Episode 8x03 - The Long Night

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our use of cookies. More details

      Also ich kann die meiste Kritik nachvollziehen. Das mal vorweg. Ich gehöre auch zu denen, die irgendwie enttäuscht waren, aber das hat sich gelegt. Ich gucke weniger kritisch die Serie.

      Was mir aber immer auffällt, wenn ich die Kritiken lese, wir haben mehr Wissen.

      Ich versuche mal aus dem Kopf auf ein paar Sachen einzugehen.

      Die meisten in Winterfell hatten überhaupt gar keine Vorstellung, von dem, was auf sie zu kommt. Selbst wir in der heutigen Zeit, kennen Zombies in unterschiedlichsten Formen. Schnell, langsam, leicht intelligent, rotzedoof usw.
      Jamie und Tyrion haben einen von denen gesehen. Von den WW gar keinen.
      Sie wussten nur es sind viele und sie kommen nördlich auf Winterfell zu.
      Also habe sie sich erstmal nördlich positioniert.

      Die Dothrakis scheinen vorher mit ihrer "wir rennen alles über den Haufen" Strategie immer Erfolg gehabt zu haben. Sie kennen keine militärische Ausbildung. Trotzdem sind es keine Speichellecker. Im Gegenteil, sie sind der Meinung, die Westerosi können nicht kämpfen. Das erklärt für mich zumindest den wahnwitzigen Start.

      Warum vorher keine Aufstellung? Ich rede mir einfach ein, dass sie es nicht besser wussten. Wie greifen die Toten an? In einer Linie, als tollwütige Masse, in Blöcken? Ich glaube, dass jeder Plan zum scheitern verurteilt gewesen wäre. Und sicher hätte es immer jemanden gegeben, der es besser gewusst hätte.
      Was gar nicht schlimm ist, nur kommt dann eben doch auch das visuelle ins Spiel.

      Natürlich brauchen sie Dramaturgie. Eine rein strategische Vorgehensweise wäre vielleicht logischer gewesen, aber Menschen wie ich, und ich behaupte, dass das ein Großteil der Konsumenten so ist, haben sowieso keinen Plan von Strategie auf dem Schlachtfeld. Also hat man sich für die Stimmung, geile Bilder und vielleicht dämliche Pläne entschieden, aber wer hat es gemerkt? Hier sicher einige. Aber ich denke, viele habe sich da gar keine Platte drum gemacht.
      Ausklammern möchte ich zwei Dinge. Zum einen, dass, auch wenn 6 Charaktäre nu hinüber sind, es teils den Anschein machte, die Hauptcharaktäre wären unverwundbar. Während ich bei Dany noch damit konform gehen kann, dass Jorah sie beschützt und ich das zumindest so gut umgesetzt fand, dass es keine Fragen aufwarf (wusste ja eh jeder, dass sie für die weitere Story überleben muss) fand ich Sam schon arg unrealistisch.. Er kann ja nicht nur nicht kämpfen, er ist weder flink, wendig oder auch nur eine Spur brauchbar für den Kampf. Was er da sollte verstehe ich tatsächlich nicht.
      Und das zweite ist die Zerstörung vom NK. Ich erhoffe mir immer noch viele Antworten, weil mit der Überraschung noch mehr Fragen aufgeworfen wurden. Ich finde es mittlerweile echt okay, wie es gekommen ist. Dennoch erklärt es sich schwer. Ich glaube aber, dass es hauptsächlich darum ging Emotionen zu transportieren.

      Die Stimmung in Winterfell sollte auf dem Sofa ankommen. Dass dies bei einigen nicht so ist, gehört für mich dazu. Auch wenn es den Eindruck macht, dass sehr viele die Episode kritisieren und das auch kund tun... Das ist ein Tropfen auf dem heißen Stein in Anbetracht der weltweiten Zuschauerzahl.

      Und der Erfolg gibt ihnen Recht. Ob das einzelnen gefällt oder nicht. Die Serie wurde nie gemacht, um Buchfans zu bedienen, sondern die Story einem breiten Publikum zu präsentieren. Und das hat mehr als gut funktioniert. Und es funktioniert immer noch.

      Post was edited 1 time, last by “Shajana” ().

      Shajana wrote:



      Die meisten in Winterfell hatten überhaupt gar keine Vorstellung, von dem, was auf sie zu kommt. Selbst wir in der heutigen Zeit, kennen Zombies in unterschiedlichsten Formen. Schnell, langsam, leicht intelligent, rotzedoof usw.
      Jamie und Tyrion haben einen von denen gesehen. Von den WW gar keinen.
      Sie wussten nur es sind viele und sie kommen nördlich auf Winterfell zu.
      Also habe sie sich erstmal nördlich positioniert.

      Die Dothrakis scheinen vorher mit ihrer "wir rennen alles über den Haufen" Strategie immer Erfolg gehabt zu haben. Sie kennen keine militärische Ausbildung. Trotzdem sind es keine Speichellecker. Im Gegenteil, sie sind der Meinung, die Westerosi können nicht kämpfen. Das erklärt für mich zumindest den wahnwitzigen Start.

      Warum vorher keine Aufstellung? Ich rede mir einfach ein, dass sie es nicht besser wussten. Wie greifen die Toten an? In einer Linie, als tollwütige Masse, in Blöcken? Ich glaube, dass jeder Plan zum scheitern verurteilt gewesen wäre. Und sicher hätte es immer jemanden gegeben, der es besser gewusst hätte.
      Was gar nicht schlimm ist, nur kommt dann eben doch auch das visuelle ins Spiel.

      Natürlich brauchen sie Dramaturgie. Eine rein strategische Vorgehensweise wäre vielleicht logischer gewesen, aber Menschen wie ich, und ich behaupte, dass das ein Großteil der Konsumenten so ist, haben sowieso keinen Plan von Strategie auf dem Schlachtfeld. Also hat man sich für die Stimmung, geile Bilder und vielleicht dämliche Pläne entschieden, aber wer hat es gemerkt? Hier sicher einige. Aber ich denke, viele habe sich da gar keine Platte drum gemacht.
      Ausklammern möchte ich zwei Dinge. Zum einen, dass, auch wenn 6 Charaktäre nu hinüber sind, es teils den Anschein machte, die Hauptcharaktäre wären unverwundbar. Während ich bei Dany noch damit konform gehen kann, dass Jorah sie beschützt und ich das zumindest so gut umgesetzt fand, dass es keine Fragen aufwarf (wusste ja eh jeder, dass sie für die weitere Story überleben muss) fand ich Sam schon arg unrealistisch.. Er kann ja nicht nur nicht kämpfen, er ist weder flink, wendig oder auch nur eine Spur brauchbar für den Kampf. Was er da sollte verstehe ich tatsächlich nicht.
      Und das zweite ist die Zerstörung vom NK. Ich erhoffe mir immer noch viele Antworten, weil mit der Überraschung noch mehr Fragen aufgeworfen wurden. Ich finde es mittlerweile echt okay, wie es gekommen ist. Dennoch erklärt es sich schwer. Ich glaube aber, dass es hauptsächlich darum ging Emotionen zu transportieren.

      Die Stimmung in Winterfell sollte auf dem Sofa ankommen. Dass dies bei einigen nicht so ist, gehört für mich dazu. Auch wenn es den Eindruck macht, dass sehr viele die Episode kritisieren und das auch kund tun... Das ist ein Tropfen auf dem heißen Stein in Anbetracht der weltweiten Zuschauerzahl.

      Und der Erfolg gibt ihnen Recht. Ob das einzelnen gefällt oder nicht. Die Serie wurde nie gemacht, um Buchfans zu bedienen, sondern die Story einem breiten Publikum zu präsentieren. Und das hat mehr als gut funktioniert. Und es funktioniert immer noch.


      So ähnlich sehe ich das auch.
      Mich hat nur weniger gestört, wie der NK getötet wurde, sondern war mehr enttäuscht, dass Bran so wenig damit zu tun hatte. Dass da keine Magie dabei war. Nur schnödes Abstechen. Gut, in genau die Stelle, wo das Grachenglas saß - also ein winziges bisschen Magie. Aber das weiß man auch nur, wenn man das Making of geschaut hat. In der Show kam das nicht rüber.
      Es kam dann zwar auch recht schnell, aber wenn man genau hinsieht war es der 4. versuch den NK zu töten:
      1) Zuerst hat Jon ihn mit Rhaegal angegriffen und zum Absturz gebracht - Der NK lebte weiter.
      2) Dann hat Dany ihn geröstet - der NK lebt weiter.
      3) Danach rante Jon auf ihn zu um mit ihm zu kämpfen, und ich denke, er hätte da auch gute Chancen gehabt ihn ins Herz zu treffen - aber der NK stellt ihm ein paar Zombies in den Weg und überlebt.
      Erst im 4. Versuch war Arya dann erfolgreich.
      Und Sam hätte meiner Meinung nach in der Bibliothek bleiben und lesen sollen, um vielleicht noch eine andere Möglichkeit zu finden den NK zu besiegen. Da wäre er auch nicht von einem Zombie-Knäuel zum nächsten weiter gereicht worden, wo er dann hilflos mit den Armen rudernd drin steckte. Er hätte vielleicht mit einem einzelnen Untoten kämpfen können, oder einer kleinen Gruppe Unbewaffneter. Und Arya hätte auch woanders rumschleichen können.
      Von Militärstrategie hab ich 0 Ahnung und ich finde es auch recht langweilig. Daher werdeich es mir auch nicht anlesen, nur um mir einen magischen Moment in einer guten Serie zu vermiesen. Mir kam das auch nach wie vor nicht unsinnig vor wie die Dothraki angriffen. Und mit ihren brennenden Schwertern haben sie sicher mehr gesehen als die meisten von uns.

      Scooby Doom wrote:

      Bran hat sich ja in den Raben gewargt und ist zum NK geflogen. Wie wärs, wenn er sich einen kleinen Splitter Drachenglas in den Schnabel gesteckt hätte und dem NK einmal in die Hand gepiekt hätte? Einen Versuch wärs wert gewesen. :vain:

      Vielleicht hat er ihm ja ein paar Flöhe in die Rüstung geschüttelt, damit der sich jucken muss und dabei die Stelle freilegt, in die Arya reinstechen konnte. ;)
      Das mit Bran fand ich auch zutiefst seltsam. Aber ich hoffe, dass da noch etwas kommt. Wenn es das wirklich gewesen sein sollte, ist das dann nicht nur der unlogischste Punkt der ganzen Episode (warum fliegt man Bran mit dem Drachen dann nicht in den südlichsten Teil des Landes - dann kann der NK ihn bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag mit seinen WW suchen?), sondern auch eine Frechheit erster Güte seitens der Autoren: Denn warum musste ich mir dann den ganzen elend langweiligen Handlungsstrang rund um Bran überhaupt anschauen? Die Serie hat mich schon genug damit geärgert, dass man sich alles rund um Dorne hätte getrost sparen können. Und auch die Geschichte des Hohen Spatzen war zwar spannend geschrieben, hatte aber letztlich keinerlei Auswirkungen auf den Haupthandlungsstrang (Tommen hätte auch beim In-die-Wolken-Schauen aus dem Fenster fallen können - hätte viel Sendezeit gespart).
      Achtung. Das könnte etwas länger werden. Die Beschreibung ist nicht immer Chronoligisch wie in der Episode zu sehen. Ich schreibe eben aus dem Gedächtnis und wie ich das ganze Empfunden habe...

      Puhhh. Das für eine Episode. Echt Nervenaufreibend.
      Fangen wir am Anfang an. Mellisandre erscheint vor Winterfell. Ich hatte nicht in dieser Episode mit ihr gerechnet. War klar, dass Davos sofort drauf reagiert. Auch wenn ich die Hexe nicht leiden kann, so muss ich sagen, dass der Zauber mit dem Schwertern der Dothraki echt war fürs Auge war. Dann kommt leider die erste Dummheit der Episode. Die Dothrako reiten einfach los und mitten in die Armee der Untoten hinein. Nichtmal eine Minute später sind alle Schwerter erlischt. Ich wusste zwar, dass es schief geht, aber nicht so schnell. Jorah kehrt mit einigen wenigen Dothraki zurück. Geist habe ich nicht mehr gesehen. Dabei mag ich die Schattenwölfe so sehr. Augenblicke später treffen die Armeen vor Winterfell aufeinander und ich dachte mir einfach nur. Oh mein Gott. Sofort wird klar, dass die Lebenden keine Chance haben. Selbst Brienne wird einfach umgerannt und überlebt nur mit Glück. Warum Sam in der ersten Reihe steht, kapier ich immer noch nicht. Leider stirbt nun mit Edd auch der erste menschliche Charakter. Und auch einer der Charaktere die ich mag.

      Dann folgt der Rückzug. Hunderte Verteidiger sind tot und Grauer Wurm opfert die meisten seiner Brüder. Davos befielt die Gräben anzuzünden. Das dies nicht auf Anhieb passiert, war abzusehen. Hier dachte ich, dass der nächste Charakter stirbt. Blieb aus. Auch wenn ich es Mellisandre gewünscht hätte. Jon und Daenerys sind derweil im Schneesturm gefangen und Jon stürzt fast ab. Man kann jetzt kritisieren, dass sie nicht helfen. Aber bei der Sicht wundert es mich nicht, dass Beide den Überblick verlieren und die Drachen sogar eine Crash hinlegen.
      Tyrion will derweil aufs Schlachtfeld, was aber von Sansa unterbunden wird. Tyrion wäre oben sofort gestorben. Da bin ich einer Meinung mit Sansa.

      Als Bran sich verabschiedet, dachte ich erste er liefert sich ein Zauberduell mit dem Nachtkönig. Etwas enttäuscht war ich, dass er nur die Raben übernommen hat. Der Nachtkönig erscheint und gibt seinen Truppen den Befehl den Graben zu überqueren. Kurz darauf, kommt es zum Drachenkampf zwischen Jon auf Rhaegal und dem Nachtkönig auf Viserion. Ich dachte echt, dass der Nachtkönig den nächsten Drachen tötet. Was aber Daenerys erfolgreich unterbindet. Ihr Versuch den Nachtkönig mit dem Drachenfeuer zu töten, geht schief. Wäre auch langweilig wenn er jetzt schon sterben würde. Derweil erklimmen die Toten die Mauer. Brienne, Jaime, Podrick, Tormung und Gendry geben ihr bestes. Ich bin mir sicher, dass von denen noch jemand drauf geht. Mit Hilfe eines Riesens wird das Tor von Winterfell zerstört. Nachdem dieser die arme Lyanna aus dem Weg gehauen hat, nimmt er sich die Männer des Hauses Mormont vor. Auch Arya wird überwältigt. Der Bluthund bekommt eine Panikattacke. Erst Beric und die Tatsache, dass Arya in tötlicher Gefahr ist, lassen ihn wieder zu Sinnen kommen. Ich war echt erleichtert als diese BEiden aufgebrochen sind, um Arya zu retten. Derweil erhebt sich auch Lyanna wieder und gibt einen Kampfschrei von sich. Schwerst verletzt humpelt sie auf den Riesen zu. Ich habe echt gebetet, dass irgendjemand das Mädchen packt und vom Schlachtfeld trägt, aber der Riese bekommt sie zu fassen. Mit ihr muss leider eine meiner Lieblingsfiguren dran glauben. Allerdings nicht ohn vorher den Riesen mit zu töten. RIP kleine Bärin. ;(

      Als nächstes folgt die Szene Mit Arya in der Bibliothek. Ich konnte fast nicht hinsehen. Ich dachte, dass Arya echt das zeitliche segnet. Was jedoch Beric gerade noch so verhindert. Wir sehen übrigens auch Aryas Schleichtechnik. Ziemlich beeindruckend. Als der Bluthund Arya weg zieht, hat mich dies an die rote Hochzeit erinnert. Als Beric den Weg blockiert, erinnerte mich dies an Hodors Ende. Leider stirbt Beric auch kurz darauf an seinen Verletungen. Mellisandra wirkt zum ersten mal auf mich halb weg sympatisch, als sie Arya aufbaut. Nach dieser Szene wird auch klar, dass Arya früher oder später den Nachtkönig töten wird.

      Jon muss derweil von Rhaegal abspringen, weil der Drache eine Bruchlandung hinlegt. Prompt steht er dem Nachtkönig gegenüber. Jon geht auch sofort auf diesen los. Doch der hat keine Lust auf einen Zweikampf mit Jon und lässt mal eben sämtliche Toten der Schlacht und die toten Starks in der Gruft auferstehen. Erst dachte ich, dass Goldy gerade stirbt. Da hatte ich mich geirrt. Damit waren gleich drei meiner absuloten Lieblingsfiguren in tötlicher Gefahr. Sansa, Jon und Tyrion. Ich habe da so mit gefiebert. Jon wird jedoch von Daenerys gerettet und rennt sofort dem Naxchtkönig hinterher. Daenerys wird vom Drachen geworfen, weil dieser von Widergängern befallen wird. In der Luft versucht Drogon sich zu befreien, jedoch lässt er damit auch hunderte Wiedergänger nach Winterfell abregnen. Dany wird fast getötet, als Jorah ihr zu Hilfe eilt und getroffen wird. Auch er ist einer meiner Lieblingsfiguren. In dieser Szene beeindruckt mich Daenerys zum ersten mal seit vielen, vielen Episoden. Sie steht Jorah bei und kämpft sogar selbst mit einem Schwert aus Drachenglas. Jorah schützt sie jedoch mit Leib und Leben.

      Der Nachtkönig betritt derweil den Götterhain. Seine Wiedergänger sind doch zahlreich gefallen, jedoch sind den Eisenmännern die Pfeile ausgegangen. Nur Theon steht noch. Dieser verteidigt Bran mit Hilfe eines Speeres. Alsolute Gänzehaut. Inzwischen mag ich diesen Theon echt, nachdem ich ihn in Staffel 2 gehasst habe. Wie ein wahrer Stark kämpft er um Bran zu Schützen. Ned Stark wäre sicher stolz auf ihn. Leider steigt die Liste der Toten damit weiter. Alyss Karstark befand sich in Theons Trupp. Da nur noch Theon steht, ist wohl davon auszugehen, dass die junge Lady gefallen ist. Jon dringt weiter durch Wintefell durch und trifft schließlich auf den schwer beschädigten, untoten Drachen Viserion. Dieser grillt etliche Verteidiger und geht dann auf Jon los. Immer wieder will Jon los. ich weiß nicht, ob er das Vieh angreifen will oder ob einfach nur vorbei will. Schließlich landet Jon in einer Deckung und steht dem Feuertot näher den je. Auch Jorah kassiert beim Verteidigen von Daenerys etliche Treffer und geht immer wieder zu Boden. Steht aber auch immer wieder auf. Was für ein Kerl. Tormund, Brienne, Jaime, Podrick und Gendry wehren sich nach Kräften. Hier ist es jedoch ein Plotloch, dass niemand drauf geht, obwohl alle von Wiedergängern umzingelt sind. Allerdings totale Apokalypse. Im Götterhain bedankt sich Bran bei Theon und baut diesen auf. Oh Mann.

      Theon geht daraufhin auf den Nachtkönig los. Ich wusste, dass Theon nicht überlebt. Aber, dass leider so Chancenlos abtritt hätte ich nicht erwartet. Zum zweiten mal überhaupt tötet der Nachtkönig persönlich. Dieses mal war es Theon. Jorah wird noch schwerer verwundet. Jon stellt sich vor den Drachen nd brüllt ihn an. Er stirbt aufrecht stehen wie ich echter Held, dachte ich. Der Nachtkönig stellt sich vor Bran und ihre Blicke kreuzen sich. Erst dachte ich es beginnt ein geistliches Duell zwischen den Beiden. Jedoch greift dieser Kerl einfach zur Klinge. Als der Wind an den Weißen Wanderer vorbei geht. Dachte ich sofort an Arya. Diese greift auch wirklich den Nachtkönig an, um ihren Bruder zu beschützen. Der fängt sie jedoch Mühelos ab. NEIN!, dachte ich nur. Als Arya Messer fallen lässt und wieder auffängt...Der Stich und ich glaub, dass meine Nachbarn munter waren. XD

      Alle Toten fallen wieder um. Von den 5 im Innenhof ist niemand gestorben, allerdings anscheinend sonst alle Soldaten. Sehr unglaubwürdig. Wenn wenigstens Brienne und Tormund gefallen wären. Ich mag zwar alle fünf. Aber nur diese fünf überleben das Gemetzel? Jon überlebt ebenfalls gerade so...mal Wieder. Jon Snow ist Platz 3 auf der Liste meiner Lieblingscharaktere, aber was der so alles überlebt. Wie knapp er wirklich immer dem Tod entkommt. Robb wäre schon 5 mal gestorben an seiner Stelle. Aber er ist halt der Held der Serie.
      Im Anschluss stirbt Jorah Mormont in Daenerys Armen. Daenerys weint und das macht sie menschlich. Zum ersten mal seit dder 3. oder 4. Staffel kommt sie bei mir positiv rüber. Mit Mormont stirbt der nächster Char in meiner Lieblingscharakterliste.

      Im Anschluss tritt auch endlich Mellisandre ab. Auch wenn sie nach der Sache mit Sharin so einen schnellen tot nicht verdient hat. Hier bin ich Davos Meinung. Der Übrings zum Glück auch überlebt hat. Ebenso wie Sansa, Varys und Tyrion in der Krypta.

      Auch wenn taktische Fehler begangen wurden und einige Plotholes die Hauptfiguren beschützt haben...so sind doch einige Charaktere die schon lange in der Serie sind und die ich zum Teil echt sehr mochte von uns gegangen. RIP kleine Bärin. RIP Mr. Fiendzone, RIP Lord Kommand, RIP Mündel von Ned Stark...


      So. ich hoffe, dass es nicht zu lang war. Aber das musste einfach raus. ^^

      Moebius wrote:

      Ehrlichgesagt sah ich in der Bibliothekszene keine von Aryas besonderen Fähigkeiten mehr. Das waren nur einzelne Zombies im Ruhemodus. Sie hat nicht mehr gekämpft und war vor allem im Verstecken auch nicht mehr besser als jede beliebe Person in einer Zombie-Serie oder in Jurassic Park oder irgendeinem Horrorfilm der letzten 30 Jahre. Hier war keine Spur von ihren Superheldenfähigkeit beim Anschleichen an den Nachtkönig. Nicht falschverstehen, für mich war es okay, auch wenn ich während Folge schon etwas Augenrollen hatte, weil jetzt ihre Superkräfte plötzlich wieder komplett weg sind. Der Punkt ist aber: Für mich war es eher eine Szene wie aus einem Antikriegsfilm, wo der Soldat mitten in der Schlacht zusammenbricht und nicht mehr schießen kann. Von katzenhaft und nahezu unsichtbar war nichts mehr zu spüren. Tante Erna in Walking Zombienationnight hätte sich genauso verhalten. Ich glaube, das war auch die Intention. Dein letzter Satz relativiert deine Aussage davor eh und ich glaube, dass das die einzige Intention der Drehbuchautoren war. Ich persönlich fands etwas inkonsistent und damit gezwungen. Denn eine Flucht hätte für sie trotzdem kein Problem sein dürfen. Gerade wenn sie am Ende ohne Probleme bis zum Nachtkönig kommt.

      Erst mal sorry für die späte Antwort. Das nehme ich alles zur Kenntnis und muss trotzdem das Gegenteil behaupten. Der Aspekt, dass Arya kämpfen kann wurde schon in den Szenen zuvor gezeigt und musste nicht weiter etabliert werden. In dieser ging es speziell darum nochmal ihre anderen Fähigkeiten hervor zu heben, und das wurde aus meiner Sicht sehr wohl getan. Die Tatsache, dass sich Arya in dieser Szene menschlich zeigt ist nicht gleich zu setzen damit, dass sie ihre Superkräfte verloren hat, somit relativiert mein abschliessender Satz garnichts. Denn entgegen deiner Wahrnehmung hat sie nichts verloren (ich habe mir die Szene nochmal genau angeschaut)- die direkte Konfrontation wählt sie freilich nicht aufgrund des Speerverlusts und der Überzahl an Wights. Sie scheint zwar angeschlagen und im ersten Moment etwas zu zweifeln, dann jedoch atmet sie tief durch und macht weiter. Kein Wight hat sie bemerkt, sie bewegte sich geschmeidig und lautlos wie eh und konnte sich mehrere Male erfolgreich verbergen. Als man dann glaubt, sie würde nun aufgrund des zu Boden gefallenen Bluttropfens unter dem Tisch entlarvt, hat sie sich auch da wieder just in dem Moment als sich der Wight hinkniet erfolgreich "in Luft aufgelöst". Dann macht sie sich aus dem Staub und rammt reflexartig dem einen Wight Brans Dolch in die Kehle und legt ihn geräuschlos zu Boden, als sie um die Ecke biegt. In Filmen und Serien geschieht nichts zufällig, diese letzte Aktion kann somit bereits als "Mini-Foreshadowing" gesehen werden. Von "Zusammenbruch" kann also beim besten Willen nicht die Rede sein. Die ganze Szene zeigt, dass sie ihrer Fähigkeiten auch in Momenten höchster Not noch mächtig ist. Später nach dem Tod Berics erlangt sie dann durch Melissandres Worte endgültig ihre Selbstsicherheit wieder und erkennt ihre Mission.
      Übrigens- du solltest nicht jeden X-beliebigen Horrorfilm in einem Atemzug mit Jurassic Park erwähnen (es sei denn du möchtest darauf hinweisen, dass die meisten Horrorfilme alles nicht mal halb so gut machen). Gerade für genanntes Szenario gilt JP als Referenzbeispiel, welches vielfach in der Literatur und an Film-Hochschulen zitiert wird. JP gilt generell als Referenzbeispiel für nahezu überhaupt alles :D :P . Im direkten Vergleich mit JP würde ich sagen, dass sich die Bibliothek-Szene ganz gut hält, aber immer noch Meilen entfernt ist.
      ich bin der singende, tanzende Abschaum der welt.
      Dem stimme ich zu.
      Ich find es auch stimmig, dass man ihre Angst gut gesehen hat, was keine Schwäche darstellt, sondern die Bedrohlichkeit noch mal unterstrichen hat.
      Wenn selbst jemand wie Arya, die viel erlebt und gesehen hat, Mühe hat, ihre Panik zu unterdrücken, dann zeigt das, dass sie Gott sei Dank noch menschlich ist.

      Thinkerbelle wrote:

      Das sehe ich nicht so. Es macht Jon menschlich. Wenn er alle zusammen getrommelt hätte, dann auch noch eine geniale Strategie gehabt hätte und am Schluss den NK noch selber erledigt, dann wäre er zu einem konventionellen Superhelden geworden, der alles Übel der Welt ganz alleine bekämpft.


      Ja, deswegen fand ich es auch gut, dass Jon gescheitert sind. Im Grunde wurde der NightsKing durch eine Teamarbeit von den Starkkindern getötet. Sansa und Jon haben die Truppen zusammengerufen, Arya hat ihn getötet, Bran hat den Köter gespielt. Ich mag das nicht, wenn jemand als so überragend dargestellt wird. Jon ist ein Mensch und er hat Schwächen und er ist gescheitert und deswegen finde ich ihn als Figur auch interessant.

      DeanHonest wrote:

      Unwissend, ob mir das Detail entgangen ist: Mit welchem Dolch tötet Arya den NK? Nicht mit dem Dolch, der Bran in Staffel 1 zum Verhängnis werden sollte?
      Den hatte sie Sansa gegeben, oder?


      Ja, das ist echt blöd gefilmt gewesen. Fand ich auch blöd. War aber ein anderer Dolch. Das hätte man deutlicher zeigen sollen.

      Bogues wrote:

      in der Serie haben sie mal auch kurz den vielgesichtigen Gott und den Herrn des Lichts zu einer Person gemacht


      Darüber habe ich auch nachgedacht. Wenn es so wäre, würde ich es aber gar nicht so schlecht finden. Wie in einem anderen Thema schon gesagt: Judentum, Islam und Christentum haben auch den selben Gott, haben sich aber auseinander entwickelt.
      “When the snows fall and the white winds blow, the lone wolf dies but the pack survives.”

      George R.R. Martin,
      A Game of Thrones

      Crazypsycho wrote:

      Aber war eigentlich noch jemand überrascht, dass alle White Walker ebenfalls zersplittert sind? Weil das waren ja eigentlich keine Toten. Die wurden lebendig (als Babys) zu WW gemacht.
      Hätte nicht erwartet, dass die ebenfalls so mit dem NK verbunden sind.


      Das fand ich sehr ärgerlich :( Ging mir alles viel zu einfach, wie das am Ende lief. Man hätte ja auch vorher die White Walker töten können und dadurch schon einige Zombies eliminieren können. Ich war echt etwas enttäuscht, wie einfach das ging :(

      Crazypsycho wrote:

      Ich denke sogar, dass G.R. Martin es so geplant hat. D&D haben ja sicher Rücksprache gehalten. Solch einen wichtigen Kill werden die sicher nicht von jemand anderem durchführen lassen, als von G.R. Martin vorgesehen.
      Es könnte natürlich sein, das G.R. es ursprünglich anders vorhatte, aber da seine Frau Arya so gefallen hat, hat er es geändert.


      Daran hatte ich auch gedacht.

      Esmeralda wrote:

      Habe ich irgendwo behauptet, dass ich die Eskalation einseitig sehe? Natürlich meine ich beide Seiten. Ich habe aber das Gefühl, als ob sich einige User persönlich angegriffen fühlen, wenn die Serie kritisiert wird. Und zwar egal, ob konstruktiv oder nicht.
      Ob das so ist, kann man drüber streiten, kommt mir möglicherweise so vor, weil ich auch eher kritisch bin und mich deswegen im Gegenzug dann wieder selbst auf den Schlips getreten fühle.
      Im Endeffekt sollte sich einfach mal jeder selbst an die eigene Nase fassen und seinen Post vorm Abschicken noch einmal durchlesen, ob das Geschriebene beleidigend wirken kann.
      Wenn sich das jeder ein bisschen zu Herzen nimmt, kann man hier vielleicht auch wieder in einem sachlichen Ton diskutieren.


      Bin ich die einzige hier, die die Folge genießen konnte ohne die Schwächen zu übersehen? Ich habe das Gefühl, hier gibt es nur noch Kritiker und Fans und nichts mehr dazwischen ?(

      Thinkerbelle wrote:

      1) Zuerst hat Jon ihn mit Rhaegal angegriffen und zum Absturz gebracht - Der NK lebte weiter.
      2) Dann hat Dany ihn geröstet - der NK lebt weiter.
      3) Danach rante Jon auf ihn zu um mit ihm zu kämpfen, und ich denke, er hätte da auch gute Chancen gehabt ihn ins Herz zu treffen - aber der NK stellt ihm ein paar Zombies in den Weg und überlebt.
      Erst im 4. Versuch war Arya dann erfolgreich.


      Arya war der fünfte Versuch. Theon hat es auch versucht. Und ja, das war zwar recht ausweglos, aber das deine Nummer drei ja genauso :)

      DailyMotion wrote:

      SuSansa wrote:

      Bran hat den Köter gespielt.
      Hier muss ich doch einhaken: ist das ein versehentlicher Fehler, ein Freudd'scher Verschreiber oder Absicht? Ich musste grinsen.


      Tut mir leid, das war ein Versehen.
      “When the snows fall and the white winds blow, the lone wolf dies but the pack survives.”

      George R.R. Martin,
      A Game of Thrones

      SuSansa wrote:

      Bin ich die einzige hier, die die Folge genießen konnte ohne die Schwächen zu übersehen? Ich habe das Gefühl, hier gibt es nur noch Kritiker und Fans und nichts mehr dazwischen ?(
      Für mich war die Folge die zweitschlechteste nach 7x06. Und nicht, weil ich Erwartungen hatte, was passieren müsste. Ich mag Schlachtfolgen nicht und hätte mir gewünscht, dass sie die Folge ohne handwerkliche Fehler über die Bühne bringen. Dann wäre sie für mich ok gewesen. Aber es waren zu viele Logikbrüche, Kontinuitätsfehler, zu viel eye candy zu Ungunsten von allem anderen, usw.


      SuSansa wrote:

      DailyMotion wrote:

      SuSansa wrote:

      Bran hat den Köter gespielt.
      Hier muss ich doch einhaken: ist das ein versehentlicher Fehler, ein Freudd'scher Verschreiber oder Absicht? Ich musste grinsen.


      Tut mir leid, das war ein Versehen.
      Bitte, nicht entschuldigen. Es war lustig. Ich hatte kurz einen inneren Film, wie der NK vor Bran steht und Bran zu ihm hinrobbt, der NK Bran sein Hundehalsband anlegt und beide verschwinden, um ihren Sadomaso auszuleben. Bran, sie nannten ihn "Köter".
      Nobody is a villain in their own story. We're all the heroes of our own stories.
      A villain is a hero of the other side.
      GRRM

      DailyMotion wrote:

      Für mich war die Folge die zweitschlechteste nach 7x06. Und nicht, weil ich Erwartungen hatte, was passieren müsste. Ich mag Schlachtfolgen nicht und hätte mir gewünscht, dass sie die Folge ohne handwerkliche Fehler über die Bühne bringen. Dann wäre sie für mich ok gewesen. Aber es waren zu viele Logikbrüche, Kontinuitätsfehler, zu viel eye candy zu Ungunsten von allem anderen, usw.


      Das war die mit Gendrys Run und der unlogischen Reise in den Norden, oder?

      Ich kann die Kritik schon sehr gut verstehen. Ich war auch enttäuscht. Inzwischen habe ich mich ausgesöhnt, vor allem auch weil ich für das Eye Candy empfänglich war.

      Wir hatten in der fünften Staffel Folgen, die waren unlogisch und sahen noch dazu auch noch nach nichts aus. Bronn und Jaime in Dorne - oh man was für eine Glanzfolge. *schüttel*
      “When the snows fall and the white winds blow, the lone wolf dies but the pack survives.”

      George R.R. Martin,
      A Game of Thrones

      SuSansa wrote:

      Man hätte ja auch vorher die White Walker töten können und dadurch schon einige Zombies eliminieren können. Ich war echt etwas enttäuscht, wie einfach das ging

      Die WW standen ja nur am Schlachtfeldrand und schauten zu. Als Dany und Jon sie grillen wollten, beschworen sie den Schneesturm herauf. Erst mit ihrem Meister traten sie an. Aber es müsste dann eigentlich auch WW-Jugendliche gegeben haben..... z.B Crasters letzten geopferten Sohn.

      SuSansa wrote:

      Wir hatten in der fünften Staffel Folgen, die waren unlogisch und sahen noch dazu auch noch nach nichts aus. Bronn und Jaime in Dorne - oh man was für eine Glanzfolge. *schüttel*

      Aber die dornischen Kostüme waren schön. :D
      Das Setting fand ich sogar auch recht schön. Um So schrecklicher war es, dass sie es vergeigt haben. Ich mochte auch Doran - also sowohl die Rolle als auch den Schauspieler - na ja … Nützt ja nichts, sich darüber noch aufzuregen.
      “When the snows fall and the white winds blow, the lone wolf dies but the pack survives.”

      George R.R. Martin,
      A Game of Thrones

      SuSansa wrote:

      Wir hatten in der fünften Staffel Folgen, die waren unlogisch und sahen noch dazu auch noch nach nichts aus. Bronn und Jaime in Dorne - oh man was für eine Glanzfolge. *schüttel*

      Gehe ich mit Dorne als Gesamtes, Stannis' Demontage, Shireens Verbrennung und allgemein war diese Staffel superlangweilig. In 7x06 und 8x03 stimmten wenigstens noch die optischen Schauwerte und die Regisseurarbeit, auch wenn die Drehbücher natürlich eine Katastrophe waren.

      SuSansa wrote:

      DailyMotion wrote:

      Für mich war die Folge die zweitschlechteste nach 7x06. Und nicht, weil ich Erwartungen hatte, was passieren müsste. Ich mag Schlachtfolgen nicht und hätte mir gewünscht, dass sie die Folge ohne handwerkliche Fehler über die Bühne bringen. Dann wäre sie für mich ok gewesen. Aber es waren zu viele Logikbrüche, Kontinuitätsfehler, zu viel eye candy zu Ungunsten von allem anderen, usw.


      Das war die mit Gendrys Run und der unlogischen Reise in den Norden, oder?
      Exakt. Das war die Folge mit den glorreichen Sieben, die völligen Dummfug machen, ein Plan, der null Sinn macht und von vorne bis hinten im Logikzentrum des Hirnkastls weh tut. Mit Gendry als der Flash, dem Turbo-Raben, den Turbo Drachen und dem olympischen Speerwerfer, der lieber ein bewegtes Ziel in der Luft als ein stationäres Ziel wählt, das näher wäre. Und diesem Zombie-Eisbär. Weiss sagte dazu ja im Interview, dass sie auf jeden Fall einen Zombie Eisbären haben wollten. Sie bauen etwas ein für des Effektes willen, für des eye candys willen, und dann wirkt es reingepropft, deplaziert. Wann hast du zuvor im Norden jenseits der Mauer einen lebenden Eisbären gesehen? Wo kam der Zombie-Petzi her?


      SuSansa wrote:


      Ich kann die Kritik schon sehr gut verstehen. Ich war auch enttäuscht. Inzwischen habe ich mich ausgesöhnt, vor allem auch weil ich für das Eye Candy empfänglich war.
      Ich war nicht enttäuscht, ich fühl mich in meiner Intelligenz beleleidigt. Da wurde Logik und Kontinuität auf dem Altar des eye candys geopfert, und dann bin ich doppelt frustriert. Sie hätten mit einigen Korrekturen ähnliche Bilder haben können, nur schlüssig. Dann hätt ichs ihnen abgesegnet. Aber es wird deutlich, dass D&D ein eye candy an das andere reihen und dabei von Logik und Kontinuität schlampen, weils ihnen unwichtig ist und sie auf die Fans scheißen, denen das wichtig ist. Bsp: sie hätten zwei Feuerringe um Winterfell machen können, dann zeigen sie die Infanterie, vor der Artillerie (!!) und fangen mit den Feuerbällen zu schießen an. Das Schlachtfeld ist erleuchtet, die Wights haben erste Verluste und machen ihrerseits einen Sturmangriff, der vom ersten Feuerring gestoppt wird. Dann kommt die Szene, wo sie sich stapeln. Dann rücken sie zum zweiten Feuerring vor und als sie stapeln wollen, kommt plötzlich ein Flankenangriff von den Dothraki, die ihnen in den Rücken fallen. Vorne Bogenschützen, hinten Dothraki. Sie haben ihre Schwerter in was Brennbares getaucht und in Brand gesteckt. Und dann haben sie erst mal kurz nen Erfolg und werden schnell abgefrühstückt. Du kannst die gleichen Bilder mit dem gleichen eye candy haben, nur logischer. Keinen Suizid-Sturmangriff, praktisch waffenlos.


      SuSansa wrote:

      Wir hatten in der fünften Staffel Folgen, die waren unlogisch und sahen noch dazu auch noch nach nichts aus. Bronn und Jaime in Dorne - oh man was für eine Glanzfolge. *schüttel*
      Finde ich weniger schlimm, weil ich weiß, dass die Logik nicht auf dem Altar des eye candys geopfert wurde.
      Nobody is a villain in their own story. We're all the heroes of our own stories.
      A villain is a hero of the other side.
      GRRM