COVID-19

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      Maegwin wrote:

      Sprich: Ein Vakzin, dass eine Infektion vollständig verhindert ist aus meiner Sicht dem gegenüber, dass lediglich schwere Krankheitsverläufe und Tode verhindert grundsätzlich überlegen.
      das stimmt, aber das vollständige verhindern einer Infektion wäre mir jedenfalls nicht bekannt (mal ganz zu schweigen von der Möglichkeit Virus weiterzugeben oder nicht). Was ich meinte war, dass du dich infizieren kannst und (bei der Mutation ja gerade auch junge Menschen) nicht an Covid erkranken musst, um trotzdem ein paar Monate später noch mit einschneidenden chronischen Erkrankungen konfrontiert zu sein.

      Und gerade die Mutationen werden ja auch nochmal sehr viel ansteckender eingeschätzt als die bisherigen, ich bin seit gestern in Quarantäne weil nicht beide Personen ne FFP2 beim kurzen Treffen im geschlossenen Raum hatten .
      Keine Kommentare zur Entschuldigung bzgl. der "Osterruhe"? Also ich muss ehrlich sagen, dass ich es noch nie erlebt habe, dass sich ein/e Politiker/Politikerin (und dann auch noch von solchem Format) so bereitwillig für irgendwas öffentlich entschuldigt. Keine Ahnung was das zu bedeuten hat, ich war auf jeden Fall selten so verdutzt. Die Nerven scheinen wirklich blank zu liegen. Wenn Politiker anfangen sich zu entschuldigen läuft doch irgendwas schief auf der Welt.
      ich bin der singende, tanzende Abschaum der welt.
      ich weiß nicht was ich dazu sagen soll. meiner meinung nach ist die kanzlerin die der verantwortlichen die sich für die politik der letzten am wenigsten entschuldigen müsste, in dem Fall vielleicht höchstens das die Beschlüsse erst ab/zu ostern und nicht früher gelten sollten.
      Ich denke, dass das ein strategischer Zug von Merkel war um den Zorn über diesen unerträglichen Unsinn auf sich zu ziehen und nicht auf die CDU oder den politischen Betrieb inkl. Länder als Ganzes. Kann man ihr anrechnen, andererseits hat sie die Situation maßgeblich mit zu verantworten (Narrenfreiheit für ihr Kabinett seit 2 Jahren, Schaffung der MPK als völlig dysfunktionales Gremium, Versagen in der Europapolitik, die das Kanzleramt in den letzten Jahren immer stärker auf sich gezogen hat) und die Entschuldigung war eigentlich ein absolutes Minimum.

      Ich hab hier auch schon einen ausgiebigen Rant geschrieben, aber so viel Wut und Ohnmacht von Menschen, die sich allesamt der politischen Mitte angehörig fühlen, wie über diesen Osterruhen-Quatsch habe ich glaube ich weder im Netz noch im Privaten je erlebt.

      Das Impfen bleibt leider weiter desaströs, trotz Wiederaufnahme von AZ krebsen wir weiter bei unter 300k pro Tag rum. Mag sein, dass das auch mit der massenhaften Absage von AZ-Terminen liegt, aber damit war zu rechnen und es hätte längst eine Strategie entwickelt werden müssen (Wartelisten explizit für AZ-Willige, Freigabe für alle Prio-Gruppen..). In NRW hat man, nachdem einige Städte vorübergehend aufhören mussten, vorhandenen Impfstoff zu verimpfen, weil keine Freigabe erfolgt war, nun nur Vorerkrankte aus Prio2 freigegeben. Mag sein das die medizinisch den höchsten Anspruch darauf haben, aber das wird wieder ein Bürokratie-Desaster, bei dem erstmal ein ärztliches Attest beschafft werden muss etc.
      Mit der Perspektive, dass sich die bisher gelieferten 15,6 Mio. Dosen in den nächsten drei Wochen verdoppeln, frag ich mich, wie die das Zeug in irgendeiner Weise unterbringen wollen.

      Rory2016 wrote:

      Maegwin wrote:

      Sprich: Ein Vakzin, dass eine Infektion vollständig verhindert ist aus meiner Sicht dem gegenüber, dass lediglich schwere Krankheitsverläufe und Tode verhindert grundsätzlich überlegen.
      das stimmt, aber das vollständige verhindern einer Infektion wäre mir jedenfalls nicht bekannt (mal ganz zu schweigen von der Möglichkeit Virus weiterzugeben oder nicht).


      ?(

      The second study examined more than 7,000 hospital staff and found about a 75% reduction in infections with Pfizer’s vaccine.


      Auch:

      AstraZeneca and Oxford vaccine cuts virus transmission and supports 12-week delay for second dose: study | Fortune

      It is the first clinical evidence so far that one of the approved coronavirus vaccines doesn’t just help the person receiving the jab avoid COVID-19 symptoms, but also provides “sterilizing immunity” that prevents the inoculated person from being able to infect others.




      ich weiß nicht was ich dazu sagen soll. meiner meinung nach ist die kanzlerin die der verantwortlichen die sich für die politik der letzten am wenigsten entschuldigen müsste, in dem Fall vielleicht höchstens das die Beschlüsse erst ab/zu ostern und nicht früher gelten sollten.


      Ja, das sehe ich ähnlich. Aus meiner Sicht kann sie selbst am wenigsten dafür, dass jeder Hinz und Kunz meint im Corona-Kessel sein persönliches Wahlkampfsüppchen kochen zu müssen.

      Ich denke, dass das ein strategischer Zug von Merkel war um den Zorn über diesen unerträglichen Unsinn auf sich zu ziehen und nicht auf die CDU oder den politischen Betrieb inkl. Länder als Ganzes. Kann man ihr anrechnen, andererseits hat sie die Situation maßgeblich mit zu verantworten (Narrenfreiheit für ihr Kabinett seit 2 Jahren, Schaffung der MPK als völlig dysfunktionales Gremium, Versagen in der Europapolitik, die das Kanzleramt in den letzten Jahren immer stärker auf sich gezogen hat) und die Entschuldigung war eigentlich ein absolutes Minimum.


      Naja, ein Bundeskanzler ist nun mal nicht Mr. President und hat recht genau den Einfluss dem man ihm gibt. Ich habe unseren föderalistischen Gedanken schon mal als - bei einer Bundeskrise - negativ und destruktiv bezeichnet und bleibe dabei. Ein grüner MP - oder auch nur Bürgermeister hat gegenüber seinen Wählern wenig davon nach der Berliner Pfeife zu tanzen also "merzt" es seit Monaten aus allen Ecken und Poren. Aus meiner Sicht ist dieser Flickenteppich das, was die Menschen am meisten geärgert und verunsichert hat.
      I have been despised by better men than you.

      ssnake wrote:

      Springer wrote:

      Es ist mit "normalen" Lebensumständen für die meisten Menschen ziemlich schwierig bis unmöglich, auf Dauer einer weltweit tobenden Pandemie auszuweichen und sich nicht zu infizieren.


      Ich lebe in einer Stadt mit fast 2 Mio. Einwohnern, in der es pro Tag momentan fast 1000 Neuinfektionen gibt, und muss seit November für den Arbeitsweg die Öffis benützen.

      Und bin immer noch nicht infiziert.

      Es ist also schon möglich, Hirn einschalten genügt vollkommen.


      Ich habe hier eine zeitlang nicht mehr reingeschaut und beim ersten Lesen noch gemeint, dass das ein Aprilscherz sein soll. Vorweg möchte ich sagen, dass ich mich darüber freue, dass Du bisher nicht infiziert warst - wobei Du das nicht 100% wissen kannst - und das hoffentlich auch so bleibt.
      Dein Einzelbeispiel widerlegt meine Aussage nicht, zumal ich "auf Dauer" geschrieben haben und nicht "x Monate". Die Mutante haben wir auch erst seit kurzem. Dazu bewegst Du Dich natürlich in dem Szenario, in dem wir etliche Maßnahmen hinter uns haben, die glücklicherweise beim alten Covid auch gewirkt haben.
      Kurzgefasst lehnst Du eine Impfkampagne, welche geringfügige Nebenwirkungen hat, ab, weil Du anscheinend dauerthaft in Maßnahmen leben möchtest und meinst, mit "Hirn einschalten" dem Virus zu entkommen. Ich interpretiere das dann so, dass die Anderen "ohne Hirn" dann einfach Pech gehabt haben und drauf gehen können. Aber natürlich war es dann nachher doch nicht so gemeint, schon klar. :) Ich könnte dazu noch viel mehr schreiben, aber dann fühlt sich nur wieder irgendjemand von den Mitlesern bedroht. Verzeih mir also, falls Dir das nicht 100% gerecht wird.
      Aber gut, das sind die alten Geschichten, die man schon immer in allen möglichen Themenfeldern gehört hat. Jemand hat bisher einigermaßen Glück gehabt und wenn anderen etwas Schlimmes passiert oder die vom Schicksal getroffen werden, dann ist deren eigene Schuld.


      Beim Thema Impfen wollte ich noch etwas ergänzen:
      Die Skepsis und Besorgnis haben einfach auch damit zu tun, dass hierzulande die Erwartungshaltung an die Medizin einfach illusorisch ist und das hat mit Covid nichts zu tun. In der Medizin ist es einfach so: "wo gehobelt wird, da fallen Spähne". Die absolute Heilung, ohne Risiken oder Folgen, ist eher die Ausnahme. In vielen Fällen ist eine Therapie zumindest temporär unangenehm, aber kann auch mit Langzeitfolgen oder gar Tod einhergehen. Probleme durch Therapien sind nichts ungewöhnliches. Das ist nicht so selten, wie sich das viele Menschen einreden. Natürlich wird das von vielen Menschen verdrängt, weil man sich lieber auf ein Sicherheitsnetz verlassen möchten. Ich bemerke das immer dann, wenn Mitmenschen, die bisher nie ernsthaft krank waren, mit der Medizin richtig zu tun bekommen. Dazu kommt auch noch, dass Ärzte über diese Themen ungerne von sich aus ausführlich sprechen, weil es sie zusätzlich Zeit kosten würde, die Patienten wieder zu beruhigen. (Bei Behandlungsfehlern werden sowieso die Schotten dicht gemacht, was aber nachvollziehbar ist.) Ich überlege gerade, ob ich dazu ein paar Beispiele geben soll. Allerdings würde das die einen nur "beunruhigen" und die anderen würden nur mit "ich bin so robust, mir passiert das nicht" antworten.
      Entweder vertraut man den Experten und den gewählten Politikern, verkürzt formuliert, oder man tut es eben nicht. Wenn man es nicht tut, dann ist aber grundsätzlich alles schwierig. Im Endeffekt wurde aber jetzt schon zweimal mit AZ pausiert, weil man eben aufpasst und sehr vorsichtig ist. Das sollte eigentlich Vertrauen wecken, aber komischerweise greift das bei einigen Menschen nicht. :(
      Ich weiß mittlerweile schon gar nicht mehr was ich dazu sagen soll. Wir fahren mit Vollgas vor die Wand - schon wieder. Und immer wieder hört man Politiker davon faseln dass ihnen das aber jetzt so nicht bewusst war. Ich kann es nicht mehr hören. Gleichzeitig ist man total machtlos, denn als vernünftiger Mensch tut man eh schon alles was geht um sich und andere zu schützen. Und die Politiker lassen einen aktuell im Stich. Obwohl es seit Monaten Konzepte gibt wie man nach einem Lockdown zu einem halbwegs normalen Leben zurückkehren kann, faseln Politiker etwas von "die Bevölkerung will Lockerungen" um dann Wochen später wieder einen Lockdown ankündigen zu müssen. Wie oft will man den gleichen Fehler machen? Ich hab gestern Lanz geschaut und bewundere Frau Brinkmann sehr um ihre Contenance. Ich hätte erst Kubicki und dann Kretschmer mein Wasser ins Gesicht geschüttet.
      Hier in NRW überlegt Laschet was man denn noch tun könnte wo er doch sonst schon alles unternommen hat. Es wäre echt witzig wenn es nicht so abgrundtief traurig wäre.

      EDIT:
      Von dem ganzen Impfchaos, der irrwitzigen Bürokratie, den Querdenkern etc. will ich gar nicht anfangen. Ich könnte einfach 24/7 <X
      "Let me tell you something about wolves, child. When the snows fall and the white winds blow, the lone wolf dies, but the pack survives." -Eddard Stark
      Kurzgefasst lehnst Du eine Impfkampagne, welche geringfügige Nebenwirkungen hat, ab, weil Du anscheinend dauerthaft in Maßnahmen leben möchtest und meinst, mit "Hirn einschalten" dem Virus zu entkommen.

      Das legst du ihm aber jetzt in den Mund :whistling: Ich stimme ssnakes Aussage zwar auch nicht zu, weil es im eigenen Umfeld ein paar Fälle gab, die sich infiziert haben, obwohl sie vorsichtig waren, aber Impfablehnung und Spaß an dauerhaften Maßnahmen muss man sich in dem Beitrag schon dazu denken.

      Zur aktuellen Lage gibt dieser Tweet von der Virologin Isabella Eckerle doch ganz gut mein Empfinden wieder
      mobile.twitter.com/EckerleIsab…er-mit-politikern-ab.html

      Grade das Unverständnis über die Infektionsdynamik, das einige Politiker an den Tag legen, überrascht mich doch immer wieder. Dabei werden auch gerne wieder alte Erkenntnisse verworfen und wenn es dann doch so pessimistisch kommt, wie Modelle es berechnet haben, ist man auch noch überrascht, dass es so kommen konnte.
      Dass sich die Ministerpräsidenten einmal im Monat mit der Kanzlerin zusammensetzen, um die dort gemeinsam getroffenen Beschlüsse später doch wieder auszulegen, wie es ihnen passt, finde ich mittlerweile auch nur noch ermüdend. Spart euch doch das Tamtam und kocht einfach euer eigenes Süppchen. Hat doch eh keiner mehr einen Überblick darüber, was jetzt wann und wo gültig ist.
      Bei uns im Norden werden die Gesetze der Gastfreundschaft noch immer in Ehren gehalten. ~ Roose Bolton
      Hallo ihr Lieben,

      ich bin im Moment auch ziemlich sprachlos. Habe beruflich Kontakt zu einer infizierten Person gehabt und brauche nicht in Quarantäne, weil ich FFP2 getragen habe? Andere beteiligte Personen mit OP-Maske hingegen schon.
      Mir erschließt sich das ehrlich gesagt nicht, sicher schützt die FFP2 besser, aber eine Ansteckung so selbstbewusst auszuschließen, dass ich nicht in Quarantäne muss? Ich bin ganz schön verständnislos, anders kann ich es nicht sagen.
      Habe mich jetzt selbst dazu entschieden erstmal Zuhause zu bleiben...
      >Angst schneidet tiefer als ein Schwert<

      Brigthroar wrote:


      Das legst du ihm aber jetzt in den Mund
      Ich stimme ssnakes Aussage zwar auch nicht zu, weil es im eigenen
      Umfeld ein paar Fälle gab, die sich infiziert haben, obwohl sie
      vorsichtig waren, aber Impfablehnung und Spaß an dauerhaften Maßnahmen
      muss man sich in dem Beitrag schon dazu denken.


      Viele Gedankengänge erscheinen erschreckend, wenn man sie erst einmal konsequent zu Ende denkt. Das muss man bei solchen Sachverhalten aber leider auch tun. Von "Spaß" war nicht die Rede. Abgesehen davon wurde grunkins hier gefeiert, als er behauptete, ich hätte ihn rechtsextrem genannt, was einfach nicht gestimmt hat. Insofern habe ich hier keine Hemmung mehr, das Ganze deutlich zu verkürzen, weil detaillierte Beschreibungen so oder so uminterpretiert werden. Daher habe ich mich auch prohylaktisch entschuldigt, falls das dem guten Snake nicht ganz gerecht wurde.


      WinterIsComing wrote:

      Ich weiß mittlerweile schon gar nicht mehr was ich dazu sagen soll. Wir fahren mit Vollgas vor die Wand - schon wieder. Und immer wieder hört man Politiker davon faseln dass ihnen das aber jetzt so nicht bewusst war. Ich kann es nicht mehr hören. Gleichzeitig ist man total machtlos, denn als vernünftiger Mensch tut man eh schon alles was geht um sich und andere zu schützen. Und die Politiker lassen einen aktuell im Stich. Obwohl es seit Monaten Konzepte gibt wie man nach einem Lockdown zu einem halbwegs normalen Leben zurückkehren kann, faseln Politiker etwas von "die Bevölkerung will Lockerungen" um dann Wochen später wieder einen Lockdown ankündigen zu müssen. Wie oft will man den gleichen Fehler machen? Ich hab gestern Lanz geschaut und bewundere Frau Brinkmann sehr um ihre Contenance. Ich hätte erst Kubicki und dann Kretschmer mein Wasser ins Gesicht geschüttet.
      Hier in NRW überlegt Laschet was man denn noch tun könnte wo er doch sonst schon alles unternommen hat. Es wäre echt witzig wenn es nicht so abgrundtief traurig wäre.

      EDIT:
      Von dem ganzen Impfchaos, der irrwitzigen Bürokratie, den Querdenkern etc. will ich gar nicht anfangen. Ich könnte einfach 24/7 <X


      Ich habe die Sendung auch gesehen und ich bin dieser ganzen unkonstruktiven Bremsglötze einfach Müde, egal wo. Eine Pandemiebekämpfung ist eben keine Geschichte, bei der mit andauerneden Kompromissen oder irgendwelchen "interessanten" Gedankengängen (siehe Saarland & Co) zu Ergebnissen kommt. Leider werden Forderungen nach konsquentem Handeln sofort von konsequent auf radikal umgedeutet und dann beschwichtigt. Daran wird sich leider vielerorts beteiligt und dadurch fehlt den Politikern auch der Mut. Jeder dieser Auftritte von Kubicki und Co ist der nächste Strohhalm, an die sich irgendjemand klammern kann, um weiterhin nicht bei der Pandemiebekämpfung mitzumachen und sich das Ganze schönzureden. Man darf eben nach über einem Jahr mit über 76000 Toten weiterhin öffentlich jeden Stuss verfassen, aber mir fehlt jedes Verständnis, dass einige Verantwortliche das immer noch berücksichtigen.

      Was im Saarland jetzt beschlossen wurde, hat doch nichts mehr mit sachlichen Erwägungen zu tun. Da geht es eigentlich nur noch darum das Gesicht zu waren, weil man von der Kanzlerin öffentlich abgewatscht wurde. Daher beschließt man auch gleich betont die "Notbremse" mit, was aber im Endeffekt dann wieder Menschenleben sind. Meine Güte, in Frankreich macht man nach Ostern den Generallockdown und im benachbarten Saarland beschließt man nach Ostern aufzumachen.
      Von "Spaß" war nicht die Rede.

      Den habe ich da einfach mal so hin interpretiert :whistling:

      Alraune wrote:

      Hallo ihr Lieben,

      ich bin im Moment auch ziemlich sprachlos. Habe beruflich Kontakt zu einer infizierten Person gehabt und brauche nicht in Quarantäne, weil ich FFP2 getragen habe? Andere beteiligte Personen mit OP-Maske hingegen schon.
      Mir erschließt sich das ehrlich gesagt nicht, sicher schützt die FFP2 besser, aber eine Ansteckung so selbstbewusst auszuschließen, dass ich nicht in Quarantäne muss? Ich bin ganz schön verständnislos, anders kann ich es nicht sagen.
      Habe mich jetzt selbst dazu entschieden erstmal Zuhause zu bleiben...

      Das scheint durchaus so üblich zu sein. In dem Fall, den ich kenne kamen halt eine FFP2-Maske, Abstand und ein Zeitraum von ~5 Minuten zusammen und das hat dann gereicht, um sich einen Test und damit natürlich auch die Quarantäne zu ersparen.
      Bei uns im Norden werden die Gesetze der Gastfreundschaft noch immer in Ehren gehalten. ~ Roose Bolton
      Ich konnte gerade einen Impftermin für meinen Vater vereinbaren. Hat auch nur 138 Anrufversuche und gefühlt 1254 mal Homepage der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein aktualisieren gebraucht. Ich freu mich! Schon am Montag gibt es AstraZeneca.
      "Let me tell you something about wolves, child. When the snows fall and the white winds blow, the lone wolf dies, but the pack survives." -Eddard Stark
      Meine Eltern haben dem ganzen ja die Krone aufgesetzt.

      Wochenlang Rumgejammer, warum sie nicht dran sind und noch keinen Impftermin haben - und nach einer Woche rufe ich wegen was ganz anderem an, und meine Mutter erzählt mir beiläufig nach drei Minuten Telefonat: "Ach, weißt du eigentlich schon, dass wir geimpft sind, mit Pfizer-Biotech - und schon am 12. 4. die zweite Teilimpfung kriegen?"

      Es ist so typisch meine Familie: Die schaffen es sogar noch mich zu verärgern, wenns gute Neuigkeiten gibt. :P
      Sorry, no dragons in Winterfell!

      Hodor I. Targaryen wählte nach seiner Inthronisierung das neue Motto seines Hauses aus: "Hodor"!
      Mein Vater hat gestern seine Termine bekommen können. Ich habe nicht so ganz verstanden, warum man jetzt in NRW doch die Reihenfolge aufweicht, und 450.000 Dosen für die 60-70 jährigen nutzt, aber mir soll es recht sein. Meine Mutter ist inzwischen wegen ihrer Vorerkrankungen auch impfberechtigt, und dürfte sehr bald über den Hausarzt geimpft werden.
      So langsam geht es scheinbar voran.
      Ich habe allerdings die Hoffnung aufgegeben, als Kontakt einer Schwangeren geimpft zu werden. Theoretisch zwar berechtigt, und in anderen Bundesländern bereits möglich, aber NRW bekommt das nicht mehr auf die Reihe, bevor die Kleine da ist.
      It`s not easy to be a birdplane.

      Ich muss meine Reaktionen haben dürfen!

      HappyTime wrote:

      Mein Vater hat gestern seine Termine bekommen können. Ich habe nicht so ganz verstanden, warum man jetzt in NRW doch die Reihenfolge aufweicht, und 450.000 Dosen für die 60-70 jährigen nutzt, aber mir soll es recht sein.


      Es galt für alle ü60, nicht nur für die 60-70jährigen. Mein Vater ist 77 und wäre dann wohl regulär in drei Wochen drangekommen, aber aktuell zählt jeder Tag, daher haben wir auch nicht auf die Hausärztin gewartet.
      "Let me tell you something about wolves, child. When the snows fall and the white winds blow, the lone wolf dies, but the pack survives." -Eddard Stark

      HappyTime wrote:

      Mein Vater hat gestern seine Termine bekommen können. Ich habe nicht so ganz verstanden, warum man jetzt in NRW doch die Reihenfolge aufweicht, und 450.000 Dosen für die 60-70 jährigen nutzt, aber mir soll es recht sein.


      Weil man AZ schon vor dem ersten Impfstopp nicht effizient verimpft bekommen hat und in den nächsten Wochen die Lieferungen massiv anziehen sollen (bzw. bereits haben). Die Aussicht auf Millionen unverimpfte Dosen mitten in der dritten Welle hat wohl selbst in NRW zum ersten mal zu einem gewissen Pragmatismus beim Impfen geführt und siehe da, es scheint tatsächlich zu funktionieren.


      NRW hat es nach Wochen als chronisches Schlusslicht nun innerhalb weniger Tage in die Mitte der Bundesländer nach verimpften Dosen geschafft.

      impfdashboard.de/?gclid=Cj0KCQ…FJa4dbYtDn58aAtsbEALw_wcB

      Grund hauptsächlich die AZ-Freigabe. Pragmatismus lohnt sich.
      twitter.com/HSchaeferIW/status/1381529042902528003

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