• 1tens: :dash: Prometheus läuft bei uns überall nur in 3D! X(
    2tens: Will dennoch sehen... :rolleyes: aber meine Frau will nicht mit, weil 3D Kacke ist. :miffy:
    3tens: :hail: Ridley Scott
    4tens: Ich will, ich will, ich will den Film unbedingt auf großer Leinwand im Kino sehen. 8o

    Keaton :merci:
    Habe ich oben fast vergessen.


    5tens: 8o Charlize :love:
    aber Noomi find ich auch nett. Hat etwas exotisches für eine Schwedin. :whistling: In Sherlock Holmes 2 fand ich sie schon gut. Leider habe ich die Millennium Filme noch nicht sehen wollen, weil ich die Bücher 2 und 3 noch nicht gelesen habe.

    “They can keep their heaven. When I die, I’d sooner go to Middle Earth.”
    - George R.R. Martin -

  • Ich schau mit den Film heute an. Wird dann auch mein erster 3D-Film, habe nach Möglichkeit bisher immer die 2D-Variante genommen. Bin äusserst gespannt!

    Mainstream commercial nihilism can't be trusted?!

  • Ich habe Karten für Freitag Abend. Und ich brenn' schon wie'ne Fackel (würde Kloppo sagen)!
    Als totaler Alien Fan (kann den 2. Teil rückwärts mitsprechen) ist dies neben Batman (war o.k.) u. dem Hobbit mein persönliches Kino Highlight 2012.


    Ist übrings mein 2. 3D Film. Habe bis dato damals nur Avatar in 3D gesehen. Aber der hatte mich visuell dermaßen umgehauen das ich die ersten 45 min. bis in den Bauchladen vom Eismann gehüpft bin. :hail:
    Ich erwarte vom Kumpel Scott optisch nicht (viel) weniger! ^^


    "LASS SIE GEFÄLLIGST IN RUHE DU MISTVIEH!" :xeno:

  • Fazit:
    Mir hat der Film gefallen, hauptsächlich wegen der Atmosphäre, die stark an den ersten Teil erinnert hat, wenn auch mit höherem Actionanetil. Ich kann aber auch verstehen, wenn Leute enttäuscht sind, weil die Trailer Erwartungen geweckt haben, die dann nicht erfüllt werden.


    Interessanterweise haben mich die diversen Sinnlosigkeiten, die der Film sich gönnt, nicht sonderlich gestört. Auch das werden sicher viele anders sehen.


    Technisch ist der Film tatsächlich Weltklasse. Ich hab mich dem 3D-Wahn bisher komplett entzogen und kann daher nur schwer vergleichen, aber die 3D-Effekte waren konsequent und wirkten stets passend. Interessante Technik, die hier richtig gut aussah. Sonderlich nötig finde ich es allerdings immer noch nicht. Davon abgesehen gab es wirklich großartige Aufnahmen zu bewundern und die Special Effects waren natürlich ebenfalls Spitzenklasse. Erfreulicherweise habe auch die Schauspieler auf ähnlich hohem Niveau agiert.


    Insgesamt (sehr subjektive) 8/10.

    Mainstream commercial nihilism can't be trusted?!

  • Interessante Technik, die hier richtig gut aussah. Sonderlich nötig finde ich es allerdings immer noch nicht.


    Ich auch nicht ...
    Eigentlich fand ich es nach keinem Film nach Avatar irgendwie nötig oder reizvoll. Es gab Filme, bei denen es mich nicht störte (einige Zeichentrickfilme und Hugo Cabret zB), aber so richtig was gegeben hat mir die Technik bisher nur bei Avatar.
    In Prometheus hab ich auch ein paarmal die Brille abgesetzt, um zu sehen, ob das irgendwie weniger beeindruckend aussieht ohne.
    Es wird nur unscharf, bombstisch bleibt es aber trotzdem.
    Irgendwie scheint es mir bzw meinem Hirn völlig egal zu sein, ob ich echtes 3D sehe oder ein 2D-Bild, das ich erst selbst in 3D umdenken muss. Der Mehrwert durch das 3D ist fast gleich null, außer vielleicht bei einigen der dynamischeren Achterbahnmomente.
    ...
    Würde gern noch mal Avatar sehen, um das zu prüfen. Vielleicht war ich da auch nur deswegen so beeindruckt, weil die Technik neu war.
    Könnte aber auch sein, dass Cameron die Technik einfach effektiver einsetzte als alle anderen nach ihm (mehr Achterbahn-3D, mehr Wackelkamera, dichter an den Protagonisten bleiben und das Geschehen aus der Froschperspektive zeigen ... war alles nicht wirklich gegeben bei Prometheus).


    zum Film:
    Bahnhof


    Ich versteh ihn einfach nicht.


    Spekulationen:

  • War gestern auch drin. Hier mein Review (auch zu lesen auf meinem Filmblog: www.filmtoast.de )


    Geheimnisumwittert ging »Prometheus« in Produktion. Würde Ridley Scotts Rückkehr ins Science-Fiction-Genre ein »Alien«-Prequel werden? Ist es ein eigenständiger Film? Wie viel »Alien« steckt in »Prometheus«? Letztlich sind die Fragen nur bedingt von Belang. Fakt ist: »Prometheus« ist ein bildgewaltiges SciFi-Epos geworden!


    Imposante Landschaftsaufnahmen eröffnen den Film. Weite Täler, hohe Gebirge, ruhige Seen, gewaltige Wasserfälle. Schon von Beginn an wird der Zuschauer durch diese faszinierenden Eindrücke in seinen Bann gezogen. Dann erscheinen mysteriöse Gestalten und schnell wird klar: Das hier ist ganz sicher kein neuer Teil des Doku-Highlights »Unsere Erde«.


    Audiovisuell ist der gesamte Film schlichtweg atemberaubend. Auch im zarten Alter von 74 Jahren hat Ridley Scott regietechnisch nichts von seiner Klasse verloren. Der imposanten Eröffnungsszene folgt zunächst eine grandios gefilmte, atmosphärische erste Hälfte. Langsam wird eine faszinierende Mythologie aufgebaut, zugleich werden »Alien«-Fans immer wieder auf Anspielungen treffen. Vorsichtig, aber einem Blockbuster im 21. Jahrhundert angemessen, baut sich das Unheil auf, von dem der Zuschauer weiß, dass es unmittelbar bevorstehen muss.


    In der Mitte des Films gibt es schließlich einen Bruch und die zweite Hälfte wird der ersten nicht mehr ganz gerecht. Hier verrennt sich »Prometheus« etwas zu sehr in einer Art Monsterhorror. Vielleicht hier und da etwas zu trashig, wissen jedoch auch diese Szenen im Großen und Ganzen zu gefallen – und gehören ja irgendwie auch zum »Alien«-Franchise dazu. Zartbesaitete dürften in der zweiten Hälfte das ein oder andere Mal die Hände vor die Augen legen. Freunde des gepflegten Ekels hingegen können sich auf die vermutlich jetzt schon kultige Operations-Szene freuen.


    Die Protagonisten sind zumindest was die Nebencharaktere betrifft mitunter vielleicht etwas zu stereotyp angelegt. Und bei einigen Aussagen und Handlungen fragt man sich schon, wie der ein oder andere Wissenschaftler wirklich zu den Besten seines Faches gehören soll. Was die Besetzung betrifft, geben sich bekannte Namen die Klinke in die Hand. Freilich kann aber nicht jeder gleichermaßen gefordert werden. Schauspielerisch besonders glänzen können vor allem Noomi Rapace als Quasi-Nachfolgerin von Sigourney Weaver und Michael Fassbender (den ich mir als künftigen Bonddarsteller wünschen würde) als Android David – dem vielleicht interessantesten und undurchschaubarsten Charakter des Films. Gefreut habe ich mich zudem über Guy Pearce, den ich sehr schätze und der meiner Meinung nach insgesamt viel zu wenig Beachtung erhält. Im vorliegenden Fall stellt sich jedoch die Frage, ob seine Besetzung angesichts seines Alters wirklich sinnvoll gewesen ist.


    Was den 3D-Effekt angeht, sieht man auf Anhieb, dass der Film nicht nachträglich konvertiert, sondern komplett in 3D gedreht wurde. Zugleich erkennt man, dass mit Ridley Scott ein gescheiter Regisseur am Werke ist, der den Effekt richtig einzusetzen weiß. Wer ständig etwas in Richtung Zuschauer Ragendes oder Fliegendes erwartet, wird enttäuscht werden. Derartige Gimmicks sucht man in »Prometheus« glücklicherweise vergeblich. Scott verwendet es nicht als ablenkende Spielerei, sondern ausschließlich zur Darstellung der räumlichen Tiefe. So und nicht anders sollte es sein! Wer 3D nur als Gimmick betrachtet und erwartet, immer wieder etwas auf sich zufliegen zu sehen, der sollte sich den 3D-Aufschlag vielleicht lieber für den kommenden »Resident Evil«-Teil oder den ein oder anderen Animationsfilm aufsparen.


    Fazit: »Prometheus« ist etwas weniger tiefgründig geworden als erhofft und die actionreiche zweite Hälfte wird der ersten nicht ganz gerecht, doch was uns Ridley Scott bei seiner Rückkehr in das Science-Fiction-Genre präsentiert ist gehobenes Blockbuster-Kino von einem Meister seines Faches. Wer mit der Erwartung ins Kino geht, ein reines »Alien«-Prequel zu schauen, wird vermutlich enttäuscht werden – »Prometheus« ist durchaus ein eigenständiger Film, der eine neue, faszinierende Mythologie einführt. Dennoch war ich sogar ehrlich gesagt positiv überrascht, dass die Filme durchaus mehr Verknüpfungen zueinander aufweisen können, als ich nach den Aussagen der Beteiligten und den ersten Kritiken eigentlich gedacht hätte. Audiovisuell ist der Film wahnsinnig beeindruckend. »Prometheus« ist ein bildgewaltiges Science-Fiction-Epos, der seine ganze Wirkung sicher nur auf der großen Leinwand entfalten kann. Ein paar essenzielle Fragen werden leider nicht aufgeklärt, doch angesichts der bereits geplanten Fortsetzung kann ich das nur bedingt Schwachpunkt in die Bewertung einfließen lassen.

    8,5/10

    "Dann geh. Es gibt andere Welten als diese."

  • 1tens: :dash: Prometheus läuft bei uns überall nur in 3D! X(
    2tens: Will dennoch sehen... :rolleyes: aber meine Frau will nicht mit, weil 3D Kacke ist. :miffy:


    Je nach Kino kannst du dir eine 3D->2D Brille basteln.
    Es funktioniert nur mit Kinos die Polarisationstechnik einsetzen (also so gut wie alle) und bei denen du Einwegbrillen bekommst, so wie diese hier:


    [Blockierte Grafik: http://photos.techfieber.de/wp-content/uploads/2010/08/RealD-3d-brille-glasses-schick.jpg]


    Alles was du machen musst ist zwei solche Brillen kaufen und die "Gläser" (sind ja eigenlich Folien) austauschen. Dabei setzt du die rechte Folie der einen Brille in das linke Fenster der anderen. Die Folie die du dazu entfernt hast kannst du dann in das rechte Fenster der ersten Brille einsetzen. Je nach Brillenmodell und Geschick kann man das auch wieder hübsch einsetzen oder eben mit Tesa-Film lösen.
    Auf diese Weise erhältst du zwei Brillen mit denen man 3D Filme problemlos in 2D sehen kann. Nachdem man die Brillen ja behalten kann ist es auch eine einmalige Investition. Je nach Kino muss man halt evtl. einen 3D-Zuschlag zahlen von dem man dann eigentlich nix hat, aber die Kröte muss man halt schlucken.

  • Clever, Scotsh! :D
    ...
    Und wie mach ich, dass der überteuerte Preis weggeht?


    @ Finnigan:
    Erläutere bitte, was du mit faszinierender Mythologie meinst.
    Dann wüsste ich auch noch gern, warum du es für sinnvoll hältst, 3D dafür einzusetzen, Landschaftspanoramen und andere ruhigere Bilder zu präsentieren. Die Szenen geben mir im Gegenteil in 3D nullkommanull Mehrwert gegenüber 2D, in dem sie bereits ebenso beeindruckend und räumlich tief wirken.
    Räumliche Tiefe durch Technik unterscheidet sich in meiner Wahrnehmung so gut wie gar nicht von räumlicher Tiefe durch Umrechnen im Kopf.
    Wenn ich zB auf einem Berggipfel stehe und ein Auge zumache, dann bleibt das Panorama trotzdem atemberaubend und wird durch die fehlende räumliche Tiefe des Bildes kein bisschen geschmälert.
    Die Tiefe entsteht dann eben durch meine Kenntnis der Größenverhältnisse entfernter Objekte und mir wird nicht weniger schwindlig da oben.
    Wenn der Preis derselbe wäre, würde mich die blöde Brille nicht stören und ich würde es immer in 3D sehen, aber der Unterschied ist einfach dermaßen vernachlässigbar, dass die 4 Euro mehr schon etwas weh tun.
    Argumentierst du also einfach nur gegen die "billigeren" Jahrmarktseffekte und bist Scott dankbar, dass er nicht darauf setzt?
    Ich behaupte, solche Effekte sind überhaupt die einzige Rechtfertigung für 3D-Kino. Das ist nun mal nur eine Jahrmarktsattraktion und entweder nutzt man sie so oder man lässt 3D einfach sein. MMn. ;)


    Außerdem könntet ihr gern ein wenig mitspekulieren. Vielleicht ist zB meine Theorie zu Davids Motiven gegenüber Charlie Unfug oder es gibt doch mehr Zeichen/Indizien, dich ich schlicht übersehen habe und die dem Film mehr Sinn verleihen als er mir bisher zu haben scheint.

  • @ Finnigan:
    Erläutere bitte, was du mit faszinierender Mythologie meinst.


    Ich finde diese ganze prä-astronautische/paläo-setische Frage nach dem Ursprung des Lebens sehr interessant. Hier im Übrigen sehr interessant die Gegenüberstellung von



    Das ist deine Meinung. Ich sehe das eben anders. Für mich ist 3D die logische Weiterentwicklung des Films. Stummfilm, aber wir hören ja auch etwas -> Tonfilm. Wir sehen aber auch in Farbe -> Farbfilm. Wir sehen aber auch räumlich -> 3D. Ich erachte es nicht für zwingend notwendig, aber durchaus logisch, sofern man es eben NICHT als reine Spielerei nimmt, sondern eben zur Erzeugung der räumlichen Tiefe und so der Konstruktion von mehr Realismus. Nichts anders, was zuvor der Übergang zum Ton- und Farbfilm gemacht hat.



    Außerdem könntet ihr gern ein wenig mitspekulieren. Vielleicht ist zB meine Theorie zu Davids Motiven gegenüber Charlie Unfug oder es gibt doch mehr Zeichen/Indizien, dich ich schlicht übersehen habe und die dem Film mehr Sinn verleihen als er mir bisher zu haben scheint.


    Ich würde da gerne auf deine Frage zu Ms. Vickas eingehen:


    Zur Eingangssequenz:


    Außerdem:


    Dass wie gesagt da nicht alles augeklärt wird, ist insofern vertretbar, dass ja eine Fortsetzung geplant ist. Möglicher Titel übrigens passenderweise

    .

    "Dann geh. Es gibt andere Welten als diese."





  • Zitat

    Für mich ist 3D die logische Weiterentwicklung des Films.


    Das mag sein, doch da ich in Kosten-Nutzen-Verhältnissen denke, ist mir diese Weiterentwicklung im Moment deutlich zu teuer für uns Zuschauer. ;)
    Wie war das eigentlich bei den anderen Technologiesprüngen? Wurden die Karten da auch langfristig um 60% oder so teurer? Weiß das einer?

    3 Mal editiert, zuletzt von Keaton ()

  • Zitat

    Das ist deine Meinung. Ich sehe das eben anders. Für mich ist 3D die logische Weiterentwicklung des Films. Stummfilm, aber wir hören ja auch
    etwas -> Tonfilm. Wir sehen aber auch in Farbe -> Farbfilm. Wir sehen aber auch räumlich -> 3D. Ich erachte es nicht für zwingend notwendig, aber durchaus logisch, sofern man es eben NICHT als reine Spielerei nimmt, sondern eben zur Erzeugung der räumlichen Tiefe und so der Konstruktion von mehr Realismus. Nichts anders, was zuvor der Übergang zum Ton- und Farbfilm gemacht hat.

    Mag sein, dass es in der Theorie tatsächlich die konsequente Weiterentwicklung des Mediums Film ist, allerdings ist mMn die Technik zur Darstellung von 3D noch deutlich zu primitiv (man braucht eine störende 3D-Brille, die Effekte wirken meistens nur sporadisch wirklich gut, wirken teilweise sogar richtig störend und fehl am Platze - wobei ich zugeben muss, Prometheus noch nicht gesehen zu haben, diesen konkreten Fall also nicht beurteilen kann - und vermitteln zumindest bei den Filmen die ich bisher in 3D gesehen habe eben nicht einen höheren Grad an Realismus sondern ließen das Ganze häufig sogar unechter erscheinen als es in 2D gewirkt hätte), um tatsächlich mehr Realismus und mehr filmische Tiefe bieten zu können.


    Von daher ist 3D zumindest in meinem persönlichen Empfinden bisher wirklich kaum mehr als eine reine Spielerei, ein Werbegag für's Kinoplakat und ein Grund für die Filmindustrie mehr Eintritt an den Kinokassen verlangen zu können. Einen filmischen Mehrwert konnte ich dabei bisher auch noch nicht erkennen und alles, was ich bisher in 3D sehen durfte (oder besser gesagt erleiden musste), hat mich eigentlich eher abgeschreckt und hat meine anfängliche Skepsis gegenüber dieser Technik in blanke Abscheu verwandelt.

    Lang lebe König Staublin, Herr der Mummers vom geheimnisvollen Volk der Doom.

  • Ich will nur kurz auf einen absolut geilen Review verlinken, den ich grad gelesen habe und der mir auch zufällig (drum find ihn ja auch absolut geil ^^) zu 100% aus der Seele spricht.
    Ich geh aber davon aus, dass der gute Batzman sich beim in geschnittenen Szenen eventuell angedeuteten Motiv der Konstrukteure irrt. "Weil ihr Jesus getötet habt" wäre echt das Allerletzte an dumpfbackigem Blödsinn und sowohl dem Franchise als auch dem Genre unwürdig. Das hat er hoffentlich, hoffentlich fehlinterpretiert.
    edit:
    Ich erinner mich allerdings grad, dass sie in der Kinofassung den abgetrennten Alienkopf (Oder war es ein anderes Alienteil? na jedenfalls irgendwas von diesen ganzen toten Konstrukteuren) tatsächlich 2000 Jahre in die Vergangenheit datieren. Die Aliens wollten also vor 2000 Jahren aufbrechen, um die Menschheit zu vernichten. :(
    ...
    Ich denk besser einfach nicht drüber nach.

    2 Mal editiert, zuletzt von Keaton ()





  • Paläo-Seti bzw. Prä-Astronautik ist im Grunde das, was Erich von Däniken mit seinen Theorien begründet hat.


    Mag sein, dass es in der Theorie tatsächlich die konsequente Weiterentwicklung des Mediums Film ist, allerdings ist mMn die Technik zur Darstellung von 3D noch deutlich zu primitiv


    Da würde ich dir sogar gar nicht mal unbedingt widersprechen. Solange man in der Tat noch eine Brille benötigt, ist das wirklich noch nicht ganz ausgereift. Und dass die Tickets bei 3D so viel teurer sind finde ich auch nicht gut. Aber das ist ja dann weniger als Kritik für 3D als technologischen Fortschritt anzusehen, als viel mehr am profitgierigen Kapitalismus der Studios und Kinos. Dass es anfangs vielleicht noch teurer war, habe ich noch verstanden. Denn es kostete ja einen Haufen Geld, die Kinos auf die 3D Technologie umzurüsten. Aber das Geld haben sie inzwischen sicher wieder längst eingespielt und man könnte wieder günstiger werden.


    Ich will nur kurz auf einen absolut geilen Review verlinken, den ich grad gelesen habe und der mir auch zufällig (drum find ihn ja auch absolut geil ^^) zu 100% aus der Seele spricht.
    Ich geh aber davon aus, dass der gute Batzman sich beim in geschnittenen Szenen eventuell angedeuteten Motiv der Konstrukteure irrt. "Weil ihr Jesus getötet habt" wäre echt das Allerletzte an dumpfbackigem Blödsinn und sowohl dem Franchise als auch dem Genre unwürdig. Das hat er hoffentlich, hoffentlich fehlinterpretiert.


    Das Review ist total dämlich. Und man sollte noch eine Spoilerwarnung anbringen. Was mich am meisten an dem Review stört ist die Tatsache, dass es offenbar von einem enttäuschen ehemaligen LOST-Jünger geschrieben wurde. In jedem zweiten Satz wird auf Damon Lindelof eingehauen, der angeblich hier das falsch machen würde, was er schon mit der Auflösung von LOST falsch gemacht hätte. So ein Schwachsinn, wirklich. Und wo zu Hölle will der Reviewer denn bitte den angeblich so eindeutigen Hinweis auf einen möglichen Jesus-Bezug als Motiv gesehen haben? Und auf welches Drehbuch er da verweist, wo das angeblich noch deutlicher wäre, frage ich mich auch. Denn das einzige Drehbuch, was im Netz kursierte, war das sog. "Alien Harvester"-Skript. Und das hat sich ja spätestens jetzt als Fake herausgestellt, weil Prometheus ganz anders war.
    Auf die ein oder andere nicht zufriedenstellende Handlung der Wissenschaftlicher habe ich in meinem Review ja auch aufmerksam gemacht. Aber der von der verlinkte Kritiker reitet so unnötig darauf rum, als wäre das jetzt super essenziell für den Film gewesen, was es aber eh nicht war. Und peinlicherweise verweist er ausgerechnet auf die angeblich so gute Einführung der Marines in "Aliens" - sorry, aber gerade die Marines in "Aliens" waren ja noch stereotyper und dumpfbackiger als jeder Charakter hier in "Prometheus". Spätestens mit dieser Aussage hat sich der Kritiker in meinen Augen also disqualifiziert.
    Und den Vogel abgeschossen hat er dann mit der Kritik an einem der besten Dialoge des Films, nämlich zwischen David und Charlie. Hier wirft er Lindelof mal wieder vor, nur hohle Phrasen zu verwenden (erwähnte ich, dass er augenscheinlich ein frustierter LOST-Fan ist?). Er ärgert sich tatsächlich darüber, dass in diesem Dialog nur philosophische Fragen aufgeworfen werden und keine Antworten und bezeichnet es deswegen als lazy screenwriting. Aber sorry, vielleicht sollte er mal überlegen, dass es der Sinn der Philosophie ist, zum Denken anzuregen und nicht alles auf dem Silbertablett serviert zu bekommen. Ich würde gerne mal lesen, was der gute Mann von filmischen Meisterwerken wie Kubricks "2001" oder Tarkowskis "Stalker" hält. Wahrscheinlich sind das für ihn die schlechtesten Filme aller Zeiten, weil die philosophischen Denkansetze in den Filmen nicht gleich mit beantwortet werden :huh:

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  • Und den Vogel abgeschossen hat er dann mit der Kritik an einem der besten Dialoge des Films, nämlich zwischen David und Charlie. Hier wirft er Lindelof mal wieder vor, nur hohle Phrasen zu verwenden (erwähnte ich, dass er augenscheinlich ein frustierter LOST-Fan ist?). Er ärgert sich tatsächlich darüber, dass in diesem Dialog nur philosophische Fragen aufgeworfen werden und keine Antworten und bezeichnet es deswegen als lazy screenwriting.

    Hm, da hast du ihn glaube ich ein wenig missverstanden. Er regt sich nicht prinzipiell darüber auf, dass Fragen aufgeworfen, aber keine Antworten gegeben werden, sondern dass Fragen aufgeworfen werden, die nicht ansatzweise neu oder originell sind - und trotzdem keine Antworten gegeben werden. Die angesprochene Thematik ist halt mittlerweile doch schon wohlbekannt, und da reicht es eben nicht, sie einfach mal nebenher in den Raum zu werfen. Oder jedenfalls ist die reine Fragestellung halt nicht mehr sonderlich interessant.


    Und da hat er Recht.

  • :D
    Ich wollte dich eigentlich nicht ärgern mit dem Review, ich find den nur wirklich gut, so ganz subjektiv und so. Und das, ohne jemals eine vollständige Folge LOST gesehen zu haben. ;)


    zu den widersinnig handelnden Charakteren:


    2 Mal editiert, zuletzt von Keaton ()

  • Hm, da hast du ihn glaube ich ein wenig missverstanden. Er regt sich nicht prinzipiell darüber auf, dass Fragen aufgeworfen, aber keine Antworten gegeben werden, sondern dass Fragen aufgeworfen werden, die nicht ansatzweise neu oder originell sind - und trotzdem keine Antworten gegeben werden. Die angesprochene Thematik ist halt mittlerweile doch schon wohlbekannt, und da reicht es eben nicht, sie einfach mal nebenher in den Raum zu werfen. Oder jedenfalls ist die reine Fragestellung halt nicht mehr sonderlich interessant.


    Mag sein, dass es jetzt nicht die neusten philosophischen Fragen sind, die der Film behandelt. Wie auch? Welche Frage ist in der jahrtausenden alten Geschichte der Menschheit von der Philosophie denn noch nicht behandelt worden? Und die Frage nach dem Ursprung und dem Sinn des Lebens ist ja die elemtarste Frage der Menschheit. Wie soll ein Film darauf eine Antwort geben? Das ist doch gar nicht möglich.


    Verstehe daher nicht, wie man aus dieser Tatsache heraus so ein Verriss schreiben kann. Ich weiß ja nicht, was der Kritiker da erwartet hat, aber "Alien" ist im Grunde ja wirklich nur gut gemachter SciFi-Horror ohne Tiefgang. Da bietet Prometheus deutlich mehr. Und da nerven mich dann so aussagen wie "Der Film will mehr sein als er ist". Dieses Argument kotzt mich schon bei den Nolan-Kritikern an, die das immer wieder insbesondere bei Inception angebracht haben. Was ist denn das bitte für ein Totschlagargument?



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  • Mag sein, dass es jetzt nicht die neusten philosophischen Fragen sind, die der Film behandelt. Wie auch? Welche Frage ist in der jahrtausenden alten Geschichte der Menschheit von der Philosophie denn noch nicht behandelt worden? Und die Frage nach dem Ursprung und dem Sinn des Lebens ist ja die elemtarste Frage der Menschheit. Wie soll ein Film darauf eine Antwort geben? Das ist doch gar nicht möglich.

    Naja, eine allgemeingültige Antwort kann ein Film natürlich nicht liefern, aber er kann im Rahmen der eigenen Handlung und der eigenen Charaktere eben doch durchaus Antworten geben, die zumindest für diesen Rahmen Gültigkeit haben - und vom Publikum hinterfragt werden dürfen. Dadurch würde nämlich auch gezeigt, dass die Filmfiguren nicht nur in der Lage sind, opportun Fragen aufzuwerfen, sondern sich tatsächlich auch über sie Gedanken zu machen. Und ich persönlich finde, dass ein Film, der des Öfteren philosophische Themen anschneidet, auch genau das tun sollte - andernfalls ist es nämlich recht oberflächlich und, hm, effekthascherisch. So nach dem Motto: "Oh, guck, DARÜBER sollte man ja wirklich mal nachdenken!!!1eins 8o "


    Oder, um es mit den Worten dieses Kritikers da zu sagen: Es nicht zu tun ist ganz schön faul. ;)


  • zu den angerissenen philosophischen Fragen:
    Welche stellt der Film denn?
    MMn kaum eine.
    Er nimmt sich einfach ein Thema, hier eine Theorie zum Ursprung des Lebens bei uns, und macht damit gar nichts, als sie einfach nur in einer ihrer Varianten (der von Erich von Däniken) so gut wie 1:1 wiederzugeben. Er befasst sich nicht mit den Motiven der Schöpfer, jedenfalls nicht mehr, als dass er eine der Figuren fragen lässt: "Was waren die Motive der Schöpfer? Wär es nicht furchtbar spannend, das zu erfahren?". Ja, wäre es. Es kann ruhig albern sein, ein Haufen alte Kulturen durch den Fleischwolf ziehender Unsinn wie bei den Goa'ould oder wie die hießen in Stargate. Hauptsache, ich erkenne überhaupt, dass die Autoren den Stoff bzw das Thema zu einer interessanten Geschichte versponnen haben.
    So funktioniert gute SciFi. Ja, so funktioniert sogar mittelmäßige SciFi wie Stargate.
    Prometheus begnügt sich stattdessen damit, den ungebildeten und uninteressanten Talkmaster einer Philosophiediskussionsrunde zu spielen, der Stichworte großer Ideen in den Raum wirft, damit die Gäste (Zuschauer) sich dann in selbstgefälligen Monologen darüber hermachen und das Thema selbst aufrollen können. Prometheus ist der perfekte Film für Hobbyphilosophen, die sich selbst gern reden hören und nicht mehr brauchen als Stichworte.
    Nix für ungut, du bist sicher anders, Finnigan. ;)

  • So, habe den Film nun heute Abend auch gesehen. Mein Fazit als großer "Alien-Fan": Enttäuschend!
    Ich will jetzt nicht das große Spoilern anfangen und lasse dehalb Details aussen vor.
    Aber was will dieser Film eigentlich sein???
    Ein Action Film? Ist er nicht, dafür knallt es zu wenig und zu unspektakulär (abgesehen vom Ende vielleicht).
    Ein SF-Horror / Grusel Film? Ist er noch weniger. Es gibt im ganzen Film nicht eine einzige wirklich spannende u. unvorhersehbare Szene die mich gefesselt hätte.
    Eine Weltraum Oper? Dafür ist mir die Story zu undurchdacht und die Charaktere zu platt.


    Man Ridley...was ist da nur schief gelaufen??? Die Bühne war doch zu einem tollen "Alien-Prequel" bereitet und dann so was. Der Film versucht viel, aber nix davon macht er richtig gut.
    Warum so platte Witze? Warum so (mega-schlechte) Dialoge wie "Sind Sie ein Roboter Charlize?" "In 10 Minuten in meiner Kabine (zum vögeln)". BOOOOOOO EHHYYYYYYYYYYYYYY! X( So ein SF Film braucht keinen Trottel-Humor... :thumbdown:
    Und warum werde ich als Kinogänger immer nur so für voll blöd gehalten?
    Dialog Szene: "Wow! Der Berg da ist über 16.000 Meter groß!" JAAAAA, ICH WEISS NUN DAS iST VERDAMMT HOCH! ABER DIE PILOTIN MUSS JA NOCH NACHSCHIEBEN: "Dagegen ist der Mt. Everst auf der Erde ein weiß-der-geier gegen!" Ach sach bloß! Warum dachte ich nur immer der Everst ist mind. 20.000 m hoch und man kann von da direkt an Gottes Gäste WC klopfen? :wacko:


    Aber ich will den Film nun auch nicht völlig zerreissen.
    Noomi u. Fassbender fand ich richtig gut. Und Theron hätte mit etwas mehr Szenen auch noch besser gwirkt als ohne hin schon. Optisch ist der Film wirklich toll, der 3D Effekt ist auch sehr gut mit eingebunden. Endlich mal ein Film der mit 3D richtig umzugehen weiß. Aber was nutzt die ganze Optik wenn das Drehbuch einfach nur durchschnitt ist??? Nix... :(


    P.S. Vielleicht bin ich als großer Alien Fan einfach nur mit viel zu hohen Erwartungen da reingegangen...

    Einmal editiert, zuletzt von VinceYoung ()


  • Ich dachte, das wäre nur eine Spekulation gewesen. So wirkte das auf mich.



    P.S. Vielleicht bin ich als großer Alien Fan einfach nur mit viel zu hohen Erwartungen da reingegangen...


    Vermutlich. Denn wer mir den Erwartungen an ein reines Alien-Prequel in den Film geht, wird sicher zunächst enttäuscht sein. Obwohl ich persönlich wie gesagt sogar positiv überrascht wurde, dass es letztlich mehr Verknüpfungen waren als erwartet.


    Und setz mal bitte zumindest deinen letzten Satz in Spoiler-Tags. Das ist einfach mal ein massiver Spoiler!

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