Wer ist der beste Kämpfer in Westeros? (Poll)

  • Wieso werden eigentlich immer die alten Texte ausgegraben...,lasst sie doch ruhen, ham sie sich verdient

  • Meiner Meinug nach ist Drogo der stärkste Kämpfer!
    Er hat schließlich eines der größten Khalasare aufgebaut und war bis zu seinem Tod unbesiegt. Und das die Dothraki starke Kämpfer sind ist ja auch im Buch so beschrieben.


    Jaime denk ich ist dicht dahinter (natürlich mit beiden Händen), auch wenn er während er mit Brienne auf dem weg nach ??? im Kopf durchgegangen ist wer alles seiner Meinug nach stärker ist als er.

  • Eben, die Ritter waren auch gute Kämpfer. Trotzdem wurden sie von jedem Florettkämpfer gekillt.

    Der obige Post ist völlig sinnfrei und nur auf eigene Gefahr zu lesen.


    Ceterum censeo genum humanum esse delendam

  • Huch, daran kann ich mich garnicht erinnern, welchen florettkämpfer meinst du??

  • Nicht im Buch, sondern im RL. Oder was denkt ihr, warum Ritter aus der Mode kamen und die Fechter Überhand nahmen.
    Was ich jedoch damit verdeutlichen wollte, ist, adss einer stark sein kann unter anderen, aber es kann sein, dass jemand aus einer anderen Kultur mit einer anderen Ausbildung sehr viel stärker ist.

    Der obige Post ist völlig sinnfrei und nur auf eigene Gefahr zu lesen.


    Ceterum censeo genum humanum esse delendam

  • > Nicht im Buch, sondern im RL. Oder was denkt ihr, warum Ritter aus der Mode kamen und die Fechter Überhand nahmen. <


    Hallo,


    ich wage hier ganz einfach einmal mutzumaßen, dass 'Ritter' (ein weiteres Wagnis von mir: Ich gehe davon aus, dass du hier fälschlicherweiser den Rang Ritter mit einem einfachen, berittetenen, in schweren Plattenpanzer gerüstetenen und mit [meist Lang- oder Zweihänder-] Schwert bewaffneten Soldaten gleichsetzt) nicht deswegen 'aus der Mode' kamen, weil sie im Nahkampf der einen oder anderen Gattung unterlegen waren (man stelle sich einen sog. 'Fechter' vor, der in einem Moment noch stolz erstehet wie ein Banner im Wind - und im nächsten ganz einfach niedergeritten wird...), sondern weil Schießwaffen 'in Mode kamen'.


    Insofern also kann ich deinen Vergleich leider nicht ganz nachvollziehen.


    MfG,


    Bonifaz

  • Ich denke, dass es weniger die Schießwaffen waren, die den 'Ritter ohne Furcht und Tadel' vertrieben haben. Neue Taktiken in der Kriegskunst waren effektiver. Desweiteren begründet sich fast jede Rüstung auf Mode und Marotten. Ein wenig Praktisches ist schon dabei, klar, doch gebe ich Rincewind Recht, dass ein, aus einer anderen Kultur stammender, einem in voller Gestechrüstung durchaus überlegen sein kann.
    Alleine die Beweglichkeit eines Florettiers(?) gegenüber einem Ritter ist schon von Vorteil.
    Noch ein Beispiel aus dem RL. Lassen wir mal einen Hunnen, der mit nacktem Oberkörper und Brutalität, die mit der Muttermilch aufgesogen wurde, gegen unseren 'Ritter' ziehen. Ich denke, der Ritter würde schlecht aussehen, da er nicht über die Gewandheit, aufgrund der Rüstung, verfügen kann.

    Die Gedanken zerschnitten, doch es blutet nicht...

  • Auch auf die Gefahr hin noch weiter Off Topic zu geraten, muss ich jetzt mal zur Ehrenrettung der Ritterschaft eintreten.


    Was hier bereits gesagt wurde ist zum Teil schlicht völlig falsch.



    Ritter waren ausgebildete Elitekämpfer und konnten sehr viel mehr als einfach nur Hack&Slash mit ihren Waffen rumfuchteln. Es existierten damals eine ganze Reihe von ausgeklügelten Kampfstilen, die z.B. den Asiatischen in ihrer Effektivität in nichts nachstanden


    Genauso falsch ist der Mythos das Ritter in ihren Rüstungen total unbeweglich waren und nicht mal ohne Hilfe auf ihre Pferde kamen. Dieser Mythos entstammt den Tunierrüstungen des spätmittelalters, die aber was völlig anderes waren als die Kampfrüstungen die in der Schlacht benutzt wurden.


    In der Tat tragen moderne Soldaten in modernen Armee (und auch in der Bundesweht [Blockierte Grafik: http://stoney2.bei.t-online.de/icon_lol.gif] ) heutzutage meist Marschgepäck auf dem Rücken das teils mehr wiegt als ne komplette Kampfrüstung damals wog.


    Ein Ritter in seiner Rüstung war durchaus in der Lage Leitern zu erklimmern, aufzustehen wenn er umgehauen wurde, auf sein Pferd zu steigen und sogar einige Turnübungen zu machen.


    Rüstungen wurden für zwei Merkmale designt: Schutz und Beweglichkeit.


    Ein Ritter in der Rüstung war erstaunlich beweglich, klar nicht so beweglich wie ein Mann ganz ohne Rüstung, aber heutzutage wären wohl 99% der Mensch doch schlichtweg sprachlos was ein Ritter in seiner Rüstung alles konnte.


    Man muss noch erwähnen das die Dinger Maßgefertigt für ihren Träger waren und dieser auch in seiner "Freizeit" natürlich ständig die Bewegung und den Kampf in seiner Rüstung trainiert hat.


    Noch schnell was zum Gewicht:


    Quelle: Historische Waffen und Rüstungen von Liliane und Fred Funcken


    Schlachtrüstungen
    Vollständige Italienische Rüstung von 1435 Sie wiegt 25 kg
    Deutscher Vollharnisch aus der mitte des 15 Jh... Er wiegt nur 25 kg.


    Im Gegensatz dazu:


    Turnierrüstungen/Stechzeug
    Typisches Stechzeug von 1515-1520 ... Es wiegt fast 41 kg.



    Söldnerleben Im Mittelalter S34
    "Es besteht kein Zweifel daran, das ein durchtrainierter Mann in einem angepassten Harnich, laufen in den Sattel springen oder eine Leiter hinaufklettern konnte. Dafür haben zeitgenössische Quellen und moderne Versuche eindeutige -Beweise erbringen können. ... Eine Illustration aus dem 15 Jh zeigt einen Ritter beim Handstandüberschlag oder Radschlag, ein Kznststück das mühelos für ein Photo wiederholt werden konnte. "

  • Also ich denke hier trifft auch manchmal das Schwere-Stein-Papier-Prinzip zu, dass es keinen "besten" Kämpfer gibt, sondern das A B schlägt, B C und C dafür A ...


    Syrio ist ja eigentlich ein Fechter, so wie sein "waterdance" beschrieben wird, diese schnellen bewegungen plus Stech- anstatt von Schlagtechnik, seine Kampftaktik ist speziel gegen Ritter, dem Langschwert ausweichen und mit großer Reichweite die Schwachpunkte der Rüstungen durchstechen ... ich denke gegen Sandor oder Jaime würde Syrio sicher gewinnen, hingegen würde er gegen den "Mountain" ganz sicher verlieren, er kann noch so schnell sein, er hat nicht die Reichweite, um Gregor überhaupt belangen zu können ...


    Zu Arthur Dayne denke ich kann man nicht wirklich eindeutig was sagen. Jaime, einer der arrogantesten Charaktere überhaupt, spricht von ihm wie von einem Gott, allerdings auch nur um anzugeben ("I learned from Arthur Dayne [...]"), deshalb stellt sich auch die Frage, ob er übertreibt ... andererseits hält Ned ihn für den besten Ritter überhaupt (ich glaube Bran hat ihn gefragt), allerdings könnte hier nicht nur die Kampfkunst sondern auch die allgemeine "Ritterlichkeit" gemeint sein, für die Dayne berühmt war: er lies z. B. den "Smiling Knight" während eines Duells ein zweites Schwert holen, als das erste "kaputt" war ... doch wiederum werden auch seine Kampfkünste als besonders hervorgehoben: als der "Smiling Knight" dann sagt (nachdem er ein zweites Schwert hat), er will Dawn haben, sagt Dayne "then you shall have it" ... und tötet ihn ...


    Also nach allem was wir wissen würde ich sagen, Dayne ist der beste Kämpfer, allerdings wäre er vielleicht Syrio unterlegen, der den perfekten "Gegenstil" hat ... aber wie gesagt, Syrio wäre wieder Gregor oder Robert unterlegen, die auf Kraft und Reichweite aufbauen ... Schere-Stein-Papier halt ;)

  • Ich bin mir nicht sicher, ob Syrio Gregor unterlegen wäre. Oberyn Martell hatte im Prinzip einen Kampfstil, der Syrios nicht unähnlich war. Und beinahe (hätte er nicht einen blöden Fehler gemacht) wäre er siegreich gewesen. Ausserdem passen die meisten Kämpfer ihren Kampfstil ihren Gegnern an. Gregor ist vielleicht der einzige, der das nicht tut. Ihn scheint ja noch nichtmal zu interessieren, gegen wen er da kämpft.

  • Also gegen die Schwert+Schild technik dürfte es extrem schwer sein mit nem Rapier oder ähnlichen anzukommen, wenn das Gegenüber sie auch wirklich gut beherrscht.


    Bevor unser Wassertänzer in den Himmel gelobt wird, sollte man auch die Frage stellen, was hatten seine Gegner denn so drauf. Die 0815 Wachen werden wohl kaum Fechtmeister gewesen sein.


    Es gibt in dutzenden Kulturen dutzende verschiedene Kampfstile und alle sind sie effektiv. Es kommt in den allermeisten fällen wirklich auf den Einzelfall an, man kann nie einfach generell sagen Stil X ist Stil Y unterlegen.


    Dazu:


    Ritter gegen Samurai
    http://www.thehaca.com/essays/knightvs.htm


    Katana gegen Rapier
    http://www.thehaca.com/essays/katanavs.htm



    The popular myth of untutored knights clumsily swinging crude swords while lumbering around in heavy armor is shredded by the actual evidence. The unequivocal picture presented by historical sources is one of trained warriors expertly employing skillfully designed weapons with brutal efficiency. But these masters were no mere “fencers”. Theirs were complete fighting systems as suited to armored as unarmored combat. They taught integrated martial arts of both armed and unarmed components. Grappling and wrestling techniques were vital elements.

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