Bundestagswahl 2021 - ehemals 2017

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      Mir gefällt das Klimapaket, zumindest als Anfang.

      Die Maßnahmen sind durchaus attraktiv und funktionell. Und nachhaltiger als ein E Auto, das man sich 1. nicht leisten kann, 2. nicht ausreichend funktioniert (Reichweite) und 3. nicht haltig produziert und entsorgt werden kann (Thema hierbei ist natürlich die Batterie).

      Der Ansatz sieht doch wie folgt aus:

      1. Spritpreise erhöhen, juckt den Porschefahrer eher weniger, ich sehe aber deutlich mehr Hyundais und Dacias als Porsche auf deutschen Straßen
      2. Pendlerpauschale erhöhen -> Das Geld kommt zurück -> Tanken tut aber trotzdem weh, also versucht der durchschnitts Mensch weniger zu Tanken.
      3. Neue Heizungsanlagen fördern mit bis zu 40%, hinzu kommt, dass die KfW dafür einen Zinssatz von 0,75 % für die Restsumme anbietet. Für mich persönlich bedeutet dass, das mich eine neue Heizungsanlage nicht mehr MEHR kostet, als die alte weiter zu betreiben. Heißt für mich, wenn das Programm so schlußendlich durch ist, gibts bei mir in Absprache mit dem Energieberater meines Vertrauens in 2020 eine neue Heizung.
      4. CO2 Zertifikate mit geringem Einstiegspreis -> Eine leichte Eingewöhnung ist besser als die grobe Keule. Notwendig ist es allemal.
      5. Senkung der Stromkosten entlastet ebenfalls den Bürger.
      6. Investition in den ÖPNV und Personenschienenverkehr - holt die Leute von der Straße ! Das klappt aber nur wenn der ÖPNV funktioniert und kein Luxusartikel ist. Auch hier ein persönlicher Eindruck: Ich lebe auf dem Land, arbeite in der Stadt. Ich bin 10 Jahre mit der Bahn gefahren (ca. 40 km, 1 Umstieg, 1h Reisezeit, Kosten 170€) seid 3 Jahren Fahrgemeinschaft mit einem Kollegen (ca. 40km, kein Umstieg, 40 Min Reisezeit, Kosten (ich 40€ LPG - Kollege 90 € Benzin). Das steht in keinem Verhältnis. Die Bahn muss besser und günstiger werden.

      Solange die Massentierhaltung aber 50% des CO2 Ausstoßes verursacht ist das alles nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
      Also Massentierhaltung runterfahren bis auf 0 (nicht von jetzt auf gleich, aber stetig) unsere Jugend ist clever genug um zu verstehen, dass sie nicht die Mengen an Fleisch brauchen die wir jährlich verzehren.
      Facit Omnia Voluntas

      Springer wrote:

      ssnake wrote:

      Ich schreibe das nochmal, um das Mietproblem zu verdeutlichen: Da läuft In Deutschland einiges schief.


      Es gäbe auch deutlich einfachere Felder.
      Beispielsweise hätte man schon vor 20 Jahren das Tempolimit auf der Autobahn einführen können. Dann wären Auto mit überdimensioniertem Motor und Verbrauch weniger attraktiv und es würde weniger Treibstoff verheizt. Außerdem wären Elektroautos dann viel interessanter, weil hier zwischen 100 und 130 einfach Schluss ist - nicht wegen dem Motor, sondern wegen des Stromverbrauchs für die Reisedistanz.


      Ja, ja, ja! Es gibt nur Vorteile von einem Tempolimit. Es ist fürs Klima besser und weniger Unfalltote. Weniger Staus. Ich meine, kennt jemand auch nur ein Nachteil von Tempolimit? Trotzdem haben wir immer noch keines. Warum?

      Arjen2102 wrote:

      Die Bahn muss besser und günstiger werden.


      Oh ja! Ich fahre aktuell auch wieder mehr Zug. Dafür greife ich erheblich tiefer in den Geldbeutel und bin deutlich länger unterwegs. Schade :( Das muss einfach besser werden!

      Arjen2102 wrote:

      Solange die Massentierhaltung aber 50% des CO2 Ausstoßes verursacht ist das alles nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
      Also Massentierhaltung runterfahren bis auf 0 (nicht von jetzt auf gleich, aber stetig) unsere Jugend ist clever genug um zu verstehen, dass sie nicht die Mengen an Fleisch brauchen die wir jährlich verzehren.


      Ja! Einmal die Woche Fleisch und einmal die Woche Fisch reicht! Wir machen das meist Freitags als Einstiegs ins Wochenende Fisch und am Sonntag Abend als Abschluss des Wochenendes Fleisch. Dann bleibt es auch was besonderes :) Leider ist davon im Klimapaket nicht die Rede :( Ich bin nicht so begeistert von dem Klimapaket. Ich hätte mir da deutlich mehr Maßnahmen gewünscht.
      “When the snows fall and the white winds blow, the lone wolf dies but the pack survives.”

      George R.R. Martin,
      A Game of Thrones

      SuSansa wrote:


      Arjen2102 wrote:

      Solange die Massentierhaltung aber 50% des CO2 Ausstoßes verursacht ist das alles nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
      Also Massentierhaltung runterfahren bis auf 0 (nicht von jetzt auf gleich, aber stetig) unsere Jugend ist clever genug um zu verstehen, dass sie nicht die Mengen an Fleisch brauchen die wir jährlich verzehren.


      Ja! Einmal die Woche Fleisch und einmal die Woche Fisch reicht! Wir machen das meist Freitags als Einstiegs ins Wochenende Fisch und am Sonntag Abend als Abschluss des Wochenendes Fleisch. Dann bleibt es auch was besonderes :) Leider ist davon im Klimapaket nicht die Rede :( Ich bin nicht so begeistert von dem Klimapaket. Ich hätte mir da deutlich mehr Maßnahmen gewünscht.


      Mir ist die Zahl bekannt, da sie durch die Vegan-PR-Kampagnen der letzten Jahre viral gegangen ist. Ich halte sie aber für ziemlichen Bullshit. Die entsprechende Studie (soweit mir bekannt vom WWF) habe ich mir nicht im Detail angeguckt, aber ich vermute mal die Berechnungsmethode ist ähnlich valide wie etwa die beim angeblichen Wasserverbrauch der Rindfleischproduktion etc.
      Im Zweifel würde ich mich bei sowas an die Zahlen vom Umweltbundesamt halten (das mit der Unterstützung bzw. Eigenumsetzung von Veggie-Days etc. jetzt sicher nicht im Verdacht zu enger Kontakte zur Fleischindustrie steht).
      Die lauten wie folgt: 7,3% der Treibhausgasemissionen in D stammen aus der Landwirtschaft. Die Zahl habe ich jetzt nicht mehr gefunden, aber ich meine etwa 5-5,5 Prozentpunkte sind auf die Viehhalutng zurückzuführen. 84,5% entfallen auf die Energieproduktion.
      umweltbundesamt.de/daten/land-…n-treibhausgas#textpart-4

      Nix vormachen heißt, dass sich in Deutschland die Treibhausgasemissionen zuallererst im Bereich der Stromversorgung entscheiden und direkt danach im Verkehr. Derzeit vor allem im Auto- mittel- und langfristig auch immer mehr im Flugverkehr.
      Ich verstehe hierbei jedoch nicht, warum man nicht trotzdem seinen Fleischkonsum zurückfahren sollte? Selbst wenn es 5 % sind, dann sind es trotzdem 5 %, die wir einsparen können. Zumal es auch ethische Gründe gibt, die Massentierhaltung schrittweise komplett einzustellen.
      “When the snows fall and the white winds blow, the lone wolf dies but the pack survives.”

      George R.R. Martin,
      A Game of Thrones
      5% halte ich für ähnlich abenteuerlich wie die 50%, die Studien die ich kenne gehen von min. 15-20% aus, und das ist schon sehr vorsichtig. Die Zahlen des Umweltbundesamtes beziehen sich nur auf die direkten Emissionen wie durch bei der Verdauung ausgestoßene Gase und Dünger, nicht auf die deutlich höheren indirekten Kosten durch den Anbau der Tiernahrung, Transport, Rodung von Regenwaldflächen, usw.
      Dieser Beitrag wurde bereits 12 mal editiert, zuletzt von „Kasimir“ (Heute, 17:14)

      SuSansa wrote:

      Ich verstehe hierbei jedoch nicht, warum man nicht trotzdem seinen Fleischkonsum zurückfahren sollte? Selbst wenn es 5 % sind, dann sind es trotzdem 5 %, die wir einsparen können. Zumal es auch ethische Gründe gibt, die Massentierhaltung schrittweise komplett einzustellen.


      Es sind natürlich nicht 5% die wir einfach einsparen können, weil Nahrungsmittel unmittelbar ersetzt werden müssen. Aber abgesehen davon habe ich ja auch nicht behauptet, dass man ihn nicht zurückfahren sollte.

      Kasimir wrote:

      5% halte ich für ähnlich abenteuerlich wie die 50%, die Studien die ich kenne gehen von min. 15-20% aus, und das ist schon sehr vorsichtig. Die Zahlen des Umweltbundesamtes beziehen sich nur auf die direkten Emissionen wie durch bei der Verdauung ausgestoßene Gase und Dünger, nicht auf die deutlich höheren indirekten Kosten durch den Anbau der Tiernahrung, Transport, Rodung von Regenwaldflächen, usw.


      Die Zahlen beziehen sich natürlich auf Deutschland, der betrachtete Raum spielt logischerweise eine große Rolle. In Brasilien, wo die Regenwaldrodungen stattfinden und die Agrarwirtschaft 25% des BIPs ausmacht ist das natürlich was ganz Anderes. Von der Europäischen Kommission gibt es eine Studie die von rund 11-12% für Europa ausgeht, wobei man da versucht hat, die Emissionen der Inländer auch in anderen Staaten zu berücksichtigen. In einer älteren Studie ist der WWF global von 18% ausgegangen.

      Grundsätzlich finde ich es im Bereich der Landwirtschaft halt relativ schwierig, aus solchen globalen Studien Handlungsoptionen für Deutschland abzuleiten. Von südamerikanischen Sojaimporten unabhängig zu werden wäre z. B. sicher ein sinnvolles Ziel, aber der Anteil von Importsoja an den Futtermitteln der deutschen Fleischproduktion wird zumeist auch deutlich überschätzt. Nicht zuletzt ist die Frage, wo man politisch ansetzt: Setzt man angebotspolitisch an (was ich auch sinnvoll finde, z. B. branchenspezifische Mindestlöhne, da im Vergleich zu Frankreich oder Belgien massives Lohndumping stattfindet), wird Produktion verlagert, nachfragepolitisch wird mehr exportiert (wie überhaupt das gesamte Wachstum der letzten Jahrzehnte in der Fleischindustrie exportgetrieben ist).

      Und da man Nahrungsmittelkonsum nun mal nicht einfach wegfallen lassen kann, hat man sowas wie Transportemissionen natürlich bei allen Nahrungsmitteln.

      SuSansa wrote:

      Weniger Staus. Ich meine, kennt jemand auch nur ein Nachteil von Tempolimit?
      Mit Tempolimit könnte ich nicht mehr mit 200 über die Autobahn brausen. :rolleyes:
      Also ich, mit meinem klitzekleinen Dacia Sandero und auf der A 44... Da bin ich ja auf meinem Stück, dass ich fahre, froh, wenn ich mal so auf 130 km/h komme.
      Und das auch ohne Baustellen...

      Bei uns in der Zeitung habe ich neulich gelesen, dass ein Bauer/Biogasanlagen-Betreiber jetzt angefangen hat, statt Monokultur-Mais bunte Blühpflanzen anzubauen und die hinterher zu verstrommen. Ja, das hat weniger Ertrag (ich meine, es war von 10 - 15 % die Rede), aber er sagt, ihm reicht es und er tut war für Insekten und Kleintiere. Finde ich auf jeden Falle eine Super-Idee.

      Vom Fleischkonsum kommen wir freiwillig nicht weg. Wir werden nicht auf die Massentierhaltung verzichten, weil soviele Menschen weniger Fleisch essen. Das wird leider nur anders herum funktionieren. Erst muss die Massentierhaltung abgebaut und dadurch die Fleischpreise massiv erhöht werden. Ich sehe es doch auch in meiner Familie... ich hab halt so fleischfressende Pflanzen zuhause. Und das Geld ist nicht üppig. Bio ist nicht bezahlbar für uns. Man versucht dann beim vernünftigen Metzger die Angebote zu nehmen und doch greift man immer mal wieder zum Billigscheiß in der Kühltheke vom Supermarkt.
      I've come to the point in my life where I need a stronger word than "FUCK".

      Esmeralda wrote:


      Vom Fleischkonsum kommen wir freiwillig nicht weg. Wir werden nicht auf die Massentierhaltung verzichten, weil soviele Menschen weniger Fleisch essen. Das wird leider nur anders herum funktionieren. Erst muss die Massentierhaltung abgebaut und dadurch die Fleischpreise massiv erhöht werden. Ich sehe es doch auch in meiner Familie... ich hab halt so fleischfressende Pflanzen zuhause. Und das Geld ist nicht üppig. Bio ist nicht bezahlbar für uns. Man versucht dann beim vernünftigen Metzger die Angebote zu nehmen und doch greift man immer mal wieder zum Billigscheiß in der Kühltheke vom Supermarkt.


      SuSansa wrote:

      Ich verstehe hierbei jedoch nicht, warum man nicht trotzdem seinen Fleischkonsum zurückfahren sollte? Selbst wenn es 5 % sind, dann sind es trotzdem 5 %, die wir einsparen können. Zumal es auch ethische Gründe gibt, die Massentierhaltung schrittweise komplett einzustellen.


      Stattdessen macht die Politik das Gegenteil und macht Fleischexporte der USA nach Europa leichter, siehe hier
      zeit.de/politik/ausland/2019-0…te-eu-usa-handelsabkommen

      Anstatt die Amis die Überproduktion zurückfahren, wird die Fleischindustrie dort dank der neuen Exportmöglichkeit erst einmal wieder angefacht. Natürlich regelt der Markt es dann irgendwann, wenn dort oder anderswo die Kapazitäten runtergefahren werden. Aber die Zeit ist wieder verschenkt und von steigenden Fleischpreisen kann man da mittelfristig wahrscheinlich nicht reden.

      Esmeralda wrote:

      Mit Tempolimit könnte ich nicht mehr mit 200 über die Autobahn brausen.


      Ja, das ist es eben. Es gibt so viele Vorteile für ein Tempolimit und nur ein einziges Nachteil: Der Spaß von einigen wenigen. Da kann ich nur sagen: Leute viele Dinge, die Spaß machen, sind verboten. Kiffen zum Beispiel. Oder Nachts auf der Straße tanzen und dabei lautstark singen. Ihr werdet schon drüber hinweg kommen.

      Zumal wie du es schon sagst, Esmeralda: Durch die vielen Baustellen, existiert ja schon ein Tempolimit :D :D :D

      Esmeralda wrote:

      Ich sehe es doch auch in meiner Familie... ich hab halt so fleischfressende Pflanzen zuhause. Und das Geld ist nicht üppig. Bio ist nicht bezahlbar für uns. Man versucht dann beim vernünftigen Metzger die Angebote zu nehmen und doch greift man immer mal wieder zum Billigscheiß in der Kühltheke vom Supermarkt.


      Mein Mann isst auch für sein Leben gerne Fleisch. Ich konnte ihn überzeugen, das zu reduzieren, in dem ich richtig lecker gekocht habe, aber halt pflanzliche Dinge verwendet habe. Vielleicht kannst du deine Familie so überzeugen? Sein Highlight zur Zeit ist Kartoffeln und Gemüse mit Öl und Kräuter im Backofen gebacken. Kannst es ja mal versuchen :D
      “When the snows fall and the white winds blow, the lone wolf dies but the pack survives.”

      George R.R. Martin,
      A Game of Thrones

      Grunkins wrote:

      Es sind natürlich nicht 5% die wir einfach einsparen können, weil Nahrungsmittel unmittelbar ersetzt werden müssen. Aber abgesehen davon habe ich ja auch nicht behauptet, dass man ihn nicht zurückfahren sollte.
      Abgesehen davon, ob man es als Nahrungsmittel definiert, belastet der derzeitige Status-Quo die Umwelt einfach auf die verschiedenste Weise von der Futterproduktion (von der allein mensch sehr viele Menschen mehr ernähren könnte als das was so hinterher als Produkt Fleisch heraus kommt) über die direkten Treibhausgasemissionen zu den teilw. krassen Nitratbelastungen etc.

      Esmeralda wrote:

      Erst muss die Massentierhaltung abgebaut und dadurch die Fleischpreise massiv erhöht werden
      Zumal derzeit auch hierzulande teilw. massiv überproduziert wird um den Preis niedrig zu halten (siehe die ganze Fleischindustrie in Niedersachsen z.B. , was die Standards angeht sind wir da übrigens unter Durchschnitt, zu uns gehen teilw. ausländische Großunternehmen die für ihre Arbeitsweise in den Niederlanden z.B. keine Genehmigung mehr kriegen).

      Ich hab übrigens auch mal für mein Leben gern Fleisch gegessen.

      Springer wrote:

      Stattdessen macht die Politik das Gegenteil und macht Fleischexporte der USA nach Europa leichter, siehe hier
      Und dann kommt so ein schönes "der Markt muss das regeln"... jaja... :S

      SuSansa wrote:

      Ihr werdet schon drüber hinweg kommen.
      Ich hoffe, du meintest jetzt nicht mich...
      Mit meinem kleinen Dacia erreiche ich 170 vielleicht mit ganz viel Rückenwind und bergab. Und selbst hab ich kein Problem mit 130 km/h auf der Autobahn zu fahren. Meine persönliche Erfahrung ist nämlich,
      1. dass ich meistens eh nicht schneller fahren kann,
      2. dass ich dadurch nur marginal schneller ankomme
      3. dass ich sehr viel entspannter bin. ;)

      SuSansa wrote:

      Mein Mann isst auch für sein Leben gerne Fleisch. Ich konnte ihn überzeugen, das zu reduzieren, in dem ich richtig lecker gekocht habe, aber halt pflanzliche Dinge verwendet habe. Vielleicht kannst du deine Familie so überzeugen? Sein Highlight zur Zeit ist Kartoffeln und Gemüse mit Öl und Kräuter im Backofen gebacken. Kannst es ja mal versuchen

      Ich hatte ursprünglich ein wenig mit mir gehadert, ob ich tatsächlich meinen Post oben schreibe. Immerhin gebe ich ja da mein Versagen auf ganzer Linie zu. Aber ich wollte auc klar machen, dass es eben so einfach nicht ist wie "kannst es ja mal versuchen".
      Zuerst muss man mal wissen, dass mein Mann der Hausmann mit Teilzeitjob ist. Ich arbeite Vollzeit und pendele täglich 150 km. Und sorry, wenn ich dann 17 Uhr oder später nachhause komme, ist das letzte, was ich will, mich in die Küche zu stellen und leckere vegetarische Gerichte zu kochen. Im Regelfall kocht mein Mann, der gelinde gesagt, gemüsetechnisch nicht wirklich talentiert ist (ist halt nicht seins...). Selbst das wird langsam eng, da er bei seinem neuen Job in der häuslichen Seniorenbetreuung, die Termine manchmal echt blöd reingedrückt bekommt. Im Prinzip ist es unter der Woche so, dass es schnell gehen muss, damit die Kinder nach der Schule was zu futtern haben.

      Apropos Kinder: ja, mein Großer ist erfrischend offen gegenüber neuen Nahrungsmitteln und hat auch schon als Kleinkind das meiste Gemüse gegessen. Der würde wohl tatsächlich mal eine vegetarische Kartoffelpfanne essen. Der Jüngere ist allerdings genau das Gegenteil. An Gemüse ist er Dosenmais, Möhren und Grünkohl. Letzteren nur, wenn reichlich Mettendchen drin schwimmen.
      Dem müsste ich dann alles nicht kartoffelige aus der Pfanne raussuchen. Falls er es den überhaupt anfassen würde.
      Einen einzelner Drachenfell ist letztlich schneller zu überzeugen, als drei grundverschiedene männliche Wesen unterschiedlichen Alters.

      Und ja, ich habe es tatsächlich mal versucht. Ich hab am Wochenende schon mal probiert, eine lecker Gemüsereispfanne zu machen oder Zucchininudel oder Pasta mit einer Sauce mit Tomaten und Paprika und Zucchini. Hier haben wir dann das Problem, dass der Große gegarte Tomaten (außer passierte Tomaten) und Paprika nicht mag. Mein Mann hat mal was von genommen und hat sich dann noch Schinkenspeck reingeschmissen...
      Am Ende habe ich es also meistens alleine gegessen.

      Bei uns ist das also eine Frage von Geld, Zeit und unkooperativen Kindern.
      Und wir gehören zu den Leuten, die prinzipiell willens wären, aber doch scheitern.
      Deswegen glaube ich immer noch, dass die meisten Leute (inklusive meiner Familie) zu ihrem Glück gezwungen werden müssen.

      Das ist letztlich doch auch nichts anderes als ein Tempolimit. Das Tempolimit funktioniert auch nicht freiwillig, wenn es einfach zuviele Leute mit ihren Schwanzverlängerungen gibt, die meinen, rasen ist ihr gottgegebenes Recht.
      Genausowenig funktioniert der freiwillige Verzicht auf Fleisch. Denk nur an den von den Grünen vor einigen Jahren angeregten Veggie-Day. Der Aufschrei, der da durchs Volk ging. „Ich lass mir doch mein Schnitzel nicht verbieten‼“
      Es gibt ein paar Leute wie dich, die das schaffen. Es gibt ein paar Leute, die gerne würden und es zumindest teilweise versuchen. Aber die meisten werden es freiwillig nicht tun. Also: Mastanlagen runterfahren, mehr ökologische Tierzucht und rauf mit den Fleischpreisen.
      I've come to the point in my life where I need a stronger word than "FUCK".

      SuSansa wrote:

      Ihr werdet schon drüber hinweg kommen.

      das es eben nicht so sein könnte, sondern wenn es (vermeintlich ) "gegen" das Auto geht scheint ja die Befürchtung gewesen zu sein nicht mehr zu machen, aus Angst vor Gelbwesten. Andererseits wäre es ja auch eine Frage wie man es verkauft, erst bei dem 5fachen Einstiegspreis für CO2-Tonne wäre ja so wie ich es verstanden habe kein Gewinn mehr durch die Pendlerpauschale - und die Schweizer haben nach 10 Jahren schrittweisen aufbau derzeit schon 80 €/t .

      Esmeralda wrote:

      Ich hatte ursprünglich ein wenig mit mir gehadert, ob ich tatsächlich meinen Post oben schreibe. Immerhin gebe ich ja da mein Versagen auf ganzer Linie zu. Aber ich wollte auc klar machen, dass es eben so einfach nicht ist wie "kannst es ja mal versuchen".

      Ich finde nicht, dass Du Dich da als Versager fühlen musst. Es spricht sehr viel mehr dafür als dagegen, in unserem Land mit gutem Gewissen weiterhin die Ernährung mit Fleisch (und Fisch da Seen und Meeresküste) zu gestalten und auch unsere Haustiere damit zu füttern. Im Interesse der eigenen Gesundheit (Übermaß ist nie gesund) sollten wir es bewusster konsumieren, was die Herkunft (regional) und die Menge (es hieß früher mal Sonntagsbraten) anbelangt.
      Man darf sich nicht der Illusion hingeben, dass es für Umwelt-, Klima- und Artenschutz besser wäre, wenn alle sich nur noch vegan ernähren würden - das wäre im Gegenteil fatal. Vegan ist im Grunde ein Luxus, den man sich leisten kann, weil an anderen Stellen überproduziert und überkonsumiert wird. Die aktuelle globale landwirtschaftliche Fläche reicht nicht aus, um die Weltbevölkerung zu ernähren, schon erst recht nicht bei rein biologischem Anbau. Der Anteil von Weideflächen an der gesamten globalen Agrarfläche beträgt 60% und dabei handelt es sich um Flächen, die nur als Weidefläche (also als Tierfutter) nutzbar sind. Anstatt aus ideologischen Gründen Tierprodukte zu verteufeln, wäre es aus ökologischer Sicht viel besser, wenn man sich auf natürliche Kreisläufe innerhalb der verschiedenen Ökosysteme rückbesinnen würde. Das wäre nachhaltig. Fleisch von Weidetieren aus regionalen Graslandschaften ist ein ökologisch wertvolleres und gesünderes Nahrungsmittel als irgendwelcher Chemiepamps aus gentechnisch veränderten Sojabohnen für deren Anbau anderswo auf der Welt Ökosysteme zerstört werden müssen oder als Obst und Gemüse, welches erst um die halbe Welt geflogen und gekarrt werden muss.

      Esmeralda wrote:

      Es gibt ein paar Leute wie dich, die das schaffen. Es gibt ein paar Leute, die gerne würden und es zumindest teilweise versuchen. Aber die meisten werden es freiwillig nicht tun. Also: Mastanlagen runterfahren, mehr ökologische Tierzucht und rauf mit den Fleischpreisen.

      Wäre schön, wenn das so einfach wäre. Ist es seit der EU nur nicht mehr, weil sich der Markt nicht mehr abschotten lässt. Solche Maßnahmen würden nur dazu führen, dass unsere eigene Fleischerzeugung durch hohe Herstellungskosten ruiniert wird und nur noch billiges Fleisch importiert würde, bei dem man dann weder Haltungs- noch Hygienestandards mehr in der Hand hat. Das kann es ja auch nicht sein.
      Ich mag keine Helden. Sie machen mir zu viel Lärm in der Welt.

      Voltaire
      (1694 - 1778)
      ich denke nicht das vegan ein luxus sein muss, nur wenn man zu faul zum kochen ist und sich alles wo "vegan" drauf steht oder Fleisch-Imitat ist kaufen will. Das ist dann aber schnell auch eine unbewusste Fast Food Mentalität die auch nicht gesund ist. Es ist ja nicht so, das vegane Ernährung erst vor 10 Jahren erfunden worden wäre. Aber bevor ein Großteil der Welt vegan leben würde, würde eher Herr Trump alle Grenzkontrollen abschaffen und sämtliche Unternehmen verstaatlichen :D
      Ich glaube nicht das es da das "schlechte" oder "gute" Verhalten gibt, zumal das ja auch Normen sind die tief in der Gesellschaft verinnerlicht sind und jeder muss für sich den Weg finden, wie weit es unter den Rahmenbedingungen geht - ob Ernährung, Verkehrstechnisch oder Konsumtechnisch (Plastik, Stromanbieter etc).Insofern ist verteufeln aus meiner Sicht vielleicht das falsche Wort, andererseits ist diese "Ideologie" genauso eine wie jeder andere Moralkodex ob es die 10 Gebote oder Menschenrechte o.ä. wären.

      Gegen Chemie-Essen und für ausgeglichen bewirtschaftete Ökosysteme kann ich dir natürlich nur zustimmen- aber genau das ist ja auch das Gegenteil der jetzigen Tierprodukteindustrie (das Meer mit eingeschlossen).
      Ganz kurz auf den Punkt gebracht: Vegan soll die bewusste Entscheidung eines Volljährigen sein. (meine ist sie nicht.)

      Den Planeten rettet man damit aber nicht unbedingt. Ein Drittel der Agrarflächen der Welt eignet sich nämlich nur für eins: Viehzucht. Blöd nur, wenn wie in Brasilien das umgemodelt werden soll.

      Aber ich spreche von unglaublich großen Flächen in Nordamerika, dem Norden von Asien oder dem Süden von Südamerika. Da kann man keine Nutzpflanzen auf größeren Flächen kultivieren. Oder für unsere Breiten: Hochalpine Almen, weite Landstriche in Skandinavien, die Küstenstriche um Nord- und Ostsee...

      Das Klima wird nicht gerettet, indem man Weideviehwirtschaft verbannt. Großindustrielle Fleischzucht ist ein ganz ein anderes Thema.
      Fleisch sollte in Zukunft einfach ein Festtagsgericht werden für diejenigen, die es mögen.

      Kuhmilch durch flächendeckend Sojamilch zu ersetzen wird erst recht nichts fürs Weltklima tun.
      Sorry, no dragons in Winterfell!

      Hodor I. Targaryen wählte nach seiner Inthronisierung das neue Motto seines Hauses aus: "Hodor"!

      ssnake wrote:

      Ganz kurz auf den Punkt gebracht: Vegan soll die bewusste Entscheidung eines Volljährigen sein. (meine ist sie nicht.)

      Den Planeten rettet man damit aber nicht unbedingt. Ein Drittel der Agrarflächen der Welt eignet sich nämlich nur für eins: Viehzucht. Blöd nur, wenn wie in Brasilien das umgemodelt werden soll.

      Aber ich spreche von unglaublich großen Flächen in Nordamerika, dem Norden von Asien oder dem Süden von Südamerika. Da kann man keine Nutzpflanzen auf größeren Flächen kultivieren. Oder für unsere Breiten: Hochalpine Almen, weite Landstriche in Skandinavien, die Küstenstriche um Nord- und Ostsee...

      Das Klima wird nicht gerettet, indem man Weideviehwirtschaft verbannt. Großindustrielle Fleischzucht ist ein ganz ein anderes Thema.
      Fleisch sollte in Zukunft einfach ein Festtagsgericht werden für diejenigen, die es mögen.

      Kuhmilch durch flächendeckend Sojamilch zu ersetzen wird erst recht nichts fürs Weltklima tun.


      besser könnte ich es nicht sagen! Chapeau.

      tiergerechte Haltung kostet, aber das ist der Konsument oft nicht bereit zu zahlen.
      "Die Lust an der Macht hat ihren Ursprung nicht in der Stärke, sondern in der Schwäche." Erich Kästner

      crannogwoman wrote:

      tiergerechte Haltung kostet, aber das ist der Konsument oft nicht bereit zu zahlen.


      Das wird er in Zukunft schlicht und ergreifend einfach müssen. Ich sehe da keinen Plan B.

      Ebenso wie es nun mal kein Menschenrecht auf Ferienreisen mit dem Flugzeug gibt.
      Fliegen war vor 30-35 Jahren extrem teuer und nur in Ausnahmefällen möglich (mit langem Ansparen) oder eben einer bestimmten Manager-Gesellschaft zugeordnet.

      Und da werden wir z.B. wohl zurück müssen. Auch wenns ungerecht klingt, dass es in im Groben und Ganzen wohl wieder der Elite zugerechnet werden wird. Auch wenn ganze Tourismuszweige absterben werden. Für Erholung muss man aber nicht immer weiß Gott wohin fliegen.

      Sie sind Mitteleuropäer und wollen den klassischen Badeurlaub machen? Bleiben Sie zuhause, die Palmen kommen von ganz allein!

      derstandard.at/story/200010684…eichauch-palmen-spriessen
      Sorry, no dragons in Winterfell!

      Hodor I. Targaryen wählte nach seiner Inthronisierung das neue Motto seines Hauses aus: "Hodor"!

      Post was edited 4 times, last by “ssnake” ().

      Rory2016 wrote:

      erst bei dem 5fachen Einstiegspreis für CO2-Tonne wäre ja so wie ich es verstanden habe kein Gewinn mehr durch die Pendlerpauschale


      Der Gedanke hinter der Erhöhung der Pendlerpauschale ist es den Börger eben insgesamt nicht stärker zu belasten. An der Zapfsäule sieht er die Pendlerpauschale erstmal nicht (zumindest wenn er sie nicht im Vorfeld bereits ausgezahlt bekommt) und sollte überlegen ob er das Auto für jeden Furzweg nutzt, bzw. im Ausblick auf die 15 cent Erhöhung in wenigen Jahren das nächste geplante Auto eine Verbrauchsstufe niedriger ausfällt. Mit der Steuererklärung erhält er dann aber eine höhere Rückzahlung die er oder sie wahrscheinlich nicht monatlich aufteilt um den Spritpreis auszugleichen. Ich glaube dritte Stunde Führungskräftefortbildung: An eine Gehaltserhöhung gewöhnt sich der Mitarbeiter nach kurzer Zeit, ein Kuchen einmal im Monat gesponsert durch den Chef macht eben diesen sympathisch.

      Farepoynt wrote:

      Anstatt aus ideologischen Gründen Tierprodukte zu verteufeln, wäre es aus ökologischer Sicht viel besser, wenn man sich auf natürliche Kreisläufe innerhalb der verschiedenen Ökosysteme rückbesinnen würde


      Natürlich wäre es das, daher meine Aussage zu Beginn: MASSENTIERHALTUNG runter fahren bis auf Null und wie Esme treffend sagte, den Börger zu seinem Glück zwingen. BTW: Werbung wie die vom LIDL "Gutes Fleisch erkennt man am guten Preis" gehört mMn ebenfalls verboten

      SuSansa wrote:

      Zumal wie du es schon sagst, Esmeralda: Durch die vielen Baustellen, existiert ja schon ein Tempolimit


      Leider nur kein richtiges. Ich wohne an der Grenze zu den Beneluxländern, aus Klimagründen verbringen mein Sohn und ich unsere Strandurlaube im wunderschönen Zeeland, wo dank der Klimaerwärmung in den lezten beiden Jahren "spanische" Temperaturen herrschten (zumindest in den von mir preferierten letzten beiden Juli Wochen).250 km in entspannten 2,5h mit Tempolimit. Dieses Jahr waren wir zudem im Allgäu 616 km in unentspannten 7,5h - ohne Tempolimit.
      Facit Omnia Voluntas

      Post was edited 1 time, last by “Arjen2102” ().

      ssnake wrote:

      Das wird er in Zukunft schlicht und ergreifend einfach müssen. Ich sehe da keinen Plan B.

      Fairerweise muss man zugestehen, dass viele es sich auch schlicht und ergreifend nicht leisten können. Gerade bei der Ernährung sollte es aber möglichst keine Frage des Geldbeutels sein. Ich fürchte, das würde auch kaum vermittelbar sein, nachdem es jahrzehntelang politisch so gewollt war, dass Lebensmittel billig sind und alles im Überfluss vorhanden ist. Es würde da schon andere Möglichkeiten im Sinne eines Plan B geben. Nur sind die zäh und langwierig, weil dafür ein Umdenken und eine Neustrukturierung in vielen verschiedenen Bereichen nötig wäre.

      ssnake wrote:

      Ebenso wie es nun mal kein Menschenrecht auf Ferienreisen mit dem Flugzeug gibt.
      Fliegen war vor 30-35 Jahren extrem teuer und nur in Ausnahmefällen möglich (mit langem Ansparen) oder eben einer bestimmten Manager-Gesellschaft zugeordnet. Und da werden wir z.B. wohl zurück müssen. Auch wenns ungerecht klingt, dass es in im Groben und Ganzen wohl wieder der Elite zugerechnet werden wird. Auch wenn ganze Tourismuszweige absterben werden. Für Erholung muss man aber nicht immer weiß Gott wohin fliegen.

      Ich bezweifele sehr, dass Umweltrettung ein Erfolgsprojekt wird, wenn es darauf fußen soll, dass die Eliten weitermachen können, wie bisher und der Großteil verzichten muss. Darüber hinaus gibt es nun einmal auch nicht immer nur das Eine, Gute. Tourismus in alle Herren Länder hat nicht nur Schattenseiten, gerade für die dort lebenden Menschen nicht. Und ich meine da nicht mal besonders exotische Reiseziele - gerade braucht man ja nur nach Griechenland zu schauen, um zu sehen wie katastrophal der Wegfall der Urlauber sich auswirkt.
      Von dieser Verbotskultur, die plötzlich für alles und jedes so überaus populär geworden ist, halte ich generell überhaupt nichts. Noch weniger halte ich nur von diesem Sündenbockprinzip, das grassiert.

      ssnake wrote:

      Sie sind Mitteleuropäer und wollen den klassischen Badeurlaub machen? Bleiben Sie zuhause, die Palmen kommen von ganz allein!

      derstandard.at/story/200010684…eichauch-palmen-spriessen

      Na ja... es gab Zeiten, wo man in England Wein anbauen konnte, weil es entsprechend sonnig und warm gewesen ist. Ich will mich da aber gar nicht groß wegen Klimawandel menschengemacht oder nicht streiten, weil ich jedenfalls eine Energiewende weg von den endlichen fossilen Brennstoffen auch für unabdingbar halte, um den immer weiter steigenden Energiebedarf zu stemmen.
      Ich mag keine Helden. Sie machen mir zu viel Lärm in der Welt.

      Voltaire
      (1694 - 1778)

      Farepoynt wrote:

      Ich bezweifele sehr, dass Umweltrettung ein Erfolgsprojekt wird, wenn es darauf fußen soll, dass die Eliten weitermachen können, wie bisher und der Großteil verzichten muss.


      Ich bezweifle sehr, dass Eliten entgegengesetzt der letzten Jartausenden am Ende die sind, die die Zeche zu zahlen haben.

      Farepoynt wrote:

      Von dieser Verbotskultur, die plötzlich für alles und jedes so überaus populär geworden ist, halte ich generell überhaupt nichts.


      §1 der StVO würde im Grunde genommen den kompletten Verkehr Regeln, dennoch gibt es 49 weitere.
      In einer wunderbaren Welt, in der sich nicht jeder selbst der nächste wäre ginge es sicher ohne Verbote. In der leben wir aber noch nicht.


      Farepoynt wrote:

      Es würde da schon andere Möglichkeiten im Sinne eines Plan B geben. Nur sind die zäh und langwierig, weil dafür ein Umdenken und eine Neustrukturierung in vielen verschiedenen Bereichen nötig wäre.


      Zum Bleistift ?
      Facit Omnia Voluntas