Episode 8x04 - The Last of the Starks

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      Farfrelsen wrote:

      Aber Bronn geht doch nicht wirklich davon aus das er Schnellwasser bzw Rosengarten bekommt. Das würden ihn IQ-Technisch auf Tyrion Level sinken lassen.

      Weiß ich nicht... Früher waren Versprechen (und vor allem Eide) etwas ganz anders als heute. Ich halte es durchaus für möglich, dass Cersei ihm Schnellwasser gegeben hat.
      Nochmal: Er ist ein Auftragsmörder und statt Geld bekommt er eben Sachwerte. Warum nicht?
      Außerdem: Er hat ja nichts (keine Burg, kein Land). Er bekäme er nach dem Auftrag nichts ist er also genauso reich wie vorher. Er kann quasi nicht verlieren.

      Ich glaube auch immernoch, dass Tyrion ihm Rosengarten geben wird. Ein Lannister zahlt schließlich immer seine Schulden zurück...

      Thronar wrote:

      Farfrelsen wrote:

      Aber Bronn geht doch nicht wirklich davon aus das er Schnellwasser bzw Rosengarten bekommt. Das würden ihn IQ-Technisch auf Tyrion Level sinken lassen.

      Weiß ich nicht... Früher waren Versprechen (und vor allem Eide) etwas ganz anders als heute. Ich halte es durchaus für möglich, dass Cersei ihm Schnellwasser gegeben hat.
      Nochmal: Er ist ein Auftragsmörder und statt Geld bekommt er eben Sachwerte. Warum nicht?
      Außerdem: Er hat ja nichts (keine Burg, kein Land). Er bekäme er nach dem Auftrag nichts ist er also genauso reich wie vorher. Er kann quasi nicht verlieren.

      Ich glaube auch immernoch, dass Tyrion ihm Rosengarten geben wird. Ein Lannister zahlt schließlich immer seine Schulden zurück...
      Welcher Lord der Weite würde Bronn denn akzeptieren, allgemein Bronn scheint ein wenig die Lage falsch eingeschätzt zuhaben.
      Ob einfacher Bauer,Soldat,Fürst oder einer der die wir einst Götter nannten. Wir alle machen immer wieder die selben Fehler. Sich in Sicherheit zu wiegen, ist töricht, denn wir sind nicht mehr als Sklaven. Sklaven eines Musters, dessen Natur wir noch nicht ansatzweise verstanden haben und das eines Tages unser aller Fall seien wird. Es ist ein ewiger Kreislauf. Immer die gleichen Konflickte, immer die gleichen Persönlichkeiten. Das Echo der Vergangenheit, ist das Gesetz unserer Gegenwart.
      Die Szene mit Bronn ist und bleibt komplett Humbug und Bronn ist ansich viel zu schlau zu glauben, dass er hier mit einem Gewinn vom Platz geht.
      Er ist nicht der Chef der Faceless Men, der vielleicht ein Druckmittel hätte, Bronn hat gar nix.
      Tyrion ist zum einen gar nicht in der Lage, irgendwelche Burgen zu vergeben und selbst wenn er es wäre, würde er sich kaum an eine Abmachung halten, die unter vorgehaltener Armbrust abgepresst wurde.

      noetigenfalls wrote:


      Noch viel weniger Sinn ergibt für mich die vorstellen wie bron in seinem Schoß sitzt und alt wird. der ist ein Lebemann hängt ständig wenn er nicht umher reist in Bordellen ab oder in Kneipen ab. Er gab mir bisher niemals das Gefühl dieser Art leben überdrüssig zu sein

      Wobei er andererseits schon mehrfach andeutete, dass er jetzt zu alt für sowas ist. Aber ich stimme zu, dass ein Bronn nicht aus seiner Haut kann, erwartet man einfach, oder?

      Mir gibt diese Bronn-Szene dennoch zu denken. Irgendwie passte sie nicht. Bronn in S08 kommt mir echt unnötig vor.

      Jaehaerys wrote:

      Ich fand die ganze Szene irgendwie total befremdlich und hatte nicht das Gefühl, dass die Person da wirklich Bronn war, das wäre ja noch passender gewesen, wenn das Arya mit seinem Gesicht gewesen wäre (vom Verhalten).

      Das hätte noch Unterhaltungswert gehabt. Aber einfach Preis verdoppeln und wieder gehen? Seltsam.

      Ajantis wrote:

      Die Szene mit Bronn ist und bleibt komplett Humbug und Bronn ist ansich viel zu schlau zu glauben, dass er hier mit einem Gewinn vom Platz geht.


      amparar wrote:

      Mir gibt diese Bronn-Szene dennoch zu denken. Irgendwie passte sie nicht. Bronn in S08 kommt mir echt unnötig vor.
      Mein Eindruck war, dass man Bronn noch irgendwie mal vorkommen und einen "coolen" Abgang geben wollte.
      I've come to the point in my life where I need a stronger word than "FUCK".

      Esmeralda wrote:

      SuSansa wrote:

      Also wenn es jetzt das gewesen ist, hatte der aber den peinlichsten Abgang der ganzen Staffel
      Jep. Aber ich befürchte, so wird es sein.
      Was soll der One a be Attentäter
      überhaupt noch machen, naja am Hände haben ihn D&D einfach vergessen.
      Ob einfacher Bauer,Soldat,Fürst oder einer der die wir einst Götter nannten. Wir alle machen immer wieder die selben Fehler. Sich in Sicherheit zu wiegen, ist töricht, denn wir sind nicht mehr als Sklaven. Sklaven eines Musters, dessen Natur wir noch nicht ansatzweise verstanden haben und das eines Tages unser aller Fall seien wird. Es ist ein ewiger Kreislauf. Immer die gleichen Konflickte, immer die gleichen Persönlichkeiten. Das Echo der Vergangenheit, ist das Gesetz unserer Gegenwart.

      Ajantis wrote:

      Tyrion ist zum einen gar nicht in der Lage, irgendwelche Burgen zu vergeben und selbst wenn er es wäre, würde er sich kaum an eine Abmachung halten, die unter vorgehaltener Armbrust abgepresst wurde.

      Tyrion ist Hand der Königin. Du Burgen müssen ja mit Lords besetzt werden. Dany kennt die Leute in Westeros nicht. Bei der Wahl der Lords, muss sie sich also auf Ihre Berater verlassen.
      Als Hand und damit einflussreichstem Berater, sollte es ihm möglich sein Dany zu überzeugen Rosengarten an Bronn zu übergeben.

      Show Spoiler
      Gut, jetzt kann er das, nach seinem Verrat, natürlich nicht mehr. Das konnte Tyrion vorher aber nicht wissen.
      Ich finde Bronns Auftritt überhaupt nicht out of character.
      Warum viele die Szene blöd finden, liegt vielleicht daran, dass man Bronn etwas zuschreibt, was er nicht ist. Er ist kein Freund der Lannister Brüder. Ist er nie gewesen. Und er hat nie einen Hehl draus gemacht. Schon zu Tyrion hat er gesagt, er ist ein Miet-Schwert. Und Jaime hat er aus dem Wasser gezogen, damit es nach der Schlacht noch jemanden gibt, der ihn bezahlt. Auch das hat er so gesagt. Meine ich jedenfalls, mich zu erinnern. Er hat beim Götterurteil in Staffel 4 auch nicht für Tyrion kämpfen wollen. Auf der Ehr hat er sich gegen die Arryn Ritter noch sehr gute Chancen ausgerechnet und eben eine Belohnung von Tyrion. Beim Götterurteil hätte er gegen den Berg antreten müssen. Da stehen die Chancen für ihn extrem viel schlechter, also hat er es sein lassen.
      Nix da mit Freundschaft. Nur solange der Rubel rollt. Ich glaube, das übersieht man gerne, weil Bronn am Anfang eben so eine coole Socke war. Ging mir ja ganz genauso.
      Dass er jetzt losmarschiert und quasi um ne schicke Burg pokert, passt für mich da total ins Bild. Vielleicht hat Cersei ihm Schnellwasser gar nicht versprochen.Vielleicht hat er das nur behauptet,
      um das Angebot in die Höhe zu treiben. Der Schlag gegen Tyrion und der Pfeil so knapp an Jaime vorbei waren eine deutliche Warnung - und eine Erinnerung an die beiden, dass er nicht ihr Freund ist, sondern dass mit der Bezahlung verdammt ernst meint.

      ich fand Bronn früher immer total cool. Bis mir klar wurde, seine Sprüche sind echt ernstgemeint.

      Post was edited 1 time, last by “The Late Nina” ().

      Der Kritikpunkt an der Szene war doch (neben der Umsetzung) in erster Linie nicht Bronns Verhältnis zu alten Weggefährten, sondern sein bescheuerter Plan. Anstatt sich mit den beiden gut zu stellen, bedroht er die beiden so nachhaltig, dass ich an deren Stelle die Übergabe von Highgarden zu Bronns letztem Tag auf Erden gestaltet hätte. Und ich sehe nicht, wie sich dieser dagegen hätte wehren können.
      Das Wiki von Eis und Feuer freut sich über deine Mitarbeit. Schau mal vorbei: eisundfeuer.fandom.com/de
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      "We all swore oaths." - Arthur Dayne

      "There are ghosts everywhere. We carry them with us wherever we go." - Jorah Mormont
      Finde keine anderen Worte mehr zu dem Thema, versuche es trotzdem nochmal.
      Bronn muss kein Freund von Tyrion oder Jaime sein. Nur er kann mit diesem Gespräch nichts gewinnen. Wieso auch?
      Er bedroht die beiden in dem Moment. Der maxiamle Gewinn wäre ein Geldbeutel.
      Er hat keine Meuchelmördergilde die ihn deckt. Selbst wenn Dany ihn, völlig hirnrissiger Weise, auf Tyrions genialen Rat hin, das größte und reichste Lehen schenken würden, weil er ja so unglaubliche Dienste für sie vollbracht hat, wie Tyrion nicht mit eine Armbrust zu töten. Dann stirbt er bei der Schlüsselübergabe weil da 3, 5 oder 5000 Soldaten stehen.
      Und das weiß Bronn.

      Ajantis wrote:


      Und das weiß Bronn.
      Anscheinend ja nicht.
      Ob einfacher Bauer,Soldat,Fürst oder einer der die wir einst Götter nannten. Wir alle machen immer wieder die selben Fehler. Sich in Sicherheit zu wiegen, ist töricht, denn wir sind nicht mehr als Sklaven. Sklaven eines Musters, dessen Natur wir noch nicht ansatzweise verstanden haben und das eines Tages unser aller Fall seien wird. Es ist ein ewiger Kreislauf. Immer die gleichen Konflickte, immer die gleichen Persönlichkeiten. Das Echo der Vergangenheit, ist das Gesetz unserer Gegenwart.

      Ser Arthur Dayne wrote:

      Der Kritikpunkt an der Szene war doch (neben der Umsetzung) in erster Linie nicht Bronns Verhältnis zu alten Weggefährten, sondern sein bescheuerter Plan. Anstatt sich mit den beiden gut zu stellen, bedroht er die beiden so nachhaltig, dass ich an deren Stelle die Übergabe von Highgarden zu Bronns letztem Tag auf Erden gestaltet hätte. Und ich sehe nicht, wie sich dieser dagegen hätte wehren können.


      Mich hat auch gestört, wie er da einfach mit der Armbrust herumläuft als wäre Tag der offenen Tür.

      Und dass er sich ständig irgendwas versprechen lässt, ohne je was zu erhalten.

      Die Szene gehört für mich zur schlechtesten der gesamten Staffel, glaub ich.
      “When the snows fall and the white winds blow, the lone wolf dies but the pack survives.”

      George R.R. Martin,
      A Game of Thrones

      SuSansa wrote:

      Mich hat auch gestört, wie er da einfach mit der Armbrust herumläuft als wäre Tag der offenen Tür.

      Eine Armbrust ist eine Waffe, wie zum Beispiel ein Bogen auch. Warum sollte er damit nicht reinkommen?
      Weiterhin ist Bronn vielleicht bekannt dafür, dass er bereits für Tyrion gekämpft hat und könnte sich damit Zutritt verschafft haben.
      Er ist doch auch nicht, soweit ich weiß, als Feind deklariert worden. Und selbst wenn, dann müsste er vielen Bekannt gewesen sein. Das ist er vermutlich nicht.
      Außerdem herrschte ja noch einige Unordnung, das könnte er ebenfalls ausgenutzt haben. Als Meuchelmörder sollte er es durchaus beherrschen irgendwo ungesehen vorbeizukommen...

      perseichi wrote:

      Bei allem, was Sansa mitgemacht hat bzw. die Familie Stark und der Norden, kann man das kaum als Unabhängigkeitsbullshit bezeichnen.
      Sansa wünscht sich sicherlich jetzt Jon auf dem Thron und ich halte das für einen legitimen Wunsch von ihr im Übrigen aus ihrer Sicht gesehen.


      Ja, sehe ich auch so. Es passt einfach zu der Entwicklung von dem kleinen Mädchen, dass ihre Heimat öde fand und von dem märchenhaften Leben als Prinzessin in der Hauptstadt geträumt hat zu der Frau, die mit all den Lügen, Intrigen und Schlechtigkeiten dort nichts mehr zu tun haben und ihre Heimat unabhängig davon wissen möchte. Dann kann kein König mehr kommen und ihre Familie und ihr Land erneut da hineinziehen.
      Ich denke, wenn Daenerys sich hinsichtlich der Unabhängigkeit des Nordens nicht in jedem Gespräch mit Sansa so abweisend gezeigt hätte, hätte Sansa gar nichts gegen Daenerys als Königin der 6 Königslande gehabt. So aber glaubt sie bei Jon als König mehr Gehör für sich und den Norden zu finden. Das würde ich genau so empfinden an ihrer Stelle. Verraten tut sie Jon natürlich trotzdem als sie ihr Versprechen bricht und Tyrion einweiht. Die Bewertung bleibt dem Zuschauer überlassen.

      DailyMotion wrote:

      Jaehaerys wrote:

      @DailyMotion Ich bin wirklich ein großer Fan deiner Signatur, ich kopiere sie mal kurz rein, da sie mobile (glaube ich) nicht angezeigt wird.
      Nobody is a villain in their own story. We're all the heroes of our own stories.
      A villain is a hero of the other side.
      GRRM
      Ich denke das ist ein wesentlicher Bestandteil von Game of Thrones und auch in der Realität absolut zutreffend. Deswegen empfinde ich auch die Diskussion darum, wer jetzt der bösere oder "gutere" Character ist als etwas müßig.

      Das denke ich auch. In der Realität haben alle Menschen ihre Seiten, die sie zeigen und die erwünscht sind, und Schattenseiten, die tief versteckt sind. The beast within. Jeder Mensch sollte sich mit seinen Schattenseiten auseinander setzen, das ist eine große Herausforderung, die jeder Mensch hat. Je kongruenter ein Mensch innerpsychisch ist, desto besser kann es ihm gehen.
      Und darum geht es in GoT auch. Deswegen haben alle Figuren positive und Schattenseiten, und es ist spannend, die Entwicklung zu verfolgen.


      Ich glaube, zum einen ist es sogar einfach wortwörtlich zu verstehen. Wie würde sich die Geschichte "Der Herr der Ringe" wohl anhören, wenn sie uns von einem Ork erzählt würde? Oder von Gollum? Oder von Saruman?
      Das tut GRRM mit seiner Geschichte (wenn ich das richtig verstanden habe) in dem er sie jeweils aus der Sicht der verschiedenen Figuren erzählt.

      Das andere hat allerdings auch etwas für sich. Natürlich rechtfertigt und entschuldigt man das eigene Handeln immer gern. Man sieht sich selbst nun einmal lieber als guten Menschen und es fällt sehr sehr schwer, ehrlich mit sich selbst zu sein und dazu zu stehen, dass man mal Mist gebaut oder sich wie ein A*sch verhalten hat.

      Cersei sagt selber (ich glaube in Staffel 7?): "ich habe meinen Mann umgebracht". Sie macht noch weitere Aufzählungen, aber sie betont hier ganz klar, dass sie ihn umgebracht hat. - Ich denke, dass sie ihn wirklich hat umbringen lassen und befinde es als Mord (im Gegensatz zum Totschlag ist es hier geplant und es liegt ein Motiv vor).

      Lann wrote:

      Öhm, mal abgesehen von den anderen Sachen, tat sie es doch, um die Vaterschaft ihrer Kinder und ihre Affäre zu verdecken? Und ich glaube schon, dass es eine Straftat war, dem Königsgemahl Bastarde als seine Söhne zu verkaufen.


      Die Diskussion ist für mich ungemein interessant gewesen.
      Witzigerweise habe ich es beim Gucken so verstanden, dass Cersei Robert NACH seinem Unfall umgebracht hat, weil sie verhindern wollte, dass Ned Stark die Robert Baratheon ansonsten noch verbleibende Zeit nicht doch noch dafür nutzt, um den König über seine Nicht-Kinder aufzuklären. Mir kamen die alle überrascht vor, dass Robert dann doch so schnell gestorben ist.

      Ajantis wrote:

      Die Szene mit Bronn ist und bleibt komplett Humbug und Bronn ist ansich viel zu schlau zu glauben, dass er hier mit einem Gewinn vom Platz geht.

      Auch hier finde ich sehr interessant, wie unterschiedlich man die Figuren wahrnehmen kann. Für mich ist Bronn ein Freigeist und auch ein bisschen ein Spieler, der seinen eigentlich guten Kern und seine Freundschaft / Sympathie, die er für andere empfindet, hinter markigen bis ätzenden, ironischen Sprüchen und seiner angeblichen Söldnermentalität verbirgt. Die ihm lustigerweise auch jede andere Figur abkauft, die selbst nicht 'besser' ist. Für mich ein Augenzwinkern der Serie, dass es in der Geschichte nur zwei ritterliche Figuren gibt (Bronn und Brienne), die westeros-offiziell beide keine Ritter sein können. Ich habe Bronns Verhalten als völlig charkaterkonsequent empfunden. Er hat nie die Absicht, Tyrion zu töten - aber er gibt es vor Cersei vor, damit die keinen anderen beauftragt, wenn er ablehnt. Will das vor Tyrion aber natürlich nicht zugeben und zieht vor dem wieder seine Show ab. Genau ins Schwarze für mich.
      Ich mag keine Helden. Sie machen mir zu viel Lärm in der Welt.

      Voltaire
      (1694 - 1778)