Rebecca Gable

  • Freut mich, dass es dir gefallen hat. Lächeln der Fortuna hatte meiner Meinung nach zum Schluss auch ein bisschen Länge aber es ging. Robin war einfach ein toller Charakter und sein Lebensweg war super beschrieben. Waringham 2 ist für mich der stärkste Teil. Ich hoffe du liest ihn irgendwann! :thumbup:

    “They can keep their heaven. When I die, I’d sooner go to Middle Earth.”
    - George R.R. Martin -

  • Schon aufm Kindle :thumbup:


    Ist das ganze eigentlich geschichtlich einigermassen korrekt?


    Habe einen Freund in England, der sehr oft zu Besuch bei uns ist, weil die da koan Berg ham und Ryan Air zum Allgäu Airport fliegt.
    Nicht dass ich da mit meinem Rebecca Gabel Wissen ankomme und der lacht mich dafür aus :crazy:

    Religionskriege sind Konflikte zwischen erwachsenen Menschen, bei denen es darum geht, wer den cooleren, imaginaeren Freund hat

  • Bis auf die fiktiven Charakter d.h. Waringhams ist der hist. Verlauf richtig. Wann wer zum König wurde und wann wer wo starb ist richtig aber ob der König hir und dort ins Gebüsch pinkelte oder auf dem Pferd an dem und dem Tag zur Jagd ritt, ist der Phantasie der Schriftstellerin entsprungen.

    “They can keep their heaven. When I die, I’d sooner go to Middle Earth.”
    - George R.R. Martin -

  • Das kann ich so bestätigen und im Nachwort beschreibt R. Gable auch immer sehr deutlich, wo sie ihrer Phantasie ihren Lauf ließ.

    Ich bin keine Signatur - ich putze hier nur.

  • Nachdem ich "Das Lächeln der Fortuna" vor einigen Wochen auch gelesen habe, gebe ich mal meinen Senf dazu:


    Prinzipiell sind die Bücher gut geschrieben und ich rechne es Rebecca Gable hoch an, dass sie es schafft die durchaus komplizierten Vorgänge unterhaltsam und weitgehend in Übereinstimmung mit den historischen Quellen darzustellen. Ich habe nur ein großes Problem mit dem Buch und das ist, dass Robin so ein verdammter Gary Stu ist:
    - tragische Familiengeschichte
    - besitzt übernatürliche Fähigkeit
    - wird von allen geschätzt, außer seinen Feinden, die aber immer als arrogant, grausam ("böse") dargestellt werden
    - vertritt sehr moderne, für seine Zeit außergewöhnliche Ansichten ohne damit wirklich anzuecken; er ist halt der "Bauernfreund"


    Generell sind mir die Charaktere zu sehr schwarz-weiß gezeichnet. Außerdem missfällt mir Fr. Gables Art ständig in die Köpfe der Protagonisten zu schauen und ihr gesamtes Innenleben auszubreiten. Da verhält sich eben mal einer von Robins Freunden/Angehörigen etwas daneben, aber der Leser bekommt sofort präsentiert, dass er/sie das garnicht so meint und doch nur das beste will oder einfach unglücklich verliebt ist etc. Man hat keine Gelegenheit sich selbst ein Bild der Personen oder ihrer Motivation zu machen, da man das alles vorgekaut bekommt. Das wäre kein Problem, wenn es ein actionreiches Abenteuer wäre, doch für eine Jahrzente überspannende Familiensaga ist es mir zu wenig.


    Ich möchte das Buch keinesfalls niedermachen, doch bin ich mittlerweile einfach besseres gewohnt, weshalb es nur 3/5 Sternchen auf meiner Beliebheitsskala erhält.
    Zur Erklärung: 1* = unerträglich; 2* = grenzwertig; 3* unterhaltsam, aber mit deutlichen Schwächen; 4* = "pageturner"; 5* = bewegend und mit Nachwirkung

    And who are you, the proud lord said, that I must bow so low?
    Only a cat of a different coat, that's all the truth I know.
    In a coat of gold or a coat of red, a lion still has claws.
    And mine are long and sharp, my lord, as long and sharp as yours.

  • Das mit der Schwarz-Weiß-Malerei stimmt in der Tat - bei Rebecca Gable ist immer ganz klar, wer die Guten und wer die Bösen sind.
    Deswegen mag ich auch Waringham 3 (Spiel der Könige) so - hier hat der Hauptprotagonist tatsächlich andeutungsweise eine dunkle Seite.

    Ich bin keine Signatur - ich putze hier nur.

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