Episode 8x03 - The Long Night

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      Ser Durne wrote:

      SuSansa wrote:

      Das Setting fand ich sogar auch recht schön. Um So schrecklicher war es, dass sie es vergeigt haben. Ich mochte auch Doran - also sowohl die Rolle als auch den Schauspieler - na ja … Nützt ja nichts, sich darüber noch aufzuregen.
      Inwiefern wurde in Dorne etwas vergeigt?


      Das würde nicht in diesen Thread passen. Ich kann dir später aber mal den Thread zur fünften Staffel zeigen. Da wurde ganz viel zu geschrieben. Ob ich damals schon sehr aktiv war, weiß ich nicht mehr. Ich werde dich verlinken. Muss jetzt aber weg und hab keine Zeit mehr zu schauen.
      “When the snows fall and the white winds blow, the lone wolf dies but the pack survives.”

      George R.R. Martin,
      A Game of Thrones

      Lightbringer wrote:

      Ser Durne wrote:

      Lightbringer wrote:

      Die einzige Möglichkeit, die Untoten bzw die eigenen Gefallenen für immer außer Gefecht zu setzen, ist sie vollständig zu verbrennen, sonst "wiederbelebt" sie der Night King.
      Dann hätte man die mit Drachenglas präparierten Waffen jedoch kaum nachhaltig einsetzen können, wenn der NK die Untoten hernach doch wieder hätte erwecken können. :S


      Man konnte sie tatsächlich nicht nachhaltig einsetzen, weil der Night King imstande war, alle wiederzubeleben, wie man gesehen hat. Nachdem man die Untoten neben Feuer nur mit Drachenglas oder valyrischem Stahl "töten" kann, müssen alle kampfunfähigen Untoten auf diese Weise gefallen sein.
      Ich gehe davon aus, dass der NK lediglich die (erstmals) gefallenen Menschen wiederbelebt hat. Jedoch nicht die aus Drachenglas oder valyrischem Stahl "getöteten" Untoten. Ich kann mich allerdings auch täuschen.

      Thronar wrote:

      (Text)
      Ich bin gespannt auf Eure Meinungen.
      Auf Seite 47 habe ich meine Irritationen beschrieben. ich kopiers dir hierher. Gerade das Dothraki Problem hat mich sehr frustriert:

      Also: da gabs die Dothraki, die Eisenschwerter in Sichelform haben. In der letzten Staffel, im Dragonpit, sagte Jon, dass normale Waffen die Wights nicht töten. Das wurde dort etabliert! Und dann ist der Plan, dass die leichte Kavallerie, ohne was zu sehen, bei Nacht über ein Feld reitet (jeder Reiter ratet dir davon ab, wenn dir das Leben des Pferdes lieb ist), praktisch unbewaffnet. Haben die nen Kurs beim fliegenden Suizidkommando von Monty Python's "Leben des Bryan" belegt? Dass Melissandre daher kam und eine pseudo-epische Fackeln im Sturm Szene erschuf, war ja vorher nicht geplant. Und dann schießen die Katapulte erst, wenn die Kavallerie schon am Anstürmen sind. 4 Logikfehler in wenigen Minuten, einer Sequenz, nur mit dem Ziel, die Dothraki pseudo spektakulär wegzukillen, um Dany gegen Cersei zu schwächen. Dann: Wights stürmen die Mauern und steigen über die Zinnen. Glücklicherweise haben die Jonies Drachenglas nur außen an die Zinnen gepappt, nicht aber zwischen den Zinnen, wo ein Angreifer über die Mauer klimmt. Dann stürmt Lyanna schreiend und Axt haltend auf den Riesen zu und sticht ihm mit einem Schwert ins Auge. Ich kannte früher mal "Schwerter zu Pflugscharen", aber "Äxte zu Schwertern"? Dann gehts in die Bibliothek. Nun wird klar, was die Wights wollen: ne Runde lesen. Der Schlachtlärm hält sich ganz artig an Bibliotheksregeln: "Psst, Ruhe". So sehr, dass Aryas Blutstropfen zu hören sind. Dann Theon: er hat offenbar auch den Kurs beim fliegenden Suizidkommando gebucht. Ich hätte mir eine würdigere Szene für ihn gewünscht, nicht so ne peinliche Ansturm Aktion. War da nicht schon was Peinliches mit Anstürmen gewesen? Dann die Oberpeinlichkeit: Arya out of nowhere. Sie scheint vom Boden zu springen, weil man in Zeitlupe sieht, dass sie im Sprung noch an Höhe gewinnt, stößt einen Schrei aus (natürlich) und der NK hat so perfekte Reflexe, dass er mit beiden Händen an die richtige Stelle greift. Er blockt den Dolch mit der rechten Hand und hält Arya am Hals mit der linken Hand. Arya lässt den Dolch fallen, fängt ihn mit der rechten Hand auf und stößt ihn dem NK in die Brust. Bei den Reflexen, die der NK vor wenigen Sekunden bewiesen hat, müsste der NK Aryas Hals loslassen und den Stich blocken können. Wenn Arya in der Hocke auf dem Baum gehockt wäre und wie Assassin's Creed einen Todessprung gemacht und den Dolch in den Nacken vom NK gejagt hätte, hätte ich die Szene ernster nehmen können. Aber so wars eine Aneinanderreihung von eye candy, fraglos spektakulären Aufnahmen, leider ohne Substanz, Logiklöchern und Peinlichkeiten. Ach ja: the episode was dark and full of errors.
      Was war gut: dass 8x03 überstanden ist, die Skyrim-Viserion-Szene fand ich gut, weil Teile des Feuers seitlich aus dem Hals kamen. Endlich hatte mal wieder was Auswirkungen. Und den von mir vorhergesagten Battle Ress vom NK fand ich lässig. Jorah's Tod hat mich schon berührt und Dany war mir in dieser Szene ausnahmsweise sympathisch.

      Im übrigen: du hast dir viel Mühe gegeben. Ich persönlich weiß sowas zu schätzen. Herzlich Willkommen im Forum.
      Nobody is a villain in their own story. We're all the heroes of our own stories.
      A villain is a hero of the other side.
      GRRM

      Lightbringer wrote:


      Wenn man den Serienmachern etwas vorwirft, dann, warum der Night King, der seit Jahren mit größter Gelassenheit in der Gegend herumspaziert, plötzlich übereifrig werden und ein schnelles Ende der Schlacht suchen sollte, wenn sein Krieg damit nicht fertig geschlagen ist. Die einzig halbwegs vernünftige Erklärung ist eben die, dass zumindest der Night King selbst menschliche Eigenschaften aufweist und damit auch gewissen Zwängen und Schwächen unterliegt.


      Wir haben ja gesehen, dass der NK insgeheim eine coole Sau ist, als er grinsend aus dem Feuer stieg, genau wie wir das vom Terminator kennen. Und das ist nur eine weiter Parallele zur Terminator-Reihe, an der meiner Meinung nach die ganze Whitewalker-Story orientiert ist: Mensch erschafft autonomes Verteidigungsprogramm, dass sich gegen ihn wendet - genau das gleiche, gewürzt mit Zeitreisenmysterien.

      Arya hat aber leider keinen epischen Spruch gebracht und damit die Chance vertan, in die Filmgeschichte einzugehen.

      Farfrelsen wrote:

      Chemnitz wrote:

      Interessante Folge die ich paar Tage sacken lassen musste. Nach anfänglicher Euphorie, dann Enttäuschung über den Ausgang und mittlerweile Akzeptanz muss ich sagen... GoT hat immer überrascht. Sei es die Red Wedding... Oberyn vs. Mountain, es kam meistens unerwartet.
      Man muss aber auch unterscheiden zwischen den Überraschungen.
      Die Guten folgen der Logik der Serie und ergeben auch Sinn, siehe Red Wedding oder Oberyns Tod.
      Die Schlechten sind die die einzig der Überraschung Willen geschrieben würden ohne wirklich im Nachhinein Sinn zu ergeben, siehe Beyond the Wall, Sansa und Arya vs Littelfinger oder eben Aryas Teleportiertrick.


      Ich verstehe bis heute nicht warum die Sansa und Arya vs Littelfinger Sache so kritisch gesehen wird.

      Für mich macht das alles im großen und ganzen Sinn. Zumal Littlefinger immer mit seinen Intrigen durchkam. konnte auch schon Familienmitglieder gegeneinander ausspielen.

      Dieses Mal hat es nicht geklappt und dass ein Intrigant wie er selbst durch eine Intrige stiebt ist ja auch GoT like

      Thronar wrote:


      Viele Fragen sich ja (mich eingeschlossen), warum man zum Beispiel auf den Mauern keine Öl/Pech-Töpfe vorbereitet hat.
      Wie funktioniert denn die Herstellung dieser brennbaren Flüssigkeiten? War denn überhaupt genug Zeit zur Herstellung vorhanden?
      Die meisten Menschen waren mit der Herstellung von Waffen beschäftigt. Gab es denn Wissende, die fähig gewesen wären diese Flüssigkeiten überhaupt herzustellen? War dafür überhaupt genug Zeit und vor allem: Waren die Ressourcen vorhanden? Ich denke, dass hier ein entscheidender Punkt liegt. Die Zeit wird schlicht nicht ausgereicht haben um Materialien beizuschaffen und das ganze auch noch herzustellen.

      Meine Gedanken gingen zunächst in exakt dieselbe Richtung. Doch dann dachte ich mir, dass es sich bei Winterfell nicht um ein 0815-Burg handelt, sondern um die Hauptburg des Nordischen Königreiches. Ich vermutete also, dass es zumindest einen gewissen Bestand und/oder Menschen mit dem nötigen Knowhow für die Herstellung von Öl, Pech und Teer gibt. Es war _die_ Verteidungswaffe einer Burg im Mittelalter.
      Die einzige Erklärung für das Fehlen könnte hier sein, dass dies irgendwie während der Zerstörung und Belagerung der Burg durch Theon oder später Ramsay aufgebraucht wurde. Wann das gewesen sein könnte - keine Ahnung.

      DailyMotion wrote:

      Im übrigen: du hast dir viel Mühe gegeben. Ich persönlich weiß sowas zu schätzen. Herzlich Willkommen im Forum.

      Vielen Dank!

      DailyMotion wrote:


      Also: da gabs die Dothraki, die Eisenschwerter in Sichelform haben. In der letzten Staffel, im Dragonpit, sagte Jon, dass [...]
      Aber so wars eine Aneinanderreihung von eye candy, fraglos spektakulären Aufnahmen, leider ohne Substanz, Logiklöchern und Peinlichkeiten.


      Danke für Deine Erklärungen. Dazu möchte ich dennoch etwas loswerden. Der Übersicht halber habe ich nicht alles zitiert, ich gehe aber der Reihe nach auf die einzelnen Aussagen ein.
      Erst zu den Dothraki: Natürlich war klar, dass normale Waffen die Wights nicht tötet. Ja. Wir wissen aber, dass man sie natürlich verletzen konnte. Wie bereits geschrieben war die einzige Idee vermutlich Ihnen Arme und/oder Beine abzuschlagen. Einen robbenden, kriechenden Zombie kann man leichter töten als einen normal laufenden. Ein Zombie ohne Arme kann quasi nur noch treten, beißen oder sich auf einen schmeißen. Auch das ist leichter zu verteidigen. Ich frage mich immer: Was hätte ich in dieser Situation gemacht? Ich habe eine Reiterei, die stark im offenen Feld ist. Die einzige Stärke die die leichte Kavallerie hat. Was mache ich also mit denen? In die Burg? Nein. Auf die Mauer? Nein. Ins Feld! Natürlich. Aber dann? Die Flankentaktik habe ich ja bereits angerissen. Für mich (also Laie) erscheint mir diese Taktik als die beste der schlechten Möglichkeiten.
      Wer weiß überhaupt, ob sie losgaloppiert wären, wenn Mel die Waffen nicht entzündet hätte? Durch magisches Feuer lassen sich Untote töten (was ein Wortspiel). Die beste Chance war also jetzt. Geschwindigkeit, offenes Feld und eine kleine Möglichkeit Wights zu töten. Das war der Augenblick wo sie losreiten mussten. Sie standen sowieso mit dem Rücken zur Wand. Warten hätte nichts gebracht, außer dass sie keinen Platz mehr für vollen Galopp gehabt hätten. Ich glaube auch, dass ihnen die Pferde ziemlich egal waren. Lieber so ins Ungewisse mit genug Rückzugsplatz zur Neuformierung als zu warten, bis die Wights direkt davor stehen.

      Zu den Bliden habe ich oben auch bereits etwas geschrieben. Nachladen dauert 30 Minuten. Lassen wir es mal nur 15 Minuten sein, weil sie vielleicht leichtere Geschosse verwenden. Immernoch zu viel.
      Und auch hier: Hätten die Bliden früher geschossen, wären die Wights auch früher losmaschiert und der kleine Effekt der Reiterei (Geschwindigkeit) wäre vollends verloren gegangen.

      Zum Drachenglas an der Mauer kann ich nicht's sagen. Das ist mir wohl entgangen. Zwischen den Zinnen hätte es aber vermutlich auch nicht viel gebracht. So hatte man wenigstens die Möglichkeit sie zwischen den Zinnen zu bekämpfen und einfach zurück zu schubsen. Wären sie bis oben über die Zinnen geklettert wäre die Fläche an der sie über die Mauer kämen locker doppelt so groß (gibt ja nix höheres mehr).

      Bibliothek:
      Ich weiß nicht, wie tief die Bibliothek liegt, vielleicht hört man dort wirklich nichts. Untote reden ja nicht. Und in wie weit sie Fußtritte hören lassen weiß ich nicht. Kenne keine Untoten ;)
      Ich denke es war Zufall dass sie da waren. Die Wights werden die ganze Burg durchwandert haben. Hier haben wir allerdings eben nur die Bibliothek gesehen, weil es eben wichtig war. Hätten Sie die Küche gezeigt, wären da sicherlich auch welche gewesen. Genauso wie im Gemeinschaftsraum oder der Besenkammer.
      Blutstropfen... Ja gut, war eben der Dramaturgie geschuldet. Wobei man sich nicht täuschen darf. In einem stillen Raum ist ein Tropfen Wasser (Blut), der in eine Pfütze fällt verdammt laut (tropfender Wasserhahn in der Nacht)... :D

      Theon: Hier frage ich mich wieder: Was hätte ich gemacht? Hinknien und warten dass jemand meinen Kopf abschlägt? Mich durch die Untoten metzeln, was ja auch nichts bringt, selbst wenn ich 3 oder 4 Töten kann.
      Er war verzweifelt, wusste nicht mehr weiter. Alles schien verloren. Er musste Bran schützen und das entgültige Ziel war es, den Nachtkönig zu töten. Also traf er die einzige richtige Wahl. Natürlich waren seine Chancen gegen 0. Aber wäre er stehen geblieben wären die Chancen exakt Null. Er hatte das rettende Ziel vor Augen. In einem Kampf, der verloren war. Bei dem du zu 100% stirbst, da versuchst du eben auch das absolut Unwahrscheinlichste. Tot war er sowieso...

      Arya: Vielleicht ist sie von einem Baumstumpf oder Ast abgesprungen. Ich weiß nicht mehr genau, wie es drumherum aussah. Vielleicht ist sie auch von einem "Berg" Leichen abgesprungen.
      Du darfst nicht vergessen, das WW nicht sprechen. Wenn der Nachtkönig die anderen steuern kann, kann er vielleicht auch telepathisch kommunizieren oder durch deren Augen sehen. Vielleicht hat er so schon vorher gesehen dass sie kommt und angreift. Denn die Distanz zwischen WW und NK musste ja erst überwunden werden. Die WW standen ja ein Stück hinter ihm. Bis dahin konnte sie ihm das durchaus mitteilen.
      Mir ist klar, dass ich hier eine Begründung suche, die vielleicht gar nicht vorhanden ist. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass die WW mit dem NK kommuniziert haben oder er vorher doch etwas gehört hat (er ist ja eh ein rein magisches Wesen) ist genauso hoch, wenn nicht gar höher, als zu sagen "ja Zufall und Logikfehler".

      Je mehr ich darüber schreibe, desto mehr Begründungen finde ich. Die es eben doch plausibel machen. Manche etwas weiter hergeholt als andere, klar. Aber alles, meines Erachtens nach, schlüssig und weit besser als es als Logikfehler abzutun.

      Nefertari wrote:


      Meine Gedanken gingen zunächst in exakt dieselbe Richtung. Doch dann dachte ich mir, dass es sich bei Winterfell nicht um ein 0815-Burg handelt, sondern um die Hauptburg des Nordischen Königreiches. Ich vermutete also, dass es zumindest einen gewissen Bestand und/oder Menschen mit dem nötigen Knowhow für die Herstellung von Öl, Pech und Teer gibt. Es war _die_ Verteidungswaffe einer Burg im Mittelalter.
      Die einzige Erklärung für das Fehlen könnte hier sein, dass dies irgendwie während der Zerstörung und Belagerung der Burg durch Theon oder später Ramsay aufgebraucht wurde. Wann das gewesen sein könnte - keine Ahnung.

      Dein letzter Satz entspricht genau meinem Gedankengang. Theon hat Winterfell quasi ausgelöscht. Auch bei Ramsay gab es viele Verluste. Fraglich ist auch, ob Winterfell überhaupt einen großen Vorrat hatte. Sie waren ja, bis Robb loszog, nicht im Krieg. Ich denke da wird für die Verteidigung nicht viel gemacht worden sein.
      Bis Jon dann zu Sansa kam wusste sie auch nichts aus dem Norden. Daher wird sie, wenn überhaupt, nicht viel dazu gemacht zu haben. Irgendwo sagt Sansa auch (oder war es Arya?)dass sie nie ausgebildet wurden etwas zu entscheiden. Das haben immer die Männer gemacht. Ich denke also, dass Sansa nicht viel über Verteidigung wusste, da sie sich nie damit beschäftigen musste.
      Wen hatte sie überhaupt als Berater vor Ort? Also bevor die ganzen Armeen eintrafen?

      Thronar wrote:


      Dein letzter Satz entspricht genau meinem Gedankengang. Theon hat Winterfell quasi ausgelöscht. Auch bei Ramsay gab es viele Verluste. Fraglich ist auch, ob Winterfell überhaupt einen großen Vorrat hatte. Sie waren ja, bis Robb loszog, nicht im Krieg. Ich denke da wird für die Verteidigung nicht viel gemacht worden sein.
      Bis Jon dann zu Sansa kam wusste sie auch nichts aus dem Norden. Daher wird sie, wenn überhaupt, nicht viel dazu gemacht zu haben. Irgendwo sagt Sansa auch (oder war es Arya?)dass sie nie ausgebildet wurden etwas zu entscheiden. Das haben immer die Männer gemacht. Ich denke also, dass Sansa nicht viel über Verteidigung wusste, da sie sich nie damit beschäftigen musste.
      Wen hatte sie überhaupt als Berater vor Ort? Also bevor die ganzen Armeen eintrafen?

      Nun, selbst wenn das die Erklärung für das Fehlen ist, hätte man uns Zuschauer hier definitiv noch mal abholen können, zum Beispiel bei der Besprechung der Schlachtstrategie. Für uns Zuschauer ist Robbs Kriegszug fast 10 Jahre her, Theons Eroberung 6 Jahre und Ramsays Tod 3 Jahre. Ein Reminder wäre gut gewesen und hätte nebenbei auch gezeigt, dass die Drehbuchautoren dies aus bedacht haben, aber eine schlüssige Erklärung gefunden haben.
      Da dieser Reminder ausblieb, gehe ich diesmal leider auch davon aus, dass einfach niemand dran gedacht hat.

      Ich find diese Episode nach wie vor toll und mich hat sie wirklich gefesselt, was zum großen Teil an der musikalischen Untermalung und einiger Szenen lag. Aber auch ich habe Fragezeichen bzw. Kritiken, u.a. eben beim Fehlen von Pech etc.

      noetigenfalls wrote:

      könnten die freunde der logik, in ihren gedankengängen einbeziehen das niemand in winterfell den überblick der zuschauer hatte? es wäre unlogisch das nicht zu tun

      Damit hast Du natürlich vollkommen Recht! Ein Fauxpas meinerseits, da ich das eigentlich auch schreiben wollte.

      Nefertari wrote:


      Nun, selbst wenn das die Erklärung für das Fehlen ist, hätte man uns Zuschauer hier definitiv noch mal abholen können, zum Beispiel bei der Besprechung der Schlachtstrategie. Für uns Zuschauer ist Robbs Kriegszug fast 10 Jahre her, Theons Eroberung 6 Jahre und Ramsays Tod 3 Jahre. Ein Reminder wäre gut gewesen und hätte nebenbei auch gezeigt, dass die Drehbuchautoren dies aus bedacht haben, aber eine schlüssige Erklärung gefunden haben.
      Da dieser Reminder ausblieb, gehe ich diesmal leider auch davon aus, dass einfach niemand dran gedacht hat.

      Richtig. Eine Abholung wäre sinnvoll gewesen. Vielleicht haben wir ja Glück und die Macher entschließen sich doch noch etwas zur Wahl der Strategie und Vorbereitung zu sagen. Ich glaube zwar nicht dran aber wer weiß... :D

      noetigenfalls wrote:

      du warst nichtmal gemeint. hatte es schon geschrieben, fand besonders deine bran theorie sehr gut

      Das habe ich gesehen und das freut mich sehr. =)
      Hatte das auch nicht gegen mich aufgepasst, wollte das aber dennoch schreiben ;)

      Alles Gut meinerseits ;)


      noetigenfalls wrote:

      wieviel zeit ist eigentlich vergangen vom zeitpunkt des durchbruchs des NK bis zur langen nacht?


      Das würde mich auch interessieren.

      Thronar wrote:


      Je mehr ich darüber schreibe, desto mehr Begründungen finde ich. Die es eben doch plausibel machen. Manche etwas weiter hergeholt als andere, klar. Aber alles, meines Erachtens nach, schlüssig und weit besser als es als Logikfehler abzutun.


      Genauso geht es mir auch!
      Ich bin bei den Donaldisten. Da haben wir eine Welt, die von seltsamen Ereignissen durchzogen ist: Enten haben Onkels und Tanten anstatt Eltern, Zähne sind mal da und mal weg, Hüte springen von den Köpfen, wenn jemand überrascht und bestürzt ist... Aber anstatt das als Logikloch zu sehen werden Theorien aufgestellt, wie das sein kann. Wie die Naturgesetze in Entenhausen sind. Es werden Beispiele gesammelt und analysiert, etc. Und das macht alles einen Riesenspaß, sich sowas zu erklären! Und die Geschichten machen danach noch mal mehr Spaß, weil man dann jedes Mal schmunzelnd an die Theorie denken kann wieso das so ist, anstatt sich über ein Logikloch zu ärgern.
      Und man kann sich ziemlich abstruse Dinge erstaunlich logisch erklären.


      Bis Jon dann zu Sansa kam wusste sie auch nichts aus dem Norden. Daher wird sie, wenn überhaupt, nicht viel dazu gemacht zu haben. Irgendwo sagt Sansa auch (oder war es Arya?)dass sie nie ausgebildet wurden etwas zu entscheiden. Das haben immer die Männer gemacht. Ich denke also, dass Sansa nicht viel über Verteidigung wusste, da sie sich nie damit beschäftigen musste.
      Wen hatte sie überhaupt als Berater vor Ort? Also bevor die ganzen Armeen eintrafen?

      Sie hatte Lord Royce, mit dem sie auch jetzt immer noch zusammen steckt.

      GRRM hat mal gesagt, es gibt in dieser Welt nichts, aus dem man Munition herstellen könnte. Vielleicht gibt es auch kein Erdöl aus dem man Pech herstellen kann.
      Und das Seefeuer ist wie Nirtoglycerin - sehr schockempfindlich. Und man scheint wohl auch erfahrene und entsprechend geschulte Pyromancer zu brauchen, die das herstellen. Ich meine, dass Tyrion ziemlich erstaunt war, dass es das in KL überhaupt gibt, und dann noch in den Mengen! Das hat auch Jahrzehnte gedauert das herzustellen.
      Und es auf gut Glück herzustellen ist ziemlich gefährlich. Ein kleines Erdbeben und das fliegt in die Luft, und die ganze Stadt dazu.


      Übrigens - ganz unabhängig davon: Cinema Strikes Back haben bei Twitter abstimmen lassen wir die Zuschauer die Folge gefunden haben - nach deutschen Schulnoten:
      twitter.com/CSB_DE/status/1122798052266450945
      Derzeitiger Stand: 54% sehr gut, 8% 4 oder schlechter.
      Ich hab ne 3 gegeben, obwohl ich so zwischen 2 und 3 geschwankt bin. Insgesamt sehe ich mehr Gutes als Schlechtes. Schlachten und Kämpfen mag ich allgemein nicht so.


      Hildegunda wrote:

      Tomas wrote:

      und nebenbei nicht
      minütlich auf die Geburt meines ersten Kindes warten würde,

      Das sind ja erfreuliche Nachrichten! Euch allen alles Gute!


      Dem schließe ich mich an!
      @Tomas, ich kann nachfühlen wie es dir mit dem Forum geht. Ich war selber mal Moderatorin, und es hat mich viele viele Nerven gekostet!
      Ihr macht das hier sehr gut. Das eine oder ander würde ich vielleicht anders sehen, beispielsweise hab ich kein Problem mit 1-Wort oder Smiliebeiträgen und Doppelposts, aber ich hab auch keinerlei Probleme es zu akzeptieren, wenn ihr nach euren Regeln moderiert. Und das tut ihr wie gesagt, gut!

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      Ser Durne wrote:

      SuSansa wrote:

      Das Setting fand ich sogar auch recht schön. Um So schrecklicher war es, dass sie es vergeigt haben. Ich mochte auch Doran - also sowohl die Rolle als auch den Schauspieler - na ja … Nützt ja nichts, sich darüber noch aufzuregen.
      Inwiefern wurde in Dorne etwas vergeigt?


      Hallo, schau mal hier habe ich und andere einiges zu Dorne geschrieben:
      Episode 5x06 - Unbowed, Unbent, Unbroken
      “When the snows fall and the white winds blow, the lone wolf dies but the pack survives.”

      George R.R. Martin,
      A Game of Thrones

      noetigenfalls wrote:

      @Nefertari
      wieviel zeit ist eigentlich vergangen vom zeitpunkt des durchbruchs des NK bis zur langen nacht?

      Du meinst die Zeitspanne vom Mauereinsturz in Ostwacht bis zur Ankunft in Winterfell?
      Kann ich nur schätzen. Aber ich gehe von mehreren Wochen, wenn nicht gar Monaten aus. Denn zeitgleich sind die Unsullied von Casterlystein bis Winterfell _marschiert_. Das wird schön lange gedauert haben.

      Ob mehrere Monate ausreichen, um große Mengen brennbares Material herzustellen, weiß ich nicht. Aber sie haben in der Zeit immerhin mehrere Katapulte gebaut. Es ist also nicht so, dass der NK mit schlurfender Zombiearmee nur 14 Tage gebraucht hat.

      Ich kann mich halt nur wiederholen: Winterfell ist nicht Torheens Schanze. Es ist die Hauptburg des Nordens. Es müssen mehr Möglichkeiten existieren, um sie vor Angriffen zu schützen. Zumal seit geraumer Zeit eine garstige Frau im Süden auf dem Thron sitzt, deren Hauptfeind nun mal der Norden ist, alle anderen sind ja de facto ausgelöscht.

      TikiTaka wrote:

      Farfrelsen wrote:

      Chemnitz wrote:

      Interessante Folge die ich paar Tage sacken lassen musste. Nach anfänglicher Euphorie, dann Enttäuschung über den Ausgang und mittlerweile Akzeptanz muss ich sagen... GoT hat immer überrascht. Sei es die Red Wedding... Oberyn vs. Mountain, es kam meistens unerwartet.
      Man muss aber auch unterscheiden zwischen den Überraschungen.
      Die Guten folgen der Logik der Serie und ergeben auch Sinn, siehe Red Wedding oder Oberyns Tod.
      Die Schlechten sind die die einzig der Überraschung Willen geschrieben würden ohne wirklich im Nachhinein Sinn zu ergeben, siehe Beyond the Wall, Sansa und Arya vs Littelfinger oder eben Aryas Teleportiertrick.


      Ich verstehe bis heute nicht warum die Sansa und Arya vs Littelfinger Sache so kritisch gesehen wird.

      Für mich macht das alles im großen und ganzen Sinn. Zumal Littlefinger immer mit seinen Intrigen durchkam. konnte auch schon Familienmitglieder gegeneinander ausspielen.

      Dieses Mal hat es nicht geklappt und dass ein Intrigant wie er selbst durch eine Intrige stiebt ist ja auch GoT like
      Da empfehle ich mal das Video, das beschreibt meine Meinung zu dem Ende des großen Intrigenmeisters Littelfinger am besten.
      Ob einfacher Bauer,Soldat,Fürst oder einer der die wir einst Götter nannten. Wir alle machen immer wieder die selben Fehler. Sich in Sicherheit zu wiegen, ist töricht, denn wir sind nicht mehr als Sklaven. Sklaven eines Musters, dessen Natur wir noch nicht ansatzweise verstanden haben und das eines Tages unser aller Fall seien wird. Es ist ein ewiger Kreislauf. Immer die gleichen Konflickte, immer die gleichen Persönlichkeiten. Das Echo der Vergangenheit, ist das Gesetz unserer Gegenwart.

      Thronar wrote:

      Bran: Ja! Warum wargt er weg? Wohin? Warum? Wie lange? Was soll der Quatsch. Das waren auch meine Gedanken. Ich habe aber darüber nachgedacht und komme zu einem Schluß, an dem ich euch teilhaben lassen möchte.Ich meine mich zu erinnern, dass zwischen Bran und Nachtkönig tatsächlich eine Verbindung besteht. Jemand schrieb mal was von Harry Potter und Voldemort. Ja, irgendwo in der Serie wurde so etwas mal genannt. Dass der Nachtkönig Bran schon mehrfach besucht oder gesehen hätte. Vielleicht hat er sich in den Raben gewargt (was ein Wort) um dem Nachtkönig zu zeigen wo genau er ist, da ja anscheinend irgendeine Verbindung besteht. Vielleicht hat er mit den Vögeln auch nur gekundschaftet. Hat sich die Schlacht angeguckt um zu überprüfen ob er eingreifen musste oder wo der Nachtkönig war, oder oder oder. Vielleicht erfahren wir in Folge 4 mehr.
      Nach 5 Tagen allerdings finde ich diese Szene nicht mehr so schlimm wie am Anfang. Ich denke da steckte ein Sinn dahinter. Er sagte ja auch "ich muss weg" und nicht "ich will weg".


      Das mit Harry Potter hatte ich geschrieben, doch mich hat jemand, leider vergessen wer, zu Recht darauf hingewiesen, dass da nichts dran sein kann, weil sich sonst Bran nicht zum Kriegsrat hinzugesetzt hätte.

      Ich finde nach wie vor, dass da noch was nicht stimmig ist und eine Erklärung kommen müsste. Hoffe sehr auf nächste Folge.

      Und Willkommen :)
      “When the snows fall and the white winds blow, the lone wolf dies but the pack survives.”

      George R.R. Martin,
      A Game of Thrones