Feuer und Blut - Aufstieg und Fall des Hauses Targaryen von Westeros Bd. 1

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      Ser Arthur Dayne wrote:

      Es geht bis zum Endes des Jahres 136 AC, als die Regentschaft von Aegon III. endete. Vielleicht wird also deine Geburt erwähnt. :D

      Regierte Aegon III. nicht sogar bis 157 AC (*Im-Wiki-nachschlag*)? Da dürfte der Drachenprinz sogar schon ein -Ritter gewesen sein.
      "Not every man has it in him to be Prince Aemon the Dragonknight." -Wyman Manderly

      Ceterum censeo Casimirem esse delendum.

      Mr. Belvedere wrote:

      Wie viele von GRRM begonnene und nicht beendete Reihen gibt es dann eigentlich wenn mit Fire & Blood das nächste Fragment erscheint ? Und wie viele Werke stehen bei den jeweiligen Reihen noch aus ?


      Die einzige Reihe, die ich von GRRM kenne, schimpft sich „Das Lied von Eis und Feuer“, die hat er begonnen, 5 Bücher veröffentlicht und planmäßig stehen noch 2 aus.

      Ansonsten hat Martin vorwiegend Kurzgeschichten, Novellen und einige wenige Einzelromane geschrieben, vornehmlich im Sci-Fi-Genre beheimatet.
      Drei seiner vielen Kurzgeschichten spielen im Universum vom Lied von Eis und Feuer, etwa 100 Jahre vor den dortigen Ereignissen und haben den Heckenritter Duncan zur Hauptfigur.

      Ein begleitendes Buch zur Reihe: „The World of Ice and Fire“ beschäftigt sich mit einem historischen Abriß der Welt von Westeros, Martin war hier als Co-Autor tätig und hat dafür jede Menge, wie er sie nennt „Fake-History“ geschrieben. So viel, dass diese gar nicht komplett in das Buch passte. 3
      ungekürzte Abschnitte in Bezug auf das Weltbuch über die Geschichte der Targaryens hat Martin mit der Zeit in Anthologien (Kurzgeschichtensammlungen) veröffentlicht.

      Der Text in dem Buch, welchem dieser Thread gewidmet ist, existiert daher schon seit geraumer Zeit. Es handelt sich um den ersten Teil der
      vollständige Geschichte
      der Targaryens, die in diesem Umfang nicht in das Weltbuch gepasst hat. Die zweite Hälfte der Geschichte wird in naher Zukunft nicht erscheinen, weil GRRM hier schlicht und ergreifend noch kein Wort zu Papier gebracht hat und dies zumindest vor Abschluss von TWOW auch nicht vorhat.

      Die einzige Reihe, in die Martin ansonsten noch involviert ist, ist die Shared-World Superhelden-Reihe Wild Cards, hier ist er aber lediglich der Herausgeber und (früher) auch gelegentlicher Mitautor unter inzwischen Dutzenden von Autoren gewesen.

      Bei all den Neuankömmlingen und Serienschauern ist so eine Zusammenfassung eventuell ganz hilfreich.

      Ein Lannister begleicht stets seine Schulden!
      Tolkien hat nun einmal auch sehr lange für den Herrn der Ringe
      gebraucht, das wird in Retrospektive gerne vergessen. Der entscheidende
      Unterschied - Stand jetzt - ist aber, dass Tolkien sein Hauptwerk vollendet hat.

      Wie lange Tolkien gebraucht hat ist relativ egal, denn der entscheidende Unterschied, abgesehen davon das er fertig wurde ist, dass es keinen Veröffentlichungszeitraum über drei Jahrzehnte gab.
      "Tigris doofitis ordinaris"
      "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten."
      "Der Strike ist dem Räumfehler sein Tod..."
      Zum einen hat Tolkien nicht mit dem Herrn der Ringe angefangen und sich dann mittendrin lieber ums Silmarillion gekümmert, sondern Mittelerde ohnehin schon seit 20 Jahren für sich selbst entwickelt, bevor mit dem Herrn der Ringe überhaupt angefangen hat.

      Und der Mann war auch kein offizieller Schriftsteller, sondern Professor und hat nur in seiner Freizeit an seinen Büchern geschrieben. Der Vergleich passt also hinten und vorne nicht.
      Mainstream commercial nihilism can't be trusted?!

      The Dragonknight wrote:

      Ser Arthur Dayne wrote:

      Es geht bis zum Endes des Jahres 136 AC, als die Regentschaft von Aegon III. endete. Vielleicht wird also deine Geburt erwähnt. :D

      Regierte Aegon III. nicht sogar bis 157 AC (*Im-Wiki-nachschlag*)? Da dürfte der Drachenprinz sogar schon ein -Ritter gewesen sein.

      Schon, aber der erste Band geht halt nur bis zum Ende der Regentschaft (in Abgrenzung zu Herrschaft), also Ende 136 AC.
      Das Wiki von Eis und Feuer freut sich über deine Mitarbeit. Schau mal vorbei: eisundfeuer.fandom.com/de
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      "We all swore oaths." - Arthur Dayne

      "There are ghosts everywhere. We carry them with us wherever we go." - Jorah Mormont

      SerSeppel wrote:

      Und der Mann war auch kein offizieller Schriftsteller, sondern Professor und hat nur in seiner Freizeit an seinen Büchern geschrieben. Der Vergleich passt also hinten und vorne nicht.

      Mag sein, spricht m. E. aber trotzdem gegen GRRM. Denn als Professor hat Tolkien sicher genug zu tun gehabt, er hat also zwei Jobs gemacht und das irgendwie hingekriegt. GRRM muss "nur" in seinem Hauptjob ein Buch fertigschreiben, nicht noch nebenher Lehre und Forschung betreiben. Tolkien hatte als Professor offenbar mehr innere Struktur - ohne innere Struktur und Selbstorganisation kommst du halt an der Uni nicht weit.
      Zur Klarstellung:

      Tolkien hat nicht den Herrn der Ringe, sondern das Silmarillion als sein Hauptwerk betrachtet, dass er eigentlich mit wenigstens der doppelten Seitenzahl vom HDR geplant hat. Die Gedankenwelt hatte er im groben und ganzen schon beisammen, dreißig Jahre, bevor der Ring herauskam.

      Geblieben sind halt Fragmente, die postthum veröffentlich wurden.

      Das meine ich mit tolkienschen Verzettelungen: Immer an Nebenbaustellen werken, bis der eigentliche Bau nicht mehr zustande kommt. Nachzulesen in der ausgezeichneten Biographie von Humphrey Carpendale.
      Sorry, no dragons in Winterfell!

      Hodor I. Targaryen wählte nach seiner Inthronisierung das neue Motto seines Hauses aus: "Hodor"!

      Post was edited 2 times, last by “ssnake” ().

      Wobei man sagen muss, dass das vermutlich sein Glück gewesen ist.
      Das Silmarillion liest sich wie die Bibel mit 100 mal: "Und x zeugte(erschuf) y", was keine wirklich spannende Geschichte ergibt mMn.
      Bzw, wenn ich die Bibel lesen möchte, dann kann ich das Original lesen.

      nemo777 wrote:

      Wobei man sagen muss, dass das vermutlich sein Glück gewesen ist.
      Das Silmarillion liest sich wie die Bibel mit 100 mal: "Und x zeugte(erschuf) y", was keine wirklich spannende Geschichte ergibt mMn.
      Bzw, wenn ich die Bibel lesen möchte, dann kann ich das Original lesen.


      Offenbar hast Du weder das Silmarillion noch die Bibel gelesen, sonst würdest Du nicht so einen Quatsch schreiben. Es lohnt sich daher auch gar nicht, da näher drauf einzugehen.

      ssnake:
      Tolkien hätte gerne das Silmarillion gerne parallel zum Herrn der Ringe veröffentlicht, aber die Publisher wollten nur einen Nachfolger für den Hobbit. Unterm Strich sind die Verzettelungen das Silmarillion.
      Mainstream commercial nihilism can't be trusted?!
      Zumindest hätte es dann in der Breitenwirkung wohl kaum Werbesprüche "der neue Tolkien" gegeben und auch keine Monumentalverfilmungen, wenn er sich intensiver mit einem dickeren Silmarillion befasst hätte und dementsprechend weniger mit dem Herrn der Ringe.
      Analog hätte dann übrigens TWoIaF oder FaB das eigentliche Hauptwerk von GRRM sein müssen. So sehr ich Weltbeschreibungen als Nebenprodukt für die Atmosphäre schätze, bleiben sie für mich dann doch zweitrangig gegenüber der eigentlichen Story.

      SerSeppel wrote:

      Bd-1/?postID=370304#post370304']

      Offenbar hast Du weder das Silmarillion noch die Bibel gelesen, sonst würdest Du nicht so einen Quatsch schreiben. Es lohnt sich daher auch gar nicht, da näher drauf einzugehen.


      Stimmt...
      Und Illuvatar sang ein Lied und Illuvatar fand es gut ist so anders als Und Gott erschuf die Welt und Gott sah, dass es gut war..
      Naja Fanboys halt lohnt sich net näher drauf einzugehen

      Naja es ist sicher, dass AWoIaF nie das Publikum generiert hätte, wie GoT genauso wie das Silmarillion nie das Publikum generiert hätte, wie der HdR
      Diese Abschnitte betreffen höchstens die Ainulindale, die Valaquenta und die Akallabeth, die Quenta Silmarillion enthält solche Stellen praktisch gar nicht. Wäre auch sehr merkwürdig, passt doch der komplette Stammbaum der Eldar bequem auf eine Seite.
      Sorry für den kurzen offtopic, aber das konnte ich auch nicht so stehen lassen.
      Wir werden alle nie erfahren, wie sich das Silmarillion als ausgearbeiteter Roman gelesen hätte, weil es eben nie dazu gekommen ist.

      Die wenigen ausgearbeiteten Stellen wie die Geschichten Turins, Tuors und von Lucien und Beren (ebenfalls nur ein Fragment) lassen es zumindest mich schon als sehr schade empfinden, dass wir zum Beispiel den Sturz Morgoths und den Krieg davor in gerade einmal einer halben Seite abgefrühstückt bekommen haben.

      Dafür gibt es umfangreiche Abhandlungen über elbische Grammatik, Anmerkungen zur Entstehung von Ortsnamen in Gondor etc.

      Und uns könnte es eben auch passieren, dass wir die Vorgeschichte des Hauses Targarayens in epischer Breite kennenlernen, aber leider nicht, was mit den letzten Mitgliedern passiert, außer dürr in der Fernsehserie angedeutet.

      @Ser Seppel: Ab ungefähr 1962, als der riesige Erfolg von HdR klar wurde, wartete der Verlag geduldig darauf, was Tolkien liefern würde, der Vertrag für das Silmarillion war da schon längst unter Dach und Fach.

      Ab 1968 bis zu seinem Tod schrieb trotz des universitären Ruhestandes Tolkien aber kaum noch was zusammenhängendes, sondern lieber die dritte Überarbeitung eines fertigen Versatzstückes, kritzelte Karten, bastelte Stammbäume usw. Und beantwortete tausende Leserzuschriften persönlich.

      Er stand seiner eigenen erfundenen Welt in den letzten Jahren weniger wie der Schöpfer, als ein Historiker, Soziologe und Geograf gegenüber, weil er sich in all dem, was er beiläufig über die Jahrzehnte so hie und da geschrieben hatte, verloren hatte.

      Sein Sohn brauchte dann nach dessen Ableben vier Jahre lang, um das Silmarillion und später die "Nachrichten aus Mittelerde" zusammenzuschustern, schrieb aber nicht eine Zeile dazu außer Anmerkungen.


      Sorry, no dragons in Winterfell!

      Hodor I. Targaryen wählte nach seiner Inthronisierung das neue Motto seines Hauses aus: "Hodor"!

      Post was edited 4 times, last by “ssnake” ().

      Zufällig habe ich das Buch in einem Onlineshop gesehen, aber mittlerweile wurde der Artikel anscheinend wieder aus dem Programm genommen. Kurzes googlen ergab, dass davon nicht nur ein Shop betroffen ist. Wenn das Niveau stimmt, werde ich mir auch diese Reihe zulegen.
      dass wir zum Beispiel den Sturz Morgoths und den Krieg davor in gerade einmal einer halben Seite abgefrühstückt bekommen haben.

      Wenn man aber betrachtet, wie knapp die Schlachten im Herr der Ringe behandelt wurden, denke ich, dass du da nicht mehr bekommen hättest. Dafür hast du über 20 Seiten über Pfeifenkraut :D
      Bei uns im Norden werden die Gesetze der Gastfreundschaft noch immer in Ehren gehalten. ~ Roose Bolton
      Wenn schon nicht Winds erscheint, dann gibt's zumindest paar Neuigkeiten über Fire & Blood:

      - erscheint am 20 November in US und UK (DE vermutlich ca. ein Monat später
      - die englische Version wird 989 Seiten haben =D
      - Original Titel: "Fire and Blood: A History of the Targaryen Kings from Aegon the Conqueror to Aegon III as scribed by Archmaester Gyldayn"
      - Teil 1 beinhaltet alle Targaryens von Aegon I bis Aegon III
      - Illustriert mit mehr als 75 Zeichnungen

      Quelle: winteriscoming.net/2018/04/25/…ot-coming-2018-this-year/
      Feuer und Blut