Zuletzt gesehener Film

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      Ich sehe das wie HappyTime.
      Als sie Scar am Ende fressen wird ja auch nochmal deutlich, dass sie für den reinen Opportunismus der Masse stehen und er ab dem Zeitpunkt des Verlustes seiner Macht und Stärke keinerlei Nutzen mehr für sie hatte. Er war dann nur noch zum Fressen gut. Von echter Loyalität (oder Ideologie) keine Spur.
      Ich sehe die Hyänen eher als moralisches Sinnbild, als als "Rasse".

      Edit:(Hoffe daher eigentlich auch, dass es in der Neuverfilmung in der Richtung kein "Weichgewasche" geben wird.
      Das müssten sie schon richtig richtig gut machen, dass es am Ende nicht zu kitschig wird, würden sie die Seite wechseln und somit moralisch aufgewertet werden.)
      >Angst schneidet tiefer als ein Schwert<
      Genaugenommen töten die Hyänen Scar erst, nachdem sie mitbekommen, wie er gegenüber Simba ihnen die Schuld für alles gibt, was während seiner Herrschaft passiert ist. Sie waren für Scar ja nur ein Mittel zum Zweck.
      Bei uns im Norden werden die Gesetze der Gastfreundschaft noch immer in Ehren gehalten. ~ Roose Bolton

      Brigthroar wrote:

      Genaugenommen töten die Hyänen Scar erst, nachdem sie mitbekommen, wie er gegenüber Simba ihnen die Schuld für alles gibt, was während seiner Herrschaft passiert ist. Sie waren für Scar ja nur ein Mittel zum Zweck.
      Stimmt du hast recht!
      Wiederspricht sich aber finde ich nicht unbedingt mit meiner Darstellung. Die Hyänen waren ja auch nicht gerade die schlausten und haben vorher wohl nicht ganz geschnallt, dass sie ausgenutzt wurden...

      Bin übrigens von Kindheit an ein großer Fan der Hyänen (und auch von Scar) gewesen. Hatte gerade als Kind auch immer ein wenig Mitleid mit den Hyänchen.
      Allerdings hatte mich Scar nach dem ersten mal sehen mit 4 oder 5 schon recht stark traumatisiert...
      >Angst schneidet tiefer als ein Schwert<

      HappyTime wrote:

      Mein liebster Disney Film, den ich mir bis heute ansehen kann.
      Die Hyänen stehen halt für das Böse, das nicht mit der Natur im Einklang lebt. Da kann man jetzt eine Rassismus-Sache draus stricken, mMn aber eher nicht. Es brauchte einfach nur Antagonisten für die Löwen, und da bieten sich Hyänen eben an.
      Klar sollen die nur einfach böse sein, deshalb würde ich von unabsichtlichen „Rassismus“ reden.

      Ich glaube ich schau mir nun mal alle älteren Disneyfilme an, mal sehen was da noch so auf mich zukommt.
      Ob einfacher Bauer,Soldat,Fürst oder einer der die wir einst Götter nannten. Wir alle machen immer wieder die selben Fehler. Sich in Sicherheit zu wiegen, ist töricht, denn wir sind nicht mehr als Sklaven. Sklaven eines Musters, dessen Natur wir noch nicht ansatzweise verstanden haben und das eines Tages unser aller Fall seien wird. Es ist ein ewiger Kreislauf. Immer die gleichen Konflickte, immer die gleichen Persönlichkeiten. Das Echo der Vergangenheit, ist das Gesetz unserer Gegenwart.
      "Spiderman - A New Universe"
      Ein animierter Spiderman Film. Hat mir tatsächlich gut gefallen. Ich habe zwar nie Comics mit Miles Morales oder Spider-Gwen gelesen, konnte mich aber trotzdem schnell reinfinden. Hübsch animiert, und eine coole Geschichte.
      It`s not easy to be a birdplane.

      Ich muss meine Reaktionen haben dürfen!

      HappyTime wrote:

      "Spiderman - A New Universe"
      Ein animierter Spiderman Film. Hat mir tatsächlich gut gefallen. Ich habe zwar nie Comics mit Miles Morales oder Spider-Gwen gelesen, konnte mich aber trotzdem schnell reinfinden. Hübsch animiert, und eine coole Geschichte.
      Finde der Film hat Miles endlich zu einen guten Charakter gemacht, in den Comics die ich gelesen habe war er ziemlich langweilig.
      Man merkt das die Machers Comics lieben, das kommt dem Film zu gute, im Gegensatz zu den meisten anderen Marvel Filmen.
      Ob einfacher Bauer,Soldat,Fürst oder einer der die wir einst Götter nannten. Wir alle machen immer wieder die selben Fehler. Sich in Sicherheit zu wiegen, ist töricht, denn wir sind nicht mehr als Sklaven. Sklaven eines Musters, dessen Natur wir noch nicht ansatzweise verstanden haben und das eines Tages unser aller Fall seien wird. Es ist ein ewiger Kreislauf. Immer die gleichen Konflickte, immer die gleichen Persönlichkeiten. Das Echo der Vergangenheit, ist das Gesetz unserer Gegenwart.

      Farfrelsen wrote:

      HappyTime wrote:

      Mein liebster Disney Film, den ich mir bis heute ansehen kann.
      Die Hyänen stehen halt für das Böse, das nicht mit der Natur im Einklang lebt. Da kann man jetzt eine Rassismus-Sache draus stricken, mMn aber eher nicht. Es brauchte einfach nur Antagonisten für die Löwen, und da bieten sich Hyänen eben an.
      Klar sollen die nur einfach böse sein, deshalb würde ich von unabsichtlichen „Rassismus“ reden.

      Ich glaube ich schau mir nun mal alle älteren Disneyfilme an, mal sehen was da noch so auf mich zukommt.


      Oh...wenn du das gemacht hast bzw die Klassiker durch hast, dann schau dir unbedingt Verwünscht an. Den hab ich mit meiner Mutter im Kino gesehen, wir haben Tränen gelacht. :rofl: Voraussetzung ist aber wirklich, dass man die alten Filme kennt ;)
      Ein Witz kann eine Idee unter der Tür durchschieben, während die Ernsthaftigkeit immer noch dagegen hämmert. Terry Pratchett
      gerade "Rocketman" gesehn. Hat mir gut gefallen (7v10) allerdings nicht ganz so gut wie "Bohemian Rapsody" (8v10).
      Taron Egerton hat mir leider nicht ganz so gut gefallen. Ich bin ein Riesenfan von ihm seit "Kingsman" und bin sogar der Meinung er hätte für "Eddie the Eagle" einen Oscar verdient gehabt. Ich will nicht sagen er hat mich enttäuscht als Elton John allerdings hat er mich nicht so umgehauen wie eben als Michael Edwards. Evtl lags auch an der anderen Synchrostimme.

      Richard Madden aka Robb Stark hat auch mitgespielt, und ich muss sagen. Respekt! Er hat sich zu einem sehr guten Schauspieler entwickelt. Diese schmierige Rolle des Produzenten/Manager war ihm wie auf den Leib geschneidert.

      Bogues wrote:

      gerade "Rocketman" gesehn. Hat mir gut gefallen (7v10) allerdings nicht ganz so gut wie "Bohemian Rapsody" (8v10).
      Taron Egerton hat mir leider nicht ganz so gut gefallen. Ich bin ein Riesenfan von ihm seit "Kingsman" und bin sogar der Meinung er hätte für "Eddie the Eagle" einen Oscar verdient gehabt. Ich will nicht sagen er hat mich enttäuscht als Elton John allerdings hat er mich nicht so umgehauen wie eben als Michael Edwards. Evtl lags auch an der anderen Synchrostimme.

      Richard Madden aka Robb Stark hat auch mitgespielt, und ich muss sagen. Respekt! Er hat sich zu einem sehr guten Schauspieler entwickelt. Diese schmierige Rolle des Produzenten/Manager war ihm wie auf den Leib geschneidert.


      Komischerweise reizt mich der Film nicht so sehr, nachdem ich den Trailer gesehen hatte. Aber Richard Madden würde mich interessieren!

      Habe gestern Hidden Figures gesehen.
      “When the snows fall and the white winds blow, the lone wolf dies but the pack survives.”

      George R.R. Martin,
      A Game of Thrones
      Ich habe gestern Godzilla: King of the Monsters geschaut. Wer Spaß an Monsteraction hat, die japanischen Godzilla-Filme kennt und vom menschlichen Plot nicht zu viel erwartet, der ist in diesem Film genau richtig. Bis auf Charles Dance und Millie Bobby Brown sind die restlichen schauspielerischen Leistungen nämlich nicht besonders einprägsam. Man merkt, dass der Regisseur Michael Dougherty, ein Halbasiate, ein riesiger Fan der Filme des Toho-Studios ist und alles dafür getan hat, mit den Mitteln von Hollywood so nah wie möglich an deren Atmosphäre heranzukommen. Zudem greifen mit Mothra, Rodan und Godzillas Erzrivalen King Ghidorah die drei populärsten weiteren Toho-Monster ins Geschehen ein. Die Umsetzung jeder einzelnen Kreatur ist bombastisch gelungen, man hat da in Sachen Spezialeffekte nicht gegeizt. Musik, Bewegungen, Anspielungen, es sind einfach extrem viele Easter Eggs zu entdecken und der Film tut gut daran, den Fokus auf die Kämpfe zu legen, deutlich besser als der Vorgänger von 2014, der ja vor allem für zu wenig Godzilla-Screentime kritisiert wurde. Von den drei amerikanischen Godzilla-Filmen der bisher mit Abstand beste, da kann man gespannt sein auf Godzilla vs. Kong in 2020...
      Oh jaaaa.... ich freue mich so auf Godzilla!!! Daher konnte ich leider nur den ersten Satz deines Beitrags lesen :D :D
      Hoffentlich finde ich diese oder nächste Woche mal Zeit ins Kino zu gehen.

      ich habe gestern mit einem Auge Eraser geguckt. Arnie-Action @ it's best, lol. Habe den Film als 12-13 jähriger bestimmt 15 mal gesehen und fand ihn super. Mittlerweile muss ich mir allerdings natürlich eingestehen, dass die Story ziemlich hohl und die Dialoge übelst platt sind. Die Flugzeug-Szene ist legendär :D . Zu gute halten muss man dem Film allerdings, dass er sehr gut getaktet ist, mit James Caan einen tollen Bösewicht hat und die simpel und konsequent durchgezogene Handlung auch keine Zweifel daran lässt, dass der Film nicht mehr sein will als Action-Unterhaltung der einfachsten Sorte. Wenn man Arnie-Fan ist kann man ruhig einen Blick riskieren, aber selbst in seinem Portfolio zählt er freilich zu den schwächsten.
      ich bin der singende, tanzende Abschaum der welt.
      "Deadwood-The Movie".
      War ok. Ich denke, man konnte die offene Handlung vom Serienende einigermaßen gut zu Ende bringen. Dass es einen solchen Zeitsprung gab, führte zwar mMn zu ein oder zwei kleinen Logiklöchern, aber ich denke der Film ist das Ende, das für die Serie geplant war.
      Show Spoiler
      Der Tod von Sveringer hätte mMn auch besser gepasst, wenn sein Tod mit dem Eintritt von Deadwood in die USA zusammen gefallen wäre. Ende einer Ära, und so. Jetzt war man halt ein paar Jahre zu spät.
      It`s not easy to be a birdplane.

      Ich muss meine Reaktionen haben dürfen!
      "The Shape of Water"
      Wow! Auf Sky kann man ihn gerade anschauen. Ich hatte mich bisher überhaupt nicht mit dem Film beschäftigt. Wusste nur, dass sich da eine Frau in eine Kreatur aus dem Meer verliebt. ?(
      Aber ich muss sagen, dass ich den tatsächlich wunderschön fand! Toll fand ich, dass die Geschichte in den 60ern angesiedelt worden ist. Und die Optik des "Monsters" hat mich so ein wenig an alte Filme und auch Comics erinnert. Überhaupt fand ich das Wesen sehr gut gemacht.
      Tolle Schauspieler. Sympathische - und auch unsympathische - Charaktere. Ein bisserl Humor hier und da. Sehr schöne Optik.
      Sehr empfehlenswert! Ich hätte es vorher nicht gedacht!
      Ich fand den auch super :) War damals im Kino :) Und auch ich hatte zuvor nicht erwartet, dass mich so eine Art Film so fesseln könnte.
      “When the snows fall and the white winds blow, the lone wolf dies but the pack survives.”

      George R.R. Martin,
      A Game of Thrones

      el_drogo wrote:

      ich finde ja eigentlich alle del Torro filme ziemlich cool, auch (oder sogar vor allem) den vielerseits unterschätzten Monster-Kracher Pacific Rim. Shape of Water muss ich mir allerdings noch angucken.


      Pacific Rim schauen wir jedesmal, wenn er im Fernsehen läuft. Irgendwie packt der mich immer wieder...
      Ein Witz kann eine Idee unter der Tür durchschieben, während die Ernsthaftigkeit immer noch dagegen hämmert. Terry Pratchett
      Deadwood. Siehe HappyTime. War okay. Ich hätte aber auch ohne den Film leben können.

      Red Riding: The Year of Our Lord 1974 - 1980 -1984 (dt. Yorkshire Killer 1974 - 1980 - 1983)
      Drei britische Krimis von drei unterschiedlichen Regisseuren, die im gleichen Police Department in Yorkshire handeln, immer mit anderen Protagonisten. Es spielen unter anderem mit Andrew Garfield (The Amazing Spiderman), Sean Bean, David Morrisey, Mark Addy und Robert Sheehan (der in jeder Szene absolut herzzerreißend spielt. Man will heulen, wenn er nur mit dem Bus fährt... ;( ).
      1974:
      Ein junger Journalist kehrt zurück in seine Yorkshire-Heimat. Der Fall eines vermissten kleinen Mädchens bringt ihn auf die Spur einer Mordserie, die sich schon über Jahre zieht. Von der korrupten Polizei ist keine Hilfe zu erwarten - die hat ihren Sündenbock längst gefunden. Bald verdächtigt er durch Hinweise eines schwulen Freundes und der Mutter eines der Mädchen, in die er sich verliebt, einen einflussreichen Baulöwen.

      Der Film ist hart, brutal und bitter. Spannend mit gelegentlichen Längen, aber lohnt sich meiner Meinung nach.

      1980:
      Eine weitere Mordserie erschüttert Yorkshire. Da die örtliche Polizei mal wieder eklatant versagt, wird ein Team von auswärtigen Polizisten eingesetzt, die die Ermittlungen leiten sollen. Der hier leitende Polizist erkennt bald die Korruptheit der Polizei, vor allem weil er hier vor einigen Jahren eine Schießerei in einem Nachtclub (kommt in Teil eins vor) untersucht hat, die aber nicht aufgeklärt werden konnte. Als er zu tief gräbt, wird er zur Zielscheibe seiner Kollegen.

      Genauso hart, düster und bitter, wie sein Vorgänger, aber teilweise ruhiger.

      1983:
      Drei Jahre später. Ein weiteres kleines Mädchen verschwindet. Die Polizei hat aber schon vor 8 Jahren einen jungen geistig etwas zurückgebliebenen Mann hinter Gitter gebracht. Und da die Polizei und sein Anwalt ihn zu einem Geständnis gezwungen haben, können sie schlecht zugeben, dass das neue Opfer zu der alten Mordserie gehören kann.
      Einer der Polizisten von damals hat allerdings Gewissenbisse und beginnt in die "falsche" Richtung zu ermitteln, was bei seinen Kollegen nicht gut ankommt.
      Zeitgleich wird ein heruntergekommener Anwalt von der Mutter des vermeintlichen Mörders engagiert, den Fall neu aufzurollen.
      Im letzten der drei Filme gibt es einige Rückblenden, Rädchen greifen ineinander und man erfährt endlich die ganze grauenhafte Wahrheit.
      Auch dieser wie die anderen düster, grausam und brutal, aber gleichzeitig mit einer gewissen Melancholie und Traurigkeit.
      Ich habe jetzt alle drei Teile hintereinander geguckt. Man ist am Ende ausgelaugt und ich war wütend und traurig. Aber ganz am Ende gibt es einen Schimmer Hoffnung.

      I've come to the point in my life where I need a stronger word than "FUCK".
      Begin Again (2013). In Deutschland ist der Film unter dem Titel Can a Song Save Your Life? erschienen. Ich liebe es ja wenn englische Titel in Deutschland durch andere englische Titel ersetzt werden. :rolleyes:

      Es handelt sich um einen Musikfilm, in dem ein vollkommen heruntergekommener, suizidgefährdeter, ehemaliger Star-Musikproduzent (Mark Ruffalo) zufällig einen Auftritt einer jungen Musikerin (Keira Knightley) sieht, die gerade von ihrem Freund betrogen wurde und dieser Enttäuschung mit einem Lied Ausdruck verleiht. Ihr Ausdruck und Authentizität wecken sein Interesse und verloren geglaubtes Engagement für neue talentierte Künstler erneut.
      Starkes Schauspiel von Knightley, gute Musikuntermalung durch die vielen gespielten Songs und insgesamt ein guter-Laune-Film, der zwar viele Klischees bedient, die man ihm aufgrund seiner unterhaltsamen Art verzeiht. 7,5/10.
      "Not every man has it in him to be Prince Aemon the Dragonknight." -Wyman Manderly

      Ceterum censeo Casimirem esse delendum.

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