COVID-19

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      Aegon der X. wrote:

      Mal eine Frage an die bereits Geimpften, wie is das eigentlich mit Auffrischungsimpfung? Nach Erst- & Zweitimpfung ist ja der Impfschutz vorhanden aber wie bei jeder anderen Impfung auch muss man den ja regelmäßig oder zumindest nach Auslauf erneuern, wurd da was gesagt bei wie viel Jahren Abstand der Optimalfall liegt?


      Nichts Genaues weiß man nicht, wie bei so vielem in dieser Pandemie. Aber wie Brightroar schon geschrieben hat, hat man immerhin schon feststellen können, dass der Schutz bei älteren Menschen schneller abnimmt. Deswegen wurde hier auch bereits begonnen, wieder mobile Impfteams für die Pflegeheime aufzustellen.

      Ich bin inzwischen vollständig geimpft. Bin dem Zeug nicht hinterhergelaufen (sprich, ich habe mich nirgends angemeldet) und war mir bis zum letzten Moment auch nicht wirklich sicher, ob ich das Richtige tue. Ich habe es dann schließlich für die Kinder getan. Damit die hoffentlich in Ruhe gelassen werden, wenn sich genug Erwachsene impfen lassen. Das war der Hauptgrund. Zum Glück sind sie noch unter 12, sodass ich diese Entscheidung gerade nicht treffen muss. Geimpft wurde ich in der Firma. Biontech mit einem Abstand von 3 Wochen zwischen den beiden Impfungen. Das vollkommene Glücksgefühl, wie es hier so viele hatten, blieb bei mir aus. Finde das befremdlich.
      Wie stellenweise über Ungeimpfte gesprochen wird, finde ich nach wie vor sehr verstörend. Dass sogar Forderungen kommen, dass diesen die Behandlung im Krankenhaus verwehrt bleiben sollte, ist einfach nur abscheulich!
      Was jetzt mit den neuen Regeln ab Herbst kommen wird, wird das alles noch befeuern. Das Tests von Ungeimpften bezahlt werden sollen, verstehe ich nicht. Auch Geimpfte können das Virus nach wie vor übertragen. Diese müssen dann aber nicht mehr getestet werden. Nun ja, vielleicht geht dann ja auch die Inzidenz nach unten, wenn weniger getestet wird. Denn wahrscheinlich wird dann weniger getestet werden. Denn die Leute überlegen es sich dann 2x ob sie für 30 € (Antigen) oder 68 € (PCR) mehr zum Essen oder Friseur gehen wollen.
      Die einzig nahtlos Getesteten sind dann wieder die Schulkinder. An unserer Grundschule gab es seit Beginn der Testungen an der Schule übrigens 3 positiv getestete Kinder und eine Lehrerin. Auch nachdem ab Pfingsten die Masken am Platz und im Schulhof nicht mehr getragen werden mussten. Allerdings sind alle Kinder dann schön an einer Sommer- oder verspäteten Wintergrippe erkrankt. Wie die Dominosteine sind sie einer nach dem anderen krank geworden. So viele Krankmeldungen innerhalb kurzer Zeit hatten sie noch nie an der Schule, meinte die Rektorin. Da fragt man sich - und ich frage mich schon länger - was Masken und Abstand mit dem Immunsystem gesunder Menschen anstellen. Aber wer bin ich schon ...?
      Luftfilter gibt es noch nicht. Auf Wunsch von zwei einzelnen Elternpaaren an der ganzen Schule, wird aber im nächsten Frühjahr eine Lüftungsanlage eingebaut, weil die mobilen Filter eine Zumutung sind.
      Ansonsten aber alles gut. Man wundert sich schon lange nicht mehr. Aufregen tut man sich auch nicht mehr. Ist nur schlecht für die Gesundheit. Man resigniert und überlegt, was man im September wählen soll.
      Finde das befremdlich.Wie stellenweise über Ungeimpfte gesprochen wird, finde ich nach wie vor sehr verstörend. Dass sogar Forderungen kommen, dass diesen die Behandlung im Krankenhaus verwehrt bleiben sollte, ist einfach nur abscheulich!

      Ich frage mich ernsthaft wo du deine Informationen herbekommst. Quellen bitte und wenn es außer in den social media nichts in der Richtung gibt sind sie wertlos für mich.
      In vielen Social media wird doch eh umgekehrt ein Schuh daraus. Impfgegner fabulieren von vergangenen politischen Zeiten und wähnen sich als letzte Bastion der freien Welt.
      Wenns nicht so traurig wäre man könnte sich ob der wirren Theorien totlachen. Und das meist weil die Mehrzahl immer noch nicht verstanden hat warum geimpft wird und vor allem wie sich das Impfen auswirkt.
      "Tigris doofitis ordinaris"
      "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten."
      "Der Strike ist dem Räumfehler sein Tod..."
      Das vollkommene Glücksgefühl, wie es hier so viele hatten, blieb bei mir aus. Finde das befremdlich.

      Das wundert mich absolut nicht, wenn man sich nur impfen lässt, damit die Kinder nicht geimpft werden sollen :whistling:

      Als Mensch, der in der Kindheit sehr unlustige Erfahrungen mit Asthma gemacht hat (die durch Fortschritte in der Pharmakologie zum Glück der Vergangenheit angehören), hatte ein Virus, das als Krankheitsverlauf im schlimmsten Fall schwere Atemprobleme verursachen kann, schon etwas sehr bedrohliches und dann kommt da noch die Sache mit der Tödlichkeit. Vermutlich wäre die Wahrscheinlichkeit schwer zu erkranken trotzdem nicht so viel höher gewesen, aber um damit zu zocken habe ich nicht genug Leben.
      Deshalb ist das Glücksgefühl auch höher, als wenn man sich die zwei Injektionen mit dem "Zeug" wohl lieber gespart hätte.

      Wie stellenweise über Ungeimpfte gesprochen wird, finde ich nach wie vor sehr verstörend.

      Und deshalb ist mein Verständnis und Mitgefühl für Leute, die sich schlicht und ergreifend nicht impfen lassen wollen, praktisch nicht vorhanden. Diese Leute haben ja die Chance sich impfen zu lassen und wenn sie nicht wollen, müssen sie halt die Konsequenzen tragen.
      Man hört von Masken-/Impfverweigeren immer viel von ihren Rechten, aber dass jeder andere Mensch auch ein Recht darauf hat, nicht von diesen Menschen gefährdet zu werden, vergessen diese Egomanen gerne.
      Und Leute, die nicht geimpft werden können, nehme ich hier selbstverständlich raus.

      Die einzig nahtlos Getesteten sind dann wieder die Schulkinder. An unserer Grundschule gab es seit Beginn der Testungen an der Schule übrigens 3 positiv getestete Kinder und eine Lehrerin.

      Das ist schön, sieht man mal von den vier Personen ab, aber halt auch 0 repräsentativ.

      Da fragt man sich - und ich frage mich schon länger - was Masken und Abstand mit dem Immunsystem gesunder Menschen anstellen.

      Anscheinend nicht so viel. Sonst würdest du uns jetzt erzählen, wie Masken den Kinderfriedhof in eurem Ort überfüllt haben :rolleyes:

      Aber wer bin ich schon ...?

      Genau :)

      Auf Wunsch von zwei einzelnen Elternpaaren an der ganzen Schule, wird aber im nächsten Frühjahr eine Lüftungsanlage eingebaut, weil die mobilen Filter eine Zumutung sind.

      Und das ist jetzt schlecht weil? Dann ist die Schule wenigstens in der nächsten Pandemie Up to Date.

      Man resigniert und überlegt, was man im September wählen soll.

      Eine Partei die sich 66% ihres abgekürzten Namens mit einer öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt teilt vermutlich...
      Bei uns im Norden werden die Gesetze der Gastfreundschaft noch immer in Ehren gehalten. ~ Roose Bolton

      Narannia wrote:



      Ich bin inzwischen vollständig geimpft. Bin dem Zeug nicht hinterhergelaufen (sprich, ich habe mich nirgends angemeldet) und war mir bis zum letzten Moment auch nicht wirklich sicher, ob ich das Richtige tue. Ich habe es dann schließlich für die Kinder getan.

      Es ist gut, dass du geimpft bist. Allerdings kann ich diesen Grund tatsächlich nicht nachvollziehen. Offensichtlich hattest du keine Angst vor COVID19, so wie ich z.B.
      Ich kenne tatsächlich einige, die mit SARS-CoV-2 infiziert waren, darunter meine Tochter, meine Ex-Frau und ihr Freund, aber auch eine Bekannte aus BaWü.
      Sie alle hatten keine schweren Verläufr, zum Glück, aber alle Erwachsenen hatten tatsächlich eine milde Form von Long-COVID. Ihr Geruchs-und Geschmackssinn war / ist noch defekt. Nach vielen Wochen können sie schlechter riechen bzw. nehmen Gerüche anders wahr als vorher.

      Man kann damit leben, klar, aber es ist nicht normal, erst recht keine Grippe.
      Aber ok, wenn du keine Angst davor hast, ist das für mich ok, nur eben befremdlich. Ich vermute, du bist zu sehr von Behauptungen und Desinformation beeinträchtigt, was die Impfung angeht.


      Wie stellenweise über Ungeimpfte gesprochen wird, finde ich nach wie vor sehr verstörend. Dass sogar Forderungen kommen, dass diesen die Behandlung im Krankenhaus verwehrt bleiben sollte, ist einfach nur abscheulich!

      Nun, soweit gehe ich nicht, denn das bedeutet, dass dies auch auf alle Raucher, Trinker, Bewegungsverweigerer usw. anzuwenden sein sollte. DAs wiederspricht meiner Grundeinstellung zu unserem Gesundheitssystem.

      Allerdings vertrete ich tatsächlich die Meinung, dass Ungeimpfte von mir aus wirklich an COVID19 erkranken können. Ich will sie nicht mehr schützen, wenn sie es nicht selbst wollen. Lasst uns alle Massnahmen abschaffen und sie den Folgen voll aussetzen.

      Allerdings bezahle ich, genau wie du übrigens auch, die Folgen mit unseren Sozialbeiträgen, denn viele vor allem Long-COVID Erkrankungen verlaufen nicht so mild wie oben beschrieben. Von daher, lieber Impfen als lockern. Kostet mich weniger.

      Was jetzt mit den neuen Regeln ab Herbst kommen wird, wird das alles noch befeuern. Das Tests von Ungeimpften bezahlt werden sollen, verstehe ich nicht.

      Von mir volle Zustimmung. Impfverweigerer (und im Prinzip sind das inzwischen ja auch die, die einfach nur ihren Hintern nicht hochkriegen) gefährden die Gesundheit anderer. Das mindeste, was der Staat tun kann, ist diesen Menschen das über finanzielle Mittel spüren zu lassen.


      Auch Geimpfte können das Virus nach wie vor übertragen. Diese müssen dann aber nicht mehr getestet werden.

      Können sie, aber in einem viel geringeren Maß, da die Immunantwort viel schneller einsetzt. Der Staat geht hier zwar ein Risiko ein, aber ein geringeres und er ist hier bereit, dies zu tragen. Kann man sich drüber streiten, aber geht man davon aus, dass dies ja für den Wunschzustand einer Immunisierten Bevölkerung gedacht ist, kann der Staat die Folgen hier abfangen.

      Nun ja, vielleicht geht dann ja auch die Inzidenz nach unten, wenn weniger getestet wird. Denn wahrscheinlich wird dann weniger getestet werden. Denn die Leute überlegen es sich dann 2x ob sie für 30 € (Antigen) oder 68 € (PCR) mehr zum Essen oder Friseur gehen wollen.

      Und lassen sich vielleicht doch für 0€ impfen. Oder?

      Da fragt man sich - und ich frage mich schon länger - was Masken und Abstand mit dem Immunsystem gesunder Menschen anstellen.

      Nun, in erster Linie entlasten sie es etwas, da ja eben deshalb weniger Keimübertragung via Tröpfcheninfektion oder Aerosolinfektion stattfindet.
      Ansonsten nicht viel. Die sonstigen Keime über Hand-Mund-Kontakt bleiben ja. Also keine Angst, es ist in den 1,5 Jahren nicht beeinträchtigt, nur weil man beim Einkaufen, in den Öffies oder auf Arbeit ne Maske trägt.
      Frag doch mal die Mediziener älteren Semesters, die beruflich in ihrem Leben viele Jahre hinder Masken verbracht haben? Oder Forscher?
      Glaubst du ernsthaft, deren Immunsystem ist dadurch geschwächt?
      Es ist deine Vorstellung, vielleicht kombiniert mit mangelndem Wissen, dass dir solche Bedenken einpflanzt, quasi eine psychologische Problemstellung.
      Die biologisch-medizinische Problemstellung ist längst geklärt, wie ich dir hoffentlich vermitteln konnte.

      Aber ich finde es gut, hier darüber im Dialog mit dir zu stehen. Besser als dass du wegen dieser Bedenken in irgendwelchen Telegramm-Kanälen den Schiffmanns oder Ballwegs hinterherjubelst. Hoffentlich.
      There are but two types of people in the world:
      1. Those who can extrapolate from incomplete data!

      Dreenan Kel Zalan wrote:

      Ich frage mich ernsthaft wo du deine Informationen herbekommst.

      Mir reicht mein Welt Online Abo. Da tummelt sich genug im Kommentarbereich. Lohnt sich übrigens. Da gibt es auch immer wieder mal sehr interessante Artikel zu lesen. Nur eben leider meist hinter der Bezahlschranke.
      In Social Media Kanälen bin ich schon lange nicht mehr unterwegs. Da ist mir die Zeit zu schade.

      Brigthroar wrote:

      Als Mensch, der in der Kindheit sehr unlustige Erfahrungen mit Asthma gemacht hat

      Mein Mann hatte in seiner Jugend auch Asthma. Und ja, ich verstehe vollkommen, dass er sich hat impfen lassen. Ich möchte aber eigentlich für mich selbst das Risiko alleine abschätzen können. Ohne mit Bratwürsten oder irgendwelchen Gutscheinen zu etwas bewegt zu werden. Mal ganz davon ab, dass ich diese Vorgehensweise sehr fragwürdig finde.

      Brigthroar wrote:

      Diese Leute haben ja die Chance sich impfen zu lassen und wenn sie nicht wollen, müssen sie halt die Konsequenzen tragen.

      Genau das ist es, was ich meine. Und dann wird man im gleichen Atemzug auch noch als Egomane bezeichnet. Wäre ich ungeimpft, würde ich keine Rücksicht wollen. Dann habe ich mir das eben so ausgesucht.

      Brigthroar wrote:

      Man hört von Masken-/Impfverweigeren immer viel von ihren Rechten, aber dass jeder andere Mensch auch ein Recht darauf hat, nicht von diesen Menschen gefährdet zu werden, vergessen diese Egomanen gerne.

      Eigentlich höre ich immer eher Geimpfte nach ihren Rechten schreien. Als gesunder Mensch unter Generalverdacht gestellt zu werden, eine Gefahr für die Bevölkerung zu sein, ist doch auch irgendwie nicht mehr normal.
      Ich empfehle hier mal Ulrike Guérot in der Welt: welt.de/kultur/plus233072471/C…nde-der-Ueberwachung.html

      Brigthroar wrote:

      Eine Partei die sich 66% ihres abgekürzten Namens mit einer öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt teilt vermutlich...

      Ich tendiere eher zur Komplementärfarbe. Sorry. In die rechte Ecke lasse ich mich nicht stellen. Bin aktuell dabei meinen Vater davon abzuhalten.

      AracheonoXis wrote:

      Glaubst du ernsthaft, deren Immunsystem ist dadurch geschwächt?

      Nun, nach einer schwachen Grippe-Saison folgt meist eine Schwere, weil es den Menschen die Immunerfahrung fehlt.

      AracheonoXis wrote:

      Aber ich finde es gut, hier darüber im Dialog mit dir zu stehen. Besser als dass du wegen dieser Bedenken in irgendwelchen Telegramm-Kanälen den Schiffmanns oder Ballwegs hinterherjubelst. Hoffentlich.

      Ich finde den Dialog wichtig, weil man schon sieht, dass man irgendwie in eine Bubble hineinschliddert. Sowohl die eine Seite, als auch die andere. Telegramm kenne ich nur dem Hören-Sagen nach und die beiden anderen müsste ich jetzt erst mal googeln.

      Post was edited 1 time, last by “Narannia” ().

      Mir reicht mein Welt Online Abo. Da tummelt sich genug im Kommentarbereich.

      Der Kommentarbereich der Welt am Sonntag ist vom Niveau her schlimmer als die meisten Social Media Bereiche.
      Wie gesagt, kein Ort um sich Meinungen zu bilden oder anzuhören.
      "Tigris doofitis ordinaris"
      "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten."
      "Der Strike ist dem Räumfehler sein Tod..."
      Ich lese da auch oft, aber das ist eher zur Selbstbelustigung, woraus aber schnell Resignation und großes Kopfschütteln wird bis hin zur Frage, wer diese Menschen sind und wo die ihr Wissen herhaben, um solchen Unsinn in die Welt zu sitzen. Aus einem ähnlichen Grund schaue ich auch ein Tim Kellner an, irgendwie ist es faszinierend, aber dann auch schnell frustrierend was diese rechten Spinner denken und welche Lügen und Hetze sie in die Welt setzen, die dann von vielen ohne zu hinterfragen geglaubt werden.
      Zur zeit bin ich bei:
      Grüne = Untergang Deutschlands
      Impfstoff = Gift
      Das warum erschließt sich mir nach wie vor nicht.
      Ich kann mir auch kaum noch Kommentare in den sozialen Medien antun, und leider sind auch häufig Artikel der seriösen Medien mit tendenziösen Schlagzeilen dabei, deren Inhalt dann hinter der Paywall steht. Unverständlich.
      Für Menschen, die sich nicht impfen lassen wollen, habe ich kein Verständnis. Leider kann ich nicht einfach „Macht doch was ihr wollt!“ sagen, müssen das doch die Kollegen auf unseren Intensivstationen ausbaden. Den Hinweis darauf dass man doch gesund sei, kann ich auch nicht mehr hören. Das ist der Sinn von Impfungen. Weil man diese gesunden Menschen verabreicht, sind Anforderungen an Zulassungsstudien etc. deutlich höher als bei Medikamenten gegen Erkrankungen.
      Die Impfstoffe sind super verträglich, sehr wirksam gegen schwere Verläufe und das eigene Ableben, immer noch gut wirksam gegen Infektion und wahrscheinlich auch schützend vor Long-COVID.
      Ich hoffe dass die STIKO nächste Woche die internationalen Studienergebnisse anerkennt und die Impfung für Ü12 endlich empfiehlt.
      Was man als Ungeimpfter nicht vergessen darf: man wird sich immunisieren, wenn nicht durch Impfung dann durch Infektion.
      "Let me tell you something about wolves, child. When the snows fall and the white winds blow, the lone wolf dies, but the pack survives." -Eddard Stark

      WinterIsComing wrote:

      Was man als Ungeimpfter nicht vergessen darf: man wird sich immunisieren, wenn nicht durch Impfung dann durch Infektion.

      Genau das ist das Wichtige.
      Wir werden dieses Virus nicht wieder los. Es wird eine virale Erkrankung der Atemwege sein, wie es einige andere gibt. Irgendwann wird jeder von uns sich sehr wahrscheinlich damit infizieren.
      Und genau deswegen habe ich null(!) Verständnis für Menschen, die die Impfung ablehnen. Warum sollte irgendwer darauf verzichten, seinem Immunsystem einen Vorteil zu geben?
      Mal davon abgesehen, dass bei einer Impfquote von 90% der 16-99 jährigen wir endlich auf die diversen Einschränkungen verzichten könnten. Deswegen, sorry @Narannia ,wer sich nicht impfen lässt, verhält sich einfach asozial. Das wird man auch mal noch sagen dürfen.
      It`s not easy to be a birdplane.

      Ich muss meine Reaktionen haben dürfen!

      AracheonoXis wrote:


      Nun, soweit gehe ich nicht, denn das bedeutet, dass dies auch auf alle Raucher, Trinker, Bewegungsverweigerer usw. anzuwenden sein sollte. DAs wiederspricht meiner Grundeinstellung zu unserem Gesundheitssystem.


      Jein. Rauchen, Trinken und Bewegungsverweigerung sind nicht ansteckend, die Behandelten werden ihre immungeschwächten Mitpatienten also nicht besonders gefährden indem sie die Pandemie in Krankenhäuser und Pflegeanstalten tragen.
      Zudem war das Problematische in vielen Ländern ja die Konkurrenzsituation zwischen zu vielen Erkrankten auf zu wenige Betten. In diesem Fall wurde ich es nicht unmoralisch finden, neben anderen Kriterien wie der Dringlichkeit natürlich auch das Selbstverschulden als Kriterium einfließen zu lassen.
      Aber das ist bei der Organspende schon ein sehr, sehr langer ethischer Streit. Da fallen Suchterkrankte regelmäßig vom Tisch, weil eine geringere langfristige Erfolgswahrscheinlichkeit besteht.
      Grundsätzlich würde ich dir aber zustimmen. Wir würden ja auch Leute behandeln, die sich Feuerwerk in den Hintern stecken.
      I have been despised by better men than you.

      Narannia wrote:


      Damit die hoffentlich in Ruhe gelassen werden, wenn sich genug Erwachsene impfen lassen.


      "In Ruhe lassen" heißt in dem Fall ihnen medizinischen Schutz gegen eine potenziell gefährliche Krankheit verwehren, interessante Position in Hinblick auf die eigenen Kinder.

      Das vollkommene Glücksgefühl, wie es hier so viele hatten, blieb bei mir aus. Finde das befremdlich.


      Rational gesehen reduziert die Impfung das Risiko einer schweren Covid-Erkrankung oder gar des Todes in Folge einer solchen in extrem hohem Maße - für mich als Person mit ohnehin geringem Risiko liegt es nun näherungsweise bei Null. Dazu reduziert es die Wahrscheinlichkeit mir liebe Personen mit erheblich höherer Gefährdung im Falle einer eigenen Infektion zu infizieren. Weniger rational hat es für mich persönlichen Symbolcharakter - nach mehr als einem Jahr Einschränkungen, freiwilliger und unfreiwilliger Natur ist mit diesem Schritt die Chance auf ein erfolgreiches Ende der Pandemie verbunden und es bestätigt, dass sich das Ausharren und Durchhalten gelohnt hat.

      Dass sogar Forderungen kommen, dass diesen die Behandlung im Krankenhaus verwehrt bleiben sollte, ist einfach nur abscheulich!


      Pauschal definitiv. Wenn es aber zur Triage kommen sollte - was bei der Impfquote in D eher unwahrscheinlich ist - wäre das in meinen Augen ein besseres Entscheidungskriterium als Würfeln.

      Das Tests von Ungeimpften bezahlt werden sollen, verstehe ich nicht. Auch Geimpfte können das Virus nach wie vor übertragen. Diese müssen dann aber nicht mehr getestet werden.


      Es wird ein ganz simpler finanzieller Anreiz gesetzt, sich impfen zu lassen. Geimpften braucht man diesen Anreiz obviously nicht zu geben. Im Übrigen ist die Wahrscheinlichkeit als Geimpfter das Virus zu übertragen geringer. Wenn 20 Geimpfte im Kneipenraum hocken muss viel passieren, damit ein Infizierter das Virus weitergibt und selbst wenn, ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Infektionskette von alleine und ohne Behandlungen ausläuft, sehr viel höher, als wenn dort 3 Ungeimpfte mit drin sitzen.

      Da fragt man sich - und ich frage mich schon länger - was Masken und Abstand mit dem Immunsystem gesunder Menschen anstellen.


      In Bezug auf die Weiterverwendung von Masken oder anderen Regeln um künftig auch Grippewellen und ähnlichem vorzubeugen, was ja manche vorschlagen, frage ich mich das durchaus auch, einen simplen Grippeausbruch als Beleg zu benutzen aber schon abenteuerlich. Die Zahl der Infektionskrankheiten ist durch die Maßnahmen radikal gesunken und ich kenne kaum jemanden, der nicht von einem trotz kalter Witterung bis in den späten Mai hinein nicht von ausgebliebenen Erkältungen etc. berichtet.

      weil die mobilen Filter eine Zumutung sind.


      Inwiefern? Stehen bei uns in vielen Uniräumen rum und fallen nur durch ihre optische Präsenz auf.


      Narannia wrote:


      Mir reicht mein Welt Online Abo. Da tummelt sich genug im Kommentarbereich. Lohnt sich übrigens. Da gibt es auch immer wieder mal sehr interessante Artikel zu lesen. Nur eben leider meist hinter der Bezahlschranke.
      In Social Media Kanälen bin ich schon lange nicht mehr unterwegs. Da ist mir die Zeit zu schade.

      Ich empfehle hier mal Ulrike Guérot in der Welt: welt.de/kultur/plus233072471/C…nde-der-Ueberwachung.html


      Wenn das ernsthaft deine Quelle ist und nicht einfach nur eine Provokation, dann wundert mich dein Geraune zu allen Themen Corona betreffend überhaupt nicht (Positionen würde ich das nicht nennen, denn die machst du ja nie klar). Der Kommentarbereich bei der Welt war jedenfalls schon als er noch sichtbar war, mit das schlimmste was man im Internet finden konnte, da könntest du dich auch in der Facebook-Gruppe "Turkish Patriots against Armenia" oder so (fiktiv) über Erdogans Außenpolitik informieren. Mal abgesehen davon, dass Kommentarbereich Social Media ist.

      Von der Welt selbst gar nicht zu reden. Die zeichnet sich seit Pandemiebeginn durch die schlimmste (weil im seriösen Gewand daherkommene) Desinformation in Deutschland aus. Das fing mit Thomas Straubhaar an, der zum Zeitpunkt des Massensterbens in lombardischen Altersheimen eine Herdenimmunisierungs-Strategie als vermeintlich schlaue Lösung präsentiert hat (die im günstigsten Fall eine Viertelmillionen Tote in Deutschland gefordert hätte). Ging mit Stefan Homburg weiter, der dort mit einer deskriptiven Beobachtung beweisen wollte, dass der Corona-Lockdown nichts gebracht hätte (weil der R-Wert ein paar Tage zu früh Lockdown unter 1 gefallen wäre). Mit solchen Sachen lassen wir Bachelor-Studierende nicht durch Prüfungen kommen, aber da wird einem Professor Raum für so einen Dreck gegeben. Zwischendurch durfte dann Susanne Gaschke noch ohne jeden Beleg behaupten, dass die Unis die Pandemie nutzen wollen um hinterrücks die Präsenzlehre abzuschaffen (jeder der sich schon mal mit jemandem der Digitallehre gibt unterhalten hat, weiß, wie schwachsinnig das ist). Vor kurzem durfte dann noch Schrappe unter Missachtung basaler mathematischer Gegebenheiten die Zahl der Intensivpatienten runterrechnen und jetzt noch Guerot, die sich allerspätestens mit diesem Tweet von jeder wissenschaftlichen Weltbetrachtung verabschiedet hat:

      "Genau! Und das heißt: Impfung ist Eigenschutz; das Fremdschutzargument ist übergriffig. Dann gäbe es keinen Grund, mir die Yoga Klasse zu verwehren. Ich trage mein Risiko; und vielleicht schützt mich das Yoga vor Ansteckung. Das kann ich nicht beweisen, aber Sie nicht widerlegen.​"

      Gibt noch mehr Beispiele...der Chefredakteur Ulf Poschardt macht ja nicht mal einen Hehl draus, dass er eine politische Agenda damit verfolgt.

      Ohne mit Bratwürsten oder irgendwelchen Gutscheinen zu etwas bewegt zu werden. Mal ganz davon ab, dass ich diese Vorgehensweise sehr fragwürdig finde.


      Wenn du dir zutraust, die Abwägung Impfung/Corona-Infektion besser abschätzen zu können als sämtliche Experten der Welt, wirst du dich ja hoffentlich von einer Bratwurst nicht zu sehr unter Druck setzen lassen...

      Grunkins wrote:


      (Positionen würde ich das nicht nennen, denn die machst du ja nie klar)


      Narannia wrote:

      für die Kinder


      Mal ganz davon ab, dass ich diese Vorgehensweise sehr fragwürdig finde.


      Sehr vernünftig. Eine finstere Organisation namens DRK benutzt Bratwürste seit gefühlten Jahrzehnten, um an die niederen Instinkte hungriger Unschuldiger zu appellieren und ihnen lebenswichtiges Blut abzuringen. Ich selbst habe mich in einem Moment menschlicher Schwäche um anderen zu helfen für einen Stück Sandkuchen zu einer Knochenmarktypisierung verleiten lassen. Aber nicht mit Narannia.
      I have been despised by better men than you.
      Im Spiegel gibt ese inen interessanten Artikel zur Immunabwehr gegen SARS-CoV-2 bei Kindern.
      Dieser bezieht sich auf:
      nature.com/articles/s41587-021-01037-9
      Darin wird im Prinzip durch Einzelzellanalytik (cool, das ist das, wofür meine Arbeitsgruppe Werkzeuge entwickelt ;) ) der Unterschied zwischen Kinder- und Erwachsenenschleimhaut untersucht.

      Fazit: bei Kindern ist eine dauerhaft erhöhte Immunabwehr aktiv. Bei Erwachsenen ist diese träger, bei alten Menschen schon sehr träge. Dadurch gewinnt das Virus bei Erwachsenen+ mehr Zeit für sich, seine Reprogrammierung und Reproduktion zu etablieren.
      Deshalb haben Kinder kaum schwere Verläufe und sind sehr wahrscheinlich auch für einen kürzeren Zeitraum ansteckend.
      There are but two types of people in the world:
      1. Those who can extrapolate from incomplete data!

      Grunkins wrote:

      Positionen würde ich das nicht nennen, denn die machst du ja nie klar


      Meine Positionen ... ? Ja, wo stehe ich eigentlich?
      - Ja, Corona ist Mist. Ich möchte es icht kriegen, habe aber - für mich persölich - keine Angst davor.
      - Impfung für alte und vorerkrankte, auch ängstliche Menschen - Ja!
      - Kinder, die wirklich ein sehr geringes Risiko einer schweren Erkrankung haben, würde ich nicht pauschal impfen lassen. Vorerkrankte auf jeden Fall, verwehren würde ich es ihnen jetzt auch nicht, wenn sie selbst oder die Eltern bei den Jüngeren das wollen. Daran aber die Teilnahme am Präsenzunterricht festzumachen finde ich falsch.
      - Mir persönlich wird zu wenig auf die Folgen der Maßnahmen geschaut. Das stört mich von Beginn an. Das hat alles Auswirkungen, die man jetzt langsam sieht ... in einiger Zeit wahrscheinlich noch mehr.

      Ich sehe mich nicht als Leugner, aber ich bin auch kein "Söderlemming". Ich sehe mich irgendwo dazwischen und irgendwie gibt es für so jemanden keinen Platz. Die einen hauen einem die Moralkeule um die Ohren und die anderen bezeichnen dich als Feigling.
      Ich bin schon lange durchgeimpft, und alle in meinem Umfeld die es machen können, inklusive meiner 14jährigen Nichte und dem 13jährigen Sohn meiner Freundin.

      Und könnten wir den neunjährigen auch impfen lassen , würden wir das auch tun. Von den gesundheitlichen Bedenken bezüglich Long Covid, der auch bei Kindern eine Rolle spielen kann, abgesehen, haben wir auch null Bock, irgendwann (wieder) in Quarantäne gehen zu müssen. Und niemand von uns hatte es je ...

      Von Menschen mit berechtigten Zweifeln daran, ob die Impfung nicht vielleicht tatsächlich Probleme bereiten könnte wegen Vorerkrankungen abgesehen, und das sind tatsächlich nur sehr, sehr wenige, habe ich NULL Verständnis für die Nicht-Impfer und befürworte deswegen alle Nachteile für Nicht-Geimpfte.

      Selberzahlen fürs Krankensystem geht zu weit, aber das de facto aussperren vom öffentlichen Leben gänge für mich völlig in Ordnung.

      Mich hat die ganze Scheiße schon genug Nerven und auch nicht wenig Geld gekostet, meine Geduld für diejenigen, denen das Einhalten simpler Regeln und sich Impfen zu lassen scheinbar zu viel ist, ist einfach erschöpft.
      Sorry, no dragons in Winterfell!

      Hodor I. Targaryen wählte nach seiner Inthronisierung das neue Motto seines Hauses aus: "Hodor"!

      Narannia wrote:


      - Mir persönlich wird zu wenig auf die Folgen der Maßnahmen geschaut. Das stört mich von Beginn an. Das hat alles Auswirkungen, die man jetzt langsam sieht ... in einiger Zeit wahrscheinlich noch mehr.


      Die Impfung ist offensichtlich die einzige Möglichkeit diese Maßnahmen endgültig zu beenden ohne das massiv Menschen sterben und Krankenhäuser - mit ebenfalls schwerwiegenden Langfristfolgen - überlastet werden. Konsistent kann eine Position nur sein wenn sie den Trade-off aus Impfen vs. Maßnahmen vs. Massensterben berücksichtigt.

      Ich sehe mich nicht als Leugner, aber ich bin auch kein "Söderlemming". Ich sehe mich irgendwo dazwischen und irgendwie gibt es für so jemanden keinen Platz. Die einen hauen einem die Moralkeule um die Ohren und die anderen bezeichnen dich als Feigling.


      Außerhalb von Twitter war mein Eindruck nie, dass es keinen Platz "in der Mitte" gäbe, jedenfalls was die "Kontaktreduktion" angeht. Gerade was die Politik in Hinblick auf Kinder angeht, die ich zumindest in diesem Jahr ebenfalls katastrophal fand (tatsächlich haben sich politische Entscheidungsträger ja durchaus für einen Mittelweg entschieden - nur mit der Wirtschaft als primär zu schonenden Teil der Gesellschaft). Beim Impfen sieht das evtl. etwas anders aus, weil ich es tatsächlich auch sehr ermüdend finde, aus dem Deus ex Machina, der den Konflikt zwischen Gesundheits- und Langfristfolgen auflöst, ein neues Politikum oder einfach eine pubertäre Trotzreaktion zu machen. Allerdings kenne ich auch nur eine einzige Person, die sich explizit nicht impfen lassen will und von der erwartet niemand, der sie kennt, irgendetwas, weder persönlich noch politisch.

      Edit: Allerdings wird jemand, der eine der Grenzen selber als "Söderlemming" definiert, naturgemäß Probleme dabei haben, sich mittig zu positionieren.
      So nach längerer Abstinenz, da der Nachwuchs kam und dabei mal wirklich alles andere egal war, nun doch mal nen Tipp von mir.

      Als Geschichtsbegeisterter kann ich nur sagen, dass man viel aus der Geschichte lernen kann, daher mal ein Podcast Tipp von mir:

      br.de/mediathek/podcast/alles-…-der-geschichte-1/1813475

      Die Erkenntnisse aus dem Bereich des Impfens kann man sich da denke ich recht leicht ableiten.
      Ohne eine Impfung, müssten wir uns auch heute noch mit den Pocken herumschlagen, und das ist nur ein Beispiel.

      Ohne die Impfungen gegen Corona stünden wir jetzt wo? Richtig, wir hätten viel mehr kranke und Tote Menschen gehabt.
      Ich dachte eigentlich in meinem Umfeld sind alle geimpft, leider kenne ich nun doch ein paar die das nicht sind. Das sind überaschenderweise alles Leute die Corona ernst nehmen, aber aus Unwissen oder Meinungsmache mehr Angst vor der Impfung haben. Leider auch mein Arbeitskollege, der mir bald wieder im Büro täglich 1,5m entfernt gegenüber sitzt :(
      Aloha, ich bin ja mehr stille Mitleserin im Forum als aktiv und auch erst sehr spät hier gelandet. Ich wollte euch einfach mal sagen, dass ich euch super unterhaltsam finde. Die Diskussion hier ist die einzige, die ich zum Thema lesen kann und oft noch dabei schmunzeln muss. Herrlich.

      Zum Thema: Bei uns in NRW knallen gerade die Zahlen hoch und durch. Überwiegend liegt das wohl an den Testungen, die aufgrund von Reiserückkehr, Schulen und Abwesenheit vom Arbeitsplatz (länger als 5 Tage weg, Testpflicht, wenn nicht geimpft, egal ob man im Urlaub war oder nicht) aufploppen. Mir ist das mittlerweile echt wurscht. Ja, ich bin durchgeimpft. Genauso wie alle mir nahestehenden Familienmitglieder, Freunde und Bekannte, mit denen ich momentan zu tun habe. Selbst meine fast 13 jährige genießt ab nächsten Montag den vollen Impfschutz. Ich weiß, dass ich mich anstecken kann, ich weiß auch, dass ich Symptome bekommen kann, aber die Wahrscheinlichkeit, dass ich einen schweren Verlauf bekomme oder dem sogar erliege, stelle ich einer schicksalhaften Situation gleich, bei der mich ein 40-Tonner zum Lufttanz hoch schleudert. Es ist soweit fast alles wieder normal.

      Ich habe ganz viele ausgesiebt in meinem Umfeld. Hier war ein paar Seiten vorher die Frage, was man mit solchen Bekannten macht. Am Anfang habe ich mir ihr Anliegen noch angehört, irgendwann nur noch ignoriert und dann aussortiert. Als der erste sich mit einem Jude um 33 verglich, wurde ich dann doch sehr konsequent. Bei weitem sind nicht alle direkt in diese Richtung steil gegangen. Ich habe einen Verwandten, wo der Kontakt nicht so eng ist, der tatsächlich Angst vor der Impfe hat. Er bringt nicht soviel mit, dass er da logisch dran gehen könnte und wurde bei der Astra-Nummer verunsichert. Zwischenzeitlich war er auch mal abgerutscht, wo er vorwurfsvoll fragte, warum wir uns freiwillig vergiften und unsere Kinder auch noch, da haben wir ihn aber ordentlich abgeholt und das war dann auch durch.

      Bei allen anderen - mir Rille. Ich verstehe auch das Gerede von Spaltung nicht. Ich habe keinen Aufkleber, keine Leuchtschrift oder irgendwas an mir, was erkennen lässt, dass ich durchgeimpft bin. Ich werde das auch selten gefragt. Eigentlich nur, wenn es notwendig ist, zwecks Einlassreglung. Und weder werde ich bis zur Offenbarung komisch behandelt, noch rollt man mir einen roten Teppich aus oder es geschieht irgendwas, was mich nachvollziehen lässt, worüber sich bisher Ungeimpfte so aufregen. Es gab auch keinen Wendepunkt als ich die Impfe bekam. Alles geblieben wie immer. Ich habe vor meiner Impfe, als die Priorisierung meinen Termin noch verhinderte, schon erklärt, dass keiner auf seine Grundrechte verzichten muss, nur weil ich sie noch nicht voll nutzen darf. Ich weiß gar nicht, warum das so gefordert wird. Wenn ich nicht darf, dann dürfen andere auch nicht. Aber es ist ein leidiges Thema. Ich für mich lebe, für den Zustand der Pandemie, wieder ziemlich gut. Ja, man macht immer noch kleine Abstriche, aber es ist soviel näher dran, an dem was ich vermisse als noch vor 4 Monaten. Ich hoffe einfach, dass es bei der Hospitalisierung nicht die falschen trifft, die sich aus verschiedenen Gründen nicht schützen können. Ich gönne es tatsächlich niemanden, dass er schwer erkrankt, allerdings kann ich nicht abstreiten, dass ich auch irgendwo den Gedanken habe "Impfung oder Infektion - es war alleine deine Entscheidung" :/
      @Shajana, ich kann diese Gedankenspiele nachvollziehen. Man denkt sich die Menschen hatten die Chance sich zu impfen und haben es nicht getan. Sollen sie sich doch infizieren.

      Trotz allem gibt es noch Menschen die sich nicht impfen lassen können.
      In meiner persönlichen Bubble sind es meine 3 Kinder, alle unter 12. Und ja ich weiß bei den allermeisten Kindern verläuft eine Corona Infektion harmlos, aber es gibt auch Ausnahmen. Mein Sohn ist an der Grenze zur chronischen Bronchitis. Hat eine lange Zeit täglich Cortison inhalieren müssen. Ehrlich gesagt möchte ich nicht herausfinden was passiert, wenn er sich infiziert.
      Aber die Strategie bei den Kids lautet Durchseuchung, da können wir uns auch nichts vormachen, das wird diesen Herbst/Winter passieren, bis dahin wird es höchstwahrscheinlich keine Impfung für unter 12 jährige geben.
      Man könnte die Kurve flach halten, wenn jeder der könnte sich impfen lassen würde. Das Werkzeug hat man, es wird nicht genutzt, weil viele zu bequem, zu ängstlich, falsch informiert oder fehlgeleitet sind.
      Und das ist tja Schade, Enttäuschend,...