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Prometheus

  • Ser Wolverine
  • 23. Dezember 2011 um 19:05
  • Ser Wolverine
    Ironclaw
    Beiträge
    1.616
    • 8. August 2012 um 11:00
    • #41
    Zitat von Ser Wolverine

    1tens: :dash: Prometheus läuft bei uns überall nur in 3D! X(
    2tens: Will dennoch sehen... :rolleyes: aber meine Frau will nicht mit, weil 3D Kacke ist. :miffy:
    3tens: :hail: Ridley Scott
    4tens: Ich will, ich will, ich will den Film unbedingt auf großer Leinwand im Kino sehen. 8o

    Keaton :merci:
    Habe ich oben fast vergessen.

    5tens: 8o Charlize :love:
    aber Noomi find ich auch nett. Hat etwas exotisches für eine Schwedin. :whistling: In Sherlock Holmes 2 fand ich sie schon gut. Leider habe ich die Millennium Filme noch nicht sehen wollen, weil ich die Bücher 2 und 3 noch nicht gelesen habe.

    “They can keep their heaven. When I die, I’d sooner go to Middle Earth.”
    - George R.R. Martin -

  • SerSeppel
    The Bier of the Morning
    Beiträge
    997
    • 8. August 2012 um 13:57
    • #42

    Ich schau mit den Film heute an. Wird dann auch mein erster 3D-Film, habe nach Möglichkeit bisher immer die 2D-Variante genommen. Bin äusserst gespannt!

    Mainstream commercial nihilism can't be trusted?!

  • VinceYoung
    Quaterback
    Beiträge
    110
    • 8. August 2012 um 18:55
    • #43

    Ich habe Karten für Freitag Abend. Und ich brenn' schon wie'ne Fackel (würde Kloppo sagen)!
    Als totaler Alien Fan (kann den 2. Teil rückwärts mitsprechen) ist dies neben Batman (war o.k.) u. dem Hobbit mein persönliches Kino Highlight 2012.

    Ist übrings mein 2. 3D Film. Habe bis dato damals nur Avatar in 3D gesehen. Aber der hatte mich visuell dermaßen umgehauen das ich die ersten 45 min. bis in den Bauchladen vom Eismann gehüpft bin. :hail:
    Ich erwarte vom Kumpel Scott optisch nicht (viel) weniger! ^^

    "LASS SIE GEFÄLLIGST IN RUHE DU MISTVIEH!" :xeno:

  • SerSeppel
    The Bier of the Morning
    Beiträge
    997
    • 9. August 2012 um 10:02
    • #44

    Fazit:
    Mir hat der Film gefallen, hauptsächlich wegen der Atmosphäre, die stark an den ersten Teil erinnert hat, wenn auch mit höherem Actionanetil. Ich kann aber auch verstehen, wenn Leute enttäuscht sind, weil die Trailer Erwartungen geweckt haben, die dann nicht erfüllt werden.

    Interessanterweise haben mich die diversen Sinnlosigkeiten, die der Film sich gönnt, nicht sonderlich gestört. Auch das werden sicher viele anders sehen.

    Technisch ist der Film tatsächlich Weltklasse. Ich hab mich dem 3D-Wahn bisher komplett entzogen und kann daher nur schwer vergleichen, aber die 3D-Effekte waren konsequent und wirkten stets passend. Interessante Technik, die hier richtig gut aussah. Sonderlich nötig finde ich es allerdings immer noch nicht. Davon abgesehen gab es wirklich großartige Aufnahmen zu bewundern und die Special Effects waren natürlich ebenfalls Spitzenklasse. Erfreulicherweise habe auch die Schauspieler auf ähnlich hohem Niveau agiert.

    Insgesamt (sehr subjektive) 8/10.

    Mainstream commercial nihilism can't be trusted?!

  • Keaton
    überzeugter Hodorianer
    Beiträge
    1.037
    • 10. August 2012 um 12:41
    • #45
    Zitat von SerSeppel

    Interessante Technik, die hier richtig gut aussah. Sonderlich nötig finde ich es allerdings immer noch nicht.


    Ich auch nicht ...
    Eigentlich fand ich es nach keinem Film nach Avatar irgendwie nötig oder reizvoll. Es gab Filme, bei denen es mich nicht störte (einige Zeichentrickfilme und Hugo Cabret zB), aber so richtig was gegeben hat mir die Technik bisher nur bei Avatar.
    In Prometheus hab ich auch ein paarmal die Brille abgesetzt, um zu sehen, ob das irgendwie weniger beeindruckend aussieht ohne.
    Es wird nur unscharf, bombstisch bleibt es aber trotzdem.
    Irgendwie scheint es mir bzw meinem Hirn völlig egal zu sein, ob ich echtes 3D sehe oder ein 2D-Bild, das ich erst selbst in 3D umdenken muss. Der Mehrwert durch das 3D ist fast gleich null, außer vielleicht bei einigen der dynamischeren Achterbahnmomente.
    ...
    Würde gern noch mal Avatar sehen, um das zu prüfen. Vielleicht war ich da auch nur deswegen so beeindruckt, weil die Technik neu war.
    Könnte aber auch sein, dass Cameron die Technik einfach effektiver einsetzte als alle anderen nach ihm (mehr Achterbahn-3D, mehr Wackelkamera, dichter an den Protagonisten bleiben und das Geschehen aus der Froschperspektive zeigen ... war alles nicht wirklich gegeben bei Prometheus).

    zum Film:
    Bahnhof

    Ich versteh ihn einfach nicht.

    Spoiler anzeigen

    Visuell war er sicher großartig, die Schauspieler waren gut und die Story phasenweise recht spannend (vor allem dank David).
    Doch die vielen vagen Andeutungen waren mir einfach zu wenig. Was sollte die Szene ganz zu Beginn? War das die Entstehung des Lebens auf der Erde?
    Und einige richtig üble Logiklöcher (zB Warum verlaufen sich die beiden Wissenschaftler und warum flüchtet der Biologe vor einem Alienfossil?) gab es auch.
    Ich fand auch die Klischeefiguren/Archetypen teilweise langweilig und ihre Rollen unausgefüllt.
    Was sollte die Enthüllung mit Weynand? Wen schert es denn, ob er mitkommt oder nicht? Warum sollte er das geheim halten?
    Was sollte der Tod seiner Tochter am Ende? Sollte ich die als eine Art Bösewicht wahrnehmen? Wirkte ein wenig so, isb die reingezwungene und unlogische Flammenwerferszene. Die fand ich eigentlich nur idiotisch und habe sie schon beim Anschauen zu verdrängen versucht.


    Spekulationen:

    Spoiler anzeigen

    Die Szene am Anfang hab ich wie gesagt als den Moment interpretiert, in dem die "Konstrukteure" Leben auf der kahlen Erde erschaffen haben (wobei ich nicht mehr weiß, wie der Himmel da aussah, eventuell war auch ein unpassender Himmelskörper zu sehen). Später finden sie heraus, dass die Konstrukteure dieselbe DNA wie wir haben. Da menschliches Leben erst ganz am Ende der Evolutionskette war, hat der Brausetablette spielende Alien am Anfang wohl nur die Grundbausteine (Nuklein- und Aminosäuren) freigesetzt und die Entwicklung ging dann aus irgendeinem Grund (zB diese Bausteine liefern am Ende der Evolution immer dasselbe Ergebnis) über Jahrmilliarden hin zu menschlichem Leben. Wieso nun wollten die Konstrukteure ihre Schöpfung vernichten? Leider leider liefert der Film auf die Frage nicht mal den spärlichsten Hinweis. Stattdessen werden nur zum Aufbruch und zur Massenvernichtung mittels aggressiver biologischer Waffen bereite Konstrukteure gezeigt, die es aufzuhalten gilt, denn sonst "gibt es keine Erde mehr, zu der sie zurückkehren können". Der Film liefert nicht mehr Antworten als die Trailer, nicht mal Spekulationsmaterial, und das ist jammerschade.
    Davids "Experiment" mit dem biologischen Kampfstoff und Elisabeth Shaws Freund hab ich so verstanden, dass David sehr wohl eine "Seele" hat und sich in Elisabeth verliebte, als er in ihren Hyperschlafträumen rumspionierte. Er war also eifersüchtig. Außerdem wollte er die schwarze Suppe testen, für seinen Schöpfer und Herrn Weyland. Er schlug also 2 Fliegen mit einer Klappe.
    Der Kampfstoff selbst (also die schwarze Suppe) scheint an Ort und Stelle vorhandenes Leben/vorhandene DNA umzuprogrammieren und in albtraumhafte Bestien zu verwandeln. Das geschah mit den Regenwürmern in der Kammer mit den Behältern genauso wie beim Konstrukteur am Ende. Wieso sich das Zeug bei Charlie in Form von Parasiten auswirkte und wieso Elisabeth einen Tintenfisch auf die Welt bringt, muss mir dann aber mal einer erklären.
    Mehr Fragen finden sich im Link oben.
    So richtig interessiert mich das alles aber auch nicht. Die Konstrukteure sind unspannend. Es wird nicht ansatzweise versucht, aus ihnen mehr als eindimensionale Bösewichter zu machen, die man aufhalten muss, um die Welt zu retten. Ein paar interessante Bilder (zB der riesige Olmekensteinkopf und die vor was auch immer (den Produkten ihres Kampfstoffs?) flüchtenden Space jockeys ersetzen keine Story.

  • Finnigan
    Still searching...
    Beiträge
    773
    • 10. August 2012 um 12:51
    • #46

    War gestern auch drin. Hier mein Review (auch zu lesen auf meinem Filmblog: http://www.filmtoast.de )

    Geheimnisumwittert ging »Prometheus« in Produktion. Würde Ridley Scotts Rückkehr ins Science-Fiction-Genre ein »Alien«-Prequel werden? Ist es ein eigenständiger Film? Wie viel »Alien« steckt in »Prometheus«? Letztlich sind die Fragen nur bedingt von Belang. Fakt ist: »Prometheus« ist ein bildgewaltiges SciFi-Epos geworden!

    Imposante Landschaftsaufnahmen eröffnen den Film. Weite Täler, hohe Gebirge, ruhige Seen, gewaltige Wasserfälle. Schon von Beginn an wird der Zuschauer durch diese faszinierenden Eindrücke in seinen Bann gezogen. Dann erscheinen mysteriöse Gestalten und schnell wird klar: Das hier ist ganz sicher kein neuer Teil des Doku-Highlights »Unsere Erde«.

    Audiovisuell ist der gesamte Film schlichtweg atemberaubend. Auch im zarten Alter von 74 Jahren hat Ridley Scott regietechnisch nichts von seiner Klasse verloren. Der imposanten Eröffnungsszene folgt zunächst eine grandios gefilmte, atmosphärische erste Hälfte. Langsam wird eine faszinierende Mythologie aufgebaut, zugleich werden »Alien«-Fans immer wieder auf Anspielungen treffen. Vorsichtig, aber einem Blockbuster im 21. Jahrhundert angemessen, baut sich das Unheil auf, von dem der Zuschauer weiß, dass es unmittelbar bevorstehen muss.

    In der Mitte des Films gibt es schließlich einen Bruch und die zweite Hälfte wird der ersten nicht mehr ganz gerecht. Hier verrennt sich »Prometheus« etwas zu sehr in einer Art Monsterhorror. Vielleicht hier und da etwas zu trashig, wissen jedoch auch diese Szenen im Großen und Ganzen zu gefallen – und gehören ja irgendwie auch zum »Alien«-Franchise dazu. Zartbesaitete dürften in der zweiten Hälfte das ein oder andere Mal die Hände vor die Augen legen. Freunde des gepflegten Ekels hingegen können sich auf die vermutlich jetzt schon kultige Operations-Szene freuen.

    Die Protagonisten sind zumindest was die Nebencharaktere betrifft mitunter vielleicht etwas zu stereotyp angelegt. Und bei einigen Aussagen und Handlungen fragt man sich schon, wie der ein oder andere Wissenschaftler wirklich zu den Besten seines Faches gehören soll. Was die Besetzung betrifft, geben sich bekannte Namen die Klinke in die Hand. Freilich kann aber nicht jeder gleichermaßen gefordert werden. Schauspielerisch besonders glänzen können vor allem Noomi Rapace als Quasi-Nachfolgerin von Sigourney Weaver und Michael Fassbender (den ich mir als künftigen Bonddarsteller wünschen würde) als Android David – dem vielleicht interessantesten und undurchschaubarsten Charakter des Films. Gefreut habe ich mich zudem über Guy Pearce, den ich sehr schätze und der meiner Meinung nach insgesamt viel zu wenig Beachtung erhält. Im vorliegenden Fall stellt sich jedoch die Frage, ob seine Besetzung angesichts seines Alters wirklich sinnvoll gewesen ist.

    Was den 3D-Effekt angeht, sieht man auf Anhieb, dass der Film nicht nachträglich konvertiert, sondern komplett in 3D gedreht wurde. Zugleich erkennt man, dass mit Ridley Scott ein gescheiter Regisseur am Werke ist, der den Effekt richtig einzusetzen weiß. Wer ständig etwas in Richtung Zuschauer Ragendes oder Fliegendes erwartet, wird enttäuscht werden. Derartige Gimmicks sucht man in »Prometheus« glücklicherweise vergeblich. Scott verwendet es nicht als ablenkende Spielerei, sondern ausschließlich zur Darstellung der räumlichen Tiefe. So und nicht anders sollte es sein! Wer 3D nur als Gimmick betrachtet und erwartet, immer wieder etwas auf sich zufliegen zu sehen, der sollte sich den 3D-Aufschlag vielleicht lieber für den kommenden »Resident Evil«-Teil oder den ein oder anderen Animationsfilm aufsparen.

    Fazit: »Prometheus« ist etwas weniger tiefgründig geworden als erhofft und die actionreiche zweite Hälfte wird der ersten nicht ganz gerecht, doch was uns Ridley Scott bei seiner Rückkehr in das Science-Fiction-Genre präsentiert ist gehobenes Blockbuster-Kino von einem Meister seines Faches. Wer mit der Erwartung ins Kino geht, ein reines »Alien«-Prequel zu schauen, wird vermutlich enttäuscht werden – »Prometheus« ist durchaus ein eigenständiger Film, der eine neue, faszinierende Mythologie einführt. Dennoch war ich sogar ehrlich gesagt positiv überrascht, dass die Filme durchaus mehr Verknüpfungen zueinander aufweisen können, als ich nach den Aussagen der Beteiligten und den ersten Kritiken eigentlich gedacht hätte. Audiovisuell ist der Film wahnsinnig beeindruckend. »Prometheus« ist ein bildgewaltiges Science-Fiction-Epos, der seine ganze Wirkung sicher nur auf der großen Leinwand entfalten kann. Ein paar essenzielle Fragen werden leider nicht aufgeklärt, doch angesichts der bereits geplanten Fortsetzung kann ich das nur bedingt Schwachpunkt in die Bewertung einfließen lassen.

    8,5/10

    "Dann geh. Es gibt andere Welten als diese."

  • Scotsh
    Fortgeschrittener
    Beiträge
    282
    • 10. August 2012 um 13:02
    • #47
    Zitat von Ser Wolverine

    1tens: :dash: Prometheus läuft bei uns überall nur in 3D! X(
    2tens: Will dennoch sehen... :rolleyes: aber meine Frau will nicht mit, weil 3D Kacke ist. :miffy:

    Je nach Kino kannst du dir eine 3D->2D Brille basteln.
    Es funktioniert nur mit Kinos die Polarisationstechnik einsetzen (also so gut wie alle) und bei denen du Einwegbrillen bekommst, so wie diese hier:

    [Blockierte Grafik: http://photos.techfieber.de/wp-content/uploads/2010/08/RealD-3d-brille-glasses-schick.jpg]

    Alles was du machen musst ist zwei solche Brillen kaufen und die "Gläser" (sind ja eigenlich Folien) austauschen. Dabei setzt du die rechte Folie der einen Brille in das linke Fenster der anderen. Die Folie die du dazu entfernt hast kannst du dann in das rechte Fenster der ersten Brille einsetzen. Je nach Brillenmodell und Geschick kann man das auch wieder hübsch einsetzen oder eben mit Tesa-Film lösen.
    Auf diese Weise erhältst du zwei Brillen mit denen man 3D Filme problemlos in 2D sehen kann. Nachdem man die Brillen ja behalten kann ist es auch eine einmalige Investition. Je nach Kino muss man halt evtl. einen 3D-Zuschlag zahlen von dem man dann eigentlich nix hat, aber die Kröte muss man halt schlucken.

  • Keaton
    überzeugter Hodorianer
    Beiträge
    1.037
    • 10. August 2012 um 13:16
    • #48

    Clever, Scotsh! :D
    ...
    Und wie mach ich, dass der überteuerte Preis weggeht?

    @ Finnigan:
    Erläutere bitte, was du mit faszinierender Mythologie meinst.
    Dann wüsste ich auch noch gern, warum du es für sinnvoll hältst, 3D dafür einzusetzen, Landschaftspanoramen und andere ruhigere Bilder zu präsentieren. Die Szenen geben mir im Gegenteil in 3D nullkommanull Mehrwert gegenüber 2D, in dem sie bereits ebenso beeindruckend und räumlich tief wirken.
    Räumliche Tiefe durch Technik unterscheidet sich in meiner Wahrnehmung so gut wie gar nicht von räumlicher Tiefe durch Umrechnen im Kopf.
    Wenn ich zB auf einem Berggipfel stehe und ein Auge zumache, dann bleibt das Panorama trotzdem atemberaubend und wird durch die fehlende räumliche Tiefe des Bildes kein bisschen geschmälert.
    Die Tiefe entsteht dann eben durch meine Kenntnis der Größenverhältnisse entfernter Objekte und mir wird nicht weniger schwindlig da oben.
    Wenn der Preis derselbe wäre, würde mich die blöde Brille nicht stören und ich würde es immer in 3D sehen, aber der Unterschied ist einfach dermaßen vernachlässigbar, dass die 4 Euro mehr schon etwas weh tun.
    Argumentierst du also einfach nur gegen die "billigeren" Jahrmarktseffekte und bist Scott dankbar, dass er nicht darauf setzt?
    Ich behaupte, solche Effekte sind überhaupt die einzige Rechtfertigung für 3D-Kino. Das ist nun mal nur eine Jahrmarktsattraktion und entweder nutzt man sie so oder man lässt 3D einfach sein. MMn. ;)

    Außerdem könntet ihr gern ein wenig mitspekulieren. Vielleicht ist zB meine Theorie zu Davids Motiven gegenüber Charlie Unfug oder es gibt doch mehr Zeichen/Indizien, dich ich schlicht übersehen habe und die dem Film mehr Sinn verleihen als er mir bisher zu haben scheint.

  • Finnigan
    Still searching...
    Beiträge
    773
    • 10. August 2012 um 13:38
    • #49
    Zitat von Keaton

    @ Finnigan:
    Erläutere bitte, was du mit faszinierender Mythologie meinst.

    Ich finde diese ganze prä-astronautische/paläo-setische Frage nach dem Ursprung des Lebens sehr interessant. Hier im Übrigen sehr interessant die Gegenüberstellung von

    Spoiler anzeigen

    den Konstrukteuren und den Menschen sowie den Menchen und dem Androiden. Interessanterweise reagiert der aufgewckte Konstrukteur imho in dem Moment besonders aggressiv, als er David als Roboter erkennt

    Zitat von Keaton


    Dann wüsste ich auch noch gern, warum du es für sinnvoll hältst, 3D dafür einzusetzen, Landschaftspanoramen und andere ruhigere Bilder zu präsentieren. Die Szenen geben mir im Gegenteil in 3D nullkommanull Mehrwert gegenüber 2D, in dem sie bereits ebenso beeindruckend und räumlich tief wirken.
    Räumliche Tiefe durch Technik unterscheidet sich in meiner Wahrnehmung so gut wie gar nicht von räumlicher Tiefe durch Umrechnen im Kopf.
    Wenn ich zB auf einem Berggipfel stehe und ein Auge zumache, dann bleibt das Panorama trotzdem atemberaubend und wird durch die fehlende räumliche Tiefe des Bildes kein bisschen geschmälert.
    Die Tiefe entsteht dann eben durch meine Kenntnis der Größenverhältnisse entfernter Objekte und mir wird nicht weniger schwindlig da oben.
    Wenn der Preis derselbe wäre, würde mich die blöde Brille nicht stören und ich würde es immer in 3D sehen, aber der Unterschied ist einfach dermaßen vernachlässigbar, dass die 4 Euro mehr schon etwas weh tun.
    Argumentierst du also einfach nur gegen die "billigeren" Jahrmarktseffekte und bist Scott dankbar, dass er nicht darauf setzt?
    Ich behaupte, solche Effekte sind überhaupt die einzige Rechtfertigung für 3D-Kino. Das ist nun mal nur eine Jahrmarktsattraktion und entweder nutzt man sie so oder man lässt 3D einfach sein. MMn. ;)

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    Das ist deine Meinung. Ich sehe das eben anders. Für mich ist 3D die logische Weiterentwicklung des Films. Stummfilm, aber wir hören ja auch etwas -> Tonfilm. Wir sehen aber auch in Farbe -> Farbfilm. Wir sehen aber auch räumlich -> 3D. Ich erachte es nicht für zwingend notwendig, aber durchaus logisch, sofern man es eben NICHT als reine Spielerei nimmt, sondern eben zur Erzeugung der räumlichen Tiefe und so der Konstruktion von mehr Realismus. Nichts anders, was zuvor der Übergang zum Ton- und Farbfilm gemacht hat.

    Zitat von Keaton


    Außerdem könntet ihr gern ein wenig mitspekulieren. Vielleicht ist zB meine Theorie zu Davids Motiven gegenüber Charlie Unfug oder es gibt doch mehr Zeichen/Indizien, dich ich schlicht übersehen habe und die dem Film mehr Sinn verleihen als er mir bisher zu haben scheint.

    Ich würde da gerne auf deine Frage zu Ms. Vickas eingehen:

    Spoiler anzeigen


    Allerdings weniger auf die Frage, warum sie sterben muss. Der interessante Clou ist doch: Vermutlich ist sie auch ein Android! Sie ist sehr unterkühlt, dass selbst Yanek sie mal fragt, ob sie eigentlich ein Roboter ist. Während die Menschen nach der Kryostase schwach sind und rumkotzen, ist sie kurz nach dem Aufwachen schon am Duschen und Frühsport machen. Dann die völlige Emotionslosigkeit beim Töten von Charlie - Ash, anyone? Und nicht zuletzt, dass sie Weyland ihren Vater nennt. Ich bin mir gerade nicht sicher, aber ich glaube Weyland sagte in der Projektion bei der Anfangsbesprechung, er habe keine Nachkommen. Was er aber auf jeden Fall sagt ist, dass David in etwa für ihn wie ein Sohn ist. Also wäre Ms. Vickas möglicherweise also wie eine Tochter, wenn sie auch eine Androidin ist. Bleibt ja witzigerweise offen. Kann also jeder interpretieren wie er möchte.

    Zur Eingangssequenz:

    Spoiler anzeigen


    Habe ich genauso interpretiert wie du. Der Konstrukteur hat sich quasi geopfert, um das (menschliche) Leben auf der Erde zu erschaffen. Durch den Zerfall hat er seine DNA verbreitet.

    Außerdem:

    Spoiler anzeigen


    Ich finde nicht, dass die Konstrukteure als reine Bösewichte fungieren. Im Gegenteil. Sie sind ja eben nicht einfach stereotyp böse, sondern haben ein ominöses Motiv, was noch geklärt werden muss.

    Dass wie gesagt da nicht alles augeklärt wird, ist insofern vertretbar, dass ja eine Fortsetzung geplant ist. Möglicher Titel übrigens passenderweise

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    Paradise

    .

    "Dann geh. Es gibt andere Welten als diese."

  • Keaton
    überzeugter Hodorianer
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    1.037
    • 10. August 2012 um 14:05
    • #50
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    Zitat von Finnigan

    Interessanterweise reagiert der aufgewckte Konstrukteur imho in dem Moment besonders aggressiv, als er David als Roboter erkennt


    Fiel mir auch auf. Zuerst dachte ich, das könnte ein Hinweis darauf sein, warum die Konstrukteure ihre Schöpfung auslöschen wollen. Sie wurde ihnen zu eigenmächtig und wie man bei den Höhlenmalereien sehen konnte, ließen sie sich ja gern als Götter anbeten (die Sternkonstellation konnten frühe Menschen nicht von sich aus finden, das Piktogramm haben ihnen die Konstrukteure gezeigt).
    Doch wenn sie den Menschen auf dem Weg eine Einladung zukommen lassen, warum mit dieser Bio-Kampfstoff-Basis als Adresse? Es ist ja offenbar nicht ihr Heimatplanet, zu dem wollen sich Elisabeth und David ja erst am Ende aufmachen. Und wenn sie eine Einladung schicken, wie kann ihnen der technische Fortschritt ihrer "Haustiere" dann ein Dorn im Auge sein? Ohne Raumschiffe könnten die Menschen der Einladung doch gar nicht folgen.
    Und wieder bin ich in einer Sackgasse und hab das ungute Gefühl, dass die Drehbuchautoren das nicht wirklich durchdacht haben, was sie da erzählen, selbst bei so spärlichen Einzelheiten.

    Spoiler anzeigen
    Zitat von Finnigan

    Ich finde diese ganze prä-astronautische/paläo-setische Frage nach dem Ursprung des Lebens sehr interessant.


    Ich jetzt zwar nicht unbedingt (Was bedeutet paläo-setisch? Ich kenne nur SETI und das steht für Search for ExtraTerrestrial Intelligence, glaub ich ... Alienarchäologie? Suche nach verschwundenen Alienkulturen?), aber auch in dem Hinblick finde ich den Film unbefriedigend, denn er liefert keine Mythologie (nur ein paar Kritzeleien und Bilder an Wänden und etwas Alienarchitektur), keine Kultur, nichts Charakterisierendes zu den Konstrukteuren. Deswegen find ich die Typen auch so austauschbar und unspannend.

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    Zitat von Finnigan

    Vermutlich ist sie auch ein Android!


    Möglich... Und?

    Spoiler anzeigen
    Zitat von Finnigan

    Sie sind ja eben nicht einfach stereotyp böse, sondern haben ein ominöses Motiv, was noch geklärt werden muss.


    Irgendein Motiv hat jeder Filmbösewicht. Wenn mir der Film kein Nachvollziehbares liefert, dann drücke ich natürlich feste seinen potentiellen Opfern die Daumen und wünsche ihnen, dass sie den Motherfucker wegpusten oder so ähnlich. Selbst schuld, liebe Drehbuchautoren, etwas Ambivalenz und Hineinversetzen in die Konstrukteure und ich wäre nicht mehr so schnell mit dem Bösewicht-Etikett-Kleben.

    Zitat

    Für mich ist 3D die logische Weiterentwicklung des Films.


    Das mag sein, doch da ich in Kosten-Nutzen-Verhältnissen denke, ist mir diese Weiterentwicklung im Moment deutlich zu teuer für uns Zuschauer. ;)
    Wie war das eigentlich bei den anderen Technologiesprüngen? Wurden die Karten da auch langfristig um 60% oder so teurer? Weiß das einer?

    3 Mal editiert, zuletzt von Keaton (10. August 2012 um 14:18)

  • Aegon_lebt!
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    • 10. August 2012 um 14:06
    • #51
    Zitat

    Das ist deine Meinung. Ich sehe das eben anders. Für mich ist 3D die logische Weiterentwicklung des Films. Stummfilm, aber wir hören ja auch
    etwas -> Tonfilm. Wir sehen aber auch in Farbe -> Farbfilm. Wir sehen aber auch räumlich -> 3D. Ich erachte es nicht für zwingend notwendig, aber durchaus logisch, sofern man es eben NICHT als reine Spielerei nimmt, sondern eben zur Erzeugung der räumlichen Tiefe und so der Konstruktion von mehr Realismus. Nichts anders, was zuvor der Übergang zum Ton- und Farbfilm gemacht hat.

    Mag sein, dass es in der Theorie tatsächlich die konsequente Weiterentwicklung des Mediums Film ist, allerdings ist mMn die Technik zur Darstellung von 3D noch deutlich zu primitiv (man braucht eine störende 3D-Brille, die Effekte wirken meistens nur sporadisch wirklich gut, wirken teilweise sogar richtig störend und fehl am Platze - wobei ich zugeben muss, Prometheus noch nicht gesehen zu haben, diesen konkreten Fall also nicht beurteilen kann - und vermitteln zumindest bei den Filmen die ich bisher in 3D gesehen habe eben nicht einen höheren Grad an Realismus sondern ließen das Ganze häufig sogar unechter erscheinen als es in 2D gewirkt hätte), um tatsächlich mehr Realismus und mehr filmische Tiefe bieten zu können.

    Von daher ist 3D zumindest in meinem persönlichen Empfinden bisher wirklich kaum mehr als eine reine Spielerei, ein Werbegag für's Kinoplakat und ein Grund für die Filmindustrie mehr Eintritt an den Kinokassen verlangen zu können. Einen filmischen Mehrwert konnte ich dabei bisher auch noch nicht erkennen und alles, was ich bisher in 3D sehen durfte (oder besser gesagt erleiden musste), hat mich eigentlich eher abgeschreckt und hat meine anfängliche Skepsis gegenüber dieser Technik in blanke Abscheu verwandelt.

    Lang lebe König Staublin, Herr der Mummers vom geheimnisvollen Volk der Doom.

  • Keaton
    überzeugter Hodorianer
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    • 10. August 2012 um 15:36
    • #52

    Ich will nur kurz auf einen absolut geilen Review verlinken, den ich grad gelesen habe und der mir auch zufällig (drum find ihn ja auch absolut geil ^^) zu 100% aus der Seele spricht.
    Ich geh aber davon aus, dass der gute Batzman sich beim in geschnittenen Szenen eventuell angedeuteten Motiv der Konstrukteure irrt. "Weil ihr Jesus getötet habt" wäre echt das Allerletzte an dumpfbackigem Blödsinn und sowohl dem Franchise als auch dem Genre unwürdig. Das hat er hoffentlich, hoffentlich fehlinterpretiert.
    edit:
    Ich erinner mich allerdings grad, dass sie in der Kinofassung den abgetrennten Alienkopf (Oder war es ein anderes Alienteil? na jedenfalls irgendwas von diesen ganzen toten Konstrukteuren) tatsächlich 2000 Jahre in die Vergangenheit datieren. Die Aliens wollten also vor 2000 Jahren aufbrechen, um die Menschheit zu vernichten. :(
    ...
    Ich denk besser einfach nicht drüber nach.

    2 Mal editiert, zuletzt von Keaton (10. August 2012 um 16:20)

  • Finnigan
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    Beiträge
    773
    • 10. August 2012 um 16:20
    • #53
    Zitat von Keaton
    Spoiler anzeigen


    Fiel mir auch auf. Zuerst dachte ich, das könnte ein Hinweis darauf sein, warum die Konstrukteure ihre Schöpfung auslöschen wollen. Sie wurde ihnen zu eigenmächtig und wie man bei den Höhlenmalereien sehen konnte, ließen sie sich ja gern als Götter anbeten (die Sternkonstellation konnten frühe Menschen nicht von sich aus finden, das Piktogramm haben ihnen die Konstrukteure gezeigt).
    Doch wenn sie den Menschen auf dem Weg eine Einladung zukommen lassen, warum mit dieser Bio-Kampfstoff-Basis als Adresse? Es ist ja offenbar nicht ihr Heimatplanet, zu dem wollen sich Elisabeth und David ja erst am Ende aufmachen. Und wenn sie eine Einladung schicken, wie kann ihnen der technische Fortschritt ihrer "Haustiere" dann ein Dorn im Auge sein? Ohne Raumschiffe könnten die Menschen der Einladung doch gar nicht folgen.
    Und wieder bin ich in einer Sackgasse und hab das ungute Gefühl, dass die Drehbuchautoren das nicht wirklich durchdacht haben, was sie da erzählen, selbst bei so spärlichen Einzelheiten.

    Spoiler anzeigen


    Ich denke schon, dass da ein klarer Zusammenhang besteht. Es war sicher kein Zufall, dass er so auf den Roboter reagierte. Aber ich bezweifle, dass es etwas damit zu hat, dass den Kontrukteuren die Menschen zu fortschrittlich wurden. Das wäre ja Quatsch. Was wirklich das Motiv ist, werden wir wohl erst in Teil 2 erfahren. Vielleicht haben die Konstrukteure aus welchen Gründen auch immer erkannt, dass es ein Fehler ist, "Gott" zu spielen und Leben zu erschaffen. Und durch den Androiden hat er gesehen, dass die Menschen inzwischen auch angefangen haben, "Gott" zu spielen und Leben zu erschaffen oder wie auch immer. Wie gesagt, es gibt ja noch eine Fortsetzung.


    Zitat von Keaton
    Spoiler anzeigen


    Ich jetzt zwar nicht unbedingt (Was bedeutet paläo-setisch? Ich kenne nur SETI und das steht für Search for ExtraTerrestrial Intelligence, glaub ich ... Alienarchäologie? Suche nach verschwundenen Alienkulturen?), aber auch in dem Hinblick finde ich den Film unbefriedigend, denn er liefert keine Mythologie (nur ein paar Kritzeleien und Bilder an Wänden und etwas Alienarchitektur), keine Kultur, nichts Charakterisierendes zu den Konstrukteuren. Deswegen find ich die Typen auch so austauschbar und unspannend.

    Paläo-Seti bzw. Prä-Astronautik ist im Grunde das, was Erich von Däniken mit seinen Theorien begründet hat.

    Zitat von Aegon_lebt!

    Mag sein, dass es in der Theorie tatsächlich die konsequente Weiterentwicklung des Mediums Film ist, allerdings ist mMn die Technik zur Darstellung von 3D noch deutlich zu primitiv

    Da würde ich dir sogar gar nicht mal unbedingt widersprechen. Solange man in der Tat noch eine Brille benötigt, ist das wirklich noch nicht ganz ausgereift. Und dass die Tickets bei 3D so viel teurer sind finde ich auch nicht gut. Aber das ist ja dann weniger als Kritik für 3D als technologischen Fortschritt anzusehen, als viel mehr am profitgierigen Kapitalismus der Studios und Kinos. Dass es anfangs vielleicht noch teurer war, habe ich noch verstanden. Denn es kostete ja einen Haufen Geld, die Kinos auf die 3D Technologie umzurüsten. Aber das Geld haben sie inzwischen sicher wieder längst eingespielt und man könnte wieder günstiger werden.

    Zitat von Keaton

    Ich will nur kurz auf einen absolut geilen Review verlinken, den ich grad gelesen habe und der mir auch zufällig (drum find ihn ja auch absolut geil ^^) zu 100% aus der Seele spricht.
    Ich geh aber davon aus, dass der gute Batzman sich beim in geschnittenen Szenen eventuell angedeuteten Motiv der Konstrukteure irrt. "Weil ihr Jesus getötet habt" wäre echt das Allerletzte an dumpfbackigem Blödsinn und sowohl dem Franchise als auch dem Genre unwürdig. Das hat er hoffentlich, hoffentlich fehlinterpretiert.

    Das Review ist total dämlich. Und man sollte noch eine Spoilerwarnung anbringen. Was mich am meisten an dem Review stört ist die Tatsache, dass es offenbar von einem enttäuschen ehemaligen LOST-Jünger geschrieben wurde. In jedem zweiten Satz wird auf Damon Lindelof eingehauen, der angeblich hier das falsch machen würde, was er schon mit der Auflösung von LOST falsch gemacht hätte. So ein Schwachsinn, wirklich. Und wo zu Hölle will der Reviewer denn bitte den angeblich so eindeutigen Hinweis auf einen möglichen Jesus-Bezug als Motiv gesehen haben? Und auf welches Drehbuch er da verweist, wo das angeblich noch deutlicher wäre, frage ich mich auch. Denn das einzige Drehbuch, was im Netz kursierte, war das sog. "Alien Harvester"-Skript. Und das hat sich ja spätestens jetzt als Fake herausgestellt, weil Prometheus ganz anders war.
    Auf die ein oder andere nicht zufriedenstellende Handlung der Wissenschaftlicher habe ich in meinem Review ja auch aufmerksam gemacht. Aber der von der verlinkte Kritiker reitet so unnötig darauf rum, als wäre das jetzt super essenziell für den Film gewesen, was es aber eh nicht war. Und peinlicherweise verweist er ausgerechnet auf die angeblich so gute Einführung der Marines in "Aliens" - sorry, aber gerade die Marines in "Aliens" waren ja noch stereotyper und dumpfbackiger als jeder Charakter hier in "Prometheus". Spätestens mit dieser Aussage hat sich der Kritiker in meinen Augen also disqualifiziert.
    Und den Vogel abgeschossen hat er dann mit der Kritik an einem der besten Dialoge des Films, nämlich zwischen David und Charlie. Hier wirft er Lindelof mal wieder vor, nur hohle Phrasen zu verwenden (erwähnte ich, dass er augenscheinlich ein frustierter LOST-Fan ist?). Er ärgert sich tatsächlich darüber, dass in diesem Dialog nur philosophische Fragen aufgeworfen werden und keine Antworten und bezeichnet es deswegen als lazy screenwriting. Aber sorry, vielleicht sollte er mal überlegen, dass es der Sinn der Philosophie ist, zum Denken anzuregen und nicht alles auf dem Silbertablett serviert zu bekommen. Ich würde gerne mal lesen, was der gute Mann von filmischen Meisterwerken wie Kubricks "2001" oder Tarkowskis "Stalker" hält. Wahrscheinlich sind das für ihn die schlechtesten Filme aller Zeiten, weil die philosophischen Denkansetze in den Filmen nicht gleich mit beantwortet werden :huh:

    "Dann geh. Es gibt andere Welten als diese."

  • Arrakir
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    • 10. August 2012 um 16:28
    • #54
    Zitat von Finnigan

    Und den Vogel abgeschossen hat er dann mit der Kritik an einem der besten Dialoge des Films, nämlich zwischen David und Charlie. Hier wirft er Lindelof mal wieder vor, nur hohle Phrasen zu verwenden (erwähnte ich, dass er augenscheinlich ein frustierter LOST-Fan ist?). Er ärgert sich tatsächlich darüber, dass in diesem Dialog nur philosophische Fragen aufgeworfen werden und keine Antworten und bezeichnet es deswegen als lazy screenwriting.

    Hm, da hast du ihn glaube ich ein wenig missverstanden. Er regt sich nicht prinzipiell darüber auf, dass Fragen aufgeworfen, aber keine Antworten gegeben werden, sondern dass Fragen aufgeworfen werden, die nicht ansatzweise neu oder originell sind - und trotzdem keine Antworten gegeben werden. Die angesprochene Thematik ist halt mittlerweile doch schon wohlbekannt, und da reicht es eben nicht, sie einfach mal nebenher in den Raum zu werfen. Oder jedenfalls ist die reine Fragestellung halt nicht mehr sonderlich interessant.

    Und da hat er Recht.

  • Keaton
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    • 10. August 2012 um 16:49
    • #55

    :D
    Ich wollte dich eigentlich nicht ärgern mit dem Review, ich find den nur wirklich gut, so ganz subjektiv und so. Und das, ohne jemals eine vollständige Folge LOST gesehen zu haben. ;)

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    Zitat von Finnigan

    Und wo zu Hölle will der Reviewer denn bitte den angeblich so eindeutigen Hinweis auf einen möglichen Jesus-Bezug als Motiv gesehen haben? Und auf welches Drehbuch er da verweist, wo das angeblich noch deutlicher wäre, frage ich mich auch. Denn das einzige Drehbuch, was im Netz kursierte, war das sog. "Alien Harvester"-Skript. Und das hat sich ja spätestens jetzt als Fake herausgestellt, weil Prometheus ganz anders war.


    Hoffe mal, du hast Recht. Ich find diese zusammenhanglose 2000Jahre-Erwähnung dann zwar irgendwie seltsam, aber gut, es muss ja nicht alles etwas bedeuten.


    zu den widersinnig handelnden Charakteren:

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    Zitat von Finnigan

    Aber der von der verlinkte Kritiker reitet so unnötig darauf rum, als wäre das jetzt super essenziell für den Film gewesen, was es aber eh nicht war.


    War es doch. Die Frage, warum die Wissenschaftler nicht allesamt vor Beginn der Mission eingeweiht wurden, find ich zwar berechtigt, aber auch etwas egal. Damit kann ich mich noch arrangieren.
    Aber warum verlaufen sich die beiden Unsympathen trotz Kartographiesonden und Funk? Die Szene, in der der Kapitän und Ms. Vickers indisponiert sind, kommt doch erst viel später. Wo waren die beiden Wissenschaftler die ganze Zeit davor, als die Brücke noch besetzt war? Ich dachte während des Films kurz, dass sie ihr Unbehagen nur vorgetäuscht hatten und den Komplex auf eigene Faust erkunden wollten, aber das ergibt auch keinen Sinn und wird auch durch die Dialoge widerlegt.
    Und warum zum Kuckuck versteckt sich Weyland?

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    Zitat von Finnigan

    sorry, aber gerade die Marines in "Aliens" waren ja noch stereotyper und dumpfbackiger als jeder Charakter hier in "Prometheus".


    Die Charaktere in Aliens waren vielleicht wandelnde Klischees, aber zumindest waren sie klar umrissen. Die in Prometheus sind das nicht. Über Davids Motive kann ich nur vage Vermutungen anstellen (hab ich ja bereits), Mrs Vickers versteh ich gar nicht (kein Wunder, dass du sie für einen Androiden hältst, auch wenn ich meinen würde, dass ihre klar sichtbare Angst in der Flammenwerferszene die Angst vor Ansteckung ist, sie reagiert da nicht kühl kalkulierend), der Kapitän ist ein genauso eindimensionaler Char wie die aus Aliens, Elisabeth ist irgendwie gläubig und das hat irgendwas mit irgendwas zu tun (die Frage, was nach dem Tod kommt, wird ja auch ein wenig angekratzt), außerdem ist sie die Einzige, die zu erkennen gibt, dass sie sich dafür interessiert, was die Motive der Konstrukteure waren (auch wenn die vom Film insgesamt entweder auf die Fortsetzung oder ins Reich der Spekulation ausgelagert wurden) der Rest ist entweder latent arschig oder gar nicht charakterisiert (inklusive Charlie, der einfach nur der Typ ist, der mit Elisabeth zusammen ist). Weyland kommt irgendwann im Film aus seinem Versteck und es wird offenbart, dass er entweder Vickers Vater oder Schöpfer (bleibt offen) ist (Who cares?) und außerdem wie so viele zwielichtige Geldsäcke in Filmen vor ihm sein Leben mit Hilfe der Wissenschaft (hier der Aliens) künstlich verlängern will (Again, who cares?).
    Der Konstrukteur selbst ist in etwa so spannend wie Bane aus dem neuen Batman, nur dass er nicht wie der Scheiße labert (dafür kann man eventuell dankbar sein).

    2 Mal editiert, zuletzt von Keaton (10. August 2012 um 16:58)

  • Finnigan
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    • 10. August 2012 um 17:11
    • #56
    Zitat von Arrakir

    Hm, da hast du ihn glaube ich ein wenig missverstanden. Er regt sich nicht prinzipiell darüber auf, dass Fragen aufgeworfen, aber keine Antworten gegeben werden, sondern dass Fragen aufgeworfen werden, die nicht ansatzweise neu oder originell sind - und trotzdem keine Antworten gegeben werden. Die angesprochene Thematik ist halt mittlerweile doch schon wohlbekannt, und da reicht es eben nicht, sie einfach mal nebenher in den Raum zu werfen. Oder jedenfalls ist die reine Fragestellung halt nicht mehr sonderlich interessant.

    Mag sein, dass es jetzt nicht die neusten philosophischen Fragen sind, die der Film behandelt. Wie auch? Welche Frage ist in der jahrtausenden alten Geschichte der Menschheit von der Philosophie denn noch nicht behandelt worden? Und die Frage nach dem Ursprung und dem Sinn des Lebens ist ja die elemtarste Frage der Menschheit. Wie soll ein Film darauf eine Antwort geben? Das ist doch gar nicht möglich.

    Verstehe daher nicht, wie man aus dieser Tatsache heraus so ein Verriss schreiben kann. Ich weiß ja nicht, was der Kritiker da erwartet hat, aber "Alien" ist im Grunde ja wirklich nur gut gemachter SciFi-Horror ohne Tiefgang. Da bietet Prometheus deutlich mehr. Und da nerven mich dann so aussagen wie "Der Film will mehr sein als er ist". Dieses Argument kotzt mich schon bei den Nolan-Kritikern an, die das immer wieder insbesondere bei Inception angebracht haben. Was ist denn das bitte für ein Totschlagargument?

    Zitat von Keaton

    :D
    Ich wollte dich eigentlich nicht ärgern mit dem Review, ich find den nur wirklich gut, so ganz subjektiv und so. Und das, ohne jemals eine vollständige Folge LOST gesehen zu haben. ;)

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    Hoffe mal, du hast Recht. Ich find diese zusammenhanglose 2000Jahre-Erwähnung dann zwar irgendwie seltsam, aber gut, es muss ja nicht alles etwas bedeuten.


    zu den widersinnig handelnden Charakteren:

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    War es doch. Die Frage, warum die Wissenschaftler nicht allesamt vor Beginn der Mission eingeweiht wurden, find ich zwar berechtigt, aber auch etwas egal. Damit kann ich mich noch arrangieren.
    Aber warum verlaufen sich die beiden Unsympathen trotz Kartographiesonden und Funk? Die Szene, in der der Kapitän und Ms. Vickers indisponiert sind, kommt doch erst viel später. Wo waren die beiden Wissenschaftler die ganze Zeit davor, als die Brücke noch besetzt war? Ich dachte während des Films kurz, dass sie ihr Unbehagen nur vorgetäuscht hatten und den Komplex auf eigene Faust erkunden wollten, aber das ergibt auch keinen Sinn und wird auch durch die Dialoge widerlegt.
    Und warum zum Kuckuck versteckt sich Weyland?

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    Dass die Charaktere sich zum Teil nicht glaubhaft verhalten, habe ich ja auch angemerkt. Dabei stört mich das Verlaufen aber eigentlich weniger. Die Höhle wurde zwar kartografiert, aber die Karte ist im Schiff angezeigt und nicht bei den Wissenschaftlern vor Ort. Und vermutlich haben sie einfach nicht nachgefragt, wie der Weg ist, weil sie sich sicher waren oder so. Das fand ich nicht schlimm. Gestört hat mich eher, dass der Biologe so gar kein Interesse an der Erforschung einer außerirdischen Lebensform zeigte. Das fand ich etwas blöd. Aber ich finds albern, da dann zu sehr darauf rumzureiten, weil das kein essenzieller Bestandteil der Handlung war. Letztlich ists es für den Handlungsverlauf nur bedingt relevant, ob die sich so oder anders verhalten haben. Der spätere Handlungsverlauf wäre auch eingetreten, wenn die beiden nicht zurückgeblieben und getötet worden wären.

    Und zu Weyland: Es wird doch zumindest erstmal geklärt, warum er nicht gleichzeitig aufgewacht ist. Das wurde getan, weil er kurz vor seinem Tod ist und erst an dem Tag aufwachen wollte, wo er seinem Schöpfer begegnen kann, um nicht Gefahr zu laufen, vorher zu verrecken. Und warum es nun geheim sein musste...vielleicht wegen Vickas? Die wusste ja offenbar auch zunächst nichts davon und war dem Dialog nach zu urteilen eigentlich auch dagegen, dass er mitkommt.

    "Dann geh. Es gibt andere Welten als diese."

  • Arrakir
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    • 10. August 2012 um 17:35
    • #57
    Zitat von Finnigan

    Mag sein, dass es jetzt nicht die neusten philosophischen Fragen sind, die der Film behandelt. Wie auch? Welche Frage ist in der jahrtausenden alten Geschichte der Menschheit von der Philosophie denn noch nicht behandelt worden? Und die Frage nach dem Ursprung und dem Sinn des Lebens ist ja die elemtarste Frage der Menschheit. Wie soll ein Film darauf eine Antwort geben? Das ist doch gar nicht möglich.

    Naja, eine allgemeingültige Antwort kann ein Film natürlich nicht liefern, aber er kann im Rahmen der eigenen Handlung und der eigenen Charaktere eben doch durchaus Antworten geben, die zumindest für diesen Rahmen Gültigkeit haben - und vom Publikum hinterfragt werden dürfen. Dadurch würde nämlich auch gezeigt, dass die Filmfiguren nicht nur in der Lage sind, opportun Fragen aufzuwerfen, sondern sich tatsächlich auch über sie Gedanken zu machen. Und ich persönlich finde, dass ein Film, der des Öfteren philosophische Themen anschneidet, auch genau das tun sollte - andernfalls ist es nämlich recht oberflächlich und, hm, effekthascherisch. So nach dem Motto: "Oh, guck, DARÜBER sollte man ja wirklich mal nachdenken!!!1eins 8o "

    Oder, um es mit den Worten dieses Kritikers da zu sagen: Es nicht zu tun ist ganz schön faul. ;)

  • Keaton
    überzeugter Hodorianer
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    • 10. August 2012 um 20:50
    • #58
    Spoiler anzeigen

    zur Geheimhaltung um Weyland:
    Vickers wusste, dass er an Bord ist. Ziemlich früh im Film trifft sie doch David, nachdem der bei Weyland war, und fragt ihn, was dieser gesagt hat oder so.
    ...
    Na egal, daran geht der Film nicht zu Grunde.


    zu den angerissenen philosophischen Fragen:
    Welche stellt der Film denn?
    MMn kaum eine.
    Er nimmt sich einfach ein Thema, hier eine Theorie zum Ursprung des Lebens bei uns, und macht damit gar nichts, als sie einfach nur in einer ihrer Varianten (der von Erich von Däniken) so gut wie 1:1 wiederzugeben. Er befasst sich nicht mit den Motiven der Schöpfer, jedenfalls nicht mehr, als dass er eine der Figuren fragen lässt: "Was waren die Motive der Schöpfer? Wär es nicht furchtbar spannend, das zu erfahren?". Ja, wäre es. Es kann ruhig albern sein, ein Haufen alte Kulturen durch den Fleischwolf ziehender Unsinn wie bei den Goa'ould oder wie die hießen in Stargate. Hauptsache, ich erkenne überhaupt, dass die Autoren den Stoff bzw das Thema zu einer interessanten Geschichte versponnen haben.
    So funktioniert gute SciFi. Ja, so funktioniert sogar mittelmäßige SciFi wie Stargate.
    Prometheus begnügt sich stattdessen damit, den ungebildeten und uninteressanten Talkmaster einer Philosophiediskussionsrunde zu spielen, der Stichworte großer Ideen in den Raum wirft, damit die Gäste (Zuschauer) sich dann in selbstgefälligen Monologen darüber hermachen und das Thema selbst aufrollen können. Prometheus ist der perfekte Film für Hobbyphilosophen, die sich selbst gern reden hören und nicht mehr brauchen als Stichworte.
    Nix für ungut, du bist sicher anders, Finnigan. ;)

  • VinceYoung
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    110
    • 11. August 2012 um 00:22
    • #59

    So, habe den Film nun heute Abend auch gesehen. Mein Fazit als großer "Alien-Fan": Enttäuschend!
    Ich will jetzt nicht das große Spoilern anfangen und lasse dehalb Details aussen vor.
    Aber was will dieser Film eigentlich sein???
    Ein Action Film? Ist er nicht, dafür knallt es zu wenig und zu unspektakulär (abgesehen vom Ende vielleicht).
    Ein SF-Horror / Grusel Film? Ist er noch weniger. Es gibt im ganzen Film nicht eine einzige wirklich spannende u. unvorhersehbare Szene die mich gefesselt hätte.
    Eine Weltraum Oper? Dafür ist mir die Story zu undurchdacht und die Charaktere zu platt.

    Man Ridley...was ist da nur schief gelaufen??? Die Bühne war doch zu einem tollen "Alien-Prequel" bereitet und dann so was. Der Film versucht viel, aber nix davon macht er richtig gut.
    Warum so platte Witze? Warum so (mega-schlechte) Dialoge wie "Sind Sie ein Roboter Charlize?" "In 10 Minuten in meiner Kabine (zum vögeln)". BOOOOOOO EHHYYYYYYYYYYYYYY! X( So ein SF Film braucht keinen Trottel-Humor... :thumbdown:
    Und warum werde ich als Kinogänger immer nur so für voll blöd gehalten?
    Dialog Szene: "Wow! Der Berg da ist über 16.000 Meter groß!" JAAAAA, ICH WEISS NUN DAS iST VERDAMMT HOCH! ABER DIE PILOTIN MUSS JA NOCH NACHSCHIEBEN: "Dagegen ist der Mt. Everst auf der Erde ein weiß-der-geier gegen!" Ach sach bloß! Warum dachte ich nur immer der Everst ist mind. 20.000 m hoch und man kann von da direkt an Gottes Gäste WC klopfen? :wacko:

    Aber ich will den Film nun auch nicht völlig zerreissen.
    Noomi u. Fassbender fand ich richtig gut. Und Theron hätte mit etwas mehr Szenen auch noch besser gwirkt als ohne hin schon. Optisch ist der Film wirklich toll, der 3D Effekt ist auch sehr gut mit eingebunden. Endlich mal ein Film der mit 3D richtig umzugehen weiß. Aber was nutzt die ganze Optik wenn das Drehbuch einfach nur durchschnitt ist??? Nix... :(

    P.S. Vielleicht bin ich als großer Alien Fan einfach nur mit viel zu hohen Erwartungen da reingegangen...

    Einmal editiert, zuletzt von VinceYoung (11. August 2012 um 11:03)

  • Finnigan
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    773
    • 11. August 2012 um 10:58
    • #60
    Zitat von Keaton
    Spoiler anzeigen

    zur Geheimhaltung um Weyland:
    Vickers wusste, dass er an Bord ist. Ziemlich früh im Film trifft sie doch David, nachdem der bei Weyland war, und fragt ihn, was dieser gesagt hat oder so.
    ...
    Na egal, daran geht der Film nicht zu Grunde.

    Ich dachte, das wäre nur eine Spekulation gewesen. So wirkte das auf mich.

    Spoiler anzeigen


    Sagte David nich zunächst irgendwas von "Ich weiß nicht, was du meinst" oder sowas? Oder im Dialog mit ihrem Vater kam das irgendwie hervor, dass sie nichts wusste? Keine Ahnung, irgendwie hatte ich jedenfalls trotz des von dir genannten Gesprächs das Gefühl, dass sie davon eigentlich nichts wusste. Ist ja aber nicht so wichtig.

    Zitat von VinceYoung


    P.S. Vielleicht bin ich als großer Alien Fan einfach nur mit viel zu hohen Erwartungen da reingegangen...

    Vermutlich. Denn wer mir den Erwartungen an ein reines Alien-Prequel in den Film geht, wird sicher zunächst enttäuscht sein. Obwohl ich persönlich wie gesagt sogar positiv überrascht wurde, dass es letztlich mehr Verknüpfungen waren als erwartet.

    Und setz mal bitte zumindest deinen letzten Satz in Spoiler-Tags. Das ist einfach mal ein massiver Spoiler!

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