Neue Blanvalet-Ausgaben

  • Ahja klar Ramsay war ja als Stinker getarnt, bevor Theon die Rolle bekommen hat.

    Bei uns im Norden werden die Gesetze der Gastfreundschaft noch immer in Ehren gehalten. ~ Roose Bolton

  • Zitat

    cht? Ich meine er fängt sehr zeitnah an die Reime aufzustellen, nachdem er seinen neuen Namen bekommen hat.


    Theon ist ja bereits Stinker der Dritte. Erst Ramsays Kumpel, dann hat sich Ramsay selbst als Stinker ausgegeben (so lernen wir ihn kennen) und dann erst wurde Theon zu Stinker.
    Zumindest an Zweien davon ist nichts verniedlichendes und an die Reime hat damals auch keiner gedacht.


    Zitat

    Bei Bastardnamen macht es auch mehr Sinn die neue Übersetzung zu wählen. Bastarde werden ja nach etwas benannt was für die Region aus der sie stammen typisch ist. Im Deutschen liegt im Norden halt Schnee und kein Snow.


    Und Redwyne ist nach etwas benannt was seine Ländereien produzieren, möchte trotzdem keinen Lord Rotwein. Viele Nachnamen lassen sich auf eine Bedeutung zurückführen - deswegen werden sie trotzdem nicht übersetzt.

    I have been despised by better men than you.

  • Casterlystein klingt wirklich etwas merkwürdig und mit den Casterlys hätte man wohl ähnlich verfahren können wie mit den Reynes. Diese wurden in der Übersetzung zu den Regns, damit das Wortspiel mit dem Regen erhalten werden konnte. Aber andererseits stellt sich die Frage was sollte aus denen werden?

    Casterly kommt meiner Meinung nach von Caster. Wenn du es Analog zu den Reynes haben möchtest, wäre das dann wohl Gießn?
    Würde dir ein Gießnstein gefallen? Als reine Übersetzung für die Burg würde ich da ja noch mitgehen. Aber wenn von den "Königen vom Stein" oder nur "dem Stein" die Rede ist, rollen sich mir regelmäßig die Fußnägel hoch. :S
    Gießnsfels klingt in meinen Ohren zwar nicht soooo bescheuert, aber es sieht verdammt besch*** eiden aus.

  • Ich meinte mit den Reynes, dass sie eingedeutscht wurden, damit das Lied auch im Deutschen funktioniert. Casterly wortwörtlich zu übersetzen macht doch keinen Sinn, das klingt dann nur bescheuert.


    Zitat

    Und Redwyne ist nach etwas benannt was seine Ländereien produzieren, möchte trotzdem keinen Lord Rotwein. Viele Nachnamen lassen sich auf eine Bedeutung zurückführen - deswegen werden sie trotzdem nicht übersetzt.

    Lord Rothweyn heißt er jetzt ;) Bei den Bastarden hat man einfach Georges Konzept für die Namensvergabe übernommen wie es war und wirkt für mich auch abwertender gegenüber den Bastarden, als wenn die jetzt mit englischen Namen rumrennen würden.
    Letztendlich entscheidet eh mit welcher Fassung man angefangen hat die Bücher zu lesen. Ich bin mit der Neufassung angefangen und komme damit klar, versuche aber auch die originalen Namen zu kennen um beim schauen der Serie nicht den Überblick zu verlieren. Für die Leser der alten Fassung gibt es zwar seit dem Sohn des Greifen (?) eine Erklärung der Übersetzung, aber ich kann verstehen dass es einen stört wenn er nach Jahren eine neue Übersetzung aufgedrückt bekommt.

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  • wenn der Name so nett ist

    Finde den Namen "Stinker" nicht gerade nett. :huh:


    Gestank wäre als Name für einen Menschen nicht sehr passend.

    "Gestank" ist genauso abwertend, sprich genauso unpassend für einen Menschen wie "Stinker".


    Wenn ich das zeitlich überschlage, denke ich, dass die neue Übersetzung von "ASOS" geschehen sein muss, als "A dance with dragons" und somit die Reime noch nicht existierten.

    8o

  • Casterly wortwörtlich zu übersetzen macht doch keinen Sinn, das klingt dann nur bescheuert.

    Deswegen habe ich das ja auch garnicht erst versucht. Ich spreche nur in humuristisch gemeinten Beiträgen von Gießerchens Fels. ;)
    Aber so, wie es jetzt ist - unverändert neben einem deutschen Steinlein in deutschem Kontext - klingt es mMn noch um einiges bescheuerter.


    Warum muss ich jetzt an einen "Jaime mit der Goldhand vom Gussfelsen" denken?

  • Muss ja nicht Gießnfels sein. Wenn man dem armen Redwyne schon sprachlich Gewalt angetan hat, wäre Gießerfels oder Gießenfels auch nicht weiter schlimm.
    Oder, falls man sich für ganz was abstraktes entscheidet halt gleich etwas, das deutscher klingt. Kasterstein oder Wasweißich, dann hat da halt früher das Haus Kaster gewohnt. :rolleyes:


    Zitat

    Lord Rothweyn heißt er jetzt


    Jo, weiß ich. Erinnert mich an "Erdknollen in köstlich Thunke" auf dem Mittelaltermarkt. Schon blöd, dass die Kartoffeln bissel später aus Amiland gekommen sind, ein "h" oder "y" macht aber alles tothal hystorisch. ;)
    Und schon landen wir bei meinem Lieblingsproblem mit der Übersetzung.
    Warum nicht Lord Rotwein?
    Weil es blöd klingt und mit dem Gegenstand verbunden und verwechselt wird.
    Warum klingt es blöd und wird mit dem Gegenstand verwechselt?
    Weil Leute hierzulande halt eher selten Herr Schaufel, Frau Suppe oder Fräulein Besteck heißen. Vom Problem der Klein-Großschreibung mal abgesehen.


    Zitat

    Bei den Bastarden hat man einfach Georges Konzept für die Namensvergabe übernommen wie es war und wirkt für mich auch abwertender gegenüber den Bastarden, als wenn die jetzt mit englischen Namen rumrennen würden.


    Ne, nicht wie es war - das ist im Deutschen leider überhaupt nicht möglich.
    Reynold Flowers klingt nicht halb so bescheuert wie Reynold Blumen.
    Mal abgesehen vom oben geschilderten Problem, werden englische und exotische Vornamen in Verbindung mit bodenständigen deutschen Nachnamen von vielen Leuten doch recht "unterschichtig" assoziiert.

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  • Ich meine das System der Benennung. Der Bastard wird nach etwas typischen aus der Region benannt und das System wurde 1 zu 1 ins Deutsche übernommen. Das Blumen bescheuerter klingt als Flowers stimmt natürlich, aber wir reden hier von Bastarden. Die Aufgabe ihres Nachnamens ist es sie zu "Brandmarken" und nicht toll zu klingen. Diesen Zweck erfüllen die deutschen Namen voll und ganz. Mit der Unterschicht könntest du bei einem Bastard auch schon sehr nah dran sein. Sie haben keine Ansprüche, werden von der Gesellschaft kaum akzeptiert und man sagt ihnen nach von Geburt an Verräter zu sein. Ein Bastard hat in Westeros eine ganz schlechte Stellung in der Gesellschaft.

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  • Hah! Doch nicht etwa diese hier?
    Die hab ich mir nämlich vor einiger Zeit gekauft, selber Grund. Hab aber nur Band 5 auf Englisch gelesen, hatte also bisher nicht das Vergnügen, auf Stilblüten wie Lord Erbsengraben vom Suppenfeld oder so zu stoßen. ^^

    Genau die. :D


    Obwohl ich sogar noch 30€ bezahlt hatte, 22€ ist ja fast schon geschenkt. Soviel kostet teilweise ein einzelnes Buch im Laden, das oft weitaus weniger Seiten hat. 8|


    Und ich seh grad, mit ADwD dazu kostets nur 28€. Das ist ja krass. Gut, bei der Menge an verkauften Büchern, relativiert sich das wohl wieder. Auch wenn ich jetzt nur annehme, dass sie es in Massen verkaufen, wirklich wissen tu ich es nicht.

  • Ich weiß, was ein/e pike ist. Ein Hecht, eine Pike (Spießwaffe) oder eine ziemlich spitze Felsenformation. In anbetracht der Verortung dieser Bastardnamen, wage ich mal zu behaupten, dass letztere damit gemeint sind, weil es diese Formationen auf den Eiseninseln ziemlich häufig gibt.
    Und von dieser einen sehr markanten Formation hat ja auch die Insel (?) (oder war es nur die Festung darauf?) Pyke ihren Namen.


    Im Original heißen die Bastarde Pyke. Also mit <y>, so wie die Insel.
    Die haben sie in der Neuübersetzung aber mit Peik ... nunja ... "ersetzt". Allerdings macht das im Bezug auf das Konzept der Bastardnamen keinen Sinn mehr. Diese Insel gibt es nämlich nur einmal und nicht unzählbar oft.
    Und darauf wollte ich mit meinem zugegebenermaßen ziemlich knappen Sätzchen hinaus.


    Daher nochmal die Frage:
    Was ist ein Peik?

    Einmal editiert, zuletzt von Amun-Re ()

  • Zitat

    Das Blumen bescheuerter klingt als Flowers stimmt natürlich, aber wir reden hier von Bastarden. Die Aufgabe ihres Nachnamens ist es sie zu "Brandmarken" und nicht toll zu klingen.


    Jein. Nur Bastarde mit einem adeligen Elternpart kriegen überhaupt einen Beinamen - im Gegensatz zu Plebsbastarden, die überhaupt keinen haben. Und neben der Tatsache, dass es von dem jeweiligen Gut abstammt, dass es in dem Gebiet zu Hauf gibt, ist es auch eine Art zu sagen "dieses Land hat sie hervorgebracht". "Lächerlich machen" steht also ebenfalls nicht auf der Devise.
    Wie gesagt: Jeder Nachname entsteht irgendwann irgendwie.


    Zitat

    Mit der Unterschicht könntest du bei einem Bastard auch schon sehr nah dran sein.


    Das gilt ja nicht nur für die Bastarde in der neuen Übersetzung, das gilt für alle. Catelyn + (deutsch ausgesprochenes) Stark? Aileeyn-Schakkeline Koch. :rolleyes:
    Kääthliin, geh wech von die Regale!

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  • Zitat

    Das gilt ja nicht nur für die Bastarde in der neuen Übersetzung, das gilt für alle. Catelyn + (deutsch ausgesprochenes) Stark? Aileeyn-Schakkeline Koch. :rolleyes:
    Kääthliin, geh wech von die Regale!


    Hehe.. Jo, wenn Royce schon Rois und Lannister Lennister ist, warum ist dann Catelyn nicht Cetlyn? Es gibt einfach zu viele Beispiele für Inkonsequenz und Konzeptlosigkeit. Aber echt ein Glück, dass Martin den Starks einen deutschen Namen gegeben hat 8|
    Wie ist das eigentlich in der deutschen Synchro der Serie? Heißen die Starks da echt "Schtarks"?

  • Zitat

    "Lächerlich machen" steht also ebenfalls nicht auf der Devise

    Das ist ja auch nur ein Nebeneffekt der Übersetzung, aber wo Bastarde schon so ein schlechtes Standing haben kann man das durchaus logisch betrachten. Wobei ich mich frage ob ein englischer Muttersprachler gerne Snow, Waters, Storm, Sand oder Pyke heißen würde?


    Zitat

    Was ist ein Peik?

    Bei den Bastarden der Eiseninseln wusste ich bisher nicht den Nachnamen, aber so macht der keinen Sinn. Bei ihrer Tradition als Seefahrer und der Tatsache, dass Waters bereits vergeben ist, hätte Salt vielleicht auch einen guten Namen gegeben. Wo die Eisenmänner sich doch sogar Salzweiber nehmen und da mit Sicherheit der eine oder, andere Bastard entsteht. Damit will ich nicht an Martins Namenswahl rumnörgeln. Der konnte ja nicht wissen, dass Pyke im Deutschen keinen verwertbaren Namen mehr hergibt.



    Catelyn hätte man in der Übersetzung wohl auch ein K am Anfang verpasst, aber da war es wirklich inkonsequent. Katlin oder sowas wäre dann sicher draus geworden. Klingt dann so ähnlich wie Katrin :chinese: Allgemein hätte man die Namen aber weitestgehend in Ruhe lassen sollen, weil man sich in der alten Fassung bereits entschieden hat und sich so die Buchleser der ersten Stunde nicht total umstellen müssten. Bis A Feast for Crows gab es die alte Übersetzung oder?


    Stark ist tatsächlich noch Stark und nicht Schtark in der Serie. Bei Ser Robert Strong wird dann wahrscheinlich die deutsche Aussprache gewählt. Der hat mich beim lesen nämlich schon ein bisschen verwirrt. Ser Robert Stark, der König des Nordens :D

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  • Zitat

    Wobei ich mich frage ob ein englischer Muttersprachler gerne Snow, Waters, Storm, Sand oder Pyke heißen würde?


    Gibt doch auf der Welt Storms, Snows und Sands im Hundertdutzend billiger, kannst ja mal nachfragen. ;)
    Und nein, sorry. Ich sehe nichts wirklich logisches daran, dass jemand gebrandmarktes automatisch lächerlich wirken soll. "Nicht davon gestört sein" ist schon das höchste der Gefühle - und mich stört es eben doch. Auf die gleiche Weise werden nämlich eben auch alle anderen lächerlich gemacht, also steckt offensichtlich kein System dahinter sondern Planlosigkeit.


    Zitat

    Catelyn hätte man in der Übersetzung wohl auch ein K am Anfang verpasst, aber da war es wirklich inkonsequent. Katlin oder sowas wäre dann sicher draus geworden. Klingt dann so ähnlich wie Katrin :chinese:


    Das ist genau der Zweck der Übung, dass es so ähnlich klingen sollte wie Kathrin.
    George hat sich für leichte Variationen von englischen Namen entschieden, dann hätte man etwas ähnliches im Deutschen machen müssen.


    Genau, bis ADWD gabs die alte Übersetzung.
    Die neue würde mir aber auch nicht gefallen, wenn ich die alte nicht gekannt hätte. Das "screw you" an die Altfans ist da nur ein Bonus. Die Zwangseindeutschung hat mich auch schon bei anderen, erstgelesenen Büchern gestört ("Sie ritten nach Markt." *kotz*).

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  • Pyke gibts als Name auch im Englischen.
    "pyke name origin" googeln liefert zB das hier.


    Kommt also offenbar von pick und nicht von pike. Auf den Inseln gibt's ja auch Eisenminen. Vielleicht wurden die Bastarde da zum Arbeiten reingeschickt.

  • Sieht interessant aus. Hätte nicht erwartet, dass Pyke von pick kommen soll. Wahrscheinlich, weil die Felsennadeln, auf denen Pyke (also die Burg) errichtet ist, so charakteristisch sind. Aber solche Felsen als pike zu bezeichnen ist glaube ich auch eher eine modernere Entwicklung, oder? (kann auch sein, dass es eine veraltete Form für peak ist, bin mir da wirklich ganz und garnicht sicher...)
    Englische Sprachgeschichte ist nicht so meins. :rolleyes:


    Aber ob Pyke nun von pike oder von pick kommt, was ein Peik sein soll, weiß ich immernoch nicht.
    Vermutlich soll es auch nichts bestimmtes sein, sondern nur für konsistente Inkonsistenz auch unter den Bastardnamen sorgen. :D

    Einmal editiert, zuletzt von Amun-Re ()

  • Könnte aber trotzdem von "pike" kommen.
    houseofnames.com klingt mir nicht so vertrauenswürdig wie Wikipedia und wenn man mal vergleicht:
    Pike auf houseofnames
    Pike auf wikipedia


    Scheint also doch wahrscheinlicher zu sein, dass pyke von pike abstammt und wikipedia liefert dazu ja nette Erklärungen:

    Zitat

    The origins of the name are not entirely clear. Individuals may have adopted the surname based on physical attributes resembling Pike (the fish), an association with Pike (the weapon), or a turnpike (one of the early meanings of which was a turning pike, a horizontal timber that was mounted so as to be able to spin or turn (such turnpikes apparently served as barriers to prevent horses from accessing foot paths, and in other instances to block passage until a toll had been paid). It has also been speculated that the name Pike might be derived in some instances from the word "peak", such as when somebody resided at the peak of a hill (note, for instance, the usage of the word "pike" in the name of Scafell Pike, England's highest mountain).


    noch eine interessante Quelle:

    Zitat

    This picturesque and interesting name if of early medieval English origin, and has three possible derivations, although they are all metonymic occupational names; the first possibly is that it is for a fishmonger, or a fisherman for Pike, as we have early recordings in the Subsidy Rolls of London of an Alexander le Pik, who was a fishmonger and owner of a ship in 1292. The derivation is from the Middle English "pike", (the fish, being named from its pointed jaw). Secondly, it may be a surname for one who worked the soil using a pointed tool (pike) for breaking up the earth, also deriving from the Middle English "pike". Lastly, it is likely that it could be the name given to a soldier who used a pike, a weapon consisting of a sharp metal end on a long pole. This time the derivation is from the Old French "pique", pike. In St. Martin in the Fields, Westminster, on October 28th 1677 one Carolus Pike, son of Richi and Bridget Pike, was christened. The first recorded spelling of the family name is shown to be that of Aluric Pic, which was dated 1066, in the Domesday Book, Devon, during the reign of King William 1, known as "The Conqueror", 1066 - 1087. Surnames became necessary when governments introduced personal taxation. In England this was known as Poll Tax. Throughout the centuries, surnames in every country have continued to "develop" often leading to astonishing variants of the original spelling.


    edit:
    Und um die Verwirrung komplett zu machen:

    Zitat

    Origin of PIKE
    Middle English, from Old English pīc pickax
    First Known Use: 13th century


    :crazy:

    2 Mal editiert, zuletzt von Keaton ()

  • Zitat

    Und nein, sorry. Ich sehe nichts wirklich logisches daran, dass jemand gebrandmarktes automatisch lächerlich wirken soll. "Nicht davon gestört sein" ist schon das höchste der Gefühle - und mich stört es eben doch. Auf die gleiche Weise werden nämlich eben auch alle anderen lächerlich gemacht, also steckt offensichtlich kein System dahinter sondern Planlosigkeit.

    Das Problem liegt darin, dass man einfach nicht bei den Bastardnamen aufgehört hat. Würde Martin die Rosenkriege nacherzählen und sein System für Bastarde sich auf die Realität beziehen, hätten wir in einer deutschen Version den Fall dass alle Namen im Original belassen wurden und die Bastardnamen übersetzt werden müssten. Warum die Bastardnamen übersetzt wurden verstehe ich voll und ganz. Es sollen wohl auch Menschen, die mit dem Englischen nicht klarkommen, als Zielgruppe erschloßen werden. Warum andere Namen, die ja offensichtlich keine sprechenden Namen sind, eingedeutscht werden ist wieder die andere Frage. Alle Namen will man anscheinend nicht abwandeln, weil viele Charaktere nicht mehr ihrem originalen Namen ähneln würden, ohne total bescheuert auszusehen und an anderer Stelle gibt es einen Lord Rothweyn und keinen Lord Rotwein.


    Zitat

    Gibt doch auf der Welt Storms, Snows und Sands im Hundertdutzend billiger, kannst ja mal nachfragen.

    In der Frage fehlt mir echt die Nachvollziehbarkeit. Nehmen wir zB David Beckham. Ich finde der Name klingt vollkommen in Ordnung, aber David (diesmal deutsch gesprochen) Bachschinken finde ich irgendwie komisch. Wie sieht das für Leute aus die sich den englischen Namen nicht erst übersetzen müssen? Ich muss wohl echt mal nachfragen :D

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