Neue Blanvalet-Ausgaben

  • Zitat

    Du behauptest also einfach, dass Namen die ihre nUrsprung in anderen Sprachen haben, trotzdem englische Namen sind, nur weil sie in den USA so gebräulich sind? Find ich falsch. Nur weil der Dschäisen mittlerweile für HartzIV TV bekannt ist, heißt es nicht, dass man ignorieren sollte, dass er eigentlich kein amerikanischer Vorname ist. :whistling:


    Ja, behaupte ich. Was ist denn dann überhaupt ein amerikanischer Vorname? Die meisten Namen haben einen anderen Ursprung. "Jason Mallister" soll also "konsequenterweise deutsch ausgesprochen werden, weil es einen biblischen "Jason" gibt? Alles klar. Dann gibt es also in Wahrheit gar keine englischen Namen in ASOIAF.

  • Zitat
    Weil "Jon" kein deutscher Vorname ist, sondern ein englischer.


    Und die absolute Gültigkeit des Unterstrichenen bezweifle ich. Warum, habe ich ja bereits geschrieben. Es gibt diesen Namen auch in anderen Sprachen, die zudem ebenfalls das lateinische Alphabet nutzen und germanisch sind, die eine "deutsche" Ausprache durchaus zulassen.

    Amun-Re hat ja schon darauf geantwortet und ich muss es ja wissen, weil ich kroate bin und meinen Sohn Jon als Kurzform von Jonatan aus der Bibel (ohne h) getauft habe. Bloß weil Martin Amerikaner ist, muss nicht alles amerikanisch in Westeros augesprochen werden. Hat jetzt nichts mit Westeros zu tun, ich weiß aber es geht auch ums Prinzip und Namensherkunft. Schon die englische und amerikanische Aussprachen von bestimmten Namen oder Vornamen ändert sich z.B. Lannister. Hier hat die orig. Synchro der Serie viel richtig gemacht.

    “They can keep their heaven. When I die, I’d sooner go to Middle Earth.”
    - George R.R. Martin -


  • Ja, behaupte ich. Was ist denn dann überhaupt ein amerikanischer Vorname? Die meisten Namen haben einen anderen Ursprung. "Jason Mallister" soll also "konsequenterweise deutsch ausgesprochen werden, weil es einen biblischen "Jason" gibt? Alles klar. Dann gibt es also in Wahrheit gar keine englischen Namen in ASOIAF.

    Nein, das behaupte ich gar nicht, aber du sagst ja, dass Jason ein englischer Vorname ist, was er eben NICHT ist. Und das war mir wichtig zu klären.

    What do you know about fear?
    Fear is for the winter when the snows fall a hundred feet deep.
    Fear is for the long night when the white walkers move through the woods.
    When the sun hides for years. Children are born and live and die all in darkness.
    That is the time for fear my lord.


    - Winter is coming -

  • Zitat

    Amun-Re hat ja schon darauf geantwortet und ich muss es ja wissen, weil ich kroate bin und meinen Sohn Jon als Kurzform von Jonatan aus der Bibel (ohne h) getauft habe. Bloß weil Martin Amerikaner ist, muss nicht alles amerikanisch in Westeros augesprochen werden. Hat jetzt nichts mit Westeros zu tun, ich weiß aber es geht auch ums Prinzip und Namensherkunft. Schon die englische und amerikanische Aussprachen von bestimmten Namen oder Vornamen ändert sich z.B. Lannister. Hier hat die orig. Synchro der Serie viel richtig gemacht.


    Sorry, Wolverine, aber "Jon (deutsch)" und dann "Snow", wie du es ja aussprichst, ist für mich einfach absurd, genauso das komplett Deutsche, weil es einfach ein anderer Name ist. Ich kann meinen Sohn genauso einfach "Braaahn" nennen, ändert aber nichts daran, dass Bran Stark bescheuert klingt und nicht zusammenpasst.


    Zitat

    Nein, das behaupte ich gar nicht, aber du sagst ja, dass Jason ein englischer Vorname ist, was er eben NICHT ist. Und das war mir wichtig zu klären.


    Doch, konsequenterweise müsstest du das behaupten, denn sonst macht deine Argumentation keinen Sinn. Die macht in dem Kontext sowieso wenig Sinn, weil wir hier von "Jason Mallister" reden. Das ist ein englischer Name, auch wenn es einen biblischen "Jason" gibt.

  • Jason kommt weder aus dem Englischen, noch aus dem Hebräischen, sondern aus dem Griechischen.
    klick mich
    Was natürlich an der generellen Aussprache nicht wirklich was ändert ;)

    "Be realistic", said the unicorn.
    Außerdem bin ich der Meinung, dass die Red Apple Fossoways von New Barrel Spalter sind!

  • Nein, das behaupte ich gar nicht, aber du sagst ja, dass Jason ein englischer Vorname ist, was er eben NICHT ist

    Interessant: Dein Argument ist also, dass es keine englischen Vornamen gibt?

  • Argh, Leute, das wird echt etwas konfus!


    Können wir uns darauf einigen, dass a) Wolverine und einige andere die Namen aussprechen, wie sie wollen, weil sie es persönlich gerne so tun und George ihnen gesagt hat, macht es wie ihr wollt und b) nicht alle im Englischen verwendeten Namen auch im Ursprung englische Namen sind?


    Es ist wichtig, sich das noch mal in Erinnerung zu rufen aber prinzipiell spielt es für Obracs Argument, dass er an die Vernunft appellieren will, im Englischen viel verwendete Namen in Kombination mit eindeutig englischen Nachnamen nicht unbedingt einzudeutschen, keine Rolle.

    "[…] Ich wünschte, all das wäre nie passiert …" "Das tun alle, die solche Zeiten erleben, aber es liegt nicht in ihrer Macht, das zu entscheiden … Du musst nur entscheiden, was du mit der Zeit anfangen willst, die dir gegeben ist." (J.R.R. Tolkien, Frodo und Gandalf)

  • Interessant: Dein Argument ist also, dass es keine englischen Vornamen gibt?

    Hä, sag ich doch gar nicht. Mir gings nur darum, dass Obrac behauptet hat, dass Jason ja ein englischer Name ist. Ist er aber nicht. Ginge es um James od. William wärs was anderes. Die sind nämlich englisch, obwohl auch nur englische Varianten von Jakob und Wilhelm, aber eben englizisiert od so. Und Jason ist halt die normale griechische od. hebräische od. was auch immer Form, nur wirds in englischsprachigen Ländern englisch ausgesprochen. Ich habe nie behauptet es gäbe keine englischen Namen. Bitte wo?

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    Hä, sag ich doch gar nicht. Mir gings nur darum, dass Obrac behauptet hat, dass Jason ja ein englischer Name ist. Ist er aber nicht. Ginge es um James od. William wärs was anderes. Die sind nämlich englisch, obwohl auch nur englische Varianten von Jakob und Wilhelm, aber eben englizisiert od so. Und Jason ist halt die normale griechische od. hebräische od. was auch immer Form, nur wirds in englischsprachigen Ländern englisch ausgesprochen. Ich habe nie behauptet es gäbe keine englischen Namen. Bitte wo?


    Natürlich ist es ein englischer Vorname. Er mag eine andere Herkunft haben, das ändert aber nichts daran, dass es ein englischer Name ist und auch am häufigsten in diesem Sprachraum gebraucht wird.

  • jupp born kommt von "bron" und bedeutet "quell" , aber auch "ursprung" im übertragenen sinne (daher wohl meine falsche annahme)


    wie gesagt, die vorschläge sollten ja nur beispiele sein wie man es machen könnte zu übersetzten und die ursprüngliche bedeutung beizubehalten ohne in der holprigkeit der wörtlichen übersetzung hängen zu bleiben ...
    es war halb 1 uhr morgens ... da ist nicht mehr so viel mit kreativität ... ;)


    das casterly etymologisch von guss kommt finde ich spannend (wuste ich auch nicht und wie gesagt, es sollten beispiele sein, keine forschungsarbeit ... ;) ) also warum nicht "felserguss" *lach* (das war jetzt nicht ernstgemeint!)


    worauf ich mit meinen beispielen nur hinauswollte war ja:
    ich denke wenn sich ein übersetzter (der das ja immerhin studiert hat, ergo die etymologie vieler worte kennen müsste, bzw bei der arbeit wohl das allseits beliebte etymologische wörterbuch zur hand hat (hab sogar ich irgendwo im schrank, aber ja ich war gestern zu faul es zu suchen :) ) wirklich mühe macht und nicht am fließband einfach wörtlich übersetzt (was ja leider bei der neuübersetzung passiert ist) dann kann das flüssig, bedeutungsnah und schön klingen.
    aber klar das ist arbeit (aber eigendlich der job der übersetzter für den sie bezahlt werden)


    zu den vornamen:
    ja da hab ich mir auch schon mal gedanken gemacht, den gefallen tut mir das (englicher/englisch klingender vorname) (eingedeutschter nachname) konstrukt auch nicht.
    auf der anderen seite ist das ja inzwischen ein gesellschaftsproblem, und die lustigsten fremdsprachlichgsten namen werden mit den lustigsten urtümlichen vermischt, da ist Schantal Huber ^^ noch harmlos ^^...
    eine möglichkeit wäre aber doch zb gewesen aus Jon einen Johann zu machen, ihn aber dann wie Eddart zu Ned, halt wieder zu Jo(n) abzukürzen ;)


    ich stimme dir auch zu @ obrac, dass reine bezeichnungen im deutschen nicht üblich sind (wie eben schnee) ...
    aber ich denke auch hier müsste ein gelernter übersetzter mit etwas feingefühl eine entsprechende abwandlung/umwandlung finden ... "Kühl" nur als spontanvorschlag oder "Winter" (wobei das natürlich wieder zu missverständnissen mit den familienworten führen kann ^^) Steininger für die Stone´s "Flüssner" bei den River´s etc ...(geht 1000 mal besser, aber ich wollte nur das prinzip darstellen )


    und ja, das (schwiegermütterliche)auspracheproblem besteht auch (manchmal) bei "konventioneller" literatur.
    zumindest wenn es sich um "unbekannte" handelt ... also orte, namen, phrasen die nicht extrem geläufig sind bzw schon fast eingedeutscht


    ich denke das ist auch der unterschied zwischen z.b harry potter / dem lied (oder hdr)
    Potter spielt im realen england (und seiner englischen zaubererwelt. ich habe das immer so verstanden, dass jedes land ... erwähnt werden ja beim quiddich (?) die iren, die bulgaren (später auch beim turnier) die franzosen ... eine art parraleler zauberwelt hat ... ) die leute laufen auf der kingsroad (kennt man) gehen über die towerbridge (kennt man) und den victoria bahnhof ;-).
    (die niedlichen französsinen kommen warscheindlich über den eifelturm in ihre schule ;) und da französisch deutlich schwerer auszusprechen ist und die deutschen daran auch nicht so gewöhnt sind sagt lustiger weise jeder eifelturm aber tower bridge ^^ ) ...


    in einem englischen krimi zb will der leser vieleicht auch die orte nachvollziehen und kann das natürlich nicht (AUF DEM STADTPLAN) würden sie übersetzt ...
    in einer "erfundenen" welt ist das irrelevant (vorausgesetzt die namen werden auf der karte im buch - sollte es eine geben - dann auch mitübersetzt ... ich muss gestehen, danach hab ich noch gar nicht geguckt, ich kenn nur meine englischen karten aus meinen englischen büchern) ...
    vieleicht ist deshalb bei Potter die Kingsroad eben die Kingsroad (weil real und bekannt) und die Winkelgasse eben die Winkelgasse (weil erfunden)

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  • Nö, genau das ist sie eben nicht.

    Oh, dann wüsste ich gerne welchen Ursprung Jason denn genau hat?

    What do you know about fear?
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    - Winter is coming -

  • Oh, dann wüsste ich gerne welchen Ursprung Jason denn genau hat?

    Das ist ja der springende Punkt. Jeder englische Vorname hat einen etymologischen Ursprung. Wenn das ein Ausschlusskriterium wäre, dann gäbe es schlicht keine englischen Vornamen. Also sagst du: Aber "Jason" ist doch die griechische Form, während "William" oder "James" angliziert seien. Und da sage ich: Das ist Jason genauso. Denn erstens schreibt man den im Griechischen nunmal nicht so (die ollen Griechen benutzen Gerüchten zufolge ja andere Schriftzeichen) und man spricht ihn auch nicht so aus, wie man das im Neu-Deutschen (Yason) oder Englischen (Dscheisn) tut. Ergo ist der entweder genauso angliziert wie alle anderen englischen Vornamen auch und dein Argument dadurch hinfällig - oder du vertrittst die Ansicht, dass es keine englischen Vornamen gibt. Pick your poison :D

  • und dazu: ich wäre nie im leben auf die idee gekommen Jason wie Tschäääson auszusprechen ...
    aber mir ist in meinen 2 jahren in irland auch nichtaufgefallen, dass dieser name da so häufig vorkommt, in diversen englandaufenthalten auch ned ... ka ...


    Jon kenne ich als norddeutschen vornamen (hier heissen einige so) und als John als englischen vornamen, als Jo (auch so ausgesprochen) als eine geläufige abkürzung von Johannes ...


    und ja es gibt vornamen die germanischen ursprungs sind, vornamen die keltischen ursprungs sind, welche die hebräischen ursprungs sind, welche die grichischen ursrungs und welche die lateinischen ursprungs sind ... (das das alles der sogenannte indogermanische ursprung ist lass ich jetzt mal weg, es geht jetzt ja nicht um eine ursprache ... diesbezüglich erwähne ich auch nicht die persischen etc namen)


    die mit germanischen ursprung kann man als echte deutsche/englische/holländische/norwegische/schwedische (in ihren jeweiligen abwandlungen) vornamen bezeichnen, die keltischen ebenso ...


    die lateinischen/grichischen/hebräischen meiner ansicht nach nicht ...


    demnach dürfte allerdings Jo(hannes) und all seine landestypischen eigenformen auch nicht deutsch sein ... natürlich

    Einmal editiert, zuletzt von keira ()

  • Ja, da muss ich Fowl zustimmen: Jason (engl. ausgesprochen) ist ein englischer Vorname. Ebenso wie Jon (engl. ausgesprochen) einer ist. Anders als bei Wiliam, Mathew und Claire decken sich allerdings die Graphemkonstruktionen bei unterschiedlicher lautlicher Realisierung.
    Will heißen: Entgegen Wiliam, James und Claire kann ich Jason und Jon in einem vom Nachnamen losgelösten Kontext auch deutsch aussprechen.


    Wenn ich dann aber lese:
    - Jon muss englisch ausgesprochen werden, weil der Nachname englisch ist. (Das kann ich sehr gut nachvollziehen)
    - Jon Schnee muss weiterhin englisch ausgesprochen werden, weil Jon ein englischer Vorname ist.
    dann beist sich die Katze doch in den Schwanz.


    Ich hab ja schon geschrieben, dass Jason Mallister durchaus englisch ist, solange Mallister Mallister bleibt.


    Ich verstehe nur nicht, warum einem die Vernunft abgesprochen wird, wenn man einen potentiell deutsch realisierbaren Vornamen (da existent) zusammen mit einem deutschen Nachnamen nicht englisch ausspricht.

  • Zitat

    und dazu: ich wäre nie im leben auf die idee gekommen Jason wie Tschäääson auszusprechen ...


    Du liest die Bücher auf englisch und sprichst das "Jason" in "Jason Mallister" nicht englisch aus? Sorry, aber dafür fehlt mir einfach jedes Verständnis.


    Zitat

    aber mir ist in meinen 2 jahren in irland auch nichtaufgefallen, dass dieser name da so häufig vorkommt, in diversen englandaufenthalten auch ned ... ka ...


    Und was willst du damit sagen? Dass "Jason" im englischsprachigen Raum nicht geläufig ist?


    http://de.wikipedia.org/wiki/Jason_%28Vorname%29


    Zitat

    Ich verstehe nur nicht, warum einem die Vernunft abgesprochen wird, wenn man einen potentiell deutsch realisierbaren Vornamen (da existent) zusammen mit einem deutschen Nachnamen nicht englisch ausspricht.


    Lassen wir das lieber. Sagen wir mal, wir haben unvereinbare sprachliche Vorstellungen.

  • Zitat

    Lassen wir das lieber. Sagen wir mal, wir haben unvereinbare sprachliche Vorstellungen.

    Das scheint mir offensichtlich. Sonst hätte es keine Diskussion darüber geben. ^^

  • btw kannmir mal einer erklären wie man hier ein zitat zerteilt?
    oder muss ich da auf quellcode umschalten?
    ich kenn das mit [q] [/q]

    Einmal editiert, zuletzt von keira ()

  • Ich habe JON Snow von Anfang an immer wie Yohn ausgesprochen


    ...
    Ich spreche die Namen beim Lesen eigentlich gar nicht aus. Das sind für mich fast so was wie Chiffren zur Identifizierung einer Person oder eines Ortes. Ich lese Bücher nicht, indem in mir eine Stimme vor sich hinbrabbelt. :D
    Das könnte übrigens auch ein Grund sein, warum es mich nicht weiter juckt, wenn so was auftritt:

    auf der anderen seite ist das ja inzwischen ein gesellschaftsproblem, und die lustigsten fremdsprachlichgsten namen werden mit den lustigsten urtümlichen vermischt, da ist Schantal Huber ^^ noch harmlos ^^...


    Jon Schnee spreche ich nicht aus. Würde ich es tun, dann sicher mit dem englischen Dschonn. Und das wär für mich unproblematisch, denn auch im RL kenne ich 2 deutsche Johns, deren Vornamen englisch ausgesprochen werden. Gut, das ist etwas mau als Rechtfertigung, da ein Übersetzer ja schon einen gewissen Anspruch an sich haben sollte und wenn im Original alle Westeros-Namen (bis auf Dorne und die Targaryens) englischstämmig klingen, dann sollte ein Übersetzer, der sie eindeutschen will, das so hinkriegen, dass sie alle deutsch klingen.


    Mal abseits von der Eigennamen-Diskussion:
    Wie findet ihr die Blanvalet-Übersetzung eigentlich vom sprachlichen Stil/Niveau her?
    Ich bin in der Hinsicht nämlich sehr zufrieden damit und so durchsetzt mit merkwürdig gewählten Eigennamen ist der Text ja nun auch nicht, als dass dieser Aspekt völlig unter den Tisch fallen sollte als Bewertungskriterium.
    Casterlystein taucht nicht in jedem 2. Satz auf und was Schnee angeht, scheint bei mir ein Gewöhnungseffekt einzusetzen. Ich hab inzwischen überhaupt kein Problem mehr mit dem Namen, sondern nehm ihn wie all diese Bastardnamen als Westeros-Eigenart hin.


    edit:

    Zitat

    ich hatte als 1.fremdsprache latein, als 2 altgriechisch


    Schon geil, wie einen die Schule aufs Leben vorbereitet. Tote Sprachen lernen, die man höchstens im Studium ein klein wenig gebrauchen kann.
    Nicht gegen dich gemünzt, ich find das nur grundsätzlich immer wieder erstaunlich, was man mit der Begründung humanistische und klassische Bildung Kindern alles zumutet. :crazy:

    Einmal editiert, zuletzt von Keaton ()

  • Schon geil, wie einen die Schule aufs Leben vorbereitet. Tote Sprachen lernen, die man höchstens im Studium ein klein wenig gebrauchen kann.
    Nicht gegen dich gemünzt, ich find das nur grundsätzlich immer wieder erstaunlich, was man mit der Begründung humanistische und klassische Bildung Kindern alles zumutet. :crazy:

    ja :)
    das war damals in bayern noch so üblich ^^


    ich hab meinen kindern das auch ned angetan *lach*


    aber ich glaub inzwischen ist selbst auf echten humanistischen gymnasien maximal eine der beiden toten sprachen noch usus ...


    btw: dein argument mit den chiffren gefällt mir, so könnte man das mit der eigenen sprache im kopf auch erklären


    zu dem rein literarischen übersetzungsniveau kann ich leider nichts sagen, da ich ja von beiden nur ein paar kapitel kenne ... wie gesagt, ich fand die neuübersetztung etwas lieblos, habe aber wg diesem thread auch besonders auf holprigkeiten geachtet ...
    wie es sich neutral gelesen anfühlen würde ...
    keine ahnung

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