Episode 8x03 - The Long Night

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      @Jhogo13

      Ich weiss nicht, mir hat der WW-Strang nie übermäßig gefallen und ich fand die Beziehungen der Menschen untereinander und die daraus resultierenden Konflikte schon immer spannender als die WW. Trotzdem: Wenn man die WW dann in die Geschichte mitaufnimmt, ist die Umsetzung halt das Problem gewesen.

      Stand jetzt, wenn wir davon ausgehen, dass wir zu den WW oder auch Bran, keine weiteren Info's bekommen sollten, wäre es meinem Empfinden nach besser gewesen die einfach gar nicht mit in die Story mitaufzunehmen.

      Wenn man das dann auch noch mit dem Klimawandel z.B. in Zusammenhang bringt, wäre die daraus resultierende Aussage auch zumindest merkwürdig, nach dem Motto: Ja, ist schon schlimm, aber im Endeffekt reicht es auch, wenn sich ein paar Randgruppen am nördlichen Ende eines Kontinents damit auseinandersetzen und der Rest kann fröhlich weiter alles verpesten.

      Jaehaerys wrote:

      Wenn man das dann auch noch mit dem Klimawandel z.B. in Zusammenhang bringt, wäre die daraus resultierende Aussage auch zumindest merkwürdig, nach dem Motto: Ja, ist schon schlimm, aber im Endeffekt reicht es auch, wenn sich ein paar Randgruppen am nördlichen Ende eines Kontinents damit auseinandersetzen und der Rest kann fröhlich weiter alles verpesten.


      1:0 für Dich, völlig richtig. Vielleicht hat das Ende ja noch eine Überraschung für uns parat. Die Menschen feiern, der neue König, die neue Königin, wird ausgerufen. Die meisten sind glücklich. Schlussszene: Blick in den Norden, jenseits der Mauer, und ein neuer NK wird "geboren". So würde Bran dann auch noch weiterhin eine wichtige Rolle spielen, über die Serie, die Bücher hinaus: er ist das Gedächtnis der Menschheit. Lernen wir aus unseren Fehlern? Aus unserer Geschichte? Aus Mord, Totschlag, Kriegen, Völkermord? Was macht es mit Gesellschaften, wenn es nicht gerecht zugeht? Ungleiche Verteilung von Macht, Reichtum und allen anderen möglichen materiellen Dingen? Wenn man sich die aktuelle Entwicklung auf der Welt anschaut, Populismus, Nationalismus, stimmen mir doch hoffentlich die meisten zu: wir lernen nicht dazu und machen immer wieder die gleichen Fehler.
      Ich kann da nicht für D+D sprechen, die scheinen mir eher nihilistisch eingestellt zu sein. Aber GRRM hat ganz sicher das Anliegen, Mißstände sichtbar zu machen. Da ist vielleicht auch ein Konflikt der Intentionen zwischen Serienmacher und Autor.
      HODOR !

      Jhogo13 wrote:

      Jaehaerys wrote:

      Wenn man das dann auch noch mit dem Klimawandel z.B. in Zusammenhang bringt, wäre die daraus resultierende Aussage auch zumindest merkwürdig, nach dem Motto: Ja, ist schon schlimm, aber im Endeffekt reicht es auch, wenn sich ein paar Randgruppen am nördlichen Ende eines Kontinents damit auseinandersetzen und der Rest kann fröhlich weiter alles verpesten.


      1:0 für Dich, völlig richtig. Vielleicht hat das Ende ja noch eine Überraschung für uns parat. Die Menschen feiern, der neue König, die neue Königin, wird ausgerufen. Die meisten sind glücklich. Schlussszene: Blick in den Norden, jenseits der Mauer, und ein neuer NK wird "geboren". So würde Bran dann auch noch weiterhin eine wichtige Rolle spielen, über die Serie, die Bücher hinaus: er ist das Gedächtnis der Menschheit. Lernen wir aus unseren Fehlern? Aus unserer Geschichte? Aus Mord, Totschlag, Kriegen, Völkermord? Was macht es mit Gesellschaften, wenn es nicht gerecht zugeht? Ungleiche Verteilung von Macht, Reichtum und allen anderen möglichen materiellen Dingen? Wenn man sich die aktuelle Entwicklung auf der Welt anschaut, Populismus, Nationalismus, stimmen mir doch hoffentlich die meisten zu: wir lernen nicht dazu und machen immer wieder die gleichen Fehler.


      In der Tat, Geschichte wiedeholt sich immer wieder. Das passendere Ende wäre dann dennoch gewesen, dass der NK obsiegt, weil die Menschen eben überhaupt nicht aus ihren Fehlern gelernt haben. Und selbst wenn sie daraus gelernt hätten (Und Cersei & Co. bei der Verteidigung dabei gewesen wären), wie hätten sie den NK denn noch "mehr" besiegen sollen als bereits geschehen?

      Im Endeffekt haben die Reichen (Danaerys&Jon) billige (sie arbeiten ja anscheinend ohne Lohn :P) Arbeitskräfte von einem anderen Kontinent eingeschifft (Dothraki, Unsullied, Wildlinge mehr oder weniger) und die dafür benutzt den durch sie verursachten Klimawandel zu beenden. Ein Paradebeispiel des Ausbeuterkapitalismus :pleasantry:
      Mir geht es da ganz anders. Ich fand die Anderen oder White Walkers Immer sehr interessant. Und man hätte sie durchaus anders einbauen können, nämlich als das ängstigende Fremde, das aber schließlich durchaus verstanden und auf irgendeine Weise in das eigene Denken und Weltbild integriert werden kann. (Ich habe ja immer die ganz persönliche Vorstellung, dass der letzte Held bei der ersten Long Night die Anderen nicht irgendwie besiegte, sondern einen Vertrag schloss, der erneuert werden muss.) Wie sich alle verstrittenen Parteien angesichts einer ultimativen Bedrohung verhalten, wissen wir nicht, weil es für Rest-Westeros keine ultimative Bedrohung gab. Zumindest war das keinem klar. Cersei lacht sich doch ins Fäustchen, und auch die anderen in den südlichen Gebieten haben doch keine Idee, was da im Norden überhaupt abgegangen ist. So wie das in der Serie gezeigt wurde, war das ein sehr isolierter Kampf des Nordens, der von Rest-Westeros nicht gewürdigt wird, ja, eigentlich so gar nicht gewürdigt werden kann. Meines Erachtens läuft der WW-Strang mit der seit der ersten Staffel aufgebauten Bedrohung leider etwas ins Leere.

      Ich denke eher, GRRM hat sich verzettelt, die Geschichte zieht sich in unserer Realzeit über einen zu langen Zeitraum hin. Wann hat er angefangen, 1997? Die Welt hat sich seitdem verändert, er sich in seinen Ansichten auch. Zudem haben die Showrunner nicht mehr so die rechte Lust, ohne das jetzt bewerten zu wollen. Da kommt eins zum anderen, und plötzlich sind die unglaublich bedrohlichen Anderen nicht mehr so wichtig. Das könnten auch unglaublich bedrohliche Aliens oder irgendwie Infizierte oder sonstwas sein, sie sind jedenfalls plötzlich weg. Ich hätte auch erwartet, dass sich einige Überlebende aus Winterfell retten, die WW weiter nach Süden marschieren. Dann hätte man auch viel besser das menschliche Herz im Konflikt mit sich selbst zeigen können. Nimmt Glauer, der sich vorher losgesagt und seinen Dienst verweigert hat, die Fliehenden auf? Vereint man sich und unterstützt Cersei und die Bewohner von Kings Landing, obwohl man eigentlich findet, sie gehört nicht auf den Thron? Mit mehr Zeit hätte man da noch einiges umsetzen können. Nö, ich fand es leider etwas unbefriedigend.
      Ich frage mich halt wieso Fantasy? Wenn es nur um die Menschen geht, würde doch ein Mittelalterroman reichen. Das macht einfach keinen Sinn. Ich warte gespannt auf die letzten beiden Folgen, ob da nicht doch noch was kommt, und auf das nächste GRRM-Interview.
      HODOR !
      Danke Jhogo13 für diesen sehr lang und sehr schön gewordenen Text.
      Ich sehe es jedoch ähnlich, wie es sich in den Posts danach auch herausgestellt hat: Die Weißen Wanderer gehören zu jenem Rahmen, in dem die Geschichte des Liedes von Eis und Feuers spielt und es ist eben der fatale Fehler der Serienvariante, dass sie diese Bedrohung nicht durch irgendeine Form intelligenten, aufopferungsvollen oder wie auch immer gearteten, guten Handelns beenden - sondern mit einer gezielten Tötungsoperation.

      Es wird sogar noch schlimmer: Laut Bran war jede Handlung irgendeines beteiligten Charakters letzten Endes richtig (selbst Jaime, als er ihn aus dem Fenster gestoßen hat), weil nur die Gesamtsumme dieser Handlungen zum Ergebnis geführt haben. Das ist genau das Gegenteil des angesprochenen Kerns jeder interessanten, guten Erzählung! Eine exogene Bedrohung, (die auch noch von einer fremden Spezies, den Kindern, geschaffen wurde!) macht alle Entscheidungen der Menschen irgendwie nichtig, egal ob sie von Eigennutz oder Selbstlosigkeit, von Hass oder Liebe, von Machtstreben oder Aufopferung gezeichnet ist! Alles war richtig, weil am Ende das Ergebnis der Sieg über jenen Feind von außen herausgekommen ist und zählt.

      Wie ich schon an anderer Stelle als Vergleich gezogen habe - im Herrn der Ringe geht es auch nicht um Gut vs. Böse und das das Gute am Ende siegt, sondern darum, wie der Sieg über Sauron errungen wird. Das Gute, das Reine entscheidet sich gegen die Verwendung des Ringes, sondern will diese Macht vernichten, weil sie alles korrumpiert. Am Ende korrumpiert sie tatsächlich Alles bzw. Jeden und kann von keiner Stärke der Guten vernichtet werden. Sie vernichtet sich selbst. Aber möglich gemacht, durch die Freigabe dieser Macht, möglich gemacht durch Gnade, durch Treue und Aufopferung gegen jede Vernunft. Das ist genau Jenes Ringen des menschlichen Herzens mit sich selbst. Der Weg ist wichtiger als das Ziel.
      Und deswegen ist die Vernichtung der Anderen in GoT relativ witzlos gestaltet.
      ___________________________________

      Warum Fantasy in ASOIAF?
      Abgesehen davon, dass Martin vielleicht einfach Lust auf Fantasy hatte - phantastische Elemente erleichtern das Erzählen solcher großen Geschichten. Man denke nur an die ganzen Prophezeiungen. Auch hat Martin ja relativ klar gesagt, dass die Drachen für ihn Allegorien auf die ultimative militärische Macht dar stellen. Damit will er demonstrieren, dass militärische Macht politisches Geschick nicht ersetzen kann (siehe Druckfrisch-Interview).
      Ebenso bietet es sich wohl an, eine äußere Bedrohung nicht von Menschen ausgehend einzuführen. Denn dann würde man diese neue Bedrohung natürlich relativ schwer von den sonstigen Geschehnissen teilen können - oder als ein pures Vernichtungsszenario für die Menschheit.

      Ob da jetzt jede Glaskerze oder jedes Schattenbaby sein musste, sei mal dahingestellt.

      hodor wrote:

      Ich frage mich halt wieso Fantasy? Wenn es nur um die Menschen geht, würde doch ein Mittelalterroman reichen.

      Vielleicht schon, aber es geht ja um die herrschende, adlige Schicht. Da gibt es im Mittelalter halt "Vorgaben". Sonst muss man sich trotzdem eine Welt ausdenken, dann ist es aber wieder Fantasy. Oder aber er hätte vom einfachen Bauern nebenan erzählen müssen, da weiß man nicht so wirklich, wen es alles gab oder hätte geben können. Abe wie @Grunkins schon sagt, vielleicht hatte GRRM einfach Lust dazu. Und ich finde, er hat seine Fantasygeschichte schon anders gestaltet, als sie sonst so geschrieben werden. Das fängt bei den Namen an, geht mit den fraglichen stimmenden Prophezeiungen und relativ wenig Magie weiter.
      @Grunkins
      Auch dir ein Simples WOW für deinen Beitrag. Ich komm mir so unendlich blöde vor. Ein weiteres Zeichen auf welchen hohen Niveau sich das Form befindet. Alles was du geschrieben hast ist eine Analyse die ich nicht mal ansatzweise hinbekommen hätte, dazu bin ich zu limitiert. Bin in jedem Punkt bei dir, glaube all meine post sind naiv und wenn die zeit gekommen ist werden langjährigen Forenmitglieder wie du ihr Fazit zeihen. Darauf freue ich mich sehr. Ich weiß das es dir wahrscheinlich nicht wichtig ist was ich denke. Aber mir ist es wichtig es dir zu sagen. Im Forum kann ich abseits von Lied von Feuer und Eis sehr viel lernen…
      @Jhogo13
      Auch dir möchte ich danken da du für dich ein schönen Abschluss gefunden hast. Bin in den meisten punkten die du ausgearbeitet hast, boin ich Vollkommen bei dir.

      Post was edited 1 time, last by “noetigenfalls” ().

      Jhogo13 wrote:

      Die Anderen waren also immer nur Mittel zum Zweck. Es hätten auch Aliens oder sonst was sein können. Es ging immer nur um die Menschen. Und wie die sich angesichts einer so ultimativen Bedrohung verhalten. Halten sie zusammen? Legen sie ihre Differenzen bei? Wie man an Cersei sieht: Nein. Viele denken weiterhin an ihren persönlichen Vorteil. Und so macht dann auch der Vergleich von GRRM der Anderen mit dem Klimawandel Sinn: hier stehen wir, die Menschheit, vor einer riesigen Herausforderung. Und trotzdem kriegen wir es nicht gebacken, uns weltweilt auf eine gemeinsame Strategie zu einigen. Im Gegenteil: es gibt nach wie vor Stimmen, die den Klimawandel leugnen. Trotz aller Beweise. Viele, auch Deutschland, denken zunächst an ihren wirtschaftlichen Vorteil. Und so war und ist es auch in Westeros: Cersei und Co. hat es nicht interessiert, was da oben im Norden passiert. Und als sie dann einen Beweis vor sich hatte, hat das immer noch nicht dazu geführt, einzulenken und sich mit Jon und Co zusammenzutun.
      Oh, kennst du das Sprichwort? Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich. Wenn du den NK und die WW mit der Klimaerwärmung vergleichst, dann würde das bedeuten: Jon und Dany waren hiflos, konnten gar nichts machen, also war die Kooperation nutzlos. Cersei hat vom Feind nichts mitbekommen, aus ihrer Sicht war es vernünftig, nicht zu kooperieren. Betraf sie nie und betrifft sie jetzt auch nicht. Eine Superheldin konnte den tödlichen Angriff vollziehen, wer ist die Arya der Klimaerwärmung? Usw usw usw. übertrag das nun auf die Klimaerwärmung, hilflos sein, Kooperation nutzt nicht, wir brauchen eine Superheldin.


      Jhogo13 wrote:

      Ich stand die letzten 10-20 Jahre echt auf dem Schlauch.
      Vielleicht tust du es jetzt noch, wie ich auch... bsi GRRM veröffentlich, wenn er es noch schafft.
      Nobody is a villain in their own story. We're all the heroes of our own stories.
      A villain is a hero of the other side.
      GRRM

      hodor wrote:

      Ich frage mich halt wieso Fantasy? Wenn es nur um die Menschen geht, würde doch ein Mittelalterroman reichen. Das macht einfach keinen Sinn. Ich warte gespannt auf die letzten beiden Folgen, ob da nicht doch noch was kommt, und auf das nächste GRRM-Interview.


      Naja, meiner Ansicht nach und du hast es ja selbst zwei Beiträge davor gesagt, ist es definitiv in GRRM's Ansinnen die mystischen Elemente wie die Drachen und die WW als Synonyme für Gefahren/Bedrohungen in der Neuzeit zu benutzten. Daher macht es ja auch durchaus Sinn die Geschichte als eine Fantasy-Geschichte zu schreiben.

      D&D just kinda forgot about it ..

      Bzw. denen ist es halt einfach egal, hauptsache es sieht gut aus, sie legen keinen Wert auf die Story der Geschichte warum sollten sie dann der tieferen Beudeutung irgendeine Gewichtung verleihen? Keine Frage, es sieht alles top aus, aber was die Umsetzung betrifft und vor allem die Bedeutung der Geschichte haben die beiden doch einfach komplett andere Gewichtungen als Martin.

      Für Martin steht eine immersive auf sich aufbauende Geschichte im Vordergrund, die gar nicht detailreich genug sein kann und der gleichzeitig eine tiefere moralische Bedeutung innewohnt.

      Für D&D geht es darum es möglichst schnell hinter sich zu bringen und dabei so viel Cash wie möglich zu machen.


      @noetigenfalls Du hast @DailyMotion 's Aussage nicht verstanden.
      @DailyMotion Du hast mich offensichtlich nicht verstanden. Mir ging es einzig und allein darum, was der Kern des Liedes ist und ob ich mich oder man sich damit anfreunden kann, dass uns die Bedrohung durch die WW und den NK nicht bis zum Ende begleitet sondern in E3 abgewehrt wurde. Über das WIE in der Serie kann man ja trefflich streiten. Insbesondere deshalb, weil der NK eine Erfindung der Serie ist. Somit ist ja klar, dass es in den Büchern von GRRM anders gelöst werden wird. GRRM hat immer wieder betont: das Ende der Serie wird mehr oder weniger gleich sein wie in den Büchern. Wenn das einige von euch nicht wahr haben wollen, kann ich euch nicht helfen. Nur der Weg wird in Teilen ein anderer sein, siehe NK. Ich bin bisher halt immer davon ausgegangen, dass es im Lied in erster Linie darum geht, wie die Menschen diese Bedrohung abwehren (AA und Co). Und dass uns deshalb diese Thematik bis in die letzte Folge bzw bis in die letzten Kapitel der Bücher begleitet. Und war nach E3 unter anderem deshalb enttäuscht. Alle Aussagen von GRRM zum Lied und der Serie belegen aber, dass es ihm darum nie ging. Und der Groschen ist bei mir erst in den Tagen nach E3 gefallen. Bei Dir vielleicht ja auch noch ;)

      Edit: und noch was: dass Jon und Dany hilflos waren, ist überhaupt kein Widerspruch. Jon ist Europa. Dany von mir aus Afrika. Wenn diese 2 Kontinente etwas gegen den Klimawandel versuchen zu unternehmen, wird das nicht ausreichen, eben weil nicht alle mitmachen. Weil Amerika und Asien nicht dabei sind.

      Edit2: und die Arya, die Superheldin, ist zB entweder technischer Fortschritt oder zumindest die Erkenntnis (Jon = AA, Stichwort: Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung), dass es die Bedrohung gibt. Dass man ihr ins Auge sehen muss. Ein Donald Trump leugnet den Klimawandel. Die AfD leugnet den Klimawandel. Werden die USA oder Deutschland deshalb vom Klimawandel verschont? Nein.

      Post was edited 5 times, last by “Jhogo13” ().

      Jhogo13 wrote:



      Edit: und noch was: dass Jon und Dany hilflos waren, ist überhaupt kein Widerspruch. Jon ist Europa. Dany von mir aus Afrika. Wenn diese 2 Kontinente etwas gegen den Klimawandel versuchen zu unternehmen, wird das nicht ausreichen, eben weil nicht alle mitmachen, weil Amerika und Asien nicht dabei sind.


      Irgendwie doch schon wenn man bedenkt, dass wenn die USA (Cersei) und Asien (Weite? Dorne? Essos? Keine Ahnung) auch mitgemischt hätten, dass genau gar nichts gebracht hätte bzw. vielleicht sogar negativ gewesen wäre (laut Bran musste ja alles genau SO passieren). Dann hätten alle zusammen versagt, während die einzige Lösung ist durch Zufall (Schicksal) einen Spezialisten zu haben, der das Problem ganz alleine aus der Welt schaffen kann.

      Also eigentlich kann man Däumchen drehen, wird schon irgendwo auf dieser Welt genau dieser eine Spezialist sein und genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein um alles geschmeidig zu regeln.

      Das macht doch von vorne bis hinten irgendwie keinen Sinn, dafür hätte die Lösung zum Sieg über den NK einfach komplett anders sein müssen, als eine Attentat von einer einzigen quasi übermenschlichen Person.


      Ganz davon ab hat mich das Szenario irgendwie dazu gebracht mir vorzustellen, was Cersei hätte beitragen können, abgesehen von Supermegaballisten wäre da der Mountain im Angebot gewesen. Jetzt krieg ich die Vorstellung von einem Kampf zwischen dem Zombie-Berg (Tod für Eis) und Sandor (Feuer für Leben, lol) zusammen gegen den NK nicht mehr aus dem Kopf, wäre ein unerwarteter Clegane-Brawl :growup:
      @Jaehaerys na doch, es hätte geholfen, wenn Cersei und Co geholfen hätten. Dann hätte es vielleicht keine Arya (=Glück/Zufall) gebraucht. Sondern die Menschen hätten den NK auf regulärem Weg besiegt. Oder sie hätten den Vormarsch der WW und des NK verlangsamt und somit Arya(=technischer Fortschritt) mehr Zeit verschafft, um den NK auszuschalten. In dem Zusammenhang hab ich ein Interview mit dem Schauspieler von Bran gelesen. Als Bran zu Theon sagt: "Theon, Du bist ein guter Mensch", da geht es ihm nicht darum ihm das zu sagen. Sondern es geht ihm darum, auf Zeit zu spielen. Theon zu motivieren, auf den NK loszugehen. Und nicht, wie zB bei Eurons Angriff auf die Schiffe von Yara und Dorne, abzuhauen. Bran wusste, dass Arya auf dem Weg ist. Sie war nur noch nicht da, sie war noch auf dem Weg. Aber wie gesagt, hier diskutieren wir wieder über das WIE und ob D&D Schuld sind, weil die die Buchvorlage verhunzt haben, oder ob GRRM Schuld ist, weil er sich verzettelt hat. Aber darum geht es mir doch gar nicht.

      Post was edited 2 times, last by “Jhogo13” ().

      Jhogo13 wrote:

      @Jaehaerys na doch, es hätte geholfen, wenn Cersei und Co geholfen hätten. Sie hätten den Vormarsch der WW und des NK verlangsamt und somit Arya mehr Zeit verschafft, um den NK auszuschalten.

      Äh ne, mehr Zeit hätte doch nichts zum Positiven verändern können, sondern nur zum Negativen. Der Nachkönig ist tot und toterer geht nicht. Somit ist alles genau so geschehen, wie es passieren musste. Das ist auch die Erklärung, die Bran uns in der Serie liefert. Insofern ist es sogar so, dass Cersei ihren Teil zum Sieg über den Nachtkönig beigetragen hat. Wie auch jeder andere. Hätte sie oder jemand anders etwas verändert, hätte das den Sieg des Nachtkönigs bedeuten können. Ein bisschen länger, ein bisschen kürzer, ein bisschen anders und Arya hätte es vielleicht nicht geschafft. (Und btw. mehr Truppen -> mehr Tote -> mehr Untote muss nicht zwangsläufig mehr Zeit bedeuten. Aber diese Diskussion gibt's schon seit Staffel 7.)
      What's with all these awards? They're always giving out awards. Best Fascist Dictator: Adolf Hitler.
      Hätten sich die Menschen nicht mit sinnlosen Konflikten um den Thron ablenken lassen, wäre die Mauer nie eingestürzt. Es wird ja schon Staffel 1 betont, dass die Menschen die Mauer und die Nachtwache ignorieren. So sehe ich das, dass die Toten es überhaupt südlich der Mauer geschafft haben, war dem Scheitern der Menschen geschuldet.

      Und statt draus zu lernen, machen die Menschen weiter mit dem Thron. Vielleicht erheben sich die Toten wieder, wenn die Menschheit nichts lernt.
      “When the snows fall and the white winds blow, the lone wolf dies but the pack survives.”

      George R.R. Martin,
      A Game of Thrones
      Das könnte die Aussage von "Lied aus Eis und Feuer" sein. Der NK bzw. die Untoten wurden besiegt, die lebenden Menschen sind aber schlimmer ........
      ...daher das Thema NK bereits in der 3 Folge erledigt, um zu zeigen, wie schlimm doch die Lebenden sind......

      Jon Snow = Eis (Stark/Wolf) und Feuer (Targaryen/Drache) oder aber...

      ....das Eis (Untoten/NK) wurde besiegt.....jetzt muss das Feuer (Daenerys) besiegt werden....

      ....es ging als nicht um Jon (Eis/Feuer) sondern darum, EIS und FEUER zu besiegen.........Hmm, ich lass mir das alles noch mal durch den Kopf gehen.

      PS: Gestern irgendwo gelesen, dass in der Spin-Off Serie, einige Hintergründe bzgl. des NK/Untoten aufgeklärt werden sollen.