Eigenes Buch

  • Laut Impressum stammt der Autor aus Zürich und ich weiß, dass es in der Schweiz kein "ß" gibt...nichtsdestotrotz muss ich zugeben, dass es mich wahnsinnig abschreckt, wenn schon im ersten Satz "Nervös sass der König auf seinem Thron" steht. Es folgten sehr viele "ss" statt "ß" bereits in den ersten Zeilen...ich möchte eigentlich wirklich nicht pingelig erscheinen, aber da stellen sich mir die Nackenhaare hoch, auch wenn mir wie gesagt durchaus bewusst ist, dass es in der Schweiz prinzipiell kein Rechtschreibfehler ist. Das ist freilich nicht wirklich die Art Feedback, die man haben möchte, aber mir vergeht dabei zugegebenermaßen leider eher die Lust, weiterzulesen.


    Hallo Finnigan
    Danke für dein Feedback. Jep, mein Burder und ich kommen aus Zürich :)
    Hmmm... das mit dem "ss" verhält sich bei mir genau umgekehrt, ich kann das "ß" nicht ausstehen besonders bei Autokorrekturen. Ich werde es ihm auf jeden Fall mal weitergeben!


    PS: Das zweite Buch ist aktuell auch aufgeschaltet, das dritte und letzte wird zur Zeit noch überarbeitet.

  • Das Problem ist, dass im hiesigen Raum auf kurze Umlaute ein ss folgt und auf lange ein ß. Wenn man also ein "sass" sichtet, liest man es also erstmal automatisch wie "nass" und muss nachkorrigieren weil ein solches Wort nicht existiert. Das erfolgt natürlich automatisch und dauert nicht lang, wird aber als unangenehm empfunden. Nur zur Erklärung, dass es keine rein optische Pingeligkeit ist. :)

    I have been despised by better men than you.

  • Am 22.12. war es genau 5 Jahre her, dass ich mein erstes Buch "Geheimakte Labrador" veröffentlicht habe. Was daraus alles werden sollte, hätte ich mir damals nicht vorstellen können. Zur Feier des 5-jährigen Jubiläums hat "Labrador" eine zweite Auflage erfahren, erweitert und überarbeitet. Zu diesem Anlass haben dann auch gleich die drei weiteren Teile ein neues Coverlayout spendiert bekommen. Außerdem ist am Horizont auch schon eine weitere "Geheimakte" aufgetaucht ... ;)


    "Labrador" gibt es deswegen für kurze Zeit für nur 0,99€ auf Amazon. Jeder der in den vergangenen Jahren eine "Geheimakte" gekauft hat, kann das eBook natürlich kostenlos bei Amazon aktualisieren auf die 2. Auflage. Gebt den netten Leuten vom KDP-Team nur etwas Zeit, alle Änderungen einzuspielen, das dauert erfahrungsgemäß wohl noch einen Tag.


    Hier mal ein Blick auf die neuen Cover:
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    Da seht ihr auch schon den 5. Band der Reihe - Geheimakte Inkarrí – der am 31. Januar 2018 erscheinen wird und ab sofort vorbestellbar ist: KLICK

    ›Geheimakte Inkarrí‹ behandelt die Geschehnisse in Peru, die in den bisherigen Geheimakte-Abenteuern immer nur am Rande Erwähnung fanden. (Und was stets zu einigen Nachfragen von Lesern führte … Nun also endlich die "Auflösung". ;) )

    Ich wünsche euch allen schöne Weihnachtstage.


  • Hoffentlich werde ich auch bald fertig

  • Ich nutze diesen Thread mal kurz für eine kleine Zwischenfrage an die Schreiberlinge hier :)


    Welche Zeitform benutzt ihr, wenn (in einer im Präteritum geschriebenen Geschichte) eine Rückblende (etwa eine Erinnerung o.ä.) erzählt wird? Die grammatikalische korrekte Variante wäre in diesem Fall logischerweise das Plusquamperfekt, nur sind absatzweise benutzte Worte wie "hatte" und "war gewesen" auf Dauer wirklich unerträglich zu lesen.


    Ich habe dazu den Ratschlag gefunden, dann die ersten ein oder zwei Sätze im Plusquamperfekt zu schreiben, anschließend in das Präteritum zu wechseln, und dann am Ende nochmals das Plusquamperfekt zu verwenden, um zu verdeutlichen, dass dann im Anschluss - wenn wieder im Präteritum geschrieben wird - die Rückblende zu Ende ist.


    Ich frage mich nun, wie gang und gäbe diese Option ist. Wie machen das beispielsweise "professionelle" Autoren? Ich kann mich derzeit leider an keine derartigen Stellen explizit erinnern, sodass ich das jetzt nicht nachschlagen kann. Und ich möchte ungern mein ganzen Bücherregal durchwühlen, um ein Beispiel zu finden :D

    "Dann geh. Es gibt andere Welten als diese."

  • Ich schildere hier einfach mal meine Problematik, auch wenn ich nicht weiß, ob es dafür wirklich einen sinnvollen Lösungsvorschlag gibt, aber gut.
    Vor ziemlich genau 1 1/2 Jahren habe ich begonnen, an meiner eigenen kleinen Geschichte zu basteln. Nicht aus kommerziellen Gründen oder weil ich mich für einen sonderlich begabten Schreiberling halte, sondern schlicht aus dem Grund, dass es mir persönlich sehr viel Spass macht, mir eine Welt auszudenken mit ihren eigenen Gesetzen, Eigenarten, Personen, Tragödien etc. Ich setze mich quasi gerne abends nach Arbeit, Haushalt etc vor meinen Computer und schreibe ein wenig vor mich hin. Entspannend würde es auch ganz gut beschreiben.
    Nun aber zu der angesprochenen Problematik: Ich bin zwar seit 1 1/2 Jahren dabei, habe aber noch nicht ein Kapitel geschrieben. :whistling:
    Klingt erstmal seltsam, aber ich hole mal aus: Zunächst mal habe ich damit angefangen, mir besagte Welt "auszudenken". Wie soll sie aussehen? Dicht bevölkert? Auf einer Insel? Wie groß? etc. etc.
    So wurde die Welt Abend für Abend immer größer. Ein Beispiel: Angefangen hat der Ursprungsgedanke mit einer riesigen Stadt im Zentrum der Welt, die auch das Machtzentrum besagter Welt darstellt. Um diese Stadt herum waren zunächst höchstens kleine Dörfer und Siedlungen geplant. Um ein paar Schritte zu überspringen: Mittlerweile sind es 5 Länder (4 bewohnt) und ca. 12 große Städte, besagte Stadt im Zentrum existiert aber immer noch.
    Mir fällt immer wieder etwas neues ein, was ich zu den diversen Orten noch hinzufügen möchte: Eine Hintergrundgeschichte, die möglichst stimmig mit den Geschichten der restlichen Orte sein soll, Personen, die in den Orten gelebt haben und jetzt da leben, Details der Städte etc.


    Jetzt bin ich aber so langsam an einem Punkt angelangt, an dem es mir zwar nicht zu unübersichlicht wird, aber ich habe das Gefühl ich verliere mich in den Details der Welt und komme gar nicht mehr zum Schreiben, was ja eigentlich mein ursprüngliches Ziel war. Das Entwerfen der Welt macht mir zwar Spass, aber allein für mich möchte ich dann doch irgendwann auch mal ein Kapitel zu Papier bringen.
    Gleichzeitig denke ich aber, dass der Hintergrund zu den Handlungsorten noch nicht ausgereift genug ist und mir im nachhinein vielleicht doch noch etwas einfällt, was ich ergänzen möchte und dadurch den ganzen Text wieder umschreiben muss...


    Meine relativ plumpe Frage ist jetzt: Einfach mal ein paar Kapitel drauf los schreiben und sehen, was mir dabei noch so einfällt, oder erst anfangen, wenn die Welt in meinen Augen "perfekt" ist (mit der Gefahr, dass das nie der Fall sein könnte... :hmm: )?

  • Meine relativ plumpe Frage ist jetzt: Einfach mal ein paar Kapitel drauf los schreiben und sehen, was mir dabei noch so einfällt, oder erst anfangen, wenn die Welt in meinen Augen "perfekt" ist (mit der Gefahr, dass das nie der Fall sein könnte... )?

    Einfach losschreiben. Wenn du an deiner Welt schon seit 1,5 Jahren bastelst, dann dürftest du locker 90 % von dem, was du in der Geschichte wirklich brauchst, schon abgefrühstückt haben. Und wenn dir dann doch noch etwas fehlt, fügst du es einfach deinem World-Building hinzu.
    Ich denke nämlich tatsächlich, dass du sonst nie fertig wirst und dir immer wieder etwas einfallen wird, was du noch wohin basteln könntest. :)

    I've come to the point in my life where I need a stronger word than "FUCK".

  • Einfach losschreiben. Ich denke, wenn man die Handlung und die dahinter stehende Welt gleichzeitig ausbaut, hindern sie sich weniger und wirken mehr wie aus einem Guss, als wenn man erst das eine fertig bringt und dann das andere. Wenn du mit der Handlung anfängst, wirst du ehe bemerken, dass manche Sachen aus deiner Welt nicht perfekt mit deinen Ideen zu der Handlung zusammen passen und dann musst du auch viel ändern. Allgemein sollte man mMn umfangreiche Änderungen nicht als unerwünscht sehen, du schreibst ja aus Spaß und hast kein Zeitdruck, der dich daran hindert, deine Geschichte zu überarbeiten bis sie deinen Vorstellungen entspricht.

  • So wie du das beschreibst, klingt das halt so, als hättest du verdammt viel Spaß am Worldbuilding. Hattest du denn eine bestimmte Grundidee, was in deiner Welt passieren soll? Ich denke nämlich, dass du erst einmal eine grobe Idee brauchst, was überhaupt passieren soll und alles andere muss sich dem fügen.

    Bei uns im Norden werden die Gesetze der Gastfreundschaft noch immer in Ehren gehalten. ~ Roose Bolton

  • So wie du das beschreibst, klingt das halt so, als hättest du verdammt viel Spaß am Worldbuilding.


    So ist es auch. Es macht mir sogar etwas mehr Spass als das Schreiben an sich. Reines Worldbuilding ohne Geschichte kommt mir aber sehr unvollständig vor, bzw ich verspüre auch den Drang, meine Welt dann in einer Geschichte zum Leben zu erwecken.
    Eine grobe Idee habe ich, bin mir aber noch nicht gänzlich im Klaren, wo der Weg letztlich Enden soll.
    Der Weg für die Hauptfiguren steht quasi, wie letztlich das Ziel aussehen soll, da bin ich mir noch unschlüssig.

  • Das finde ich spannend! Ich denke immer, es muss erst die Geschichte klar sein, dann wird die Welt darum gebaut. So klingt es auch sehr interssant.
    Aber vielleicht kann für Dich auch ein guter Start sein, erst einmal mit kleinen kurzen Geschichten zu beginnen, in der Art von Kurzgeschichten. So könnte Deine Welt von verschiedenen Seiten beleuchtet werden. Vielleicht muss es nicht immer ein großes Ziel geben.

  • Das erste Kapitel ist schonmal geschrieben und es geht mir flüssiger von Hand als ich dachte. Den Schreibstil kann man, jetzt wo ich noch einmal drübergelesen habe, wohl guten Gewissens als holprig beschreiben :pardon: . Wobei sich die letzten zwei Seiten (insgesamt sind es sechs) schon anders lesen als die ersten vier. Ich denke da werde ich, wenn ich erstmal ein paar Kapitel geschrieben habe, noch ein wenig dran rumschrauben.

  • @LordStannis Spielst du P&P? Wenn du so Spass am Worldbuilding hast, könnte doch eine eigene P&P Kampagne genau das richtige sein! :)

    »Im übrigen ist die Literatur nichts anderes als ein gelenkter Traum.« Jorge Luis Borges


    There are no Bois like me, only me.

  • Heute ist ein weiterer Teil aus meiner "Geheimakte"-Reihe erschienen. Geheimakte Inkarrí ist der Titel des neuen Abenteuers und hat natürlich mit den Inka zu tun. Diesmal gibt es einen Sprung zurück in der Zeit, sodass die Handlung des neuen Buchs zwischen den beiden Büchern "Labrador" und "Aton" stattfinden wird. Ein Abenteuer, das in den bisherigen Geheimakten immer mal wieder angesprochen/erwähnt wurde und schon so manche Nachfrage von Lesern bei mir provoziert hat. ;)
    Nun wird also endlich erzählt, was damals in Peru passiert ist. Das Abenteuer entführt den Leser ins Peru der 50er Jahre und in die Welt der Inka – auf eine rasante Jagd nach einem mythischen Artefakt: dem Stab des Inkarrí.


    Das eBook gibt es zur Zeit für 1,99€ bei Amazon (DRM-frei): http://amzn.to/2BvOOqr


    Das Taschenbuch (388 Seiten) kostet 12,99€. ISBN: 978-3745087550


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    Klappentext:


    Lima, 1954 – Auf Einladung eines spanischen Archäologenteams gelangen der amerikanische Archäologe Professor Crichton und seine Studenten um Max Falkenburg nach Peru. Die Spanier sind dort auf der Suche nach der legendären Inka-Stadt Paititi. Aber schon kurz nach ihrer Ankunft in Südamerika werden die Archäologen das Ziel eines Anschlags.Der Gefahr trotzend, gelingt es den Forschern, einer der vergessenen Legenden der Inka auf die Spur zu kommen: Dem sagenumwobenen Stab des Inkarrí! Ihre Expedition führt sie bis in die entlegensten Gebiete der Anden, wo der Mythos seinen Ursprung hat. Doch damit unterschreiben sie ihr eigenes Todesurteil. Denn jedes Geheimnis hat seinen Preis …


    Viel Spaß beim Lesen!


    EDIT: Hier gibt es eine Hörprobe der ersten drei Seiten: https://soundcloud.com/user-851808786/hoerprobe-inkarri

    Einmal editiert, zuletzt von Aragorn ()

  • habe egrade wieder angefangen weiter zu tippen an meinem Krimi, weil ich ja letzten Samstag bei der Feuerwehr Feier NICHT leise sein konnte.


    Schreibe einen Feuerwehr Krimi, und ein Exemplar wurde vor reserviert für das Feuerwehr Museum.

  • Hallo liebe Leser,


    Am 31. Mai ist der 6. Band meiner "Geheimakte"-Reihe erschienen. Diesmal geht es um das legendäre Schwert König Arthurs und der Titel des Buchs lautet dementsprechend: Geheimakte Excalibur


    Das eBook gibt es zur Zeit für 1,99€ bei Amazon (DRM-frei): https://amzn.to/2K3kGTQ


    Eine Leseprobe findet Ihr natürlich auch dort.


    Klappentext:
    London, 1958
    Eine Einladung des British Museum führt den Archäologen Max Falkenburg nach London. Diese Gelegenheit möchte seine Freundin Jody Wellesley nutzen, um ihn ihren Eltern vorzustellen. Aber das Kennenlernen auf dem Familiensitz endet in einem Fiasko und es kommt zum Zerwürfnis zwischen Jody und ihren Eltern. Doch damit nicht genug: In der Nacht wird der Familienstammsitz der Wellesleys von unbekannten Angreifern attackiert und ihr Vater entführt. Schnell finden Max und Jody heraus, dass die Entführer einem alten Orden von Assassinen aus Zeiten der Kreuzzüge angehören und es aus einem bestimmten Grund auf ihren Vater abgesehen haben: Er gilt als Hüter des legendären Schwerts Excalibur – die mythische Klinge König Arthurs! Es entwickelt sich eine tödliche Hetzjagd durch England, bei der es nicht nur darum geht, Jodys Vater zu retten, sondern auch zu verhindern, dass die mythische Waffe in die falschen Hände gerät. Denn Excalibur besitzt eine unheilvolle Macht, die weit über das Vorstellbare hinausgeht …


    Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.

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