Wir sind Omnivoren, das beweist unser Gebiss doch schon. Vorne Eck- und Schneidezähne zum Fleischreißen, hinten die Backenzähne zum Mahlen von Grünzeug und Getreide.
Was wir im Endeffekt daraus machen, muss wohl jeder mit sich selbst abmachen. ![]()
Ernährung
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Dito

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zuZitatWir sind Omnivoren, das beweist unser Gebiss doch schon. Vorne Eck- und Schneidezähne zum Fleischreißen, hinten die Backenzähne zum Mahlen von Grünzeug und Getreide.
Zu dem anderen. Nein, finde ich nicht. Wir haben Verantwortung für unsere Tiere und auch für unsere Pflanzen. Momentan sehe ich da große Mängel und ich lasse mich nicht damit zum Schweigen bringen, ich solle tolerant sein und jeden das essen lassen, was er essen will. Ich werde den Konsum von Fleisch aus Massentierhaltung immer verurteilen und kritisieren. Und das ist auch mein Recht. Das darf ich.
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Was wir im Endeffekt daraus machen, muss wohl jeder mit sich selbst abmachen.
Sehe ich genauso...Es muss ja wirklich nicht jeder Veganer oder Vegetarier werden, aber wenn jeder ein bisschen darauf achtet und ein bisschen sein Fleischkonsum einschränkt, dann ist das schon mehr, als wenn jeder mit einem Schulterzucken durch die Welt geht.
...und das halte ich schon mal für einen schönen Anfang. -
Zitat
Aber die Art und Weise, des Fleischs oder wie es produziert wird, das ist mir nicht egal
sign -
Ich möchte eigentlich nicht diskutieren, da geht es mir wie Ser Erryk, ich bin auch nicht zu überzeugen...aber ich habe das dringende Bedürfnis, einige der Argumente abzuwerten. Zivilisation lässt sich ja wohl auch bei Ameisen feststellen, die Militär, Arbeitsteilung, Wirtschaft, Sprache und "Politik" haben.
Esmeralda, wenn du mit deinen Eckzähnen eine Kuh reißt, film das bitte und schick mir das Video. Auch Ötzi hätte das nicht gekonnt.
An Kannibalismus ist nichts verwerflich, wenn man Massentierhaltung tolerieren kann, dann wohl auch das Fressen von Artgenossen...man sollte sie nur nicht dafür züchten (Kannibalismus würde auch in Kriegen für weniger Verschwendung führen, man könnte die Soldaten zweimal nutzen, einmal als Kanonenfutter und einmal als Nahrung).Ich höre lieber auf, sinnlos zu diskutieren, bevor ich mich reinsteigere. Ich überlasse das Feld den Fleischfressern.
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An Kannibalismus ist nichts verwerflich, wenn man Massentierhaltung tolerieren kann, dann wohl auch das Fressen von Artgenossen...man sollte sie nur nicht dafür züchten (Kannibalismus würde auch in Kriegen für weniger Verschwendung führen, man könnte die Soldaten zweimal nutzen, einmal als Kanonenfutter und einmal als Nahrung).
Kannibalismus ist nicht verwerflich? Bitte was?! Ich hoffe, du beziehst das auf Tiere
ZitatIch möchte eigentlich nicht diskutieren, da geht es mir wie Ser Erryk, ich bin auch nicht zu überzeugen...aber ich habe das dringende Bedürfnis, einige der Argumente abzuwerten. Zivilisation lässt sich ja wohl auch bei Ameisen feststellen, die Militär, Arbeitsteilung, Wirtschaft, Sprache und "Politik" haben.
Zivillisiert können rein vom Begriff her nur Menschen sein.ZitatEsmeralda, wenn du mit deinen Eckzähnen eine Kuh reißt, film das bitte und schick mir das Video. Auch Ötzi hätte das nicht gekonnt.
Hast du eigendlich eine gewisse Vorstellung von Evolution? Nicht jeder Fleischfresser kann Kühe reißen, zu mindest hat meine Katze das noch nie versucht. Allesfresser sind auch nicht umbedingt zur Jagt gemacht, sondern sind eher Aas- oder Gelegenheitsfleischfresser. Menschen erst recht nicht, denn unsere natürlichen "Waffen" haben sich zu Gunsten eines größeren Gehirns zurückgebildet. -
aber ich gebe zu auch schon mal eine Jeans oder ein Shirt im Kik gekauft zu haben.
wenns teuer ist, ist es auch keine Garantie - dass es menschenfreundlich hergestellt wurde.ich sehe mich aber nicht als "missionierende Veganerin"
sehe ich genau so, und das finde ich auch sehr sympathisch
Beifang tot oder sterbend über Bord
stört mich auch gewaltigMir war vorher nie klar, dass männliche Legehühner so wertlos sind.
in Österreich gibt es mittlerweile Projekte, wo wieder Zweinutzungsrassen benutzt werden und die Hähne aufgezogen. Finde ich sehr positiv, die Eier sind nur geringfügig teuer. Hoffentlich wird das Standard. Ich mochte es daheim sehr, wenn wir eine Bruthenne hatten und dann die kleinen Kücken. Die sind so entzückend!
Fischstäbchen
Industrieessenleichten B12-Mangel
würde ich nicht auf die leichte Schulter nehmenEs muss ja wirklich nicht jeder Veganer oder Vegetarier werden, aber wenn jeder ein bisschen darauf achtet und ein bisschen sein Fleischkonsum einschränkt, dann ist das schon mehr, als wenn jeder mit einem Schulterzucken durch die Welt geht.
sehe ich auch so. Massentierhaltung ist auch für viele Bauern der Tod. Langsam gemästete Tiere in natürlicher Umgebung kostet mehr.
Woher nehmt ihr eure Meinung? Aus der BILD?
mein Verstand geschärft durch Zeit, Falter, Der Standard, Die Presse, Datum, Ernährungslehreunterricht, Bücher von Ernährungsexperten wie Hanni Rützler, sowohl meine Erfahrung als Bauerntochter eines Viehbetriebs nach ÖPUL-Standard.Ich bin aber selber im moralischen Konflikt bezüglich der heutigen perversen Dimensionen der Massentierhaltung und der Fleischproduktion allgemein gefangen.
geht mir auch so. Am besten wirklich bei kleinen ökologisch wirtschaftenden Betrieben kaufen, die Tiere artgerecht halten.so denke ich, dass der Wert eines tierischen Lebens dennoch nicht 0 sein darf.
nein darf es nicht. man soll die Tiere mit Hochachtung behandeln, dass heißt sie artgerecht halten.
Das günstige Fleisch ist qualitativ nämlich meist einfach schlecht. Viele Leute wissen schon gar nicht mehr, was gutes Fleisch auszeichnet, da es das kaum noch gibt.
das stimmt. ich komme vom Land. Viele Bauern rundum haben aufgehört, Schweine zur Eigenversorgung zu halten. Es ist teuer, die Tiere gut zu halten und zu füttern. Doch meiner Verwandtschaft ist es nach wie vor wichtig und die Fleischqualität spricht dafür.Wir sind Omnivoren, das beweist unser Gebiss doch schon. Vorne Eck- und Schneidezähne zum Fleischreißen,
Esmeralda, wenn du mit deinen Eckzähnen eine Kuh reißt, film das bitte und schick mir das Video
selbst Pflanzenfresser wie Kühe fressen Tiere (Insekten und Co.)
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Sooo. Ich habe gerade meinen ersten selbstgemachten Joghurt (der gelungen ist) gefuttert! Und er war guuuuut!
Und zwar nicht mit so einer öseligen Joghurtmaschine... nein, einfach mit einer bei der Arbeit abgestaubten, dichtschließenden Styroporkiste.
Okay, der erste Versuch war Trinkjoghurt... (aber gar nicht unlecker
)
Der zweite Versuche war... äh... einfach saure Milch
Beim ersten Mal weiß ich meinen Fehler einfach nicht. Aber ich schätze mal, der Joghurt zum Impfen war einfach nicht optimal.
Beim zweiten Versuch habe eindeutig die Milch zu heiß gehabt, wie ich hinterher herausgefunden habe. (Das es der gleiche Joghurt war, wie beim ersten Versuch und der noch eine Woche alt, war sicher nicht förderlich...)
Beim dritten Versuch habe ich mir richtige Joghurtkulturen geholt, die Milch mit dem Fieberthermometer gemessen (sie hatte Fieber...
)und dann alles schön in ein Deckchen gemummelt mit einem kuschelwarmen Körnerkissen in die Box und - zack - lecker Joghurt. 
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Übung macht den Meister. Von meiner Mama weiß ich, immer das frischeste Vollmilchjoghurt (stichfest) nehmen, dann klappt es.
selbstgemachtes Joghurt schmeckt wirklich edel! -
Naja, beim ersten Versuch habe ich den einzigen Natur-Vollmilchjoghurt genommen, den sie im Lidl hatten.
Jetzt hab ich ja meinen eigenen Joghi für's nächste Mal.
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und schon wieder Joghi gemacht? hats diesmal gleich auf Anhieb funktioniert?
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Jep. Hab ich. Ich hätte gelesen, man könne die Impfe einfrieren und hab das versucht, obwohl ich skeptisch war. Ich muss gestehen, dass das aufgestaute Zeug auch wenig vertrauenerweckend aussah, aber es hat gefunzt!

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Mit einer frischen Rohmilch vom Bauern gehts am besten.
Hast Du die Kulturen vllt von unserer FIrma aus Österreich?
Wir haben nämlich recht viele Sachen fürs Joghurtmachen. Bei Interesse kann ich Dir gerne paar Infos zuschicken lassen. Wir hätten auch ein Starterpaket 
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man könne die Impfe einfrieren
wäre auch skeptisch, aber bei Sauerteig funktioniert das auch.Mit einer frischen Rohmilch vom Bauern gehts am besten.
das stimmt, und es schmeckt dann natur auch wirklich gut. auch Sauermilch geht dann! -
Grade erst wieder entdeckt. War in Polen, als du das geschrieben hattest...
Hast Du die Kulturen vllt von unserer FIrma aus Österreich? Wir haben nämlich recht viele Sachen fürs Joghurtmachen. Bei Interesse kann ich Dir gerne paar Infos zuschicken lassen. Wir hätten auch ein Starterpaket
Ob die Firma aus Österreich ist, weiß ich nicht. War irgendwas mit "Vogel".

Mit einer frischen Rohmilch vom Bauern gehts am besten.
Das mag sein, aber H-Milch muss ich nicht erst auf 95°C erhitzen.

Worum es mir gerade aber geht: jemand Erfahrung mit Seitan-Fix? Wir hatten das am Sonntag. Ist auch alles ganz fein gewesen, die Schnitzel waren sehr schnitzelig. Leider waren sie ein wenig geschmacksneutral, trotz reichlicher Würzung. Ich hätte gerne reichlich Würztipps!

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Es soll schmecken und gesund sein. Mann sollte darin nicht negative Stimmung "ersäufen". Und obwohl man satt ist weiter essen, aus frust etc. Mann sollte aufhören wenn mann merkt man wird fett. Spätestens dann Geld sparen.
Mann sieht nicht zwingend schlecht aus wenn mann mehr hat, aber zweifellos ist es nicht gesund. -
Es ist ja nicht so, das vegane Ernährung erst vor 10 Jahren erfunden worden wäre. Aber bevor ein Großteil der Welt vegan leben würde, würde eher Herr Trump alle Grenzkontrollen abschaffen und sämtliche Unternehmen verstaatlichen
Wenn die ganze Menschheit vegan leben würde, wäre der menschengemachte Klimawandel Geschichte, da kaum jemand sein fünftes Lebensjahr erreichen würde.@Rory2016 ich will mich hier nicht über dich, oder deine vegane Lebensweise lustig machen, aber ich wollte die Diskussion dazu hier her verlagern. Ich hoffe du weißt, ich bin tatsächlich ein Anhänger von "jeder nach seiner Fasson"...
Zum Thema Fleischkonsum,... Ich bin verrückt nach Fleisch. Wenn es nach mir ginge, wäre meine erste Mahlzeit des Tages ein Cheeseburger oder eine Currywurst.Da es genug Gründe gibt die dagegen sprechen, verkneife ich mir das. Immerhin habe ich es eingerichtet mindestens 2x die Woche komplett vegetarisch zu sein.
Das mag sich nicht nach viel anhören, aber wenn ich die vielen tollen Fleischgerichte in meinem Kopf gg die vegetarischen Alternativen abwiege, ist die Richtung schon eindeutig.Was eine höhere Bepreisung für Fleisch als Lebensmittel angeht, kann ich aus praktischer Erfahrung berichten.
In Australien sind die Kosten für Lebensmittel generell um einiges höher als bei uns, und für Fleisch gilt das insbesonders.
Offizielle Statistiken zum Fleischkonsum in Australien vs Deutschland habe ich nicht, glaube aber gelesen zu haben, dass Down under tatsächlich mehr Fleisch konsumiert wird als hierzulande.
Dort haben die höheren Lebensmittelpreise eher dazu geführt, dass einkommensschwache Familien regelmäßig Mc Donalds, KFC, und Co besuchen, da dort noch recht günstig, im Vergleich zu Supermarkt und selber kochen, ein ganzes Menü zu haben ist, als das der Konsum von Fleisch eingeschränkt wurde. -
Wenn die ganze Menschheit vegan leben würde, wäre der menschengemachte Klimawandel Geschichte, da kaum jemand sein fünftes Lebensjahr erreichen würde.
das wage ich genauso zu bezweifeln wie das jedeR FleischesserIn automatisch Herz-Kreislauf oder andere "Wohlstandserkrankungen" bekommt. Aber es war eigentlich nie meine Art mit Umwelt oder individueller Gesundheit für Veganismus zu streiten.
Aber genauso wie bei der Sache ssnake sagte, von wegen Entscheidung des Erwachsenen wie er/sie sich ernähren möchte- ja natürlich. Aber meiner Meinung gehört es z.B. zu einer Verantwortungsvollen Erziehung genauso dazu, wenn ein Kind fragt nicht zu verschweigen das es eigentlich nicht der Lebenszweck von Tieren ist im Supermarktregal zu landen (das ist für mich zumindest genauso indoktrination wie sein Kind unbedingt kompromisslos vegan erziehen zu wollen) .Ich hoffe du weißt, ich bin tatsächlich ein Anhänger von "jeder nach seiner Fasson"...
Zum Thema Fleischkonsum,... Ich bin verrückt nach Fleisch. Wenn es nach mir ginge, wäre meine erste Mahlzeit des Tages ein Cheeseburger oder eine Currywurst.
Ja, das weiß ich - und auch wenn es in so Diskussionen vielleicht nicht immer so wirkt, ist es durchaus auch meine Einstellung. Und ich hätte dir vor 15 Jahren vermutlich was ähnliches zu meinem Konsumverhalten erzählen können (nur das ich die von dir genannten Produkte nie besonders viel abgewinnen konnte
). Solang es sich wie Verzicht anfühlt, ist es meistens schwierig.Was eine höhere Bepreisung für Fleisch als Lebensmittel angeht, kann ich aus praktischer Erfahrung berichten.
Denke das sich nur durch das Umdenken von den Menschen und nicht durch Preispolitik oder gar Verbote sich da was verändern lässt und das ist wenn schon ein sehr langer Weg (was ja nicht heißt, das in den bestehenden Anlagen nicht auch mal etwas mehr auf Einhaltung von Standards geachtet werden könnte - ob für Tiere oder wenn ich z.B. an Unternehmen wie Tönnies denke auch an Menschenarbeitsbedingungen).
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Wir ernähren uns ja auch bewusst immer mehr vegetarisch. Komplett auf Fleisch wollen wir nicht verzichten. Aber wir haben unseren Fleischkonsum gut reduziert. 3-4 mal gibt es bei uns vegetarisch in der Woche.
Das Fleisch wird inzwischen auch nur noch in der Metzgerei besorgt, von der ich weiß, woher das Fleisch kommt. Die Schweine sieht man hier z.B. im Freien auf einer riesigen Wiese mit netten kleinen Häuschen herumlaufen.Ich wäre ja dafür, dass Fleisch einfach nicht mehr im Discounter verkauft werden sollte. Es ist zu einfach und zu günstig, sich dort das tägliche Schnitzel zu holen. Sauber in Plastik verpackt und vorportioniert und in mundgerechte Schnipsel geschnitten. Leider schieben Geschäfte/Händler die Verantwortung da auch gerne an den Kunden ab. Die Nachfrage bestehe ja, heißt es häufig. Es gibt eben viele Kunden, die halt das kaufen, was ihnen angeboten wird. Warum sollte man das nicht tun? (Etliche einschlägige Kommentare auf den Sozialen Medien bestätigen das leider.) Man kann hier also nicht nur auf ein Umdenken der Menschen rechnen. Man sieht das an der Plastiktüten-Diskussion. Als Lebensmittelherstellern angedroht wurde, dass sie sich an der Entsorgung der Plastikverpackungen beteiligen sollten, hieß es sofort, dass der Kunde das ja so wolle.
Übrigens erziehen wir auch unsere Kinder so, dass sie ganz genau wissen, was sie da essen. Das ist nicht irgendeine abstrakte Masse da auf dem Teller, die zufällig lecker schmeckt. Sondern das ist ein Teil von einem Schwein/einer Kuh/einem Fisch, etc. Sie wissen, dass dafür ein Tier gestorben ist. Das ist mir wichtig. Sie wissen auch, dass Tiere sich gegenseitig töten.
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