COVID-19

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      el_drogo wrote:

      I
      Nur weil du die Massnahmen-Diskussion anstrengend und langweilig findest, heisst das noch lange nicht, dass sie nicht (in differenzierter Art und Weise nach Grunkins-Manier) fortlaufend geführt werden muss.


      Seine "Manier" ist mitnichten differenziert, er tut nur so. :) Er ist der übliche Brandstifter im Internet und das ist bei dem Thema einfach deplatziert. Das ist noch sehr freundlich ausgedrückt.
      Und nein, man muss nicht für immer über uralte Märchen aus dem (rechten) Sumpf diskutieren und hier noch so tun, als ob man das ernst nimmt und sie damit legitimieren oder zumindest wieder ins Gepräch bringen. Daran werde ich mich nicht weiter beteiligen und ich kann jedem nur dringend dazu raten, davon Abstand zu nehmen.
      ​Seine "Manier" ist mitnichten differenziert, er tut nur so. :)


      Nein, er tut nicht nur so. Wenn du die Zeit erübrigen kannst, lies dir 20,30 Beiträge in diesem Thread durch bevor ihr eure Diskussion aufgenommen habt. Tatsächlich fällt mir außer Narannia überhaupt kein User mit gruseliger Tendenz ein, der hier mitschreiben würde.
      I have been despised by better men than you.

      Springer wrote:

      Seine "Manier" ist mitnichten differenziert, er tut nur so. :) Er ist der übliche Brandstifter im Internet und das ist bei dem Thema einfach deplatziert.

      Da scheinst du allerdings ganz offenbar der einzige zu sein, der das so wahrnimmt.

      Springer wrote:

      Und nein, man muss nicht für immer über uralte Märchen aus dem (rechten) Sumpf diskutieren[...]

      Macht hier ja auch keiner, das gaukelt dir nur dein Strohmann vor.
      ich bin der singende, tanzende Abschaum der welt.
      Mal ein Erfahrungsbericht von mir zum Thema Impftermin:

      Nachdem ich in Ba-Wü als enge Kontaktperson einer Schwangeren nun impfberechtigt bin, versuche ich gerade verzweifelt einen Termin zu finden.

      Online sehr umständlich die Suche, da man für jedes Impfzentrum einen separaten Code braucht und bisher nie ein freier Termin ersichtlich war.

      Telefonisch, habe ich es jetzt bereits 6 mal ( 6 mal durchgekommen) versucht einen Termin zu bekommen. Jedes mal fängt die Leier also von vorne an. Manchmal sagt mir dann der erste(!) Mitarbeiter, dass ein Termin frei wäre, man leitet mich weiter an einen 2. Mitarbeiter und der Termin ist doch nicht frei (?). Also werde ich dieses Spiel wohl noch etliche Male machen müssen.
      Davon dass AstraZeneca viel liegen bleibt, merkt man zumindest bei der Terminvergabe nichts.
      Wieso registriert man nicht einfach alle Impfwilligen aus der entsprechenden Priorisierung und ruft Sie dann bei freien Terminen zurück?
      Kein Wunder, dass bei uns es nicht schneller geht.
      Während in Israel man ein kostenloses Essen bekommt, über die Krankenkasse registriert wird und sogar im IKEA (wahrscheinlich sogar auf dem Tankstellenklo) noch geimpft wird....

      GotFox84 wrote:

      Telefonisch, habe ich es jetzt bereits 6 mal( 6 mal durchgekommen) versucht einen Termin zu bekommen.
      Mach es online! Meine Mutter (84) hatte es zuerst auch telefonisch versucht, und ich habs dann übernommen und online gemacht. Hat etwa eine Woche gedauert, bis die Mail kam, aber man telefoniert nicht rum. Wir waren dann im Impfzentrum Karlsruhe, das Ganze ging viiieeel schneller als bei mir (im Seniorenheim!), nach ner dreiviertel Stunde waren wir durch, ich schätze. sie könnten dort zehnmal so viele Leute verimpfen, wäre Impfstoff da....
      HODOR !
      Ich habe meine Mutter gleich zu Beginn im Impfterminportal registriert, was bei mir reibungslos funktioniert hat (Bayern).
      Ich habe für mich persönlich übrigens auch gleich eine Registrierung vorgenommen aber ich rechne nicht vor Herbst damit.
      Ich hätte auch kein Problem mit Astrazeneca, ich denke da wird viel zu viel Wirbel darum gemacht und schade, dass Berlin nicht will, dass es an andere freiwillige nicht verimpft werden soll und lieber im Kühlregal stehen bleibt.

      Also am Freitag kommt bei meiner Mutter die SMS dass der Termin für Sie im Portal bereitsteht. Die Bestätigung im Portal hat dann leider 2 Tage gedauert weil sich das System permanent aufgehängt hat und an der Hotline niemand rangeht, außer Bandansage.
      Dann hat es aber geklappt und in der Benachrichtigung steht der Ort, der Impfstoff, was alles mitzubringen ist, Formular und auch schon der zweite Termin.
      Also die Vorraussetzungen in Bayern würden schon mal stimmen. Nur gehts irgendwie trotzdem zu lahm.

      Im IKEA will ich nicht geimpft werden, da fehlt dann sicher eine Schraube im Chip XD
      Religionskriege sind Konflikte zwischen erwachsenen Menschen, bei denen es darum geht, wer den cooleren, imaginaeren Freund hat

      el_drogo wrote:


      Da scheinst du allerdings ganz offenbar der einzige zu sein, der das so wahrnimmt.


      Weil jetzt nicht innerhalb von 24h jeder "hier" schreit? Nur weil die Masse das nicht mitbekommt, muss es nicht falsch sein. :)

      @Maegwin
      Der Grunkins ist bei mir - nach seinen letzten paar Statements - bei dem Thema durch, Ende Gelände. Das wird nicht dadurch geheilt, dass er sich vorher irgendwann nicht ganz so schlimm geäußert hat.
      Das mit der Registrierung scheint von BL zu Bundesland unterschiedlich zu sein. Am Telefon dauert es aber ewig, da waren 100 Leute vor mir und man hat mir auch automatisch gesagt, dass ich möglicherweise an dem Tag nicht mehr bei der Telefonregistrierung dran komme. Da habe ich dann doch gewartet, bis ich wieder an einem Rechner war.
      Bei mir und allen Verwandten oder Bekannten war es so:
      Impfseite besucht und entweder über das Alter oder den Priocode starten. Dann gibt man seine groben Daten an (Alterscheck) und gibt danach an, zu welchen Zeiten man kann und wo man geimpft werden möchte. Damit schickt man die Registrierung ab und muss dann die Registrierung per Mail (bzw. mit dem Bestätigungscode) bestätigen. Die entsprechende Mail kam Sekunden später. Danach muss man nichts mehr machen. Irgendwann trudelt dann der Impftermin per Mail oder Post ein. Diesen muss man hier nicht bestätigen, aber das kann woanders natürlich anders sein.
      Der Grunkins ist bei mir - nach seinen letzten paar Statements - bei dem Thema durch, Ende Gelände. Das wird nicht dadurch geheilt, dass er sich vorher irgendwann nicht ganz so schlimm geäußert hat.


      Zur Kontaktaufnahme wird dich niemand zwingen wollen. Wenn man allerdings einen User einem politischen Spektrum zuordnen möchte, würde ich es fair finden sich ein umfassenderes Bild zu machen. Vorliegend eine sehr lange Zeit der Befürwortung der Maßnahmen.

      das mit dem expontentiellen Wachstum nicht zu verstehen, auch wenn @Maegwin das Thema (nachvollziehbar) langweilt.


      Das langweilt nicht, das Wort nach dem du suchst ist R e s i g n a t i o n. ;) Mehr als ein nichtexistentes Sozialleben und einen nichtexistenten Impftermin kann ich nun mal nicht gesamtgesellschaftlich beitragen.

      Leider ist das was ich moralisch für richtig halten würde mit dem aktuellen politischen Kurs nur noch entfernt verwandt und sorgt bei mir entsprechend für Frustration.
      Aus meiner Sicht hat sich die Politik in einer Mischung aus Fehlern bei der Impfmittelbesorgung- und Verteilung und Fehlern bei der Auszahlung der Wirtschaftshilfen in ein Eröffnungsbockshorn jagen lassen. Ich finde es ethisch grundsätzlich falsch zum aktuellen Zeitpunkt Lockerungen durchzuführen bis zumindest Kategorie I vollständig durchgeimpft ist.
      Und das wäre vollkommen machbar gewesen, die paar Wochen durchaus an anderer Stelle einsparbar.

      Also am Freitag kommt bei meiner Mutter die SMS dass der Termin für Sie im Portal bereitsteht. Die Bestätigung im Portal hat dann leider 2 Tage gedauert weil sich das System permanent aufgehängt hat und an der Hotline niemand rangeht, außer Bandansage.Dann hat es aber geklappt und in der Benachrichtigung steht der Ort, der Impfstoff, was alles mitzubringen ist, Formular und auch schon der zweite Termin.


      Herzlichen Glückwunsch!

      Ich hoffe dass mein Vater, 78 Jahre, bald sein Impfangebot bekommt, mein Mann vielleicht über seinen Schwiegervater als enge Kontaktperson geimpft werden kann und wir dann zumindest selbst geschützt sind. Mein Vater verkümmert zuhause langsam.


      Ich drücke die Daumen!


      Ich bin letzte Woche übrigens im Feierabendkoma versehentlich in den falschen Bus gestiegen und in einer Paralleldimension gelandet. Sichtlich einer Paralleldimension in der es nie ein Corona gegeben hat.
      Es war eine Wohnsiedlung mit gigantischen Rasenflächen, die in Festivallautstärke von Bailando beschallt wurde. Mit genug spielenden Bratzen auf den Rasenflächen um einen neuen Kinderkreuzzug aufzunehmen. Mehreren vollbespielten Basketballplätzen und dazwischen Erwachsenengruppen um Grillstationen. Ich bin nicht sicher, ob ich dort wohnen möchte, oder ob wir Photonentorpedos auf das Dimensionstor ausrichten sollten. :hmm:
      I have been despised by better men than you.
      @Hodor: Danke für den Tipp, aber auch Online hatte ich bisher trotz regelmäßiger Checks kein Glück. Finde es auch sehr unkomfortabel aufgebaut, muss jedes in Frage kommende Impfzentrum mit dem jeweils eigenem Code ständig überprüfen.... das scheint in anderen Bundesländern tatsächlich deutlich besser organisiert zu sein.

      @Pekkorino: wenn es anständig ausgeführt wird, würde ich mich tatsächlich fast überall impfen lassen. Solange die mir beim Ikea keine Preiselbeersoße einspritzen.

      @Maegwin: dein Gefühl dass Corona schon wieder vergessen wird, kann ich bestätigen. Sagt ja keiner, dass man sich zu Hause im Keller einschließen muss. Aber bei dem guten Wetter sind deutlich mehr und größere Gruppen unterwegs. Auf dem Spielplatz ist es manchmal so voll, da fehlt nur noch, dass Sie sich aufeinander stapeln.
      Die sich anbahnde dritte Welle mit Mutationsupgrade, macht mir tatsächlich mehr Sorgen als die bisherigen
      Nach meiner sonntäglichen Euphorie habe ich feststellen müssen, dass ich zwar jetzt theoretisch impf-berechtigt bin, ich mich als werdender Vater aber in NRW trotzdem noch nicht anmelden kann.
      Als zweiten impf-berechtigten Kontakt wollten wir meinen Vater nehmen (die Eltern meiner Lebensgefährtin arbeiten beide im medizinischen Bereich, und werden in den nächsten 14 Tagen über den Arbeitgeber geimpft.) Das wäre schon eine echte Erleichterung gewesen. Vielleicht wissen wir nächste Woche mehr.

      Edit

      @Springer Du bist mit Grunkins massiv auf dem Holzweg. MMn wäre eine Entschuldigung hier mehr als angebracht.
      It`s not easy to be a birdplane.

      Ich muss meine Reaktionen haben dürfen!

      GotFox84 wrote:

      @Hodor: Danke für den Tipp, aber auch Online hatte ich bisher trotz regelmäßiger Checks kein Glück. Finde es auch sehr unkomfortabel aufgebaut, muss jedes in Frage kommende Impfzentrum mit dem jeweils eigenem Code ständig überprüfen.... das scheint in anderen Bundesländern tatsächlich deutlich besser organisiert zu sein.
      Das ist natürlich blöd. ich bin gar nicht auf die Idee gekommen, mehrere Impfzentren zu versuchen... :) ,aber auch bei mir war das im Januar öfters mal offline, ich fand es nur bequemer online als in der Schleife im Telefon zu hängen.
      Mein eigenes Impfen im Seniorenheim ist aber auch nicht besser organisiert, für die erste Impfung (an meinem freien Tag) durfte ich drei Stunden warten, und die zweite, heute (!) hätte ich fast verpasst, weil sie gestern überraschend von morgen auf heute vorverlegt wurde (falls man mir da folgen kann...).
      Zur allgemeinen Diskussion: Ich merke selbst, dass ich mich sehr schnell aufrege und versuche, mich rauszuhalten, ich bin halt extrem betroffen, hatte wochenlang direkten Kontakt mit Covidkranken und sehe jegliche Lockerung daher erstmal skeptisch. Die Bewohner in unserem Heim waren 6 Wpchen lang auf ihre Zimmer beschränkt und sahen nur uns Pfleger, in Vollverkleidung, und ihre Angehörigen höchstens draussen vor dem Fenster. Rechts und links starben die Zimmernachbarn usw.
      Wir haben alle unsere Päckchen zu tragen, aber diese hilfsbedürftigen Leute tragen gewiss die schwersten. Wenn ich dann im Alltag manche Klagen höre, kann ich nur den Kopf schütteln.
      Ich bin DJ und Musiker gewesen und habe letztes Jahr schnell gemerkt, dass diese Pandemie ein Paradigmenwechsel ist, und bin daher in die Pflege gegangen, um nicht rumzuhocken. Ein alter DJ-Kollege, mit dem ich letzte Woche telefonierte, hatte seit einem Jahr keinen Job mehr, er hat die ganze Zeit geglaubt, es gehe schneller vorbei, es wird wieder wie vorher, er glaubt das immer noch. Ich hab ihm gesagt, auch dieses Jahr wird er nicht vor hundert wild tanzenden Leuten auflegen, es sei denn unter streng kontrollierten Bedingungen. Dieses Zurück-zum-Vorher wird ein langer Weg, wenn überhaupt gehbar, es wird eher ein neues Normal gegeben, und damit müssen wir umgehen.
      Dies ist imho die dringende Diskussion, die geführt werden muss.
      HODOR !

      Springer wrote:

      Der Grunkins ist bei mir - nach seinen letzten paar Statements - bei dem Thema durch, Ende Gelände. Das wird nicht dadurch geheilt, dass er sich vorher irgendwann nicht ganz so schlimm geäußert hat.


      Ehm ja, Handel, Theater, Kinos und Zoos unter FFP2-Maskenpflicht und Personenbegrenzungen öffnen und massiv mehr Tests und Impfungen zu fordern ist natürlich ein furchtbares Statement das mich für alle Jahre zum rechtsextremen Brandstifter macht.

      @WinterIsComing hat übrigens zum Thema Infektionsrisiko in diesem Bereich ziemlich genau das geschrieben, was ich auch vertreten habe, jetzt auch auf deiner Abschussliste?

      Alles andere sind statistische Überlegungen, die ich belegen kann. Ich kann ja verstehen, dass man solche Überlegungen als unangenehme Zahlenspielereien empfindet, wenn es um Menschenleben geht, dann sollte man sich aber nicht selbst in eine Diskussion darüber verstricken.

      hodor wrote:


      Zur allgemeinen Diskussion: Ich merke selbst, dass ich mich sehr schnell aufrege und versuche, mich rauszuhalten, ich bin halt extrem betroffen, hatte wochenlang direkten Kontakt mit Covidkranken und sehe jegliche Lockerung daher erstmal skeptisch. Die Bewohner in unserem Heim waren 6 Wpchen lang auf ihre Zimmer beschränkt und sahen nur uns Pfleger, in Vollverkleidung, und ihre Angehörigen höchstens draussen vor dem Fenster. Rechts und links starben die Zimmernachbarn usw.


      Ich finde es absolut nachvollziehbar, dass du nach so einer einschneidenden Erfahrung sehr skeptisch gegenüber einer Rückkehr des normalen Lebens bist. Man kann aber berechtigt optimistisch sein, dass sich so etwas wie in deinem Heim nicht wiederholt, da inzwischen annähernd sämtliche Pflegeheimbewohner erst und ca. 3/4 zweitgeimpft sind, sowie jeweils fast 2 Mio. weitere aus der Gruppe Ü80 und dem Gesundheitspersonal (bei jeweils ~50% Zweitimpfungsquote).

      Der Anteil der Infektionen in Heimen ist sehr stark gesunken
      rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neua…df?__blob=publicationFile, S. 11

      und die Inzidenzen der gefährdeten Altersgruppen gehen auch im aktuellen Anstieg zurück; im selben Bericht auf S. 6:
      Ü90: 131 -> 101
      85-89: 93 -> 78
      80-84: 61 -> 54

      Ich denke, man kann sich davon berechtigterweise Mut machen lassen, weil es zeigt, wie gut die Impfstoffe wirken.
      Erstens:

      Opa ist geimpft (Moderna), yay! Oma kommt nächste Woche.
      Die beiden möchten auch schon kleine Urlaubspläne mit uns schmieden. Ich habe diese Hoffnungen vorsichtig von Mai auf Juni verschoben. Mehr traue ich mich nicht, es ist ist ziemlich eindeutig, dass die beiden einen kleinen Lichtblick brauchen.

      WinterIsComing wrote:

      Grunkins wrote:

      Könntest du darlegen, was da deiner Meinung nach der Stand der Wissenschaft ist? Mein Stand ist, dass ich von Bars über Privatpartys und privaten Haushalte, Schulen, Kitas, Gottesdienste, Fabriken, Altersheime, Krankenhäuser, Flüchtlings-/Obdachlosen-/Jugendheime sofort eine ganze Reihe Ausbrüche auftreiben kann und diese so ziemlich alle bekannten Infektionsherde ausmachen (siehe die RKI Ausarbeitung von Ende Dezember), aber Kulturbetriebe oder Handel keinen einzigen bekannten Fall haben. Was aufgrund der Erfassungsprobleme natürlich nicht zwangsläufig was heißen muss.

      Zu Aerosolen ist mein Kenntnisstand, dass diese in geschlossenen Räumen ein massives Problem darstellen und das Problem mit Größe des Raumes tendenziell schrumpft, (medizinische) Masken und Belüftung das Problem aber sehr effizient verringern.


      Gerade gestern hat Karl Lauterbach da eine Studie von Nature zitiert, die sich zwar auf die USA bezieht, aber interessante Aspekte von Superspreading Events erläutert. Da wurde anhand von Mobilitätsdaten modelliert, wo die Ansteckungswarscheinlichkeit am größten sein könnte.
      nature.com/articles/s41586-020-2923-3
      Die Wissenschaftler gehen anhand der Daten davon aus dass die Öffnung der Restaurants den größten Anstieg an Neuninfektionen induziert.
      Hier in D konnte im Herbst ja kaum die Hälfte der Menschen sagen, wo sie sich infiziert haben, daher fand ich schon damals sehr mutig, davon auszugehen dass sich niemand in Räumen, in denen man sich lange aufhält, redet, kaut, lacht, ansteckt.
      Anders sehe ich Museen oder Einzelhandel, da kann anhand von Personenbegrenzung und Maskenpflicht mMn mit Hygienekonzept vorsichtig geöffnet werden. Nur bitte nicht alles auf einmal.



      Ich habe mich letztes Jahr im Herbst beruflich mit Corona-Vorsorge in geschlossenen Räumen beschäftigen müssen. Entsprechend der damaligen Gutachten war die Möglichkeit zur Stoßlüftung das A und O sofern die Klimaanlage nicht zu einem sehr hohen prozentualen Anteil Frischluft zuführt statt sie nur umzuwälzen. Kaum ein Kino/Konferenzzentrum (die ja sehr gern fensterlos sind) hatte die erforderlichen Werte zu unseren Anfragen erreicht.
      I have been despised by better men than you.

      Grunkins wrote:

      Der Anteil der Infektionen in Heimen ist sehr stark gesunken
      Sicherlich. Bei uns dürfen auch wieder (gottseidank) Besucher rein, mit negativem Test, den wir selbst erledigen, das meinte ich mit neuer Normalität. Wenn ein Restaurant das auch hinkriegt, kann es von mir aus gerne aufmachen, ich kann mir das nur nicht vorstellen, ich habe 30 Jahre in der Gastro gejobbt... ich denke, die Leute wissen da nicht genau, wovon sie reden. Ich habe Dutzende Schnelltests gemacht, ich habe falsch positive und falsch negative gesehen, ich glaube, das Testen bringt nicht viel, wenn es nicht fachmännisch und konsequent durchgeführt wird, und selbst dann kann es sehr gut sein, dass man ein paar Stunden nach einem negativen Test bereits ansteckend ist. Einzig für Schulen und Kitas halte ich die Schnelltests für wirklich sinnvoll, oder für Betriebe, die keinen Publikumsverkehr haben.
      Zur Zeit werden diese Tests als Alibi verkauft, alles mögliche wieder aufzumachen, das wird nicht funktionieren. Es würde nicht mal funktionieren, wenn jeder Bürger täglich einen Schnelltest machen könnte...
      Das Impfen ist die Lösung, aber das wird dauern. Wir sollten geduldiger sein.
      HODOR !

      hodor wrote:

      Grunkins wrote:

      Der Anteil der Infektionen in Heimen ist sehr stark gesunken
      Sicherlich. Bei uns dürfen auch wieder (gottseidank) Besucher rein, mit negativem Test, den wir selbst erledigen, das meinte ich mit neuer Normalität. Wenn ein Restaurant das auch hinkriegt, kann es von mir aus gerne aufmachen, ich kann mir das nur nicht vorstellen, ich habe 30 Jahre in der Gastro gejobbt... ich denke, die Leute wissen da nicht genau, wovon sie reden. Ich habe Dutzende Schnelltests gemacht, ich habe falsch positive und falsch negative gesehen, ich glaube, das Testen bringt nicht viel, wenn es nicht fachmännisch und konsequent durchgeführt wird, und selbst dann kann es sehr gut sein, dass man ein paar Stunden nach einem negativen Test bereits ansteckend ist. Einzig für Schulen und Kitas halte ich die Schnelltests für wirklich sinnvoll, oder für Betriebe, die keinen Publikumsverkehr haben.
      Zur Zeit werden diese Tests als Alibi verkauft, alles mögliche wieder aufzumachen, das wird nicht funktionieren. Es würde nicht mal funktionieren, wenn jeder Bürger täglich einen Schnelltest machen könnte...

      Jein. Es ist schon so, dass durch massives testen eine bestimmte Kontrolle über die Ausbreitung gewahrt werden kann. Südtirol ist dazu zwar sicher alles andere als das Vorzeige-Beispiel, es wurden freilich viele Fehler begangen weil man unter anderem viel zu schnell und zu fahrlässig nach Massentestungen (und das auch noch im tiefsten Winter) geöffnet hat.
      Aber trotzdem muss man dazu sagen, dass seit Einführung der Antigentestung Ende November die Krankenhäuser nie wirklich massiv unter Druck geraten sind und das trotz Inzidenzen von tlw. über 800 im Januar. Die höchste Intensiv-Belegung lag bis dato glaub ich bei 45 Betten oder so, bei maximal etwa 110 bespielbaren Betten (wobei das dann allerdings der Apokalypsenzustand wäre). In den letzten 1-2 Wochen wurden dort täglich 3-4% der Bevölkerung getestet (bis Mitte Februar waren es noch eher 1-2%), die Inzidenz ist daher zwar immer noch hoch (ca. 350), aber gottseidank stark fallend, was sich dann auch in 2-3 Wochen deutlich auf die Krankenhausbelegung auswirken dürfte (im Moment 43 intensiv, 365 stationär Behandlungen). Meine Hoffnung ist, dass nicht wieder die gleich Fehler gemacht werden wie im Winter und nach der Vollbremsung wieder zu schnell geöffnet wird. Aber ich denke eine vorsichtige etappenweise Öffnung (nach Ostern) bei gleichzeitig massiver Testung wäre durchaus vertretbar.
      Ich denke auch, dass du die Antigen-Tests etwas unter Wert verkaufst, aus meiner Sicht funktionieren die Dinger schon ganz gut (Spezifität & Sensitivität von über 90% ist den Daten zu Folge gewährleistet und bei breitem Einsatz vollkommen ausreichend) und entgegen deiner Einschätzung braucht man meiner Meinung nach auch nicht all zu viel "Expertise" um den Test vernünftig durchzuführen. Ich habe mich ja auch selbst getestet bevor ich zum Arzt ging, der Test hat mir binnen Sekunden angezeigt dass ich positiv bin (und nicht etwa erst nach der angegebenen Wartezeit von 15 Minuten). Ausserdem habe ich mittlerweile viele Tests an vielen unterschiedlichen Orten gemacht, weissgott nicht jeder macht den Nasen-Rachenabstrich gleichermassen sorgfältig, da war durchaus "Fachpersonal" dabei, welches mir das Stäbchen deutlich weniger weit in die Nase gesteckt hat als ich mir selbst, genauso war auch die "Probenahme" (also das Drehen des Stäbchens sowie die Dauer des Aufenthalts im Rachen) jedes mal unterschiedlich.
      Wo ich noch nicht so ganz sicher bin ist was ich von diesem neuen "Nasenbohr-Test" halte, der an Schulen bei Kindern eingesetzt werden soll. Der hat ja offenbar wirklich nur eine Trefferquote von 40-50%. Trotzdem kann schon sein, dass bei massivem Einsatz (jedes Kind 2-3 mal pro Woche oder so) auch der schon helfen kann potentielle Spreader ausfindig zu machen und zu isolieren... Ist aber dann freilich auch extrem aufwendig für die Schulen.
      ich bin der singende, tanzende Abschaum der welt.

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      Es ist vollbracht, ich habe einen Impftermin gefunden und tatsächlich online.
      Jetzt muss ich das gleiche Glück nochmal für meine Schwiegermutter haben.

      Meine Großeltern werden auch die Woche geimpft.
      Ich hoffe für alle anderen, dass das Impftempo zunimmt

      @Hodor: weißt du ob es empfehlenswert ist, schon eine gewisse Zeit früher im Impfzentrum einzutreffen, zwecks Wartezeit und Berechtigungsprüfung?

      Sorgen mach ich mir trotzdem noch vor allem um meine Kids und schwangere Frau, dass die das Virus über den Kindergarten eingeschleppt bekommen. Die Impfbereitschaft bei den Erziehern ist doch sehr unterschiedlich

      GotFox84 wrote:

      @Hodor: weißt du ob es empfehlenswert ist, schon eine gewisse Zeit früher im Impfzentrum einzutreffen, zwecks Wartezeit und Berechtigungsprüfung?
      Bei der Impfung meine Mutter in KA-Messezentrum war so wenig los, dass es ruckzuck ging, ich denke nicht, dass es notwendig ist viel früher zu kommen.
      Die Ruhezeit nach dem Impfen hat die meiste Zeit in Anspruch genommen.

      Meine zweite Impfung gestern war auch viel besser organisiert als die erste, keine Nebenwirkungen, alles gut.
      HODOR !

      Grunkins wrote:

      Springer wrote:

      Der Grunkins ist bei mir - nach seinen letzten paar Statements - bei dem Thema durch, Ende Gelände. Das wird nicht dadurch geheilt, dass er sich vorher irgendwann nicht ganz so schlimm geäußert hat.


      Ehm ja, Handel, Theater, Kinos und Zoos unter FFP2-Maskenpflicht und Personenbegrenzungen öffnen und massiv mehr Tests und Impfungen zu fordern ist natürlich ein furchtbares Statement das mich für alle Jahre zum rechtsextremen Brandstifter macht.



      Ich habe in der kürzlichen Unterhaltung mit Dir das Wort rechtsextrem gar nicht verwendet. :thumbdown: Soviel zum Thema differenziert. Ich wollte Dir eigentlich nochmal eine Chance geben und Deinen Kram nochmal in Ruhe durchlesen, aber das kann ich mir wohl getrost schenken.