Wie hätte euer bitter-süßes Ende ausgesehen? (Vorheriges Thema: Wünsche und Erwartungen)

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      Bittersweet wäre für mich ein Gefühlsmix aus Freud und Leid, Trauer und Glück, Kummer und Frohsinn gewesen. Zurückbleiben mit einem weinenden und einem lachenden Auge, mit einem Gefühl der Zufriedenheit, aber auch der Wehmut, weil es vorbei ist. Ja, das hätte ich mir gewünscht, unabhängig, wie es jetzt im Einzelnen ausgesehen hätte.
      Das meiner Meinung nach größte Problem war, dass die ganze große Geschichte um die Whitewalker zu stupide und abrupt abgefrühstückt wurde. Und warum? Weil man unbedingt die Mad Queen haben wollte und die aber nicht funktioniert, solange die Wanderer die größte Bedrohung darstellen. So wie es jetzt erzählt wurde, hat man sich mal so nebenbei der allergrößten Gefahr für die Menschheit erledigt. Für den Zuschauer ist das Ding dann durch, ab da kommt nur noch Restewerk zum abnicken. Ich meine, GOT war jetzt so als wenn bei HDR Sauron besiegt wurde und dann geht es plötzlich noch zwei Stunden um Theodin, weil er irgendwie mad geworden ist.

      Also eine für mich gute Story hätte mit den WW geendet und keine Mad Queen gehabt. Außerdem hätten Brans Fähigkeiten und Jons Abstammung eine Rolle spielen müssen.

      Achja: Theodin war ja auch mad, aber das hat halt zur Story gepasst weil es nur eine untergeordnete Geschichte war
      ach wegen mir hätte es die weißen wanderer überhaupt nicht geben müssen. die waren irgendwie immer störend beim Spiel um die Throne. Und klar, dass jon seinerzeit wiedererweckt wurde hat auch ein wenig genervt. hätte eigentlich in die Saga gepasst, dass immer der stirbt von dem man denkt, der ist jetzt der Hauptcharakter. Keine Ahnung wieviel Fanservice dabei war.

      aber das grundsätzliche Ende, also wie die Geschichte ausging und dass mit dem Sieg über die WW die Geschichte nicht endet sondern schon noch die sehr interessante Frage nach dem danach, zu Ende erzählt wird, war mMn schon wichtig.
      Sehe es auch ähnlich wie Scooby Doom...

      Kann mir jemand vielleicht einen link zur Mad Queen oder mir mal erläutern, wieso das schon vorher absehbar war, dass Daenerys zur Mad Queen sich entwickelt. Weil aus meiner Sicht hat sie sich für das Zeitalter, wo es spielen soll, relativ normal verhalten, bis eben zur Staffel Acht.
      Da war aus meiner Sicht die Entwicklung von Anakin Skywalker zu Darth Vader nachvollziehbarer. Mmmh, vielleicht hat man sich da was abgeschaut... Keine Ahnung. Aber etwas hat uns das Finale ja gebracht:

      Der schnellste Tod eines Endgegners in einer Serie. (Wenn ich falsch liege, sry)
      Die Schlacht um Jerusalem und burning rome in einem.
      Die Gründung der Europäischen Gemei... ups sry, Westeros Gemeinschaft samt erfolgreichem Brex... ups Nexit.

      (Kann Spuren von Sarkasmus beinhalten)

      Future-Trunks wrote:

      Nichts kann lächerlicher und schneller als das Ende der Endgegner in stephen kings dunkler turm saga sein.


      HappyTime wrote:

      Da finde ich das Ende des Nightking doch ein Stückchen schlimmer. Nicht viel, aber doch ein bisschen.
      Echt? Ich habe die letzten 3 Dark Tower-Bücher absichtlich nicht gelesen wg. der vernichtenden Kritiken. Die Bücher fand ich bis Glas super. Ich weiß bis heute nicht, wie es ausgeht (außer, dass King sich mal wieder selbst reingeschrieben hat).
      HODOR !
      Wirklich? Es war ja bekannt, dass es eine Art und Weise gibt, wie man die komplette Armee der WW aufhalten kann und die sogar relativ "Einfach" ist, nämlich indem man den NK abmurkst und sei es nur durch einen Zufallstreffer. Im Gegenzug dazu, gibt es praktisch keine weitere Möglichkeit gibt die WW aufzuhalten, egal mit welcher Armee, weil die eigenen Toten ja immer wieder die Seite wechseln und letzteres wurde immer klarer je länger die Folge dauerte. Da war dann nur noch die Frage, wer verpasst so in letzter Sekunde dem NK nun den entscheidenden Stoß.

      Da ja lange bekannt war, dass die große Schlacht in Folge 3 stattfindet, war ja auch klar, dass am Ende der Folge die WW besiegt sind, wie anders hätte das geschehen sollen?


      Im übrigens weil auch quasi von anfang der Serie klar war, dass die WW sowieso besiegt werden und die Story sicher nicht so endet, dass die Toten über die Welt herrschen, fand ich die WW Story auch immer relativ überflüssig. War quasi das einzige, bei dem man sicher sein konnte wie es ausgeht. Alles andere, wer stirbt, wer lebt, wer siegt über wen, war ja völlig unklar.

      ich korrigiere, überflüssig ist das falsche Wort. denn diese überbedrohung, die alles in den Schatten stellte, gab dem restlichen treiben ja noch eine ganz besondere Dynamik.

      hodor wrote:

      Future-Trunks wrote:

      Nichts kann lächerlicher und schneller als das Ende der Endgegner in stephen kings dunkler turm saga sein.


      HappyTime wrote:

      Da finde ich das Ende des Nightking doch ein Stückchen schlimmer. Nicht viel, aber doch ein bisschen.
      Echt? Ich habe die letzten 3 Dark Tower-Bücher absichtlich nicht gelesen wg. der vernichtenden Kritiken. Die Bücher fand ich bis Glas super. Ich weiß bis heute nicht, wie es ausgeht (außer, dass King sich mal wieder selbst reingeschrieben hat).


      ach die letzten Bücher, insbesondere 5 und 6 waren jetzt nicht so schlecht. 2 und 4 bleiben meine persönliche Favoriten, aber auch der Rest ist lesbar. Wenn du es als lesevergnügen ansiehst und es eher wie Roland sehen solltest, dass der Weg das Ziel ist und nicht so wie es Roland sah, das Ziel ist das entscheidende, kannst du ruhig weitermachen.

      Die Kritiken bezogen sich wohl eher weniger tatsächlich auf die Qualität der bücher, sondern dass man nach 30 Jahren drauf warten, wie es wohl ausgeht, aufgrund der letzten Seiten die Bücher aus dem Fenster werfen will.
      Vielleicht ist man es einfach gewohnt, dass die bzw. der Endkampf jedes Mal was besonderes darstellt und dementsprechend hohe Erwartungen darin hat. Und dadurch gefühlt das Ende der WW etwas schnell rüber kam. Ich werde darüber mal meditieren...

      Also ich persönlich habe eigentlich in der Folge schon erwartet, das Jon gegen den NK kämpft. Meinetwegen hätte Jon dabei sogar sterben können, hätte sogar eine der fast typischen Ereignisse der Serie werden können.
      Keine Ahnung, ob man den NK auch verletzten könnte, ohne das er in in tausend Stücke zerfällt.
      Mit dem Plot, dass Dany die #madqueen in sich zeigt, konnte ich gut mitgehen, immerhin war das spätestens seit 2x04 vorbereitet worden.

      Ich hätte mir allerdings ein bitter sweet ending für jede Person gewünscht, bspw so:

      Dany: sitzt einmal auf dem Thron, bevor sie stirbt.
      Jon: nach der Erfahrung mit Dany erklärt er sich widerwillig bereit, den Thron zu wollen, kriegt ihn aber nicht.
      Bei Sansa, Arya, Bran und Tyrion fehlt mir der bittere Aspekt. Das ist nur sweet.

      Generell hätte ich gebraucht, dass es weniger Logiklöcher, Inkonsistenzen, Folgefehler und Schlampereien (Kaffeebecher, Wasserflasche) gegeben hätte.
      Nobody is a villain in their own story. We're all the heroes of our own stories.
      A villain is a hero of the other side.
      GRRM
      Dany: sitzt einmal auf dem Thron, bevor sie stirbt.


      Na, wenigstens wurde sie nochmal ordentlich abgeknutscht, bevor sie gestorben ist :hmm:

      Bezüglich Jon bin ich eigentlich ganz zufrieden, aber bei Sansa, Arya, Bran und Tyrion gebe ich dir vollkommen recht.
      “When the snows fall and the white winds blow, the lone wolf dies but the pack survives.”

      George R.R. Martin,
      A Game of Thrones

      Future-Trunks wrote:

      Witzigerweise sitzt sie tatsächlich nie auf dem Thron


      Ich weiß nicht, ob ich es irgendwie cool finde, dass sie kurz vorm Ziel davon abgehalten wurde, oder ob ich traurig über das Bild bin, das wir niemals erhalten werden: Sie auf dem Thron.
      “When the snows fall and the white winds blow, the lone wolf dies but the pack survives.”

      George R.R. Martin,
      A Game of Thrones

      SuSansa wrote:

      Future-Trunks wrote:

      Witzigerweise sitzt sie tatsächlich nie auf dem Thron


      Ich weiß nicht, ob ich es irgendwie cool finde, dass sie kurz vorm Ziel davon abgehalten wurde, oder ob ich traurig über das Bild bin, das wir niemals erhalten werden: Sie auf dem Thron.
      Hier, für dich:

      Nobody is a villain in their own story. We're all the heroes of our own stories.
      A villain is a hero of the other side.
      GRRM