht wahr? Weil sie ja für Euch unbedingt die personifizierte Skrupellosigkeit bleiben muss. Hierzu einmal Nachstehendes: Um King's Landing einzunehmen, ist es absolut nicht nötig, massenhaft Häuser oder andere architektonische Konstruktionen zu zerstören. Und selbst wenn der unwahrscheinliche Fall einer großflächigen Zerstörung einträte, so könnte man die Häuser alsbald wieder aufbauen. Genügend Leute dafür hätte sie ohne jeden Zweifel.

    Daenerys bemerkte vollkommen zu Recht, dass ihr Bruder Viserys die Hauptstadt schon längst mithilfe der drei Drachen und der kolossalen Armee erobert hätte. Doch im Kontrast zu ihrem Bruder lässt sie sich in ihrem Agieren von moralischen Überlegungen und Erwägungen leiten.

    In der Vergangenheit gemachte Fehler kann man immer wieder aufwärmen, doch welchen Zweck erfüllt dies? Freut Euch lieber über ihre positive Charakterentwicklung, anstatt sie permanent degradieren zu wollen!!!

    Meines Wissens wird in der Serie etabliert, dass Aegon I. Targaryen mit seiner Eroberung die Monarchie nach Westeros brachte. Daenerys möchte dieses Rad, das Aegon I. ins Leben rief, nicht anhalten, sondern brechen. Darunter kann man durchaus verstehen, dass sie die Ära monokratischer Systeme zugunsten einer neuartigen Herrschaftsformen beenden möchte. Doch diese Macht fällt ihr nur zu, wenn sie eben zuvor Königin wird. Ganz simpel.

  • Liandra
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    • 14. Juni 2018 um 14:42
    • #230

    @Daenerys I Gut, schön das du mir endlich recht gibst. Wurde ja auch langsam Zeit :D

    Wenn Daenerys wirklich so eine Figur ist, wie du sie gerade beschreibst, dann ist sie eine Messias-Figur und die verschwinden am Ende einer jeden Saga ins Nirwana, ins Nichts, zu den Grauen Anfurten, sie opfern sich für das allgemeinwohl, für ihre Familie, für arme waisenkinder, sie verwandeln sich in Engel, Geister, etc. Sie verschmelzen mit der Göttlichkeit, steigen ins Himmelreich auf, usw.

    So oder so, sie erleben nie das Nachspiel ihres Kampfes, sie erreichen niemals das was sie sich vorgenommen haben. Bei Frodo verlor er einen Teil seiner Seele und damit sein friedliches Auenland, Jesus stieg ins Himmelreich auf, Siddarta ging ins Nirwana ein, etc. Deswegen wird Daenerys niemals auf dem eisernen Thron sitzen.

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  • Daenerys I
    Die Drachin
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    • 14. Juni 2018 um 14:47
    • #231
    Zitat

    Daenerys I Gut, schön das du mir endlich recht gibst. Wurde ja auch langsam Zeit

    Wo?

    Zitat

    Wenn Daenerys wirklich so eine Figur ist, wie du sie gerade beschreibst, dann ist sie eine Messias-Figur

    Übertreibe nicht! Nur, weil man moralische Prinzipien hat, ist man noch kein Messias.

    PS: Und wieder einmal hast Du die an Dich gerichtete Frage nicht beantwortet.

  • Neferion
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    • 14. Juni 2018 um 15:01
    • #232
    Zitat von Liandra

    Zum letzten Mal, Daenerys will nicht die Demokratie in Westeros einführen.

    Und das weißt du woher? In Staffel 7 wurde von Tyrion und Daenerys oft genug erwähnt das sie das Rad brechen wollen. Jetzt kommst du mir mit deine Theorie das es nicht so ist, dann nenn mir bitte Beispiele? Wäre es nicht so, würde Kings Landing spätestens nach Folge 2 der Staffel brennen und Cersei wäre Geschichte, war sie aber nicht. Daenerys stimmt sogar dem dummen Plan von Tyrion zu um Cersei zu beweisen, dass die wahre Gefahr aus dem Norden kommt. Da merkt man doch, dass Daenerys bemüht ist einen vernünftigen Weg zu gehen.

    Wie heißt es so schön? Immer wenn ein Targaryen geboren wird, werfen die Götter eine Münze. Und bei Daenerys haben es die Götter wohl gut gemeint.

    Zitat von Maegwin

    Was soll dieses Brechen des Rades bitte darstellen?

    Kann ich dir aktuell leider noch nicht sagen. Staffel 8 wird hier für Aufklärung sorgen.

  • Beon2510
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    • 14. Juni 2018 um 15:37
    • #233

    Dass "Das Rad brechen" bedeutet, dass die Demokratie eingeführt wird, ist auch nur die Interpretation einiger Daenerys Fan-Girls und Fan-Boys.
    Wenn ihr das schon zitiert, dann richtig. Es geht in besagter Szene darum, dass Daenerys Tyrion erklärt, dass die mächtigen Familien in Westeros das Rad um die Kontrolle aller sieben Königslande drehen, mal ist der eine oben, mal der andere. Dieses Rad will Daenerys ein für alle mal brechen.
    Was bedeutet das jetzt im Klartext, egal, was für eine Regierungsform am Ende da steht, will Daenerys letztendlich nur eins: Kontinuität auf dem Thron von Westeros - durch sich selbst und ihre eventuellen Nachfahren, Verwandten, Vertrauten,...

    Man kann es sich gerne schön reden, aber Daenerys bleibt eine Invasorin und Diktatorin. Das, was viele an ihr als moralische Verbesserung feiern (Stichwort: keine Sklaverei) ist schön und gut, aber in Westeros schon gegeben. Dass sie mit ihren drei unkontrollierbaren Massenvernichtungswaffen eine Verbesserung der Lebensbedingungen für das einfache Volk gewährleisten kann, wage ich zu bezweifeln.

    Was bleibt ist also ihre ureigene Überzeugung das zu sein, was das Volk will und braucht. Sie sei die einzige Person, die dem Volk das geben kann, was das Volk braucht, selbst wenn das Volk selbst es nicht erkennen mag. Diese Denkweise kommt mir grade in Deutschland recht vertraut vor. Wie heißt diese rechtspopulistische Partei noch mal genau? Und gab es da nicht in den 1930er und 1940er Jahren auch mal wen, der genau das von sich behauptet hat?

    Ich persönlich werde mit Spannung abwarten, wie es weitergeht mit Daenerys, sollte sie sich in ihrem Handeln(!!) aber nicht drastisch ändern, wird das nichts mit dem rosa-roten Märchenende für Westeros.

  • el_drogo
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    • 14. Juni 2018 um 15:50
    • #234
    Zitat von Maegwin

    Nein, das ist keineswegs vorausgesetzt wenn man Daenerys fortlaufend danach beurteilt, dass sie unseren modernen humanistischen Grundsätzen am besten entspricht - oder eben auch nicht.


    das sehe ich nicht so und ich beruteile sie auch nicht danach. ich betrachte alle figuren im kontext ihrer zeit und der vom autor gesetzten gesellschaftlichen und sozialen rahmenbedingungen, alles andere ist doch quark.

    Zitat von Maegwin

    Nachdem es in der Welt von Essos und Westeros bereits fortschrittlichere Herrschaftsformen als die Monarchie gibt, ist Daenerys objektiv betrachtet keineswegs mangels Alternativen gezwungen unabdingbar an ihren Anspruch zu glauben. Sie tut es dennoch - das ist allerdings nicht mehr objektiv.


    ehrlich gesagt kann ich mich nicht an sehr viel fortschrittlichere Herrschaftsformen und Völker auf ihrerer reise durch Essos erinnern (womöglich in Qarth), was aber auch nur eine untergeordnete rolle spielt. ihr objektiver anspruch ergibt sich aus den Gesetzen und gepflogenheiten von Westeros, die ihr von kind an durch ihren bruder eingetrichtert wurden und der ihr nebenbei auch mitgegeben hat, dass das volk von westeros sich nach einer rückkehr der Targaryen sehnt. dass sie sich im laufe ihrere reise nicht davon abwendet, kannst du ihr zwar ankreiden, sonderlich nachvollziehbar finde ich das allerdings nicht. aber hey ich lerne ja noch.

    Zitat von Maegwin

    Es tut mir leid, wenn du dich in Unterhaltungen mit mir beschränkt fühlst [...]


    na na, soweit sind wir noch nicht, aber ich bin ganz und gar davon überzeugt, dass es dir unheimlich leid täte.

    Zitat von Maegwin

    Jeder hat ein Anrecht auf alternative Meinungen, niemand hat ein Recht auf alternative Fakten.


    diese weisheit solltest du dringend Donald Trump vermitteln.

    Zitat von Maegwin

    Du wirst dich jetzt sicher wieder persönlich angegriffen fühlen, aber ich würde dich dringend bitten dich zu erkundigen was das Wort "objektiv" bedeutet.


    nein keine sorge, ich denke das muss ich nicht bzw. zumindest bilde ich mir ein zu wissen was es bedeutet. nach den gesetzen von Westeros (also die objektiven kriterien, wenn man so will) haben sowohl Dany als auch Stannis anspruch auf den thron. und bevor du mir wieder lehrbuchmässig mein unvermögen vorsingst- mir ist natürlich klar, dass prinzipiell auch ein bettler aus flohloch den thron erobern und für sich beanspruchen könnte, im anschluss gelten jedoch trotzdem wieder die selben gesetze der erbfolge von westeros, bis das volk unzufrieden wird und ein neuer eroberer kommt bzw. das system umgekrempelt wird.

    ich bin der singende, tanzende Abschaum der welt.

  • Liandra
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    • 14. Juni 2018 um 17:48
    • #235

    @Daenerys I Ich habe deine Frage nicht beatwortet weil ich ein Mensch bin der arbeiten geht. Ich mache mir gerne Gedanken über politische Alternative Möglichkeiten für eine imaginäre Persönlichkeit, in meiner Freizeit und nicht wenn sich mein Chef angekündigt hat! Ich habe durchaus ein Leben nebem dem Internet. Wenn du noch zur Schule gehst, sei froh. Andere von uns haben diesen Luxus nicht mehr.

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  • Thinkerbelle
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    • 14. Juni 2018 um 18:20
    • #236
    Zitat von Liandra

    Demokratie und Monarchie sind eigentlich zwei Staatsformen die sich gegenseitig ausschließen.

    Sag das mal den Engländern, den Schweden, den Dänen, den Niederländern, den Spaniern...

    Zitat von el_drogo

    tatsächlich fällt mir überhaupt keine gute begründung dafür ein, unschuldige menschen mit krieg, leid und hunger zu überziehen, daher ist mir auch ziemlich egal wie dürr diese ist. in GoT geht es um menschen die um einen thron kämpfen. aus objektiver sicht haben Dany und Stannis aus gründen der erbfolge zweiffellos den grössten (berechtigten) anspruch.


    Genau. Und in den Zeiten, als es bei uns ähnliche Zustände wie in Westeros gab, gab es auch unzählige Erbfolgekriege. Bei einem wurde mein Heimatort zerstört, weshalb da die Ahnenforschung ziemlich schwierig wird, weil die Kirchenbücher nur bis ca. 1700 zurück gehen. Auch in unserer Geschichte gab es ziemlich oft Krieg, wenn ein Herrscher gestorben war und die Prätendenten es dann untereinander ausfochten, wer der nächste wird. Und da waren auch sehr oft die Nachfolger von ehemaligen Herrschern dabei, die ihren Thronanspruch noch als gegeben sahen.
    Die Geschichte favorisiert immer denjenigen, der sich durchgesetzt hat. Aber die Gepflogenheiten der Zeit gaben den Prätendenten wohl auch das "moralische Recht" ihren Anspruch zu erkämpfen, schließlich hatten sie meist viele Verbündete. Und Krieg war bis vor sehr Kurzen ein legitimes Mittel der Politik. Könige, die keine Kriege führten wurden als "schwach" wahrgenommen. Das Recht des Stärkeren war stärker als jedes Gesetz, und wer nicht stark war wurde gestürzt und durch einen starken König ersetzt.
    In unserer Zeit ist das glücklicherweise anders, und wenn ein Putin mal eben seinen Thronanspruch auf die Krim erhebt, dann werden Sanktionen über ihn verhängt. Aber in Westeros gilt noch immer das Recht des Stärkeren, und der Thron geht an denjenigen, der die meisten Ansprüche hat, die meisten Gefolgsleute hinter sich versammelt und ihn sich erobert, wie es in unserer Geschichte auch tausende Jahre der Fall war. Und jeder, der den Thron eroberte hat danach auch seine Gegner so weit wie möglich verfolgen und als Verräter hinrichten lassen - es sei denn sie haben von sich aus das Knie gebeugt. Dany tut in ihrer Welt nur das was fast jeder andere an ihrer Stelle auch getan hätte - sowohl in Westeros als auch bei uns im Mittelalter.
    In unserer Welt hätte Dany keinen Grund Europa zu erobern, da es dieses Rad hier nicht mehr gibt, das sie zerbrechen will. Sie könnte sich zur Wahl als Europapräsidentin stellen, wenn sie das wollte. Aber ich denke nach wie vor, dass die Macht eher eine Bürde für sie war - zumindest kam das in Essos so rüber. Sie kam, befreite, und ließ dann andere regieren. So wird das auch in Westeros sein.

    Zitat von el_drogo

    Edit: ich glaube ich muss mich an der stelle wohl wieder ausklinken, da ich Dany als Serien-Charakter wirklich nur noch schlecht im kopf habe und eben bemerkt habe, dass ich mit dem Pycelle-beispiel auch wieder auf das buch verweise, obwohl man hier ja ausschliesslich auf die Serie referenzieren sollte. sorry dafür


    So wie du Dany in deinem Beitrag beschrieben hast kommt sie auch in der Serie rüber. Man hat zwar keine inneren Monologe, aber es gibt Szenen, die das ersetzen.
    Pycelle ist in der Serie auch ein Unsympath, der aber seine guten Momente hat. Als Herrscher würde ich ihn aber nicht favorisieren.

  • Grunkins
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    • 14. Juni 2018 um 19:11
    • #237
    Zitat von Daenerys I


    Ich schrieb, Cersei habe keinerlei Skrupel, unschuldige Menschen in vollem Bewusstsein zu töten, woraufhin Du zur Antwort gabst, dass Daenerys ebenso wenig Skrupel habe, "x-Menschenleben in Kriegen für ihre Krone zu riskieren."(1) Da ich zuvor äußerte, dass Cersei ohne Skrupel sei, impliziert Deine darauf folgende Aussage, dass Daenerys aus Deiner Perspektive auch keine Skrupel habe. Das ergibt sich eindeutig aus dem Kontext.

    Ich habe die Aussage doch extra präzisiert und geschrieben, worauf sich die Abwesenheit von Skrupeln bezieht.

    Zitat

    Nein, normalerweise macht man Sex, weil das Sexuelle Spaß und Freude bereitet. Noch nie erlebt?

    Natürlich nicht, ich nehme mir ja ein Vorbild an Daenerys und habe daher ausschließlich aus altruistischen Gründen Sex.

    Zitat

    Sie muss Königin werden, um überhaupt erst die Macht zu erhalten, eine Demokratisierung von Westeros realisieren zu können. Wie soll sie das denn alternativ vollziehen?

    Es gibt überhaupt keine Begründung und erst recht keinen Beleg für irgendeine Demokratisierung. Sie wird an keiner Stelle auch nur erwähnt. Folglich sehe ich keinen Grund, diese Frage ernstlich zu erörtern.

    Zitat

    Nun, das ist lediglich das Glaubensbekenntnis einer WDR-Anhängerin (WDR = Wider-Daenerys-Religion)!

    Eigentlich nicht, eine begründungs- und beleglose Meinung zu vertreten ist Glaube.

    Zitat

    Exakt.

    Dieses Rad wird nie spezifiziert, es wird nie eine Strategie oder ein näher definiertes Ziel erläutert. Eine völlig aus dem Nichts in die Serie geschmissene Phrase, die aber genau das bezweckt, was hier draus gemacht wird: Den Fans versichern, dass sie im Team Dany auf der richtigen Seite gegen das Böse sind.

    Zitat

    Also, liebe WDR-Mitglieder, denkt einmal rational: Der einzig plausible Grund, weshalb Daenerys den Eisernen Thron noch nicht erklommen hat, kann nur darin bestehen, dass sie nicht Tausende unschuldige Menschenleben durch einen direkten Angriff riskieren möchte - was Tyrion sogar unmissverständlich ausspricht.

    Es gibt keinen anderen infrage kommenden Grund für ihre Zurückhaltung.

    Nö. Aber sehr wohl andere Motivationen, als diese Menschen tatsächlich zu schützen.

    Zitat

    In der Vergangenheit gemachte Fehler kann man immer wieder aufwärmen, doch welchen Zweck erfüllt dies? Freut Euch lieber über ihre positive Charakterentwicklung, anstatt sie permanent degradieren zu wollen!!!

    Da fehlen noch mindestens zwei Ausrufezeichen. Niemand beurteilt einen Menschen nur nach seinen unmittelbar jüngsten Taten (und selbst da schneidet Daenerys nicht besonders gut ab).

    Zitat

    Meines Wissens wird in der Serie etabliert, dass Aegon I. Targaryen mit seiner Eroberung die Monarchie nach Westeros brachte. Daenerys möchte dieses Rad, das Aegon I. ins Leben rief, nicht anhalten, sondern brechen. Darunter kann man durchaus verstehen, dass sie die Ära monokratischer Systeme zugunsten einer neuartigen Herrschaftsformen beenden möchte. Doch diese Macht fällt ihr nur zu, wenn sie eben zuvor Königin wird. Ganz simpel.

    Das ist kein Wissen, sondern rein spekulative Auslegung.

  • Daddy Podrick
    Anfänger
    Beiträge
    50
    • 14. Juni 2018 um 20:06
    • #238
    Zitat von Liandra

    @Daenerys I Ich habe deine Frage nicht beatwortet weil ich ein Mensch bin der arbeiten geht. Ich mache mir gerne Gedanken über politische Alternative Möglichkeiten für eine imaginäre Persönlichkeit, in meiner Freizeit und nicht wenn sich mein Chef angekündigt hat! Ich habe durchaus ein Leben nebem dem Internet. Wenn du noch zur Schule gehst, sei froh. Andere von uns haben diesen Luxus nicht mehr.

    @Liandra
    Wenn ich mal was fragen darf..
    Du hast soviel zu tun und so wenig Zeit im Leben?
    Wie kannst du dann immer wieder und wieder die Zeit finden solch ellenlange absurde Theorien zu Daenerys und anderen Dingen aufzustellen?
    Doch eine einfache Frage zu beantworten nimmt deine ganze luxuriöse Zeit ein? Das wirkt doch ein wenig lächerlich wenn ich das sagen darf, meinst du nicht?
    Zu Daenerys: In der Serie ist doch offensichtlich dass es Daenerys oft um die Menschen geht die sie befreit und rettet. Ich weiß gar nicht was es da so zu diskutieren gibt.

    PS: Ich erinnere mich übrigens dass du selbst mal vehement verlangt hat, dass man gefälligst deine Fragen beantworten soll :D

  • Daenerys I
    Die Drachin
    Beiträge
    871
    • 14. Juni 2018 um 20:32
    • #239
    Zitat

    Liandra
    Wenn ich mal was fragen darf..
    Du hast soviel zu tun und so wenig Zeit im Leben?

    Tja, sie hatte die Zeit zu behaupten, ich hätte ihr Recht gegeben. Doch als ich nachfragte, wo das denn gewesen sein soll, kam wieder keine Antwort ihrerseits. Da fehlte ihr dann wohl wieder die Zeit. :D Wahr ist: Ich habe ihr NICHT Recht gegeben.

    Einmal editiert, zuletzt von Daenerys I (14. Juni 2018 um 20:40)

  • Liandra
    Profi
    Beiträge
    1.064
    • 14. Juni 2018 um 20:37
    • #240

    @Daddy Podrick

    Über eine Figur zu theoretisieren ist etwas einfaches für mich, simple Erzählstrukturen die schon Jahrtausende alt und Tausende Male in Geschichten dargestellt wurde. Das ist etwas das mir leicht fällt.

    Politik ist nichts das mir so leicht fällt, da muss ich mir länger Gedanken machen und fundiert Gedanken machen, sowas mache ich nicht zwischendurch auf der Arbeit.

    Lesen ist wie Schlafen und Träumen - der Mensch ist in einer anderem Welt: man soll ihn nicht wecken. - Richard Benz

    "Fan" - kommt von Fanatismus, insofern bin ich kein Fan, sondern eine Verehrerin der Bücher von GRRM und der Serie dazu.

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