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Panini Comics- auf deutsch zur Fantasy-Saga Game of Thrones!

Das Zeitalter der Helden

Diese zweite Epoche in der Geschichte von Westeros ist sicherlich ein sehr aufregender und ereignisreicher Abschnitt gewesen. Es war eine Zeit des Auf- und Umbruches für die Menschen des Landes. Immerhin wurde zum ersten mal von den sieben Königlanden gesprochen und über allem lag der Schatten der langen Nacht...

Aber der Reihe nach: Wie der Name schon andeutet war diese Epoche von der Präsenz heroischer und illusterer Persönlichkeiten geprägt, deren Taten so herausragend waren, daß ihre Namen die folgenden Jahrtausende überdauerten und in Legenden und Liedern weiterlebten.
Allen voran zu nennen ist Garth Greenhand, der erste Legendenkönig der Weite: Ihm wird zugeschrieben, aus dem Land an dem Fluß Mander ein blühendes Paradies gemacht zu haben. Wo er seinen Fuß hinsetzte wurde die Erde fruchtbar und gedieh. Er wird als Urvater so ziemlich aller südlichen Adelshäuser betrachtet, insbesondere natürlich Haus Gardener, daß die Weite bis zur Eroberung durch die Targaryens als Könige regierte.

Aber auch anderswo taten sich wundersame Dinge: Im Westen hatte das alte Haus der Casterlys eine schier uneinnehmbare Festung, den Rock, in einen Berg getrieben. Niemand konnte ihnen dort gefährlich werden, außer einem Burschen names Lann. Diesem gelang es, die Casterlys mit Hilfe einer List aus ihrem Bau zu locken, was ihn zum Herren des Westens machte. Anschließend zog er aus, den Göttern das Sonnenlicht zu stehlen um sich damit die Haare aufzuhellen. Dies beweist einmal mehr, daß zum Heldentum auch ein gewisse Portion Eitelkeit gehört. In die Geschichte ging er als Lann der Listige ein und die Lannisters wollen noch heute von ihm abstammen, was die blonden Haare beweisen sollen.

Im Osten hatte es sich ein gewisser Durran in den Kopf gesetzt, die schöne Elenei zu heiraten. Unglücklicherweise war diese aber eine Tochter der Götter von See und Wind, die dem sterblichen Verführer ob seines Frevels zürnten. Darum zerstörten sie Durrans Heim und Herd mit den ihnen gegebenen Waffen: Wind und Sturm. Seine Freunde und Berater drängten ihn, seine Angetraute doch den wütenden Göttern zurückzugeben oder sich ins Landesinnere zu verkriechen. Davon wollte Durran aber nichts wissen und so errichtete er sein Heim neu, größer und prächtiger als das Alte. Auch dieses wurde von dem Zorn der Götter zerstört, aber Durran wollte nicht weichen. Insgesamt sieben mal mußte er sein zu Hause neu errichten, bis der letzte Bau schließlich stark genug war, den Naturgewalten zu trotzen: Storms End . In machen Versionen der Legende erhielt er dabei Hilfe von den Kindern des Waldes, in anderen folgte er dem Rat eines kleinen Jungens namens Brandon, der offensichtlich etwas vom Bauhandwerk verstand.
Eben jenem Brandon, dem Erbauer, werden auch die Errichtung Winterfells und der Mauer zugeschrieben, obwohl dies eher unwahrscheinlich erscheint: Die große Burg des Nordes ist fast 2000 Jahre älter als die Barrikade aus Schnee und Eis. Fest steht jedenfalls: Brandon der Erbauer ging als legendärer Urvater und Gründer des Hauses Stark in die Geschichte ein und ein Brandon Stark gründete die Nachtwache und errichtete die Mauer.
Dies tat er vermutlich kurz nach dem Beginn der langen Nacht, die sich nun über die sieben Königslande legte.

Wie das genau von statten ging bleibt im Nebel der Geschichte verborgen aber die Anderen, Dämonen aus Eis und Schnee und Tod, betraten die Bühne der Ereignisse. In der fürchterlichen Kälte und der jahrelangen Dunkelheit ritten sie auf ihern fahlen Pferden in die Länder der Lebenden und überzogen sie mit Leid und Entsetzen. Nicht einmal der Tod bot einen Ausweg. Ihrer dunklen Magie verfielen sogar Männer der Nachtwache, wenn man der Geschichte vom Nigth´s King Glauben schenken darf. Angeblich hat sich dieser Lord Kommander der Nachtwache auf ein Verbindung mit einer Anderen eingelassen und seine Kameraden mit Hilfe ihrer schwarzen Zauberei versklavt. Besiegt wurde er schließlich vom Stark aus Winterfell und Joramun, einem König der Wildlinge, von dem auch behauptet wird, er habe die Riesen aus der Erde geweckt.


Ueber das Ende jenes schrecklichen Ereignisses gibt es viele Spekulationen. Es gilt als erwiesen, daß die Anderen von der Nachtwache in der Schlacht der Dämmerung besiegt wurden. Daneben gibt es Legenden über einen Helden, der einsam durch die grausame Kälte zog, in der Hoffnung von den Kindern des Waldes Hilfe zu erhalten. Möglicherweise war dies der Mann, der seine Angetraute Nissa opferte, um sein Schwert zu härten: der Azor Ahai.
An den Ergebnissen jenes heldenhaften Kampfes gibt es nicht viel zu deuten: Die Anderen wurden zurückgedrängt und die so lang vermißte Sonne ließ sich wieder über Westeros blicken. Es folgte vermutlich eine sehr friedliche Zeit der Regeneration und des Wiederaufbaus, bis die Invasoren kamen.

(Geschrieben von theBlackfish, einem User aus dem Eis-und-Feuer-Forum)