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Der Hobbit: Eine unerwartete Reise

  • Maegwin
  • 22. Juni 2011 um 19:57
  • Dreenan Kel Zalan
    Sturmbringer
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    • 7. Dezember 2012 um 12:46
    • #361
    Zitat

    Außerdem bietet das Kinderbuch, nicht so viel gute Handlung wie eben der Herr der Ringe.


    Selbstverständlich tut es das, nur nicht für drei 166 Minuten Filme.
    Und solche Szenen wie die Taschentuch Geschichte sind blöder Slapstik und unverzeihlich.

    "Tigris doofitis ordinaris"
    "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten."
    "Der Strike ist dem Räumfehler sein Tod..."

  • ssnake
    Ser Höllenhund
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    • 7. Dezember 2012 um 13:10
    • #362

    Also das alleine mit der Taschentuchszene wäre mir egal.

    Die ganze Trollgeschichte ist doch relativ kindischer Slapstick.

    [b] Sorry, no dragons in Winterfell!

    Hodor I. Targaryen wählte nach seiner Inthronisierung das neue Motto seines Hauses aus: "Hodor"!

  • Mosch
    Black of Hair
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    • 7. Dezember 2012 um 14:51
    • #363

    Ich finde, man muss einfach nochmal das Buch vorher lesen, was ich gerade tue, um jegliche Form von Slapstick in diesem Film rechtfertigen zu können. Ich meine, die Trolle heißen Bert, Tom und Bill!!! Ich erinnere mich an den für mich damals wirklich furchteinflößenden Höhlentroll in Moria (und ich rede vom Buch). Und dann kommt da im Hobbit die Trollversion von Tokio-Hotel!!!
    Und ich erinnere an diese unsinnigen und viel zu weit gestreuten Ich-Einwürfe Tolkiens, etwa so: "Ach, was würdet Ihr lachen, wenn Ihr unsere lustige Reisegesellschaft jetzt sehen könntet: Wie durchgeknallte alte Männer, die sich aufführen, wie alberene Jungs saßen sie auf den Bäumen." Dann dieser seltsame Hang, vor Bilbos Namen immer das adjektiv "arm" zu hängen...
    Dieser Ereignisdruck, der sich teilweise aufbaut, bei dem Tolkien sich und dem Leser praktisch keine Ruhephasen gönnt.

    Der Hobbit ist und bleibt ein Jugendbuch für Jugendliche der 40er und 50er Jahre, die teilweise wirklich bis ins Alter von 20 (bei Frauen) oder noch länger künstlich verkindlicht wurden und darf eigentlich nicht im selben Kontext wie "HdR" verfilmt werden. Weshalb ich es begürßt hätte, wenn das Buch von einem anderen Regisseur ("Guillermo del Torro") verfilmt worden wäre.

    So ist es für mich eine schöne Erinnerung an 2001-2004, kurz nach meiner HdR-Hochzeit, wo alle völlig wahnsinnig waren nach HdR. Für mich war es damals wie Weihnachten und Ostern zusammen und das wird es auch diesesmal wieder sein, alleine weil Frodo und Legolas, etc. wieder auftauchen. Ja, wenn man sich einmal davon verabschiedet hat, dass der Hobbit um seiner selbst Willen verfilmt wird, und nicht einfach die Herz-Kreislaufmaschine für die HdR-Manie ist, kann man sich sogar darauf freuen und sich in familiär-vorweihnachtlicher Wohligkeit im Kinosessel räkeln... ;)

    Hear me burp!

  • kait
    Erleuchteter
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    • 7. Dezember 2012 um 15:53
    • #364

    Sorry, ich habs dieses Jahr auch noch mal gelesen und war überrascht, wie amüsant und mit was für einem großen Augenzwinkern das Buch im Vergleich zum Herrn der Ringe geschrieben ist. Ich habe mich davon immer noch angesprochen gefühlt. Auch mit Anfang dreissig...
    Jedenfalls stimme ich dir, was das Event angeht. Eine Buchverfilmung wäre schon gewesen, das werden wir nicht bekommen. Also denke ich auch an die 'alten Zeiten' zurück und werde mir den Film gemeinsam mit meinem Pa, meinem Bruder und meinen Schwestern ansehen, wie zwischen 2001 und 2003 jedes Jahr zu Weihnachten. Wird ein schönes Revival und ich werde erst mal keine Ansprüche haben... Ich denke sonst kann man nur enttäuscht werden. ;)

    "[…] Ich wünschte, all das wäre nie passiert …" "Das tun alle, die solche Zeiten erleben, aber es liegt nicht in ihrer Macht, das zu entscheiden … Du musst nur entscheiden, was du mit der Zeit anfangen willst, die dir gegeben ist." (J.R.R. Tolkien, Frodo und Gandalf)

  • Ser Wolverine
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    • 7. Dezember 2012 um 23:07
    • #365

    Hier mal eine Kritik von einer meine Lieblingsfilmseiten outnow.ch

    Zitat

    Wer bei The Hobbit: An Unexpected Journey
    was zu meckern sucht, wird sicherlich fündig. Den einen ist der Anfang
    zu lang, die anderen stören sich am Overkill der Orks oder an deren
    Gestaltung. Fakt ist aber, dass der Film seinen hohen Ansprüchen gerecht
    wird und eine Geschichte erzählt, die zauberhaft, magisch und vor allem
    lustig ist. Denn da schon das Buch eher für Kinder geschrieben wurde,
    dürfen natürlich auch im Film die Slapstickmomente ebenso wenig fehlen
    wie die lustigen Sprüche.

    Fazit: The Hobbit: An Unexpected Journey
    ist der Start in eine neue, spannende und wunderbar in Szene gesetzte
    Geschichte, der viel Wiedererkennungswert bietet, aber auch schon
    andeutet, dass es in den Fortsetzungen einiges dunkler zu- und hergehen
    wird. Ein toller Film, der vor allem den Fans alles bietet, was sie
    erwartet haben. Das Jahr, das wir jetzt auf die Fortsetzung warten
    müssen, ist jetzt schon zu lang...

    Alles anzeigen

    Wertung:
    6/6 Sternen

    Wenn es mal genug repräsentative Kritiken gibt, werde ich mal wie in den guten alten Zeiten eine Zusammenfassung basteln.

    “They can keep their heaven. When I die, I’d sooner go to Middle Earth.”
    - George R.R. Martin -

  • Obrac
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    • 8. Dezember 2012 um 08:09
    • #366
    Zitat

    Wer bei The Hobbit: An Unexpected Journey
    was zu meckern sucht, wird sicherlich fündig. Den einen ist der Anfang
    zu lang, die anderen stören sich am Overkill der Orks oder an deren
    Gestaltung. Fakt ist aber, dass der Film seinen hohen Ansprüchen gerecht
    wird und eine Geschichte erzählt, die zauberhaft, magisch und vor allem
    lustig ist. Denn da schon das Buch eher für Kinder geschrieben wurde,
    dürfen natürlich auch im Film die Slapstickmomente ebenso wenig fehlen
    wie die lustigen Sprüche.

    Alles anzeigen


    Schon allein, dass in den paar Zeilen hier negative Kritik als "Meckern" abgestempelt und die eigene Meinung als "Fakt" verkauft wird, lässt mich diese Bewertung nicht ernst nehmen. Finde ich unseriös, wenn sich ein Rezensent solcher Termini bedienen muss.

    http://www.rediroma-verlag.de

  • Dreenan Kel Zalan
    Sturmbringer
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    • 8. Dezember 2012 um 08:56
    • #367

    sign

    "Tigris doofitis ordinaris"
    "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten."
    "Der Strike ist dem Räumfehler sein Tod..."

  • Maegwin
    The Maid of Mulwarft
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    • 8. Dezember 2012 um 10:30
    • #368
    Zitat

    Wenn es mal genug repräsentative Kritiken gibt, werde ich mal wie in den guten alten Zeiten eine Zusammenfassung basteln.

    Macht vermutlich Sinn mit metacritic anzufangen. Die Durchschnittswertung ist bis jetzt iÜ nicht so überragend.
    Bin mal auf die User-Wertungen gespannt - nicht, dass sich an unserer beliebten Verfilmungsdiskussion dadurch irgendwas ändern würde.


    Der Unterschied zwischen den stimmwechselnden Trollen und dem in einen Hobbit reinzuschnäuzen ist für mich persönlich der zwischen einem Märchen und Benny Hill. ;)

    I have been despised by better men than you.

  • Ser Wolverine
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    • 8. Dezember 2012 um 13:02
    • #369

    Metacritic ist erst ab 25-30 Kritiken repräsentativ. Beim Hobbit werden es am Ende um ca. 40-45 Kritiken sein. Die 62% im Moment basieren auf 8 Kritiken. Den Metascore habe ich früher als Filmredakteur gerne benutzt. Ab 65-70% kann man von positiven Kritiken reden. 40-65% mittelmäßig. Unter 40% negativ.

    Zitat

    Schon allein, dass in den paar Zeilen hier negative Kritik als "Meckern"
    abgestempelt und die eigene Meinung als "Fakt" verkauft wird, lässt
    mich diese Bewertung nicht ernst nehmen. Finde ich unseriös, wenn sich
    ein Rezensent solcher Termini bedienen muss.

    Ansichtssache. Meckern fällt bekanntlich leichter als loben. Kommt in der heutigen Zeit viel cooler rüber, wenn man sich über etwas sarkastisch ausläßt. Hiermit ist aber von mir aus nicht nur der Film Hobbit gemeint, sondern das Medium im allgemeinen. Ich will den Hobbit hiermit nicht verteidigen. Villeicht finde ich ihn auch nicht gut. In acht Tagen kann ich was dazu sagen. Wenn es um Filme geht bin ich immer recht objektiv aber falls es Peter Jackson schafft, mich wieder nach Mittelerde zu entführen und die Stimmung gut zum Buch passt, dann hat er es geschafft. Ich denke auch, dass der zweit und dritte Filme wie das Buch zum Schluss immer düsterer und dunkler werden. Sollte der Film Szenen haben die im Buch nicht vorkommen oder anders sind aber ins Konzept passen, dann ist mir das offen gesagt scheißegal. Ich erwarte von einem Buch nie eine 1:1 Verfilmung. Das Buch ist die Vorlage für einen Film aber nicht das Drehbuch. ;)

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    - George R.R. Martin -

  • Turgon
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    • 8. Dezember 2012 um 13:24
    • #370
    Zitat von Ser Wolverine

    Sollte der Film Szenen haben die im Buch nicht vorkommen oder anders sind aber ins Konzept passen, dann ist mir das offen gesagt scheißegal. Ich erwarte von einem Buch nie eine 1:1 Verfilmung. Das Buch ist die Vorlage für einen Film aber nicht das Drehbuch. ;)


    Eine Szene wie die mit Bilbo als Taschentuch ist nicht deswegen schlecht, weil sie nicht im Hobbit vorkommt, sondern aus sich heraus.

    Ich bin so froh, dass ich bei den Guten bin.

  • Maegwin
    The Maid of Mulwarft
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    • 8. Dezember 2012 um 13:49
    • #371
    Zitat

    oder anders sind aber ins Konzept passen

    Tut sie diese Szene doch nicht, das ist es ja.
    Billiger Klamauk.

    I have been despised by better men than you.

  • seregthaur
    Gast
    • 8. Dezember 2012 um 14:51
    • #372
    Zitat von Turgon


    Eine Szene wie die mit Bilbo als Taschentuch ist nicht deswegen schlecht, weil sie nicht im Hobbit vorkommt, sondern aus sich heraus.

    Das ist das Problem. Eine 1:1 Adaption will wahrsch. im Prinzip auch niemand. Eine Liebesgeschichte zwischen einem Zwerg und einer Elbin müsste aber selbst schon für nur Herr der Ringe-Kenner ziemlich bescheuert sein. So etwas darf es weder im Hobbit noch im Herrn der Ringe geben.

    Zitat

    [...]aber falls es Peter Jackson schafft, mich wieder nach Mittelerde zu entführen und die Stimmung gut zum Buch passt, dann hat er es geschafft.

    Das ist auch für mich erst einmal das erste und wichtigste Kriterium, um sagen zu können, dass mir der Film gefällt. Größtenteils deshalb halte ich die Herr der Ringe-Verfilmung (die ich mir mal wieder derzeit ungekürzt ansehe, um wieder in Stimmung zu kommen) für so gelungen. Natürlich fehlen eig. Gestalten wie Tom Bombadil, die Waldläufer, Elladan und Elrohir, Glorfindel & Co, aber abgesehen davon, ist das Gefühl da, eine andere Welt vermittelt zu bekommen. Solange der Hobbit dies (z.B. auch mit einer für mich bescheuerten Thrain-vs.-Gandalf-Kampf-Szene) schafft, reicht die Verfilmung aus.

  • Ser Wolverine
    Ironclaw
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    • 8. Dezember 2012 um 15:05
    • #373

    Ich bin bei euch aber ihr kritisiert im Moment Szenen die ihr noch gar nicht gesehen habt und die nur auf hörensagen basieren. Ihr wisst überhaupt nicht, wie sie ins Geschehen oder die Handlung passen bzw. ob sie überhaupt "so" passieren. Bilbo als Taschentuch ist natürlich total dämlich aber wie ist der Zusammenhang dieser Szene? Vermutlich niest der Troll Bilbo an als ihn dieser hochhält aber warum niest er? Weil ihm Bilbo vielleicht Pfeffer ins Gesicht gepusstet hat. Ist natürlich auch dämlich aber ihr versteht was ich meine. ;) Ich weiß natürlich auch nicht, was es mit der Szene auf sich hat. In einigen Tagen wissen wir mehr. Man sollte nicht negativ und mit Vorurteilen in einen Film reingehen aber man sollte auch nicht mit falschen Erwartungen in einen Film reingehen. Eines sollte aber jedem klar sein. Der erste Film wird wie das Buch einen "viel" lustigeren Ton haben als der Herr der Ringe. Ich glaube, dass die Filme zum Schluss einen ähnlichen Ton wie der Herr der Ringe einschlagen werden. Am Ende wird auch munter gestorben...

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  • Dreenan Kel Zalan
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    • 8. Dezember 2012 um 15:05
    • #374
    Zitat

    Das ist auch für mich erst einmal das erste und wichtigste Kriterium, um sagen zu können, dass mir der Film gefällt.
    Solange der Hobbit dies (z.B. auch mit einer für mich bescheuerten Thrain-vs.-Gandalf-Kampf-Szene) schafft, reicht die Verfilmung aus.


    Mir eben nicht.
    Ja, ich möchte auch Mittelerde Feeling und die großartigen Landschaftsaufnahmen.
    Leider versaubeutelt das Jackson mit einigen lächerlichen Szenen und Änderungen mir denen er mir das Gesamtpaket verleidet, z.B. der Demontage eines Chars. Zwerg kann nicht über Zinne gucken, trägt ein Kettennachthemd oder fällt wie ein Depp vom Pferd.
    Nö Danke, auf so einen Klamauk hätte ich dieses Mal gern verzichtet, nur bräuchte es dafür halt einen anderen Regisseur...

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  • dirtyblack7
    benutzt die dunkle Seite der Rhetorik
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    • 8. Dezember 2012 um 15:45
    • #375
    Zitat von Ser Wolverine

    Ich bin bei euch aber ihr kritisiert im Moment Szenen die ihr noch gar nicht gesehen habt und die nur auf hörensagen basieren. Ihr wisst überhaupt nicht, wie sie ins Geschehen oder die Handlung passen bzw. ob sie überhaupt "so" passieren. (...). Man sollte nicht negativ und mit Vorurteilen in einen Film reingehen aber man sollte auch nicht mit falschen Erwartungen in einen Film reingehen. Eines sollte aber jedem klar sein. Der erste Film wird wie das Buch einen "viel" lustigeren Ton haben als der Herr der Ringe. Ich glaube, dass die Filme zum Schluss einen ähnlichen Ton wie der Herr der Ringe einschlagen werden. Am Ende wird auch munter gestorben...

    Du hast natürlich insofern recht, dass man ein abschliessendes Urteil erst abgeben kann, wenn man den Film gesehen hat. Ich halte es nur für kein Vorurteil, wenn jemand sagt, er findet den Klamauk der HDR-Verfilmung blöd, und man kann davon ausgehen, dass Jackson wieder zu solchen Mitteln greift und dies kritisiert.

    Für mich bedeutet das, ich gucke mir die Filme nicht im Kino an, da ich recht sicher weiss, es kommt wieder:

    1. blöder Klamauk (wie in HDR)
    2. unnötig aufgeblähtes Drehbuch( wie in King Kong)
    3. unnötige Actionsequenzen, weil sonst die Handlung zu langweilig sein könnte( sowohl HDR als auch KK)


    Und wahrscheinlich noch eine unnötige Liebesgeschichte mit Hollywoodklischees (HDR -Arwen/Aragorn, kam im Buch dagegen kaum vor).

    Das ganze brauch ich nicht aufgebläht auf 3 Filme im Kino-da spare ich mir den Eintritt. Vielleicht schaue ich die mal auf DVD, oder so.

  • seregthaur
    Gast
    • 8. Dezember 2012 um 16:01
    • #376

    @ Dreenan Kel Zalan & dirtyblack7

    Wo ist euer Problem bei diesem "Klamauk" im Herrn der Ringe? Ich finde das nicht weiter tragisch, da es sich mit den wirklich seriösen Szenen, bei denen das Gefühl, in Mittelerde zu sein, hervorragend rüberkommt, die Waage hält. Um ein paar Beispiele zu nennen:
    - in Elronds Rat unterbricht Gandalf Boromirs man-sollte-den-Ring-benutzen-Monolog mit der schwarzen Sprache Mordors "Ash nazg durbatuluk ash nazg gimbatul, ash nazg thrakatuluk agh-burzum ishi krimpatul." Woraufhin sich Elrond beschwert, Gandalf aber kühl antwortet, diese Sprache könne womöglich bald überall gehört werden. Dies kam auch so im Buch vor und besser hätte man es kaum umsetzen können.
    - oder die Szenen in Caras Caladhon mit einer Musik, die unglaublich gut zu dieser Kulisse passt; Gimlis und Haldirs Streit, in dem Gimli auf zwergisch irgendetwas Beleidigendes sagt, ist auch alles andere als "Klamauk"
    - und die Geschenke-Szene bei der Verabschiedung der Gefährten mit Galadriel ist auch wunderbar umgesetzt
    -> Und in den anderen Filmen gibt es auch solche hervorstechenden Szenen. Warum stören euch diese eurer Meinung nach gewollt lustigen Szenen, die für euch nicht lustig sind, wo ihr doch genug middle-earth-feeling bewundern dürft? ;)

  • Dreenan Kel Zalan
    Sturmbringer
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    7.847
    • 8. Dezember 2012 um 16:08
    • #377

    Du brauchst mir nicht aufzählen welche Szenen gut umgesetzt wurden.
    Ich denke ich habe recht deutlich gemacht durch was PJ die Filme in meinen Augen verleidet. Auch was mich an dem Klamauk stört. Was ist daran nicht eindeutig formuliert?

    "Tigris doofitis ordinaris"
    "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten."
    "Der Strike ist dem Räumfehler sein Tod..."

  • dirtyblack7
    benutzt die dunkle Seite der Rhetorik
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    537
    • 8. Dezember 2012 um 17:29
    • #378

    Ich sage auch nicht, dass alles schlecht an HDR war. Es geht mir aber nicht nur um den Klamauk, wenn Du Dir meinen letzten Post ansiehst. Du sprichst von "middle-earth-feeling"(ich mag keine Anglizismen also nenne ich es Mittelerdeatmosphäre). Zum Beispiel fand ich die Liebesgeschichte von Aragorn und Arwen unnötig. Es geht nicht darum, dass er das Buch ergänzt, sondern, dass diese Ergänzungen billig und Klischeehaft sind. Arwen und Aragorn kriegen ein paar melodramatische Schnulzenmomente und man drückt auf die Tränendrüse. Gimli wird zur Klamaukfigur...

    Die Sache ist die, ab wann nervt es mich so sehr, dass Jackson Hollywoodklischees einbaut, wo bei Tolkien keine sind, so dass es mir den Film (die Mittelerdeatmosphäre ) verhagelt. Bei HDR haben mich diese Mittel genervt, aber letztlich kann ich mir die Filme noch angucken. Sie sind für mich in Ordnung. Also hat es mir die Filme nicht komplett verhagelt.

    Bei King Kong dagegen hat es mich schon durchaus gestört, dass Jackson ihn so augebläht hat. Darunter hat der Film mMn wirklich gelitten.

    Beim Hobbit habe ich jetzt schon abgewunken, weil Jackson so viel ergänzt, dass daraus 3 Filme geworden sind. War King Kong für mich schon gegenüber dem Original aufgebläht, dann spottet das hier jeder Beschreibung. Das bedeutet auch, das Verhältnis von Material aus dem Buch zu Material das Jackson ergänzt ist extrem Richtung Ergänzungen verschoben. Und da erwarte ich eben die übliche Jacksonqualität, Klamauk, Melodrama, unnötige Action...

    Einmal editiert, zuletzt von dirtyblack7 (8. Dezember 2012 um 17:41)

  • Keaton
    überzeugter Hodorianer
    Beiträge
    1.037
    • 8. Dezember 2012 um 17:48
    • #379

    Och, ich hatte viel Spaß bei Jacksons HdR-Filmen. Hab aber auch Tolkiens Bücher nie auf einen Sockel gehoben, denn da gehören die meiner Meinung nach nicht wirklich hin.
    Schon die Bücher haben für mich schwerwiegende Probleme, zB die teils ermüdenden Schlachtszenen und das mich eher peinlich berührende Überhöhen des Heldentodes (isb diverse Ansprachen wie die, die Ser Wolverine in seiner Sig hat).
    Nicht umsonst fand ich ja auch Braveheart nicht halb so dolle wie manch anderer hier. Das liegt nicht vornehmlich daran, dass ich Gibsons Egotrip nichts abgewann (hey, in der Mad-Max-Trilogie ist das nicht groß anders und die liebe ich), sondern daran, wie geil doch laut den Protagonisten das sterben und töten für eine gute Sache ist. Rob Roy ist mir da tausendmal näher, denn in dem Film bleibt das auch bei edlen Motiven eine eher schmutzige, hässliche Angelegenheit und latent wahnsinnig.
    HdR ist aber trotzdem gut, ich hab halt nur so meine Probleme mit den Kleinjungenkriegsphantasien, die da manchmal anklingen.

  • seregthaur
    Gast
    • 8. Dezember 2012 um 18:31
    • #380
    Zitat von Dreenan Kel Zalan

    Ich denke ich habe recht deutlich gemacht durch was PJ die Filme in meinen Augen verleidet. Auch was mich an dem Klamauk stört. Was ist daran nicht eindeutig formuliert?

    Ich denke, ich weiß, was Du meinst. Man sollte aber abwägen, was überwiegt und für mich überwiegt eindeutig die Mittelerdeatmosphäre. ;)

    Zitat von dirtyblack7

    Die Sache ist die, ab wann nervt es mich so sehr, dass Jackson Hollywoodklischees einbaut, wo bei Tolkien keine sind, so dass es mir den Film (die Mittelerdeatmosphäre ) verhagelt. Bei HDR haben mich diese Mittel genervt, aber letztlich kann ich mir die Filme noch angucken. Sie sind für mich in Ordnung. Also hat es mir die Filme nicht komplett verhagelt.

    Das ist doch schonmal gut. Man kann dieses "Verhageln" durch Hollywoodklischees auch ein wenig zu sehr in den Vordergrund stellen...

    Zitat von Keaton

    HdR ist aber trotzdem gut, ich hab halt nur so meine Probleme mit den Kleinjungenkriegsphantasien, die da manchmal anklingen.

    Wo im HdR kommen bitteschön diese "Kleinjungenkriegsphantasien" vor? Und allgemein zu Keatons Tolkien-Bashing: Rhabarberrhabarberrhabarber... :whistling:

    Edit:
    Erste Bewertung auf moviepilot. 7,4/10 von den Kritikern, aber bislang nur 8 Bewertungen, von daher sagt das im Prinzip auch nicht wirklich viel bis gar nichts aus. ^^

    Einmal editiert, zuletzt von seregthaur (8. Dezember 2012 um 18:42)

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