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Was lest ihr gerade oder wollt ihr lesen?

  • Daenerys
  • 25. Januar 2003 um 16:46
  • Maegwin
    The Maid of Mulwarft
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    • 4. Juni 2012 um 23:34
    • #3.221

    Habe letzte Woche American Gods beendet, bin aber nicht so richtig dazugekommen was dazu zu schreiben.

    Das Buch hat mir ziemlich gut gefallen, allerdings war es hm.. ein bisschen zu kurz.

    Äußert coole Grundidee, die auch noch dazu ermuntert sich nach den Mythologie-Schnipselchen kundig zu machen, die er immer wieder einstreut. Schönes, stimmiges und ein bisschen melancholisches Gesamtbild einer vergehenden Epoche schön gewürzt mit gaimanschem Humor, dazwischen immer wieder Geschichten mit ein bisschen Geschichte, witzige und abgedrehte Charaktere, so weit, so richtig.

    Was mich ein bisschen gestört hat, war, dass in dem Buch ein bisschen zu wenig Platz zu sein schien, da er sich insbesondere im Mittelteil doch recht viel Zeit für Nebensächlichkeiten genommen hat und die Handlung nicht ganz so straff führt. Irgendwie blieb bei mir entsprechend das Gefühl zurück, dass er mehr aus der Idee hätte machen können, bzw. die Ereignisse gegen Ende sauberer aufbauen wenn er zwischendrin nicht so breit gestreut hätte ODER - besser - das Buch ein bisschen länger geworden wäre.
    So hatte ich ein bis zwei mal meine Problemchen mit der Motivation der Protagonisten und dem vorgestellten Göttlichkeitssystem.

    Nichtsdestotrotz erringt das Buchi in der Klasse der schnellwegzulesenden Unterhaltungsdingis 4/5*.

    I have been despised by better men than you.

  • Finnigan
    Still searching...
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    • 4. Juni 2012 um 23:41
    • #3.222

    Wunderbar, das klingt sehr vielversprechend.
    Habe zwar ohnehin noch einen ziemlich großen Stapel ungelesener Bücher, American Gods ist jedoch spätestens jetzt in dieser Liste nochmal etwas höher gerutscht.
    Vielen Dank für deine Eindrücke! :merci:

    Von Gaiman habe ich bisher ledigilich die Pratchett-Zusammenarbeit Ein gutes Omen gelesen - und dieses Buch war wirklich hervorragend. Die Lektüre ist inzwischen zwar schon ein paar Jährchen her (ein Reread wäre wohl mal an der Zeit), doch ich kann mich noch gut erinnern, wie ich häufig laut loslachen musste :)

    "Dann geh. Es gibt andere Welten als diese."

  • Fowl
    Profi
    Beiträge
    788
    • 5. Juni 2012 um 15:13
    • #3.223
    Zitat von Finnigan

    Von Gaiman habe ich bisher ledigilich die Pratchett-Zusammenarbeit Ein gutes Omen gelesen

    In diesem Fall würde ich dringend zu "Neverwhere" raten - das ist zwar längst kein so groß angelegtes Epos wie "American Gods", aber in meinen Augen der deutlich bessere Roman, weil Gaiman bei langen Sachen teils merklich strauchelt.

  • Rapunzel
    a troublesome thing
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    • 8. Juli 2012 um 23:01
    • #3.224

    Ich lese derzeit 'The Once and Future King' von T.H. White. Es hat eine Weile gedauert, bis ich mich so richtig eingefunden habe, aber jetzt, so um Seite 100, leg ich das Buch nur ungern zur Seite.

    Mal abgesehen von den ganzen klassischen Werken (Malory etc.), was könnt ihr denn an moderner Literatur empfehlen, die sich mit der Sage um King Arthur, Camelot und der Tafelrunde beschäftigt? (Alles was sich 'nur' mit dem Heiligen Gral beschäftigt à la Dan Brown mal außen vor gelassen) Dabei ist es erstmal egal, ob die Sage eher unter historischen Gesichtspunkten interpretiert wird oder ob der Fokus mehr auf dem Fantasy-Aspekt liegt.

    "A reader lives a thousand lives before he dies," said Jojen. "The man who never reads lives only one."
    [George R.R. Martin, A Dance with Dragons]

  • VinceYoung
    Quaterback
    Beiträge
    110
    • 8. Juli 2012 um 23:22
    • #3.225

    Auch wenn es hier einige gibt die mir bestimmt wiedersprechen:
    Ich finde "Die Nebel von Avalon" von M. Zimmer Breadley ein unwiderstehlich schönes Buch zur Arthus Sage. Die Geschichte wird aus Sicht von Morgaine der Schwester von Arthus erzählt und läßt somit viele Protagonisten in einem neuen Licht erscheinen.
    Ich kann es vorbehaltlos empfehlen!

  • Rapunzel
    a troublesome thing
    Beiträge
    108
    • 9. Juli 2012 um 08:22
    • #3.226

    'Die Nebel von Avalon' hab ich auch schon länger auf meiner "Muss ich vielleicht mal lesen"-Liste, hatte es dann aber zwischenzeitlich verworfen, weil es jemand als "total überbewertet" beschrieben hat. Aber dass die Geschichte mal aus Sicht einer Frau erzählt wird finde ich wirklich interessant. Danke also für den Hinweis - ich denke ich werds mir dann doch demnächst mal vornehmen.

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    [George R.R. Martin, A Dance with Dragons]

  • Traumwandler
    Revolvermann
    Beiträge
    3.808
    • 9. Juli 2012 um 08:38
    • #3.227

    Für artus gibts hier diverse Fachleute die dir heier einge Bücher empfehlen können.

    Ich bin diesen Empfehlungen bisher noch nicht nachgekommen.

    Ausserdem gehöre ich zu den Leute die "Die Nebel von avalon2 für überbewertet halten.

    war mir viel zu langatmig, langweilig und dick.


    Und vor Dicken Büchern hab ich sonst überhaupt keine Angst.^^

    You don´t shoot Bambi, Jackass.
    You shoot Bambi´s Mother.
    - Bobby Singer -

  • Magrat
    Hexe, Königin
    Beiträge
    3.889
    • 9. Juli 2012 um 08:47
    • #3.228

    Fällt wohl auch unter die Rubrik "Geschmackssache".
    Ich fand "die Nebel von Avalon" richtig toll, habs mehrmals gelesen.
    Allerdings sollte man die Finger von den ganzen Nachfolgebücher lassen (also die Herrin von Avalon und die Wälder von Albion) die sind nämlich nicht nur schlecht geschrieben, sondern auch von der Geschichte her oll.

    Den Darkover-Zyklus find ich auch toll :)

    "Be realistic", said the unicorn.
    Außerdem bin ich der Meinung, dass die Red Apple Fossoways von New Barrel Spalter sind!

  • Hacoon
    Team Halfman
    Beiträge
    388
    • 9. Juli 2012 um 10:54
    • #3.229
    Zitat

    Mal abgesehen von den ganzen klassischen Werken (Malory etc.), was könnt ihr denn an moderner Literatur empfehlen, die sich mit der Sage um King Arthur, Camelot und der Tafelrunde beschäftigt? (Alles was sich 'nur' mit dem Heiligen Gral beschäftigt à la Dan Brown mal außen vor gelassen) Dabei ist es erstmal egal, ob die Sage eher unter historischen Gesichtspunkten interpretiert wird oder ob der Fokus mehr auf dem Fantasy-Aspekt liegt.


    Schon mehrfach erwähnt, aber weil du explizit danach fragst:


    Bernard Cornwall schrieb eine Artustrilogie. Erzählt wird dies aus der Sicht eines sächsischen Jungen/Mann namens Derfel der von Merlin aufgenommen wurde. Durch Verkettungen von Ereignisse wird er irgendwann zu einem Freund und Vertrauten Arturs und kämpft für oder an dessen Seite.

    Britannien mit seiner Landschaft, Religion mit dem Augenmerk der Christen und Heiden, Gesellschaftsstrukturen mit dem Augenmerk auf das Verschwinden der Römer, Einfallen der Sachsen und kriege zwischen den Königreichen und ganz besonders: Die Gestaltung der Charaktere hat Bernard Cornwall sehr gut ausgearbeitet. Es ist interessant zu sehen, wie bekannte Helden und Namen (Lancelot, Gawain, merlin etc) tatsächlich gewesen sein könnten und was Lieder und Sagen so ausmachen können.


    Brnard Cornwalls stärke liegt besonders in der Beschreibung der Schlachten. Hier finden keine "epischen" Kämpfe statt, sondern Armeen von 50 Mann stehen sich stundenlang gegenüberer, verhöhnen die feinde und sammeln irgendwie Mut für den ersten Schritt.

  • Rapunzel
    a troublesome thing
    Beiträge
    108
    • 9. Juli 2012 um 11:16
    • #3.230

    Danke erstmal für eure Antworten. :) Falls die Frage schon zum tausendsten Mal gestellt wurde, tut mir das Leid. Ich beschäftigte mich schon länger mit der Artus-Sage und wollte jetzt eben auch mal die modernere Literatur dazu aufarbeiten. Es gibt jedoch so unglaublich viel zu dem Thema, dass ich es schwierig finde da eine Auswahl zu treffen. Viele Bücher sind auch so oft rezensiert, mal mit fünf Sternen, mal mit einem, und man weiß ja bei amazon & co auch nie was für einen Lesegeschmack der Rezensent eigentlich hat. Deswegen dachte ich, ich frag hier mal nach, da ich davon ausgehe, dass das gemeinsame Mögen des Lieds schonmal eine gute Grundlage bildet :D

    In 'Die Nebel von Avalon' werde ich jetzt zumindest mal reinlesen, wenns mir nicht gefällt kann ichs ja immernoch weglegen. Interessant klingts auf jeden Fall schonmal.

    Von der Cornwall-Trilogie hab ich bisher auch nur Gutes gehört. Mir gefällt, dass hier anscheinend eher historisch an die Sache rangegangen wird. Auch hab ich irgendwo gelesen, dass man die Bücher unbedingt erst nach 'Die Nebel von Avalon' lesen sollte, da die Charaktere bei Cornwall mehr Tiefe besitzen und einem somit vielleicht das Vergnügen an den Nebeln genommen wird, sollte man es hinterher lesen.

    "A reader lives a thousand lives before he dies," said Jojen. "The man who never reads lives only one."
    [George R.R. Martin, A Dance with Dragons]

  • CaptainMaggot
    Felino Ombra
    Beiträge
    51
    • 9. Juli 2012 um 14:07
    • #3.231

    Ich werde demnächst wohl wieder mit der Darren Shan-Reihe anfangen. Ein guter Freund hat sie mir vor Ewigkeiten mal ans Herz gelegt und ich muss sagen, dass es mir sehr gefallen hat. Auch wenn die Bücher an sich nicht die Dicksten waren :)

    Vor Kurzem habe ich Mitternachtszirkus im TV gesehen, eigentlich nur, um einen Eindruck davon zu gewinnen, wie sie die Buchreihe umgesetzt haben.
    Nachdem der Film allerdings zu Ende war, musste ich schwer zweifeln. Aber immerhin, ich bin froh, damals kein Geld für den Film ausgegeben zu haben, als er noch im Kino lief.

  • Phantomganon
    Anfänger
    Beiträge
    22
    • 9. Juli 2012 um 14:45
    • #3.232

    Hey

    Ich hatte vor in nächster Zeit mir mal die Legende vom Weitseher von Hobbs anzuschaffen.

    Wisst ihr, ob es Unterschiede zwischen der alten Übersetzung (Der Adept der Assassinen) und der neuen (der Weitseher [von 2009]) gibt?


    Welche würdet Ihr mir eehr empfehlen?

    Hier sitz' ich, forme Menschen 
    Nach meinem Bilde, 
    Ein Geschlecht, das mir gleich sei, 
    Zu leiden, weinen, 
    Genießen und zu freuen sich, 
    Und dein nicht zu achten, 
    Wie ich!

  • dirtyblack7
    benutzt die dunkle Seite der Rhetorik
    Beiträge
    537
    • 9. Juli 2012 um 15:23
    • #3.233
    Zitat

    Ich hatte vor in nächster Zeit mir mal die Legende vom Weitseher von Hobbs anzuschaffen.


    Gute Idee! :P

    Zitat

    Wisst ihr, ob es Unterschiede zwischen der alten Übersetzung (Der Adept der Assassinen) und der neuen (der Weitseher [von 2009]) gibt?


    Also ich kenne nur die alte Ausgabe(der Adept des Assassinen), aber ich habe eben mal in die Leseprobe der neuen Ausgabe reingelesen:

    http://www.randomhouse.de/Paperback/Der-…obb/e280096.rhd

    Also im Text (immerhin die ersten 40 Seiten)habe ich keine Änderungen gesehen, das Cover gefällt mir aber besser. Von daher würde ich die neuere Ausgabe kaufen.

  • Beltane
    Schüler
    Beiträge
    146
    • 9. Juli 2012 um 21:36
    • #3.234

    Ich lese gerade Rebecca Gables Waringham Bücher und habe den zweiten fast durch - Band 3 dürfte morgen eintrudeln. Gefallen mir bisher richtig gut :thumbup:
    Parallel habe ich "Die Insel der besonderen Kinder" angefangen, bin aber noch kaum die ersten Seiten hinaus.
    Als nächstes steht Sapkowski auf meiner Liste - motiviert wie ich bin, habe ich gleich mal die ersten 4 Bände geordert... :D

    Gruß, Beltane
    "See the path cut by the moon - for you to walk on"

  • Thanateros
    Daeron
    Beiträge
    45
    • 10. Juli 2012 um 10:46
    • #3.235

    Ich les gerade A Dance Of Dragons nachdem ich mit "Der Sohn des Greifen" fertig war und nicht mehr auf die Übersetzung warten konnte/wollte... Geniales Buch :thumbup:

    Quentyn Martell hätte beinahe laut gelacht. Die Götter sind verrückt geworden.
    Unbehagen machte sich unter den Westerosi breit. Manche starrten in ihre Weinbecher, als hofften sie dort Weisheit zu finden.

  • Hacoon
    Team Halfman
    Beiträge
    388
    • 11. Juli 2012 um 10:04
    • #3.236

    Habe mir vor knapp 3 Wochen auf einem Straßenfest die ersten drei Bartimäus-Bücher geholt, da diese bei Amazon für gut befunden wurden. Das Buc hat tatsächlich seine Stärken, was nicht zuletzt an benannten Dschinn Bartimäus liegt. Mit seiner arroganten, direkten Art und dem praktmatischen Denken, dass das Überleben wichtiger ist als ein ehrenvoller Tod hat er mir gleich gefallen.


    Buch 1 wird aus der Sicht des Dschinns beschrieben, in der Ich perspektive, und auf einigen Seiten findet man Fußnoten mit sarkastische Erklärungen oder Einschübe. Die andere sicht ist Nathanael, seines Zeichens angehender Zauberlehrling der einen Plan verfolgt.

    Die Story hat mir auch recht gut gefallen, da auch einige neue ideen auftauchten, die ich in dieser Form noch nicht gelesen haben.

    Doch mit Buch 2 macht sich der Frust breit. Hier kommt ein weiterer Charakter hinzu. Kitty oder auch Kathleen. Ihre Sichtweise ist so ermüdend und in der Art "ohhh armes amres Tuktuk, hat man dir Böses getan" geschrieben, dass ich das Buch bereits nach wenigen Seiten wieder weggelegt habe. Nichtsdestotrotz werde ich mich weiterkämpfen und die Bücher zuende lesen, da die Bartimäus teile einiges wieder gut machen...


    Nächstes Projekt: Die Dresden-Files. Die Dunklen Fälle des Harry Dresden.

    Kann hierzu jemand seine eigene Meinung äußern? Laut Amazon sind die Bücher grandios und von Jim Butcher kenn ich bisher nur die Codex Alera-Bücher

  • Chopsticks
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    1.367
    • 11. Juli 2012 um 15:12
    • #3.237

    Ich hab nur das erste Buch der Dresden-Files, Storm Front, gelesen. Ich finde er hat gute Ideen, aber so alles in allem hat es mich allerdings nicht vom Hocker gerissen. Vielleicht war es der Schreibstil (ist mir irgendwie so pseudo-lustig rübergekommen), vielleicht die Geschichte, ich kanns leider gar nicht mehr so genau sagen. Was ich noch weiß, ist, dass ich einfach mit Harry Dresden nicht warm geworden bin und generell mit den Charakteren, die in meinen Augen alle mehr oder weniger Stereotyp sind. Es gibt die toughe Bullin und ihren Partner, die sexy Reporterin, die verzweifelte Hausfrau, den kirchenmausarmen Detektiv,...
    Für mich war auch der Fall den Harry zu lösen hat sehr platt und konstruiert...Prinzipiell sagt mir dieses Urban-Fantasy Genre eigentlich sehr zu, aber dieses Buch war einfach nix für mich.

    Tut mir leid, ich will dir den Spaß nicht verderben und hoffe du lässt dich jetzt nicht von mir von deinem Leseprojekt abbringen. Wenn du irgendwo in Wien wohnst kann ich dir Storm Front sogar borgen ;) Lass mich auf jeden Fall wissen, wies dir gefallen hat ^^


    Ich lese gerade "Das Lächeln der Fortuna" von Rebecca Gable, weil ich hier im Forum so viel Positives darüber gelesen habe. Ich hab noch nicht so viele Historienromane gelesen und das Genre gefällt mir wirklich gut. Vor allem die Verflechtungen mit wirklichen Begebenheiten, Personen, ... finde ich gut gemacht. Großes Lob an die Autorin. Was mich allerdings schon stört: Zumindest bis Seite 676 auf der ich jetzt bin ist Robin, der Protagonist, seeeeehr Gary Stu-ig. Ihm gelingt einfach alles, er kann sich immer im rechten Moment oder gerade noch rechtzeitig beherrschen, etc. und aus jeder schlechten Situation erwächst was Gutes....ich bin mal gespannt, ob das so weitergeht, immerhin hat die Reihe 4 Bände. Was die Tiefe der Charaktere angeht sind wir halt auch mit GRRM sehr verwöhnt....

  • Maegwin
    The Maid of Mulwarft
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    • 11. Juli 2012 um 15:47
    • #3.238

    Da schließe ich mich Chopsticks an.
    Auch das erste Dresden-Buch gelesen und auch nicht begeistert. Die Charaktere recht flach, die Story irgendwas zwischen wirr und bisschen widersprüchlich, die Handlungen des Hauptchars für mich nicht wirklich nachvollziehbar und seine Fähigkeiten "unbalanced".
    Mal kriegt er von einem normalen Schläger auf die Fresse, ein andermal hat er plötzlich irgendeinen magischen Singsang drauf, die Gründe warum er seine Verbündeten nicht einweiht sind manchmal dolle an den Haaren herbeigezogen. Der Aufpasser den der Hauptcharakter zur Seite gestellt bekommen hat ist für mich in seiner Schlechtgeschriebenheit unerträglich.

    Die teils guten, teils abgekupferten Ideen helfen mir da auch nicht mehr drüber hinweg.

    Zitat


    Was mich allerdings schon stört: Zumindest bis Seite 676 auf der ich jetzt bin ist Robin, der Protagonist, seeeeehr Gary Stu-ig. Ihm gelingt einfach alles, er kann sich immer im rechten Moment oder gerade noch rechtzeitig beherrschen, etc. und aus jeder schlechten Situation erwächst was Gutes....

    Würde nicht die Luft anhalten, bis sich daran was ändert. :)

    I have been despised by better men than you.

  • Fowl
    Profi
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    • 11. Juli 2012 um 15:58
    • #3.239

    Ich schließe mich meinen Vorrednern an: sehr enttäuschend die Dresden-Romane. Da gibt's im Hardboiled-Genre momentan reihenweise bessere Autoren. Wenn's unbedingt Urban-Fantasy als Setting sein muss (das ich für das Genre ohnehin sturzlangweilig finde, aber das wäre wiederum eine andere Diskussion), dann schau' dir lieber die Joe Pitt-Sachen von Charlie Huston an. Der kann zwar auch nicht krimiplotten, aber er hat wenigstens interessante Figuren. Oder noch besser: Schau dir die Charlie Parker-Reihe von John Connolly an. Der kann plotten und Figuren, und die Reihe entwickelt im weiteren Verlauf einen immer prominenteren fantastischen Touch.

    Die Amazon-Rezensionen zu den Dresden-Sachen bestärken mich übrigens in meinem lange gehegten Vorurteil, dass typische Fantasy-Leser nicht den leisesten Schimmer von guter Literatur haben :D

  • Dreenan Kel Zalan
    Sturmbringer
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    • 11. Juli 2012 um 17:25
    • #3.240

    Tja was soll ich sagen, ich mag die Dresden Files. Ich kann vieles meiner Vorredner unterschreiben, aber im Ganzen gab es nichts was mich so gestört hätte nicht Band 1-4 gelesen zu haben.
    Interessanterweise lese ich auf englisch und habe den zweiten auch auf deutsch angepackt und musste unwillkürlich oh mein Gott denken. Das Original macht auch hier den Unterschied, weil die Übersetzung sehr lustlos runtergerasselt wurde.
    Wie gesagt, die Handlungsweise des Hauptprotagonisten ist oft nicht nachvollziehbar und es gibt viele Stereotype. Unbalanced würde ich nicht sagen, denn es wird eigentlich immer erklärt wann und warum er stärker ist.
    Aber Fowls Tipps werde ich mir mal ansehen.

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