Episode 8x06 - The Iron Throne

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      Lady Jaz wrote:

      indem nicht die hochwohlgeborenen Lords da sitzen.

      Tyrion aus dem Hause Lennister?
      Inzwischen Hand für den dritten Monarchen.
      Ansonsten finde ich deine Sichtweise zwar kreativ, kann sie aber nicht teilen.
      Bronn, der mörderische Söldner, der in Staffel 3 null Verständnis für den Posten als Meister der Münze hat, bekleidet jetzt diesen Posten...? Das ergibt keinen Sinn, wie man es auch sieht.
      Davos, meinetwegen. Brienne auch.
      Samwell als Großmaester? Mit Frau und Kind? Durch Schnellkurs an der Abendzitadelle? Nee, auch nicht.
      It`s not easy to be a birdplane.

      Ich muss meine Reaktionen haben dürfen!

      Lady Jaz wrote:

      Nefertari wrote:

      Ja vom Kleinen Rat will ich nicht anfangen. Kann mir jemand bitte ohne Ironie und Zynismus erklaeren, wie man jemanden wie Bronn in den Beraterstab setzen kann (ich weiss, sie mussten halt irgendwo hin mit Bronn...)? Bronn ist korrupt und sonst auch nicht gerade sehr schlau.


      Ich versuch es mal aus meiner Sicht...
      Der gesamte Rat besteht aus Leuten, die zu Beginn der Serie eigentlich nichts waren (und auch jetzt teils noch nichts sind). Davos ist Schmuggler, Brienne passt auch nicht wirklich ins Bild als weiblicher Ritter, Bronn, der Söldner, Sam, von der Nachtwache und letztlich Tyrion als Gnom. Sie alle repräsentieren einen Rat, der den Wandel der Regierung aufzeigt, und auch dort wird das Rad wieder zerbrochen, indem nicht die hochwohlgeborenen Lords da sitzen. Demzufolge ist es natürlich auch für alle etwas schwierig da den richtigen Start zu finden, da keiner von ihnen je in so einer Situation war, weswegen wohl auch aus Verlegenheit die ganze Situation ins komische gezogen wird.


      Ganz davon ab das ich der Theorie den kleinen Rat quasi als Wandel der Zeit darzustellen, nicht zustimme, geht der Vergleich doch nicht so richtig auf. Auch zu Beginn waren da Leute wie Littlefinger und Varys drin, die eben nicht in die Schublade hoher Lord passen.

      Und inwieweit passen Schmuggler und Meuchelmörder jetzt in einen Topf mit Frauen in "ungewohnter" Rolle und körperlich benachteiligten Menschen?

      Tyraxes wrote:

      Habe ein paar Fans aus meinem Freundeskreis gefragt, die nicht so sehr in der Welt von Eis und Feuer bewandert sind. Da war die Verteilung von Gefällt mir nicht zu Gefällt mir ca. 3/4 zu 1/4.

      Eine Freundin von mir hat nie die Bücher gelesen und die Serie konsumiert, wie man halt auch viele andere Serien konsumiert. Sie war mit der letzten Folge zufrieden und fand sie gut. Aber eines hat sie doch in der Staffel sehr irrritiert: Nämlich der schnelle Wandel von Daenerys zur Mad Queen. Sie hatte Daenerys eher als Power-Frau wahrgenommen und war etwas frustriert, dass diese in ihrem Erleben nun recht abrupt verrückt wurde.

      Hildegunda wrote:


      Eine Freundin von mir hat nie die Bücher gelesen und die Serie konsumiert, wie man halt auch viele andere Serien konsumiert. Sie war mit der letzten Folge zufrieden und fand sie gut. Aber eines hat sie doch in der Staffel sehr irrritiert: Nämlich der schnelle Wandel von Daenerys zur Mad Queen. Sie hatte Daenerys eher als Power-Frau wahrgenommen und war etwas frustriert, dass diese in ihrem Erleben nun recht abrupt verrückt wurde.


      Es hängt sicherlich auch sehr viel davon ab, wie bewusst oder unbewusst man Serien konsumiert. Eine Freundin von mir, die eigentlich alles, was sie tut, sehr bewusst macht, meinte, dass ihr das Ende zu schnulzig gewesen sei und dass die Logiklücken zu groß gewesen seien. Wiederum andere, die sehr mit einzelnen Charakteren mitgefühlt haben, waren total über das Ende an sich enttäuscht hinsichtlich Danys Tod. Die Gründe sind oftmals unterschiedlich bei einzelnen Personen, aber die Kritikpunkte sind alles in allem doch auf alle gesehen oftmals dieselben: Schlechtes Pacing, Plotholes, überstürzte und offene Handlungsstränge und bloße Dummheiten.

      Crazypsycho wrote:

      Wobei ich mich gerade frage, warum er das Massaker nicht verhindert hat, wo er es doch hätte wissen müssen.
      Er hat quasi tausende Menschen geopfert um König zu werden. Hmmm.


      MadMike wrote:

      Richtig, und damit ist er sogar weitaus schlimmer als Dany, die zumindest noch ein ursprünglich positives Motiv hatte ...


      Wir wissen nicht, was passiert wäre, wenn er anders eingegriffen hätte. Hätte also auch schlimmer sein können. Genauso gut kann es aber sein, dass er das als Kollateralschaden hingenommen hat.

      Nefertari wrote:

      Ja. Wobei wir schlicht zu wenig wissen vom Dreiäugigen Raben, um irgendetwas zu verstehen. Weder können wir mit Gewissheit sagen, dass er gut ist, noch vom Gegenteil ausgehen.


      Genau das ist das Problem und insofern ist das Serienende einfach unbefriedigend. Die Serienautoren haben einfach zuviele Kapitel aufgemacht und einige Kernpunkte nicht mehr beleuchtet. Da gibt es so, neben Bran, so einige Großthemen.
      Ach komm, selbst wenn die Personen in den Büchern am Ende auf den selben Positionen landen (wovon ich mehr oder weniger aussgehe), kann man diese Geschichte auch gut und plausibel erzählen.



      King Bran Allseighty & The Fanservice-Misfits.
      Lass mich überlegen.

      Ne, ich glaube nicht.

      Vielleicht ist George mittlerweile selbst zum Schluss gekommen, dass die Mannfrau, Psychojonge, Tittenzwerg, ein Söldner der vermutlich weder lesen noch schreiben kann und die starksche Doppelspitze aus Emanzipation und Inklusion sowie dem zölibatären Maester mit Kind als Landesregierung etwas seltsam kommt.
      Wobei ich nicht glaube, dass alle Ratsrollen im Buch so wie in der Serie besetzt werden - nur zu viele davon.

      Wenn man nicht gerade Jon- oder Daenerys Fan ist, ist das Ende eine ziemlich schlimme Schnulze. Ich finde die Hinleitung wie Susi und Strolch zusammengekommen sind nunmal nicht sehr interessant. Die meisten Prophezeiungen wurden Ergebnis nach aufgelöst, Susi und Strolch - das Jahrtausend Davor kann man vermutlich auch ohne viel Reue aussparen.

      Mehr Heckenritter fände ich allerdings immer noch toll.

      Achja:

      theguardian.com/tv-and-radio/2…iest-ending-in-tv-history
      I have been despised by better men than you.

      Post was edited 1 time, last by “Maegwin” ().

      Maegwin wrote:

      Ach komm, selbst wenn die Personen in den Büchern am Ende auf den selben Positionen landen (wovon ich mehr oder weniger aussgehe), kann man diese Geschichte auch gut und plausibel erzählen.



      King Bran Allseighty & The Fanservice-Misfits.
      Lass mich überlegen.

      Ne, ich glaube nicht.

      Vielleicht ist George mittlerweile selbst zum Schluss gekommen, dass die Mannfrau, Psychojonge, Tittenzwerg, ein Söldner der vermutlich weder lesen noch schreiben kann und die starksche Doppelspitze aus Emanzipation und Inklusion sowie dem zölibatären Maester mit Kind als Landesregierung etwas seltsam kommt.
      Wobei ich nicht glaube, dass alle Ratsrollen im Buch so wie in der Serie besetzt werden - nur zu viele davon.

      Wenn man nicht gerade Jon- oder Daenerys Fan ist, ist das Ende eine ziemlich schlimme Schnulze. Ich finde die Hinleitung wie Susi und Strolch zusammengekommen sind nunmal nicht sehr interessant. Die meisten Prophezeiungen wurden Ergebnis nach aufgelöst, Susi und Strolch - das Jahrtausend Davor kann man vermutlich auch ohne viel Reue aussparen.

      Mehr Heckenritter fände ich allerdings immer noch toll.

      Achja:

      theguardian.com/tv-and-radio/2…iest-ending-in-tv-history


      lol.

      Puh ja gut, was soll man dazu sagen. Ich mein .. du hast ja Recht. Aber wir müssen doch irgendwie die Hoffnung aufrecht erhalten :P

      Ich bin zumindest relativ zuversichtlich, dass der kleine Rat anders besetzt sein wird bis auf Tyrion als Hand und mit dem kann man ja ggf. Leben, er ist ja in den Büchern eine relativ andere Person (hoffentlich weiterhin). Auch Bran's Entwicklung könnte ja evtl. anders verlaufen und überhaupt irgendwie erklärt werden.

      Auch Sansa als unabhängige Königin riecht für mich stark nach Zeitgeist-Fanservice. Jon könnte z.B. auch Tod enden und das Ende wäre trotzdem "mehr oder weniger" das gleiche.
      So. Hier auch mal meine Meinung zu der Episode.

      Ich finde die Episode findet sich im Mittelmaß wieder. Nicht die Beste, aber auch nicht die schlechteste.

      Gut:
      + die ersten vierzig Minuten.
      + Bran als König. Der war einer meiner drei Tipps für den Thron.
      +Jons Wiedersehen mit Geist. Sansa als Königin des Nordens und Arya wie erwartet verlässt Westeros.
      +Brienne vervollständigt Jamies Eintrag und man liest auch noch mal den Namen Barristan Selmy.
      + Bronn kriegt seine Burg. :D

      Neutral:
      - Der neue kleine Rat. Ich mag die meisten dieser Figuren sehr, aber es wirkt irgendwie auch nicht richtig. Auf der anderen Seite seh ich aber auch niemanden, der das sonst machen könnte, da die meisten ja tot sind.

      Negativ:
      - Jon als Strafe in den Norden an die Mauer. Da wäre er doch sowieso hin gegangen.
      - Grauer Wurm kommt ungestraft davon. Ich fand ihn schon immer langweilig. Aber jetzt nachdem er so gemordet hat, kann er einfach abhauen.
      - Meera. Dadurch, dass sie nicht da war. Ich hätte gerne nochmal eine Szene zwischen ihr und Bran gesehen.
      - Der Rat in dem Bran zum König gewählt wurde, war mehr als Komisch.

      Die letzten Szenen mit dem Abschied von Sansa, Arya und Jon fand ich wieder sehr gelungen.

      PS: Jemand sollte Tormund mitteilen, dass die große Frau wieder zu haben ist. ^^

      Post was edited 1 time, last by “Schneider” ().

      Nefertari wrote:

      Ja vom Kleinen Rat will ich nicht anfangen. Kann mir jemand bitte ohne Ironie und Zynismus erklaeren, wie man jemanden wie Bronn in den Beraterstab setzen kann (ich weiss, sie mussten halt irgendwo hin mit Bronn...)? Bronn ist korrupt und sonst auch nicht gerade sehr schlau.


      Das ist sogar leicht zu erklären. Bran ist König und gut möglich, ja sogar wahrscheinlich dass er den rat zusammengesetzt hat. Wenn er da ne vision hatte dass mit bronn im rat irgendwann in 5 Jahren die Dinge in die richtige Richtung laufen, dann kommt er halt rein.

      The Late Nina wrote:

      Mir kam eben noch ein Gedanke zur Königswahl. Nämlich, warum haben eigentlich alle einstimmig für Bran gestimmt (ok, außer seiner Schwester)? Mal abgesehen davon, dass doch dabei eigentlich jeder seine Chance hätte wittern müssen - aber was ist z.B. mit Yohn Rois? Der ist seit der Schlacht der Bastarde hinter Sansa hergedackelt und hat sie als Lady von Winterfell erlebt. Hätte er sie nicht zumindest als Gegenkandidatin vorschlagen müssen? Bzw warum hat er das nicht gemacht? Auf Winterfell hat er auch Bran kennengelernt, da dürfte er gemerkt haben, was für ein komischer Kauz das ist. Und Sweetrobin? Der hätte zwar noch nie so richtig ne eigene Meinung, außer wenn er jemand fliegen lassen wollte. Aber zu seinem Cousin hat er null Verhältnis. Seine Cousine hingegen kennt er. Hätte er nicht eher sie unterstützt? Hat er nicht auch mal davon rumgesprochen, dass er Sansa heiraten will? Als Königin wäre sie ja wieder eine super Partie, vielleicht hätte er seine Hochzeitsfantasien ja nochmal ausgepackt.
      Von Asha und dem Dornischen will ich gar nicht erst anfangen, dazu wurde hier ja schon ganz viel gesagt. Immerhin hat Edmure es probiert. Na ja. Seltsam.

      PS: Die neue Bran-Theorie hier gefällt mir :D


      Wie ich schon an anderer stelle sagte. Bei der wahlmonarchie wird gerade nicht der härteste Hund gewähltund noch nicht mal der den man für den besten könig hält, sondern meist der bei dem sich die lords selbst an meisten Vorteile/Freiheiten versprechen. Das könnte aus sicht aller lords wohl tatsächlich am ehesten auf Bran zustreffen.

      Liandra wrote:

      Okay, ich bin spät, aber ich hab die Folge jetzt gesehen. Es gab ein paar Dinge die mir nicht so gefallen haben und einige die mir mehr gefallen haben.

      1. Daenerys tot, sehr schön hab ich so nicht kommen sehen und fand es auch ein wenig cringey das Jon immer wieder: "Sie ist unsere Königin/sie ist meine Königin" wie ein Mantra heruntergebetet hat. Ehrlich da habe ich mich an einige Mitglieder dieses Forums erinnert gefühlt und an Leute auf Twitter, glaubt ihr das war absicht? :hmm: Ich hab schon fast geglaubt da wäre Bran in Jon gewargt und das wäre jetzt die Jonische Version von "Hodor" :D Aber ernsthaft ich habe immer seit meiner Rückkehr gesagt das Daenerys stirbt und auch das Warum war richtig, weil sie Unschuldige verbrannt hat, das Ausmaß hat mich in der letzten Folge zwar etwas überrascht, aber es war richtig.

      2.Drogon und Ghost, deren Szenen haben mich am meißten gefreut. Wieder eine Interaktion mit einem Schattenwolf.

      3. Emilia Clarke war echt Spitze, ihre Performance in dieser Staffel war echt beeindrucklend, schade das sie wegen ihrer Gesundheit vorher nicht so konstant war.

      Was mir nicht gefallen hat:
      1. Grey Worm und die Unsullied lochen Jon ein? ?( Verzeihung aber wieso? Das ergibt keinen Sinn, die hätten alles recht der Welt gehabt und auch die Mentalität ihn gleich abzumurksen. Was mir übrigens besser gefallen hätte. Aber vermutlich wollte man den letzten PoC-Charakter nicht in ein noch schlechteres Licht rücken als sowieso schon.

      2.Jon tötet eine Massenmörderin, eine Größenwahnsinnige die glaubt sie müsste die ganzem Welt befreien, tut der Menschheit also quasi einen Dienst und wird dafür an die Mauer verbannt, und Tyrion bleibt in Königsmund obwohl er für den nicht begangenen Mord an seinem Neffen schuldig gesprochen wurde, seinen Vater ermordet hat, eine Frau wie Daenerys nach Westeros brachte und an ihrem Tot beteiligt war? Da sieht man das der Kerl echt GRRM's lieblingscharakter ist. In meinen Augen hätte Tyrion in die Zitadelle gesteckt werden sollen damit er der neue Maester an der Mauer werden kann.


      Zu den negativen Punkten:

      1. Das Jon nicht sofort getötet wurde kann man sich nur damit erklären, dass er zu diesem Zeitpunkt König des Nordens war und die Armee der Nordmänner vor Ort waren. Das hätte einen Kampf bedeutet und die überlebenden Einwohner von KL hätten wohl eher die Nordmänner unterstützt. GW möchte ja den Auftrag seiner verstorbenen Königin ausführen und dazu braucht er eine Armee der Unbefleckten und muss selbst am Leben bleiben. Er hat wohl gehofft, dass Jon zum Tode verurteilt wird.

      2. Die Bestrafung ist doch in Wirklichkeit keine. Jon kann doch machen was er möchte. Er möchte sowieso kein König sein, ist nun ein freier Mann. Hindert ihn sicher keiner daran Winterfell zu besuchen, oder gar KL. Wer soll da was dagegen haben? Bran als Köning? Der kleine Rat mit Tyrion, Sam und Davos? Sansa als Königin des Nordens? Freier Mann, jede Menge ungenutztes Land, Wildlingsdamen gibt es auch zu Genüge, vermutlich irgendwo eine rothaarige und wenn er Kinder bekommt dann ist es halt so.

      Die "Bestrafung" war doch nur dazu da, die Unbefleckten zu besänftigen, ebenso Asha und die Eiseninseln, vielleicht noch Dorne. Aber der Rest hätte es auch akzeptiert wenn es keine Strafe gegeben hätte.

      Das "Ende" bestimmter Figuren wird in den Büchern wohl nicht anders sein. Aber der Weg dahin. Die Herkunft von Jon wird sicher thematisiert werden in den Büchern. Es läuft dann wohl eher auf einen Thronverzicht hinaus und er geht freiwillig in den Norden. Bei den Nebenfiguren bin ich mir nicht sicher, ob sie alle überleben werden. Aber Tyrion, Jon, Daenrys......das wird es vom Ende her vermutlich nicht anders sein. Ausführlicher und hoffentlich durchdachter begründet.

      Eiserner Thron vernichtet, gewählter König (wenn auch nicht vom Volk) der keine Erben zeugen kann, alle welche den Thron unbedingt wollten sind gestorben, Jon, welcher den höchsten Anspruch hat aber kein König sein möchte überlebt dafür, verzichtet aber auf seinen Anspruch (wählt vielleicht mit) und geht in den Norden .........das würde alles auch zu Martin passen.

      Das keine "volle Demokratie" eingeführt wurde, also das Volk wählt den König ist verständlich und hätte lächerlich gewirkt in der mittelalterlichen Welt von GoT. Erst mal einen Schritt nach dem anderen.

      Post was edited 2 times, last by “Sebastian-1990” ().

      Bran ist nicht König sondern der 3ER. Der 3ER ist eng mit den Kindern des Waldes verbunden - wobei ich mich an Details nicht erinnern kann, werder aus den Büchern noch der Serie. Wie auch immer, die Kinder des Waldes sind gegen die ersten Menschen vorgegangen, auch, weil diese die Wehrholzbäume abgeholzt hatten, die ihnen heilig waren und sind. Und sie hatten ihr Kernland im Norden.
      So. Jetzt wird der 3ER König bzw macht sich dazu (wie proaktiv ist fraglich. Hat er z.B. Tyrion in seienr Gefangenschaft beeinflusst?). Die Politik in den 6 Königslanden scheint ihm ziemlich egal. Aber der Norden ist wieder "sein" - erkennbar auch an Sansas Kleid ganz am Ende, auf dem rote Blätter gestickt sind.
      Ist der 3ER vorher in Drogon gewargt und hat KL niedergebrannt? Oder hat er Dany zugeflüstert? Oder Jon gerettet vor Drogon? Wird man nie erfahren.

      All das kann man reininterpretieren oder es lassen. Ein Ende für jedermann... und eben deshalb verachte ich die Autoren für ihre Feigheit! Bloß keinen Fan verlieren! Und noch dümmer: eben so haben sie genau das wohl erreicht...
      Ist nur die Frage warum sie keinen Fan verlieren wollen. Ist ja jetzt vollkommen egal. Aber wenn das meiste was du schreibst nur sehr viel überinterpretiert ist und da nichts dran ist, dann ist die Story zu ende erzählt. es gibt keine versteckten erzählstränge, die nicht erzählt wurden bei Bran und damit auch nichts was man diesbezüglich den Autoren vorwerfen kann.
      Ist ja albern sich selbst irgendwelche Handlungsstränge auszudenken und dann den Autoren vorzuwerfen, sie hätten sie verheimlicht.
      Ich erkläre mir das Ende am Ende für mich so, dass Bran nicht so mächtig ist, wie immer befürchtet wurde und dass er nur Schnipsel gesehen hat und nichts beeinflussen konnte.

      Ja, am Ende kann sich jeder was selbst reininterpretieren. Meine Variante ist diese. Zumindest bis die Bücher es mir widerlegen.
      “When the snows fall and the white winds blow, the lone wolf dies but the pack survives.”

      George R.R. Martin,
      A Game of Thrones
      Brans Erzählstrang war für mich mit weitem Abstand das Schlechteste, was es in der gesamten Serie gab. Staffellang wurde seine Bedeutung usw. aufgebaut, am Ende erfährt der Zuschauer im Endeffekt gar nichts, keinen konkreten Zusammenhang zum NK, keine konkreten Äußerungen, ob er etwas verändert hat, einfach nichts. Stattdessen hohle Phrasen und Floskeln, teilweise unlogische und echt fragwürdige Aussagen von ihm. Das ist noch viel schlimmer als das Fiasko mit Dorne usw.
      naja. das war aber auch eine Extremsituation, wo Bran eine Verbindung zum NK hatte und dem jungen Hodor sein schrecklicher Tod in den Kopf schoss.

      Es deutet nichts darauf hin, wirklich gar nichts, dass er irgendetwas aktiv beeinflusst hätte, um die Geschichte in eine bestimmte Richtung zu lenken. Solange es dafür nicht mal Andeutungen gibt, interpretiere ich da auch nicht sowas rein.