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  1. Eis-und-Feuer Forum
  2. Eis und Feuer Buchbereich. Hier wird ausschließlich über die Buchreihe diskutiert.
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Neue Blanvalet-Ausgaben

  • pgdNorz
  • 22. Oktober 2010 um 10:27
  • Dreenan Kel Zalan
    Sturmbringer
    Reaktionen
    9
    Trophäen
    1
    Beiträge
    7.847
    • 1. August 2012 um 18:20
    • #2.021

    The answer my friend, is blowing in the wind, the answer is blowing in the wind...

    "Tigris doofitis ordinaris"
    "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten."
    "Der Strike ist dem Räumfehler sein Tod..."

  • Lady Mimi Starlite
    Schüler
    Beiträge
    134
    • 2. August 2012 um 16:02
    • #2.022

    hallöchen :P

    hab mal ne kleine frage, einige haben ja schon angemerkt, dass buch 9 mit einigen Fehlerchen ausgeliefert wurde :stick: .
    Kann man davon ausgehen, wenn ich mir nun die dritte Auflage von Buch 9 kaufe, diese korrigiert wurden?


    Oder muss man jetzt bis Auflage 10 warten :huh: :rolleyes: ?


    Was meint ihr?

  • Teutonic Knight
    Anfänger
    Beiträge
    12
    • 3. August 2012 um 19:27
    • #2.023

    Die Übersetzung englischer Eigennamen ist für mich nachvollziehbar - das Geschichte wird nunmal in der "Gemeinen Zunge" erzählt. Es macht demnach keinen Sinn, dass Städte etc. in einer anderen Sprache bennannt wurden. Leider war die Übersetzung dann weniger elegant gehalten wurden.

    Vielleicht hört es sich auch so schlimm an weil Deutsch einfach sehr holzig ist :D

    Verdammt, meine Luftgitarre aus Versehen eingeatmet!

  • Lexer
    Anfänger
    Beiträge
    1
    • 3. August 2012 um 20:07
    • #2.024

    Mal der Senf aus der Germanistenecke:

    - Es ist grundlegend verpönt, Eigennamen zu übersetzen. Es sei denn, diese Enthalten zusätzliche Informationen. Dies ist zum Beispiel bei "Lannister" aber einfach nicht der Fall. Und wenn Namen sowieso vollständig geändert werden, wieso dann dort den einen Buchstaben ändern, um die deutsche Aussprache der englischen anzupassen?

    - Wenn, aus welchem Grund auch immer, der Beschluss fällt, in einer Fantasywelt (in der übrigens EINIGE der Namen sowieso nicht dem englischen Sprachkreis entstammen, sondern aus dem Lateinischen, bzw. sogar Deutschen, oder gänzlich exotische Fantasynamen sind), dann sollten die Personen sich zumindestens ansatzweise mit Etymologie und Namenskunde auseinandersetzen. Die Namen würden nicht so bescheuert klingen, wenn die Leute einfach mal ein paar grundlegende Strukturen deutscher Namen bedacht hätten. GRRM selber hat sich bei den Namen von mittelalterlichen Namen und Adelstiteln (und heutigen Ortsnamen) inspirieren lassen. Deshalb klingen die Namen im Englischen so "rund" und "richtig". Sie sind alle so was wie eingelaufene Schuhe. Das wäre auch im Deutschen machbar gewesen, wenn, wie gesagt, die Übersetzer etwas mehr Ahnung von der Sprache gehabt hätten, in die sie das Buch übertragen haben.

  • Myrcella
    Westerosi(ne)
    Beiträge
    61
    • 3. August 2012 um 21:10
    • #2.025

    Dem gibt es nichts hinzuzufügen. Man merkt einfach den Diletantismus, der dahintersteckt. Ich kann mir gut vorstellen, dass der Verlag sich all der Schwierigkeiten mittendrin selbst bewusst geworden ist und gemerkt hat, dass dieser Änderungswahn völlig undurchdacht und vorschnell umgesetzt wurde. Tja, und dass sie dann leider nicht mehr zurückkonnten.

    Vogel und Bär und Fisch und Hase...

  • Accursed
    Irrer Axtmörder
    Beiträge
    996
    • 13. August 2012 um 22:53
    • #2.026

    Sie hätten es auch abbrechen können, bevor sie noch den ersten Band heraus bringen.

    Wenn sich ein Mann nicht an seine Gesetze erinnern kann, dann gibt es zu viele davon.
    Ragnar in der Saxon Chronik

  • Tyrion Stark
    Lord von Winterfell und Protektor des Reiches
    Beiträge
    208
    • 16. August 2012 um 19:47
    • #2.027

    was aber keinen sinn machen würde,da man viel arbeit und kosten investiert hat.und scheinbar haben sie auch so erfolg :(

    Letzten Endes schiss Tywin Lennister doch kein Gold!

  • Wilwrica
    Khajiit
    Beiträge
    372
    • 16. August 2012 um 21:40
    • #2.028

    So wie die Dinger in den Buchläden in Massen ausliegen ist das auch kein Wunder. Man kann sie gar nicht übersehen, da schaut man sie sich eher an, denkt, die sehen ja ganz nett aus und schwupps werden sie gekauft. Und zumindest in dem Laden in meiner Stadt werben sie mit "Die Bücher zur erfolgreichen TV-Serie". Die tun schon alles um die Dinger loszuwerden.

    L'inverno sta arrivando - Der Winter naht - Winter is Coming - Se acerca el invierno - Vintern närmer sig - Зима близко - L’hiver vient

    Summer friends will melt away like summer snows, but winter friends are friends forever.

  • Bgho
    Staub und Asche
    Beiträge
    44
    • 20. August 2012 um 14:10
    • #2.029
    Zitat von Lexer

    Mal der Senf aus der Germanistenecke:

    - Es ist grundlegend verpönt, Eigennamen zu übersetzen. Es sei denn, diese Enthalten zusätzliche Informationen. Dies ist zum Beispiel bei "Lannister" aber einfach nicht der Fall. Und wenn Namen sowieso vollständig geändert werden, wieso dann dort den einen Buchstaben ändern, um die deutsche Aussprache der englischen anzupassen?

    - Wenn, aus welchem Grund auch immer, der Beschluss fällt, in einer Fantasywelt (in der übrigens EINIGE der Namen sowieso nicht dem englischen Sprachkreis entstammen, sondern aus dem Lateinischen, bzw. sogar Deutschen, oder gänzlich exotische Fantasynamen sind), dann sollten die Personen sich zumindestens ansatzweise mit Etymologie und Namenskunde auseinandersetzen. Die Namen würden nicht so bescheuert klingen, wenn die Leute einfach mal ein paar grundlegende Strukturen deutscher Namen bedacht hätten. GRRM selber hat sich bei den Namen von mittelalterlichen Namen und Adelstiteln (und heutigen Ortsnamen) inspirieren lassen. Deshalb klingen die Namen im Englischen so "rund" und "richtig". Sie sind alle so was wie eingelaufene Schuhe. Das wäre auch im Deutschen machbar gewesen, wenn, wie gesagt, die Übersetzer etwas mehr Ahnung von der Sprache gehabt hätten, in die sie das Buch übertragen haben.

    find das ist ein toller post, viele sind von der neuen übersetzung frustriert.
    es bringt genau zum ausdruck, was ich mir gedacht habe. in der ersten übersetzung wurde zu wenig übersetzt, einige namen enthalten einfach zusätzliche informationen.
    genauso ist es mit der neuen übersetzung. hier wurde alles übersetzt, und wenn ich manke lese, frag ich mich, was das soll. wieso nicht manz oder mats?
    blanvalet ist hier von einem extrem ins andere gesprungen, das einzige was geblieben ist, ist die rücksichtslosigkeit dem leser gegenüber.
    übersetzter können gar nicht so verblödet sein, dass ihnen nicht klar wäre, dass vielen lesern das so geschriebene nicht gefällt.
    und wenn doch wirds zeit, dass sie merken welchen einfluss sie haben.
    wenn sie das konsequent so weiter führen wollen weil sie die möglichkeit haben, es so weiter zu verkaufen werden sie es vielleicht auch tun.
    schade, aber dinge die man nicht ändern kann muss man akzeptieren.

  • Exilant
    Originalversionenfan
    Beiträge
    1
    • 16. September 2012 um 21:45
    • #2.030

    Hallo zusammen.
    Ich habe zwar nicht alle 82 Seiten gelesen, aber der Grundtenor ist schon der, dass diese neuen Übersetzungen dermaßen übel sind, dass es einem zwischendurch mal den Lesespaß verdirbt.
    Ich habe jetzt wie lange gewartet ?( ein paar jahre waren es schon. Und das Setting ist ja nicht ganz trivial. Wer gegen wen und mit wem und wer wann wo was getan hat, da habe ich so den Überblick verloren. Wenn jetzt auch noch meine letzten Erinnerungen an Orte und Personen durch diese lustige Übersetzung in alle Winde zerstreut werden, dann kapier ich gar nichts mehr. Wie soll ich den bitte von Maidengraben auf Moat Cailin schließen? Und alle 3 Seiten hinten in den Glossar gucken trägt auch nicht zur leselust bei.
    :meinung:
    Vorschlag: Könnte man nicht online ein Forum schaffen, wo Leute irgendwie ein Häkchen machen können und so ein paar Tausend Stimmen zusammen kommen gegen diese Übersetzung. Das könnte man dann dem Verlag zuschicken und um Rückgängigmachung oder zumindest um zukünftige Unterlassung bitten. Es bringt ja sonst nichts, wenn hier alle wortgewandt und mit vielen beispielen über die Übersetzung ablästern und doch den Scheiß lesen müssen. Ich glaube, wenn das nicht geht, steige ich eben wieder aufs Original um.
    Bin gespannt auf Reaktionen

  • seregthaur
    Gast
    • 16. September 2012 um 23:17
    • #2.031
    Zitat

    Vorschlag: Könnte man nicht online ein Forum schaffen, wo Leute irgendwie ein Häkchen machen können und so ein paar Tausend Stimmen zusammen kommen gegen diese Übersetzung. Das könnte man dann dem Verlag zuschicken und um Rückgängigmachung oder zumindest um zukünftige Unterlassung bitten. Es bringt ja sonst nichts, wenn hier alle wortgewandt und mit vielen beispielen über die Übersetzung ablästern und doch den Scheiß lesen müssen. Ich glaube, wenn das nicht geht, steige ich eben wieder aufs Original um.


    Irgendwas in diese Richtung zu machen, fände ich gut, um dem Verlag zumindest mal zu zeigen, was für eine Sch**** die da gemacht haben. Wäre sofort dabei. :thumbup:

  • Accursed
    Irrer Axtmörder
    Beiträge
    996
    • 16. September 2012 um 23:41
    • #2.032

    Willkommen im Forum :)

    Zitat von Exilant


    Vorschlag: Könnte man nicht online ein Forum schaffen, wo Leute irgendwie ein Häkchen machen können und so ein paar Tausend Stimmen zusammen kommen gegen diese Übersetzung. Das könnte man dann dem Verlag zuschicken und um Rückgängigmachung oder zumindest um zukünftige Unterlassung bitten. Es bringt ja sonst nichts, wenn hier alle wortgewandt und mit vielen beispielen über die Übersetzung ablästern und doch den Scheiß lesen müssen. Ich glaube, wenn das nicht geht, steige ich eben wieder aufs Original um.
    Bin gespannt auf Reaktionen

    Ich weiss nur nicht, ob das was bringen wird bei Blanvalet. Ich hab noch immer das Gefühl, das sie einem dennoch auf das Hirn kacken wollen. Wohl begründet: Ihr werdet euch schon noch daran gewöhnen.

    Danke, ich gewöhn mich lieber aufs Englische, für was gibts den das billigere Orignial. ;) :meinung:

    Wenn sich ein Mann nicht an seine Gesetze erinnern kann, dann gibt es zu viele davon.
    Ragnar in der Saxon Chronik

  • CaptainMaggot
    Felino Ombra
    Beiträge
    51
    • 17. September 2012 um 13:08
    • #2.033

    Ich machs mir jetzt "ganz einfach".
    Die blanvalet-Ausgaben werden gekauft da ich keine andere deutsche Ausgabe besitze.
    Die englischen Originale habe ich ebenfalls und zusätzlich habe ich auch die Hörbücher bekommen.
    Da geh ich doppelt und dreifach sicher, was die ganzen Namensverwirrungen angeht :D

  • Dany
    Anfänger
    Beiträge
    1
    • 21. September 2012 um 00:02
    • #2.034

    Grüße,
    ich lese hier zwar oft aber nun will ich doch auch mal eine Wortmeldung machen :)
    Ich habe die beiden neuen Bücher kurz nach erscheinen gelesen und habe mich alle zwei Seiten über viele Namen und Fehler aufgeregt. Am allermeisten hasse ich Dustin <-> Staublin. Das ist so der Gipfel der Verunstaltung. So als würde die man Frankfurt zu Frankwatersplash übersetzen. Furt ist ja schließlich enthalten und ein Übersetzungsfähiges Wort!

    Naja mal Spaß beiseite:

    Zitat von Tyrion Stark

    was aber keinen sinn machen würde,da man viel arbeit und kosten investiert hat.und scheinbar haben sie auch so erfolg

    Zitat von Bgho

    wenn sie das konsequent so weiter führen wollen weil sie die möglichkeit haben, es so weiter zu verkaufen werden sie es vielleicht auch tun.

    Sie haben Erfolg und werden weitermachen, weil...

    Zitat von Accursed

    Ich weiss nur nicht, ob das was bringen wird bei Blanvalet. Ich hab noch immer das Gefühl, das sie einem dennoch auf das Hirn kacken wollen.

    Werde sie tun, weil....
    ...keine sie Konkurrenz haben was das Buch betrifft. Es gibt keine deutsche Alternative, ausser den limitierten gebundenen Ausgaben und die werden nur eine sehr geringe Zahl an Leuten ergattern können.
    Ich würde gerne das Original lesen, aber leider reichen meine Englisch-Fähigkeiten nicht für ein "flüssiges" lesen.
    Einfach mal so die Bedeutung des Monopols aus der Wiki:

    Zitat

    Wohlfahrtstheoretisch wird ein Monopol allgemein als schädlich erachtet, weil es wohlfahrtsmindernde Wirkungen haben kann. Ein Monopol führt häufig zu einem schlechteren Leistungsangebot am Markt. Ursache hierfür sind der fehlende Konkurrenzdruck für den Monopolisten und das Gewinnmaximierungsziel seiner Eigentümer. Der Anbieter ist wenig innovationsfreudig (dynamische Ineffizienz) und bietet seine Leistungen zu einem höheren Preis an ...

    Man siehe schlechte Übersetzung bei überhohen Preisen. Daher kein Wunder. Gäbe es eine ordentliche Alternative würde ich die Blanvalet Bücher direkt entsorgen und mir die zulegen, aber leider scheint das nicht möglich zu sein, im wirklichen Leben gewinnt halt immer das Böse :s
    Gruß,
    Dany
    p.s.: Ich habe einige Seiten des Threads gelesen, aber nirgendswo die Erwähnung, der eigentilch entscheidenden,Problemtaik bei der Übersetzung von Eigennamen gelesen: Im englischen wird ein Substantiv kleingeschrieben und ein Eigenname wird großgeschrieben. Im deutschen is die dämliche Ente und die dämliche Ente nicht zu unterscheiden. Und der Schnee auch nicht vom Schnee. Macht das lesen an manchen Stellen auch sehr anstrengend.
    Und Leuten, die erkannt haben, das ein Wort im englischen eine andere Bedeutung hat als wie das übersetzte Wort im deutschen, möchte ich doch beipflichten. Als Beispiel Rock: Im englischen der Begriff schlechthin für unüberwindliche Stärke, im deutschen zwar sicherlich nicht kraftlos aber weniger "gewaltig" und dann wird es sogar noch zu "Stein".... nun ...
    Man will den Übersetzer nicht allzu sehr kritisieren, vom sprachlichen war und bin ich sehr zufrieden, aber es gibt halt Dinge die können die gute Arbeit vergessen machen.

  • Ser Wolverine
    Ironclaw
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    1.616
    • 21. September 2012 um 05:55
    • #2.035
    Zitat von Dany

    Ich habe einige Seiten des Threads gelesen, aber nirgendswo die Erwähnung, der eigentilch entscheidenden,Problemtaik bei der Übersetzung von Eigennamen gelesen: Im englischen wird ein Substantiv kleingeschrieben und ein Eigenname wird großgeschrieben.

    Doch wurd hier in diesem Thread oft erwähnt aber bei über 80 Seiten verliert man leicht den Überblick. Als Beispiel hat man gerne "snow" benutzt. Snow als Name wird groß geschrieben aber bei "snow" on the roof, wird es eben klein geschrieben. Dass ist das schöne an der englischen oder z.B. auch kroatischen Sprache...

    “They can keep their heaven. When I die, I’d sooner go to Middle Earth.”
    - George R.R. Martin -

  • geopath
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    • 21. September 2012 um 09:04
    • #2.036

    Aber das ist nunmal eine Eigenart der deutschen Sprache, mit der jeder der diese Sprache gelernt hat umzugehen weiß. In jeder Sprache gibt es ja immer Doppeldeutigkeiten, aber aus dem Kontext lässt sich das normalerweise gut erschließen.
    Die Alternative bei den Namen ist ja nur das nicht Übersetzen. Das ist dann eher eine Geschmacksfrage. Wer das Original kennt wird sich immer damit schwer tun, dass die gleiche Person unterschiedlich heißt. Aber es geht ja darum dem deutschen Leser in etwa das zu vermitteln, was der Autor seinem heimatsprachlichen Publikum vermitteln wollte. Jetzt kann man daon ausgehen das der deutsche Leser weiß was Snow heißt, aber bei Übersetzungen aus andren Sprachen sieht das ja ganz anders aus, da würden wir alle einklagen die Namen sollten doch bitte übersetzt werden, wir würden sie ja gar nicht versethen. Und bei Schnee ist es ja wichtig, dass der Leser versteht was der Name heißt. Wie sollte man ansonsten die Verbindung zu einem weißen Wolf sehen?

  • Obrac
    Master of the Universe
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    • 21. September 2012 um 09:14
    • #2.037
    Zitat

    Jetzt kann man daon ausgehen das der deutsche Leser weiß was Snow heißt, aber bei Übersetzungen aus andren Sprachen sieht das ja ganz anders aus, da würden wir alle einklagen die Namen sollten doch bitte übersetzt werden, wir würden sie ja gar nicht versethen.


    Erstens ist es keine andere Sprache, sondern die Sprache, mit der der Deutsche am häufisgten zu tun und die er zu großen Teilen schon in seinen eigenen Sprachgebrauch integriert hat, und zweitens ist es pure Spekulation zu behaupten, dass "wir" die Namen aus einer anderen Sprache unbedingt hätten übersetzt haben wollen. Kämen die Bücher nun z.B. aus dem Französischen und Jon Snow hieße "Jon Neige" und es wäre klar, dass er ein Bastard aus dem Norden ist, und eine Ellaria Sand hieße "Ellaria Sable", dann wird ja schon aus dem Kontext heraus klar, wer warum wie heißt. So ein kleines Bisschen Mitdenken darf man dem Leser generell schon zutrauen, denke ich.

    http://www.rediroma-verlag.de

  • geopath
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    • 21. September 2012 um 10:10
    • #2.038

    Natürlich ist es Spekulation von mir, das andere sich eine namensübersetzung wünschen würden. ABer es ist auch Spekulation von dir, dass andere die französischen Namen entschlüsselt hätten, bzw. das Rätselraten darum einer Übersetzung vorziehen würden. Das ist eine Grundsatzfrage. Bei Russisch oder Chinesisch denke ich bekommt die Übersetzung dann ja kaum einer hin. Gerade bei anderen Schriften, bleibt dann ja auch die Frage der Transliteration gegen Transskription.
    Übersetzungen können nie vollständig transportieren was die Ausgangssprache gesagt hat. Wortspiele und Andeutungen funktionieren nie genau so. Sie hängen auch zu stark von der eigenen Kultur ab. Der Übersetzer muss sich also Fragen, ob er auf die Personen eingeht, die zu seiner Übersetzung dann auch das Original lesen oder auf die, die eben nicht in der Lage sind das Original zu lesen. Da würde ich mich auch für die zweiten Entscheiden. Den anderen entgeht ja eh nichts wenn sie das original lesen. Zumindest glauben sie ihnen entgeht nichts, denn ob sie Andeutungen gar nicht bemerkt haben können sie ja nicht wissen wenn sie diese im Original nicht verstehen und in der Übersetzung nicht mehr vorhanden sind.
    haben können sie ja nicht wissen wenn sie diese im Original nicht verstehen und in der Übersetzung nicht mehr vorhanden sind. Beim Übersetzen gerät man immer in ein solches Dilemma. Wenn ein englisch schreibender Autor zB. Namen mit deutschem Anklng verwendet, dann will er damit eine Stimmung ausdrücken, die sich nur für vllt. Amerikaner und deren vorstellung von Deutschland ergibt. In der Deutschen Übersetzung funktioniert das also nicht mehr. Der Übersetzer kann es dann dabei belassen, dann geht die Stimmung verloren oder er ist so mutig und ersetzt die Wörter durch Wörter mit einem Anklnag einer anderen Sprache, um uns als Lesern das gleiche "Exotik"-Gefühl zu geben. Wenn er dann zB. Polnisch nehmen würde, würden die Leser die das Original kennen immer darüber lästern.

    Die Übersetzungen werden ja überwiegend von personen kritisiert die auch das Original gelesen haben, für die sind sie aber nicht gedacht.
    So sehe ich das zumindest.

  • geopath
    Schüler
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    88
    • 21. September 2012 um 10:16
    • #2.039

    Achja, das wir Englisch schon zum Großteil in unseren Sprachgebrauch integriert haben halte ich für übertrieben. Zudem auch gefährlich. Viele bedienen sich Anglizismen ohne deren Bedeutung wirklich zu kennen. Das klingt immer so schön weltmännisch ist aber Blödsinn. Denn damit anzudeuten das man Englisch kann ist zum einen peinlich und zweitens falsch, denn in den meisten Fällen machen die sich nicht nur ihr Deutsch kaputt sondern auch ihr Englisch, denn sie bekommen die Trennung nicht mehr hin. Handy, Bodysack und Public Viewing lassen Grüßen.

  • Obrac
    Master of the Universe
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    • 21. September 2012 um 10:17
    • #2.040
    Zitat

    Natürlich ist es Spekulation von mir, das andere sich eine namensübersetzung wünschen würden. ABer es ist auch Spekulation von dir, dass andere die französischen Namen entschlüsselt hätten, bzw. das Rätselraten darum einer Übersetzung vorziehen würden. Das ist eine Grundsatzfrage. Bei Russisch oder Chinesisch denke ich bekommt die Übersetzung dann ja kaum einer hin. Gerade bei anderen Schriften, bleibt dann ja auch die Frage der Transliteration gegen Transskription.
    Übersetzungen können nie vollständig transportieren was die Ausgangssprache gesagt hat. Wortspiele und Andeutungen funktionieren nie genau so. Sie hängen auch zu stark von der eigenen Kultur ab. Der Übersetzer muss sich also Fragen, ob er auf die Personen eingeht, die zu seiner Übersetzung dann auch das Original lesen oder auf die, die eben nicht in der Lage sind das Original zu lesen. Da würde ich mich auch für die zweiten Entscheiden. Den anderen entgeht ja eh nichts wenn sie das original lesen. Zumindest glauben sie ihnen entgeht nichts, denn ob sie Andeutungen gar nicht bemerkt haben können sie ja nicht wissen wenn sie diese im Original nicht verstehen und in der Übersetzung nicht mehr vorhanden sind.


    Ich bin da anderer Meinung. Allerdings ist das mal wieder ein Aspekt der Übersetzung, hinsichtlich der generellen Beurteilung derselben, der eben nicht primär Kritikpunkt ist. Wenn ich da oben z.B. schon wieder was von "Dustin" und "Staublin" lese, rollen sich mir die Zehennägel auf. Wenn es solche Fürchterlichkeiten in der Übersetzung gibt, braucht man erst gar nicht mit "Schnee" und "Snow" anzufangen, um die Qualität der Übersetzung zu bewerten. Dennoch sind "Snow", "Stone", "Rivers" etc. Vokabeln, die ein Großteil der Deutschen kennen müssten. Und es ist nunmal Englisch und kein Chinesisch.

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