Episode 8x06 - The Iron Throne

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      dannyandolini wrote:

      Natürlich wird der tot von Dany thematisiert. Jon wird verhaftet deswegen und soll hingerichtet werden. Bis alle Lords aus den 7 konigslanden vor Ort sind, vergehen nun mal Wochen und genau dann wird der tot thematisiert.

      Naja, geht so. Grauer Wurm, der zuvor Gefangene exekutiert, ist mit dem Mord an seiner Königin konfrontiert. Einer Führerin, der er bisher bedingungslos in aller Brutalität ergeben war. Trotzdem unternimmt er in Bezug auf Mord und Verrat (eingesperrt noch von Dany höchstpersönlich) an seiner Königin rein gar nichts. Er, der fremde "Kriegsminister", wartet nur auf einen Rat von Westerosi, bei dem sowieso klar ist, dass ihnen der Mord an Dany bestenfalls am Arsch vorbei geht. Eher freuen sich die Meisten sogar darüber. Und so kommt es dann, dass Tyrion "als Strafe" innerhalb von fünf Minuten zum neuen Vizekönig auserkoren wird und Jon nach Hause zur "Nachtwache" darf. (Was im Übrigen für die Zukunft eh keinerlei Rolle spielt, da die Unbefleckten nun weg sind und in der Nähe seine Schwester Königin ist, die Jon für den Mord Mad Dany jederzeit sofort Tiefwald Motte schenken würde.)
      What's with all these awards? They're always giving out awards. Best Fascist Dictator: Adolf Hitler.

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      Scooby Doom wrote:

      Bran als König stell ich mir aber auch witzig vor. Nach dem Motto - Wieso soll ich irgendwas ändern? Es kommt sowieso wie es kommen soll.

      Für Intrigen wären seine Fähigkeiten natürlich optimal. Er wäre die ideale Besetzung für den Meister der Flüsterer.
      Der hat doch alles geplant gehabt, so kann man sich mindestens ein paar der Plotholes erklären.
      Ob einfacher Bauer,Soldat,Fürst oder einer der die wir einst Götter nannten. Wir alle machen immer wieder die selben Fehler. Sich in Sicherheit zu wiegen, ist töricht, denn wir sind nicht mehr als Sklaven. Sklaven eines Musters, dessen Natur wir noch nicht ansatzweise verstanden haben und das eines Tages unser aller Fall seien wird. Es ist ein ewiger Kreislauf. Immer die gleichen Konflickte, immer die gleichen Persönlichkeiten. Das Echo der Vergangenheit, ist das Gesetz unserer Gegenwart.

      DANYFORTHEWIN wrote:

      Bin ich der einzige, der es furchtbar lustig findet, dass die Unsullied jetzt alle in den Massensuizid segeln?



      Ich finds auch lustig und frage mich warum D&D nicht schon früher auf die Idee kamen ungeliebte Rollen oder z.B. die Schattenwölfe nach Naath zu schicken. Jon Snow hätte da eigentlich auch hin können, es hätte dann nur nen' anderen Lover für Danny gebraucht.

      Edit:

      @dannyandolini Es ist gewissermaßen ironisch, dass du anderen Usern hier Verständnisschwierigkeiten vorwirfst.
      :phat:
      Ob einfacher Bauer,Soldat,Fürst oder einer der die wir einst Götter nannten. Wir alle machen immer wieder die selben Fehler. Sich in Sicherheit zu wiegen, ist töricht, denn wir sind nicht mehr als Sklaven. Sklaven eines Musters, dessen Natur wir noch nicht ansatzweise verstanden haben und das eines Tages unser aller Fall seien wird. Es ist ein ewiger Kreislauf. Immer die gleichen Konflickte, immer die gleichen Persönlichkeiten. Das Echo der Vergangenheit, ist das Gesetz unserer Gegenwart.
      Grauer Wurm ist Soldat der Befehle befolgt. Sein ganzes Leben ist so gestrickt. Deswegen unternimmt er in westeros keinen Schritt ohne Befehl. Deswegen keine Hinrichtung der gefangenen und deswegen auch das Warten auf einen Befehl.

      Nachdem der neue König gewählt wurde, sind die unbefleckten frei und grauer Wurm ist ihr alleiniger Kommandant.

      dannyandolini wrote:

      Grauer Wurm ist Soldat der Befehle befolgt. Sein ganzes Leben ist so gestrickt. Deswegen unternimmt er in westeros keinen Schritt ohne Befehl. Deswegen keine Hinrichtung der gefangenen und deswegen auch das Warten auf einen Befehl.

      Nachdem der neue König gewählt wurde, sind die unbefleckten frei und grauer Wurm ist ihr alleiniger Kommandant.
      Hä warum sind sie nicht schon seit ihrer Befreiung frei, bzw müssten sie es mindestens seit Danys Tod gewesen sein.
      Ob einfacher Bauer,Soldat,Fürst oder einer der die wir einst Götter nannten. Wir alle machen immer wieder die selben Fehler. Sich in Sicherheit zu wiegen, ist töricht, denn wir sind nicht mehr als Sklaven. Sklaven eines Musters, dessen Natur wir noch nicht ansatzweise verstanden haben und das eines Tages unser aller Fall seien wird. Es ist ein ewiger Kreislauf. Immer die gleichen Konflickte, immer die gleichen Persönlichkeiten. Das Echo der Vergangenheit, ist das Gesetz unserer Gegenwart.

      dannyandolini wrote:

      Grauer Wurm ist Soldat der Befehle befolgt. Sein ganzes Leben ist so gestrickt. Deswegen unternimmt er in westeros keinen Schritt ohne Befehl. Deswegen keine Hinrichtung der gefangenen und deswegen auch das Warten auf einen Befehl.

      Nachdem der neue König gewählt wurde, sind die unbefleckten frei und grauer Wurm ist ihr alleiniger Kommandant.


      Du musst doch selber merken, dass das so keinen Sinn macht. Warum genau ist er erst frei, wenn Westeros einen König ernennt? Was hat das mit ihm zu tun?

      @Bogues Du hast das richtig im Kopf, es handelt sich um das Butterfly fever (Schmetterlingsfieber), hier der deutsche Wiki-Eintrag dazu: eisundfeuer.fandom.com/de/wiki/Schmetterlingsfieber

      Liest sich unangenehm.

      Edit: @Maegwin Du bist doch auch selber Schuld. Warst erst schlauer als alle anderen, hast dadurch aber auch die erträglichen bis guten Teile geskippt und bist am Ende aber genauso blöd wie wir und hast jetzt auch ein unglaublich übles Ende in deinem Kopf eingebrannt :P
      ich glaube das mit den Schmetterlingen wurde auch mal in der Serie irgendwo mal angedeutet....
      Nicht die Krankheit, sondern Missandei erwähnt die Schmetteringe mal in irgendeinem Zusammenhang.

      Ich glaube das war im Gespräch mit Davos bzw. Davos erwähnt die Schmetterlinge beiläufig, irgendwas war da...

      Auf jeden Fall gönne ich es den Kriegsverbrechern um "Grauer Wurm"

      Post was edited 1 time, last by “Stinkers Fuesse” ().

      dannyandolini wrote:

      Grauer Wurm ist Soldat der Befehle befolgt. Sein ganzes Leben ist so gestrickt. Deswegen unternimmt er in westeros keinen Schritt ohne Befehl. Deswegen keine Hinrichtung der gefangenen und deswegen auch das Warten auf einen Befehl.

      Befehl von wem? Der Rat besteht aus Freunden von Jon und Tyrion und Leuten, die seine Königin nie wollten. Der Rat besteht aus Leuten aus Westeros und er ist ein unbeliebter, fremder Schlächter. Da hätte er Jon und Tyrion gleich freilassen und aus Westeros abhauen können.
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      Post was edited 1 time, last by “Moebius” ().

      Ich hab die Episode heute morgen gesehen und hatte quasi den ganzen Tag, um etwas drüber nachzudenken, wie ich alles einordnen kann. Und ich muss sagen, dass mir das Ende sehr gefällt. Der Weg dahin ist mindestens diskussionswürdig, aber im Grunde genommen bin ich sehr zufrieden.
      Um auf einige der Kritikpunkte einzugehen:
      1) Ich habe mehrfach gelesen, dass es für die Geschichte ja nun überhaupt keine Bedeutung hatte, dass Jon ein Targaryen war/ist. Und dazu möchte ich sagen: ja, das ist vollkommen richtig. Es ging auch nie darum. Er ist er und wird auch immer er selbst bleiben, egal wie viele andere versuchen, ihm eine Persona (unabhängig ob jetzt Jon Snow oder Aegon Targaryen) aufzuzwingen. Jon ist der Charakter, der er ist und dabei ist es komplett unerheblich, ob er nun Jon oder Aegon heißt und ob sein Vater Eddard oder Rhaegar hieß. Jon ist dadurch der lebende Beweis, dass eine Person nicht dadurch definiert wird, als wer oder was er geboren wurde. Und das finde ich, ist eine starke Aussage.
      2) Bran als König: Ja, ich habe es auch nicht kommen sehen, war sehr überrascht, bin mit dem Ergebnis aber alles andere als unzufrieden. Tyrion hat es selbst am besten gesagt: Bisher haben Geburtsrecht und (militärische) Macht den Herrscher definiert. Die Targaryen Dynastie fußte auf der Eroberung durch die Drachen. Roberts Königstum wurde ebenfalls militärisch durchgesetzt. Robb Stark, Balon Graufreud, Stannis und Renly Baratheon, Joffrey und Tommen Bratheon/Lannister aber auch Cersei Lannister und Danaerys Targaryen, alle wurden durch ihre Heere und militärischen Erfolge definiert und ihre Siege auf dem Schlachtfeld, sei es als Eroberer oder als Verteidiger gegen eine Eroberung. Bran hingegen genau das gegenteil davon. Er hat keine persönliche Macht im Sinne von Herrschaft über eine Burg oder Stadt. Er befehligt keine Armee, keine Flotte und ist vor allem selbst kein Krieger. Bran ist weder Mann des Krieges, noch ein Mann von Intrigen und Ränkespielen. Er will nicht einmal den Thron und den Einfluss der damit verbunden ist. Das macht ihn aus meiner Sicht von allen zur Verfügung stehenden Kandidaten zum besten Herrscher. Durch seine anscheinende Unfähigkeit Erben in die Welt zu setzen, wird also eine Art Wahlmonarchie eingeführt, was auch langfristig sicher nicht das schlechteste ist. Hier spannt sich der Bogen zu Jon: man sollte nicht durch die Umstände seiner Geburt definiert werden.
      3) Jon und seine "Bestrafung": Ich bin der Überzeugung, dass hier irgendeine Art von Bestrafung notwendig war. Ja klar, einerseits musste man die Unsullied und die Dothraki, so wie alle Lords, die sich Danaerys verschrieben haben (Asha beispielsweise), beschwichtigen, aber das meine ich nicht einmal. Ich glaube, dass Jon selbst auch eine "Strafe" brauchte. Er hat die Frau, die er offensichtlich liebte getötet, er hat die Königin, der er die Treue geschworen hat, getötet. Unabhängig davon, ob es gerechtfertigt oder notwendig war, braucht Jon hier ein Strafmaß, um damit abschließen zu können. Dieses Strafmaß ist das Exil. Man hat das gnädigste Strafmaß angewandt, das dennoch eine Bestrafung darstellt. Jon wurde an den Ort verbannt, an dem er sich erstmals im Leben so gefühlt hatte, als gehöre er hier her: die Nachtwache und damit einbegriffen: die Länder jenseits der Mauer.
      4) Das Ende generell: Oft wird ja gesagt, das Ende sei zu gut, nicht bitter genug, um auf das von George Martin angedachte bitter-süße Ende zu passen. Ich möchte da widersprechen. George Martin hat selbst gesagt, dass ihn Tollkiens Ende des Herrn der Ringe sehr fasziniert hat und er ein ähnlich geartetes Ende möchte. Das ist hier meiner Meinung nach der Fall. Jons Schicksal erinnert an das von Frodo. Frodo zerstört den Ring, rettet die Welt und damit auch seine Heimat das Auenland. Doch durch die Wunden und die seelische Bürde des Rings ist er dazu verdammt, niemals Frieden zu finden. Jon wurde durch seine Taten tatsächlich zum Schild, der die Reiche der Menschen schützt. Er organisiert den Widerstand gegen die Anderen. Er zieht mit Danaerys gegen Cersei und am Schluss, als er erkennt, dass Danaerys ebenfalls eine Bedrohung für jeden Mann und jede Frau und jedes Kind in Westeros (und darüber hinaus) ist, Beschützt er die Reiche der Menschen auch vor ihr. Dafür opfert er seine Liebe und seine Ehre. Beides sind dinge, die ihm persönlich alles bedeuten. Ich habe den Eindruck, als sei durch seine Verbannung eine Last von ihm abgefallen. Egal wohin er in Westeros gegangen wäre, er wäre immer entweder der Held oder der Mörder gewesen. Nichts von beidem wollte er jemals sein. Ähnlich wie Frodo, der mit den Elben in die unsterblichen Lande segelt, kann Jon seinen Frieden jenseits der Mauer finden. Mit dem freien Volk kann Jon endlich frei von allem sein, frei von Erwartungen, von Titeln und Namen. Er kann er selbst sein, wie er es eigentlich immer sein wollte.

      Bogues wrote:

      Dany empfand weder Hass gg das gemeine Volk von Kingslanding sondern wollte es sogar befreien.
      Deswegen sagt Dany auch, dass sie den Menschen keine andere Wahl lässt, sich von ihr befreien zu lassen? Das bedeutet, sie unterwirft Menschen einer Militärdiktatur und nennt es Befreiung?


      "Sic semper tyrannis", so der inoffizielle Titel dieser finalen Folge, war bis zum Tod von Dany großartig, danach eine quälende Mischung aus Kitsch und Slapstick. Eine Szene aus dem ersten Teil war schwierig, nämlich die hier:

      Moebius wrote:

      Jon geht an Grauer Wurm (der gerade Gefangene abmurkst) vorbei, um zu Dany zu kommen. Und kurz später geht er wieder an Grauer Wurm vorbei, um endlich bei Dany anzukommen.


      Dany kündigt an, die ganze Welt unterwerfen zu wollen, und jeden, der sich nicht befreien lassen will, zu zwingen? Linksfaschistisch-diktatorische Tyrannei? "Befreiung des Proletariats"? Dany hat ihren Engels gut studiert. Aber zurück zu den Ereignissen: die Szene, als Jon den Thronraum betreten will und der Aschehaufen sich als Drogon herausstellt war cool gemacht. Als Jon Dany küsste, fragte ich mich nur, macht ers oder macht ers nicht? Dann das Geräusch, und ich dachte, sie spiegeln die Red Wedding "the Lannisters (Tyrion) send their regards", und an den Tod von Roose Bolton. Aber andererseits kann man nen Dolch auch nicht anders nutzen.

      Und dann kam Kitsch und Slapstick: Drogon stupst Danys Körper wie weiland Lassie an, verbrennt den Thron (wieso?) und krallt Dany Körper, um mit ihr zu entfleuchen. Dann ein Zeitsprung, Bran wurde von seinem Zivi den kurzen Weg nach Kings Landing gerollert (wieso eigentlich?). Edmure's Rede ist Slapstick, Sam's Rede ist (Gott sei Dank) Slapstick. Die Wasserflasche ist noch der Kracher bei den Aufnahmen. Die Begründung, warum der Mann, der seiner Schwester beim Vergewaltigt werden zuschaut und sie in der Nacht schön angezogen fand, zum König geeignet sein soll, entzieht sich meinem Verständnis. Mit einem König, der viel in der Vergangenheit lebt, ist kein Staat zu machen. Schön hingegen, dass Brienne die Einträge über Jamie ergänzt. Und dann der kleine Rat. Slapstick a la sitcom. Bronn master of coins? Davos master of ships? Gibt es eigentlich ein Wort dafür, wenn man von Idioten regiert wird? Idiokratie? Deppokratie? Jon zurück zur Nachtwache ist ein Code, dass er ins selbstgewählte Exil darf. Und er streichelt Ghost. Obwohl ich Hunde nicht mag, hab ich mich gefreut. Die Freude fiel zusammen, als ich erfuhr, dass das ne alte recycelte Szene ist. Und dann ziehen alle nach Hause: die Unsullied, irgendwie, die Wildlinge, usw usw. So gehört sich das. Bittersweet ending? Ich weiß noch nicht. Was bleibt? Tyrion liest in "a book of song and fire". Dieses Segment ist kitschig, Buch vom Kollegen, Titel von Sam, Tyrion komme nicht vor. Wie kann das sein? Tyrion spielt bekanntlich entscheidende Parts in der Geschichte? Durch wen wurde Tywin getötet? Wer verteidigte in 2x09 Kings Landing? Wer wurde in Staffel 1 entführt? Wer war statt Tywin Hand von Joffrey? Und und und?
      Nobody is a villain in their own story. We're all the heroes of our own stories.
      A villain is a hero of the other side.
      GRRM

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