Zuletzt gesehener Film

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      HappyTime wrote:

      "Midsommar"
      Der zweite Film von Ari Aster, der auch den von mir sehr gemochten "Hereditary" gedreht hat. Erneut ein sehr gelungener Horror-/Genrefilm. Top.


      Den hab' ich vor ein paar Tagen auch gesehen. Mochte ich sehr!

      "Joker"
      Endlich gesehen. Auf Sky kann man ihn gerade kostenlos leihen ... nur so als Tipp. ;)
      Ein Wahnsinnsleistung von Joaquin Phoenix. Alleine das Lachen so hinzubekommen, dass man wirklich merkt, dass er eigentlich gar nicht lachen will aber doch muss ... Sehr überzeugend.
      Fand auch die Wandlung gegen Ende sehr gelungen ... ich meine eine Annäherung an Ledgers Joker bemerkt zu haben.
      Man fragt sich aber am Ende dann schon, was der gute Arthur Fleck sich noch alles eingebildet hat.
      Show Spoiler
      Sein erster Besuch in der Murray Show scheint ja auch eingebildet gewesen zu sein ...

      Pekkorino wrote:

      Das Ostern zuhause war eh schwierig weil meine Damen jetzt Disney+ leer schauen und bei mir im Wohnzimmer wird rund um die Uhr gesungen. Ein paar filmische Highlights wie High School Musical stehen mir noch bevor.

      High School Musical durfte ich dafür vor ein paar Wochen mit meiner Freundin schauen. Ich weiß wirklich nicht was an der Filmreihe so toll sein soll, dass sie diesen Kultstatus bei einigen Mädels genießt...
      "Not every man has it in him to be Prince Aemon the Dragonknight." -Wyman Manderly

      Ceterum censeo Casimirem esse delendum.
      Ich denke der erste Teil ist insgesamt schon der beste Film, leidet aber natürlich ungemein darunter, dass nahezu nichts was Indie im Film tut am Ende von Relevanz ist.

      Ich habe weder beim ersten ansehen gedacht, verdammt, nichts was Indie getan hat hatte Relevanz, noch beim letzten schauen. Auch sonst hat das niemand den ich kenne je geäußert.
      Außer Amy Farrah Fowler aus TBBT natürlich.
      "Tigris doofitis ordinaris"
      "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten."
      "Der Strike ist dem Räumfehler sein Tod..."
      Latürnich wurde ich durch TBBT darauf aufmerksam, ich spielte aber auch eher auf das Ende des Films mit dem Schicksal der Lade an. Da wird das verlorene Ding nach Jahrtausenden endlich gefunden und dann in irgendeinem Lager versteckt.
      "Not every man has it in him to be Prince Aemon the Dragonknight." -Wyman Manderly

      Ceterum censeo Casimirem esse delendum.
      Nach Relevanz der Taten des Protagonisten am Schluss des Filmes gedanklich zum Anfang gehend habe ich jetzt schon ...... ne , noch nie gemacht. Bei Abenteuerfilmen grübel ich die ganzen zwei Stunden für was das nun wohl gut war, dass er sich da durch das Loch im alten Tempel im Dschungel gedrückt hat.

      Wenn man Scream 1 - unendlich schaut dass weis man sofort warum das nun Relevant ist wenn die blonde Jacky abends nochmal auf die Pool Terasse geht weil sie was gehört hat und das Telefon klingel. Zack - Rübe ab.

      Und wenn du Teil 4 auch noch angesehen hättest, dann wüsstest du dass die Lade nicht verloren ist. Vielleicht wird sie noch in Teil 9 relevant 8)
      Religionskriege sind Konflikte zwischen erwachsenen Menschen, bei denen es darum geht, wer den cooleren, imaginaeren Freund hat
      Ich grübel ja auch nicht vorher drüber, aber das Ende eines Filmes wirkt sich ja wohl zweifelsfrei auf dessen Bewertung aus, da ihm eine besondere Bedeutung zukommt. Und wenn man das Ende eines ansonsten großartigen Films etwas enttäuschend findet, dann verliert dieser in der Nachbetrachtung dadurch etwas.
      Teil 4 habe ich als er in den Kinos war auch gesehen, aber schon wieder komplett vergessen. Das bedeutet ich muss ihn nicht noch einmal sehen.
      "Not every man has it in him to be Prince Aemon the Dragonknight." -Wyman Manderly

      Ceterum censeo Casimirem esse delendum.
      Ich grübel ja auch nicht vorher drüber, aber das Ende eines Filmes wirkt sich ja wohl zweifelsfrei auf dessen Bewertung aus, da ihm eine besondere Bedeutung zukommt. Und wenn man das Ende eines ansonsten großartigen Films etwas enttäuschend findet, dann verliert dieser in der Nachbetrachtung dadurch etwas.

      Da gebe ich dir vollkommen recht. Ging mir nur nie so bei Jäger des verlorenen Schatzes.
      "Tigris doofitis ordinaris"
      "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten."
      "Der Strike ist dem Räumfehler sein Tod..."

      Pekkorino wrote:

      Kann den nicht mehr sehen. Wenn ich die Olle Blondine kreischen höre dreh ich durch.

      Noch schlimmer finde ich ja die kleine Nervensäge.

      Grundsätzlich finde ich eigentlich auch den dritten Indiana Jones am Besten, schon allein wegen der grandiosen Hitler-Autogramm Szene. :D
      Ich muss zu meiner Schande allerdings auch gestehen, dass ich selbst den vierten Teil (mal abgesehen von der Verfolgungsjagd mit den Affen) mittlerweile gar nicht mal mehr sooo schlecht finde. Im Grunde macht er ja vieles ganz ähnlich wie seine Vorgänger, nur halt eben zu viel blödes und schlechtes CGI.

      Pekkorino wrote:


      Gestern abend hab ich mir noch einen Marvel versucht reinzuziehen. Black Panther. Hab ich bisher nicht gesehen und ich musste abbrechen in der Mitte. Der war irgendwie voll lahm und ich bin müde geworden.

      Ja Black Panther empfand ich zusammen mit Thor 2 und Dr. Strange als einen der schlechtesten vom ganzen Sammelsurium.
      ich bin der singende, tanzende Abschaum der welt.

      Dreenan Kel Zalan wrote:

      Ich grübel ja auch nicht vorher drüber, aber das Ende eines Filmes wirkt sich ja wohl zweifelsfrei auf dessen Bewertung aus, da ihm eine besondere Bedeutung zukommt. Und wenn man das Ende eines ansonsten großartigen Films etwas enttäuschend findet, dann verliert dieser in der Nachbetrachtung dadurch etwas.

      Da gebe ich dir vollkommen recht. Ging mir nur nie so bei Jäger des verlorenen Schatzes.


      Und das Ende von Teil 4 wertet jedes andere Ende wieder komplett auf.
      Religionskriege sind Konflikte zwischen erwachsenen Menschen, bei denen es darum geht, wer den cooleren, imaginaeren Freund hat
      Noch schlimmer finde ich ja die kleine Nervensäge.
      Grundsätzlich finde ich eigentlich auch den dritten Indiana Jones am Besten, schon allein wegen der grandiosen Hitler-Autogramm Szene.


      Ich mochte den Zweier am liebsten, weil er das coolste Setting hatte und ganz großen Einzug ins Kinderzimmer gehalten hat.
      Samt sich senkender Decken (Matratze) und Loren (Pappkartons) und Hängebrücken aus Stühlen. Wir waren auch erfinderisch und haben rollende Killerkugeln (Hüpfball) und Lavaflüsse mit Hüpfkacheln (Papierblätter) hinzuerfunden.

      Je älter ich wurde umso nerviger fand ich das Kind. Für die Blondine habe ich immer mehr Verständnis entwickelt. :hmm:
      I have been despised by better men than you.
      Was hatte das Kind eigentlich für eine Relevanz für den ganzen Film und warum musste das ein asiatisches Kind sein, also so Nicht-Indisch.

      Wenn Blondi in die Grube gelassen wird sing ich inzwischen das Kali Ma Gebet mit. Hat aber noch nie geholfen.

      Es ist sehr schade dass es gar keine Filme mehr in der Art gibt. Man hört nur noch von neuen Superhelden oder Remakes.

      Eigentlich warte ich ja wieder auf eine Rückkehr des Westerns. Aber wegen mir so Italomässig wieder. Kann wegen mir auch Disney machen. Fluch der Karibik hat ja auch geklappt.
      Religionskriege sind Konflikte zwischen erwachsenen Menschen, bei denen es darum geht, wer den cooleren, imaginaeren Freund hat
      Was hatte das Kind eigentlich für eine Relevanz für den ganzen Film und warum musste das ein asiatisches Kind sein, also so Nicht-Indisch.


      Wie 99,99% aller Sidekicks hat es keine große Relevanz außer Sidekick zu sein.
      Das Kind sollte ursprünglich einer von Sallahs Söhnen sein und schon in der Arche eine Rolle übernehmen, ist dann aber gewissermaßen mutiert. Schätze, es soll Indy ein wenig zum Kosmopoliten mit <3 stilisieren. Das Tinder-Pendant zum "Mann mit Hund", quasi.
      I have been despised by better men than you.
      @HappyTime
      @Narannia

      Midsommar habe ich inzwischen auch gesehen. Irgendwie habe ich gedacht, dass mich das ganze mehr mitnimmt. Vielleicht lag es an dem seit mehreren Wochen anhaltenden Beschuss mit Weltuntergangsnachrichten :hmm:
      Trotzdem ist es ein sehr gelungender, interessant gemachter, vielschichtiger Film, der beim Rewacht bestimmt noch einige Details bereithält. Ari Aster ist wirklich ein großes Talent. Wenn ich mich recht erinnere, wollte er sich nach Midsommar erst einmal von Horrorgenre abwenden. Sehr gut hat mir musikalische Untermalung gefallen, insbesondere bei der verstörenden Einganzsequenz und dem bizarrem Ende.




      “I: You’re a communist then. S: Let’s say I’m old enough not to be dazzled by Ayn Rand.”

      Kameron Hurley, The Light Brigade
      "Hereditary" war für mich als Werk eindringlicher, "Midsommar" war dafür der bessere Film im "Gesamtwerk". Musik, Sound im Zusammenspiel mit den Schauspielern, Kamera, Set-Design, Bildbearbeitung... Das alles war bei "Midsommar" ganz groß, und ich bin sehr gespannt was Aster als nächstes raus haut.
      Hoffentlich keine Franchise-Arbeit wie Marvel, Fast&Fourios, Transformers, ect.

      Edit
      Obwohl ich mit der originalen Umsetzung von "So finster die Nacht" schon recht zufrieden bin, würde ich doch sehr gern Asters filmische Version des Buches sehen. Meinetwegen darf er also ruhig weiter guten Horror machen.
      It`s not easy to be a birdplane.

      Ich muss meine Reaktionen haben dürfen!

      Post was edited 1 time, last by “HappyTime” ().

      Über Ostern habe ich es als Hobby betrieben, alte Monumentalschinken mal wirklich anzusehen und nicht nur so nebenbei laufen zu lassen.

      "Die zehn Gebote" sind eigentlich trotz allem Geld der Welt ein schrecklich schlechter Schinken. Die Zeichentrickeffekte, die Gott in der Feuersäule erscheinen und das Rote Meer erstarren ließen, waren damals 1956 vermutlich aufsehens erregend - heute wirken sie wie die ganze Iszenierung lächerlich.

      Merke: Wer Gott am Berge Sinai sieht, der trägt nachher eine dämliche Perücke. Maske, Kostüm, Inszenierung, Bühnenbilder - alles aus heutiger Sicht fürchterlich dilletantisch.

      Ganz anders "Spartacus". Nicht nur, weil der vor ein paar Jahren digital remastered wurde, kommt der als Jahrgang 1959 immer noch taufrisch daher und was Stanley Kubrick aus dem Star-Cast herausholte, ist so viel mehr als Cecil B. de Mille in den Geboten.

      Dazu noch ein grandioses Drehbuch eines in Hollywood lange geächteten Kommunisten ... Da kommen die drei Stunden nicht lange vor. Großartig.

      Wieder anders liegen die Dinge bei "Cleopatra". Obwohl sich das Drehbuch sehr viel Mühe gibt, historisch möglichst genau zu sein, ist der Film eigentlich nur so lange unterhaltsam, wie Caesar und Cleo ihr Geplänkel haben. Dass Richard Burton den Marcus Antonius als Säufer anlegt, da stellt sich allerdings die Frage, ob er da nicht mehr sein Privatleben als Marcus Antonius gab. Überhaupt funktioniert das Paar Burton/Elisabeth Taylor auf der Leinwand bemerkenswert schlecht in diesem Film. Vielleicht beide zuviel Chianti in Cinecitta?

      Fakt bleibt: Dass nach der Schlacht von Actium noch fast eine Stunde bis zum Filmende vergeht und das ganze auf beinahe vier Stunden Gesamtlänge raufgeschraubt wird, zerstörte die guten Ansätze großteils.

      Fazit: Habe beschlossen, mir mal eine Retrospektive von Kubricks Gesamtwerk zu geben.
      Sorry, no dragons in Winterfell!

      Hodor I. Targaryen wählte nach seiner Inthronisierung das neue Motto seines Hauses aus: "Hodor"!
      Und was hältst du von Ben Hur?

      ssnake wrote:

      Fazit: Habe beschlossen, mir mal eine Retrospektive von Kubricks Gesamtwerk zu geben.

      Das wollte ich auch schon so lange mal wieder. Die meisten seiner Filme habe ich mehrfach gesehen, kannst ja dann mal berichten welche dir am meisten taugen. :)

      Ich sah gestern Der Schacht (El Hoyo)
      Oh Mann. Nur ganz zufällig darauf gestossen und beim Inhalts-Zweizeiler auf Netflix neugierig geworden.
      Wie mir bereits nach ca. einer Minute klar war, ist das ein Film, der bei mir Magenschmerzen und zuweilen Würgreiz verursacht. Ein durch und durch unangenehmer Film, bei dem man allerdings trotzdem bis zum Schluss am Flimmerkasten kleben bleibt. Wem der ähnlich gelagerte Snowpiercer gefällt, dem empfehle ich auf jeden Fall einen Blick zu riskieren. Im Unterschied zu selbigem finde ich bei diesem Film besonders toll, dass die Gesellschaftsordnung sich randomisiert ändert und infolge jeder die Möglichkeit hat, mal in den Genuss von Wohlstand und Überfluss zukommen um dabei sprichwörtlich auf die unteren Gesellschaftsschichten zu scheissen. Der Film ist in seiner Kritik am Kapitalismus so gesehen nicht sehr kompliziert und in seiner Metaphorik zuweilen fast schon arg offensichtlich, jedoch finde ich ihn stilistisch im Anbetracht von minimalen Mitteln herausragend und pointiert umgesetzt. Atmosphärisch dicht, klaustrophobisch, beklemmend und bedrückend. Geheimtipp
      ich bin der singende, tanzende Abschaum der welt.
      Er wurde jetzt im Zuge der Corona-Krise recht gehypt, aber da mir die Realität gerade angemessen betrüblich vorkommt, wollte ich mir ihn nicht antun. Der Ansatz erinnert mich entfernt an das Spiel "Little Nightmares" das ich auch schon recht verstörend fand.

      Wir haben The Irishman geguckt.
      Ich würde ihn supergut finden, wenn ich nicht wegen der massiven CGI-Verjüngung der Darsteller nicht in den ersten Minuten ins Uncanny Valley gefallen und da leider auch über die gesamte Filmdauer liegengeblieben wäre. Ein toller Film, wenn er zehn, besser fünfzehn Jahre früher entstanden wäre. Vielleicht macht es auch nicht jedem gleich viel aus - das CGI scheint in The Witcher viele gestört zu haben, ich selbst war da bis auf ein oder zwei Szenen recht unempfindlich. Hier bin ich in jeder zweiten Szene wieder gestolpert was mich gehörig vom Wesentlichen abgelenkt hat.
      Gut, man sollte vielleicht noch Zeit für einen 3,5h Schinken mitbringen in dem folgerichtig nicht jede Szene überlebensnotwendig erscheint und sich die Dialoge gern fünf mal selbst in den Schwanz beißen, bevor sich irgendeine Entwicklung ergibt. Das war realistisch aber teilweise anstrengend.
      I have been despised by better men than you.

      Maegwin wrote:

      Er wurde jetzt im Zuge der Corona-Krise recht gehypt, aber da mir die Realität gerade angemessen betrüblich vorkommt, wollte ich mir ihn nicht antun.

      Das war bestimmt kein Fehler. Mittlerweile habe ich ihn jedoch schon einigermassen verdaut, wirkte doch nicht so lange nach wie ursprünglich befürchtet. Ich habe jetzt im Nachgang auch von dem Hype gelesen, irgendwie schaff ich es immer dass sowas total an mir vorbei geht. Jedenfalls hätte ich nie und nimmer gedacht, dass der Film sonderlich massentauglich ist.

      Maegwin wrote:

      Wir haben The Irishman geguckt.
      Ich würde ihn supergut finden, wenn ich nicht wegen der massiven CGI-Verjüngung der Darsteller nicht in den ersten Minuten ins Uncanny Valley gefallen und da leider auch über die gesamte Filmdauer liegengeblieben wäre. Ein toller Film, wenn er zehn, besser fünfzehn Jahre früher entstanden wäre. Vielleicht macht es auch nicht jedem gleich viel aus - das CGI scheint in The Witcher viele gestört zu haben, ich selbst war da bis auf ein oder zwei Szenen recht unempfindlich. Hier bin ich in jeder zweiten Szene wieder gestolpert was mich gehörig vom Wesentlichen abgelenkt hat.
      Gut, man sollte vielleicht noch Zeit für einen 3,5h Schinken mitbringen in dem folgerichtig nicht jede Szene überlebensnotwendig erscheint und sich die Dialoge gern fünf mal selbst in den Schwanz beißen, bevor sich irgendeine Entwicklung ergibt. Das war realistisch aber teilweise anstrengend.

      Irgendwie hat mich die Laufzeit vom Irishman bisher immer abgeschreckt, obwohl ich eigentlich stets ein grosser Scorsese Fan war. Kommt er in die Nähe von Goodfellas und Casino?
      ich bin der singende, tanzende Abschaum der welt.